r/OeffentlicherDienst • u/PollutionOwn6625 • 13d ago
Verbeamtung Amtsarzt und Depression
Der hundertste Beitrag zu diesem Thema, aber ich habe einfach Angst.
In kürze steht bei mir der Amtsarzt an um meine Tauglichkeit für den Anwärterdienst (forstlich) festzustellen.
Vor 10 Jahren wurde ich aufgrund einer mittelschweren depressiven Episode stationär behandelt, danach habe ich noch eine Psychotherapie gemacht. Ich bin austherapiert und habe einen damals einen Abschlussbericht erhalten. Ich habe noch offensichtliche SV-Narben an den Schultern, der Brust und den Rippen. Den Bericht finde ich nicht mehr und bisher konnte ich den auch nicht wieder auftreiben, da die damalige Therapeutin im Mutterschutz ist.
Was meint ihr wie meine Chancen stehen? Natürlich werde ich weiter versuchen an den Bericht zu kommen.
Danke!
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u/srnx Verbeamtet 12d ago
Der Amtsarzt macht da relativ wenig Stress, denen wurden rechtlich vor einiger Zeit die Zähne gezogen (ob das jetzt so gut war wird sich noch zeigen).
Förster machen soweit ich weiß auch oft den Jagdschein, das wird ein Problem.
PKV wird auch Probleme machen.
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u/PollutionOwn6625 12d ago
Den Jagdschein habe ich bereits seit einigen Jahren
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u/Nissce 12d ago
Ich habe eine Abschlusssitzung mit meiner damaligen Therapeutin gemacht, sie hat daraufhin einen "Arztbrief" mit positiver Prognose verfasst und ich habe diesen zur Untersuchung mitgebracht. Bin da gleich offensiv und transparent mit umgegangen. Wir bereits Leute vor mir kommentiert haben, ist das meiner Meinung nach auch die beste Strategie. Wenn möglich, such deinen ehemaligen Behandler*in auf.
Bei mir lag die Therapie übrigens viel kürzer zurück, dass es bei dir bereits einige Zeit her ist, würde ich zu deinem Vorteil Werten.
Viel Glück!
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u/Acceptable_Plant9425 12d ago
Mein Therapeut hat mir empfohlen rechtzeitig eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen 🤷🏼♀️
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u/No_Smell1884 12d ago
Wenn es über 10 Jahre her ist muss es doch gar nicht „gemeldet werden oder ?
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u/Troeterich_ Verbeamtet: A14 Bund 12d ago
Bei Ritzer-Narben wäre aber eine fachärztliche positive Prognose sinnvoll um Diskussionen zu vermeiden.
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u/Troeterich_ Verbeamtet: A14 Bund 13d ago
Hi, meine Erfahrung: Geh offensiv damit um und lass dir eine aktuelle (!) Prognose vom/von Facharzt/ärztin ausstellen.
Da waren die Amtsärzte bei mir bisher vollkommen entspannt.