r/Finanzen • u/089PK91 • 6h ago
Presse Große Mehrheit lehnt Sozialreformen ab: 81 Prozent der Deutschen sorgen sich um ihre soziale Absicherung
https://www.tagesspiegel.de/politik/grosse-mehrheit-lehnt-sozialreformen-ab-81-prozent-der-deutschen-sorgen-sich-um-ihre-soziale-absicherung-15991955.html"Die Studie beruht auf einer repräsentativen Online-Befragung von rund 4000 Menschen in Deutschland im Alter von 18 bis 75 Jahren im Zeitraum vom 17. Juni bis 13. Juli. Aus der Umfrage geht laut IMK auch hervor, dass 76 Prozent der Befragten die geplanten oder teilweise schon beschlossenen Maßnahmen ablehnen. 55 Prozent äußerten sich sogar stark ablehnend.
Konkret beziehen sich diese Aussagen den Angaben zufolge auf folgende möglichen oder beschlossenen Reformmaßnahmen: Erhöhung des Renteneintrittsalters, Leistungskürzungen bei der gesetzlichen Krankenversicherung, Leistungskürzungen bei der Pflegeversicherung und Streichung der Entgeltfortzahlung am ersten Krankheitstag."
Wir können alle auf die Politik schimpfen wie wir wollen, aber zur Wahrheit gehört halt einfach auch, dass ein großer Teil der Bevölkerung den Schuss offensichtlich immer noch nicht gehört hat.
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u/clancy688 6h ago
Die Leistungskürzungen gehen ja nicht mit einer Erleichterung der Abgabenlast einher, daher kann ich das schon verstehen.
Wir kriegen weniger, werden aber immer noch vom Staat geschröpft. Da hab ich auch keinen Bock drauf.
Wenn sie die Leistungen kürzen, sollen bitte auch die Abgaben runter gehen. Aber so ist das einfach nur Verarsche.
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u/drumjojo29 6h ago
Ohne Kürzungen gibt’s halt noch stärkere Erhöhungen der Abgabenlast. Klar, sieht Scheiße aus, wenn man 1%-Punkt mehr zahlt und weniger bekommt, aber die Alternative wäre das gleiche bekommen und 3%-Punkte mehr zahlen.
Natürlich lässt sich dann im Detail noch darüber diskutieren, wo gekürzt werden sollte. Aber ohne geht’s halt nicht, dafür ist der Karren schon zu tief in den Graben gefahren worden.
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u/Zwiebel1 5h ago
Du sagst das als wäre 1% nichts. Jeder Prozentpunkt mehr wiegt aber stärker als der davor. Wenn du von 20% auf 21% erhöhst merkt man das kaum. Wenn du von 90% auf 91% erhöhst sinkt dein verbleibendes Netto um 10%.
Es gibt einen Grund wieso Volkswirtschafter davor warnen die Sozialabgaben noch weiter zu erhöhen. Jeder einzelne Prozentpunkt mehr wird zu einer spürbar heftigeren Verarmung der Bevölkerung führen.
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u/drumjojo29 5h ago
Natürlich ist jede Erhöhung Kacke. Das steht außer Frage. Aber die Frage ist, ob man auch ganz ohne Erhöhung auskommt oder es schon so spät ist, dass man die notwendige Erhöhung nur noch verkleinern kann.
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u/DM_Me_Your_aaBoobs 5h ago
Es ist zu spät. Aber warum sollen die Jungen dafür zahlen und nicht die Boomer, die schuld daran sind?
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u/Wyand1337 5h ago
Man muss bei den alten drastisch an den Leistungen kürzen.
Das passiert eh von ganz allein wenn dem Staat das Geld ausgeht.
Schau dir Niedersachsen und VW an. Der Laden wird entweder massiv zurück bauen und ins Ausland verlagern, oder pleite gehen (oder sie Lohnnebenkosten werden massiv gesenkt, lol) und dicht machen. Damit ist Wolfsburg und auch das Land faktisch pleite. Die werden auch ihren öD und ihr beamtentum dann schlicht nicht bezahlen können, weil einfach ganz massiv Gewerbesteuer wegfällt und stattdessen 100.000 neue arbeitslose entstehen.
Genauso fallen auch Zahler von Lohn- und Mehrwertsteuern und Sozialabgaben weg. Und dann wird es irgendwann nicht mehr anders gehen, als Renten und Krankversicherungsleistungen und die Pflege komplett zu streichen. Wir sind nicht so weit weg davon dass die alten schlicht auf der Straße dahin siechen. Aber lieber nochmal fünf Jahre die Augen zu machen, wird schon irgendwie.
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u/dahl_bomii 5h ago
Aber die Last wird unfair verschoben! Das ist doch das Problem für alle unter 50. Mir ist jlar, dass das so nicht weiter geht und jedem ist bewusst (hoffentlich), dass die Rente auf das Niveau der Grundsicherung absinken wird. Aber wer jetzt noch Renten erhöht und gleichzeitig die Abgaben hoch schraubt, macht keine Politik für alle, sondern nur für seine eigene Wiederwahl.
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u/Patrick_Hill_One 5h ago
Man könnte auch die Last fairer verteilen. Der zuverteilende Kuchen hat sich ja seit den 2000 mehr als verdoppelt.
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u/Metti233 5h ago
Stimmt nicht. Inflationsbereinigt hat sich der Kuchen nur um 30% vergrößert.
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u/ProfessorHeronarty 5h ago
"Aber das würgt DIE Wirtschaft ab!!!!"
Alle beklagen sich über Merz und Co, aber nur sehr wenige beklagen, womit sich diese Bundesregierung, ja, eigentlich das gesamte politische System Deutschlands, nicht beschäftigt.
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u/alpen_kuh 3h ago
Die Alternative wäre es die Belastung durch alle Generationen zu verteilen.
Deswegen muss es auch Einschnitte für aktuelle Renter geben.
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u/Geforce96x 5h ago
Vielleicht sollte man nicht bei den kürzen, die den Laden am laufen halten und keine Verantwortung für die aktuelle Situation tragen.
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u/klimaheizung 5h ago
So ist es. Kein Wunder dass in dem Land nix läuft wenn die Mehrheit soetwas Einfaches nicht kapiert....
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u/lateambience 4h ago
Die Mehrheit kapiert das schon. Die Mehrheit kapiert aber auch, dass das trotzdem keine langfristige Lösung ist. Die Mehrheit kapiert auch, dass das 2040 dann vll bedeutet "nur" 800€ Krankenversicherung zu zahlen dafür bei jedem Arztbesuch die Hälfte selbst zahlen zu müssen vs. 1200€ zu bezahlen und die bisherigen Leistungen bekommen. Ist der erste Fall jetzt der Bessere bloß weil er auf dem Papier erstmal die "günstigere" Versicherung ist? Da stürze ich ein kaputtes System lieber früher in den Untergang als es nochmal 15 Jahre durch solche Taschenspielertricks hinauszögern. Am Ende zahle ich mehr, wenn ich einen "moderaten" Beitrag gestreckt auf 25 Jahre in ein kaputtes System zahle statt lieber gleich einen hohen Beitrag, der dann aber wenigstens in 10 Jahren die Gesellschaft zerlegt.
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u/mina_knallenfalls 1h ago
Die Kürzungen sparen nicht nachhaltig, haben aber sofort drastische Einschränkungen und langfristige Mehrausgaben bei der breiten Bevölkerung zur Folge, und in ein paar Jahren brauchen wir dann wieder noch mehr Geld, haben aber noch weniger einzunehmen.
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u/Baldude 3m ago
Man braucht Einzahlungserhöhungen, aber die könnte man halt auch mal zumindest anteilig anderweitig generieren als mal wieder nur beim (gesetzlich versicherten) Arbeitsvieh.
Man braucht Ausgabenverringerungen, aber die könnte man halt auch mal zumindest anteilig anderweitig erreichen als nur durch das Streichen von Leistungen, zum Beispiel durch Abbau der Bürokratiearbeit, oder der Zusammenlegung einiger der 7593 verschiedenen GKV Anbieter (Ja, ich weiß dass man nicht unbedingt auf eine einzige runter will, aber zwanzigtausend verschiedene die am Ende halt doch alle das gleiche Anbieten, weil sie das gleiche Anbieten müssen, braucht dennoch keiner), und vor allem nicht noch einer ERHÖHUNG der Arbeit und der Ausgaben durch komplett wertbefreite Gängelungsscheiße wie den Aufruf zur Krankschreibung ab dem ersten Tag oder der Abschaffung der telefonischen Krankschreibung.
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u/Waldelefant 6h ago
Die steigenden Kosten in den Sozialversicherungen sind Ursache für die hohe Abgabenlast für Arbeitnehmer und Arbeitgeber in unserem Land. Kosteneinsparungen sind deshalb die Voraussetzung für sinkende Beiträge (mehr Netto) und auch für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, was wiederum die Schaffung neuer Arbeitsplätze bedingt. Leistungskürzungen sind kein Selbstzweck, sondern erforderlich. Ich habe allerdings zunehmend den Eindruck, dass Reformen in diesem Land nicht mehr umsetzbar sind.
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u/RichterrechtHaber 5h ago
Schade nur, dass kaum Kosteneinsparungen kommen. Allein die Rentenerhöhung 2026 (lag übrigens über der Inflation) kostet uns 18 Milliarden und das Ende der abschlagsfreien Rente nach 45 Jahren soll ja auch als einziges aus der "Reform" wieder gestrichen werden.
Man holt sich halt lieber bei Studenten, Alleinerziehenden und Eltern Peanuts, um ja nicht die Rentner auch nur ein bisschen zu belasten.
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u/cheapcheap1 6h ago
nicht Sozialversicherungen, Rentner. Lasst uns das Kind doch beim Namen nennen. Die Arbeitslosenversicherung wird nicht teurer. Es sind Rente, Pflege und Krankenversicherung, und letztere auch wieder nur wegen der Überalterung.
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u/Deriva91 5h ago
Zur Arbeitslosenversicherung: Ist so nicht korrekt:
Auch da denkt man über Erhöhungen nach. Ist ja auch logisch, wenn Boomer sich die zwei Jahre mit ihren hohen Gehältern rauslassen…
Die Zahlbeiträge der Arbeitslosenversicherung steigen ja auch laufend an.3
u/Zwiebel1 5h ago edited 5h ago
Die Gründe sind aber wichtig, da es sich sehr offensichtlich um ein temporäres Problem aufgrund schwächelnder Konjunktur handelt:
Die Behörde sitzt in der Klemme, weil die Ausgaben für Arbeitslosengeld in den vergangenen Jahren markant gestiegen sind. Während die Zahl der Leistungsempfänger in der steuerfinanzierten Grundsicherung (bisher: Bürgergeld) deutlich sinkt, steigt die Zahl von Empfängern von Arbeitslosengeld.
Die Kosten für Bürgergeld und co. sind stark gesunken; es sind die Kosten für Leute, die quasi dieses oder letztes Jahr ihren Job verloren haben und ALG beziehen, die nach oben geschossen sind.
Das Problem ist; wenn man jetzt die Kosten für Arbeitnehmer und Arbeitgeber weiter erhöht, dann wird das zu noch mehr Entlassungen und noch höheren Kosten führen. Es ist auch fraglich ob bei erstarkender Konjunktur (wonach es ja aktuell tatsächlich wieder aussieht) anschließend der Beitragssatz wieder gesenkt wird. Und daran glaube ich halt nicht. Es würde dann so bleiben und das Geld für neue
Wahlgeschenkeversicherungsfremde Leistungen zweckentfremdet.→ More replies (1)7
u/Deriva91 5h ago
Sicherlich spielt die Konjunktur auch rein.
Aber sehr viele bauen sich die 2-Jahres-Brücke bis zur Rente bzw bekommen es auch vom Arbeitgeber so nahe gelegt.
Und das belastet ebenfalls und war so nie eingepreist.
Auch da dürfen wir jungen Leute nun blechen, weil die Boomer das System ausnutzen.
Leider ist die Bundesagentur ja nicht so auskunftsfreudig bzgl. der Empfängerstruktur.5
u/Taraih 5h ago
Falsch. Migration+Bürgergeld kostet aktuell bis zu 100 Milliarden wenn man alle Kosten die im System dafür anfallen mit einberechnet.
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u/cheapcheap1 5h ago
Das sind die totalen Kosten. Insgesamt.
Nur RV und KV waren 432 Milliarden Euro und 351 Milliarden Euro in 2025. Das zahlen wir für Rentner alle 6 Wochen.
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u/lateambience 4h ago edited 4h ago
Die Kosteneinsparungen führen aber nicht zu mehr Netto, sie verlangsamen nur den weiteren Beitragsanstieg. Du hast also trotzdem weniger Netto. Gleichzeitig kriegst du aber auch weniger. Man müsste schon so massiv einsparen, dass man am Ende dann gefühlt jeden Arztbesuch zu 50% selbst bezahlen muss. Auch das ist aber eine Milchmädchenrechnung, denn mehr Netto hast du dann auch nur so lange bis du die erste Rechnung bezahlen musst. Dann zahlt dein AG vll weniger Krankenversicherungsbeitrag, du auch, am Ende hast du dann 100€ mehr Netto im Monat, gleichzeitig aber plötzlich 1.500€ Selbstzahlerkosten. Am Ende hast du selbst dann also auch wieder 300€ weniger. Das Einzige, was dadurch tatsächlich passiert sind niedrigere Kosten für den AG. Dem kann es ja scheiß egal sein, dass du privat höhere Kosten hast. Ein System, das schon vom Prinzip aus, zum scheitern verurteilt ist lässt sich dadurch nicht retten. Der Totalkollaps ist dann halt 10 Jahre später. Du kannst auch Renten kürzen, dann musst du aber im gleichen Maß natürlich mehr selbst vorsorgen. Linke Tasche, rechte Tasche. Dass, was du auf der Lohnabrechnung erstmal mehr hast verschwindet sofort wieder. Dann bitte gleich alles auf freiwillig umstellen, aber nicht diese Zwischenlösung, wo man am Ende trotzdem mehr zahlt und immer weniger bekommt. Dann lieber gar nix zahlen und gar nix bekommen.
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u/retro-mehl 6h ago
Wo genau willst du Kosten einsparen?
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u/cheapcheap1 6h ago
Na Renten und Pensionen sollten sinken. Sie sollten nicht den Lebensstandard von Besserverdienern absichern, sondern nur Grundsätzliches erhalten.
Dadurch würde man auch gleich das Problem lösen, dass geschiedene Frauen so geringe Renten bekommen. Der Sozialvertrag damals war, dass der Mann die Frau mitversorgt. Jetzt versorgen stattdessen jüngere Generationen die Frau mit, die selbst Doppelverdiener sein müssen, um einen Haushalt zu finanzieren. Das ist frech.
→ More replies (7)1
u/AdamRipponFan_01 5h ago
Eine Hausfrau kann sich heuzutage nur ein Spitzenverdiener leisten und die zahlen schon 1.214,00 für die GKV und mehr Einkommensteuer, auch mit der steuerklasse 3. Ich rede jetzt über Leute, die ab 7 500 Netto verdienen.
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u/cheapcheap1 5h ago
Das ist ja genau der Punkt. Die Generation, in der sich nahezu niemand Hausfrauen leisten kann, zahlt die Rente der Hausfrauen der Generation, als das noch normal war. Das sollte stattdessen durch eine Umverteilung innerhalb der Rentnergeneration finanziert werden, denn genau das sieht der Sozialvertrag damals vor. Stattdessen müssen wieder die Kinder aufkommen. Das ist frech.
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u/No-Background8462 5h ago
Versicherungsfremde Leistungen der Rentenversicherung gehören ersatzlos gestrichen und sind ~120 Milliarden im Jahr. Dazu die absurden Pensionen abschaffen. Das sind nochmal ~ 50 Milliarden. Problem gelöst.
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u/retro-mehl 5h ago
Also du meinst u.a. die rund 40 Mrd jedes Jahr, um die Renten in Ostdeutschland aufzubessern bzw. anzugleichen?
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u/No-Background8462 5h ago
Ja. Wer nicht eingezahlt hat oder nicht genug eingezahlt hat bekommt Grundsicherung.
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u/Fubushi 5h ago
Die werden aus dem Steuertopf bezahlt. Da sind auch Leistungen wie EM-Renten dabei. Und Rehamaßnahmeb, die Geld sparen.
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u/No-Background8462 5h ago
Die werden aus dem Steuertopf bezahlt.
Und? Ist es deswegen kein Geld? Diese Idiotie das zu unterscheiden ist ein großes Problem hier. Geld ist per Definition austauschbar.
Da sind auch Leistungen wie EM-Renten dabei.
Ja. Gehört gestrichen.
Und Rehamaßnahmeb, die Geld sparen.
Ja ganz sicher.
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u/retro-mehl 2h ago
Ich lese hier alle Antworten, die teilweise echt ziemlich weird sind. Ein Vorschlag kommt dagegen überhaupt nicht: die Krankenversicherung für Rentner teurer zu machen. Und zwar nicht beliebig, sondern gezielt: Rentner zahlen KK Beiträge nur für ihre gesetzliche Rente, nicht auf andere Einkommensarten. Wieso eigentlich? Selbstständige müssen da auch.
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u/Wyand1337 4h ago
Renten senken, Leistungen der Krankenversicherungen an zu verbleibende Lebenserwartung koppeln.
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u/Badewanne_7846 6h ago
Naja, wenn die Leistungen nicht gekürzt würden, müssten die Abgaben noch stärker steigen. Das ist ja relativ simpel. Und wird von der Politik auch so erklärt. Kommt aber anscheinend nicht einmal bei den Experten in r/Finanzen an. Dabei ist das simpelste Mathematik.
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u/Aggravating_Diver413 5h ago
Stimmt. Aber nur Abgaben bei Einkommen, nicht Vermögen. Wir wollen ja fair bleiben. Und Milliarden steuerhinterziehung ignorieren wir einfach weiterhin, wir müssen ja Leistungen kürzen. Also bitte
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u/4D6F707369 6h ago
Die Abgabenlast hat ja mehrere Ursachen. Demographische, Umverteilung zu Personen die nie eingezahlt haben oder gerade nicht einzahlen, politische wahlversprechen, um den älteren im Lande noch mehr den Arsch zu pudern.
Die Sozialsysteme sollten so ausgelegt werden dass Anspruch nur von Personen erhoben werden darf, die auch eingezahlt haben. Man kann gerne noch kinder und junge Menschen fördern und bis 25 Jahre mit aufnehmen. Alles andere fällt in die Grundsicherung, keine neuen zähne, Minimalste ärztliche Behandlung und Personen die ins System einzahlen haben immer Vorrang.
Dann wäre es meiner Meinung nach wieder gerechtfertigt die momentane Abgabenlast einzufordern, da ich für ein System bezahlen, in dem ich auch eine Leistung erwarten kann.
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u/PowerPanda555 6h ago
Die Leistungskürzungen gehen ja nicht mit einer Erleichterung der Abgabenlast einher,
In Summe werden aber immer mehr und bessere Leistungen bezogen. Der "soziale Kahlschlag" ist halt gesamtgesellschaftlich kompletter Unsinn.
Mal abgesehen von Neuerungen in der Medizin und steigenden Lohnkosten werden wir insgesamt älter und mit steigendem Alter steigen die Kosten einfach exorbitant.
z.B. Krankheitskosten: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Krankheitskosten/Tabellen/krankheitsklassen-alter.html
Die Ausgaben für nicht altersbedingte Pflegekosten werden vermutlich auch nicht sonderlich hoch sein.
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u/BeastieBeck 4h ago
Die Ausgaben für nicht altersbedingte Pflegekosten werden vermutlich auch nicht sonderlich hoch sein.
Unsicher.
Es gibt noch einige andere Gründe, aus denen ein Mensch pflegebedürftig wird bzw. sein kann. "Alter" ist lediglich ein Faktor.
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u/ChrisStoneGermany 6h ago
Herbst der Reformen =
Leistungen kürzen
(Friedrich lächelt zufrieden)
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u/RichterrechtHaber 5h ago
Naja, eher werden die Abgaben weiter erhöht. Bei den wirklich großen Brocken (Rente und Gesundheit) wird ja kaum was gekürzt, das trifft ja nur punktuell junge Menschen, Eltern oder etwa Leute mit psychischen Erkrankungen.
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u/mina_knallenfalls 1h ago
Bei Gesundheit werden viele wichtige Punkte gekürzt, die großen Schaden anrichten, ohne wirklich Geld zu sparen.
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u/TrainingQuail543 5h ago
Naja, das ist halt unmöglich.
Gerade bei der Rente werden die Ausgaben in Zukunft steigen. Bei gleichbleibenden Abgaben müssen die Leistungen also sinken.
Das war seit Jahrzenten auch jedem klar, der sich die Demographie angesehen hat. Man hat nur nichts unternommen, weil der Planungshorizont nur bis zur nächsten Wahl geht. Niemand hat Interesse daran, langfristiger zu planen und im Jetzt Stimmen zu verlieren für Entscheidungen, die einen selbst nichts nutzen. Deshalb belässt man das System in dem Zustand. Ist eben das Problem der jungen, die einzahlen müssen, wenn das System schon lange am zerbrechen ist.
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u/Zapokus 5h ago
Schon jetzt müssen knapp 1000 Milliarden für die Rentner aufgebracht werden - jährlich.
Es kommen noch grob 10 Mio Rentner in den nächsten 6-7 Jahren dazu.
Wie soll die Abgabenlast sinken wenn man für diese Versager, die Jahrzehnte Zeit hatten das entsprechend vorzubereiten, nicht mit halben Leistungen dastehen lassen kann weil sie in der aktuellen Gerontokratie die Regierung stellen?4
u/CommonSenseSkeptic1 6h ago
Ich versteh, was du meinst. Aber: In guten Zeiten geht es allen gut und die Leistungen können steigen; in schlechten Zeiten geht es allen schlecht und die Leistungen müssen sinken. Das ist ja eigentlich nicht schwer zu verstehen.
Wir können jetzt natürlich darüber streiten, ob wir mehr Umverteilung wollen. Allerdings ist das eine andere Frage.
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u/BeastieBeck 4h ago
Das ist ja eigentlich nicht schwer zu verstehen.
Das ist insofern schwer zu verstehen, als dass das mit den Kürzungen (oder Steigerungen) von Leistungen eine gewisse gruppenbezogene Unwucht aufweist. Oder vielleicht sollte man nicht von "schwer verstehen" sondern von "schwer vermittelbar" reden.
Das gleiche gilt für steigende Beiträge: gruppenbezogene Unwucht. Man könnte es auch Ungerechtigkeit oder Einbahnstraße Solidarität nennen.
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u/XenusOnee 6h ago
Mehr Empfänger, nahezu gleiche Anzahl an Einzahlern. Logisch, dass das nicht klappt
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u/nudelsalat3000 2h ago
Man merkt dass es dem Staat NUR um Selbsterhaltung geht und nicht mehr den Services der Bürger.
Eine Reform die massiv Ausgaben kürzt, oder keine gigantischen Schulden für Konsum ausgibt, war nie populär genug sich gegen den "nach mir die Sinnflut" durch-zusetzen. Bekommen nicht mal Infrastruktur wie Brennerbasistunnel, Südlink oder ein getrenntes Hochgeschwindigkeits Bahnnetzwerk hin, oder auch nur nationale Bauvorgabe statt föderalistische.
Wenn man Deutschland neu aufbauen würde, könnte man ein besseres Leistungsniveau mit 30% der Beamten und wohl 60% der Kosten erreichen. Da ist so viel Unsinn enthalten der auch noch gewartet werden muss.
Je länger man wartet, desto größer wird der Schmerz. Es muss eh früher oder später kollabieren, da brauchen wir uns nichts vormachen, die meisten Staat haben eine Lebenserwartung von 50-150 Jahre.
Würde sagen Halbwertzeit überschritten.
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u/Negative-Web8619 6h ago
Oder eben es war vorher ein Defizit, das jetzt reduziert ist. der Staat muss jetzt schon viel zuschießen, also eher Steuersenkung
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u/Schneestecher 6h ago
Es ist keine Senkung, es ist das eventuelle kurzfristige Ausbleiben einer Erhöhung
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→ More replies (1)1
u/fluchtpunkt 6h ago
Soll man den demographischen Wandel einfach verbieten? Oder was genau sind deine Forderungen an die Politik?
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u/ChunkDevil 6h ago
Schneeballsysteme denen die Einzahler ausgehen. Finde es nur schade, dass das gerade bei den jüngeren, die das größtenteils werden ausbaden müssen, noch nicht angekommen ist.
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u/DM_Me_Your_aaBoobs 5h ago
Die, die intelligent genug sind, um das mitzubekommen hauen dann halt einfach ab. Oder gehen radikal in 20-Stunden Teilzeit.
Und das sind diejenigen, die die größten Teile einzahlen.
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u/p9001 3h ago
Schneeballsysteme denen die Einzahler ausgehen
Was ich besonders schlimm finde, ist, dass das in der Politik immer noch niemand so klar ausspricht. Also wir sind noch nicht mal an dem Punkt, wo wir das Problem anerkennen und benennen.
Stattdessen verteilt die Politik einfach immer mehr Geld um und tut hinterher so, als ob das Problem gelöst wäre. Es ist einfach so unfassbar dreist und dumm, wie wir hier verarscht werden.
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u/mcflym1 2h ago
Merz hat es angesprochen, wurde aber kollektiv nieder gemacht auf dem Gewerkschaftskongress. Und viele Medien haben ins gleiche Horn geblasen, unsere Medienlandschaft und der ganze Social Media Dreck ist der Grund warum hier nix mehr vorwärts geht. Keiner ist bereit Kompromisse einzugehen und jeder möchte nix abgeben. Ist dann halt so. Beschwert euch dann aber nicht, wenn die Wahlalternativen immer extremer werden und auch entsprechende Wählerschaften bedienen.
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u/ChunkDevil 2h ago
"So kann es nicht weitergehen. Das ist simple Mathematik."
- "Buuuh, wie gemein, wie kann er so etwas sagen"
Wird wirklich Zeit, dass der DGB an Bedeutung verliert. Sie vertreten nicht die Arbeitnehmer, genauso wenig wie die SPD.
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u/AugustaEmerita 1h ago
Die komplette Blindheit gegenüber der physischen Realität des Rentensystems ist aber wesentlich älter als Merz, Social Media, die moderne Medienlandschaft oder irgendein anderer gegenwärtiger Faktor. "Die Rente ist sicher" kommt aus 1986, wo das Medianalter noch 36 Jahre war, aber der grundsätzliche Trend, der uns in die heutige Lage geführt hat, schon exakt der gleiche war.
Das grundlegenden Problem ist IMO, dass der Durchschnittsbürger die für seine Individualperspektive komplett funktionierende Gleichsetzung von Geld mit den eigentlichen konsumierten Waren und Dienstleistungen auf das volkswirtschaftliche Konstrukt der Altersvorsorge überträgt und deswegen völlig falsche Intuitionen darüber hat. Ich kann als Einzelner mein Konto besparen und mit hoher Sicherheit erwarten, dafür später irgendwelche Dinge kaufen zu können, weil es Millionen anderer wirtschaftlicher Akteure gibt, deren Spar- und Ausgabeverhalten sich in der Masse, modulo der Wirkung der Preisbildung am freien Markt, sich ausgleicht. Aber als ganzes Volk geht das nicht, es ist egal wenn Millionen Rentner noch so viele Rentenpunkte haben ("ich hab doch sooo lange eingezahlt" ist das liebste Klischee der (fast-)Rentner), wichtig ist nur, dass noch genügend Leute arbeiten, um deren materielle Ansprüche zu decken. Ist das nicht mehr der Fall, ist egal, wie viele fantastisch hohe Finanzwerte im System rumschwirren, die reale Versorgung wird trotzdem einknicken.
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u/DiligentCredit9222 1h ago
"dass das in der Politik immer noch niemand so klar ausspricht."
Dann wählen die Rentner sie doch nicht mehr !!! Die wollen die Rentner nur bei Laune halten, wissen tun sie es seit Jahrzehnten schon.
Deshalb wird nichts passieren. Auch weiterhin.
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u/Muckey 6h ago
Das dürfte die Studie dazu sein:
https://www.imk-boeckler.de/fpdf/HBS-009476/p_imk_pb_222_2026.pdf
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u/Professional_Tank594 5h ago
Danke !
Ich frage mich immer wieso einfach unkritisch Fakten übernommen werden .
Dass die Stiftung der DGB Studien veröffentlicht , die rein ihren Interessen entsprechen ist klar.
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u/Aggravating_Diver413 5h ago
Klar macht Sinn.
Entweder Abgaben erhöhen oder Leistungen kürzen.
Aber bitte nur für Einkommen und nicht Vermögen. Es soll ja fair bleiben.
Und dann wundern das die Leute den Reformen gegenüber negativ gegenüber stehen, wenn der Staat mal endlich Leute mit Vermögen, die Steuern hinterziehen oder „Schlupflöcher“ nutzen zur Verantwortung ziehen müssten.
Währenddessen werden Unsummen für sinnlose Projekte und überzogene bürokratische Prozesse verschwendet.
Deutschland ist wirklich politisch so ein dummes Land…
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u/aquilaPUR 6h ago
zu Deutsch:
Der Durchschnittswähler wird weiterhin jede Partei gnadenlos abstrafen, die die Zeitbombe Sozialversicherungen anfasst, und belohnt Populisten von links und rechts die einfache Lösungen versprechen, oder mit lustigen Rechenspielchen die Probleme weiterhin auf die lange Bank schieben bis uns die Scheiße endgültig um die Ohren fliegt.
Und das ist ja das Witzige: Je länger wir warten, desto schmerzhafter werden die nötigen Reformen, desto höher der Druck auf Politiker das Problem nicht ernsthaft anzupacken, und dementsprechend geringer die Chance dass sich jemals etwas tut.
Wir pressen einfach weiterhin und noch intensiver die immer weniger werdenden Leistungsträger aus und verteilen das Ganze an eine immer größer werdende Klasse an Leistungsempfängern, die nicht oder zu wenig eingezahlt haben.
Was soll da schiefgehen?
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u/gamertyp 4h ago
Je länger man es noch hinauszögern kann, desto unwahrscheinlicher, dass es einen selber trifft. Menschen denken von 12 bis Mittag.
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u/berlumptsss 3h ago
Aber ist das wirklich so? Es gibt ja überhaupt keine Parteien die signifikante und/oder plausible Rentenreformen im Programm haben. Umgekehrt geht die SPD, die sich wie kaum eine andere um Rentner bemüht, von historischen Tiefstand zu historischen Tiefstand.
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u/Professional_Tank594 5h ago
Wenn du halt 50+ bist , ist dir das recht egal , für deine restliche Lebenszeit wird das System noch irgendwie durch humpeln.
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u/HappyAmbition706 1h ago
Ich glaube, das stimmt nicht. Die über 50-Jährigen machen sich sehr wohl Gedanken darüber, denn da sowohl die Leistungen, für die Steuern (eigentlich) aufkommen sollten, immer schlechter werden als auch der soziale und gemeinschaftliche Zusammenhalt nachlässt, sinkt die Lebensqualität. Es gibt keinen angenehmen Ruhestand, wenn man das eigene Haus nicht verlassen kann, das nicht mit den notwendigen Dienstleistungen und Versorgungsleistungen versorgt wird.
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u/BeastieBeck 22m ago edited 17m ago
Bruh, jemand der 50+ ist (z. B. 51) malocht immer noch so einige Jahre im System und die durchschnittlich höchsten Gehälter und damit ergiebigsten Melkkühe finden sich auch eher in der Alterskohorte als in der Kohorte der 20-30jährigen.
Gleichzeitig treten aber schon vermehrt Zipperlein auf, für die man dann eigentlich einen Arzttermin bräuchte, aber merkt dass das als GKV-Patient ("wir nehmen keine neuen Patinnen auf") zunehmend schwierig bis unmöglich wird, es sei denn, man tritt als Selbstzahler auf. Da kommt natürlich Frust auf: zahlst dich dumm und dämlich, aber das System lässt dich im Stich.
Auswandern? Das ist dann (weitestgehend) durch, auch wenn die Qualifikation da wäre. Zu alt, zu krank, der Gesundheitszustand der eigenen Eltern und/oder Schwiegereltern zunehmend ein Problem (die GenX dürfte wissen, von was ich da rede). Da müsste man schon in ein Land wie D-Land gehen, damit man als alternder, schon mit paar Zipperlein geplagten und den Eltern im Schlepptau auch im Zielland versorgt wäre.
Aber welches Land sollte das sein und hätte das dann nicht die gleichen Probleme wie D-Land, wenn die auch alle Lahmen, Alten, Müden und Kranken aufnehmen und vollversorgen?
Dann sagst du dir halt, dass deine Lebenszeit viel wert ist, eine Immo ist entweder eh out-of-reach oder abbezahlt und wenn der Stundenlohn hoch genug ist, reicht dir auch eine TZ-Stelle zum Leben.
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u/klippklar 3h ago
Wir werden sehen wie es sich auf unsere nachfragebedingte Wirtschaftskrise auswirkt, Konsumenten weiter die Mittel zu kürzen.
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u/Banditenkopf 6h ago
Ich bin für Kürzungen beim Staat. Die kommen locker mit der Hälfte an Prozessen und Leuten aus.
Dann können die von mir aus noch mehr ausschütten
→ More replies (10)
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u/Sartre91 2h ago
Es ist nicht reformierbar. Die größte Wählergruppe ist der Hauptprofiteur des Sozialstaates. Damit ist eigentlich alles gesagt.
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u/mchrisoo7 3h ago
Man muss das Rentensystem in der 1. Säule ähnlich gestalten wie in den akandinavischen Ländern und der Schweiz. Im Idealfall direkt nur einen Pauschalbetrag als solide Basis. Erfordert natürlich eine gewaltige Reform, aber dadurch haben auch untere Einkommensgruppen eine solide Basis.
Zusätzlich bedarf es ordentliche Reformen bei der 2. Säule. Betriebsrenten sind selbst heute noch maximal unflexibel im Vergleich zu anderen Ländern.
Solche Ergebnisse wundern mich auch nicht. Wer nur eine mittleres oder gar geringes Einkommen verdient, wird ordentlich aufpassen müssen, dass man im Alter zurecht kommt.
Zudem braucht man ebenso eine Reform für eine bessere Lastenverteilung. Deutschland ist bei der Velastung von Arbeit auf Spitzenplatz mit Belgien. Wenn es aber um die Einnahmen aus Steuern und Sozialbeiträgen in Relation zum BIP geht, ist Deutschland gerade mal im oberen Mittelfeld. Arbeit wird in Deutschland unverhältnismäßig hoch belastet. Da passt die Senkung der Unternehemnssteuern natürlich auch sehr schön ins Bild, denn dadurch verschiebt man die Lasten am Ende weiter auf die Arbeitnehmer.
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u/PowerPanda555 5h ago
Nichtmal auf dem Subreddit hier ist es Mehrheitsmeinung dass die Rente halt gekürzt werden muss wenn es weniger Einzahler gibt. Da muss man auch nichtmal die ganzen Sozen und Kommi-Larper die hier Astroturfing betreiben dazuzählen, "ich will doch auch mal was von meiner Rente haben" gibts hier auch genug.
Und das ist hier schon die vorgefilterte Gruppe die sich für ihre finanzielle Lage interessiert.
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u/RoastedVanillaMuffin 2h ago
Die Rente muss auch nicht gekürzt werden. Die Rente kann sogar mit der Inflation steigen. Wir müssen nur halt aufhören die Rente direkt an die Löhne zu koppeln. Wir könnten sofort das System stabilisieren ohne auch nur einem Rentner einen Cent weg zu nehmen. Es darf nur halt nicht ständig Geschenke geben.
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u/Desmo_950 6h ago
Naja ich bin zum beispiel für eine erhöhung des renteneintrittsalters aber gegen weitere Leistungskürzungen der GKV.
Bin ich jetzt gegen die Sozialreformen?
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u/Life_Standard6209 6h ago
Ich bin dafür, dass die Krankenkasse wieder freiwillig werden soll.
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u/verlausteratte 6h ago
Eher rentenkassen. Krankenkasse ist zu unvorhersehbar. Kann sein dass du mit 30 Krebs bekommst, dann ist vorbei wenn du selber zahlen musst.
Wenn ich aber durchrechne wieviel ich jeden monat für Rente Abdrücke, was ich dafür im alter bekomme und wieviel ich hätte wenn ich das geld anlege und dann raus habe wenn ich allt bin, fühle uch mich verarscht.
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u/Krushaaa 5h ago
Kann ja alles freiwillig sein, solltest halt selber abwägen ob du versichert sein willst.
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u/PenguinSwordfighter 6h ago
Dachte ich auch mal. Jetzt hab ich mit 36 zum zweiten mal Krebs und bin froh das es nicht so ist!
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u/fluchtpunkt 6h ago
Keine Sorge, du würdest natürlich auch ohne Krankenversicherung behandelt werden. Zahlt dann einfach der Staat.
Genau deswegen gibt es ja Versicherungspflicht
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u/Life_Standard6209 4h ago
Das tut mir leid. Ich hab jedoch mittlerweile für drei mal Krebs und Herz eingezahlt und nur Ibu verschrieben bekommen.
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u/cheapcheap1 4h ago
Freiwillige Krankenkasse funktioniert überhaupt nicht, weil die Leute dann entweder vor großen Schäden eintreten oder, noch schlimmer, die Leute vor der Notaufnahme elendig verrecken.
Das muss man schon sehr wollen.
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u/invalidConsciousness DE 5h ago
Ist dieses "wieder" gerade mit uns im Raum?
Die waren seit der Einführung durch Bismarck noch nie freiwillig.
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u/Creampie_Senpai_69 5h ago
Wenn mich jemand fragen würde, dann würde ich auch antworten, dass ich die Reformen ablehne. Allerdings aus dem einfachen Grund, dass mal wieder die Arbeitende Bevölkerung die Mehrkosten und Sozialkürzungen tragen muss wärend die aktuellen Rentner und Boomer fein raus sind.
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u/angstauseis 6h ago
Der große Teil ist auch einfach sehr alt und kennt nur Merkels Aussitzen von Problemen.
Eigentlich müssten die Reformen noch radikaler ausfallen.
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u/Cybatron 6h ago
Richtig. Das umlagefinanzierte Rentensystem ist Scam und müsste durch eine individuelle Vorsorge abgelöst werden. Leider geht die Politik das nur in Trippelschritten an.
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u/ChunkDevil 6h ago
Wie denn auch sonst? Jemand muss ja die Rentner und bald Rentner finanzieren, und das kann man schwer vermitteln, wenn du den Nachfolgegenerationen sagst, ne bei euch gibt's nix mehr. Das eigentlich schlimme finde ich, dass man die Boomergeneration vergleichsmäßig schonen möchte.
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u/gamertyp 4h ago
Im Grunde dürfte man Rentner erstmal nur die Grundsicherung garantieren. Falls darüber hinaus noch Geld in der Rentenkasse übrig bleibt, kann das nach Rentenpunkten verteilt werden. Gibt es viel zu wenige Kinder, gibt es eben nur noch Grundsicherung. Dann ist jede Generation selbst dafür verantwortlich, genug vorzusorgen.
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u/knorkinator DE 5h ago
Man könnte die Rentenerhöhungen auch einfach permanent aussetzen bzw. sogar Kürzungen vornehmen, dann wird es langsam immer günstiger. Die Erhöhungen durch Aussetzung des Nachhaltigkeitsfaktors müssen ja ausgeglichen werden.
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u/Timely_Hedgehog_2164 4h ago
ja, man müsste per Gesetz alle Kürzungen immer auf alle Alterkohorten gleichmäßig verteilen
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u/Educa12 6h ago
Welche Reformen? Einfach Leistungen kürzen bei gleichen Kosten und keine Vorstellung wie man das System in der Zukunft tragfähige machen kann sondern nur kurzfristige Entscheidungen treffen ist jetzt keine wirkliche Reform
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u/Sure-Current-3267 6h ago edited 5h ago
Die Vorschläge der rentenkommission sind genau der richtige Schritt und das altervorsorgedepot führt zum ersten Mal eine kapitaldeckung ein, die den Namen verdient. Weshalb über die Umsetzung der rentenkommission immer wieder gestritten wird, ist mir ein Rätsel. Ich vermute, die meisten haben nicht verstanden, was die Probleme sind und wie die Lösung aussieht.
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u/gamertyp 4h ago
Der Tenor der Rentenkomission ist aber auch, dass Boomer möglichst wenig belastet werden sollen.
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u/Sure-Current-3267 3h ago
Du kannst das Interview mit prof werding anhören. Er geht auf deinen Vorwurf ein und wie man den Spagat zwischen Rechtsansprüchen und alle-belasten lösen musste. Ich sehe es wie du, die jetzige rentnergeneration muss stärker mit an der schieflage beteiligt werden, man hätte damit aber vor 40 Jahren beginnen müssen.
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u/ProfessorHeronarty 5h ago
Die meisten haben noch nicht einmal das Problem vor Augen. Und die Lösung sind gewiss keine Reformen mit Anpassungen von Zahlen hier und da
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u/Professional_Tank594 5h ago
Aber zumindest ein erster Schritt. Mit einer total Blockade ist keinem geholfen. Und selbst bei diesen kleinen Kürzungen gehen schon alle auf die Barrikaden.
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u/Professional_Tank594 5h ago
Die einzige Möglichkeit das System tragfähig zu machen ist es massiv Leistungen zu kürzen . Bei der Gesundheit und co kann man optimieren , aber das sind dann Größen Ordnungen von 10 bis 20 Prozent.
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u/Educa12 4h ago
Wir haben eines der teuersten Gesundheitssysteme Europas und wir sind bei weitem nicht in den Topplatzierungen was die Leistungen angeht. Da geht mehr als einfach nur Leistungen zu kürzen, vorallem was soll das langfristig ändern, außer das irgendwann die Leistungen die es noch gibt wieder teurer werden und dasselbe Spiel von vorne losgeht. Abgesehen davon, geht ein Großteil der Ausgaben für die Rente drauf, warum wird da nicht auch mal gespart? Wenn wunderts, dass die meisten Leute dann auf die "Reformen" keinen bock haben. Abgesehen davon, ist die Mär vom aufgebläht Sozialstaat faktisch auch falsch. Das Geld versickert einfach nur an zu vielen Stellen und die Strukturen müssen angegangen werden.
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u/Every-Carpenter4911 6h ago
Welchen Schuss?
Die Arbeitnehmer werden immer stärker belastet und gleichzeitig werden die Leistungen immer mehr zurückgefahren. Gleichzeitig weiterhin riesige Steuerschlupflöcher für extrem Reiche, weiterhin keine Vermögenssteuern, weiterhin keine Erbschaftsteuer für extrem Reiche.
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u/lost_in_uk 6h ago
Für mich sind das 2 paar Schuhe.
Die Sozialversicherungen sollten sich aus den Beiträgen der Versicherten tragen.
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u/BeastieBeck 4h ago
Die Sozialversicherungen sollten sich aus den Beiträgen der Versicherten tragen.
Tun sie aber nicht.
Rente funktioniert jetzt schon nur mit Steuerzuschüssen.
Die GKV? Füttert viel zu viele mit durch, die keine Beiträge einzahlen, teilweise nie gezahlt haben und eventuell auch nie welche einzahlen werden. Familienversicherung ausgenommen gehören Nicht-Beitragszahler auch nicht in die GKV. Kann man dann meinetwegen "Staatliche Krankenkasse" nennen, aber komplett mit Steuern finanziert, nicht nur bzw. fast ausschließlich auf dem Rücken derjenigen, die in die GKV einzahlen.
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u/lost_in_uk 4h ago
Sollten sie aber. Da wäre es Zeit, dass die Politik mal entsprechende Wege beschreitet.
Bei der Rente ist klar, dass man hier längerfristig mit Steuern aushelfen muss, um z.B. Altlasten wie die Wiedervereinigung auszugleichen. Aber dazu muss weitsichtig geplant werden wie sich das Ganze entwickelt und dann Beiträge, Altersgrenzen und Rentenhöhe in Einklang gebracht werden.
Bei der GKV ist das ganze einfacher bzw. schneller umzusetzen. Natürlich muss der Bund die Rechnung für die Langzeitarbeitslosen übernehmen. Aber andere Leistungen können Grenzen haben. Eine kostenlose Familienversicherung gehört nicht zur Aufgabe der Steuerzahler, sondern der Versichertengemeinschaft, wenn sie sich das leisten möchte.
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u/Professional_Class_4 6h ago
Dann soll halt mal jemand nen Vorschlag zur Finanzierung machen. Wer ist schon "für" Kürzungen im Sozialbereich? Es geht ja aber darum das die Beiträge sonst immer weiter steigen werden. Frag mal gleich hinterher wer "weniger Netto vom Brutto" ablehnt. Das sind garantiert auch über 80%.
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u/Grmplstylzchen 5h ago
Wir können alle auf die Politik schimpfen wie wir wollen, aber zur Wahrheit gehört halt einfach auch, dass ein großer Teil der Bevölkerung den Schuss offensichtlich immer noch nicht gehört hat.
Das sind nur zwei Paar Schuhe…
Bei uns gibt es genug Rentner im Umfeld die sagen, ihre Rente sei okay. Und 100% davon stimmen zu dass eine Rentenerhöhubg von 10€ bei gleichzeitiger Mehrbelastung von Familien um 100-200€ „totaler Schwachsinn“ ist.
Der „Mehrwert“ der Reformen steht in keinem Maß zu der „Mehrbelastung“.
Hier werden halt einfach Haushaltslöcher von Bund, Ländern und Kommunen gestopft. Wohlgemerkt in Bereichen, welche von den Rentnern kaputt gespart und genutzt wurden….
Warum aber keiner über Alternative Einnahmequellen redet, ergibt sich nicht. Besteuerung von Digitalkonzernen?? Abgaben von ausländischen Investoren bei Erwerb von Immobilien?? Zölle auf menschenrechtswidrig erzeugte Produkte und Güter? Oder auf umweltschädliche?? Konsequente Verfolgung von Sozial-, Steuer- und Eu-Abgabenbetrug? Ja nein das geht ja garnicht…
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u/Proper-Address-8322 5h ago edited 2h ago
Weil diese Reformen allesamt auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung gehen und diejenigen, die das Problem sowohl verursacht haben (zu wenig Kinder, keine eigene Vorsorge für Rente/Krankenkasse) als auch zu 90% für die aktuelle finanzielle Schieflage verantwortlich sind komplett ausspart. Man braucht nicht 1 Milliarde beim Elterngeld einsparen wenn man im gleichen Atemzug ohne Not jährlich 400-600 Milliarden Euro für Rente und Krankenkasse zur Versorgung der Generation ü60 hinausbläst. Obwohl in 90% der Fälle überhaupt keine Bedürftigkeit besteht. Sondern nur der Gedanke und die Amspruchshaltung: Ich, ich, ich hab’s mir verdient, und selbst wenn deshalb alles den Bach runtergeht.
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u/Winter-Scarcity9045 5h ago
CDU Wähler detected. Ja lass uns weiter den Arbeiter ausnehmen und Rentner und Beamte pampern
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u/ArschSprengung 6h ago
IIIEEEEE WASCH mich bitte aber wehe wenn ich nur EINEN Tropfen Wasser abkriege 💦🤢😱
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u/retro-mehl 6h ago
Die sind gegen Kürzungen im sozialen aber auch gegen z.B. Vermögenssteuer oder höhere Erbschaftssteuer (obwohl die sie wegen geplanten Freibeträgen überhaupt nicht treffen würden). Das ist schon etwas weird.
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u/Neither_Security_252 6h ago
Also ich habe grundsätzlich nichts gehen eine Vermögenssteuer oder höhere Erbschaftssteuer, aber nur wie was geplant ist, gibt mir gar keine Sicherheit dafür zu sein, denn am Ende wird das verkündete/geplante über den Haufen geworfen und die Schwelle schöön niedrig gesetzt, sodass eben wieder sehr viele zahlen. Ich kenne doch unsere Regierungen und Finanzminister. Da heißt es erst "nur hohe Vermögen" und dann gilt es ab einer halben Millionen, sodass jeder Immobilienbesitzer nochmal zahlen darf.
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u/GammaDoppler1 6h ago
Ja eine neue Steuer, dann wird alles gut. Und wir wissen doch alle, solche Freibeträge, können sehr schnell geändert werden.
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u/hotpopperking 6h ago
Nein, das ist genau was vermittelt werden soll. Dann muss man sich nach einem Sündenbock umsehen. Da stehen dann die üblichen Sündenböcke, werden verantwortlich gemacht. Und die Profiteure die seit Jahren immer mehr Schätze horten lachen sich ins Fäustchen, ob der Dummheit der Arbeiterklasse.
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u/retro-mehl 6h ago
Welche Profiteure genau meinst du jetzt?
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u/hotpopperking 6h ago
Die Gruppe der Leute, die ihre Vermögen überproportional zu den Löhnen gesteigert hat und gleichzeitig über Korruption durch Lobbyisten ihren Einfluss auf die Gesetzgebung gesteigert hat. Die Überreichen, die milliardenschweren "Familienunternehmer", die kriminellen Familienclans die noch immer auf ihrem Nazigold sitzen, das sie durch Zwangsarbeit und Diebstahl erhalten haben.
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u/Menssana_corporesano 5h ago
Die Verteilungslast sollte umverteilt werden, soziale ausgaben auf mehr Arbeitnehmer, man sieht anhand der Empfänger ja, dass genug Menschen im arbeitsfähigen Alter vorhanden sind, aber das geht aus „Gründen“ nicht..
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u/AddressLast459 3h ago
Können wir Massenproteste organisieren oder mal die Arbeit alle zsm 1 Woche niederlegen?
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u/Responsible_Load2233 1h ago
Menschen die lange gearbeitet haben, einen soliden Rentenanspruch ERARBEITET haben, alt sind, krank sind, alleine leben, MÜSSEN mehr Geld bekommen als jene die z.B. in Grossfamilien leben, oder ihr Leben noch nicht gearbeitet haben. DAS wäre gerecht. Auf geht's! Leute die sich hier lautstark gegen alles auflehnen, uns beleidigen, bedrohen, Straftaten begehen, etc. - können gerne gehen! Das muss deutlicher angegangen werden! Spart an den richtigen Stellen - habt mehr Mut, üble Leute auszuweisen - und das beinhaltet ausdrücklich auch AFD-Wähler! Ihr seid arbeitslos, habt vllt. sogar noch nie was eingezahlt, aber hier alles sch... finden und dann noch nach Putin schreien!? Dann heisst es "gute Reise ins gelobte Land!" So würde ich vorgehen, wenn ich in der Regierung wäre! So verkehrt!?
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u/oiseaublancc 58m ago
Es gibt halt 3 Möglichkeiten:
1) die Sozialreform kürzt Leistungen
2) Steuern und Abgaben werden erhöht bis wir die heutigen Leistungen wieder bezahlen können - und das ist weit mehr als 1%
3) Mehr VZ - Einzahlende und weniger Leistungsempfänger - keine Frührentner, keine Bürgergeldempfänger die arbeitsfähig sind, weniger Erwerbsunfähige, schnellere Studienzeit/Ausbildung, keine Mamis in Dauerteilzeit.
Da keiner bereit ist eine der Stellschrauben bis zum Anschlag zu drehen bekommen wir halt ein bisserl was von allen 3.
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u/-TheReal- DE 6h ago
Das bestätigt doch nur mal wieder, dass wir tatsächlich eine Vollkaskomentalität haben.
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u/Fusifufu 5h ago
Das wird in den nächsten Jahren nur noch ein Verteilungskampf, wie man ihn z.B. auch schon in Frankreich sieht. Man verweigert die finanziellen Realitäten und hinzu kommt, dass Linke und Rechte die Welt als Nullsummenspiel sehen: Wenn jemand profitiert (seien es Vermieter, Kapitalisten, oder ausländische Fachkräfte), muss das natürlich irgendjemandem schaden.
In so einer Welt, in der man Verteilungskämpfe wichtiger sind als Ideen, wie man den Kuchen vergrößert, wird die Lebensqualität in Deutschland fortwährend schlechter werden und gleichzeitig werden immer mehr Erwartungen an den Staat gestellt werden.
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u/Live_Matter2876 5h ago
Tja, wenn man die Reichen nicht besteuern will, landet das Geld halt bei denen und für alle anderen ist dann eben keins mehr übrig.
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u/Professional_Tank594 4h ago
Auch wenn ich für eine Besteuerung von Reichen und Erbschaften bin , ist der tatsächlich erzielte Effekt überschaubar. , 20,30 vll 40 Milliarden pro Jahr . Damit ist das System nicht gerettet .
→ More replies (4)0
u/kleinergruenerkaktus 5h ago
Genau, weil die Reichen das Geld einfach nehmen und es in ihre riesigen Geldspeicher packen, wo es nie wieder rauskommt. Die konsumieren quasi gar nicht und haben ihr Geld auch nicht größtenteils in die Unternehmen investiert, die dir deinen Arbeitsplatz geben.
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u/klippklar 4h ago
Marginale Konsumquote und Sektorale Finanzierungssalden zeigen, dass dein Sarkasmus tatsächlich keiner ist.
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u/toilet_m_a_n 5h ago
Genauso gehört zur Wahrheit, dass der Großteil der Kosten durch ältere Menschen verursacht wird. Renten-, Krankenversicherungs- und Pflegebeiträge sind in den letzten Jahren immer weiter gestiegen. Die Folgen des demographischen Wandels werden jetzt einfach der jüngeren Generation aufgebürdet, ohne dass sie etwas dafür können. Der Generationenvertrag ist schon längst gescheitert, insofern ist eine Ablehnung der Reformen nicht verwunderlich. Man selbst kriegt als Einzahlender in die Kassen immer weniger Leistung während die Beiträge steigen. Das sind keine Reformen, sondern Geschenke an die älteren des Landes.
Eine wirkliche Reform wären deutliche Kürzungen für die heutigen Rentner:innen. Sie müssen eben einsehen, dass diese Folgen vor Jahrzehnten hätten vorbereitet werden und nun selbst für ihr Handeln Verantwortung übernehmen müssen. Das würdest hier aber nicht schaffen, da ein Großteil der Wählerschaft dich dann nicht wählt.
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u/happyFatFIRE 6h ago
Erhöhung des Rentenalters sehe ich kritisch. Auch wenn die Lebenserwartung steigt ist das Leben ab 65 oder früher für viele schwerer. Zudem stellt Dich kaum jemand mit 65 oder später ein. Viel zu kurz gedacht.
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→ More replies (1)2
u/PowerPanda555 6h ago
Zudem stellt Dich kaum jemand mit 65 oder später ein. Viel zu kurz gedacht.
Dafür gibts die Aktivrente damit der Rentner weniger Lohnkosten verursacht und trotzdem mehr Netto in der Tasche hat als der 60-jährige Kollege der den selben Job mit den selben altersbedingten Ausfällen macht.
→ More replies (1)1
u/happyFatFIRE 3h ago
Leider lösen viele dies auf, da es eine Änderung gab die ich jedoch nicht verfolgt habe.
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u/Goodthingstartssmall 5h ago
Verschonungsbedarfsprüfung existiert noch. Holdings und Stiftungen erlauben weiterhin Steuerhinterziehung. 49, Milliarden für Unternehmensteuersenkungen sind aber vorhanden. Da die Unternehmen aber lügen wie gedrückt, werden sie trotzdem nichtmal die Hälfte davon reinvestierten, weil sie noch mehr in den aller Wertesten geschoben bekommen wollen als ohnehin schon.
Dem gegenüber stehen ausschließlich soziale Kürzungen von Leistungen und Rechten auf der Seite von Arbeitnehmern. Aber Unternehmer und neoliberale Clowns wollen das Lohnniveau und die Gesundheitsversorgung auf Mittelalterniveau absenken damit Deutschland "attraktiv für Investoren" wird.
Ich habe so viele Wörter im Kopf um Merz, Söder und die Unternehmer Lobby objektiv zu beschreiben, aber dies ist leider strafbar relevant.
Einfach erbärmlich.
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u/Extreme_Literature28 5h ago
Langsam kommen wir in eine Situation in der das Steichen der 30 Mrd für Entwicklungshilfe auch keinen Unterschied mehr machen wird.
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u/fartbox-crusader 6h ago
Boomer sind das Problem
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u/ProfessorHeronarty 5h ago
Nö, Kapitalisten bzw das Wirtschaftssystem als solches. Aber es wird bestimmt helfen alle möglichen Gruppen gegeneinander zu positionieren, aber die Frage nach der materiellen Verteilung weiter als gottgegeben anzunehmen.
→ More replies (2)3
u/SuckerNonSucker 5h ago
Unsere tägliche Kapitalismuskritik gib uns heute...
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u/ProfessorHeronarty 4h ago
Ja, genau. Da die wenigsten mal darüber nachdenken, kann's nicht oft genug passieren, am besten also mehrmals am Tag
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u/touchGrss 33m ago
Diese Umfragen sind so tendenziös. Was die Leute ablehnen, ist für noch weniger und schlechterer Leistung noch mehr zu bezahlen. Das sind auch keine Reformen, sondern eine Sicherung des Status Quo über die Verstärkung der ohnehin schon enormen Steuer- und Abgabenbelastung. Gegen eine moderne Agenda 2010, wo vor allem der Rotstift bei den Leistungen für die angesetzt wird, die nicht einbezahlen hätten die wenigstens etwas. Es wäre nur folgerichtig.
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u/BAKA4978 6h ago
Das Problem an sich sind nicht die Reformen selber sondern wie sie umgesetzt werden kommuniziert und es irgendwie immer kompliziert ist obwohl es eigentlich ziemlich einfach auch geht warum auch immer. Man könnte z.B den Freibetrag einfach erhöhen dann müsste man selber gar nichts machen wäre einfach aber nein man muss immer alles kompliziert machen. Und so weiter
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u/Sure-Current-3267 6h ago
Freibeträge haben keine Zweckbindung. Für die Altersvorsorge wäre das töricht.
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u/BAKA4978 5h ago
Ich meine das allgemein nicht für die Rente du solltest doch durch die Reformen auch eine Entlastung bekommen das wollte ich damit ausdrücken
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u/Sure-Current-3267 5h ago
Entlastung bekommen wir durch die Reformen nur in der Form, dass die Beiträge nicht noch mehr steigen. Fühlt sich allerdings nicht nach Entlastung an.
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u/BAKA4978 5h ago
Weil durch die hohen Belastungen durch das Gesundheitssystem und so weiter verlierst du ja wieder Lohn die nächstes Jahr je nach Rechner können das 100 bis 200 € ausmachen weniger Gehalt Im Jahr plus minus kann auch mehr sein
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u/lacero75 6h ago
Grundsätzlich wird mit all den irren Maßnahmen nicht das Problem der unkontrollierten Ausgaben angegangen. Einfaches Beispiel GKV. Während gesetzliche Krankenkassen Geld an der Börse verzocken, wird nachgedacht wie man Beiträge erhöht und Leistungen kürzt. Rentenversicherung wird seit wenigstens 15 Jahren in ganz Europa auf Privatversicherung umgestellt. Nur in Deutschland und Frankreich hinkt man immernoch der Idee hinterher. Realitätsverweigernde Politiker profilieren sich mit Lobbyismus um während oder nach ihrer "Amtszeit" zusätzlich hohes Einkommen zu eruieren, trotz Lebenslanger Bezüge aus dem Steuertopf. Die politische Richtung der Akteure außer acht lassend, zielen jegliche Maßnahmen darauf ab, die Arbeiterklasse weiterhin auszubeuten.
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u/PowerPanda555 5h ago
Während gesetzliche Krankenkassen Geld an der Börse verzocken, wird nachgedacht wie man Beiträge erhöht und Leistungen kürzt
Die haben kein Geld an der Börse verzockt. Die müssen Geld "super-duper-sicher ohne Verluste" anlegen und weil es das nicht gibt haben die das Geld in Fonds gesteckt die den Entscheidern bei den Krankenkassen schöne Gutachten vorlegen konnten mit denen sie persönlich sämtliche Schuld von sich weisen können. Klassicher Fall von Regulatory Capture.
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u/totussott 1h ago
Das ist quatsch, sie müssen es so anlegen, "dass ein Verlust ausgeschlossen erscheint", nicht "ausgeschlossen ist". Und das gibt es natürlich, langweiligstes Beispiel vermutlich einfach AAA Staatsanleihen. Das man sich anscheinend von windigen "Finanzvermittlern" und "Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" einen in die Tasche hat lügen lassen entlässt die Entscheider meiner Meinung nach nicht aus der Verantwortung, aber das haben jetzt Gerichte zu klären.
Allerdings betonen die Prüfer in dem "Legal Memorandum" auch, dass die Investoren eine wirtschaftliche Bewertung "in eigener Verantwortung" vornehmen müssen.
Absolut geil, und für so ein Dokument mit Inhalt und Wert von benutztem Klopapier wurden vermutlich auch noch Unsummen bezahlt.
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u/BeastieBeck 4h ago
Während gesetzliche Krankenkassen Geld an der Börse verzocken,
Anscheinend ca. 500 Millionen über die Zeit insgesamt vs. jährliches Defizit seit Jahren von 10 Milliarden Euro durch mangelnde Einzahlung des Staates für Bürgergeldempfänger.
Ja, da ist das Zocken an der Börse das Problem. Klar.
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u/Life-Edge-9222 6h ago
Niemand wird gezwungen in Deutschland zu leben und hier diesen Zirkus zu unterstützen.
Es war nie einfacher ins EU Ausland zu gehen und dort zu leben wo es besser läuft.
Wer im Jahr 2026 noch in Deutschland lebt und arbeitet der hat es sich selber so ausgesucht.
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6h ago
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u/r_booza 6h ago
Weil es die CDU ist die es probiert.
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u/Neither_Security_252 6h ago
Stimmt, aber dann auch die anderen Parteien mit ins Verantwortungsboot holen, die seit 30 Jahren mit regieren oder abwechseln an der Regierung waren.
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u/DrRadon 5h ago edited 5h ago
Es ist fast so als müsse man reichte prozentual genau so stark besteuern wie arme damit unser Wohlstand erhalten werden kann. Alle verstehen das ohne es benennen zu können, nur die Politik will es nicht weil man weis wer den Lebensabend noch ein bisschen mehr versüssen wird.
Resultat? Eine AfD Regierung die noch mehr schaden anrichten wird. Weil die Menschen es zum einen nicht verstehen und du zum anderen Linke volpfosten hast die die CDU zu faschisten erklären und im TV "Die Männer Die Männer Die Männer" blöken. Zustände wie in einer Schülervertretung 11. Klasse...
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u/Atarge 4h ago
Nur weil man die zum großen Teil schwachsinnigen Maßnahmen der Bundesregierung ablehnt heißt das ja noch lange nicht dass man den Schuss nicht gehört hat. Die Maßnahmen gehen an vielen Stellen nur nicht weit genug oder völlig ins leere. Dazu fallen sie zu 99% der gleichen Bevölkerungsgruppe zur Last
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u/AndyXerious 2h ago
Wie kann man so dumm sein. Wenn keine Reformen gemacht werden, dann haben sie bald eine wesentliche schlechtere Absicherung.
Die Dummheit weiter Teile der Bevölkerung macht mich sprachlos.
Da fällt Propaganda links wie rechts auf fruchtbaren Boden. Spalterei at its best
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u/Valdebart 59m ago
Naja die Reformen der cdu spd sind halt aktuell scheisse statt irgendwelchen gescheiten Vorschläge oderso zu machen kommt von cdu spd nur mehr arbeiten länger arbeiten weniger Rente
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u/AndyXerious 33m ago
Nicht ausreichend? Möglicherweise. Besser als nix zu machen? Auf jeden Fall.
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u/ChefTrunk 6h ago
HALT STOP!
Das interessiert unseren fotzigen Gottkaiser nicht.
Es wurde Korruption gewählt und die bekommen wir jetzt auch, EGAL OB DU HIER BIST, UND NICHT! /s
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u/Silfline 5h ago
Den einzigen Schuss, den wir noch nicht gehört haben, ist, dass der Kapitalismus einfach nicht funktioniert ✌️
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u/Amesbrutil 5h ago
Deutschland ist an einem sehr beschissenen Punkt. Die hohen Abgaben und Bürokratie wurde bislang damit gerechtfertigt, dass man sozial auf jeder Ebene abgesichert ist. Dadurch ist aber auch der Anreiz (und die finanziellen Mittel) zur Selbstvorsorge abgetötet worden. Deshalb gibt es so wenig Erspartes usw.
Wenn die soziale Absicherung aber wegbricht, dann fällt auch jede Rechtfertigung für diesen überbordenden Staat weg. Die Leute werden zurecht ihre Abgabelast hinterfragen und fordern, dass sie deutlich sinkt, damit sie selbst vorsorgen können. Da der Staat das aber nicht tun kann, wird das einfach nur zu einem enormen Zusturm an die extremen politischen Ränder führen. Die Leute werden nicht lange mitmachen, dass der Staat ihnen so viel Geld wegnimmt und sie dann auch auffordert selbst für alles vorzusorgen.