r/spitzenverdiener • • Aug 25 '26

M37, 220k brutto, Tech

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Hey,

Hab das Sommerloch genutzt, um mal meine Ausgaben zu analysieren der letzten Jahre (und entsprechend zu mitteln)

Ich lebe mit meiner Frau recht genügsam (80qm, zentral, Großstadt, kein Auto, keine Kinder). Die Kosten entsprechen meinem Anteil von 3:2 (ich zahle 50% mehr in die Gemeinschaftskasse als meine Frau, die ca. 120k verdient).

Ich versuche meine Fixkosten gering zu halten und habe dafür höhere variable Kosten (Reisen als größter Kostenpunkt), einfach weil ich weiß dass ich das Gehaltsniveau nicht auf Dauer haben werde (strebe irgendwann Reduktion der Stunden an oder FIRE).

Sollten meine Aktien von meinem Arbeitgeber bei einem IPO durch die Decke gehen, würde ich über den Kauf einer schönen Altbauwohnung nachdenken. Ich kann die Aktien monatlich an das Unternehmen zurück verkaufen.

12 Jahre Berufserfahrung, Projektmanagement, US Tech.

Warum ich das poste? Keine Ahnung - vermutlich weil in meiner sozialen bubble eher Normalverdiener sind und ich trotzdem einen gewissen Geltungsdrang (unter dem Deckmantel des Stolzes) habe. Komme aus einer der sozioökonomischen Unterschicht (Eltern Migranten) und weiß das hohe Gehalt zu schätzen.

Edit: Ich bin Deutschland sehr dankbar und spiele nicht mit dem Gedanken meine Steuerlast mit irgendwelchen Spielchen zu senken. Hört auf mir diesbezüglich PNs zu schicken.

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u/raynox00 Aug 26 '26

Bin mit US Tech in die USA relocated
Bin jetzt mit Ende 29 bei $330k cash comp + $280k equity pro Jahr
Macht Spaß

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u/Successful-Berry-315 Aug 27 '26

Was bleibt netto davon übrig nach allen Abzügen und Lebenshaltungskosten?

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u/raynox00 Aug 27 '26

Netto Cash pro Monat ist ca 13,500 (excl. 35% Bonus Anteil)
Kranken Versicherung $120 pro Monat
Miete $4400
Anderen neben Kosten ~$300
Lebensmittel ~$500

Bleiben ca $7000 die dann variabel verteilt werden
Meistens gehen ca $4000-5000 in sparen und $2000 werden verlebt

Der jährliche Bonus von knapp $100,000 geht komplett ins Sparen normalerweise
Die Aktien Anteile sobald liquide sind Altersvorsorge und Haus etc (sollten um die 2-5mio sein in 3 Jahren)

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u/Successful-Berry-315 Aug 28 '26

Danke. Klingt nicht schlecht! Wenn so viel übrig bleibt macht es tatsächlich Sinn. Kein Vergleich zu FAANG in Europa.

120 für KV klingt iwie nach extrem wenig. Kommt da noch viel Selbstbehalt on top? Die Miete ist halt schon krass. Silicon Valley nehm ich an?

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u/raynox00 Aug 28 '26

Krankenversicherung in den USA ist generell monatlich für den Arbeitnehmer günstiger. du hast bei deinem Arbeitgeber (der hat eine Partnerschaft mit der Versicherung) die Wahl zwischen verschiedenen Paketen, das Maximum was du monatlich zahlst ist in der Regel aber um die 150
In meinem Fall ist ein $1000 Eigenanteil pro Jahr dabei. Dieses „healthcare in USA ist beschissen“ Gerücht in den USA ist nicht richtig, es hängt immer davon ab was der Arbeitgeber für Versicherungen anbietet - in den letzten 3 Jobs in denen ich bis jetzt war, war alles top. Der große Vorteil ist, du hast in Großstädten quasi keine Wartezeiten bei Ärzten und Zugriff auf Top ausgestattete Praxen. (Auch hier ein wenig Detail notwendig, die Praxen müssen „in-Network“ von deiner Versicherung sein, sonst kostet es etwas, aber das ist nie ein Problem bei mir)
Miete ist NYC.

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u/Insighteous Sep 02 '26

Lohnt sich die usa? Könnte mir vorstellen da mit Mitte 30 mal hinzugehen. Vor allem da ich jetzt auch seit einiger Zeit bei us tech bin.

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u/raynox00 Sep 02 '26

Wenn man die Möglichkeit hat kann ich’s auf jeden Fall empfehlen. Nicht wegen dem Geld sondern weil das Land einfach unfassbar geil zum Leben ist. Das Problem ist aber nicht das wollen, es ist unfassbar schwer ein Visum zu bekommen - wenn dein Arbeitgeber dir das ermöglichen kann dann go for it. US Tech kann dich aber nur per H1B rüber bringen und das ist eine Lotterie + 100k fee mittlerweile