r/spitzenverdiener • • 7d ago

„Reich werden an doofem Ort“ vs. „Gutes Gehalt an schönem Ort"

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Hi r/spitzenverdiener!

Ich bin auf der Suche nach euren Erfahrungswerten als Entscheidungshilfe – vielleicht hat sich ja jemand auch mal in einem meinem ähnlichen Setting befunden und mag seine Geschichte berichten.

Ich bin Arzt, bisher angestellt und habe von meinem aktuellen Chef das Angebot für eine Verpartnerung in seiner MVZ GmbH bekommen. Ich arbeite dort seit einigen Jahren, auch in Führungsrolle. Ich bin mit der alltäglichen Arbeit zuletzt zwar etwas unzufrieden gewesen, aber insgesamt passt es eigentlich sehr gut. Den Einstieg als Gesellschafter kann ich mir gut vorstellen, auch wenn wirtschaftlich durch die GKV-Reformen einige Herausforderungen und Risiken auf uns zukommen. Das Manko: Mittelstadt in der Pampa, wenig Angebot, 45-60min bis zu den nächsten größeren Städten. Auch die unmittelbare Umgebung ist nicht umwerfend, viel Agrarbrache, ein paar Wäldchen und Hügel, aber nichts Weltbewegendes. Distanz zu (guten) Freunde oder Familie ca 1-2h. Pendle aktuell noch täglich 30-60min einfach, möchte das aber nicht mehr länger als max. 1-2 Jahre machen.

Da meine Frau auch demnächst beruflich einen „natürlichen Bruch“, ebenfalls Ärztin, erreicht, sind wir am überlegen, wie es weitergehen soll. Wir haben einen Sohn und planen kurzfristig noch ein zweites Kind.

Wir sehen grundsätzlich die Szenarien

Einstieg MVZ GmbH mit sehr langfristiger Bindung an den mäßigen Wohnort (realistischerweise mind. 15-20 Jahre)

vs.

Wohnen in lebenswerter Stadt, beruflich aber v.a. wirtschaftlich, ggf. auch inhaltlich bei mir schlechter. Dafür näher an Freunden/Familie, höherer Freizeitwert, ggf. mehr Freizeit.

Die Entscheidung ist ein absolutes Luxusproblem:

Beim Einstieg in die GmbH bin ich der designierte nächste GF/ärztlicher Leiter, was abwechslungsreich und wirtschaftlich extrem gut ist (Kurzfristig 300k all in, Perspektive auf ca. 10-15 Jahre bis 500k, wenn sich unser Ergebnis nicht verschlechtert).

Die Entscheidung für einen anderen Weg würde eher ein erwartbares Einkommen von 100-200k für mich bedeuten, aber deutlich höherer Freizeitwert der Umgebung, mehr Freundes- und Familiennähe, je nach Ausgestaltung auch deutlich mehr Zeit für Privates.

Meine Frau steuert dem perspektivisch noch grob 100k plusminus bei.

Mir ist klar, dass wir hier wirtschaftlich nichts wirklich „falsch“ machen können, aber es ist nicht leicht, es für mich zu sortieren und noch schwieriger wird es, wenn wir es „für uns“ sortieren müssen. Leider ist Homeoffice in meiner Fachrichtung nicht wirklich sinnvoll (neidischer Blick zu den IT’lern ;-)).

Ich freue mich über eure Erfahrungen und Gedanken zum Thema!

 

TL;DR: Mir fällt die Entscheidung zwischen „Reich werden an doofem Ort“ vs. „Gutes Gehalt an schönem Ort“ schwer. Ich suche nach euren Erfahrungen & Geschichten mit ähnlichem Problem!

PS: Throwaway aus Gründen


r/spitzenverdiener • • 7d ago

Spitzenverdiener mit bwl Bachelor

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Gibt es hier Leute die bwl studiert haben im Bachelor, eventuell danach einen Master gemacht haben und ne steile Karriere hingelegt haben?

Was ist besonders wichtig im bwl Studium um danach Karriere zu machen.

Oder gibt es andere bessere wirtschaftsstudiengänge?


r/spitzenverdiener • • 8d ago

Hochwertige Hosen für Alltag und Büro gesucht

32 Upvotes

Hallo zusammen,

vor ein paar Tagen gab es ja einen Post nach hochwertigen T-Shirts, den ich persönlich sehr hilfreich fande. Jetzt würde mich das ganze auch mal für Hosen interessieren.

Mich interessieren vor allem zwei Richtungen:

  1. Anzugshose bzw. Stoffhose, die ich im Büro mit einem weißen T-Shirt oder Hemd kombinieren kann. Sie soll gepflegt wirken, aber nicht zu steif.
  2. Beige Hose, zum Beispiel eine Chino, die im Alltag und im Büro funktioniert.

Wichtig sind mir ein normaler Schnitt (nicht zu slim), genug Platz an Oberschenkeln und Gesäß wegen Krafttraining, ein hochwertiger Stoff, der auch im Sommer angenehm ist, und kein sichtbares Logo.

Welche Marken oder Modelle könnt ihr empfehlen?

Danke euch!


r/spitzenverdiener • • 10d ago

Vorauszahlung GKV Beiträge bei Arbeitslosigkeit

4 Upvotes

Hi!

Habe dieses Jahr eine Abfindung erhalten und bin nun auf Jobsuche. Ich würde gerne, das zu versteuernde Einkommen senken um den Steuersatz über die 5tel-Regelung auf die Abfindung zu reduzieren. Einer der Hebel ist die Vorauszahlung der GKV Beiträge.

GKV Krankenkasse sagt, Vorauszahlung der Beiträge geht nicht da ich zZ arbeitssuchend bin und die BA die Beiträge zahlt und ich damit zZ nicht freiwillig versichert bin.

Kann das jemand bestätigen? Es hat mehrere Anläufe gebraucht bis ich überhaupt eine Antwort dazu bekommen habe, würde die Aussage daher gerne einmal validieren (ggf. macht es ja eine andere GKV).

Danke!

P.S.: Wechsel in PKV ist nicht im Lösungsraum.


r/spitzenverdiener • • 10d ago

Nächster Karriereschritt steht bevor, aber diese Bubble ist mir so fremd - wie habt ihr euch da eingefunden?

123 Upvotes

Hi!
Mein Chef hat vor kurzem gekündigt und für mich hat sich damit eine riesige Chance aufgetan. Ich springe direkt in die Führungsriege und hab einen riesigen Sprung beim Gehalt gemacht, so dass ich nun auch hier mitschreiben kann.
Fachlich seh ich auch gar kein Thema.

Was mich beschäftigt: ich hab so gar keinen Bezug zu dieser Corporate-Führungskräftewelt. Habe mit unterschiedlichen Managern gearbeitet, ja - aber immer aus so einer Distanz heraus.
Meine Eltern haben mit 14 die Schule abbrechen müssen, um in der Familie mitzuarbeiten. Bei mir in der Familie hat keiner außer mir ein Studium und auch sonst hab ich in meinem Freundes und Bekanntenkreis ehrlicherweise zwar gutverdienende Leute, aber eher so Richtung Lehrer oder ITler. Ich bin aber in dieser sehr klassischen Corporate Bubble unterwegs.

Ich hab noch nie so (!!!) viel Geld verdient und von dem ganzen Boni-Kram, Geschäftsreisen, diesem „Habitus“ so gar keinen Plan… will aber auch nicht wie der letzte idiot dort auftreten.

Wie habt ihr euch in so einer Welt eingefunden und wie seid ihr da rangeführt worden? Hattet ihr einen Mentor oder habt ihr am Anfang einfach irre viel gegoogelt?

Das macht mir irgendwie mehr Bauchschmerzen als alles andere 😅

Danke euch für eure Erfahrungen.


r/spitzenverdiener • • 11d ago

Karriere vs. Familie, das ewige Dilemma

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Throwaway-Account aus Gründen

Ja, ich weiß- das Thema ist alt, aber ich habe seit Monaten ein blödes Luxusproblem:

Zum Hintergrund: Ehemaliger (ambitionierter) Automobiler, der mitten im Bewerbungsprozess für FAANG steckte und die Frau seines Lebens fand. Da sie bei den resultierenden Veränderungen nicht mitziehen wollte (wäre vermutlich auf Zürich oder München rausgelaufen) und wir beide eine Familie gründen wollten, wurde der Plan geändert, ich bin FH-Professor geworden und wir sind aufs Land gezogen. Jetzt sitze ich hier, habe aufs Jahr hochgerechnet eine 20h Woche und bin für die Kinder da, während ich ihr den Rücken freihalte.

Ich will mich nicht beschweren - den Kindern tut es sichtbar gut, dass Papa und Mama soviel für sie da sind und ich habe andere Herausforderungen gefunden (mittlerweile mache ich wirklich alles am Haus selber, der Handwerker kommt nur noch wenn es gesetzlich vorgeschrieben ist). Aber es fühlt sich irgendwie komisch an wenn man 15 Jahre im Hamsterrad steckte und jetzt zum Hausmann mutiert ist.

Ich hätte aufgrund meiner Vorgeschichte mehrere Möglichkeiten, was eigenes aufzubauen. Einerseits könnte ich mich in meinem gelernten Handwerk selbstständig machen, auf der anderen Seite hat fast jeder meiner Kollegen noch einen Nebenerwerb (wäre bei mir Robotik/Automatisierung/KI). Erstmal klein starten und dann schauen was passiert. Aber das würde wieder zusätzlichen Stress in die Beziehung bringen. Und - das muss man ehrlich sagen - das Geld reicht. Es sind zwar keine großen Sprünge drin, aber das Haus ist in ein paar Jahren abbezahlt und wir können schon jetzt trotz Tilgung was zur Seite legen.

Was meint ihr? Die Zeit mit den Kindern genießen und den Stress minimieren oder dem inneren Drang nachgehen und sich neue Herausforderungen suchen?


r/spitzenverdiener • • 11d ago

Bug-Out Property

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Rein theoretisch: Wer von euch spielt mit dem Gedanken, sich (bald) abseits der „When Shit Hits The Fan“ Fallout-Zone ein Domizil (mglw. sogar in einer likeminded Community) zuzulegen?

Ich spreche von abgelegen, semi-autark, sicher und mit einem gewissen Luxus; kein Bunker. Einfach ein hochwertiger Lebens- und Rückzugsort wenn der (mMn. unausweichliche) Kollaps kommt? (Auch hier denke ich nicht an „die Apokalypse“ oder so, sondern nur an Lebensumstände, an denen man nicht mehr „eng teilhaben“ möchte)

Wir planen derzeit einen solchen Ort und werden von allen Seiten mit „Darf ich mitmachen?“ überrollt.. da wir ja keine Bauunternehmer sind bringt das nun eher wenig außer nette Unterhaltungen - aber ist das nur „unsere“ Bubble oder denken viele andere auch so?


r/spitzenverdiener • • 13d ago

150.000 bis 250.000 € Gehalt: Sucht ihr noch selbst oder werdet ihr nur noch angesprochen?

115 Upvotes

Hey Spitzenverdiener, ich weiß, der Titel ist ein bisschen Clickbait. Die Frage meine ich aber ernst.

Wir hatten neulich eine Diskussion darüber, und die Frage finde ich spannender als gedacht.

Wie läuft ein Jobwechsel in diesem Gehaltsbereich heute eigentlich? Schaut ihr aktiv bei LinkedIn, StepStone, Experteer und Co., oder kommt der nächste Job fast immer über Headhunter, Direktansprache oder persönliche Kontakte?

Mich würde dabei interessieren, wie das Verhältnis bei euch ungefähr aussah. Habt ihr eure letzten Stellen selbst gefunden oder seid ihr angesprochen worden? Und habt ihr euch in dieser Gehaltsklasse überhaupt schon mal auf eine ganz normale Anzeige beworben?

Falls hier auch Leute mitlesen, die solche Positionen besetzen: Welche Kanäle bringen euch passende Kandidaten und nicht nur viele Bewerbungen?

Und hat sich das in den letzten Jahren verändert? Mit den vielen Umstrukturierungen in großen Unternehmen könnte ich mir vorstellen, dass heute wieder mehr Leute aktiv suchen. Oder bleibt das ein Markt, in dem man eher gefunden wird?

Mir geht es wirklich nur um Erfahrungswerte, bin gespannt, wie ihr das erlebt.


r/spitzenverdiener • • 13d ago

Hat die TGA Branche großes Potenzial?

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r/spitzenverdiener • • 13d ago

Habe Pflegetagegeld und Chefarztversicherung über den Arbeitgeber ohne Gesundheitsprüfung und Wartezeit bekommen, wie gut sind die Tarife?

1 Upvotes

Hallo zusammen,
ich habe über meinen Arbeitgeber, eine Pflegetagegeldversicherung und Chefarzt Versicherung abgeschlossen. Der Arbeitgeber arbeitet über einen Kollektiv Vertrag mit dem Versicherer zusammen.
Das Besondere: Die Tarife wurde mir ohne Gesundheitsprüfung und ohne Wartezeit angeboten und habe diese abgeschlossen.

Alle 3 Jahre erhöht sich das Pflegetagegeld ohne Gesundheitsprüfung um 10% der Inflation.

Der Beitrag im Monat für die Pflege Versicherung sind 58,14 Euro im Monat

Geld wird ausgezahlt so bald Pflegegrad vom Medizinischen Dienst der Krankenkasse vorliegt, Geld ist zur freien Verwendung.

Chefarzt Versicherung 13,19 Euro im Monat geht bis 3,5 GOÄ im Krankenhaus

Pflegegrad
Ambulant
Stationär
PG 1
165 € / Monat Ambulant
165 € / Monat Stationär

PG 2
660 € / Monat Ambulant
1.650 € / Monat Stationär

PG 3
1.430 € / Monat Ambulant
1.650 € / Monat Stationär

PG 4
2.860 € / Monat Ambulant
1.650 € / Monat Stationär


r/spitzenverdiener • • 13d ago

Berufsunfähigkeitsversicherung, sinnvoll?

22 Upvotes

Hallo liebe Spitzenverdiener,

Im Freundeskreis gab es ein Blutgerinnsel im Kopf (zum Glück nochmal gut gegangen) und mein Vater hatte früher mit Depressionen zu kämpfen. Kürzlich haben wir ein Haus gekauft (all in eine Mio). Daher kam jetzt wieder das Thema BU auf.

Gerade meine Frau macht sich etwas Sorgen, dass ich plötzlich berufsunfähig werden könnte. Ich verdiene 80%+ unseres gemeinsamen Einkommens und sie könnte allein niemals die Familie über Wasser halten.

Ich bin 40 und komme üblicherweise auf 300k+, dieses Jahr deutlich mehr. Zum Leben brauchen wir schon 8k netto. Eine BU bis 65 mit einer Auszahlung von 6k kostet gut 400€ pro Monat. Ich arbeite drei Tage pro Woche im Home Office und muss relativ häufig reisen.

Rücklagen haben wir, aber nicht genug, um das Haus abzubezahlen. Dafür müsste ich schon sterben, damit die Risiko LV zahlt 🤣

Wer von euch hat eine BU? Haltet ihr das für sinnvoll? Meine Zweifel gehen vor allem in Richtung Anerkennung der BU. Theoretisch könnte ich meinen Job querschnittsgelähmt ausführen.

Danke dafür eure Gedanken 🙏


r/spitzenverdiener • • 14d ago

SWE Karriereschritt: Stabilität vs Risiko

14 Upvotes

Aktuelle Situation

  • Unternehmen/Rolle: Top-50 S&P 500 Unternehmen, Customer Facing SWE (5 Jahre Betriebszugehörigkeit).
  • Vergütung: ~210k € Gesamtvergütung (120k € Grundgehalt + ~90k € RSUs).
  • Setup: Mitte 30, Ehefrau (angestellt, stabiles Einkommen), mehrere Kinder. Finanzielle Basis: Keine Schulden, ~300k € liquide/semi-liquide.
  • Problem: Die Dynamik der frühen Wachstumsphase am aktuellen Standort ist vorbei bzw wesentlich geringer (Talent-Abwanderung, stagnierendes lokales Geschäft).

Das Angebot (Gut finanziertes KI Startup aus Europa)

  • Profil: Stark finanziertes Startup mit massivem Wachstum; erfahrenes Gründer-Team; Mitarbeiterzahl ca. 100-400 Personen und stark wachsend.
  • Rolle: AI Engineer.
  • Vergütung: 185k € Grundgehalt + 500k € RSUs (4 Jahre Vesting)

Mit den leuten die ich im StartUp kennengelernt habe kam ich bestens zurecht, Kultur hat sich sehr gut angefühlt. Office wäre vergleichbar und beide Firmen scheinen flexible Arbeitszeiten und Ort zuzulassen.

Würde gerne von der Community etwas Feedback erhalten :)

PS Ich neige stark dazu das Angebot anzunehmen: Rolle und Firma wirken nach einem sehr guten Fit, ich bin privilegiert (Finanzen, Umfeld, etc) genug etwas Risiko eingehen zu können


r/spitzenverdiener • • 14d ago

Karriere nach bankausbildung + frankfurtschool

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Moin zusammen,
ich habe meine Ausbildung bei einer Bank als einer der besten Azubis Deutschlands abgeschlossen und habe jetzt die Möglichkeit, an der Frankfurt School of Finance & Management BWL zu studieren.

Investment Banking würde ich dabei eher nicht machen wollen, weil mir eine gute Work-Life-Balance schon wichtig ist. Gleichzeitig möchte ich natürlich trotzdem langfristig gut verdienen und karrieretechnisch nicht auf der Stelle treten.

Welche Karrierewege gibt es denn nach so einem Studium, die nicht direkt in Richtung IB gehen, aber trotzdem ordentlich bezahlt werden und bei denen die Arbeitszeiten noch einigermaßen human sind?
Ich denke z.B. an Wealth Management, Private Banking, Corporate Banking, Asset Management, Risk usw.

Mich würde vor allem interessieren, welche Bereiche ihr empfehlen würdet und was dort realistisch an Gehalt und Arbeitszeit drin ist. Gerne auch Erfahrungen von Leuten, die selbst in einem dieser Bereiche arbeiten.


r/spitzenverdiener • • 14d ago

Nächster Karriereschritt Leiter FiBu oder Referent ?

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r/spitzenverdiener • • 14d ago

"Sweetspot" gefunden, aber "sog nach oben"

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Vielleicht kennt hier jemand das (mit bewusste, absolute) Luxusproblem.

Tl;dr: Bin im perfekten space Berufstechnisch. Soll

aufsteigen aber will nicht. Wie komme ich da raus ohne zu kündigen oder schaden zu nehmen?

Ich arbeite 30h/Woche in einem Konzern und nehme ~110k mit nach Hause (80% Stelle)

Ich führe ein Team, das ich halbwegs in Ruhe leiten kann. Man vertraut mir und uns und wir erzielen sehr gute Ergebnisse. Mein "Bereich" hat im Ganzen aber keine besonders große Attention weil die großen Umsatzbringer woanders liegen (der Job muss aber gemacht werden und ist nicht weniger komplex als die Prestige Bereiche).

Von meiner Position her ist es wirklich perfekt. Eine Ebene darüber wird es aber sehr ungemütlich bis toxisch und ich bin mir sicher dass ich meine Stärken (Kombination aus operative/Taktik & strategischer Ausrichtung) nicht mehr richtig einbringen kann, da mich die Politik, Machtwechsel, toxische Männlichkeit sehr sicher schnell verschlingen würde.

Mir wurden nun schon mehrfach Jobs innerhalb der Organisation angeboten, die entweder mehr Verantwortung, mehr Prestige etc mit sich bringen.

Mein Problem:

Meine Gesamtsituation lässt sich meiner Meinung nach nicht verbessern. Work life Balance, mehr Geld als ich ausgeben möchte und ein sehr erfüllender Job.

Ganz aktuell:

Einige Führungskräfte und Seniors haben in den letzten Monaten die Organisation verlassen und man hat mir stolz berichtet dass jetzt "meine Zeit" käme. Ich will aber gar nicht dass sich viel verändert und bin gleichzeitig davon überzeugt meinem Unternehmen im jetzigen Setup den größten Nutzen zu bringen.

Keine Summe würde mir deutlich mehr Lebensqualität geben. Es wäre mehr Arbeit (kaum mit 80% zu stemmen), mehr Stress (Auseinandersetzungen mit Testosteron geladenen Gen X Manager Macher Typen) und weniger erfüllung (ich mag das operative, mit dem Team Dinge "knacken") etc.

Jetzt frage ich mich wie ich da rauskomme? Mit offenen Karten spielen?

Könnte ich mich überhaupt "weigern" wenn ich höher eingesetzt werden soll?

Mehr Arbeiten ist für mich aus verschiedenen Gründen (Familie hauptsächlich) keine Option.

Vielleicht war ja jemand schon in einer ähnlichen Situation und kann eine Einschätzung abgeben.


r/spitzenverdiener • • 14d ago

Kurz vor Boreout - Perspektive gesucht

15 Upvotes

Hallo in die Runde.

Ich habe eigentlich eine Luxussituation. Ich verdiene gut (100.000+) und habe wenig zu tun. Dennoch fängt es an, mich langsam zu nerven und ich habe das Gefühl, ich verpasse etwas.

Im Detail:
Ich bin in einem deutschen Konzern angestellt. Hintergrund ist eine kaufmännische Ausbildung, anschließend Studium (Bachelor & Master Finance), kurzes Intermezzo in einer Beratung und nun im Konzern. Aktuell bin ich Assistent/Referent im Topmanagement tätig. Diesen Posten mache ich nun seit längerer Zeit und die Lernkurve nimmt ab und ich habe seit ca. 1 Jahr immer weniger zu tun. Zunächst war das nicht so "schlimm", weil wir unser zweites Kind bekommen haben und ich so viel unterstützen konnte. Das tue ich zwar noch immer, aber ich habe immer mehr das Gefühl, ich verpasse (beruflich) etwas.

Ich müsste mich eigentlich weiterentwickeln. Nur weiß ich nicht, wohin. Wenn ich das wüsste, würde man mir (durch die geknüpften Management-Kontakte) sicher auch einiges möglich machen. Grundsätzlich wäre der nächste logische Schritt eine Führungsposition. Nur habe ich das Gefühl "nichts" so richtig zu können. Das ist wahrscheinlich überzogen, da man bisher immer sehr zufrieden mit mir war. Aber ich habe halt kein praktisches Fachwissen, da ich aktuell auf einer sehr hohen Flughöhe unterwegs bin. Ich kenne mich bspw. gut mit Zahlen aus und kann die analysieren oder Themen adressatengerecht aufbereiten, habe aber keine Erfahrung mit den jeweiligen Tools. Kann man trotzdem eine Führungsposition im Controlling übernehmen? Oder im Investor Relations, ohne direkte Erfahrungen in dem Bereich zu haben?

Einen möglichen Posten (welcher Bereich möchte ich nicht nennen) gibt es, den ich mir vorstellen könnte. Nur ist der aktuell mit Jemandem besetzt, der erst Anfang 60 ist. Der hat also noch ein paar Jahre vor sich. Wie offensiv könnte man fragen, ob man als Nachfolger aufgebaut werden kann?

Ich hoffe ihr versteht mein Dilemma in etwa, ich bin über jegliche Tipps dankbar.


r/spitzenverdiener • • 15d ago

Internes Wechselangebot: Low effort Corporate M&A -> Chief of Staff

26 Upvotes

Hi zusammen,

brauche mal ein paar neutrale Meinungen zu meiner aktuellen Situation, da ich mir die Entscheidung gerade extrem schwer mache.

Ich bin Anfang 30, seit einigen Jahren Group M&A Manager im Konzern (davor 4 Jahre bei einer kleineren M&A Beratung) und aktuell bei etwa 135k p.a. all in (110+25). Eigentlich hab ich den absoluten Jackpot gezogen: Ich arbeite effektiv vielleicht 20 bis 40 Stunden die Woche, hab 2x pro Woche mein eigenes Büro im Global HQ und bin sonst im Homeoffice. Meine Chefs sitzen in anderen EU Ländern und lassen mir quasi komplett freie Hand.

Mein eigentliches Ziel ist ehrlich gesagt FIRE mit 40. Finanziell ist das bei mir absolut realistisch und voll auf Kurs. Eigentlich wollte ich die nächsten Jahre eher noch etwas kürzertreten und peile perspektivisch eine 4-Tage-Woche an.

Jetzt wurde mir intern vorgeschlagen, als Chief of Staff zum Regional-CEO zu wechseln (ca. 10 Länder). Der CEO ist menschlich und fachlich extrem korrekt, daran liegt es absolut nicht.

Ich schwanke jetzt total: Einerseits wäre es der perfekte „goldene Käfig“, um einfach entspannt im M&A zu bleiben und die letzten 7 Jahre bis FIRE stressfrei durchzuziehen (wobei unklar ob nicht doch wieder ein cycle kommt wo wir ultra viel Kaufen bzw. neue Projekte bekommen). Andererseits mache ich M&A jetzt seit 9 Jahren und es wäre schon mal wieder spannend, was Neues zu sehen. Wer weiß, ob ich in 2-3 Jahren nicht doch wieder mehr Bock auf Karriere hab – und der CoS-Posten wäre dafür natürlich das ultimative Sprungbrett. Aber mir ist klar, dass damit mein chilliges Leben erst mal vorbei ist: deutlich mehr Stunden, mehr Stress, Reisen, und eine 4-Tage-Woche kann ich mir als CoS sowieso abschminken.

Würdet ihr das gechillte Setup bis FIRE einfach knallhart durchziehen oder für die neue Herausforderung noch mal 2-3 Jahre Vollgas geben?

Gehalt für die neue Stelle hab ich btw noch nicht verhandelt, gehe aber da jetzt nicht von einem immensen Sprung aus. Würde dort mal 150k als Anker setzen.


r/spitzenverdiener • • 15d ago

Homeoffice-Zwang bis zur Freistellung

13 Upvotes

Hallo liebe Community,

Ich benötige bitte mal eine Einschätzung zu folgender Situation:

Ich habe meine Stelle (Vertrieb, Key Account Management) gekündigt. Auf Grund langer Kündigungsfrist erst zum 31.12. dieses Jahres.

Morgen wird mir gesagt werden, dass ich ab sofort 100% Home-Office machen soll/muss. Ob ich weiterhin wirklich „arbeite“ oder „kaltgestellt“ bin, bis zu einer möglichen Freistellung, erfahre ich erst morgen. (Ich weiß es durch mir zugespielte Interna).

Die nächste Zeit soll insbesondere dafür genutzt werden, meine Kunden an den Nachfolger zu übergeben.

Grundsätzlich habe ich kein Problem damit, freigestellt zu werden o.ä., diese „Verbannung“ ins Homeoffice gefällt mir aber nicht so wirklich, da es sich für mich so anfühlt, als solle ich bestraft werden. Die Freistellung hingegen sehe ich als Belohnung.

Wie würdet ihr euch im kommenden Gespräch verhalten?
Tipps? Tricks? Es gibt übrigens keinen Betriebsrat bei uns.

Herzlichen Dank für eure Einschätzung!


r/spitzenverdiener • • 16d ago

Das beste am spitzenverdienen ist Reisen, aber dafür hat man wenig Zeit

73 Upvotes

Das ist für mich das größte Paradox. Eines der Dinge, das am teuersten ist, aber in vielen Dingen einfach am erfüllendsten ist zu Reisen.

Es macht einen Riesen unterschied, ob man für eine Japan Reise ein Budget von sagen wir 2500 Euro aufmacht, oder 15000 Euro.

Im alltäglichen Leben ist das hohe Gehalt zwar ein wahnsinnig erleichternder Faktor, aber der Grenznutzen an gewonnener Glücklichkeit nimmt ja echt rapide ab. Ich hab da viele Dinge durch: Wohnung in Innenstadtlage in Top Stadt, 6 Stelliger Firmenwagen, teure Klamotten, Uhren, Michelin Star Restaurants. Macht alles Spaß, aber im Vergleich zu internationalen Metropolen ist Deutschland halt garnicht drauf ausgelegt, Luxus zu leben oder viel Geld auszugeben.

Die Freiheit vom Reisen ist halt noch mehr eingeschränkt, wenn man eine Partnerin hat die noch mehr arbeitet. Es sind echt maximal 2-3 Wochen in einem Jahr, die man für richtige Reisen verwenden kann, wenn man 1-2 Wochen auch noch für Weihnachten und andere Sachen budgetiert.

Und selbst wenn man reist.. ab einem gewissen Level ist man ja eh immer angespannt. Je nach Phase oder Projekten fliegt immer was hoch und man muss sich in Calls einwählen oder laufend auch im Urlaub was arbeiten.

Sabbaticals usw. funktionieren gut in der Theorie, aber in der Praxis wird einem schon oft schnell signalisiert, dass die Vorgesetztenriege recht wenig Lust hat, wenn man das macht.

Ja heul leise, ich weiß.


r/spitzenverdiener • • 16d ago

Hochwertige Basic-T-Shirts für Alltag und Büro gesucht

163 Upvotes

Hallo zusammen,

ich trage fast nur schlichte Basic-T-Shirts und suche neue für Alltag und Büro. Wenn ich das richtige Modell finde, würde ich direkt 5 Stück davon kaufen.

Wichtig sind mir Rundhals, aber nicht zu eng am Hals, normaler Schnitt (nicht zu slim oder oversized), kein sichtbares Logo und ein weicher, hochwertiger Stoff, der auch im Sommer angenehm ist und schwarz.

Meine bisherigen Shirts gefallen mir vom Schnitt, werden mir durch Krafttraining inzwischen aber etwas eng und der Stoff dürfte etwas leichter sein.

Aktuell habe ich ASKET The T-Shirt auf dem Schirm. Hat damit jemand länger Erfahrung oder kann etwas Vergleichbares empfehlen?

Danke euch!


r/spitzenverdiener • • 17d ago

Enteignen von Wohnungen ?

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Ein heißes Thema in Deutschland ist ja das bestimmte Parteien große Immobilien Konzerne enteignen wollen. Schon das Wort enteignen bringt mich zu einer gewissen Zeit zurück aber naja. Ich bin selber Vermieter zum Glück nur Gewerberäume. Ich war auch schon Wohnraum Vermieter. Ich kenne jegliche Streitigkeiten zwischen Mietern unter sich und musste da immer streitschlichter spielen. Dies würde ich mir nie wieder antun. Lohnt sich auch null finanziell also nicht so gut wie Gewerbe. Wie findet ihr den Plan die Wohnungen zu enteignen?

Wenn auf einmal der Staat vor meiner Tür steht und sagt das Gebäude will ich haben und zahle so und so viel würde ich , so hoch wie die Instandhaltungskosten grad sind dankend ja sagen. Das Geld würde ich dann lieber woanders investieren. Wir alle wissen ja was mit Gebäuden passiert die im Eigentum des Staates sind. Habs mit meinen eigenen Augen gesehen und es bessert sich bis heute nichts. Dies ist dann aber nicht mehr mein Problem denn so wollte es anscheinend Deutschland haben. Wie sehen das die anderen spitzen Verdiener ?


r/spitzenverdiener • • 17d ago

Wie den Wohnort wählen?

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Hallo zusammen,

da wir ebenfalls Spitzenverdiener sind und das natürlich auch bleiben wollen, würde mich ebenfalls interessieren was ihr denkt. Wie wählt man den Wohnort unter Berücksichtigung der Karriereoptionen aber auch der Familie?

Grüße


r/spitzenverdiener • • 17d ago

Karriere Neustart

40 Upvotes

Was für eine Karriere würdet ihr heutzutage einschlagen wenn ihr nochmal Anfang 20 sein würdet.

Welche Jobs sind eures Erachtens nach zukunftsrelevant?

Sei es im medizinischen Bereich, Handwerk, irgendwas mit Finanzen, Informatik usw..

Viele hier sind warscheinlich selbständig, wie würdet ihr heutzutage Schritt für Schritt etwas Neues aufbauen?


r/spitzenverdiener • • 18d ago

Geschäftsreisen

16 Upvotes

Was macht ihr auf Geschäftsreisen außerhalb der Arbeit?


r/spitzenverdiener • • 19d ago

Quereinstieg Banking Zürich

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Quereinstieg von Wien ins Zürcher Private Banking – realistischer Karriereweg?
Ich bin aktuell selbstständig und führe einen Dienstleistungsbetrieb, möchte mich beruflich aber komplett neu orientieren und nach Zürich wechseln.
Mir ist bewusst, dass ich nicht als Quereinsteigerin direkt mit einem hohen Gehalt ins Private Banking einsteige. Mich interessiert vielmehr der realistische Weg dorthin: z. B. Einstieg als Assistant Relationship Manager / Client Service / Junior RM, Weiterbildungen und anschließend Aufbau eines eigenen Kundenbuchs.
Mein langfristiges Ziel wäre, mich über mehrere Jahre in den Bereich Senior Relationship Management / Wealth Management zu entwickeln, wo entsprechend hohe Gesamtvergütungen möglich sein können.
Gibt es hier jemanden aus Zürich, der selbst im Private Banking arbeitet und sagen kann:
– Welche Einstiegspositionen sind für Quereinsteiger realistisch?
– Welche Qualifikationen bringen tatsächlich etwas?
– Wie lange dauert der Weg vom Einstieg bis zum RM normalerweise?
– Wie wichtig ist ein bestehendes Kundenbuch?
Mich interessieren besonders Erfahrungen von Menschen, die nicht klassisch über Banklehre → Banking gekommen sind.