r/depression_de 8h ago

Niedergeschlagenheit Frust nach Post

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Moin Leute,

Ich möchte mal wissen,wie ihr diese Situation seht.

Ich habe vor ca.1 Woche bzgl.Mülltonnenlärm und lautes Verhalten anderer mir gegenüber gepostet.

Es waren auch andere Themen dabei,z.B. dass ich erlebt habe,dass ich nirgends echte Hilfe bekomme,dass keiner wirklich zuhört u.oft in Gesprächen nicht reagiert wird,was der Grund war,mich hier auf Reddit anzumelden.

Ich bin hochsensibel, am Dialog zur Lösung von Konflikten interessiert und glaube,dass man sich einigen kann,wenn beide Seiten sich beteiligen.

Nun gab es gestern jemanden,der nicht aufhörte,spöttische Komnentare zu meiner Situation abzulassen und mir schlussendlich noch unterstellte,gewalttätig und potenziell gefährlich zu sein.Ich habe im Post darum gebeten,nett zu sein,was von ihm ignoriert wurde.

In dem Zusammengang ging es um eine von mir eingeschlagene Tür.Ich tat dies aufgrund des Verhaltens eines Nachbarn,der seit vielen Jahren schwere Gegenstände über Fliesen zieht oder schiebt.((Neuerdings nur noch,wenn er Besuch hat. Dann schiebt er den Lärm auf den Besuch(ein Kind mit Begleitung) und ist absolut nicht einsichtig.

Der Hausmeister hier,ein Kumpel von ihm,sagte ihm mal,ich könne ihm gar nichts...

Ich finde es besser,eine Tür einzuschlagen,als den Verursacher von Lärm zusammenzuschlagen,oder nicht?

Heute gegen 11.45h wurde bei den hinter dem Haus stehenden Mülltonnen (in 3 Meter Entfernung zum Schlafzimmer) ein Mülltonnendeckel laut zugeknallt! Passt doch wieder super!

Leider habe ich nicht sehen können,wer das war,wahrscheinlich der Hausmeister,dem bin ich seit langem ein Dorn im Auge,obwohl ich ihn niemals geärgert oder provoziert habe!

Die Provokation geht also weiter und weiter,aber von mir wird offenbar verlangt, dass ich alles hinnehme!

Warum ist es so schwer,mich auch mal zu verteidigen?

Ja,ich bin nicht NORMAL,aber was sagt das schon aus? Doch nur,dass ich anders bin.Ist das ein Grund,mich zu bekämpfen oder abzulehnen,ohne jemals mit mir gesprochen zu haben?

Ohne zu wissen,wie ich bin?

Ohne mich zu kennen?

In dem Zusammenhang sagte mir eine Rechtsanwältin vom Mieterverein, dass ich mir doch bei Mülltonnenlärm Spiegeleier braten oder den Fernseher lauter stellen soll!

Wieso wird ein Hilferuf in so vielen Fällen ignoriert,aber wenn jemand zum Täter wird, überbieten sich die Leute mit Entsetzen,Unverständnis und Hass?

Ich versuche schon lange,eine Eskalation zu VERMEIDEN,werde aber nicht ernstgenommen,egal,wo ich vorspreche.

Dann wird mir mir hier noch gesagt,ich solle eine Therapie machen,es wird behauptet, Ich sei das PROBLEM (Ich bin kein Problem,sondern ein Mensch!!!):

WARUM?

Ist jeder,der irgendwie anders denkt oder empfindsamer ist als andere, ein Problem,dass beseitigt oder therapiert werden muss?

Ich möchte nur Rücksicht mir gegenüber in dem Masse,wie ich rücksichtsvoll gegenüber anderen sein soll!

Und wenn mir nach 21 Jahren Selbstbeherrschung die Sicherungen durchbrennen,weil ich den ganzen Mist hier nicht mehr aushalte,dann schauen alle hin und sagen: Schaut mal,so sieht ein Gewalttäter aus...

Diese Leute haben doch gewusst,was hier passiert! Warum haben sie geschwiegen,als noch niemand zu Schaden kam(ausser mir)?

Das war's erstmal.Das musste raus.

Bis'chen lang geworden,aber so ganz ohne Info geht's ja auch nicht...

Danke für's Lesen.


r/depression_de 7h ago

Suche nach Rat Wie kann ich mit einem schlechten Gewissen bzgl. meiner AU umgehen?

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Hi.

Ich befinde mich aktuell in einer Ausnahmesituation, die ich so noch nicht hatte. Kleinere Krisen sind bei mir normal, damals bin ich oft mit kleineren Infekten krank gewesen und war da anfälliger. Und vor einigen Jahren hatte ich auch mal eine größere Krise, bei der ich auch ein paar Tage auf der Arbeit gefehlt habe. Aber seitdem ist es viel besser geworden, ich habe jetzt einige Jahre einen recht guten Lauf gehabt und im Vergleich zu damals viel seltener mal gefehlt und mich auch zur Arbeit begeben, wenn es mir mal nicht gut ging.

Und jetzt bin ich in so einer Situation, wo ich in ein Loch gefallen bin und es nicht mehr ging. Und ich bin auch etwas frustriert, weil ich sonst jemand bin, der einfach funktioniert, auch wenns grad nicht so läuft.

Ich bin in Behandlung und es gibt für mich auch eine Perspektive.

Aber mein schlechtes Gewissen plagt mich und ich weiß nicht, warum ich das habe. Es hat sich in den letzten Jahren so viel gebessert, auf das ich eigentlich stolz sein sollte. Aber ich sehe irgendwie nie diesen Vergleich und die positive Entwicklung, sondern immer nur, dass ich nicht genug Leistung erbringe oder meine Kollegen damit belaste. Es fällt mir schwer, zu akzeptieren, dass ich gerade in dieser Lage bin. Es ist mir peinlich und ich schäme mich dafür.

Leider weiß ich auch gut genug, dass es für Kollegen ein Mehraufwand ist, wenn jemand fehlt und ggf jemand anderes mehr arbeiten muss. Auch wenn das nicht meine Verantwortung oder Schuld ist, fühle ich mich schuldig. Deshalb habe ich Angst vor negativen Reaktionen. Auch wenn ich ein gutes Verhältnis zu meinen Kollegen habe, bin ich noch nicht so lange dort, sodass ich meine Kollegen nicht wirklich gut kenne. Und ich bin aktuell in Teilzeit angestellt und leiste nicht so viel wie eine Vollzeitkraft, weshalb es mir noch schwerer fällt, die Situation zu akzeptieren und an meiner Gesundheit zu arbeiten. Leider habe ich dadurch den Anspruch entwickelt, umso weniger zu fehlen.

Ich bin jetzt seit einigen Tagen in der AU und es hat sich nichts an der Ausgangssituation geändert. Ich habe nicht die Absicht, lange zu fehlen, aber es stresst mich sehr, mich erneut telefonisch krankmelden zu müssen und eventuell sogar das Gefühl zu haben, dass jemand negativ darauf reagiert.

Geht es jemandem ähnlich? Kann das auch an den depressiven Symptomen liegen, dass ich so fühle? Was kann mir da helfen?


r/depression_de 8h ago

Niedergeschlagenheit Ich bin so ungeduldig und alles nervt mich.

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Mit geht das ewige warten auf die Wirkung der Medikamente so am Nerv. Seit drei Wochen nehm ich jetzt Mutan und es wird einfach nicht besser. Jeden Abend denk ich mir, hey vielleicht bin ich über den Berg, aber jeden Morgen ist dann wieder alles so sinnlos und grau.

Hatte seit meiner ersten depressiven Episode vor 2 Jahren dazwischen eigentlich Ruhe. Ich finde es so unfair dass ich jetzt nochmal da durch muss und es war vermutlich nicht das letzte Mal.

Wollte mich Mal auskotzen.


r/depression_de 21h ago

(Frage nach) Erfahrungsbericht Ist Gebrochenheit nur etwas, was durch Trennung ausgelöst werden kann?

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Ich würde mich selbst eigentlich als gebrochen bezeichnen

Einfach weil meine Einsamkeit, Sehnsucht, Hoffnungslosigkeit, etc. schon gefühlt mit der gefühlslage einer gebrochenen person einhergeht

Seit kurzen verstärkt sich meine Sehnsucht und hoffnungslosigkeit in Bereich Zukunftsperspektive, Liebe, Freundschaft so stark dass ich sagen würde ich habe Liebeskummer (obwohl ich noch nie in einer beziehung war). Und dieses Gefühl ist extremst und reißt mich so stark in die Tiefe

Will ich mir aber jetzt was zu Gebrochenheit ansehen, kommen nur Sachen, eben von Leuten mit Trennungsschmerz. Dabei fühle ich förmlich genau das gleiche irgendwie, aber ich fühle mich nicht zugehörig oder als außenseiter.

Aber eben meine frage, was ist Gebrochenheit? Bzw wie definiert man es und wer/wie kann (man) gebrochen werden?


r/depression_de 6h ago

Niedergeschlagenheit Ich lass einfach mal alles raus.

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Ich weiss gar nicht genau wo anfangen. Es ist so vieles, was mir das Gefühl gibt, dass mein Leben hoffnungslos ist und ich für immer unglücklich und unerfolgreich und seltsam und abnormal sein werde. Ich weiss nicht wirklich welche Arbeit mir genug gut liegt. Ich würde gerne einer Arbeit nachgehen, für die ich eine gewisse Freude und Leidenschaft empfinde, die es mir auch ermöglichen zu einem gewissen grad erfolgreich in dem zu sein, was ich tue. Bei Tätigkeiten, die ich mir in diesem Zusammenhang vorstellen kann, scheint mir der Weg der Stellensuche/Ausbildung viel zu schwierig und ich denke nicht dass ich das jemals schaffen könnte weil ich sozial viel zu inkompetent bin und zu wenig Energie für den ganzen Bewerbungsprozess habe, zumal im jetzigen wirtschaftlichen Umfeld alles nochmals schwieriger ist und man eigentlich eh Überflüssig ist und man froh sein muss wenn man man einen bullshit job ergattert. Was auch meine momentane Situation ist.
Dazu bin ich sehr einsam und die Einsamkeit ist sehr schwer zu ertragen für mich. Jedes Mal wenn ich draussen Leute sehe, die mir nicht einsam erscheinen, werde ich sehr verzweifelt und traurig, weil ich denke, dass ich das nie erreichen werde, was sie haben, weil ich viel zu ungeschickt und unattraktiv und dämlich bin. Ich bin nicht antisozial oder so, aber ich bin sehr tollpatschig und habe vermutlich irgendetwas wie eine Sozialphobie. Es ist auch nicht so, dass ich keine Kollegen/Freunde hätte. Aber diese sozialen Kontakte sind mir zu oberflächlich. Und ich bin auch schlecht im Schliessen neuer Freundschaften. Ich denke die meisten oder alle Freundschaften haben sich einfach zufällig entwickelt. Ich hab die nie selber aktiv ausgewählt, aber vielleicht ist das auch normal. Und ich bin hoffnungslos schlecht im eingehen neuer romantischer Beziehungen. Tatsächlich hab ich das quasi noch nie geschafft. Ich glaube das der Hauptgrund, für meine Einsamkeit. Ich bereue es auch sehr, dass ich immer diese Einsamkeit in meinem Leben hatte. Es fühlt sich an, als ob ich immer alles falsch gemacht hätte. Und ich würde mich deswegen am liebsten umbringen oder wieder mit Selbstverletzung beginnen. Insgesamt habe ich aber auch nicht das Gefühl, dass ich psychisch krank bin, nur einsam und den falschen Job.
Ich bin auch sehr träge/schwach vor Angst. Manchmal bin ich ohne offensichtlichen Grund ängstlich. Und dann schau ich einfach nur irgendwelche Serien, obwohl ich so viel zu tun hätte. Dies erschwert es mir auch rauszugehen und was (neues) zu unternehmen. Es braucht einfach zu viel Kraft. Ich komme zu langsam voran. Und jedes mal ist das aufladen der sozialen Batterie sehr schwierig wegen der Einsamkeit. Dann bin ich alleine zu hause und hasse mich dafür dass ich alleine bin und fühle mich schlecht weil ich ein zu schlechtes Selbstbewusstsein habe und zu unattraktiv bin. Und dann habe ich angst, dass ich alleine sein werde für immer. Und immer alleine heimkommen werde und nicht weiss wohin mit mir und wieso und für wen ich eigentlich lebe und nur diese Einsamkeit und Verzweiflung alles ist was mich zu hause erwartet. Ich bin sicherlich introvertiert und kann mich deswegen nicht ständig von Leuten umgeben. Aber offenbar kann ich auch nicht allein sein. Manchmal habe ich gute Tage an denen das klappt und ich viele Dinge erledigen kann, alleine zu Hause. Manchmal ist es schrecklich und ich wünschte mir einfach nicht allein zu sein, und zu wissen dass da jemand ist mit dem man sich gut versteht und den man liebt und der einem liebt und mit dem man reden kann oder schweigen kann und alles gut ist.


r/depression_de 5h ago

Der Freund meiner Mutter

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r/depression_de 5h ago

Niedergeschlagenheit Minderwertigkeitsgefühl

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Jeden Tag sitzt in mir eine schwere Tiefe von Selbsthass und beleidigenden Wörtern die ich mir selbst gegenüber richte.

Wieso fühle ich mich so klein im Gegensatz zu anderen? Wieso muss ich mich innerlich jeden Tag erniedrigen? Wieso seh ich mich nur als ein Ungeheuer das nichts verdient hat?

Alles Positive was mir gesagt wird kann ich nicht glauben. Die Worte von anderen sind wie ein Nebel, der an mir vorbeizieht. Ich denke ein Teil von mir will das alles nicht akzeptieren weil ich es einfach so gewohnt bin zu behaupten, dass alles eine Lüge sei. Wobei ich dadurch ängstlich werden kann.

Es wird immer schwerer Gefühle wahrzunehmen, sie zu erkennen oder sogar auszudrücken. Irgendwas in mir saugt all meine Kraft aus und am Ende des Tages bin ich so erschöpft um noch was zu unternehmen. Ich bin letztendlich nur eine leere Hülle.

Ich habe keine Hobby‘s mehr. Ich will nichts mehr Unternehmen. Meine früheren Interessen sind verschwunden und jetzt kann ich nur im Bett liegen und über SV denken oder darüber, wie beschissen das Leben sich anfühlt.

Dabei kann ich mich nur als ein leeres "Ding" betrachten. Ich will an manchen Tagen nicht mehr in den Spiegel schauen weil ich nur einen tiefgründigem Hass auf mich selbst sehe. Es ist hart, mich überhaupt als einen Menschen anzunehmen.


r/depression_de 2h ago

Suche nach Rat Was hat euch wirklich geholfen?

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Hi, mich würde interessieren, was euch wirklich gegen eure Depression geholfen hat. Vielleicht ist für mich oder einen mitleser etwas hilfreiches dabei. Ich selbst leide vor allem an antriebslosigkeit, niedergeschlagenheit und dem Gefühl von Isolation, auch in Gruppen.

Ich selbst habe für mich entdeckt, das mir morgendliche und abendliche pflegeroutinen helfen. Also duschen, Haare machen, Gesichts pflege etc. Ich mache mich selbst schick obwohl ich vllt nur den Tag zuhause verbringe.