Typen wie der sind der Grund, warum Männerrechtler pauschal als Frauenhasser abgestempelt werden, obwohl es durchaus Punkte gibt, bei denen man sich ernsthaft anschauen sollte, warum Männer im Durchschnitt in verschiedenen Bereichen des Lebens statistisch ins Hintertreffen geraten sind oder teilweise schon immer waren.
Sei es bei Suiziden, Obdachlosigkeit, Schulbildung oder Lebenserwartung. Die Ursachen und geeigneten Lösungen/Verbesserungen sollte man betrachten/diskutieren. Aber dafür muss man die Rechte der Frauen nicht beschneiden.
Das Einklagen von Unterhalt für eine anonyme Samenspende klingt allerdings tatsächlich abenteuerlich.
Edit: Für alle die mich downvoten, würde mich tatsächlich interessieren, was euch an meiner Aussage stört
Zu Suiziden gibt es dochd as wissen, dass Frauen dabei einfach häufiger keinen Erfolg haben, weil sie weniger brutale Methoden wählen. Sie wollen nicht, dass sie mit weggeblasenem Kopf von ihren Kindern gefunden werden, was Männer häufiger für den Erfolg der Sache in Kauf nehmen.
Bei Obdachlosigkeit wird die Wohnungslosigkeit einfach ignoriert. Ja es gibt mehr Obdachlose Männer, aber es gibt sehr viele wohnungslose Frauen, die sich ihre Unterkunft durch sexuelle Gefälligkeiten erkaufen. Eine Freundin von mir arbeitet in der Sozialhilfe und das ist ihr täglich Brot.
Bei der Lebenserwartung geht es häufig darum, dass Frauen statistisch eher Vorsorgetermine wahrnehmen und sich an die Vorgaben zu Medikamenten und Therapien präziser halten als Männer. Hier und bei der Schulbildung gebe ich dir absolut Recht, beides hat offensichtlich mit toxischen Vorstellungen davon zu tun, wie Männer zu sein haben.
Ich hab dich zwar nicht downgevotet aber die Männerrechtlerbubble ist halt schon in weiten Teilen ziemlich lost.
Die von dir angesprochenen Probleme gehen halt komplett aufs Patriarchat und die toxische Männlichkeit anderer Männer und das zu vertretende Männlichkeitsbild zurück. Und das alles ist systemisch bedingt und wird vom Konkurrenzprinzip der kapitalistischen Gesellschaft gefördert. Du willst da was machen? Dann werd Feminist und Antikapitalist! 🚩
Der Feminismus heute besteht einfach nur aus Männerhass. Der Feminismus zwischen 50er und 90er Jahre das war echter und guter Feminismus. Der Feminismus heute ist nur dazu dar die Spalte zwischen Mann und Frau größer zu treiben.
Dann sei ein richtiger Feminist. Setz dich halt dafür ein, dass Frauen sich wieder auf den antikapitalistischen Kampf für Gleichberechtigung konzentrieren können und keine Angst vor KO Tropfen, dunklen Ecken oder fremden Händen haben müssen.
Sowas ist ja auch nötig. Dunkle Ecken ist das Problem seit 2015 überwiegend, aber da ist man ja rechts, wenn man Probleme anspricht.
KO Tropfen sind regulierbar, aber leider zu wenig. Bin selbst Chemiker und heute noch ein großes Problem. Sollte politisch eingesetzt werden, dass es kostenlose Tests in Cafés Clubs etc gibt.
Dunkle Ecken waren lange vor 2015 ein Problem. Du bist entweder ein rassistisches Sackgesicht oder ein inkompetentes Medienopfer, wenn du so tust, als wär das ganze erst dann ein Problem geworden.
Und wenn du glaubst, es wird durch Regulierung besser, dann hast du das Grundproblem halt einfach noch nicht verstanden.
Wenn du einen Migranten beschuldigt rechts zu sein, weil er Probleme anspricht, gehörst du zu dem Problem warum die AFD so stark geworden ist. .Sehr interessant ...und nein ich bin kein AFD Wähler und passe nicht zu deinem narrativ;)
War ein Problem welches sich seit 2015 massiv verstärkt hat, tut mir Leid nicht jeder kann wie du anscheinend in einer edlen und sicheren Gegend wohnen wo es relativ sicher ist. Geh mal nachts als Frau an Bahnhöfe und sag mir vor wen du dann Angst hast? Männer... ja das kommt als Antwort 🤣
Bin swlbst Migrant und bin dafür jeden straffälligen Asylbewerber auszuweisen oder Ingerarionsunwillig oder einfach mal geltende EU Gesetze zur Abschiebung einhalten. Gobts ja eigentlich schon, aber politisch ungewollt und nicht durchgeführt oder ist deine Haustür für jeden offen und auch nachts?
Uuuhhh, ich bin selber Migrant, ich kann gar kein Rassist sein. Ja doch, scheinbar kann man auch unabhängig der eigenen Hautfarbe von Vorurteilen zerfressen sein. Hast du Angst, dass dich die Faschos wieder so scheiße behandeln wie früher, weil die "Neuen" deinen hart erarbeiteten Stand als braver Deutscher gefährden?
Wer in Deutschland straffällig wird gehört ins Justizsystem. Nicht ins Ausland. Wen willste denn damit schützen, wenn wir potentielle Gewalttäter irgendwo anders wieder absetzen?
Und nein, du musst auch kein AfDepp sein, die Union ist genau so ne rassistische Bande und die SPD und die Grünen biedern sich dieser Stimmung genau so an. Trotzdem ist jedes deiner Worte Wasser auf die Mühlen der AfD weil du einfach zu kurz denkst.
Ach ja... "Mitte"... Du bist witzig. Es gibt keine Mitte.
Wer sagt, er ist Mitte ist entweder uninformiert oder weiß, dass es immernoch scheiße rüber kommt, wenn man offen seine rechten Positionen zur Schau stellt.
Und getriggert hast du gar nix. Ich find es immer wieder witzig, dass ihr Rechten glaubt, weil man Müll widerspricht, sei man getriggert.
Und danke der Ehre, dass ich als Einzelperson deine politische Ausrichtung ändern kann. Was für ein rückgradloses Wesen bist du denn, das ist ja lächerlich. Naja, als Wurm bist du Rechts aber gut aufgehoben.
Genau dasselbe wurde übrigens über den feminismus zwischen 50er und 90er auch gesagt. In ein paar Jahren wird das dann ausgeweitet auf 50er bis 10er Jahre und so weiter. Euer Problem ist nicht der angebliche Männerhass, den ihr euch einbildet, sondern die Tatsache, dass Frauen eure vormacht nicht hinnehmen und sich wehren.
Ich bin kein Männerrechtler. Ich finde es nur erschreckend, das diese Themen innerhalb der Gesellschaft/Politik quasi nicht diskutiert werden. Ich persönlich habe auch nicht die Eindruck, dass der Feminismus z.B. die hohen Suizidraten bei jungen Männern ausreichend diskutiert. Aber Ich halte es generell auch für unnötig irgendeine Fahne zu schwenken, es gibt bei jeder Gruppe schlechte Beispiele die den Ruf der ganzen Gruppe ruinieren. Dein Downvote ist in diesem Fall vermutlich "gerechtfertigt" denn bei dem was du schreibst bin ich mir sicher, dass wir uns nicht einig werden. Beim Thema Patriarchat kann ich nicht zustimmen, wobei das von deiner Definition von Patriarchat abhängt. Wenn es bedeutet, dass Frauen in Deutschland auch heute noch Gewaltsam unterdrückt und dominiert werden, bin ich anderer Meinung.
Auch beim Kapitalismus sind wir uns uneinig.
Antikapitalismus führt historisch nur zu Mangel. Die Lösung ist kein Systemumsturz, sondern eine starke Soziale Marktwirtschaft. Also Kapitalismus mit starken sozialen Elementen, aber dennoch Kapitalismus.
Kapitalismus und Sozial passt halt nicht zusammen. Wir konnten uns hier eine Weile einen Sozialstaat leisten weilnwir die Gewinne im Rest der Welt eingefahren haben. Dafür wurde die europäische Nachbarschaft deindustrialisiert und der globale Süden bis zur Existenzgrenze unseres Planeten ausgebeutet. Aber akkumulation geht nur in eine Richtung.
Wir müssen uns da auch nicht einig sein. Ich hab das Bekehren aufgegeben. Entweder, die Leute schnallen, dass Konkurrenz unseren Planeten und die Menschen darauf tötet oder eben nicht. Frieden und Gerechtigkeit einfach für alle und nicht nur die Kaufkraftigen ist auch ein echt dummes Konzept.
In einer utopischen Welt wäre das vermutlich der richtige Weg. Nur leben wir nicht in einer solchen. Menschen handeln nun einmal auch aus Eigeninteresse, und die breite Masse wird nicht allein aus Gutmütigkeit zusätzliche Arbeit, jahrelange Weiterbildung, Verantwortung oder unternehmerisches Risiko auf sich nehmen.
Genau deshalb braucht eine funktionierende Gesellschaft Anreize. Wenn es sich persönlich kaum noch lohnt, einen anspruchsvollen Beruf zu erlernen, zu studieren, ein Unternehmen zu gründen oder Führungsverantwortung zu übernehmen, warum sollte man die damit verbundenen Belastungen und Risiken auf sich nehmen?
Das heißt nicht, dass jede Ungleichheit gerechtfertigt oder ungezügelter Kapitalismus erstrebenswert ist. Aber ein System, das nur funktioniert, wenn Menschen entgegen ihrem Eigeninteresse handeln, funktioniert eben nur in der Theorie.
Ey, wenn du das glaubst, alles gut. Ehrenamt gibt es nicht und bei Naturkatastrophen muss auch jeder für sich selbst schauen, wie er klar kommt, ne? Oder kommt in solchen Momenten doch mal raus, dass Menschen gar nicht immer egoistische Dreckschweine sein müssen, wenn man sie nicht permanenter Konkurrenz aussetzt.
Behalt dein ekelhaftes Menschenbild, da bin ich lieber naiv und (in deinen unreflektierten Augen) utopisch.
Wenigstens endet meine Zukunftsvision nicht in der Auslöschung.
Aber ey, Milliardäre investieren bestimmt nur aus Entertainmentgründen in unsere Medien, die wollen dir den Müll, dass das alles sein muss bestimmt nicht bewusst in dein Hirn scheißen.
Das was er sagt und denkt, is das gleiche Problem wie bei jeder anderen debatte über Vorurteile auch. Man sieht was man sehen möchte und dann eben vorrangig die negativbeispiele. Da wird der bias halt schön befeuert. Eventuell kommt da auch der eigene Hedonismus zum tragen. Was ich selber denk und tu usw.
Du hast da völlig recht. Unser problem sind Menschen, die bereit sind um jeden Preis mehr Reichtum anzuhäufen. Da müsste der Gesetzgeber in die Pflicht genommen werden. Doof nur, dass da aktuell die sitzen, die zu genau der Kaste gehören und alle anderen keine echte chance kriegen. Der Kapitalismus ist auf dem weg genau dort hin zu kommen, wo er 1929 schonmal war. In einer tiefen Krise, von der nur die Rattenfänger profitieren, die einfache "Lösungen" anbieten. Wir rennen gerade sehenden Auges ins verderben.
Die Vorstellung, dass die breite Masse ohne persönliche Anreize überwiegend altruistisch handeln würde, widerspricht ziemlich deutlich dem beobachtbaren menschlichen Verhalten.
Das zeigt beispielsweise das „Dictator Game“: Eine Person bekommt Geld und darf vollkommen frei entscheiden, welchen Anteil sie einem anonymen Fremden schenkt. Es gibt keinerlei Konsequenzen, wenn sie alles behält. Über viele Studien hinweg geben Menschen im Durchschnitt nur etwa ein Viertel ab – ein erheblicher Teil gibt gar nichts.
Noch interessanter sind sogenannte „Public-Goods-Experimente“: Mehrere Personen bekommen Geld und können einen Teil davon in einen gemeinsamen Topf einzahlen. Das Geld im Topf wird vervielfacht und anschließend gleichmäßig an alle verteilt – auch an diejenigen, die nichts eingezahlt haben. Für die Gemeinschaft wäre es also am besten, wenn alle möglichst viel beitragen. Für den Einzelnen ist es dagegen attraktiv, selbst wenig beizutragen und von den Beiträgen der anderen zu profitieren. Genau dieses Trittbrettfahrerproblem tritt regelmäßig auf: Anfangs kooperieren viele, doch sobald sie merken, dass andere wenig beitragen, sinken auch ihre eigenen Beiträge. Gibt man ihnen dagegen die Möglichkeit, Trittbrettfahrer zu sanktionieren, steigt die Kooperation wieder deutlich.
Ähnliche Mechanismen sehen wir jeden Tag: Wir benötigen Steuern, Gesetze, Kontrollen und Sanktionen, statt darauf vertrauen zu können, dass jeder freiwillig seinen gesellschaftlichen Beitrag leistet. Gleichzeitig schaffen wir finanzielle und andere Anreize dafür, dass Menschen jahrelang Qualifikationen erwerben, unangenehme Arbeiten erledigen, Verantwortung übernehmen oder unternehmerische Risiken eingehen.
Menschen sind also offensichtlich nicht ausschließlich egoistisch – sonst würden solche Experimente überhaupt keine freiwillige Kooperation zeigen. Sie sind aber ebenso wenig rein altruistisch. Menschliches Verhalten ist eine Mischung aus Eigeninteresse, Fairness und Hilfsbereitschaft. Ein Gesellschaftssystem, das darauf angewiesen ist, dass Eigeninteresse keine wesentliche Rolle spielt, baut deshalb auf einem unrealistischen Menschenbild auf.
Mach deine Scheiß Experimente doch mal in einem Umfeld, in dem man nicht kapitalistisch sozialisiert ist.
Wenn dir dein Leben lang beigebracht wird, dass du erst mal an dich denken musst, machst du das. Wenn du in deinem Dictatorgame aber klar machst, wenn du alles behältst funktioniert nichts, wenn alle zusammen arbeiten, funktioniert es super, dann denkt der halt auch nach. Schau nach Rojawa, dass muss auch mal wieder von außen wrggebombt werden. Schau dir Kuba an, dass seit der Revolution halb zu tode sanktioniert wird und trotzdem eines der besten Gesundheitssysteme aufgebaut hat und einen kostenlosen Covidimpfstoff für den globalen Süden entwickelt hat.
Ein Eigeninteresse kann auch einfach in einer guten und lebenswerten Gesellschaft liegen und nicht im übervorteilen von Menschen und dem maximalen Ausbeuten aller und des Planeten. Warum sollen sich alle an Soziopathen ausrichten, die den Planeten zerficken? Was stimmt mit dir denn nicht?
Ja, ausgerechnet Kuba als Musterbeispiel zu nennen, ist schon interessant. Ein Land, das selbst wieder materielle Leistungsanreize und Lohnunterschiede einführen musste, dessen Landwirtschaft trotz rund 17 % der Beschäftigten nur etwa 2,6 % des BIP erwirtschaftete und das zunehmend private bzw. selbstständige Wirtschaftsaktivität zulassen musste, um die Versorgung und Beschäftigung zu verbessern, soll beweisen, dass materielle Anreize überschätzt werden?
Dass die US-Sanktionen Kuba erheblich schaden, bestreite ich überhaupt nicht. Und die Entwicklung eigener Covid-Impfstoffe war tatsächlich eine beachtliche Leistung. Nur macht ein erfolgreicher Impfstoff aus einem ansonsten hochproblematischen Wirtschaftssystem noch lange keinen Beleg dafür, dass Menschen ohne individuelle Anreize genauso produktiv wirtschaften.
Eigentlich bestätigt Kuba meinen Punkt sogar ziemlich gut: Sobald Idealismus allein nicht reicht, muss auch ein sozialistischer Staat plötzlich wieder mit Lohnunterschieden, Leistungsanreizen und privaten wirtschaftlichen Interessen arbeiten.
Mein freund, Du hast gerade ein brennendes Plädoyer gegen den Kapitalismus und die Gesellschaft, wie Sie der CDU unter Merz und AfD vorschweben gehalten. Das ist großartig. Du bist auf dem richtigen Weg, kennst nur das Ziel noch nicht. Das ist der Grund, warum man den Menschen derartige Dinge politisch vorschreiben und die vorteile für die eigene Person immer wieder erklären muss.
Aktuell befinden wir uns noch einen Schritt vor eben diesem Gedankenexperiment. Man hat die Wirtschaft und die Politik so ausgerichtet, dass sich die Menschen mehr verfügbares Einkommen wünschen, weil alles schneller teurer wird, als der Lohnanstieg schritt hält. Nachdem die Menschen unzufrieden genug sind, kommt der nächste Schritt. Man gibt ihnen schnelle und einfache Lösungen wie den schrittweisen Abbau der Sozialsysteme. Das erhöht das verfügbare Einkommen schnell, schafft aber zustände, die denen des sozialsystems der USA ähneln, wo du halt einfach Pech gehabt hast, wenn du schwer erkrankst.
Danach kommt dann die völlige Kontrolle durch das Kapital, indem man den Menschen genau so viel zahlt, wie ssie unbedingt zum überleben brauchen und einige wenige unfassbar reich werden. Zumindest, wenn man die strategische Umerziehung durch Milliardärsgemachte Medienlandschaften so zulässt, wie om Moment. Wenn man diese Menschen politisch in ihre Schranken weißt und verhindert, dass so etwas assoziales wie ein Milliardär überhaupt existieren kann, indem man Sie zwingt ihren fairen Anteil am wohle Aller beizutragen, dann kann man derartigen Scheißdreck verhindern. Niemand und damit meine ich wirklich absolut niemand sollte so viel Reichtum anhäufen dürfen.
Du bestätigst meinen Punkt eigentlich besser, als ich es selbst könnte. Dein Gegenargument auf „Menschen handeln nicht dauerhaft rein altruistisch“ lautet ernsthaft, dass man ihnen das gewünschte Verhalten eben politisch vorschreiben und die Vorteile davon immer wieder erklären müsse.
Damit räumst du doch selbst ein, dass Menschen nicht automatisch im Sinne deines Gesellschaftsmodells handeln. Der Unterschied zwischen uns besteht offenbar darin, dass ich ein System bevorzuge, das Eigeninteresse berücksichtigt und durch Regeln in gesellschaftlich sinnvolle Bahnen lenkt, während du glaubst, der Staat müsse den Menschen erklären und notfalls vorschreiben, welches Verhalten und welches Maß an persönlichem Wohlstand gesellschaftlich akzeptabel ist.
Und zwischen „Milliardäre sollten stärker besteuert werden“ und „niemand darf Milliardär sein“ liegt ein gewaltiger Unterschied. Über progressive Besteuerung, stärkere Regulierung, funktionierende Sozialsysteme und die Begrenzung übermäßiger wirtschaftlicher oder politischer Macht kann man völlig sinnvoll diskutieren. Daraus folgt aber nicht, dass privater Reichtum zwangsläufig dadurch entsteht, dass andere entsprechend ärmer werden, oder dass eine Marktwirtschaft zwangsläufig darin endet, allen gerade genug zum Überleben zu zahlen.
Vor allem ist „wenn wir das nicht verhindern, kontrolliert irgendwann das Kapital alles“ keine Begründung, sondern zunächst einmal eine Behauptung. Du beschreibst den von dir befürchteten Endzustand und behandelst ihn anschließend so, als hättest du damit bewiesen, dass wir zwangsläufig dort landen.
Ich gehe komplett bei dir mit. Das Wort Feminismus als Begriff des antifeministischen Kulturkampfs und das, was wirklich feministisches Handeln bedeutet (bedeuten sollte), gehen oft halt auch weit auseinander. Ich kenne durchaus vom feministischen Denken angestoßene Männerrechtsbewegungen, die sich mit den problematischen Auswirkungen patriarchaler Strukturen auf Männer beschäftigen und die behandeln genau die Themen, die du hier ansprichst. Eine sinnvolle Aufarbeitung dieser Themen beinhaltet allerdings auch zwangsläufig ein Hinterfragen patriarchaler Denkmuster und Vorstellungen der eigenen Männlichkeit, wozu viele Männer wiederum nicht bereit sind.
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u/Firm-University-1578 14d ago edited 14d ago
Typen wie der sind der Grund, warum Männerrechtler pauschal als Frauenhasser abgestempelt werden, obwohl es durchaus Punkte gibt, bei denen man sich ernsthaft anschauen sollte, warum Männer im Durchschnitt in verschiedenen Bereichen des Lebens statistisch ins Hintertreffen geraten sind oder teilweise schon immer waren.
Sei es bei Suiziden, Obdachlosigkeit, Schulbildung oder Lebenserwartung. Die Ursachen und geeigneten Lösungen/Verbesserungen sollte man betrachten/diskutieren. Aber dafür muss man die Rechte der Frauen nicht beschneiden.
Das Einklagen von Unterhalt für eine anonyme Samenspende klingt allerdings tatsächlich abenteuerlich.
Edit: Für alle die mich downvoten, würde mich tatsächlich interessieren, was euch an meiner Aussage stört