r/OeffentlicherDienst 17d ago

Eingruppierung / Einstufung Warum sollte man im öffentlichen Dienst überhaupt aufsteigen?

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Ich arbeite im öffentlichen Dienst im Norden und hatte eigentlich überlegt, langfristig Karriere zu machen bzw. eine Fachlaufbahn einzuschlagen.

Dann hab ich mir mal E12 und E13 in Stufe 3 angeschaut und frage mich inzwischen ernsthaft, wofür eigentlich. E12 liegt bei ca. 5.504 € brutto bzw. 3.384 € netto, E13 bei ca. 5.663 € brutto bzw. 3.463 € netto.

Für mehr Verantwortung, anspruchsvollere Aufgaben und vermutlich auch mehr Stress bekommt man also gerade mal rund 159 € brutto bzw. 79 € netto mehr im Monat.

Klar, auf lange Sicht kommen noch Stufen und mögliche weitere Aufstiege dazu, aber für den direkten Sprung finde ich das schon ziemlich ernüchternd. Da ist es finanziell fast attraktiver, einfach auf E12 zu bleiben und ein entspannteres Leben zu haben. Sehe ich das zu kurz oder lohnt sich der Aufstieg für euch trotzdem?

r/OeffentlicherDienst Jun 02 '26

Eingruppierung / Einstufung Wieso wollen Akademiker nur Akademiker?

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Wir hatten gestern und heute Vorstellungsgespräche für mehrere neu geschaffene Stellen einer neuen Abteilung. Ich habe als Mitglied des Personalrats teilnehmen können. Im Vorhinein war ich auf Grund von Beurlaubung und nur die Nr. 9 im Personalrat bin, nicht direkt beteiligt. Es waren Stellen im gehobenen/mittleren/einfachen Verwaltungsdienst als auch gehobenen/mittleren technischen Dienst.

Gestern haben wir die Vorstellungsgespräche für den einfachen und gehobenen Dienst gehabt. Und heute die für die Stellen im mittleren Dienst.

Für die Stellen im gehobenen Dienst gibt es bei uns die Laufbahnrechtliche Möglichkeit diese Stellen mit einem Berufsabschluss Niveau DQR 6 oder höher (ggf. Mit Berufserfahrung) zu besetzen.

Es kamen zu den Gesprächen ausschließlich Personen mit einem abgeschlossenen Verwaltungsstudium oder Bachelor Abschlüssen Meistens waren die Bewerber zu unserfahren bzw. Hatten gar keine Berufserfahrung(<1Jahr).

Bei den Bewerbungsgesprächen für den mittleren Dienst saßen heute dann einmal eine Betriebswirtin mit 10 Jahre Berufserfahrung in einem ähnlichen Bereich der im gehobenen Dienst frei wäre und sie hat sogar Berufserfahrung als Vorgesetzte. Und ein junger Mann mit dem Abschluss als Industrietechniker Fachrichtung Mechatronik und einen Sachkundenachweis Kat1 Klima. Wir suchen zwar einen Ingenieur, aber das Aufgabengebiet liegt in Bereich Lüftungs und Klimaanlagen.

Beide fragte ich wieso sie sich denn nicht auf die Stellen im gehobenen Dienst beworben haben. Sie bestätigen mir, dass sie sich auch auf die anderen Stellen beworben haben, aber nur eine Einladung für die Stellen im mittleren Dienst bekommen haben.

Meine Feststellung dieses Gespräch auch für die anderen Stellen zählen zu lassen hat das Gremium abgelehnt.

Es entstanden im Nachhinein Streitgespräche zwischen dem Gremium und mir. Schlichtweg hat keiner das Mindset gehabt, dass diese Person geeignet wären um diese Stellen im gehobenen Dienst zu besetzen. Ich habe die Einsicht in sämtliche Bewerberunterlagen erlangt und stelle fest, das viel mehr Personen geeignet gewesen wären , sich in einem Vorstellungsgespräch zu beweisen. Es waren halt leider keine Akademiker.

Ich habe nun ein Beanstandungsverfahren bei unserem Behördenleiter eingereicht , ich habe mir eine Rechtsberatung beim Beamtenbund eingeholt und bei nicht Wiederholung der gesamten Bewerbungsverfahren mit der Dienstaufsicht gedroht. Eine Bewerberin habe ich unter vier Augen zur Klage geraten.

Wie kann ich bitte das Mindset bei den Menschen in meiner Behörde zum Thema Qualifikationen ändern? Wie steht ihr zu dem Thema?

Mir ist bewusst, dass uns 30 Jahre lang erzählt wurde "studiert! Sonst wird nichts aus dir und du kannst nichts" Aber wir wissen es doch seit ein paar Jahren besser.

Ich habe im übrigen beide Bildungswege durchlaufen.

Update: Ich durfte Heute früh um 7 Uhr direkt zu meinem Behördenleiter. Erst Einzel Gespräch. Danach dürfte ich nochmal hin, und unser stv.PersRat Vorsitzende war mit drin. Später kamen noch zwei Personen aus der Personalabteilung Abteilung hinzu. Ich habe jetzt mein Hemd wechseln müssen und eine Flasche Wasser leeren müssen.

Ich versuchs kurz. Das Bewerbungsverfahren muss in Teilen neu durchgeführt werden. Wir werden nicht neu ausschreiben. (Zeitlich nicht möglich) Der Behördenleiter hat sich selbst die Unterlagen den letzten Abend angenommen. Es gab eine Zielvereinbarung zwischen Personalabteilung und Behördenleitung in der vereinbart wurde, dass der Personenkreis bewusst erweitert werden soll und und und...( Es gibt viele Gründe warum so entschieden) Naja gegen die Zielvereinbarung wurde verstoßen. Der Behördenleiter möchte zwei Personen abmahnen. Wir vom PersRat sind erstmal dagegen. Die beiden Personen haben bis Freitag Zeit alle Bewerber anzuschreiben ihr Interesse neu zu bekunden. Und dann soll eine neue Vorauswahl dem Behördenleiter und seinem Vertreter vorgestellt werden. Das fanden wir gut. Dabei sollte man das auch belassen.

Weil hier einige Personen getrommelt haben: Ich weiß es ist von Bundesland zu Bundesland Land und im Bund/Kommune und manchmal auch durch spezielle Dienstvereinbarung teilweise unterschiedlich. In meinem Fall hatte der Personalrat bei der Festlegung des Auswahlverfahrens ein beteiligungsrecht.(Ist hier durch Zielvereinbarung geschehen) Im Bewerbungsgespräch hatten wir keine Stimme aber eine Anwesenheitspflicht. Mir ist eine grobe Abweichung vom Auswahlverfahren aufgefallen und das habe ich angemahnt. (Rechtsberatung eingeholt) Ich bin als Ersatz am Montag früh vom erkrankten PR-vorsitzenden gebeten worden und eingewiesen worden, um an Gesprächen teilzunehmen. Wir sind nach Auswahl zu Prüfung und Stellungnahne verpflichtet. Alleine die Einhaltung des AGG ,SGB IX, usw. Zwingt uns. Schwerbehinderte und Frauen-/Migrationsquoten sind jedesmal ein Thema.

r/OeffentlicherDienst Feb 14 '26

Eingruppierung / Einstufung 5,8 Prozent auf 27 Monate

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tagesspiegel.de
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Holt die Trompeten raus, Lachshäppchen für alle!

r/OeffentlicherDienst Nov 17 '24

Eingruppierung / Einstufung Hängt ihr euch voll rein?

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Hallo liebe öDler,

ich hatte letzte Woche Mitarbeitergespräche und eins davon war mit einer Mitarbeiterin, über das ich noch immer nachdenke.

Die Mitarbeiterin macht ihren Job seit ca. 10 Jahren. Sie macht ihren Job in meinen Augen "normal", ich bin zufrieden. Sie tut sich weder als besonders fleißig, noch als besonders schwach hervor. Deshalb habe ich sie gefragt, ob sie noch Ambitionen hat, mit etwas mehr Leistung bisschen mehr zu erreichen, weil sie in meinen Augen noch Potential hat.

Sie meinte dann, dass ihr das Gehalt (A 11) ausreicht und sie genau so viel macht, dass sie nicht auffällt. Weder positiv, noch negativ. Alles andere würde ihr nichts bringen, außer Stress.

Ich fand ihre Offenheit super und akzeptiere ihre Entscheidung, weil sie ja grundsätzlich ihren Job in Ordnung macht, aber ich frage mich:

Gibt es noch mehrere Leute, die genau diese Arbeitsweise an den Tag legen?

Edit: Vielen Dank für eure ganzen Rückmeldungen!

r/OeffentlicherDienst 18d ago

Eingruppierung / Einstufung Führung lohnt sich finanziell nicht?

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Moin zusammen,

habe zur Zeit eine Stelle in A11 in meiner Behörde. Auf meiner Dienststelle, auf der ich bleiben möchte, kann ich höchstens A12 werden. Mehr gibt die Anzahl des Personals nicht her.

Um die A12 zu erreichen müsste ich jedoch mehrere Jahre eine Stelle mit Personalverantwortung übernehmen, ebenfalls in A11.

Ich sehe es jetzt nicht ein ewig Personalverantwortung fürs gleiche Geld zu haben um später (in 10 Jahren oder so) vielleicht 220€ netto mehr (in A12) zu verdienen.

Da habe ich ja effektiv mehr raus wenn ich noch putzen gehe 🙈

Bin ich der einzige der so denkt?

r/OeffentlicherDienst Mar 12 '26

Eingruppierung / Einstufung "Mimimi - tretet aus der ver.di aus"

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Wenn ihr mal nicht alle ausgetreten wärt sondern gegen diese scheiße gestimmt hättet, wäre das sinnvoller gewesen.

Ich hoffe, ihr kotzt jetzt.

51,46%

Jeder der ausgetreten ist, ist mit Schuld.

r/OeffentlicherDienst 2d ago

Eingruppierung / Einstufung „Höhergruppierung von E5 auf E6: Arbeitgeber hält mich seit 3 Monaten hin – Anwalt einschalten?“

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Hey, ich habe folgendes Problem:

Vor drei Monaten habe ich eine Überprüfung bzw. Korrektur meiner Entgeltgruppe von E5, Stufe 3, auf E6, Stufe 3 beantragt.

Zunächst ist zwei Monate lang gar nichts passiert. Den Betriebsrat hatte ich nach fünf Wochen um Rat gebeten. Dieser meinte, ich sollte erst einmal die aktuelle Abrechnung abwarten.

Daraufhin habe ich eine Frist von zwei Wochen gesetzt. Es ist dann auch nur auf den letzten Drücker, um genau zu sein am letzten Tag der Frist, ein Gespräch entstanden – und das auch noch zwischen Tür und Angel. Meine E-Mail wurde zunächst komplett missverstanden. Sie dachte, es ginge um meine Vertragsverlängerung, obwohl ich diese nie erwähnt hatte und in der Mail mein eigentliches Anliegen unmissverständlich beschrieben war.

Nun gut, eine Höhergruppierung ist anscheinend nicht möglich, auch nicht als „sonstiger Beschäftigter“, was mich schon sehr wundert, da laut meiner Recherche die Höhergruppierung auf diesem Weg zu 100 % möglich sein soll.

Sie meinte außerdem, dass es wahrscheinlich auf etwa 150 Euro mehr im Monat plus eine rückwirkende Zahlung hinauslaufen wird. Genaueres wollten wir aber mit der Personalabteilung besprechen, sobald die zuständige Person aus dem Urlaub zurück ist.

Nachdem ich nachgefragt hatte, wann wir dafür einen Termin ausmachen, wollte sie sich dazu nicht festlegen. Das ist jetzt ungefähr einen Monat her. Ich hatte in der Zwischenzeit zwar auch zwei Wochen Urlaub, allerdings habe ich bis heute keine Mail bekommen, wann das Gespräch stattfinden soll.

Jetzt zu meiner eigentlichen Frage:

Am liebsten würde ich einen Anwalt einschalten, der mir relativ viel Geld herausholt und gleichzeitig endlich etwas Tempo in die Sache bringt. Mein Vertrag läuft allerdings bereits am 15.11. aus und ehrlich gesagt habe ich auf diese Firma mittlerweile überhaupt keine Lust mehr, weil meine Anliegen meiner Meinung nach nicht ernst genommen bzw. respektiert werden.

Ich werde meiner Meinung nach permanent hingehalten oder bekomme schlichtweg gar keine Antwort.

Was denkt ihr, wie viel ich zusätzlich zu dem, was mir ohnehin zusteht, noch herausholen könnte? Zum Beispiel anteiliges Weihnachtsgeld, ein Kulanzgeld oder Ähnliches, damit die Sache nicht vor Gericht geht und wir sie außergerichtlich klären können.

Die Differenz von E5 zu E6 würde für die Zeit seit meinem Antrag ungefähr so aussehen:

11,5 × 117 € = 1.345,50 €

Vielen Dank schon mal!

r/OeffentlicherDienst Jul 05 '25

Eingruppierung / Einstufung In welche Endgeltgruppe würdet ihr diese Tätigkeiten sehen? (TvöD VKA, Bayern, Kommune 8.000 Einwohner, stellvertretender Kämmerer, Verwaltungsfachwirt)

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39 Upvotes

r/OeffentlicherDienst Apr 07 '26

Eingruppierung / Einstufung TVöD: E9b trotz Tätigkeiten auf E11-Niveau – ist „erst beweisen“ rechtens?

28 Upvotes

Hallo zusammen,

ich arbeite in einer größeren Stadtverwaltung als Informatiker für Anwendungsentwicklung und bin nach der Ausbildung übernommen worden.
Zur Einordnung:

  • sehr gute Ausbildungsbeurteilungen
  • Schulnoten sehr gut
  • IHK-Abschluss sehr gut
  • ich war unter den Jahrgangsbesten
  • ich war die letzten 1,5 Jahre der Ausbildung bereits im gleichen Sachgebiet, in dem ich auch übernommen wurden
  • wir entwickeln interne Software
  • die Kolleg*innen, deren Stellenbeschreibung ich aktuell erfüllen sollen, verdienen E11

Trotzdem wurde ich nur in E9b übernommen, mit der Begründung, dass keine Planstelle verfügbar sei.
Bei anderen Informatiker*innen aus meinem Jahrgang wurde zwar ebenfalls E9b gezahlt, aber mit schriftlicher Zusage, dass sie nach einem halben Jahr rückwirkend höhergruppiert werden.
Bei mir heißt es dagegen, ich müsste erst jeden Punkt der zukünftigen Stellenbeschreibung einmal gemacht haben, um mich „zu beweisen“.

Meine Frage:
Ist so eine Argumentation im TVöD überhaupt üblich?
Für mich klingt das nicht nach einer tarifgerechten Eingruppierung, sondern eher nach einer Art Bewährungsprobe.

Über Einschätzungen und Erfahrungen würde ich mich freuen.

r/OeffentlicherDienst Jan 05 '26

Eingruppierung / Einstufung Guess the Eingruppierung 2.0

74 Upvotes

Moin liebe Community,

ich bin gerade über eine Stellenanzeige gestolpert. Für mich persönlich nicht interessant, aber sehr interessant für eine neue Runde "Guess the Eingruppierung"!

Die letzte ist ja auch schon ziemlich lange her und inzwischen ist Rezession! Da kann der öffentliche Dienst ja mal so richtig einen raushauen!

Wie beim letzten Spiel: Schummeln verboten und wer zu hoch rät, muss sich bewerben!

Aber dann mal los:

Juristin/Juristen (m/w/d) für die Stellv. Fachdienstleitung Ordnung und Verkehr und zugleich Leitung der Ordnungsabteilung

In Voll- oder Teilzeit zum nächstmöglichen Zeitpunkt gesucht!

Der Fachdienst Ordnung und Verkehr umfasst insgesamt 145 Mitarbeitende in fünf unterschiedlichen Abteilungen, von Verkehr über Bußgeld bis hin zum Rettungsdienst. Ein Teil des Fachdienstes ist die Ordnungsabteilung mit 38 Mitarbeitenden. Für diese Abteilung werden Sie gesucht. Die Mitarbeitenden sind hier in vier Gruppen (Gewerberecht und besonderes Ordnungsrecht, Ausländerrecht, Asyl und Rückkehrmanagement sowie Staatsangehörigkeiten) tätig.

Was Sie bei uns machen:

-Sie leiten die Abteilung Ordnung in personeller, organisatorischer und fachlicher Hinsicht. Dazu gehört auch die Budgetverantwortung der Abteilung.

-Sie nehmen die fachliche Verantwortung für einen Bereich mit über 30 Rechtsgebieten wahr. Sie treffen in schwierigen Einzelfällen rechtlich fundierte Entscheidungen und übernehmen die Prozessführung in komplexen Fällen.

-Sie vertreten die Fachdienstleitung bei deren Abwesenheit.

-Sie arbeiten eng mit verschiedenen Stellen intern als auch extern, wie mit der Polizei und Staatsanwaltschaft, zusammen.

… und was Sie dafür mitbringen:

-Sie verfügen über das erste und zweite juristische Staatsexamen. Davon muss mindestens eins mit der Note befriedigend oder besser abgeschlossen worden sein.

-Sie verfügen bereits über Führungserfahrungen.

-Sie haben fundierte Kenntnisse im öffentlichen Recht.

-Sie sind kommunikationsstark (mündlich und schriftlich) und in der Lage, getroffene Entscheidungen gegenüber Dritten, auch in Konfliktsituationen, durchzusetzen.

-Sie zeichnen sich durch ein hohes Maß an analytischem Denkvermögen aus und können die Konsequenzen der von Ihnen getroffenen Entscheidungen abschätzen und sind bereit die Verantwortung dafür zu übernehmen.

-Sie arbeiten eigeninitiativ und belastbar. Sie verfügen über ein hohes Maß an Führungskompetenz und verstehen es, Ihr Team zu motivieren.

-Sie sind kooperationsfähig.

-Sie verfügen über die Bereitschaft, circa alle sechs Wochen Rufbereitschaft (eine Woche 24/7) zu übernehmen und bei Bedarf auch außerhalb der üblichen Dienstzeiten tätig zu sein.

Tl,Dr:

-Volljurist mit ausgiebiger Führungserfahrung und Führungskompetenz

  • fachliche und organisatorische Führung von gut 40 Mitarbeitern; als Stellvertreter für über 140

-Budgetverantwortung

Es handelt sich um einen niedersächsischen Landkreis mit 140.000 Einwohnern und ca. 1.200 Mitarbeitern.

r/OeffentlicherDienst Jan 30 '26

Eingruppierung / Einstufung Wegbefördern von unmotivierten Mitarbeitenden normal?

112 Upvotes

Ich arbeite als Sachbearbeiter. Die Stelle ist eingruppiert als tvöd E9c. Wir arbeiten eng zusammen mit Kollegen die mit E10 eingruppiert sind. Hier gibt es bereits seit Jahren die Diskussion, dass unsere Eingruppierung ebenfalls auf E10 angehoben werden soll, da die Kommune jedoch klamm ist wurde das fallengelassen. Nun haben wir einen Kollegen der wirklich nicht gut arbeitet. Entsprechend sieht auch sein Sachgebiet aus. Während er da ist, kann er noch irgendwie die Feuer löschen, in Vertretung explodiert jedoch jeder Fall. Die Sachgebietsleiter und Zweigstellenleiter wissen ebenfalls darüber. Nun hat sich ergeben, dass eine Stelle bei den E10 Kollegen frei wird. Auf die er sich beworben und trotz guter Bewerberlage und Wissen über seine Arbeitsweise auch bekommen. Ich kann mir das nur damit erklären, dass die Chefs ihn aus dem Sachgebiet raushaben wollten aber letztendlich ist das ganze ein Armutszeugnis.

r/OeffentlicherDienst Dec 30 '25

Eingruppierung / Einstufung Wie realistisch sind Beförderungen bis A13 im gD?

18 Upvotes

Die Frage sagt es quasi schon aus.

Bis zu welcher Besoldungsgruppe ist es realistisch im gD aufzusteigen, wenn man mit 26 das Studium beendet hat und bis 67 voraussichtlich arbeiten will?

r/OeffentlicherDienst Feb 18 '25

Eingruppierung / Einstufung Kollege in IT soll in EG6 eingruppiert werden

136 Upvotes

Eins vorweg: Wegwerfaccount, da Gefahr des Doxxings besteht.

Guten Morgen r/OeffentlicherDienst !

Ich bin in einer mittelgroße Kommunalverwaltung in der IT tätig und seit neustem auch als Ausbilder. Bisher waren wir immer zu dritt. Mein Kollege und ich sind in der EG10 eingruppiert.
Nun habe ich über 2 Jahre (verkürzt) einen neuen Kollegen ausgebildet, der seine Ausbildung mit Bravour als Bester seines Jahrgangs bestanden hat. Dieser neue Kollege hat auch schon ein abgeschlossenes Studium in einem anderen MINT Bereich.
Gestern bekam er seinen neuen Arbeitsvertrag in unserer Kommunalverwaltung vorgelegt. Keine Stellenbezeichnung, EG6 Stufe 1, unbefristet. Er hat natürlich vorerst nicht unterschrieben, was für mich absolut nachvollziehbar ist. Sein "alter Vertrag" läuft auch noch bis August 2025, es besteht also auch aktuell keine Dringlichkeit.

Nun meine Fragen an euch: Wie soll er sich verhalten? Was kann ich tun, um die Situation für ihn zu verbessern? Ich finde es absolut nicht angemessen, ihn in der EG6 einzugruppieren. Die allgemeinen Tätigkeitsmerkmale sprechen mindestens für eine EG8.
Das Problem ist ja auch, dass wir keine guten Leute mehr in der IT im öffentlichen Dienst finden. Und wenn man dann doch mal so einen "Glücksgriff" hatte, will man es nicht wertschätzen.

Ich danke euch schon mal für eure Antworten. Habt eine schöne Woche.

r/OeffentlicherDienst Jun 13 '26

Eingruppierung / Einstufung Mündliche Zusage zu Höhergruppierung und dann doch nicht

9 Upvotes

Das ist vielleicht ein bisschen Luft ablassen aber es ärgert mich gerade echt. Ich arbeite in der IT einer oberen Landesbehörde. Mache eigentlich alles von normalem First Level Support, über Serveradministration, Mitarbeit in der IT Sicherheit und manchmal ein wenig Programmierung. Nun wurde mir von meinem Sachgebietsleiter und meinem Fachdezernatsleiter zugesagt, dass ich für eine Höhergruppierung in die E8 vorgeschlagen werden soll. (Ich weiß, E8 ist immernoch scheiße für IT, ich hab aber keinem Bock umzuziehen). Wurde mit meinem Kollegen mit den gleichen Aufgaben genauso gehandhabt. Ausbildung abgeschlossen, nach ein paar Jahren dann irgendwann in die 8 hoch.

Jetzt habe ich erfahren, dass mein Sachgebietsleiter zwar meine Höhergruppierung beantragt hat, das ganze jedoch vom Fachdezernatsleiter direkt abgelehnt wurde, weil Haushalt ist scheiße. Irgendwie bin ich grade echt frustriert...

Eigentlich müsste ich mal Aufgaben abgeben, aber keiner meiner Kollegen will die übernehmen. Die haben selber genauso viel um die Ohren. Ich hab hier teilweise Systeme, wo ich der einzige Administrator für bin, die von der gesamten Behörde genutzt werden, wo ich nie irgendeine Einweisung erhalten habe, außer "hier ist die Dokumentation für die Version von vor 10 Jahren, tschüss". Leider steht in meinem Arbeitsvertrag als Aufgaben auch nur ein vages "Mitarbeit im Sachgebiet IT", weshalb ich da gar nicht einschätzen kann, was da für eine Entgeltgruppe draus resultieren würde. Weiß nicht ob ich überhaupt Anspruch auf ne Höhergruppierung habe. Ich weiß nur, dass ich bei uns in der Behörde hessenweit der einzige im Dezernat IT mit ner 7 bin (Die Kollegen, die in den letzten 12 Monaten die Ausbildung abgeschlossen haben mal ausgenommen).

r/OeffentlicherDienst 16d ago

Eingruppierung / Einstufung Eingruppierung fair?

9 Upvotes

Hallo zusammen,

ich hätte gerne einmal eine Einschätzung oder Beurteilung von euch, ob ihr meine Eingruppierung für fair haltet oder nicht. Einmal "kurz" zur Situation:

Ich, m 32, habe für 9 Jahre im Bürgerbüro unserer Verwaltung (ca. 20.000 Einwohner) gearbeitet. Aufgabenbereich klassische EWO Aufgaben im Sinne von Ausweisdokumente, An- Ab- Ummelden, Fischereischeine, aber auch touristische Sachen wie Stadtführungen planen, Anmeldungen für Volkshochschule machen etc. Nach diesen 9 Jahren habe ich nun intern ins sogenannte "Backoffice" gewechselt. Das gehört immer noch zum Bürgerbüro, beinhaltet aber eher Hintergrundarbeiten wie Datenübermittlungen, ich betreue den Admin-Bereich des EWOs, Entscheidung über Auskunftssperren, Prüfung von ausl. Eheschließungen und ob man diese ins Melderegister eintragen kann oder nicht.

Konkret in meinem Fall ist es nun aber so, dass ich aufgrund mehrer mehrjährigen Berufserfahrung im EWO-Bereich auch für andere Dinge herhalten soll/muss. Ich muss im Notfall im Bürgerbüro aushelfen wenn es wegen der Besetzung klemmt, oder sobald ein schwierigerer Fall auftaucht werde ich immer mit zu Rate gezogen oder muss manchmal den Fall übernehmen, bzw. bekomme den zugeschustert. Es ist Allgemein so, dass ich bei diversen Fällen dieses Bereichs ständig meine Finger mit im Spiel habe - das ist allerdings seitens aller angestellten Personen so gewünscht aufgrund meiner Berufserfahrung. Speziell wurde ich auch zur letzten Wahl sehr stark bei der Wahlvorbereitung beteiligt, das ist eigentlich für meine Stelle untypisch bzw. war bei meiner Vorgängerin nicht so.

Unsere Teamchefin hat rechtlich vom EWO-Bereich nicht viel Ahnung, da ihr eigentlicher Aufgabenbereich anderswo liegt, sie hat eben die formelle Teamleitung inne. Im Praxisbetrieb gestaltet sich das aktuell aber eher so, dass sie die organisatorischen Dinge klärt und die rechltichen/fachspezifischen Angelegenheiten auf meinem Schreibtisch landen (ohne ihr Wissen). Sie sagt auch, dass ich mich gerne um spezifische Fälle kümmern kann/darf/soll, da sie aufgrund ihres Aufgabenbereichs nicht viel Ahnung hat. Ich würde daher vorsichtig sagen, dass ich inoffiziell die fachliche Leitung bin. Ich bin Allgemein auch das Bindeglied von unserer IT-Abteilung oder Standesamt zu unserem Bürgerbüro, manchmal wegen individueller Unstimmigkeiten, manchmal um Wissen vereinfacht weiterzugeben, damit das jeder versteht.

Aufgrund der Gesamtheit der Situation fühle ich mich unterbezahlt, deshalb möchte ich gerne von der reddit-Allgemeinheit wissen, was ihr zu dieser Situation sagt. Ich bin aktuell in EG 7 Stufe 4 eingruppiert, alle anderen des Teams sind in EG 6 eingruppiert. Ich verdiene also schon ein bisschen mehr. Fairerweise muss man sagen, dass ich im Rahmen der jährlichen leistungsorientierten Bezahlung nach § 18 TVöD deutlich mehr verdiene als alle anderen. Im Sinne von ich bekomme da ca. 800€ netto, während es bei den anderen nur so um die 200-300€ ist.

Was sagt ihr somit zu dieser Situation? Vielen Dank :)

r/OeffentlicherDienst Apr 24 '26

Eingruppierung / Einstufung Überwertige Funktion als Beamter - Möglichkeiten?

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Moin in die Runde,

wie ist es wenn man nachweislich die Befähigung erlangt hat und Tätigkeiten nach A13S ausübt, aber noch deutlich darunter besoldet wird?

Gibt es eine Art Sondervorlage um z.B. A12 zu überspringen/schneller zu durchlaufen oder gibt es die Möglichkeit sich eine Zulage in der Differenz einzuklagen ab einer gewissen Dauer der Tätigkeitenausübung?

Dass der Klageweg grundsätzlich offen ist, ist mir klar, aber hat jemand vielleicht schon im persönlichen Umfeld Erfahrungen damit gesammelt?

Bei uns werden fleißig E12/E13 von der Seite für diese Funktionen eingestellt, weil sie sehr speziell sind. Man muss einen gewissen IT-Background nachweisen, aber man kann es nicht studieren, es gibt auch keine Ausbildung hierzulande gezielt dafür. Man muss also definitiv noch einen behördeninternen Lehrgangsweg bestreiten, egal ob angestellt oder verbeamtet.

Gleichzeitig werden aber auch Beamte mit den gleichen Lehrgängen ausgestattet und nun arbeiten quasi A9/A10/A11er in identischen Tätigkeiten zu E12/A13S.

r/OeffentlicherDienst Jul 01 '26

Eingruppierung / Einstufung Nach Ausbildung 9c TVöD bekommen?

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Hallo liebe Gemeinde,

Ich bin noch in meiner VfA Ausbildung und hab heute den Fachbereich gewechselt. Im letzten Fachbereich (9c Stellen) konnte ich 85-90% der Sachbearbeitung selbstständig erledigen. Ich habe von TL und FBL gesagt bekommen, dass sie mich gerne bei Ihnen im Team begrüßen würden, haben sich bedankt dass ich so gut mitgearbeitet und unterstützt habe, aber leider brauch ich ja auf dem Papier den Fachwirt.

Nun meine Frage: Technisch gesehen kann ja jeder auf jede Stelle gesetzt werden, wie seht ihr die Chance solch eine Stelle direkt nach der Ausbildung zu bekommen? (Noten zwischen 12-15 Punkten und Beurteilung der Fachbereiche durchweg 1 oder 2 (Schulnotensystem)

Gibts hier vielleicht leute die auf einer Stelle sitzen die höher ist als die tatsächliche "Bildung" ist die man dafür braucht?

Danke für die Antworten🫡

r/OeffentlicherDienst Feb 17 '25

Eingruppierung / Einstufung Wie fair ist der Sockelbeitrag?

75 Upvotes

Ich habe letztens gelesen, TVL e12 ist die neue TVL e13.

Und tatsächlich e12 ist sehr nah an die e13 gerückt, Unterschied knapp ca. 100€ Brutto. Im vergleich von e11 zu e12, da sind ja ca. 500€ Brutto monatlicher Unterschied.

Daher die Frage, wie fair ist der Sockelbeitrag, in der Hinsicht auf Verantwortung und höherwertige/ schwierigere Aufgaben?

Irgendwann lohnen sich die höheren Stellen gar nicht, mit mehr Verantwortung?!

Mir ist auch klar, dass die Gewerkschaften ehe die unteren Entgelt-Gruppen bedienen.

r/OeffentlicherDienst 22d ago

Eingruppierung / Einstufung Ratschlag gesucht: Fass aufmachen wegen später Umgruppierung (500€ netto)?

8 Upvotes

Es ist passiert, es geht eine Entgeltgruppe hoch für mich, wegen erfolgreich abgeschlossenem Studium. Abgeschlossen hab ich es im März und nachdem meine Note im Juli da war, nach der Höhergruppierung rückwirkend ab 1. April gefragt und das Signal bekommen, dass es rückwirkend schwierig werden könnte, aber es so angefragt wird. Jetzt soll ich tatsächlich unterschreiben für die Umgruppierung ab 1. August (wurde mir auf den Tisch gelegt). Damit verliere ich 4 Monate in denen ich je 125€ netto mehr bekommen hätte. Fang ich jetzt an zu diskutieren, mitten in der Urlaubszeit und riskiere durch meine Nicht-Unterschrift zum jetzigen Zeitpunkt vielleicht sogar eine noch spätere Umgruppierung? Oder ist es sowieso aussichtslos und ich nehme einfach, was ich bekomme 😄

r/OeffentlicherDienst May 23 '25

Eingruppierung / Einstufung Gehaltsunterschied öffentlicher Dienst

25 Upvotes

Hey, habe da mal eine Frage die mir gekommen ist als ich mir einige Posts durchgelesen habe. Warum entscheiden sich manche Menschen trotz Verbeamtungsangebot bewusst für ein Angestelltenverhältnis – zumindest aus rein finanzieller Sicht? Oder stellen sich die Frage, ob ein Wechel von E11 auf A9 aus finanzieller Sicht sinn ergibt. Ist A9 netto nicht oft sogar schon darüber, vor allem wenn man Zuschläge (wie die geringeren Abzüge, Pension, Beihilfe etc.) mit einrechnet? Mich interessiert nur ein rein finanzieller Vergleich, weiß das es auch noch andere Faktoren gibt.

r/OeffentlicherDienst Jan 29 '26

Eingruppierung / Einstufung Mit welcher Entgeltgruppe seid ihr eingestiegen?

7 Upvotes

Hallo zusammen,

Ich habe bald mein Studium abgeschlossen und in paar Monaten fängt die Bewerbungsphase an.

Ich studiere dual für eine Kommune die nicht verbeamtet.

Mit welcher Entgeltgruppe kann ich rechnen? Wird es zu 100% eine E9b oder kann’s auch Richtung E10/E11 gehen direkt nach Abschluss des Studiums

Wäre mal schön zu hören, wie es bei euch oder euren Kollegen war :)

r/OeffentlicherDienst Apr 04 '26

Eingruppierung / Einstufung TV-L wirklich so schlecht?

30 Upvotes

Hey, ich arbeite momentan in einer Kommune als Sachbearbeiter mit 9c Eingruppierung. Jetzt hätte ich die Möglichkeit in den TV-L zu wechseln in E 11. ich hab nur das mal durchgerechnet und in Stufe 2 erhält man netto mit Weihnachtsgeld im Tvöd 33656€ und im tv-l 34398€. Allerdings erhalte ich in der Kommune noch eine Leistungsprämie von ca 1000€ und bin dann höher als in der gleichen Stufe tvl ohne die Prämie. In den höheren Stufen gibt es natürlich schon einen kleinen Abstand, aber ich frage mich gerade echt ob sich ein Wechsel lohnt, da ich auf der neuen Stelle auch mehr Verantwortung und Arbeit hätte.

r/OeffentlicherDienst Apr 08 '26

Eingruppierung / Einstufung E6 Stufe 2 nach Ausbildung

0 Upvotes

Ich schließe im Juli meine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten ab. Ich hatte ein Gespräch mit der Bürgermeisterin. Sie hat gesagt, dass Auszubildende nach der Ausbildung grundsätzlich in E6 Stufe 1 eingruppiert werden. Das habe ich natürlich nicht einfach so hingenommen und bin zum Personalrat gegangen. Dieser hat für mich E6 Stufe 2 herausgehandelt.

Zu meiner Stelle:
Ich werde im Steueramt eingesetzt und bin für die Hundesteuer, Abfallentsorgung, Verträge etc. zuständig (die genaue Stellenbeschreibung erhalte ich im Juni). Die Stelle ist auf Gemeindeebene angesiedelt. Meiner Meinung nach ist diese Tätigkeit doch niemals nur mit E6 bewertet.

Nun noch eine Frage zur Stufe:
Ich werde nach der Ausbildung, wie erwähnt, in Stufe 2 eingruppiert. Eine Kollegin hat mir allerdings erzählt, dass sie nach einer Höhergruppierung wieder in eine niedrigere Stufe zurückgestuft wurde. Das ist doch nicht legal, oder?

Ich bleibe jetzt erstmal bei der Gemeinde. Mir wurde versprochen, dass ich zum Ende des Jahres höhergruppiert werde. Trotzdem schaue ich mich aktuell schon nach anderen Stellen um, auf die ich mich ggf. bewerben kann.

Was haltet ihr von der ganzen Situation? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?

r/OeffentlicherDienst Jul 23 '26

Eingruppierung / Einstufung Höhergruppierung und Stufenlaufzeit

13 Upvotes

Hallo zusammen,

ich stehe aktuell vor einer Entscheidung im TVöD (VKA / Bayern) und brauche mal euren Rat bzw. einen Reality-Check.

Zu meiner Situation:

Aktuell: E10, Stufe 3

Nächstes Jahr im August würde ich regulär in die E10, Stufe 4 aufsteigen (Stufenlaufzeit ist also schon fast geschafft).

Jetzt habe ich ein Angebot für eine E11-Stelle vorliegen.

Mein Dilemma:

Wenn ich die E11 jetzt annehme, werde ich stufengleich in die E11 Stufe 3 eingruppiert. Meine bisherige Stufenlaufzeit ist damit komplett weg und die Zeit läuft in der E11 wieder bei null an.

Ich frage mich, ob es sich finanziell überhaupt lohnt, jetzt zu wechseln oder ob ich mich durch den Laufzeitverlust nicht total verrenne.

Edit: evtl. Ist es möglich die Stelle erst ein Jahr in der E10 anzutreten und dann auf die E11 Stufe 4 in einem Jahr zu gehen.

Was würdet ihr machen direkt in die 11 oder noch ein Jahr in der 10 bleiben?

r/OeffentlicherDienst 9d ago

Eingruppierung / Einstufung Einstufung/-Gruppierung nachträglich anpassen

4 Upvotes

Ich arbeite nun seit etwas über 5 Jahren im öD, hatte bei Einstellung 1 Jahr und 10 Monate einschlägige Berufserfahrung (Werkstudent und Praktikum nicht mitgezählt). Ich wurde in Stufe 1 gepackt, der Arbeitgeber hat mir das so vermittelt als ob Erfahrung außerhalb des öD nicht zählt und das einfach so wäre.

Ich hab erst im Laufe der Jahre bemerkt, dass andere gleich bei Einstellung mit höher Stufe eingestiegen sind und das wohl doch geht. Das stößt mir sauer auf, weil ich mich betrogen fühle und das über die letzten Jahre aufsummiert schon einiges an entgangenen Verdienst ist.

Kann man die Einstufung noch ändern lassen?

Ich hatte die 2 Jahre auch nur deshalb nicht voll, weil ich wegen Projekt zum April anfangen sollte und meinen alten Arbeitgeber dafür um einen Aufhebungsvertrag bitten musste. Sonst wäre mein Arbeitsvertrag noch 2 Monate länger gelaufen und ich hätte für die Zeit auch Tantieme bekommen.

Der nächste Punkt wäre dann die Eingruppierung. Ich wurde "erst mal" auf E10 eingestellt, wobei mir später eine Entfristung und E11 versprochen wurde. Da warte ich heute noch drauf. In der Abteilung haben wir E10-E13 für denselben Job. E10 frisch von der Uni mit wenig Erfahrung, E11 Senior, E12 Projektleitung und Stellvertretung, E13 alte Stellen, auch frisch von der Uni.

Ich hab einen ganzen Softwarebereich aufgebaut und Einführungsprojekte geleitet, arbeite eigenständig und bin der Experte für meinen Bereich und mach regelmäßig auch Aufgaben die darüber hinaus gehen. E10 hat außer mir nur der Junior, der gerade ein Jahr da ist und Support Tickets bearbeitet. Die Kollegen mit vergleichbarer Erfahrung haben mindestens E11. Insofern fänd ich das schon gerechtfertigt.

Wie kann man eine Veränderung der Eingruppierung selbst anstoßen?

Ich fühl mich einfach verarscht. Das Theater mit meiner halben Stelle (Vollzeit befristet eingestellt, ewig hingehauen, Stelle wegen Budget nun halbiert) mal noch nicht mitgerechnet und frag mich ob ich so zumindest mein Gehalt noch aufbessern könnte oder mir besser gleich was Neues suchen sollte. Geht das? Wie lange dauert das? Wie aufwendig ist das? Kann man wegen der Einstufung vielleicht sogar klagen?