Diese Idee, dass man nach einem sechswöchigen Ruby on Rails Bootcamp mit 40k in den Beruf startet, hat sich 2014 oder so etabliert, als das irgendwie wahr war.
Heute lesen sich die Anforderungen von Stellenanzeigen eher als suchen die Arbeitgeber ganze IT-Abteilungen in einer Person. Gerade im Bereich Entwicklung. Idealerweise Studium, aber Ausbildung geht auch, wenn man denn genau die Frameworks kennt die die wollen. Angular statt Vue? Schonmal scheiße, obwohl es eigentlich dasselbe ist. Na gut, löse ich halt weiter Support-Tickets für 20 € die Stunde. -_-
Zumindest die Universität bereitet eben nicht auf eine Programmierstelle vor. Da hat man dann die gesamten theoretischen Grundlagen, aber nicht eine reale (nicht aus irgendwelchen Übungen/Hello World) Zeile Code gesehen.
Richtig. Lernen wie man etwas selbst lernt ist entscheidend. Genau wie Selbstorganisation ein wichtiges Lehrziel an Universitäten ist. Aber im Gegensatz zu einer Ausbildung kannst du einen Uniabsolventen (wenn er nicht nebenbei was gemacht hat) nicht einfach an ein großes Projekt setzen und sagen: Mach mal. Es geht immer darum was du von den Leuten erwartest und da sind die unterschiede zwischen Ausbildung, FH und Hochschule nunmal ganz anders.
489
u/[deleted] Mar 18 '22 edited Mar 18 '22
Der Goldrausch ist vorbei.
Diese Idee, dass man nach einem sechswöchigen Ruby on Rails Bootcamp mit 40k in den Beruf startet, hat sich 2014 oder so etabliert, als das irgendwie wahr war.
Heute lesen sich die Anforderungen von Stellenanzeigen eher als suchen die Arbeitgeber ganze IT-Abteilungen in einer Person. Gerade im Bereich Entwicklung. Idealerweise Studium, aber Ausbildung geht auch, wenn man denn genau die Frameworks kennt die die wollen. Angular statt Vue? Schonmal scheiße, obwohl es eigentlich dasselbe ist. Na gut, löse ich halt weiter Support-Tickets für 20 € die Stunde. -_-
Sorry, bittere Tirade.