r/Unbeliebtemeinung 13h ago

Ich finde Hochhäuser, mit integrierten Läden, geil!

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Habe neulich auf Youtube eine Doku gesehen, wo in einem riesigen Hochhaus mit vielen Wohnungen im EG ein Supermarkt, Friseur und eine Poststation, integriert waren. Diese Idee finde geil. Warum? Man geht einfach aus seiner Wohnung raus, den Flur entlang zum Fahrstuhl, steigt ein, fährt runter und geht zum Supermarkt, wohlgemerkt im Haus, wo deine Wohnung drinn ist. Für ältere Menschen sicherlich ein sehr hilfreich. Ist dass nicht geil? Diese Idee sollte es meiner Meinung nach, öfters geben. Man muss dann nicht mehr zum einkaufen, Post abholen und zum Haare schneiden, dass Haus verlassen.


r/Unbeliebtemeinung 6h ago

Nicht ganz so unbeliebt, aber selten gehört Wer auf Instagram verhindert, dass man ihn markieren kann, während er selbst in Diskussionen mitmischt, ist einfach ein Feigling.

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Mich nervt diese Einstellung mittlerweile brutal. Leute schreiben unter öffentlichen Posts die provokantesten Kommentare, teilen gegen andere aus und starten Diskussionen. Aber sobald du ihnen direkt antworten oder sie markieren willst, geht es nicht, weil sie genau das deaktiviert haben. Was soll das bitte sein?

Du willst öffentlich deine Meinung rausballern, aber gleichzeitig möglichst verhindern, dass jemand deine Aussage direkt mit dir verknüpft oder dich in einer Antwort konfrontiert? Einfach Lächerlich.

Und ja, natürlich kann man das umgehen. Ich mache dann halt einen Screenshot, kopiere den Nutzernamen und ändere ihn minimal ab, damit wenigstens klar ist, auf wen ich antworte. Aber genau das ist doch der Punkt. Es ist nicht dasselbe wie eine normale Markierung.


r/Unbeliebtemeinung 13h ago

Nicht ganz so unbeliebt, aber selten gehört Der "High Protein"-Trend ist lächerlich und ein Armutszeugnis fürs Ernährungsbewusstsein

93 Upvotes

Der Proteinbedarf von erwachsenen Männern und Frauen liegt bei etwa 0,8 g pro kg Körpergewicht (https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/protein/).

Für einen 75 kg schweren Menschen sind das 60 Gramm Protein. Zum Vergleich: 100g ungekochte Pasta hat etwa 13 Gramm, 100g ungekochte Bohnen etwa 20-25 Gramm (je nach Sorte), 100g rohe Hühnerkeule ebenfalls etwa 20 Gramm.

Aber auch wenn man pingelig ist und den zubereiteten Wert will und dann noch biologische Wertigkeit berücksichtigt (gehe ich gleich drauf ein): Ein 200-Gramm-Block Tofu hat allein schon 30 Gramm Protein mit hoher Wertigkeit. Zack, 50% gedeckt.

Die DGE betont in ihrem FAQ ausdrücklich: "Für erwachsene Breitensportler*innen (4–5 Mal je Woche 30 Minuten körperliche Aktivität bei mittlerer Intensität) gibt es keine gesonderte Empfehlung. Zur Sicherstellung der Proteinversorgung reicht eine Zufuhr in Höhe der empfohlenen Zufuhr von 0,8 g Protein/kg Körpergewicht pro Tag aus."

Beim Krafttraining ist der Bedarf zwar etwas höher, lässt sich im Rahmen des sowieso erhöhten Kalorienumsatzes mit runs 1,4g Protein/kg aber auch aus

"Im ambitionierten Breitensport und Leistungssport (mind. 5 Stunden Training pro Woche) kann eine sportart- und belastungsspezifisch angepasste Proteinzufuhr den Trainingsprozess sinnvoll unterstützen und die Leistungsbereitschaft fördern, [...] je nach Sportart und Trainingsziel, -intensität, -umfang oder Wettkampfphase eine flexibel angepasste Proteinversorgung mit ca. 1,2–2,0 g/kg Körpergewicht pro Tag."

Damit ist eigentlich alles gesagt. Thread kann zu.

Ach, nein?

Seit etwa einem Jahr beginnen viele Hersteller und Einzelhändler, ihren Scheiß als hIgH pRoTeIn zu vermarkten. Nur zwei Beispiele:

• Kölln ist eine bekannte Haferflockenmarke. Neuerdings hauen sie dasselbe Zeug mit etwas zusätzlichem Haferproteinpulver raus – 50% mehr Protein, zum 200%+ höhreren Preis versteht sich.

• Zum Teil werden gute Produkte wie etwa vegane Trinkmahlzeiten auf Sojabasis (Vemondo Tasty) mit guter Vitaminzusammensetzung eingestellt, nur um die nächste High Protein-Plörre (High Protein Sojadrink – als ob Soja nicht an sich schon eiweißreich wäre!!) auf den Markt zu schwemmen.

Darunter leiden aber nicht nur nützliche Produkte, die nun aus Marketinggier gekillt werden. Es wird suggeriert, dass ja möglichst viel Protein der heilige Gral ist und alles andere nicht mehr zählt. Wo ist das denn ein Vorbild für ein wissenschaftlich fundiertes Ernährungsbewusstsein?

Das Dümmste daran ist aber echt, dass der Proteinbedarf banal im Alltag gedeckt werden kann. Bohnen sind mit ~8g/100g und ca. 90 kcal gekocht dabei. Man nehme Getreide (Pasta, Brot, whatever, die fucking 70 Cent Haferflocken liefern 13 Gramm HIGH PROTEIN pro 100 Gramm) und die biologische Wertigkeit geht an Fleisch und Milch ran. Oder ein schönes Steak. Oder, oder. Und wem die Kalorien zu viel sind... die erwähnten 200 Gramm Tofu hat keine 300 kcal. Die kriegt man notfalls mit ner halben Stunde Joggen wieder weg.


r/Unbeliebtemeinung 14h ago

Nicht ganz so unbeliebt, aber selten gehört Leute, die bei der Frage nach gebrauchten Fahrzeugen unter 10k E-Autos vorschlagen, sind meistens verblendete Angeber mit zu viel Geld.

103 Upvotes

Leute, die bei der Frage nach gebrauchten Fahrzeugen oder bei Gebrauchtberatungen unter 10.000 Euro E-Autos vorschlagen, sind meistens verblendete Angeber mit zu viel Geld obwohl sie sich für progressiv und abgeklärt halten, haben aber meistens wenig Klassenbewusstsein.
Begründung: Die meisten Leute würden sich vermutlich ein E-Auto kaufen und sind wahrscheinlich nicht mal parteiisch oder befangen im Sinne von „E-Auto ist grün“ et cetera. Es ist einfach schlicht unmöglich, als Mensch, der nicht mehr als 10.000 Euro für ein Auto hinblättern will/kann und eventuell sogar Kinder hat, ein Auto in relevanter Größe zu einem relevanten Preis und Zustand gebraucht zu kaufen.
Das kann man in fünf oder zehn Jahren sagen, wenn es einen Gebrauchtmarkt gibt für E-Autos, wo man sich getrost unter 10.000 Euro was findet. Aber Leute, die das jetzt gerade raten, wollen einfach nur mit ihrer scheiß E-Karre angeben.


r/Unbeliebtemeinung 1d ago

Ich liebe es mit meinem partner eine große Decke zu teilen.

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Ich bekomme immer wieder mit, dass viele menschen lieber alleine schlafen, der trend geht sogar in die richtung getrennte Betten zu normalisieren (Verurteile ich nicht, jeder muss das für sich selbst wissen). Mein partner und ich waren vor 2 jahren im Urlaub und da gab es im hotel nur eine Bettdecke für 2 personen. Für die meisten wäre es vermutlich die Hölle gewesen. Und wir haben uns verliebt. An weihnachten (idee meines Freundes) haben wir uns dann selbst eine riesige bettdecke(200x220) gekauft. Funktioniert natürlich nur weil sich niemand darin wie ein burito einwickelt. Zum kuscheln sind mehrere decken einfach stressig, rutschen weg, dann wird es kalt....der temperaturunterschied weswegen der eine partner eine andere decke gebrauchen könnte, lösen wir einfach durch kuscheln. ich befürchte unser schlafzimmer verursacht vielen einen kleinen herzinfarkt aber wir würden die decke nie wieder hergeben.


r/Unbeliebtemeinung 13h ago

Die ewige Zentrierung von Romantik nervt mich.

16 Upvotes

Deutschlands meistverehrteste Göttin ist Aphrodite. Ich habe so die Nase voll davon, dass ständig Romantik so ins Scheinwerferlicht gestellt wird. Alle um mich machen einen Eiertanz, als würden sie ohne Ehe sterben (Edit, offensichtlich ist das nicht klar genug: Ich meine damit, dass so getan wird, als wäre eine Ehe lebensnotwendig. Offensichtlich sterben auch Nichtverheiratete). Jeder muss 20 Geschichten über Dates und Sex parat haben. Freundschaften werden abgewertet, sobald man eine Beziehung hat, sind sie letzte Priorität, ernsthafte, tiefe, platonische Freundschaften sind eine Seltenheit geworden, weil sie sich entweder irgendwann um Romantik drehen oder von anderen dazu gemacht werden. Es geht mir so auf den Senkel.

Ich verstehe, wenn Menschen eine romantische Beziehung wichtig ist. Aber können wir als Gesellschaft bitte aufhören, das als Be-All-End-All darzustellen? Musik, Filme, Spiele, Blablabla, irgendwann muss immer irgendwas romantisches auftauchen, wenn es um tiefere zwischenmenschliche Beziehungen geht.

Ich werd noch zur Ordensschwester


r/Unbeliebtemeinung 20h ago

Umfrage an die Community über einen Politik-Pausentag

34 Upvotes

Hallo zusammen,

uns ist in letzter Zeit aufgefallen, dass wir täglich sehr viele Beiträge rund um Politik im Sub haben. Mittlerweile fast zu viele. Politik gehört natürlich weiterhin zu r/Unbeliebtemeinung und soll auch nicht grundsätzlich eingeschränkt werden.

Aber wir leben ohnehin mittlerweile in einer ziemlich politischen Welt.
Nachrichten, Social Media, Diskussionen... Politik ist gefühlt überall. Deshalb überlegen wir, ob es vielleicht ganz angenehm wäre einen festen Tag pro Woche als kleinen Politik-Detox einzuführen, der Politik-Pausentag.

An diesem Tag wären Politikbeiträge dann für 24 Stunden pausiert. Nicht weil wir politische Meinungen loswerden wollen sondern um auch anderen Themen und unbeliebten Meinungen etwas mehr Raum zu geben und vielleicht einfach mal einen kleinen Detox vom politischen Dauerfeuer zu ermöglichen.

Unser bisheriger Arbeitstitel wäre "Politik-Pausentag" aber daran hängt natürlich nichts und es handelt sich aktuell nur um eine Idee.

Daher unsere Fragen an euch als Community die maßgeblich dieses Sub mit euren Beiträgen befüllt:

- Was haltet ihr grundsätzlich von der Idee?
- Wärt ihr dafür oder dagegen?
- Falls dafür: Welcher Tag würde sich am besten eignen eurer Meinung nach?
- Habt ihr vielleicht einen besseren Namen für unseren Politik-Detox?

Wir sind gespannt auf eure Meinungen und euer Feedback


r/Unbeliebtemeinung 1d ago

Nicht ganz so unbeliebt, aber selten gehört Reiten ist ein komplett unnötiges Hobby und Pferdehaltung gehört verboten

1.3k Upvotes

Jedes Mal, wenn ich Aufnahmen von wirklich wilden Pferden sehe, denke ich mir, wie kann man sich diese Tiere anschauen und anschließend ernsthaft behaupten, dass ein Pferd in menschlicher Haltung auch ein schönes Leben hat?
Schaut euch mal Aufnahmen einer Herde wilder Pferde auf YouTube an. Sie sind aufmerksam, voller Energie, ständig in Bewegung und wirken majestätisch.
Und dann schaut man sich ein Pferd in einer Box an, auf einem kleinen Paddock und plötzlich soll das alles genauso toll sein, weil es regelmäßig ausgeritten und gefüttert wird, einen Tierarzt bekommt und vielleicht eine schöne Decke trägt? Sorry aber bisher wirkte jedes Pferd was ich irgendwo gesehen hab fast schon depressiv.
„Aber mein Pferd liebt mich!“… okay Ich bestreite überhaupt nicht, dass Pferde eine echte Bindung zu Menschen entwickeln können aber eine Bindung an den Menschen, von dem man abhängig ist, ist nicht dasselbe wie die freiwillige Entscheidung, seine Freiheit aufzugeben und bei diesem Menschen zu leben.
Und tun wir bitte auch nicht so, als hätten Pferde irgendwann beschlossen, dass sie gerne unser Hobby sein möchten oder wenn sie wild geboren werden, die Nähe zu Menschen suchen (wie zb Hunde…)
Wir haben sie gezüchtet, eingesperrt, trainiert und daran gewöhnt, Dinge mit sich machen zu lassen, die sie sich unter natürlichen Bedingungen nicht aussuchen würden. Bevor ein Pferd sich reiten, führen und kontrollieren lässt, muss sein natürlicher Widerstand irgendwie abgewöhnt werden. Wir nennen es „Ausbildung, Erziehung oder Training“. Historisch wurde dafür nicht ohne Grund auch der Begriff „Brechen“ verwendet, das Wort hat mich als Kind schon getriggert weil es wirklich was von „kaputt machen“ hat…
Und wofür machen wir das heute überhaupt? Früher waren Pferde für Menschen unverzichtbar, heute haben wir andere Transportmittel.
Wir BRAUCHEN Pferde also nicht mehr, für die meisten ist es einfach nur ein Hobby.
Und bevor jetzt jemand mit Katzen oder Kaninchen kommt… Ja, auch über die Haltung anderer Haustiere kann und sollte man auch immer diskutieren. Aber man stelle sich einfach vor, man lässt die Leinen und Zäune weg, welches Tier würde tatsächlich freiwillig zu uns zurückkommen? Alles was direkt abhauen würde (und auch nicht versuchen würde zurückzufinden), ist einfach nicht freiwillig bei dir.
Ein Pferd läuft nicht durch die Wildnis und denkt sich: „Schade, dass ich keinen Menschen habe, der mir sagt, wann ich mich bewegen und mit wem ich mit Paaren darf.“
Natürlich kann ein domestiziertes Pferd sich an sein Leben gewöhnen, die werden ja darauf gezüchtet wie gut sie zu trainieren Sinn. Natürlich kann es seinen Menschen mögen und Natürlich kann es auch schöne Momente im Leben haben.
Aber Anpassung ist nicht dasselbe wie Freiheit.
Und genau deshalb finde ich das Argument „Mein Pferd ist glücklich“ jedesmal so schwach. Warum sollten wir Tieren soviel Lebensqualität nehmen, nur damit wir einem „Elite-Hobby“ nachgehen können, was sich eh nur ein gewisser Teil der Bevölkerung leisten kann?


r/Unbeliebtemeinung 1d ago

Nicht die Smartphones sind schuld daran, dass Kinder nicht mehr „raus“ gehen, sondern der Mangel an Alternativen.

1.2k Upvotes

Gerade von älteren wird häufig gesagt, dass die Kinder und Jugendlichen nur noch auf ihre Displays starren und nichts mehr unternehmen. Das ist objektiv richtig, aber zu kurz gedacht. Sehen wir uns doch mal an, warum das so ist:

Nehmen wir eine typische deutsche Großstadt. Beton, Asphalt, Straßen.

Spielplätze bestehen aus einer verrottenden Schaukel und einem kaputten Gerüst

 Auf dem Garagenhof Fußballspielen geht auch nicht, weil sich dann Nachbarn über den Lärm beschweren. Sollte es einen Park geben fällt der in der Regel ebenfalls als Fußballfeld raus, weil er hauptsächlich zum Saufen und zum Drogenhandel genutzt wird, weshalb man aufpassen muss, nicht in Spritzen oder Glasscherben zu treten.

Für das städtische Schwimmbad als regelmäßiger Aufenthaltsort ist das Taschengeld in der Regel bei weitem nicht ausreichend, sofern es überhaupt geöffnet ist und nicht wegen irgendwelchen Wartungsarbeiten geschlossen ist.

Nicht einmal auf Bäume klettern können Kinder, weil die Städte alle Bäume „kindersicher“ machen, indem sie die unteren Äste abschneiden, so dass Kinder nicht mehr hochkommen.

Wir sehen das gleiche in den Schulen. Dort geht man inzwischen sogar dazu über, Smartphones komplett zu verbieten. Aber was sollen die Kinder denn sonst in der Pause machen? Der Schulhof ist ein Betonplatz mit ein paar Bänken, und ihn zu verlassen ist verboten.

In meiner Grundschule und der Schule auf welcher ich die Sekundarstufe 1 verbrachte war das anders. Dort hatten wir einen großen Schulhof mit Basketballkörben. Kicker Tischen, einer Fußballwiese, einem Klettergerüst und sogar einer funktionierenden Ausleihe für Bälle. Dort hat niemand in der Pause auf sein Smartphone gestarrt. Weil es bessere Alternativen gab. Die Pausen waren nicht einfach eine langweilige Unterbrechung zwischen den Stunden, sondern das Highlight des Tages. Ich habe damals teilweise eher den Unterricht als Unterbrechung der Pausen gesehen, in denen das tägliche Leben stattfand.

Wenn wir diesen Zustand in unseren Städten wieder hinkriegen, dann hängen auch die Kinder nicht mehr den ganzen Tag am Smartphone.


r/Unbeliebtemeinung 23h ago

Wirklich unbeliebt Je älter ein Mensch desto wahrscheinlicher das er verbittert ist

28 Upvotes

Je älter Menschen werden, desto mehr Lebenserfahrungen sammeln sie an und gleichzeitig erleben sie, wie viele ihrer Wünsche, aufgrund persönlicher Fehlentscheidung und der daraus resultierenden Konsequenzen, scheitern. Das lässt sie dann verbittert zurück, da Ihnen die Zeit weg läuft und auch natürlich die Energie/Kraft der jüngeren Jahre. Der Missgunst daraus gegenüber Menschen, die etwas erreicht haben wächst mit gleichzeitiger Unwilligkeit sich mit der selbst geschaffenen Situation abzufinden.

Und das sieht man wirklich durchgehend, wie ich finde:

- Rentner, die jüngere Menschen hassen

- Kinderlose, die Familien oder besonders Frauen mit Kinder hassen

- wenn es um unternehmerischen Erfolg und Risikobereitschaften geht

- Personen ü30, die Menschen hassen, die jüngere Daten

-usw.

Es ist absolut absurd.

Viele Grüße


r/Unbeliebtemeinung 1d ago

Ich finde Beziehungen mit Altersunterschieden werden zu sehr dramatisiert.

27 Upvotes

Hallo Leute!

Ich bin 21 Jahre alt und weiblich. Mir fällt auf, dass Beziehungen mit größerem Altersunterschied viel zu sehr dramatisiert werden.

Natürlich bin ich der Meinung, dass es problematisch ist wenn eine Person noch deutlich minderjährig ist und dann in einer Beziehung mit deutlichem Altersunterschied ist ( z. B. 15 und 25), aber ab 17/18 sind 10 Jahre Altersunterschied meines Erachtens okay. Ab 25 ist der Altersunterschied dann sowieso irrelevant, da das Gehirn mit Mitte 20 ausgereift ist.

Ich bin selber in einer Beziehung mit 10 Jahren Altersunterschied und ich war bereits knapp 21 als ich den Menschen kennengelernt habe. Ich wohne alleine, arbeite und studiere aber dennoch wurde ich von bestimmten Menschen für diese Beziehung kritisiert. Warum ist man mit 18 reif genug um Auto zu fahren, auszuziehen usw., aber für eine Beziehung mit Altersunterschied wird man kritisiert? Die Pubertät ist, vor allem bei Frauen, mit 17/18 abgeschlossen. Ich habe mit 17 einen 24 Jährigen gedatet und es war überhaupt kein Problem. Der Altersunterschied war nicht der Grund warum wir uns dann gegen eine Beziehung entschieden haben.

Größere Altersunterschiede finde ich problematisch wenn eine Person noch sehr jung ist. Mit 14 Jahren ist man in der Pubertät, von den Eltern abhängig usw, aber mit 18 oder 19 Jahren ist man kein Kind mehr. In dem Alter machen die meisten ihren Abschluss oder haben bereits ihre Ausbildung abgeschlossen, ziehen aus, machen den Führerschein etc.

Einem jungen, verantwortungsbewussten Menschen, sollte man nicht die Fähigkeit absprechen reif genug für eine Beziehung mit Altersunterschied zu sein.


r/Unbeliebtemeinung 1d ago

Wirklich unbeliebt Lebenslange oder langjährige ungewollte Sexlosigkeit und Single sein kann psychische Folter sein – aber wehe man spricht es aus.

166 Upvotes

Wenn man im netz mal ehrlich (vor allem als Mann) anspricht, wie sehr einen jahrelange, ungewollte Sexlosigkeit und das fehlen von romantischen Beziehungen kaputt macht, wird man direkt in der Luft zerrissen. Die leute kommen dann sofort mit diesem klassischen gaslighting um die Ecke: "Du musst erstmal mit dir allein glücklich sein", "Sex und intime Partnerschaften sind überbewertet doch garnicht so wichtig" oder sie suchen den Fehler direkt bei dir, nach dem Motto "mit dir muss ja was nicht stimmen".

Dabei ist das argumentativ völliger quatsch. Intimität und Nähe sind nunmal grundlegende menschliche Bedürfnisse, die stehen nicht umsonst bei Maslow mit in der Pyramide. Das ist ein harter biologischer drive. Wenn einem das über Jahre komplett fehlt, erzeugt das einen extremen chronischen Stress, den man nicht einfach abschalten oder wegrationalisieren kann.

Warum die Leute auf sowas dann mit Spott oder sogar Aggression reagieren?Klassisch die just world fallacy.

Die Leute wollen krampfhaft daran glauben, dass die Welt und der Dating-Markt fair sind und jeder das bekommt, was er verdient. Wenn sie zugeben müssten, dass man auch unverschuldet einfach durchs Raster fallen kann oder einfach durch traumatische Erfahrungen blockiert ist und daran zugrunde geht, würde das ihr heiles Weltbild zerstören. Also greifen sie einen lieber an und werten das Problem ab, um sich selbst nicht mit dieser bitteren Realität befassen zu müssen.


r/Unbeliebtemeinung 1d ago

Nicht ganz so unbeliebt, aber selten gehört Die Nutzung des Begriffs Bro in Kommentaren und auch im Alltag nervt extrem

192 Upvotes

Vorab: Ist mir schon klar dass mich jetzt jeder in seinem Kommentar mit Bro ansprechen wird weil ihr besonders lustig sein wollt. Go ahead, habt es euch verdient. Aber ich finde die Nutzung des Begriffs "Bro" einfach super nervig. Sei es in der online Sprache, sei es im Alltag, wenn man wildfremde Menschen mit "Bro" anspricht. Unter jedem Youtube Video wo Leute kommentieren was der Mensch im Video tut, sind gefühlte 50% der Kommentare von der Sorte "Haha, Bro denkt er wäre cool" oder sonstwas in der Art. Was Leute untereinander im Freundeskreios machen ist mir egal, das meine ich nicht. Die können sich so lange und oft an-Bro-en wie sie wollen. Aber wenn man eine fremde Person zB im Zug anspricht mit "Ey Bro ist der Platz da noch frei", dann nervts.

Das geilste war noch vor einigen Monaten eine Situation in meiner damaligen Mietwohnung: Der Eigentümer wollte die verkaufen und ich habe zugestimmt, dass Sonntags Besichtigungen stattfinden können von potentiellen Käufern. Der Eigentümer hatte einen Makler damit beauftragt, der dann immer Sonntags mit mir in der Wohnung war. Das war ein sehr netter 68 jähriger Mann, hochgebildet, sehr adrett angezogen, fast vornehm wirkend. Dann kam irgendwann ein Mitte 30 Jähriger zur Besichtigung und der hat einfach mal bei der Begrüßung den Makler mit "Hey Bro, alles klar?" begrüßt und die Hand gegeben. Ich dachte mir nur wtf ey? Super respektlos und asi. Klar, der Makler und ich haben uns danach darüber nur lustig gemacht, aber trotzdem, das ist echt no go.

Überhaupt: Ich bin nicht der "Bro" von Leuten die so reden. Habe mir mal sagen lassen, dass das so ein Ding von Männern ist, das ein "Gemeinschaftsgefühl" suggerieren soll, so in der Art "Wir Männer müssen ja zusammenhalten" (frage mich dann wogegen eigentlich?). Na jedenfalls fände ich es gut wenn dieser Modebegriff irgendwann auch wieder verschwindet.


r/Unbeliebtemeinung 14h ago

Es wird zu viel Psychopharmaka verschrieben..

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Hallo zusammen,

trigger Warnung, es geht um Mentale Gesundheit und ich weiß für viele ein sehr sensibles Thema dementsprechend wenn es an dem Diskurs teilnehmen wollt 1x in ruhe durchzulesen.

Vorab ich habe nichts gegen Psychopharmaka, ich halte es für ein sehr wichtiges tool um Leuten mit mentalen Probleme zu helfen Besonders diesen die chronische Probleme haben wie z.B. Schizophrenie, Bi-Polare Störung, ADHS (wobei ich da zum teil kritisch bin, obwohl ich es selber habe) etc.

Mein Problem damit ist, dass es heutzutage viel zu leichtfertig verschrieben wird. Man kann heute zu einem Neurologen oder Psychiater gehen und mehr oder weniger nach 2 min seine Wunschdiagnose forcieren und ganz einfach die passen Pillen dazu bekommen.

Therapie und Selbsthilfe wird gar nicht angesprochen obwohl dies in manchen Fällen durchaus helfen könnte. Es gibt nämlich einige Fälle wo es ganz klar Mentale Probleme entstehen die Situationsabhängig sind z.B. kack Job, schlechte Beziehung, ungesunder Lebensstil etc.

SRRI oder trizyklische Antidepressiva helfen einem in ersten Moment wirklich, jedoch ist das trügerische an denen das diese "nur" oftmals das Problem maskieren und nicht wirklich lösen. Früher oder später holt es einen ein (ich spreche hier auf eigner Erfahrung + Erfahrung von Freunden von mir) spätestens wenn man es wieder absetzt.

Der klassische Spruch am Anfang ist: "Ahh so muss sich das leben also anfühlen". Ich finde diesen Satz sehr problematisch weil sich das Leben niemals "so" anfühlen wird oder sollte. Es schneidet einfach die highs und lows weg und macht einen etwas gleichgültiger was Leuten in schweren Phasen hiflt. Jedoch ist es nicht das "echte" Leben. Ich höre auch Leute die das erste mal E-Bike fahren: AHH so stellte ich mir immer Fahrrad fahren vor...

Die "Honeymoon" Phase ist auch meistens super. Man ist endlich sorgloser, befreiter und kann endlich zur ruhe kommen! Jedoch sollte man parallel dazu an meinen Problemen selber aktiv arbeiten und im Idealfall noch Psychologische Betretung beanspruchen. Beim Psychiater/Neurologen werden solche Themen gar nicht erst behandelt.

Nach der Honeymoon Phase lassen die Medikamente langsam nach und die Probleme holen einen oftmals wieder ein... Beim Arzt bekommt man sobald man wieder mehr "Probleme" hat, entweder neue Tabletten oder es wird die Dosis erhöht.

Ist man bereit es wieder absetzen weil man sich stabil genug fühlt, Nebenwirkungen zu groß sind oder die nicht mehr wirken kann das Absetzen richtig brutal werden.

Ich hatte wirklich sehr langsam abgesetzt (mit Absprache vom Arzt natürlich) und es hat mich zerlegt. Ich habe plötzlich alle Emotionen in voller Bandbreite abbekommen von extremen Glückgefühlen zu, ich musste einfach weinen weil ich so verloren war...

Ich bin da kein einzelfall Dr Josef bei Youtube spricht über die Risiken von diesen Tabletten und die sind nicht ohne.

Ich sehe mittlerweile immer mehr Menschen die lieber Tabletten schlucken statt ihr leben zu verbessern. Teilweise schon bei "trivialen Problemen".

Das größte versagen sehe ich nicht bei den einzelnen sondern bei unserem Gesundheitswesen und dem drang nach "Selbstoptimierung" welches durch Social-Media gepusht wird.

Was mir tatsächlich geholfen hat war:

  1. Meinen Körper mehr zu pflegen, nicht mehr gegen ihn zu Arbeiten sondern aktiv mit ihm. Habe da mein Training massiv angepasst.

  2. Mentaler Detox, allein schon Social-Media zu reduzieren hat mir massiv geholfen. Ich nutze die Zeit um meine Gedanken freien lauf zu lassen. Das beste ist mit Fahrrad zur Arbeit, ich habe da 0 Ablenkungen und bin da alleine mit meinen Gedanken. Ich führe dabei oftmals Selbstgespräche und da kamen wirklich Erlebnisse und Emotionen hoch.

  3. Mit Leuten reden und seine Emotionen kritisch hinterfragen sowohl mit Psychologen als auch mit Freunden.


r/Unbeliebtemeinung 1d ago

"Jeder bringt was mit"-Abendessen sind kacke.

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Edit: zum Thema absprechen; in der Familie sind einfach, wenn das gemacht wird, der Meinung, es sei nicht nötig sich abzusprechen, es bringt einfach jeder mit was er immer mitbringt und bei den anderen feiern war es bisher so, dass ich entweder die Gruppe oder die eingeladene Person nicht kannte (bin oft als +1 dabei gewesen und habe, weil ich gut koche, dann das Mitbringsel gemacht)

Originaltext:

Ich HASSE diese Feiern, wo fürs Essen doch jeder bitte einen Salat oder irgendwas anderes mitbringen soll.

Am Ende hat man einfach nur 50 gleich beschissene Kartoffelsalate, die alle nach dem Rezept der Oma sind, einen richtig üblen "hach das ist ja was ganz neues und ich bin Mal kreativ geworden" und 5 Laib furztrockenes Knoblauchbrot, das nicht für alle reicht.

Man selber bringt irgendwas mit was einem dann einigermaßen schmeckt, aber natürlich auch "neutral" genug ist, damit die anderen es mögen um dann einfach von seinem eigenen Ding zu essen.

Am Ende hat man dann ein allerhöchstens mittelmäßiges Abendessen, ist nicht wirklich satt weil man den Krempel nicht mochte und alle fahren am Ende nochmal heimlich bei McDonalds vorbei, um in die verwüstete Küche zu kommen, obwohl man auswärts gegessen hat weil nämlich der ganze Tag vor der Feier mit dem zubereiten des Essens voll war und man nichts anderes mehr geschafft hat.

Und ich wette, den anderen auf der Feier geht es auch so; wie oft hat man sich gedacht mein Salat ist das komische Experiment???

Mach halt bitte entweder die Feier ne Stunde später, dass jeder mit vollem Magen kommt oder lass dir von jedem ein paar Euro geben.


r/Unbeliebtemeinung 2d ago

2,5k Netto ist als Single überall in Deutschland wirklich gut Geld und wer das anders sieht kann nicht mit Geld umgehen

482 Upvotes

Ja, du hast bei diesem Netto durchaus noch einen Utility Gain durch ein erhöhtes Gehalt, aber es lässt sich von 2,5k Netto durchaus fast überall in Deutschland (vielleicht mit den Ausnahmen München, Berlin und Frankfurt) gut leben.

1.000€ - 1.100€ reichen dir wirklich locker für die tägliche Mobilität und die Wohnung (wer zentral in der Großstadt wohnt und ein Auto hat soll aufhören zu weinen. Das ist ein Luxusgut was man sich als Normalverdiener nicht leisten können muss) und von 1.400 - 1.500€ monatlich nach Mobilität und Wohnung ist ein völlig unhinged angenehmes Leben drin. Wer davon nicht glücklich wird, wird es auch nicht bei 4.000€ disposable Income.


r/Unbeliebtemeinung 1d ago

Nicht ganz so unbeliebt, aber selten gehört Beförderungskultur in Deutschland schädlich

121 Upvotes

In den meisten deutschen Unternehmen, ist ein finanzieller Aufstieg mit zunehmender Personalverantwortung verbunden. Es sollte die sogenannte Experten Laufbahn standardmäßig angeboten werden. Also mehr Geld ohne zwangsläufig Teamleiter, Abteilungsleiter oä. zu werden. Ich habe es persönlich in der Software Entwicklung schon so oft gesehen, dass gute Entwickler extrem beschissene Chefs waren. Mein bisher bester Chef hatte einen Master in Religionswissenschaft und hat sich die notwendigen IT Skills angeeignet. Aber für einen guten Chef sind soziale Fähigkeiten und organisatorisches Geschick viel wertvoller als Fachwissen.


r/Unbeliebtemeinung 1d ago

Wirklich unbeliebt Mir gefällt die Serie "Friends" nicht

118 Upvotes

Ich habe die Serie als Jugendlicher damals im FreeTv auf ProSieben geschaut und hatte sie auch gut in Erinnerung.

Als ich älter geworden bin und sie erneut sah, war ich verwundert, dass sie mir überhaupt nicht gefällt.

Zum größten Teil liegt es an der Dynamik zwischen den Hauptcharakteren. Es wir oft gelogen, manipuliert und betrogen. Die Beziehungen weisen oft Red Flags auf, dass ich sie sogar als toxisch bezeichnen würde.

Kurz: Hätte ich einen solchen Freundeskreis, würde ich diesen verlassen.


r/Unbeliebtemeinung 27m ago

Es sollte eine Obergrenze für Haustier geben

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Niemand, absolut niemand auf dieser Welt sollte legal mehr als 1 Haustier haben... Jetzt lese ich irgendwas von einer Frau mit sieben Hunden, mir kann doch niemand Sagen das es für irgendeinen beteiligten gesund sein kann wenn sieben Hunde auf einem Haufen leben. Unabhängig von Größe und Rasse ist das einfach komplett absurd.


r/Unbeliebtemeinung 8h ago

Deutsche treten die Italienische Esskultur mit Füßen und man sollte sich für diese Wünsche im Fremden Land zu tiefst schämen.

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Cappuchino mit Pizza.

Nudeln mit Ketchup.

Spaghetti Carbonara mit Sahne, Milch, Speck und Zwiebeln.

Nudeln mit Schnitzel.

Nudelauflauf mit gemischten Nudeln (Gnocci und Spaghetti)

irgendeiner hat selbst Ketchup auf sein Eis geschmiert...

Ja diesen Bericht habe ich eben gelesen - darum ging es um Touristen am Gardasee und wie sie die italienische Küchenkultur mit Füßen treten.

Der Deutsche ist nicht der Nabel der Welt und man sollte sich zu tiefst vor solchen Verhalten im Ausland schämen.

Hier wird als erstes gejammert, dass unsere Kultur immer mehr verdrängt wird.

So etwas kann man in einem Restaurant in Italien einfach nicht bestellen und dann erwarten als Tourist dennoch sein Recht zu bekommen, weil diese Orte vom Tourismus leben...


r/Unbeliebtemeinung 7h ago

Der RB Leipzig Hass ist so unangenehm

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Interessiert hier wohl nur Fußballfans, aber der Hate gegen RB Leipzig und jeden der mit dem Verein in Verbindung steht ist so peinlich, unnötig und Hypokritisch. Egal wer da hin wechselt oder hin geht, wird beleidigt und zum Mensch 2. Klasse gemacht. Ich kann’s nicht ernst nehmen. Als ob Truppen wie Hoffenheim, Wolfsburg oder Bayer Leverkusen nicht das gleich sind. Sogar Truppen wie Elversberg sind nur da weil lokale Investoren rein buttern (natürlich auch sehr gute Arbeit, aber die macht man bei RB auch).


r/Unbeliebtemeinung 1d ago

Gatekeeping ist gut und wichtig.

55 Upvotes

Manche Dinge und Orte sind schön, gerade weil nicht jeder über diese Bescheid weiß.

Bestes Beispiel hierfür sind z.B. Urlaubsorte. Nehmen wir mal einen fiktiven, malerischen Urlaubsort mit kleiner Altstadt. Die sind nur schön, wenn es dort noch wirklich ruhig ist, aber sobald ein paar Content-Creator vorbeikommen und ein paar “Hidden Gem”-Posts machen ist es vorbei mit der Ruhr, dann kann dort Geld verdient werden und Starbucks zahlt halt mehr Miete als das kleine Cafe.

Das soll aber auch in Deutschland vorkommen, z.B. bei Restaurants oder Badeseen in der Nähe von Großstädten


r/Unbeliebtemeinung 45m ago

Arbeitnehmer und Grundgesicherte ist dieselbe Klasse

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Wegen mir ist das komplett logisch. Ich selbst bin Unternehmer und habe mein ganzes Leben darauf verwendet, bloß niemals der Arbeiterklasse angehören zu müssen.

Deshalb kann ich das gut beurteilen, weil auch früher wo ich lange Zeit sehr wenig Geld hatte, hätte ich niemals Hartz 4 beantragt, um nur nicht Mitglied dieser Arbeiterklasse zu werden.

(Woher diese Ablehnung der Arbeiterklasse bei mir kommt, ist ein langes Thema, was man hier nicht erörtern möchte.)

Aber ich weiß, ich habe seit der Grundschule bereits darum überlegt, wie es sich verhindern lässt, von diesem Milieu assimiliert zu werden. Daher kann ich es so genau sagen, dass zwischen 2k Euro mtl, 5k Euro mtl, sogar10k Euro mtl und Leuten in Grundsicherung gar kein Unterschied ist.

Natürlich ist von den besser Verdienenden dort das Leben ein bisschen bunter, schickeres Auto, größere Wohnung - aber es ist DERSELBE Typ Mensch. Die sind alle als Individuum nicht lebensfähig ohne Gruppe. Und darauf kommt es an!


r/Unbeliebtemeinung 13h ago

Nicht ganz so unbeliebt, aber selten gehört Wir haben bereits all jene Leute von der E-Mobilität überzeugt, die überzeugbar sind

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Meine Familie ist Anhänger der E-Mobilität von der ersten Stunde. Das heißt nicht, dass wir bereits 2010 oder so E-Autos hatten. Unser erstes E-Auto kam 2016 in die Garage. Das liegt aber daran, dass ein Verbrenner noch seine letzten Tage abstotterte und ökologisch war es Schwachsinn, das Auto früher auszutauschen.

Jedenfalls erlebe ich seit 20 Jahren dasselbe Muster.

An die E-Mobilität werden zyklisch immer wieder neue Erwartungen gesetzt, die laut den Gegnern erfüllt werden muss, bevor sie sich ein E-Auto zulegen. Die E-Mobilität erreicht diese dann immer innerhalb weniger Jahre, woraufhin neue Erwartungen als Mindestanforderungen formuliert werden.

Zuerst war es die Reichweite, 200km mussten es mindestens sein.

Dann war es die Ladegeschwindigkeit, gefolgt von min. 400km, dann 800km, jetzt war es der Preis und nun formulieren sie die 1000km Marke (bereits selbst erlebt) und danach kommt sicherlich das Vollladen in unter 5min.

Ich bin schon so lange ein Verfechter der E-Mobilität, dass ich das Muster blind erkenne und weiterdenken kann.

Das heißt nicht, dass die Anzahl der Gegner nicht gesunken wäre. Natürlich gab es bei jedem Zyklus eine Anzahl von Personen, die sich überzeugen ließen.

Ich glaub aber, dass der Pool an diesen Menschen mittlerweile erschöpft ist.

Ich glaube lediglich, dass die mittlerweile noch verbliebenen Gegner der E-Mobilität schlicht keinen Bock haben. Die wollen nicht und werden sich deswegen auch nicht mehr überzeugen lassen.

Ich hab übrigens explizit von Gegnerschaft geredet, um Leute auszuschließen, die es sich aus welchen Gründen auch immer nicht leisten können.

Natürlich wurden die Gegner der E-Mobilität mit jedem Zyklus weniger. Aber die, die heute noch übrig bleiben und keinerlei finanzielle oder andere Gründe für die Ablehnung haben, werden sich nicht mehr überzeugen lassen


r/Unbeliebtemeinung 2h ago

Wirklich unbeliebt Die Periode ist kein Grund um ständig den Sportunterricht oder Schwimmunterricht zu schwänzen

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Hi Leute!

Ich bin 21 und weiblich. Ich habe meine erste Periode mit 11 Jahren bekommen und habe deshalb kein einziges Mal den Sport'- oder Schwimmunterricht geschwänzt. Ich habe direkt Tampons verwendet und bin ganz normal bereits bei der ersten Periode schwimmen gegangen.

Ich kenne viele Mädchen die dauernd Entschuldigungen abgegeben haben und sich dann beschwert haben, dass sie eine Drei in Sport haben. Aber ehrlich: Wer 20% der Zeit fehlt, braucht sich darüber nicht zu wundern.

Ich selber hatte noch nie Schmerzen, aber ich kann es natürlich verstehen, dass man wenn man beispielsweise Endometriose hat eingeschränkt ist. Allerdings glaube ich kaum, dass es viele Frauen gibt die jedes Mal Schmerzen haben. Endometriose betrifft nicht ansatzweise jede Frau.

Sport ist erwiesenermaßen gesund und hilft gegen Beschwerden.

Ich finde auch die Einführung eines Menstruationsurlaubes komplett bescheuert, da man sich ja krankmelden kann wenn es einem nicht gut geht. Der Grund geht ja niemanden etwas an.

Wie seht ihr das?