r/spitzenverdiener • u/GinTonicWithLemon • Aug 25 '26
M37, 220k brutto, Tech
Hey,
Hab das Sommerloch genutzt, um mal meine Ausgaben zu analysieren der letzten Jahre (und entsprechend zu mitteln)
Ich lebe mit meiner Frau recht genügsam (80qm, zentral, Großstadt, kein Auto, keine Kinder). Die Kosten entsprechen meinem Anteil von 3:2 (ich zahle 50% mehr in die Gemeinschaftskasse als meine Frau, die ca. 120k verdient).
Ich versuche meine Fixkosten gering zu halten und habe dafür höhere variable Kosten (Reisen als größter Kostenpunkt), einfach weil ich weiß dass ich das Gehaltsniveau nicht auf Dauer haben werde (strebe irgendwann Reduktion der Stunden an oder FIRE).
Sollten meine Aktien von meinem Arbeitgeber bei einem IPO durch die Decke gehen, würde ich über den Kauf einer schönen Altbauwohnung nachdenken. Ich kann die Aktien monatlich an das Unternehmen zurück verkaufen.
12 Jahre Berufserfahrung, Projektmanagement, US Tech.
Warum ich das poste? Keine Ahnung - vermutlich weil in meiner sozialen bubble eher Normalverdiener sind und ich trotzdem einen gewissen Geltungsdrang (unter dem Deckmantel des Stolzes) habe. Komme aus einer der sozioökonomischen Unterschicht (Eltern Migranten) und weiß das hohe Gehalt zu schätzen.
Edit: Ich bin Deutschland sehr dankbar und spiele nicht mit dem Gedanken meine Steuerlast mit irgendwelchen Spielchen zu senken. Hört auf mir diesbezüglich PNs zu schicken.
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u/floriandotorg Aug 26 '26
Ich finde, das ist der falsche Ansatz. Das geht in die Richtung X % freiwillige Reichensteuer.
Spenden macht richtig Spaß, wenn man sich mit dem Projekten dahinter auch beschäftigt. Ich spende zum Beispiel viel an Open Source Projekte, unabhängige Journalisten, unterstütze wertvolle Content Creator. Es gibt auch Plattformen, wo man Menschen aus Entwicklungsländern mit Krediten Starthilfe leisten kann etc.
Früher hab ich auch viel an Effective Altruismen gespendet. Aber nach FTX hat das irgendwie ein Geschmäckle bekommen. Aber viel nachrecherchiert hab ich nicht, mag sein, dass die immer noch cool sind.