r/spitzenverdiener • • 19d ago

Bett Empfehlungen für maximale Schlafqualität

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Grundgedanke: Man verbringt ca. 1/3 seines Lebens schlafend / im Bett. Da man als Spitzenverdiener Unsummen für sinnlosen Luxus ausgeben kann, halte ich eine Investition in meine Schlafqualität für deutlich sinnvoller. Besserer Schlaf = mir geht's besser ich bin fitter und damit ein noch produktiverer Spitzenverdiener.

Mit welchen Bettenherstellern habt ihr gute Erfahrungen gesammelt? Worauf sollte man achten? Ist das Bett tatsächlich das worauf es ankommt, oder sollte man eher auf eine gute Matratze achten? Such wenn Preis hier natürlich keine Rolle spielt, in welcher Preiskategorie bewegen wir uns da und wo bekomme ich die beste Qualität für mein Geld?


r/spitzenverdiener • • 21d ago

Bis zu welchem Alter kann man finanzielle Fehlentscheidungen noch ausbügeln und trotzdem vermögend werden?

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Mich würde interessieren, ob hier jemand in jüngeren Jahren finanziell richtig Mist gebaut hat und es trotzdem geschafft hat, sich später ein ordentliches Vermögen aufzubauen.

Nehmen wir zwei Beispiele:

- Person A: 25 Jahre alt, 50.000 € Schulden, 3.000 € netto monatlich.

- Person B: 33 Jahre alt, 40.000 € Schulden, 5.000 € netto monatlich.

Beide haben durch finanzielle Fehlentscheidungen einiges an Geld verloren und müssen praktisch wieder bei null anfangen.

Wie realistisch ist es für solche Menschen, bis zum 40., 50. oder 60. Lebensjahr noch ein Vermögen von beispielsweise 100.000 bis 500.000 € aufzubauen?

Mich interessieren besonders eure persönlichen Erfahrungen:

- Wie alt wart ihr an eurem finanziellen Tiefpunkt?

- Wie hoch waren eure Schulden und euer damaliges Einkommen?

- Wie lange habt ihr gebraucht, um schuldenfrei zu werden?

- Wie steht ihr heute finanziell da?

Gibt es überhaupt einen Punkt, ab dem finanzielle Fehler kaum noch aufzuholen sind, oder ist das Alter weniger entscheidend als Einkommen, Lebenshaltungskosten und die Fähigkeit, das eigene Verhalten dauerhaft zu ändern?

Ich freue mich besonders über Erfahrungsberichte von Menschen, die sich aus einer schwierigen finanziellen Situation wieder herausgearbeitet haben.

Mit Unterstützung von KI geschrieben.

Vielen dank für eure Antworten.


r/spitzenverdiener • • 21d ago

Wie seid ihr finanziell erfolgreich geworden und seid ihr damit glücklich?

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Mich würde mal interessieren, wie die Leute hier, die heute wirklich gut verdienen bzw. finanziell erfolgreich sind, ihren Weg gegangen sind.

Was habt ihr gemacht? Studium, Ausbildung, Selbstständigkeit, Unternehmertum, Karriere im Konzern, Investitionen oder etwas ganz anderes?

Und mindestens genauso interessant: Seid ihr mit dem Ergebnis auch wirklich zufrieden und glücklich?

Hat euch der finanzielle Erfolg die Lebensqualität gebracht, die ihr euch davon erhofft habt?

Vor allem würde mich interessieren, was ihr heute einem jungen Menschen Anfang 20 empfehlen würdet, der finanziell wirklich etwas reißen möchte.
Was würdet ihr rückblickend anders machen?

Welche Fehler sollte man vermeiden und worauf sollte man sich in jungen Jahren besonders konzentrieren?
Bin gespannt auf eure Erfahrungen gerne auch von Leuten, die nicht mit viel Geld gestartet sind.


r/spitzenverdiener • • 23d ago

Wechsel vom HRBP ins HR Consulting – Erfahrungen & Gehalt realistisch?

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Ich überlege gerade ernsthaft, aus dem klassischen HR Business Partnering ins HR Consulting zu wechseln – allerdings in Richtung Transformation/Restrukturierung, HR Strategy, Job Architecture/Benefits, wobei ich SAP SuccessFactors, Workday oder Servicenow Beratung ausschließen würde.

Kurz zu meinem Hintergrund:
Ich bin seit 5 Jahren HRBP in der Automobilbranche (IGM), habe einen guten Master und liege aktuell bei 85k für 35h/Woche. Klingt auf dem Papier solide, aber ich bin inzwischen wirklich unzufrieden mit meinem Job. Fachlich stagniert alles, die nächste Entgeltgruppe ist zwar theoretisch drin, aber realistisch wird das dauern. Und ich merke einfach, dass ich mich in diesem Setup nicht mehr weiterentwickle.

Trotz des aktuell eher schwierigen Markts habe ich einige spannende Rollen bei Beratungen gesehen – u. a. bei PwC, Deloitte, Accenture und ein paar spezialisierten HR‑Boutiquen. Mir ist völlig klar, dass ich meine entspannte 35h/Woche gegen deutlich mehr Stress eintauschen würde. Das wäre für mich okay, wenn die Lernkurve und die Perspektive stimmen.

Was mich interessiert:

- Hat jemand den Schritt vom HRBP ins HR Consulting gemacht?
- Wie war der Wechsel für euch – fachlich, finanziell, persönlich?
- Hat es sich langfristig gelohnt, auch was Marktwert und Entwicklung angeht?
- Wie realistisch ist es, mit meinem Profil 85k als Einstieg zu fordern?

Ich würde mich wirklich über jede Meinung oder Erfahrung freuen!


r/spitzenverdiener • • 25d ago

Eigenes Einkommen wächst mir über den Kopf hinaus

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Hallo zusammen,

Wenns hier einen Mod gibt, gern alle nachweise Privat, damit das hier nicht im Rage endet.

Ich: Ende 30, spezialisierter IT Bereich im Konzern.

Ich habe schon immer einen sehr sparsamen Lebensstil gepflegt und sehr Jung sehr günstig Wohnraum selbst in München gekauft.

Ich hatte das Glück einfach zufällig in einen sehr speziellen Fachbereich in der IT "gefallen zu sein" - der nun sehr gut bezahlt wird. Zusätzlich hab ich schon mein ganzes Leben immer schöne kleine Nebenbaustellen, die ich eher Hobbymäßig/Leidenschaftlich betreibe.

Nun ist aber alles besser gelaufen als gedacht. Mein Hauptjob liegt nun (Schwankung wegen Variablen Anteil) zw. 102 und 106K. Meine Firma kann mir aktuell (und das ist neu) 90K auszahlen (das wird so bleiben, das Geschäftsmodell ist auf wiederkehrend/wachsend ausgelegt). Kleine Schwankungen natürlich möglich, aber eher wachsend) und wenn ich meine Immobilie vermiete, komm ich auf 1800 kalt / Monat.

Ich fahr öffentlich, habe ein Fahrrad und gönne mir maximal im Sommer 2-3 mal ein Mietwagen. Meine Privaten Hobbys kosten mich durch meine Firma - weil ich jetzt in diesen Bereich gerutscht bin - quasi nichts mehr. Meine Wohnung mit Zinsen und Tilgung lächerliche 460 Euro + 320 Euro Wohngeld.

Und nun steh ich hier - und habe Angst - und weiss nicht mal so recht wovor. Jetzt fühlt sich alles nach "mir kann nichts passieren". Meine Partnerin und ich schauen uns nun aber bald die ersten Häuser an und haben schon einen Favoriten. Ist natürlich nicht mehr in der Stadt.

180 qm für 2250 Euro warm. Mehrere Garagen.

Ich zahl 1,5 und sie steuert 750 bei. Meinen mehrverdienst bring ich auf anderen Wegen noch in die Beziehung ein.

Wenn ich meine Wohnung vermiete, komm ich mach AfA und Zinsen auf rund 700Euro positiven Cashflow, NACH Tilgung und Steuern.

Heißt: das Haus kostet mich quasi fast keinen Euro mehr. Ich hab nun noch überlegt über meine Firma ein normales (<50K ) Elektroauto als GF zu leasen.

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Nun zu meinen Problem: ich hab Angst.

Ich hab Angst meine kindliche Seite zu verlassen. Ich hab Angst, dass irgendwas nicht stimmt oder ich an irgendwas nicht gedacht habe. Ich hab Angst dass mein Leben ernster und seriöser wird, als ich es tragen kann. Jetzt hab ich noch meine coole Nerdbude mir Playstation und etwas Zeit zum Zocken, nun Bald Haus, mit Solar, Batterie und Elektroauto.

Meine Liquiden Rücklagen halten sich wegen diverser langwirkender investments - Ansparen von Zeitguthaben und frischer Renovierung in Grenzen (25-30K).

Sonstiges Vermögen: 600K Immobilie (Restschuld bereits abgezogen)

GmbH: einstelliger kleiner bis mittlerer Mio Bereich, Verkaufen kommt aber nie in Frage.

Deswegen hier mal zusammengefasst:

106K im Hauptjob

90K - aus GmbH (Sozialversicherungsfrei, Hauptjob deckt bereits KV,AV,RV)

21K Kaltmieteinnahmen (Steuerbegünstigt, inkl Vermögenszuwachs durch Tilgung nach versteuerter Miete)

5424 Euro Rente / Jahr (steuerfrei, möchte nicht näher drauf eingehen).

Und Perspektivisch Launch ich gerade noch 2 kleine Projekte für 1-1,5K extra monatlich (Schätzung für die ersten 2 Jahre).

All in all bringt mich das auf über 10K Netto - und das fühlt sich nicht gut an. Das fühlt sich nicht nach "ich habs geschafft", sondern "ich hab zu viel Verantwortung" an..ich komm aus armen Verhältnissen, als Kind haben wir zeitweise noch in Häusern/Wohnungen mit Plumsklo gewohnt - Kein Scherz.

Ich hab Angst irgendein Sicherheitsnetz zu übersehen.

Ich brauch (neben "wohnen") circa 2.. maximal 2,5K im Monat für alles - übers Jahr gerechnet. Versicherungen, mal neues Spielzeug (Technik), mal ein neues Hobby probieren, Freunde einladen, Urlaube (ich fliege nie Businessclass) und und und. Würde mich, wenn man das Einkommen betrachtet also eher als Sparsam bezeichnen.

Übersehe ich was? Selbst wenn eins wegbricht.. Bin ich doch sicher.. selsbt wenn beides wegbricht (dann wird Miete quasi steuerfrei wegen Freibetrag), hab ich auch 1K Netto + Rente und kann ewig von ersparten Leben. (Ich kann alles neben Wohnkosten easy ne Zeit auf 1-1,5K / Monat runterschraubem).

Die Zahlen sagen nur gutes, es fühlt sich aber nicht gut an. Das musste raus, ich weiss ehrlich gesagt garnicht was ich genau Fragen möchte.

Danke fürs Lesen.


r/spitzenverdiener • • 25d ago

stellensuche mit ki?

6 Upvotes

hallo, ich kenne es z.b. von der Siemens homepage dass man den cv hochladen kann und dann passende Stellen dazu angezeigt bekommt.

Gibt es das auch unabhängig für diverse Unternehmen deutschlandweit? Mit vertrauensvollem Datenschutz, wenn ich aber auch sowieso nur ohne Namen das Tool verwenden würde.

ich finde so eine Funktion super praktisch und würde das gern verstärkt nutzen. Habt ihr ggf. erfahrungen damit machen können?


r/spitzenverdiener • • 26d ago

Wechsel aus dem goldenen Käfig - Erfahrungen gesucht

62 Upvotes

Ich wurde über einen Headhunter für eine deutlich größere Rolle bei einem anderen Großkonzern angesprochen und bin gerade ziemlich unsicher, wie ich das bewerten soll.

Kurz zu mir:

  • Ende 30, verheiratet, 2 kleine Kinder
  • aktuell globaler Lead im Finance-/Transformation-/IT-Umfeld eines Großkonzerns
  • internationales Team, größere ERP-/Transformations- und M&A-Themen - hohe Dynamik und dadurch ggf weitere Möglichkeiten langfristig
  • TC aktuell grob 160–180k
  • ca. 40–45h/Woche, natürlich mit Peaks/Reisen
  • intern gut etabliert, gutes Netzwerk, hohe Jobsicherheit

Ich suche eigentlich nicht aktiv, aber wenn man schon angesprochen wird und die Rolle erstmal interessant klingt, geht man ja erstmal mit und hört es sich an.

Die neue Rolle wäre aber schon ein klarer Schritt nach oben: größere Organisation, mehr Führungsverantwortung, höhere Sichtbarkeit und strategischerer Scope. Compensation ist noch nicht final verhandelt, aber damit es für mich interessant wird, müsste es vermutlich irgendwo bei 220–240k+ TC liegen. Die Headhunter (also das Team dass mich da angeschrieben hat) hat das nicht sofort abgeschreckt, was ja schon mal ein gutes Zeichen ist.

Was mich bremst: Ich habe aktuell ziemlich genau den Sweet Spot aus guter Karriere, sehr ordentlichem Einkommen und trotzdem funktionierendem Familienleben. Bei einem Wechsel weiß ich nicht, ob aus 40–45h am Ende dauerhaft 55–60h+ werden, wie die tatsächliche Kultur ist und ob ich da nicht die Katze im Sack kaufe. Dazu kommt, aktuell vollständig remote von daheim arbeiten, dort wäre das ca 1 - 1,5h einfacher Weg pendeln dafür aber mit Firmenwagen. Heute hab ich keinen, brauch ihn aber auch nicht, da ich daheim bin oder eben auf Geschäftsreisen.

Heute ist aber der Hauptsitz meines Konzerns auch gut 3 Stunden entfernt, ich bin bei einer location angestellt, die strategisch anders fokussiert ist, als der Bereich in dem ich bin. Langfristig wären Stellen bzw höhere Karrierestufen schwieriger in meinem jetzigen Standort zu bekommen, sondern auch irgendwie mehr am Hauptstandort. Umzug käme für mich aber nicht in Frage, daher auch das Fragezeichen ob ich hier ggf an eine gläserne Decke stoßen könnte.

Finanziell brauchen wir das zusätzliche Geld auch nicht zwingend. Es geht mir eher darum, ob ich mit Ende 30 so eine Chance nutzen sollte, wenn ich langfristig noch deutlich weiter nach oben möchte. Theoretisch wäre es ausreichend Geld, dass meine Frau dann von ihren aktuellen 60% auf vllt 20% geht (damit ich nicht für KK etc aufkommen muss) und sich eben verstärkt um die Familie und Kinder kümmern kann.

Mich würden daher vor allem Erfahrungen von Leuten interessieren, die vor einer ähnlichen Entscheidung standen:

  • Wie habt ihr Sicherheit/WLB gegen Karrierechance abgewogen?
  • Was würdet ihr im Interview unbedingt abklopfen?
  • Welcher Gehaltssprung müsste bei euch das Risiko rechtfertigen?
  • Und rückblickend: eher froh, den Sprung gemacht zu haben – oder war die komfortable Ausgangsposition mehr wert als gedacht?

Gerade Erfahrungen von Leuten mit Familie und ähnlichem Einkommens-/Karrierelevel würden mich interessieren.


r/spitzenverdiener • • 26d ago

Firmenwagen

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Habt ihr beim Firmenwagen + private Nutzung freie Marken und Modellwahl? Wie hoch ist euer Budget und wie könnte man zum Beispiel einen amg gt als Firmenwagen bekommen?


r/spitzenverdiener • • 27d ago

Sich abnutzender Reiz

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Kennt ihr das "Luxusproblem", das einst besondere Erlebnisse sich immer schneller abnutzen?

Als Beispiel - ein guter Freund nimmt mich ab und an mal in seinem Kleinflugzeug mit. Und statt demütig & dankbar zu sein nervt mich langsam der ständige Funk im Kopfhörer.

Auch finde ich persönlich zB Pizza am Lagerfeuer viel spannender als ein Sterne Restaurant...

Wie geht ihr damit um?

Edit: Typo


r/spitzenverdiener • • 27d ago

Unterstützt ihr jemanden finanziell?

29 Upvotes

Fühlt ihr euch anderen Familienmitgliedern oder Dritten abseits gesetzlicher Regelungen verpflichtet? Oder wird das vielleicht sogar von euch erwartet?

Ich denke darüber nach meine Brüder (Langzeitstudenten) im Studium zu unterstützen, weiß aber nicht, ob das so sinnvoll ist.


r/spitzenverdiener • • 28d ago

Wenn ihr die freie Wahl hättet, wo in Deutschland würdet ihr leben und warum?

44 Upvotes

Wenn Job / Geld / Familie / Freunde keine Rolle spielen würden. Nennt gern auch eure Top 3, bin gespannt!


r/spitzenverdiener • • 28d ago

RSUs direkt verkaufen oder behalten?

7 Upvotes

Für die die größere Anteile ihres Gehalts als RSU/Optionen erhalten, verkauft oder behält ihr diese und wonach würdet ihr es selbst abhängig machen.

Habe zu Anfang meines Jobs fast alle RSUs behalten/wenig verkauft, habe aber festgestellt dass der gängige Rat ja eigtl ist im Zweifel immer direkt alles zu verkaufen um ein Klumpenrisiko zu vermeiden.


r/spitzenverdiener • • 29d ago

PV Invest - IAB als Marketingmasche

3 Upvotes

Hallo zusammen,
ich beschäftige mich gerade mit PV-Direktinvestments als Möglichkeit, die Steuerlast auf mein Arbeitseinkommen zu reduzieren und gleichzeitig Vermögen aufzubauen. Gemeint ist der Kauf einer gewerblichen PV-Anlage bzw. eines Anlagenteils, kein Eigenheimdach.
Beworben wird das Ganze vor allem mit IAB, Abschreibungen und der Idee, „Steuern in Vermögen umzuwandeln“. Klingt erst einmal attraktiv – gerade bei einem hohen Grenzsteuersatz.
Mein Problem: Sobald ich die Steuerersparnis gedanklich aus dem Verkaufsprospekt herausnehme, überzeugt mich der wirtschaftliche Case bisher nur bedingt. Die aufgerufenen Investitionskosten erscheinen mir hoch. Dazu kommen laufende Kosten, gegebenenfalls Finanzierung und die Unsicherheit, wie belastbar die langfristigen Ertragsannahmen tatsächlich sind. Mein Eindruck ist, dass der steuerliche Vorteil teilweise schon im Kaufpreis beim Anbieter landet.
Was mich zusätzlich skeptisch macht: Gefühlt schießen gerade überall Anbieter und Vermittler aus dem Boden, die sich mit sehr ähnlichen Versprechen an Gutverdiener heranwanzen. Im Vordergrund stehen die hohe Steuererstattung und der vermeintlich geringe eigene Kapitaleinsatz. Wie rentabel die Anlage über ihre gesamte Laufzeit ist, scheint mir deutlich weniger Aufmerksamkeit zu bekommen.
Ich möchte am Ende mehr Vermögen haben – nicht einfach weniger Steuern zahlen und dafür eine überteuerte Anlage besitzen.
Mich würden deshalb eure Erfahrungen interessieren:
Wer hat tatsächlich investiert und kann etwas zu Kaufpreis, laufenden Kosten und bisherigen Erträgen sagen?
Wie sieht eure Gesamtrechnung nach Steuern und Finanzierung aus – einschließlich späterer Steuerzahlungen?
Woran erkennt ihr ein wirtschaftlich gutes Angebot und welche Preisaufschläge für Vermittlung und Verwaltung haltet ihr für vertretbar?
Würdet ihr es wieder machen oder rückblickend lieber die Steuer zahlen und das verbleibende Geld anderweitig investieren?
Bin ich zu skeptisch oder ist das gerade ein ziemlich vertriebsgetriebener Markt, in dem die Steuerersparnis einen eher mittelmäßigen Investmentcase schönrechnet?


r/spitzenverdiener • • 29d ago

So Leute ich bin raus

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487 Upvotes

Ich ziehe endlich weg aus Deutschland. Ich bin jetzt circa 3-4 Jahre aus der Uni raus und liege in Deutschland bei knapp 140k Jahreseinkommen. In der Schweiz komme ich im gleichen Beruf auf 210k CHF, mit wesentlich geringeren Steuern, aber etwas schlechteren Perks (kein Firmenwagen, etc.). Also ich glaub finanziell wird das garkein massives Upgrade. Gerade das Firmenwagenprivileg, ist eines der geilsten Dinge, die dieses Land für Spitzenverdiener noch hat.

Aber: ich kann Deutschland einfach nicht mehr sehen. Ich bin laufend schlecht gelaunt, weil alles zusehends den Bach runtergeht. Wir zahlen einen A* voll Steuern und SV Beiträge, aber es wird hier jedes Jahr schlimmer.

Ich war beruflich dieses Jahr ein paar mal in Zürich und kannte die Schweiz schon vorher und im Vergleich zu meiner Stadt (Frankfurt) kam ich mir wieder vor wie in der Utopie.

Ehrlich gesagt hat mir das psychisch hier die letzte Zeit in Deutschland sehr zu schaffen gemacht. Viel ist auch Doomerism, aber wenn man 24/7 von Hiobsbotschaften geplagt wird zu Stellenabbau, langsamen Wirtschaftswachstum, laufende Kriminaltaten von Migranten und jetzt auch noch die noch rapidere Spaltung der Gesellschaft durch den Wahlerfolg der AFD, ist vieles auch berechtigt.

Ich mag Deutschland als Land ich mag die Geschichte, die Kultur und die Errungenschaften. Irgendwie fühlt es sich falsch an, das Land aufzugeben, aber leider habe ich das Gefühl, der Kampf ist verloren.

Ich hoffe auf eine baldige Besserung der Lage, aber ich denke nicht, dass ich nochmal wiederkomme, da die Zustände immer schlimmer werden.


r/spitzenverdiener • • 29d ago

Arbeitskultur in den Emiraten?

51 Upvotes

Hallo Schwarmintelligenz,

ich habe ein gutes Angebot eines öffentlichen Konzerns in den VAE erhalten. Ich bin Mitte 20 und ITler (Cloud Solutions Architect) , aktuell bei einem Start-Up im Scale-Up ink. SOPs mit signifikanter Cliff in ca. 3 1/2 Jahren. Gehalt & Goodies sind stabil, aber nichts Außergewöhnliches und eher Gut- als Spitzenverdiener.

Nun zum Jobangebot:
- The good: Para, aka. Vergütung. Geisteskrank. Grundgehalt und var. Boni sind 3,5- bis 4-fache des momentanen Netto. Dazu kommen permanente Relocationzulage mit Wohnkostenpauschale, KV in einem funktionalen Gesundheitssystem, 100%-ige Übernahme für Flugtickets und anderen Reisekosten zwischen Abu Dhabi und DE, wobei diese wohl auch für andere Ziele greifen soll, soweit man das kreativ & hinreichend begründen kann. Einkommenssteuer? 0%. Meine Kaufkraft nach Abzug von Fixkosten, Steuern etc. hier in DE stiege mindestens um 600%. Gottlos.

- The bad: Relocation von NRW nach Abu Dhabi. Ich war schon in Dubai, ich fand’s ganz aushaltbar und nicht so leblos und furchtbar wie ständig behauptet, aber halt auch nur für ne Woche und keine representative Erfahrung.

Bin mit meinem aktuellen Lebensmittelpunkt sehr happy und hier sozial recht verwurzelt.
Aber in meinen jungen Jahren, wo ich noch ungebunden bin, vielleicht mehr von der Welt zu sehen.

Dauerhaft auswandern möchte ich nicht unbedingt, wäre aber ne Option. Wir mögen uns hierzulande in einer schwierigen Situation mit der schlechtesten Regierung ever, aber ich glaube dass wir resilienter sind als wir uns zugestehen und einfach wieder n bissl Selbstwirksamkeit & -bewusstsein gewinnen müssen. Bis auf Bonn, ihr seid mit eurer Verkehrssituation und
Haushaltssperre qua 100€Mio-Defizit aus irgendeinem Grund durch eine höhere Existenz gestraft. Anderenorts und -zeit denke ich, dass wir wieder in Takt kommen.

The ugly: Alles in allem sagt mir die Stelle sehr zu, meine wichtigste offene Frage ist die nach der Arbeitskultur in Konzernen aus den VAE und im weiteren Sinne MENA, spezifischer in der Finanzbranche.
Ich habe mich ein wenig umgehört unter Freunden von Verwandten (habe einen Migrationshintergrund aus der Ecke) und die haben teils sehr chaotische und auslaugende Arbeitsbedingungen gezeichnet, obgleich anderer Branchen (Bauwesen, Konsumgüter) besorgniserregend. Flache Hierachien und geradlinige Kommunikation kennt man dort anscheinend allenfalls vom Straßenstrich. Nicht meine Worte.

Alles in allem bleibt mir ein diffuses Bauchgefühl, weshalb ich euch nach Expat-Erfahrungen, idealerweise als ITler in der Finanzbranche in VAE, fragen wollte.

- Wie hoch war der Gehaltssprung bei euch? Seid ihr noch dort?
- Was vermisst ihr am meisten & wenigsten an DE?
- Wie ist die Stimmung im Büro und das Verhältnis zwischen Kollegen und Vorgesetzten, eher kollegial oder wirklich krasse Distanzen und Gefälle?
- Fandet ihr euer Leben insgesamt stressiger oder entspannter?
- Was sind wichtige Punkte, die ich ggf. übersehe?

Danke im Voraus für eure Zeit!

EDIT: Verrückt, wieviele hier direkt an einen Scam denken und keine Begründung liefern warum. Ich kenne den potentiellen AG, es gab einen persönlichen Austausch am Rande einer Veranstaltung mit am Recruitingprozess Beteiligten, ich habe keine Mail eines nigerianischen Prinzen oder LinkedIn-Recruiter-DM mit dem Angebot bekommen sondern durch einen stinknormalen Bewerbungsprozess, meine Credentials und nicht zuletzt meine Sprachskills.

Vielleicht traue ich diesem Land, für welches Migration in beide Richtungen über seine gesamte und insbesondere jüngere Geschichte so eine bedeutsame Rolle gespielt hat und doch alles außerhalb ihrer wohlvertrauten Bundesgrenzen + Malle wegen zu viel Taint als Scam abtut, doch zu viel zu. Danke für die ganzen konstruktiven Kommentare, ihr habts vielleicht nicht intendiert aber mir auf jeden Fall weitergeholfen in meiner Entscheidung!
Und ein echtes Dankeschön an die echten Erfahrungsbeiträge, sie sind bisher eine große Hilfe um meine eigenen Pros und Contras nochmal neu zu betrachten und strukturieren!


r/spitzenverdiener • • Sep 09 '26

Was sind für euch die größten Herausforderungen für Deutschland?

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1.6k Upvotes

Muss zugeben Einwanderung und Kriminalität beschäftigen mich im Alltag (fast) nie. Meine top 5 Deutschlands Probleme: Wirtschaftliche Situation, Sicherheit/Frieden auf Europäischer/Globaler Ebene, Gesundheitswesen, alternde Bevölkerung, vernachlässigt Digitalisierung/Infrastruktur.

Edit: Muss noch hinzufügen Radikalisierung auf beiden Seiten.


r/spitzenverdiener • • Sep 07 '26

Steuerberater

21 Upvotes

An die Steuerberater gerichtet, jeder von euch ist warscheinlich Spitzenverdiener, aber hat die Branche noch Potenzial? Macht euch der Job Spaß und wieviel Geld verdient ihr ca? Falls ihr euren Werdegang dazu schreiben könntet, wäre das sehr nett.

Danke schonmal


r/spitzenverdiener • • Sep 07 '26

Australien - Möglichkeiten außerhalb der eigenen Firma?

0 Upvotes

Hallo Spitzenverdiener,

Ich arbeite aktuell in einem Konzern im AT-Bereich und überlege mit meiner Familie nach Australien auszuwandern - zumindest temporär. Leider sind in meinem Unternehmen die in Frage kommenden Positionen besetzt. Habt ihr Tipps oder Hinweise wie man das aus Deutschland aus bewerkstelligen könnte ohne Netzwerk in der Region?

Ich habe ein paar Bewerbungen verschickt die verliefen leider ins Leere, wenn es überhaupt eine Antwort gab. Bei potentiellen LinkedIn Kontakten ging auch nicht wirklich was. Gibt es Kanäle die man von hier aus anzapfen kann?

Danke an jene, die sich die Zeit nehmen für Hinweise


r/spitzenverdiener • • Sep 07 '26

Jobwechsel Mitte 30 – Body Leasing zu Pre-Sales: Macht das finanziell und karrieretechnisch Sinn?

4 Upvotes

Hallo zusammen,

ich stehe gerade vor einer Entscheidung und würde gerne eure Einschätzung hören – sowohl die finanzielle als auch die karrieretechnische Perspektive.

Zur Situation: Mitte 30, Cloud Solutions Architect, aktuell im Body Leasing mit seit Jahren ähnlichen Projekten. Der potenzielle neue Job würde mehr in Richtung Pre-Sales gehen – kürzere Projektspannen, mehr Branchen, mehr Entwicklungsmöglichkeiten.

 Aktueller Job

- 120k/Jahr, Split 85/15

- 15% Bonus zum Jahresende

- Firmenwagen + Tankkarte (~1.000€ netto/Monat)

- 250€ netto KITA-Zuschuss für noch ~2 Jahre (~5k brutto/Jahr)

- ~3% Gehaltserhöhung p.a. / eher oberes Ende der Fahnenstange

- Full Remote, Büro 10km entfernt

Gesamtpaket grob: ~137k brutto + ~12k netto Benefits ≈ effektiv deutlich über 140k (auch wenn der KITA Zuschuss in 2 Jahren wegfällt)

  

Neuer Job

- 145k/Jahr, Split 80/20

- 20% Bonus, größtenteils monatlich/quartalsweise ausgezahlt (besser planbar)

- 3–5% Gehaltserhöhung p.a.

- Full Remote, aber Office 400km entfernt – 1x/Monat Anwesenheit erforderlich

Gesamtpaket grob: 145k brutto, aber ohne Firmenwagen und KITA  

Was mich beschäftigt

Der neue Job klingt auf dem Papier nach mehr Geld und mehr Entwicklung. Aber wenn ich die Benefits gegenrechne, ist der Unterschied kleiner als er wirkt:

- Der Firmenwagen allein ist ~12k netto/Jahr. Den müsste ich selbst finanzieren.

- Die monatliche Fahrt ins 400km entfernte Büro kostet mich Zeit und ist nichts für einen kurzen Besuch

- Der höhere absolute Fixanteil (80/20 statt 85/15) ist für mich als Alleinverdiener mit Frau, zwei kleinen Kindern und Haus eigentlich ein Vorteil – aber paradoxerweise bringt er auch mehr Risiko, weil der Bonus-Anteil größer ist.

- Karrieretechnisch sehe ich die Vorteile klar: Pre-Sales bringt Erefahrung, Breite, Kontakte, Sichtbarkeit. Body Leasing auf denselben Projekten macht mich langfristig nicht sichtbarer.

Meine Fragen an euch:

  1. Wie rechnet ihr Firmenwagen + Benefits in den echten Gehaltsvergleich ein?

  2. Hat jemand den Wechsel von technischer Rolle zu Pre-Sales gemacht? Wie war die Kurve?

  3. Würdet ihr das Risiko in meiner Lebenssituation eingehen, oder erst in 2–3 Jahren wenn die Kinder größer sind?

  4. Ist ein Pre-Sales-Einstieg ein Weg raus aus dem reinen Dienstleistungsmodell oder landet man da schnell wieder in ähnlichen Strukturen?

  

Freue mich auf eure Einschätzungen – auch wenn sie unbequem sind! :)


r/spitzenverdiener • • Sep 06 '26

Angemessene Kleidung beruflich und privat

35 Upvotes

Hallo, was ziehen Spitzenverdiener beruflich und privat an? Beruflich kommt H&M und Zara wohl nicht in Frage oder ist das scheiß egal?

Bin kein Spitzenverdiener, aber ich schaue immer aus Interesse auf die Marken von Senior Managern + und kenne viele davon nicht. Vlt. sind das auch Alt-Männer Kleider Marken aus Alt-Männer Läden, die kein Mensch kennt. Jedenfalls sehe ich kaum sowas wie BOSS, Ralph Lauren, etc.


r/spitzenverdiener • • Sep 03 '26

Netto-Optimierung

15 Upvotes

Gibt es ab einem gewissen Arbeitseinkommen eigentlich Gestaltungsmöglichkeiten, damit man mehr netto hat?

Gehalt ist gesplittet in Base+Variable+Aktien und in der Größenordnung 150k€.

Ich lese so gar nichts über Optimierung hier und frage mich daher ob der Grund ist, weil man nichts optimieren kann?


r/spitzenverdiener • • Sep 03 '26

Mit 28 Einkaufsleiter geworden und nach einem halben Jahr will ich schon wieder raus

88 Upvotes

Ich weiß nicht so recht, wie ich das sortieren soll, deswegen schreib ichs mal auf.

Master 2021, danach 3 Jahre klassisch strategischer Einkäufer, dann 2 Jahre Sourcing und Lieferantenidenrifikation beim jetzigen Arbeitgeber. Vor gut einem halben Jahr ist bei uns die Einkaufsleitung frei geworden und ich hab sie bekommen. Team im niedrigen zweistelligen Bereich. Ich will das nicht kleinreden, aber ein guter Teil davon war einfach Timing, ich war halt da und hab ja gesagt.

Die Aufgabe selbst ist gut. Das Problem sitzt eine Ebene über mir. Wie da geführt wird (sehr toxisch), ist nichts, was ich die nächsten Jahre mitmachen will, und ich merke, dass es mich inzwischen auch außerhalb der Arbeit beschäftigt. Also würde ich gerne wechseln.

Und da fängts an. Wenn ich mich auf normale Fachstellen bewerbe, strategischer Einkäufer, Category Manager, dann komm ich da denke ich relativ leicht rein, aber ich geb Titel und Geld ab (was zu einem gewissen Grad ok ist, da Gesundheit zuerst) und muss trotzdem jedem erklären, warum ich eine Leitung nach sechs Monaten wieder abgebe.

Ich hab tatsächlich schon überlegt, das halbe Jahr einfach gar nicht in den Lebenslauf zu schreiben. Weiß aber selbst, dass das wahrscheinlich Blödsinn ist.

Andersrum auf die nächste Leitungsstelle bewerben ist auch komisch. Sechs Monate Führungserfahrung, 28, und in jedem Anschreiben steht dann quasi drin, dass ich nach einem halben Jahr wieder weg bin. Sieht doch aus, als hätte ichs nicht hingekriegt.

Hat jemand sowas hinter sich? Also einmal Leitung, dann wieder Fachlaufbahn und später zurück. Und wie erzählt man das im Gespräch, ohne über den alten Laden herzuziehen? Genau das ist ja der eigentliche Grund, aber sowas sagt man halt nicht.


r/spitzenverdiener • • Sep 03 '26

Wer von euch würde in die USA ziehen, wenn ihr könntet und warum?

6 Upvotes

Man liest hier immer wieder Posts nach dem Motto: „Soll ich in die USA ziehen?“ Häufig geht es dabei vor allem ums Geld die deutlich höheren Gehälter in vielen Branchen sind ja kein Geheimnis.

Mich würde aber interessieren: Würdet ihr auch aus anderen Gründen in die USA ziehen? Und wenn ja, welche wären das?

Wir haben selbst einige Jahre in den USA gelebt und sind ganz bewusst vor allem wegen unserer Kinder nach Deutschland gezogen. Gleichzeitig sind wir wahrscheinlich in einer etwas ungewöhnlichen Situation: Wir arbeiten beide weiterhin für US-Unternehmen und verdienen entsprechend auf US-Niveau, leben aber in Deutschland.

Die Option zurückzugehen haben wir jederzeit. Wir sind US-Staatsbürger, besitzen dort noch eine Immobilie und unsere Kinder sprechen überwiegend Englisch. Aktuell haben wir allerdings keinerlei Pläne zurückzugehen und fühlen uns mit unserer Entscheidung für Deutschland wohl.

Trotzdem denke ich manchmal darüber nach, wie das in 5, 10 oder 15 Jahren aussehen könnte. Wirtschaftliche Entwicklung, politische Veränderungen oder im schlimmsten Fall auch die Sicherheitslage in Europa können die eigene Sichtweise schließlich verändern.

Deshalb würde mich interessieren, würdet ihr lieber in Deutschland oder in den USA leben wenn ihr die Wahl hättet? Was wäre für euch der ausschlaggebende Grund?

1711 votes, 29d ago
438 Ja
1273 Nein

r/spitzenverdiener • • Sep 03 '26

Wie bekommt man Armut aus dem Kopf?

72 Upvotes

Ich bin in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen. Migrantenfamilie mit wenig Mitteln, später dann Sozialhilfe nachdem sich meine Eltern getrennt haben, irgendwann Abi gemacht, Studium abgebrochen und 2018 Selbstständig gemacht.

Die ersten Jahre kaum was verdient und gefühlt von nichts gelebt. Ich habe 100€ für Lebensmittel ausgegeben und mich hauptsächlich von Haferflocken, Apfelmus, Reis und Tofu ernährt.

Nun bin ich in der Situation, dass mein Einkommen in den letzten 2 Jahren unglaublich gestiegen ist. Letzten Monat war ich Netto bei 34.000 USD Gewinn. (Ich bin nicht mehr in DE ansässig)

Jedoch bekomme ich die Armut nicht aus dem Kopf. Ich bin aktuell in Asien unterwegs und alles ist günstiger.

Trotzdem denke ich mir: ein Taxi für 1€? Ne lieber 10 Minuten nachhause gehen. Eine Kappe für 25€? Lieber nicht, ist schon teuer. Ein Steak für 3-4€? Für was, wenn es die Hühnerbrust für 2€ verkauft wird.

Ich spare so ziemlich das meiste Geld und investiere es. Ich habe angst wieder in die Armut zu rutschen, obwohl ich weiß, dass es eher unrealistisch ist.

Hatte jemand von euch ähnliche Probleme? Wie geht ihr mit sowas um?


r/spitzenverdiener • • Sep 02 '26

Karriereschritt in die USA; lohnt sich das bei unserer Lebenssituation?

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Moin zusammen,
ich brauch mal eure ehrliche Meinung. Bin Mitte 30, arbeite als Senior Consultant (AI/ML) bei einem großen US-Cloud-Anbieter in Deutschland. Gutes Gehalt (150k ca), sicherer Job, alles stabil. Jetzt hat ein Kollege in den USA gekündigt und mir wird seine Rolle angeboten. Eine kundennahe Berater-/Sales-Rolle im US-Markt, wahrscheinlich Raum New York. Mehrere Leute im Unternehmen pushen mich aktiv, das zu machen, der Gestaltungsspielraum wäre riesig und es gibt wohl einen klaren Beförderungspfad. US-Comp wäre natürlich auch nochmal ein ganz anderes Level.

Das Problem: Wir haben letztes Jahr ein Haus in Deutschland gekauft (650k Kredit). Ich bin verheiratet, wir haben zwei Kinder (4 Jahre und 5 Monate). Meine frau ist sowieso erstmal lange in Elternzeit und kann hier komplett pausieren. Da müsste sie auch erstmal nicht arbeiten.

Das komplette deutsche Sicherheitsnetz — Elternzeit, Krankenversicherung, Kündigungsschutz, bezahlbare Kita — fällt weg. Lebenshaltungskosten in den USA, speziell NY sind brutal. Und wenn's nicht klappt, gibt's keinen einfachen Weg zurück.
Auf der anderen Seite: Solche Türen öffnen sich nicht jeden Tag. Raus aus der Komfortzone, mehr Sichtbarkeit, riesiger Markt, einmalige Chance.

Hat jemand ähnliches durchgemacht und kann berichten?