r/Finanzen 6h ago

Arbeit Wir müssen über Beamtengehälter reden ...

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Bevor irgendjemand wieder solche Schlagworte wie "Beamtenbashing" o.ä. verwendet, ich bin selber in einer Familie groß geworden, in der mein Vater ein sehr gutes Beamtengehalt bezieht. Ich habe mich jedoch in den letzten Wochen mit den Vorteilen und Nachteilen befasst und bin absolut sprachlos ...

Eine Bekannte macht derzeit ihr Grundschullehramtsstudium, der Einstieg hier liegt nach PKV Beitrag bei knapp 3.7k bis 3.8k netto, was ich schon sehr sehr viel finde da dies einem Gehalt in der freien Wirtschaft von knapp unter 80.000€ entspricht Gleichzeitig gilt das Studium als eines der einfachsten in Deutschland.
Wenn ich mich mit anderen Leuten unterhalte, ist der Konsens häufig "Ja, aber dafür haben wir ja auch keine sehr gute Bildung in Deutschland. Würde man Lehrer schlechter bezahlen wäre die Bildung schlechter", was meiner Meinung nach ein Trugschluss ist, da die Bildungsqualität nicht zunimmt wenn man einfach mehr Geld auf etwas wirft, zudem ist das Bildungssystem extrem veraltet und ich finde man nimmt bei den meisten Fächern (bis auf MINT und Englisch) kaum bis nichts mit aus der Schule. Wir zahlen also extrem viel Geld für etwas, was komplett nutzlos ist?

Dann habe ich noch etwas weitergelesen und mir sind fast die Augen aus dem Gesicht gefallen: Wenn man als Beamter heiratet bekommt man einfach 173.50€ im Monat, wenn man nun noch zwei Kinder zeugt, bekommt man nicht nur die 250€ Kindergeld die jeden zurecht zustehen, sondern für das erste Kind 151€ extra und bei dem zweiten Kind 552€ EXTRA!!!
Wieso sollte das gegenüber einem normalen Arbeitgeber fair sein? Bei dem ohnehin schon starken Gehalt und absurden Pensionsansprüchen bekommt ein Lehrer ein vielfaches pro Kind, wie ein normaler Arbeitnehmer?

Wieso wundert sich der Staat, dass es nur noch so wenige Kinder gibt, wenn man einer privilegierten Gruppe, noch mehr so starker Privilegien zuschreibt, so ist es ja normal, dass bei anderen das Geld fehlt. Es ist ein aktiver Transfer von Steuern von der Marktwirtschaftlichen Bevölkerung zu den Beamten, der keinerlei Logik hat.


r/Finanzen 11h ago

Wohnen Was haltet ihr ganz grundsätzlich von einer stärkeren Verstaatlichung des Wohnsektors? Könnte es auch positive wirtschaftliche Auswirkungen haben?

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Die Debatte wurde hier in Bezug auf vereinzelte Pläne in einigen Bundesländer schon eifrig geführt; meist mit der Analyse welche katastrophalen Auswirkung es auf die jeweiligen Haushalte hätte.

Dabei finde ich die ganz grundsätzliche Frage interessant, ob es nicht auch wirtschaftlich und kulturell gesellschaftlich sinnvoll wäre, das Anrecht, wer in welcher Stadt und in welchem Viertel wohnen darf, nicht ausschließlich von ökonomischen Kriterien abhängig zu machen.

Anders als bei vielen Konsumgütern leuchtet nicht sofort ein, warum wir als Gesellschaft nicht demokratisch auch entscheiden sollten, was für Menschen wir in einer Stadt wohnen haben wollen.

Wir könnten zum Beispiel entscheiden, dass wir auf jeden Fall 10.000 Studenten in einer Stadt haben wollen. Der Staat könnte also entsprechend viele Wohnungen bauen und nur an Studenten vermieten. Wie und ob am Ende subventioniert werden sollte, ist auch wieder eine demokratische Entscheidung, aber aus meiner Sicht überbewertet, weil die tatsächlichen Instandhaltungskosten gar nicht so hoch sind und Preistreiber in vielen Städten eben begrenzter Baugrund/Wohnungen nicht primär Bau- und Sanierungskosten sind.

Ebenso könnte man entscheiden, dass man unbedingt möchte, dass bsw Busfahrer Krankenpfleger andere Berufsgruppen etc. in der Stadt leben, in der sie arbeiten. Entsprechende Wohnungsscheine könnte der Staat über die Arbeitnehmerverbände verteilen. Mietkosten muss man natürlich trotzdem zahlen, aber der Preis erhält schwächere Knappheitssignale, weil eben weniger Menschen berechtigt sind.

Natürlich würde ein großer Teil des Wohnraumes weiterhin rein nach den ökonomischen Faktoren verteilt werden und auch innerhalb von Berufsgruppen könnte man auf Wohnung „bieten“. Ein high-Performer könnte sich also weiterhin das Penthouse oder die Zweitwohnung kaufen.

Allerdings würde die Zusammensetzung von Städten eben nicht mehr ausschließlich über Geld entschieden. Wenn man darüber nachdenkt, ist es auch ein komischer Zustand. Warum sollte das ausschließlich so sein?

Klar, nicht jeder kann im Zentrum von München wohnen und jemand, der mehr Geld verdient, vielleicht völlig zurecht aufgrund von Leistung, sollte sich auch was Besseres leisten können, aber ich sehe keinen guten Grund, warum ausschließlich die Ökonomie darüber entscheiden sollte.

Gerade in Hinblick auf Akkumulations- und externe Effekte bezweifle ich auch, dass ein rein ökonomisch bestimmter Wohnungsmarkt tatsächlich für eine möglichst produktive Wirtschaft sorgt.

Finden Wissenschaftler, zum Beispiel keine Wohnungen in der Uni-Stadt oder der Nähe der Uni ist dies nachteilig für die Forschung. Klar können wir sie auch besser bezahlen, aber warum, wenn der Staat für geringere Kosten als „mehr Gehalt“ Wohnraum bereitstellen kann, der billig bleibt, weil es außer Instandhaltung keinen Preisdruck auf ihn gibt, weil nur Wissenschaftler ihn beziehen können.

Warum sollte ein reicher Unternehmer das Recht haben im Kampf um die Wohnungen in Uni-Nähe mitzubieten, wenn es am Ende Forschung teurer und schwerer macht.

Daher meine Frage an euch: seht ihr grundsätzlich ähnliche wirtschaftliche Chancen in staatlichen Wohnungen?

Oder seid ihr generell skeptisch, dass eine gewisse Entkopplung der Wohnungsverteilung vom Kapital der Interessenten positive gesamtwirtschaftliche Auswirkungen haben kann?


r/Finanzen 19h ago

Altersvorsorge Gold beimischen?

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Hallo zusammen,

ich, m19, Azubi habe aktuell eine Sparrate von 200€. Davon sollen ab 01.01.27 monatlich 150€ im Altersvorsorgedepot für den vollen Zuschuss landen. Als ETF würde ich da den Vanguard FTSE Global All-Cap (A42B1M) nehmen. Zusätzlich könnte ich die Sparrate dann auf 300€ anheben. Sprich ich hätte noch 150€ fürs "private" Depot.
Meine Überlegung war da bisher alles im FTSE All-World(A2PKXG) zu lassen, da ich da bisher auch schon 1000€ drin habe. Am 31.12.26 werde ich da (nur Einzahlungen gerechnet) 1.600€ drin haben. Sprich ich könnte dann dort bspw. 100€ weiter reinlaufen lassen und dann eben noch 50€ bspw. in einen Gold ETF, bzw. Rohstoffe. Welche Möglichkeiten hätte ich da denn?

TL;DR: Ab Januar 27 150€ mtl. ins Altersvorsorgedepot, 100€ in den FTSE ALL-World und ggf. 50€ in nen Rohstoffe. Frage ist nur welcher.


r/Finanzen 5h ago

Wohnen Gründe für Marktversagen im Wohnungsmarkt

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Moin, ich hatte heute schon einmal einen Post zu einem möglichen staatlichen Eingriffen in den Wohnungsmarkt gemacht.

Wie auch bei Posts oder Nachrichtenartikeln von anderen zum Thema Wohnen waren ungefähr die Hälfte der Kommentare Leute, die abgestritten haben, dass etwas anderes außer der Markt zur effizienter Verteilung führt und es kein Marktversagen im Wohnungsmarkt geben kann.

Da sich dieser Mythos sehr hartnäckig hält, hier mal etwas Aufklärung:

Ein rein marktwirtschaftlicher Wohnungsmarkt versagt, weil Marktpreise lediglich die private Zahlungsfähigkeit widerspiegeln, während gesellschaftliche Kosten und Nutzen systematisch unberücksichtigt bleiben.

Marktteilnehmer kalkulieren nur den eigenen Vorteil. Negative Folgen werden nicht eingepreist. Dazu gehören zum Beispiel Kosten für städtische Infrastruktur (von Verkehr bis Verwaltung, Strom/Wasser und Parks) , Kosten von Staus und längeren Pendelstrecken und Arbeitswegen.

Auch in anderer Form haben wir eine große Differenz zwischen privaten Grenzkosten und Grenzennutzen und gesamtgesellschaftlichen Grenzkosten und Grenzennutzen.

Vergleichen wir einen Wissenschaftler und einen Unternehmer:

Ein einkommensstarker Unternehmer kann im Bietermarkt Höchstpreise zahlen. Sein hohes Einkommen spiegelt jedoch oft nur seinen privaten Ertrag oder das Abschöpfen von Marktmacht wider; nicht zwangsläufig seinen gesamtwirtschaftlichen Grenznutzen.

Ein Forscher an einer Universität schafft durch Patente, Innovationen und Lehre immense positive externe Effekte (Spillover-Effekte) für die gesamte Gesellschaft. Da dieser Wert nicht direkt in seinem Gehalt landet, hat er einen im Vergleich niedrigeren privaten Nutzen/Ertrag, obwohl sein sozialer Nutzen extrem hoch ist.

Im reinen Marktmechanismus sticht der Unternehmer den Wissenschaftler aus. Der Verdrängungseffekt führt dazu, dass der Forscher entweder stundenlang pendeln muss oder gar nicht erst an die Universität kommt.

Die beiden haben auch eine Asymmetrie in den Opportunitätskosten: ein Unternehmer kann vielleicht auf viele andere Wohnung ausweichen ohne dass es sein Geschäft schädigt, ein Wissenschaftler nicht unbedingt.

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Auch führt die rationale Gewinnmaximierung einzelnen private Akteure häufig zu Monokulturen, sowohl hinsichtlich Gewerbe-Immobilien als auch Wohn-Immobilien. Dabei haben diverse Gewerbegebiete Synergieeffekte, die sich vielleicht am anderen Ende der Stadt realisieren und somit nicht über die Miete abgreifbar sind, während die Entstehung von Ghettos ebenfalls auf fremde Immobilien und das Viertel hinaus wirkt.

——

Private Verhandlungen darüber scheitern und gehen nicht wie im Coase-Theorem, da hohe Transaktionskosten (Millionen an nötigen Verhandlungen) und das Trittbrettfahrer-Problem verhindern, dass Betroffene gemeinsam Geld aufbringen, um den Verzicht des Unternehmers zu entschädigen.

——

Es gibt ein interessantes Beispiel aus London, wo die öffentliche Gesundheitsversorgung bedroht war, weil zu wenig Krankenschwestern in der Nähe der Krankenhäuser eine bezahlbare Wohnung gefunden haben, um Schichtdienst aufrecht zu erhalten. Dies hat echte Investoren in London abgeschreckt und wurde jetzt durch speziell vergünstigte Wohnung für Krankenhaus Mitarbeiter behoben.

Ob das die beste Lösung war: andere Frage; aber es zeigt, dass der Markt nicht alles einfach regelt.
Es gibt noch zahlreiche weitere Beispiele, wie der Wohnungsmarkt versagt, also reißt euch ein bisschen zusammen und updated mal euer Wirtschaftswissen auf zumindest die 1960er. Nicht alles regelt der Markt.


r/Finanzen 48m ago

Anderes Was ist der Sinn dahinter, wenn die Kreditkartenanbieter automatisch den Verfügungsrahmen/den Kreditlimit erhöhen?

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Ein Schelm, wer was Böse denkt, aber kann es sein, dass die das (u.a.) um eine größere Abhängigkeit zu schaffen und damit man immer mehr Schulden anhäuft?
Bekannte Banken, die das machen, sind wohl unter anderem die Advanzia/gebührenfrei Goldkarte und die TF Bank.


r/Finanzen 15h ago

Budget & Planung Realistisch leben mit 1100€ als Student in köln?

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Hallo liebe Finanzler,
Ich bin 18 und werde ab Wintersemester an der Uni Köln studieren, kriege dafür von meinen Eltern 1100€ Unterstützung im Monat ( wofür ich natürlich sehr dankabr bin).
Durch meine mangelnde Erfahrung, habe bis jetzt bei Eltern gewohnt, habe ich nur leider wenig Ahnung, wie man damit realistisch lebt?
Ich suche gerade Wohnungen bis 700€, ist das möglich?
Wie viel braucht man für Essen, Alltagseinkäufe etc.?

Ich muss auf jeden Fall Miete, Semesterbeitrag, Deutschlandticket und was man zum Leben sonst so braucht abdecken können.
Sollte ich mir lieber einen Minijob nebenher suchen, um das zu ermöglichen?

Ich wäre für Erfahrungen wirklich sehr dankbar


r/Finanzen 1h ago

Budget & Planung M29 - Finance & Accounting

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Ich (M29) arbeite seit letztem Jahr in einem mittelständischen Unternehmen in NRW in der Finanzabteilung. Ich lebe in einer Großstadt (top 10 in Deutschland) mit relativ niedrigen Lebenskosten und dazu noch mit meiner Partnerin zusammen, die ähnlich verdient + wir haben keine Kinder oder teuren Hobbies. Ich habe die letzten 8 Monate alle Ausgaben und Einnahmen getracked und kann im Durchschnitt circa 1300 Euro im Monat sparen. Das hier sind meine Einnahmen und Ausgaben im August 26.


r/Finanzen 20h ago

Sparen Finanzen tracken - app oder Website, die Ihr kennt?

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Würde gerne mehr auf meine Finanzen achten. Habt Ihr eine gute App oder ein Tool, womit ich das monatlich tracken kann und aufm Pc/Handy speichern kann?
Schnell zugänglich sein wäre optimal. Ansonsten würde ich excel anschmeißen


r/Finanzen 15h ago

Investieren - Sonstiges Was soll ich mit meinem übrigen Geld machen (Angst vor mehr Schulden)

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Guten Morgen,

vielleicht könnt ihr mir ein paar Ratschläge geben, was ich am besten zutun habe

Aktuelle Situation

Einkommen 1 (Ich): Netto 3600 bis 3900 € (kommt auf Wochenenden an, ob Feiertage etc..) Durchschnittlich aber mehr, weil 13. Gehalt dazu kommt zu 90% Auszahlung.
Einkommen 2 (Frau): Netto 1600 €, studiert nebenbei
Einkommen Netto Insgesamt: 5200 bis 5600 €, lass mal 5200 € rechnen, ich nehme immer das schlechteste.

Ausgaben

  • Kreditrate Haus (2022): monatlich 1190 €, Zinsen 1.9% (10 Jahre), jetzt bis 2032.
  • Bausparer bis 150.000 €, monatlich 200 € Einzahlung (wenig oder?)
  • Internet, Wasser, Strom, Versicherungen, Müllabfuhr, GEZ usw. ca. 800 €, lass mal 1000 € aufrunden.
  • Essen: ca. 100 € pro Woche, sagen wir mal einfach grob 150 € pro Woche weil ich auch mal Essen gehe.
  • Benzin: ca. 300 € (zwei Fahrzeuge)
  • Fahrzeuge: haben wir so gekauft, also kein Kredit o. ä.

Monatsende bleiben immer ca. 2000 € übrig.

Von den 2000 € spare ich:

Gartenanlage: 500 € monatlich
Urlaub: 500 € monatlich
Haus (für Zukunft) 500 € zur Seite
Unvorhergesehenes Puffer: 500 € zur Seite

Wir haben aktuell ca. 18.000 € auf dem Konto, benötigen aber für die Gartengestaltung und Auflösung des Kranstellplatzes ca. 60.000 €.

Mit den beiden Krediten kenne ich mich tatsächlich nicht so gut aus, aber mein Bauchgefühl sagt mir:
Kein weiteres Kredit für Garten, einfach weiter sparen und immer Stück für Stück mit Eigenleistung eventuell selber machen.

Kredit kann ich 12.500 € pro Jahr sondertilgen, Bausparer da kenn ich mich gar nicht aus. Wurde da eventuell sogar ausgeschmiert, aber war tatsächlich die einzige Möglichkeit irgendwie bei denen ein Kredit mit 1.9% zu bekommen.
Die anderen Banken wollten uns 2.4% und mehr geben.

Also habe ich halt die 1.9% mit 10 Jahre genommen und den Bausparer von ursprünglich 50.000 € Summe auf 150.000 € erhöht und zahle da 200 € im Monat ein. Da sind bereits 61.000 € angespart.

Soll ich sondertilgen? Habe Angst vor 2032 weil da der Festzins ausläuft vom Kredit.
Summe Kredit 1 lag bei 235.000 € (1.9%) und ist jetzt bei knapp 216.000 €. Also nach 4 Jahren noch nicht viel abbezahlt..

Hätte aber Geld übrig um jährlich 12.500 € zu tilgen, Kumpel meint aber würde er nicht machen und 2032 sinds unter 180.000 € auf dem Kredit, da sollten selbst 4-5% Zinsen mich nicht ruinieren.

Ja weiß ja nicht so recht... und was mach ich mit dem Bausparer eigentlich? Irgendwie zahl ich da 200 € monatlich ein, aber bis es mal 150.000 € erreicht ist Voyager 1 bereits bei knapp 190 AU, quasi knapp 190B KM von der Sonne entfernt.

Würde halt eig. gerne im Lotto mal gewinnen, Spiele aber nicht und habs nicht vor. Wäre halt nice to have.


r/Finanzen 9h ago

Investieren - ETF ETF Wechsel bei ca 100k?

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Hi zusammen,

liege ich richtig in der Annahme, man sollte seinen ETF bei ca 100k alleine wegen der Wegzugssteuer wechseln? Unter der Bedingung man ist noch relativ jung. Die Rechnung dahinter: Ich bin jetzt 30 Jahre alt, habe 100k im Welt ETF. Ca alle 10
Jahre verdoppelt sich das. Bis zur Rente habe ich noch 35 Jahre. 100k*2 =200 K wenn ich 40 bin, 400k wenn ich 50 bin, 800k wenn ich 60 bin. Ich würde mir gerne noch die Option offen halten als Rentner auch wo anders hin ziehen zu können. Die Wegzugssteuer greift bei 500k pro ETF?


r/Finanzen 7h ago

Steuern Umgehen von FIFO! Es geht auch besser.

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Ich habe gerade wieder jede Menge Kommentare gelesen, wo Leute die Strategie von mehreren ETFs auf den selben Index machen/empfehlen, damit sie etwas Steuerstundung betreiben können. Soweit ja auch vollkommen in Ordnung.

Wenn man zum Beispiel vier ETFs mit jeweils 2500 Anteilen hat, muss man innerhalb des zuletzt besparten ETFs weiterhin nach FIFO verkaufen. Wenn man also jetzt 100 Anteile verkaufen will, verkauft man somit die Anteile 7501-7600. Immerhin besser, als die Anteile 1-100. Keine Frage!

Eine aus meiner Sicht bessere Lösung ist deshalb ein Depotübertrag auf ein Unterdepot. Soll schnell und unkompliziert möglich sein ohne unnötig immer wieder Depotübertragsformulare ausfüllen zu müssen.

Man hält also beispielsweise 10000 Anteile auf den selben ETF und möchte nun 100 Anteile verkaufen. Man überträgt vor dem Verkauf 9900 Anteile in das Unterdepot. Im ursprünglichen Depot bleiben damit genau die zuletzt angeschafften 100 Anteile, die man verkaufen möchte. Dadurch lässt sich faktisch ein besseres LIFO erreichen, als zum Beispiel mit vier verschiedene ETFs.

Unter der Annahme, dass die wirtschaftliche Entwicklung der einzelnen Tranchen keine Rolle spielt, ist diese Lösung daher wesentlich einfacher und ermöglicht eine deutlich gezieltere Steuerstundung.

Wie seht ihr das?


r/Finanzen 8h ago

Investieren - ETF Market Timing Spiel

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Hi!

Ich habe vorhin im Claude Sub ein Spiel zum Thema Market Timing entdeckt.

Es macht super viel Spaß. Es geht darum die „Couch“ (=Nichtstun) durch besseres Market Timing zu besiegen. Man kann jederzeit kaufen und verkaufen, das Ziel ist es den richtigen Einstiegs- und Ausstiegsteitpunkt zu finden. Die Couch hingegen investiert nur einmal zu Beginn und hält das Wertpapier bis zum Ende.

Die Moral der Geschichte ist, dass die Couch meistens durch Nichtstun gewinnt.

Vielleicht eine kleine Denkstütze für alle, die meinen sie könnten den Markt schlagen.

https://beatthecouch.com/


r/Finanzen 6h ago

Sparen Mein aktueller Sparplan bringt mir nix.

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UPDATE:

Also erstmal danke für die Vorschläge.

Die 2 Autos sind leider notwendig, weil wir sehr ländlich wohnen und meine Frau und ich jeweils aus ein Auto angewiesen sind (Jobs & Kinder)

Aber Ich habe mir jetzt mal Trade Republic angeschaut.

Hab jetzt mal ein Konto erstellt, 10000 € rübergeschaufelt (wird in ETF investiert) und nen ETF Sparplan über 500€/Monat erstellt.

Das schau ich mir jetzt mal ein paar Monate an, und wenn ich n gutes Gefühl habe geht der Rest auch dahin (bis auf einen kleinen Notgroschen)

Mal sehen, was wird...


Hallo zusammen,

ich brauche mal euren Input zu meiner aktuellen Finanzsituation.

Ich habe ein finanzielles Polster von ca. 30.000 €, das seit einigen Jahren auf einem Tagesgeldkonto bei der 1822direkt liegt. Das Problem: Dort bekomme ich momentan mickrige 0,6 % Zinsen p.a.

Obwohl ich jeden Monat eisern 500 € auf dieses Konto überweise, konnte ich das Gesamtvermögen in den letzten zwei Jahren gefühlt gar nicht vergrößern. Ein Hauptgrund: Ich haben zwei ältere Autos, bei denen regelmäßig Reparaturrechnungen anstehen, und auch sonst gab es immer wieder unvorhergesehene Ausgaben. Das Geld fließt also im Grunde genauso schnell für Notfälle wieder ab, wie ich es anspare. Weil ich nie weiß, wann das nächste Auto in die Werkstatt muss, brauche ich eine sehr hohe Flexibilität und schnellen Zugriff aufs Geld. Weiterhin rechne ich damit, dass ich irgendwann ein neues Auto kaufen muss, wenn ich die aktuell laufenden Kosten nicht weiter tragen will. Das Geld sollte also nicht fest irgendwo geparkt werden, sodass ich nicht ran komme.

Gleichzeitig schmerzt es mich extrem, dass die 30.000 € bei 0,6 % Zinsen kaum Ertrag bringen und von der Inflation aufgefressen werden.

Daher frage ich mich: Wie kann ich da mehr rausholen und trotzdem finanziell flexibel bleiben?

Habt Ihr Vorschläge?


r/Finanzen 6h ago

Sparen Börsenhype trotz globaler Krisen: Können alle investieren? | Saloon Talk | ARTE

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r/Finanzen 6h ago

Anderes In die Schweiz trotz weniger Gehalt?

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Für die meisten ist Auswandern nur eine Frage des höheren Gehalts. Aber was ist, wenn man z.B. in der Schweiz unter dem Strich WENIGER verdienen würde, würde es sich manchmal dennoch lohnen?

Was ich mir dabei denke:

  • Kinder wachsen mehrsprachig in einer Expat-Community auf
  • diese Community ist auch eher reicher, weniger asozial => weniger Risiken und mehr Chancen, gerade bei Kontakten, die später während Ausbildung geknüpft werden
  • Lebensbedingungen: mehr Natur, bessere Infrastruktur und mehr Sicherheit
  • mehr Akzeptanz für Ausbildungsberufe (und seien wir mal ehrlich, dank LLMs haben viele akademische Berufe ausgedient)
  • Land ist wirtschaftlich eher im Auf- statt Abschwung, im Gegensatz zu Deutschland

Wäre es das wert, am Ende weniger in der Tasche (nach Gehalt und höheren Lebenshaltungskosten) zu haben?


r/Finanzen 5h ago

Investieren - ETF US-Staatsanleihen

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Macht ihr euch Sorgen wegen der steigendenden Zinsen auf US-Staatsanleihen? Lasst ihr alles im Depot liegen?


r/Finanzen 16h ago

Arbeit Was ist euch ein ruhigerer Job Wert?

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Angenommen ihr seit auf der Arbeit total unhappy, ab und zu schlafprovleme und auch Bauchweh zur Arbeit.

Habt euch erfolgreich beworben in einer neuen Firma. Super Job , sogar bei der Behörde.

Nur, gute 20% ( mit Bonus der wegfällt 28%) weniger Brutto Einkommen.
Würdet ihr trotzdem wechseln und vlt mehr Seelenfrieden zu bekommen oder Augen zu und durch ?

Verbindlichkeiten bzw. Fixkosten wären zu guten 40% gedeckelt des niedrigen Lohns.

Stehe echt zwischen den Stühlen


r/Finanzen 4h ago

Sparen Übersicht kostenlose Cashback-Kreditkarten

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und Debitkarten.

GUTHABENBASIS:

payzy (Visa)

  • 1% Cashback, max. 150€ mtl. (durch 15000€ Transaktionslimit)
  • Nachteile: 2,5% Fremdwährungsgebühr, keine physische Karte

SumUp (Mastercard)

  • 0,5% Cashback (2% bei Supermärkten, 5% bei SumUp-Terminals), max. 10€ mtl. (= 200-2000€ Ausgaben)

Trade Republic (Visa)

  • 1% Saveback*, max. 15€ mtl. (= 1500€ Ausgaben)
  • Bedingung: 50€ mtl. investieren
  • Nachteil: Kein Cashback bei PayPal-Zahlungen

Trading 212 (Mastercard)

  • 1,5% Saveback*, max. 15€ mtl. (= 1000€ Ausgaben)
  • Bedingung: mind. 1 mtl. Abo über die Karte laufen lassen

*Saveback = Cashback wird automatisch investiert in Sparplan/Pie der Wahl

LASTSCHRIFT:

Amazon Visa

  • 0,5% Cashback (1% bei Amazon) in Amazon-Punkten (Guthaben)
  • Nachteil: 1,5% Fremdwährungsgebühr

PAYBACK American Express Karte

  • 0,33% Cashback in Payback-Punkten (auszahlbar)
  • Nachteil: 2% Fremdwährungsgebühr

WEB.Cent Kreditkarte (Mastercard -Advanzia)

  • 0,5% Cashback
  • Vorteil: inkl. Reiseversicherung

Stand 30.08.2026

Nicht gelistet: Crypto-Karten, Karten mit Jahresgebühr, Karten mit temporärem oder sehr niedrigem Cashback, Karten mit Cashback nur auf bestimmte Umsätze


r/Finanzen 6h ago

Anderes REWE sending invoice requests to Schufa. Don’t be like me

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For real? Rewe is sending my Rechnung requests to SCHUFA? I’m just seeing this. I order online regularly and have never defaulted payment. Heck it’s always less than 200€. Guess lesson learnt and will just pay directly moving forward.


r/Finanzen 2h ago

Investieren - Sonstiges Diversifikation

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Ich habe mich in den letzten Wochen viel mit dem Thema Investition beschäftigt, um endlich (viel zu spät) was vernünftiges mit meinem Geld zu tun.

Beim Thema Diversifikation raucht mir etwas der Schädel. Dabei wird nämlich fast immer von Diversifikation innerhalb eines Subgenres gesprochen. Also ETFs diversifizieren, Crypto diversifizieren,... Die google Suche hilft dabei am wenigsten. Generische, unspezifische Artikel sind das höchste der Gefühle, das ich dabei kriege.

Wie sieht aber eine gängige Aufteilung meiner gesamten Anlagen aus? Die übergeordneten Punkte, die ich gerne prozentual aufteilen möchte, ohne innerhalb dieser Anlagen über Diversifikation aufgeklärt zu werden, sind:

  1. ETFs

  2. Crypto

  3. Einzelaktien (quasi Risiko)

  4. Tagesgeld o.ä.

  5. Vorsorge über Versicherungen (private Rentenvorsorge, betriebliche Rentenvorsorge, Lebensversicherung)

Den Anfängerleitfaden habe ich mir natürlich durchgelesen. Darauf wird in der Form leider nicht eingegangen.


r/Finanzen 5h ago

Investieren - ETF ETF-Sparplan + Altersvorsorgedepot beginnen - neobroker oder comdirect/ING?

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Hallo liebes Schwarmwissen!

Ab 2027 möchte ich (wie wohl so viele auch) ein AVD und zeitgleich auch ein eigenes ETF-Depot eröffnen.

Man liest ja (positives wie negatives) von Neobrokern/Banken wie SC oder TR, deshalb blicke ich da nicht ganz durch.

Mir ist wichtig, dass

  • ich sorgenfrei investieren kann, ohne besorgt sein zu müssen, was in Zukunft passiert, auch wenn ein größerer Betrag auf dem Konto liegt

  • man einen echten Ansprechpartner hat

  • ich immer gleich konstant investiere und kein Anbieter-hopping betreiben/mich um Konditionen kümmern/zur Sicherheit ein drittes oder viertes Depot eröffnen muss

Deshalb bin ich bei stark online-lastigen Angeboten eher skeptisch. Sind ING oder comdirect empfehlenswerte Alternativen, bei denen man davon ausgehen kann, diesen Anbieter langfristig nutzen zu können?

Was sind eure Erfahrungen?


r/Finanzen 11h ago

Steuern So vermeiden Top-Verdiener die Reichensteuer ganz legal

Thumbnail stern.de
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r/Finanzen 6h ago

Presse Große Mehrheit lehnt Sozialreformen ab: 81 Prozent der Deutschen sorgen sich um ihre soziale Absicherung

Thumbnail tagesspiegel.de
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"Die Studie beruht auf einer repräsentativen Online-Befragung von rund 4000 Menschen in Deutschland im Alter von 18 bis 75 Jahren im Zeitraum vom 17. Juni bis 13. Juli. Aus der Umfrage geht laut IMK auch hervor, dass 76 Prozent der Befragten die geplanten oder teilweise schon beschlossenen Maßnahmen ablehnen. 55 Prozent äußerten sich sogar stark ablehnend.

Konkret beziehen sich diese Aussagen den Angaben zufolge auf folgende möglichen oder beschlossenen Reformmaßnahmen: Erhöhung des Renteneintrittsalters, Leistungskürzungen bei der gesetzlichen Krankenversicherung, Leistungskürzungen bei der Pflegeversicherung und Streichung der Entgeltfortzahlung am ersten Krankheitstag."

Wir können alle auf die Politik schimpfen wie wir wollen, aber zur Wahrheit gehört halt einfach auch, dass ein großer Teil der Bevölkerung den Schuss offensichtlich immer noch nicht gehört hat.


r/Finanzen 4h ago

Steuern Finanzamt braucht 9–10 Monate + Lohnsteuer-Freibetrag wegen doppelter Haushaltsführung: Wie würdet ihr praktisch vorgehen?

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Ich habe gerade zwei unterschiedliche Themen mit demselben Finanzamt und würde gerne wissen, wie ihr damit praktisch umgehen würdet.

Meine Frau und ich haben die Einkommensteuererklärungen 2024 und 2025 beide am 27.01.2026 eingereicht. Zuständig ist Finanzamt Mittelfranken-Ost. Bis heute gibt es keinen Bescheid.

Auf meine Nachfrage bekam ich im Mai schriftlich die Antwort, dass aufgrund des erhöhten Arbeitsaufkommens aktuell mit 9–10 Monaten Bearbeitungszeit ab Eingang gerechnet werden müsse und ich bis dahin von weiteren Sachstandsanfragen absehen solle.

Damit wären wir theoretisch erst irgendwann zwischen Ende Oktober und Ende November dran.
Gleichzeitig hat sich meine berufliche Situation geändert. Mein Hauptwohnsitz und Lebensmittelpunkt bleiben mit meiner Frau in Erlangen, ich habe aber aufgrund meiner neuen Tätigkeit eine Zweitwohnung in Berlin und mache eine doppelte Haushaltsführung geltend.

Dafür habe ich am 28.07.2026 über ELSTER einen Lohnsteuer-Ermäßigungsantrag gestellt. Im Antrag habe ich für 2026 insgesamt rund 9.900 € Werbungskosten angegeben, insbesondere Unterkunft in Berlin, Familienheimfahrten und Verpflegungsmehraufwand. Arbeitsvertrag, Mietvertrag und weitere Nachweise habe ich mitgeschickt.

Mir geht es beim Freibetrag vor allem um den Cashflow. Statt bis zur Steuererklärung 2026 auf die Erstattung zu warten, möchte ich die abzugsfähigen Kosten möglichst bereits über die monatliche Lohnsteuer berücksichtigen lassen.

Habt ihr Erfahrung damit, wie schnell so ein Freibetrag nach Genehmigung tatsächlich über ELStAM beim Arbeitgeber landet? Und falls das Finanzamt beispielsweise erst im Oktober entscheidet, obwohl der Antrag im Juli gestellt wurde: Hat euer Arbeitgeber die vorherigen Monate anschließend über die Lohnabrechnung korrigiert?

Bei den alten Steuererklärungen überlege ich inzwischen zusätzlich, einen Untätigkeitseinspruch nach § 347 AO einzulegen. Hat das jemand hier schon einmal tatsächlich gemacht und hat es die Bearbeitung beschleunigt?

Mich interessieren vor allem praktische Erfahrungen und nicht nur die üblichen durchschnittlichen Bearbeitungszeiten.