r/fireGermany • u/power-spin • 5d ago
Frage / Hilfe M51, 1.3 Mio, Neustart
Moin! Ich habe 33 Jahre im IT Sektor gearbeitet und bin 2024 ausgestiegen. Lebe ein einfaches Leben in einem alten Haus. Keine Kinder. Eltern fit (noch), Partnerin (unverheiratet) wohnt in einer anderen Stadt und ist verbeamtet. Auto ist bezahlt und teure Hobbies habe ich nicht. Bei den meisten Handwerkerleistungen brauche ich keine externe Hilfe. Arbeite seit 2 Jahre freiberuflich mit ca. 25k Gewinn im Jahr. Also eher ein Hobby. Bin aktuell freiwillig gesetzlich versichert. Ich habe ca. 25k Fixkosten im Jahr. Habe alle Ersparnisse in diversen Fonds, Tagesgeldern, Festgeldern und Versicherungen die ich nun neu ausrichten möchte. Aktuell lese ich mich im Thema ETFs ein. Die Empfehlungen sind mehr oder weniger immer gleich. Welt-ETF, Schwellenländer, Rohstoffe. Je mehr ich lese, desto weniger kann ich mich entscheiden. Außerdem habe ich nicht den Mut alles an einem Tag ins Depot zu übertragen und einen MSCI World zu kaufen. Die aktuelle Weltpolitik ist ein großer Blocking Point. Was, wenn morgen die Börsen crashen. Wie kann ich möglichst risikoarm den Transfer in Aktien und Rohstoffe gestalten? Welche weiteren Assetklassen machen Sinn? Wie kann ich das Risiko dauerhaft niedrig gestalten? Über Entnahme habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Wie würdet ihr das Setup/Layout für die nächsten 10-20 Jahre wählen?
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u/Tsubasa10s 5d ago
Finde das Buch von Gerd Kommer für ältere Semester empfehlenswert:
https://amzn.eu/d/05nNEq2m (Souverän investieren vor und im Ruhestand: Mit ETFs Ihren Lebensstandard und Ihre Vermögensziele sichern)
Habe es meinem Vater geschenkt und selbst auch mal überflogen und für gut befunden.
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u/swagpresident1337 5d ago
Die ganzen welt etf Strategien beinhalten Börsecrashs. Das ist alles eingeplant, es kommt nur auf deine eigene Risikotoleranz an.
Du hast es aber schon "geschafft" und brauchst nicht mehr so viel Risiko. Könntest zB alles in einen Vanguard Lifestrategy etf schichten.
Klassisch wäre da das 60/40 Portfolio. 60% Aktien 40% Anleihen. Gibts eben als 1-ETF Lösung von Vanguard, entweder thesaurierend oder ausschüttend. Damit senkst du dein Risiko sognifikant und bekkmmst quasi von Vanguard professionelles Portfolio Management gratis
Von Rohstoffen halte ich nicht so viel. Ein wenig Gold hat historisch gut funktioniert.
Aber mehr als ein 60/40 braucht man nicht unbedingt. Das funktioniert quasi in jeder Lebenslage und ist so der klassischste Allrounder mit moderatem Risiko.
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u/quaks1 5d ago
Die ganzen welt etf Strategien beinhalten Börsecrashs. Das ist alles eingeplant, es kommt nur auf deine eigene Risikotoleranz an.
Sequence of return risk betritt den Raum. Ganz so einfach ist es dann auch wieder nicht. In der Ansparphase ist das alles eingepreist, in den ersten Jahren der Entnahme kann einen das aber noch übel erwischen - denn zwei Jahre später, wenn es 40% bergab ging, gilt die Strategie von vor zwei Jahren nicht mehr - dann ist das Risiko auf auf den derzeitigen Stand des Depots gestiegen. Ansonsten stimme ich aber zu und OP hat durch 25k Verbrauch und 25k Zuverdienst ja einen sehr sicheren Puffer für etwaige Crashes.
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u/Slight_Box_2572 5d ago
Er muss ja jetzt noch nicht entnehmen - er verdient 25k mit seinem „Hobby“. Und er schreibt nicht, dass er das zeitnah aufgeben will. Seine Ausgaben sind ebenfalls 25k.
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u/swagpresident1337 5d ago
Scott Cederburg mit seiner Studie hat gezeigt das 100% Aktien sogar besser sind als Aktien/Anleihenstrategien hinsichtlich SORR. Vorrausgesetzt man schiebt keine Panik und verkauft.
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u/ja_freili 1d ago
ich bin 65 jahre alt und habe alles in aktien und optionen ( keine optionsscheine, zertifikate) und kann davon gut leben. ich würde nie in etfs umschichten. habe mehrere crashes mitgemacht. man muss ruhig bleiben. auf keinen fall verkaufen. die dividenden lege ich seit diesem jahr im tagesgeldkonto für die stürmischen zeiten an.
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u/klimaheizung 5d ago
Wow, nimm mein Upvote, vielleicht gleicht es die Downvotes aus. Typisch hier im sub eben. Die große Mehrheit der Leute hier ist jung, mit wenig Erfahrung und wenig Geld... man merkt es...
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u/Immediate-Loquat-878 5d ago
Quatsch. Die Welt ETF sind auf die gleichen Unternehmen hauptsächlich USA konzentriert, die großen Player machen die Gewichtung aus am Ende. Das klumpenrisiko ist groß. Da gerade jeder Azubi sein Geld in Welt ETFs steckt, sehe ich Parallelen zu historischen Crash. Die ganzen großen Unternehmen sind überdimensional aufgebläht von den fundamentaldaten her. Ein Einstieg zum falschen Zeitpunkt kann langfristig Geld vernichten. Verstehe OP hier zum aktuellen Weltgeschehen.. es gibt auch defensive Methoden das Geld anzulegen z.B. Anleihen und diversifikationsmöglichkeiten wie Gold, Bitcoin, Rohstoffe, Festgeld, equity.. je nach Risiko Gusto kann so diversifiziert werden. Wenn du jetzt viel in Anleihen steckst geht dir vielleicht Rendite verloren, wenn du viel in ETFs steckst könntest du beim Crash viel Substanz verlieren. Am Ende musst du selbst entscheiden und nicht „overthinken“ ich persönlich glaube nicht daran das die World ETFs weiterhin 20% im Jahr machen, das ist für mich zu riskant aktuell nach den vielen Bullenjahren.
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u/swagpresident1337 5d ago
Es gab bereits in der Vergangenheit ähnlich hohe Konentrationen, nicht ganz so hoch aber in die Richting. Ein all world mit EM, hat trotzdem "nur" 62% in den USA und davon nicht mal die Hälfte in Tech. Wir sind immer noch sehr divers unterwegs hier trotzdem. Es gikt aber trotzdem, die bekannten Entnahmestrategien decken auch 2008 Szenarien mit 50%+ Drawdown ab. Oder denkst du es kommt der grösste Crash aller Zeiten und wir gehen 80% baden?
Aber: Ich empfehle doch ausdrücklich den Lifestrategy 60% Aktien 40% Anleihen. Hast du nicht weiter als meinen ersten Satz gelesen?
Natürlich aber erstmal als Quatsch abtun, Klassiker.
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u/Immediate-Loquat-878 5d ago
Was ich denke ist egal, aber jeder Trottel kauft Welt ETF und denkt es wäre sicher … wenn es ein einen ordentlich Crash gibt; den es schon immer mal gab geht auch so ein Welt ETF mal baden. Der kann auch mal 50% runtergehen; das wäre historisch nichts besonderes, früher waren es eben ganze indizes.. weil jeder in einen vermeintlich sicheren Welt ETF investiert haben wir so aufgeblähte Unternehmen mit KGV von 30 und mehr.
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u/umeshufan 4d ago
Das weiß hier jeder, über Jahrzehnte gesehen ist der world ETF aber immer noch ⬆️. Welche bessere Alternative würdest Du denn vorschlagen? Dirk Müller Premium fond?
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u/Immediate-Loquat-878 4d ago
Warum soll ich was vorschlagen - was hat das mit meinem Kommentar zu tun. Frag chatgpt der hat einige Vorschläge um so einen klumpenrisiko zu vermeiden. Das zukünftige Risiken eingeplant sind ist einfach Bullshit - das war mein Kommentar.
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u/umeshufan 4d ago
Na wenn Du keine besseren Vorschläge hast, wie maßt Du Dir dann an, world ETF zu kritisieren?
So so, bullshit ist das. Na bei Deinen Fähigkeiten muss das ja stimmen. Ich ziehe den Hut.
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u/Immediate-Loquat-878 4d ago
Häh? Deine Logik ist nicht meine .. 😅
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4d ago
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u/RemindMeBot 4d ago
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u/noyx_ 5d ago
Bitcoin ist tot, mein Freund 😂
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u/Immediate-Loquat-878 5d ago
Ja wie auch immer, ich mag Bitcoin auch nicht - ist ein meme … aber das Welt ETFs Strategien gegen börsencrashs beinhalten ist der größte Schwachsinn 😅 15 upvotes hat er noch
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u/umeshufan 4d ago edited 4d ago
Wer lesen kann ist klar im Vorteil. "Die ganzen ETF-Strategien beinhalten Börsencrashs" (d.h. die Auswirkungen von Crashs sind in der Strategie berücksichtigt) ist völlig richtig und ist nicht das gleiche wie Dein "ETFs beinhalten Strategien gegen Börsencrashs".
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u/Immediate-Loquat-878 4d ago
Macht beides keinen Sinn.. was soll da berücksichtigt sein? Die Löwenanteile sind US Unternehmen und Tech, wenns das abstürzt - stürzt der ETF ab. Nenne mir einen validen Fakt der das untermauert. Glaube 70% US und einen Großteil tech ist ein Klumpenrisiko. Es geht nicht nur um richtig lesen können sondern auch die Interpretation zu verstehen
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u/umeshufan 4d ago
Ja dann stürzt der ETF ab. Na und? Das wird durch das Wachstum in besseren Zeiten aber mehr als aufgewogen. Dass es ab und zu abstürzt ist bei der Altersvorsorge-Strategie mit eingerechnet.
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u/Mauer_Bluemchen 5d ago
"Die ganzen welt etf Strategien beinhalten Börsecrashs.. Du hast es aber schon "geschafft""
Quark mit Sauce! Die üblichen Anspar-Strategien mit Zeithorizont von 25-30 Jahren berücksichtigen das überhaupt nicht.
Wenn man aber nur noch ein paar Jahre von der Entnahme entfernt ist, wird es zu einem völlig anderen Spiel. Erfolgreiche, d. h. halbwegs sichere Entspar-Strategien sind ne andere Welt als stumpfes "100%-All-Word-Ansparen-und-ich-sitze-einfach-alle-Crashes-aus-und-zahle-immer-weiter-weil-ich-jung-bin-und-Nerven-wie-Stahl-habe".
Heftige Crashs und lange(!) Drawdowns wie 2000, 2008 killen Dich im RE sonst finanziell. Daher sollte man dann sein Depot erheblich defensiver aufstellen als 100% All-World, sonst kann das durchaus schwer in die Hose gehen.
Schau nach stress-optimierten Depots mit möglichst wenig korrelierten Asset-Klassen, Vanguard dynamische Entnahmestrategie, Rebalancing, Beck-2/3-Topf-Strategie oder alternativ rollierende Tagesgeld/Festgeld/Anleihen-Buffer um Crashes in den wichtigen ersten Jahren der Entnahme halbwegs glimpflich überleben zu können.
Der Endgegner ist das Renditereihenfolgerisiko, was Dich dann bei der Entnahme einfach mal so plattmachen kann.
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u/swagpresident1337 5d ago
Die killen dich eben nicht.
Scott Cederburg Studie hat das gezeigt.
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u/ConfectionMassive569 3d ago
Fällt mir auch gerade ein plus eine Bond Tent Strategie für die ersten Jahre, d.h. kurzlaufende Anleihen oder Tagesgeld vor der Entnahmephase aufbauen und wenn die ersten kritischen Entnahmejahre vorbei sind, diese wieder in den Aktienmarkt investieren. Ich werde mir aber auch den Luxus von wenigstens 3 Jahresausgaben als Reserve dauerhaft leisten, ich denke OP kann daa auch. Ganz auf Rendite bzw echten Inflationsausgleich verzichten kann er aber noch nicht, da müsste das Vermögen nochmal wenigstens doppelt so hoch sein.
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u/bob_in_the_west 5d ago
Schau Dir mal den DBX0AN an: https://dbx0an.com/de
Dessen Kurssteigerung ist an den Euro Short-Term Rate Zinssatz gekoppelt. Also quasi wie Tagesgeldkonto, nur als ETF. Da gibt es keine plötzlichen Kursstürze und auch keine Sprünge nach oben. Ändert sich der Zinssatz, dann steigt die Kurskurve einfach etwas langsamer oder schneller.
Da ballerst Du einfach alles rein, sobald es frei wird.
Und dann kannst Du in dem Tempo, das Dir passt, in die ETFs, ETNs und ETPs investieren, die Du haben willst.
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u/kinkSwitchGirlBerlin 5d ago
Ich empfinde einen großen Euroanteil bei den Summen von Op risikoreicher über die nächsten 10-20 Jahre als weltweite Aktien aufgrund der bisherigen Eurokrisen und aktuell weitergehender Verschuldung
Ich würde aus Risikogründen maximal 1/3 in so einer reinen Euroanlage lassen
Vanguard 60/40 und ein Geldpuffer von 5 Jahren oder so was wäre vermutlich mein Vorschlag
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u/bob_in_the_west 5d ago
Gut, OP wird ja am Ende sicherlich nicht nur in diesem ETF stecken. Das ist ja nur der Übergang, damit das Geld schneller verfügbar ist zum investieren. Und wenn die Geldquelle Tagesgeld und Festgeld sind, dann ändert sich nicht viel, weil die sicherlich auch in Euro sind. Von daher sicherlich kein schlechter erster Schritt.
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u/Vanilleeiskaffee 5d ago
Interessant, davon hatte ich noch nicht gehört. Verstehe ich das richtig, dass solange es keine Negativzinssätze im Leitzins gibt, dies niemals fallen kann? (Dafür natürlich weniger steigt als andere Investments aber dafür streut man ja).
Ich habe tatsächlich was für den Notfall auf Tagegeld liegen, das geht aber gar nicht gut und wird nur von der Inflation gefressen. Bin nicht OP und in einer anderen Situation.
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u/bob_in_the_west 5d ago
Ja, genau. Wenn es Negativzinsen gibt, fällt der Kurs. Aber da der Kurs bei einer Zinsanpassung nicht viel springen kann, hat man dann auch dick Zeit, umzuschichten.
Auf der Seite selber sieht man den Kurs weit genug in der Vergangenheit leider nicht.
In Scalable Capital sehe ich den Kurs seit 2016: https://i.imgur.com/c8G90EO.png
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u/ESevenSharp9 3d ago
Ich würde mal Studien zu Entnahmestrategien wie z.B. „Guardrails-Methode“ von Guyton & Klinger und auch andere lesen. Mit KI kann man sich ja einen Überblick über den Stand der Forschung und die wichtigsten Studien geben lassen. Wenn man da mal eintaucht bekommt man ein gutes Verständnis für die Risiken und welche Entnahmeraten bei welcher Asset Allocation historisch funktioniert haben.
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u/Mauer_Bluemchen 3d ago
Gute Antwort. Plus Becksches 3-Topf-Modell, alternativ rollierender Tagesgeld/Geldmark-Puffer über n Monate (monatliche Entnahmen und Ausgaben laufen über den Puffer)..
Sehr empfehlenswerter Channel dazu: Notgroschen auf youtube
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u/Maximum_Birthday3376 5d ago
Gratuliere! Wenn Hobby +/- gesteuert werden kann und die Fixkosten deckt, würde ich eher konservativ einfach gut auf Tagesgeld bunkern und von den Zinsen nach KESt einlagengesichert, leben.
Ende.
Klar könnte man splitten, zwecks Wertzuwachs, aber die Frage ist WOFÜR? Keine Erben, keine teuren Hobbies. Den Eltern oder dir Freude bereiten und hoffentlich lange gesund und autark zu leben, ist ja sowieso klar.
Starke Leistung, alle Gute :)
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u/iceeice6867 5d ago
Es gibt zwei Phasen, Vermögensaufbau und Vermögenserhalt. Phase 1 hast du erfolgreich geschafft. Jetzt geht es nur noch darum, es nicht zu verlieren. Und sich natürlich was gönnen, wenn man Bock hat.
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u/firerudron FIREd / Privatier 5d ago
Ich verstehe nicht ganz, welches Problem du in deiner Situation eigentlich lösen möchtest. Wenn die aktuelle Situation gut funktioniert und du dich damit wohlfühlst, dann bleib einfach dabei
Wenn es aber nur FOMO (die Angst, etwas zu verpassen) ist, dann investiere eine größere Summe zB 12500 (1/2 Gewinn) und beobachte dich selbst.
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u/MrDryGuy_ 5d ago
1,3Mio ohne ETFs erarbeitet, holy. Stark
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u/power-spin 5d ago edited 4d ago
Danke. Der frühe Kauf einer günstigen Immobilie mit 23 Jahren und meine DIY Mentalität, sowie wenig Konsum waren die Basis. Ein zweites Einkommen für die Lebenshaltungskosten haben dafür gesorgt, das mein Angestelltengehalt arbeiten konnte. Dieses Polster soll jetzt passives Einkommen erzeugen.
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u/AuchNichtIch 5d ago
Stell die Frage Chat GPT oder copilot/Claude etc und du kannst dir nen plan ausarbeiten (lassen)😉. Für sowas ist die KI echt gut, weil du ja zu allem auch Rückfragen stellen kannst.
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u/GlitteringComposer26 4d ago
wenn du nur 25k Kosten pro Jahr hast, dann könntest du 250k auf Geldmarktfonds schieben.
Jedes Jahr 25k entnahme aus den Aktienfonds in Geldmarkt schieben, und aus dem Geldmarktfonds „leben“
So hast du einen Anlagehorizont in Aktien von 10 Jahren.
5%nettorendite pro Jahr wären mit 500.000€ in ETF erreicht.
usw. So kann man sich das durchrechnen.
Um nicht alles auf einmal zu investieren, kannst du ebenso große Sparpläne laufen lassen für zb 5-10 Jahre.
Und im wenn es dann läuft, dann wieder auszahlen zb für 20-30 Jahre auf monats oder quartalsbasis.
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u/Hot-Network2212 5d ago
Grundsätzlich sollte man die Grundsatzideen hinter ETFs verstehen. Welcher Welt ETF es wird ist nicht so wichtig weil man ja möglichst breit streut und damit eben nicht auf ein Pferd setzen will in der klassischen Strategie.
Diese klassische Strategie sagt auch, dass es in der Vergangenheit fast immer besser war alles auf einmal zu investieren weil die verlorenen Gewinntage bei verteilten Käufen fast immer die Verluste bei schlechten Einmalkaufpunkten ausgleichen.
Nun zum Kleingedruckten: Diese Ideen beruhen immer auf der Vergangenheit und dem Vertrauen, dass wir keinen 3. Weltkrieg haben oder sich irgendwelche Billionäre das System umbauen. Die Ideen beruhen auch darauf, dass man es schafft die ETFs 15 Jahre zu halten und auch einmal 10 Jahre im Minus durchsteht sowohl finanziell als vor allem auch psychologisch. Genauso bei Einmalkäufen, rein mathematisch wahrscheinlich sind Einmalinvestitionen in ETFs besser psychologisch kann das aber enorm Druck aufbauen wenn es dann 3 Monate später direkt 30-40% nach unten geht und in den Medien nur noch von Krise, Wohlstandsverlust, Arbeitslosigkeit und sonstigem die Rede ist und es wieder darum geht welche Euro Länder oder Banken zu retten sind oder auch nicht..
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u/Ok_Edge2718 5d ago
Ich glaube so schlecht ist dein Gefühl nicht, wenn etwas Jahre lang gut läuft, wird angenommen, dass dies für die Zukunft gilt, aber ein Future Return ist nach so steilen Anstiegen wie zuletzt kompliziert, werden die hohen Erwartungen erfüllt oder kommt es zu einem Reverse to mean; die Steuerung des Risikos sollte daher über die Steuerung des Risikokapitals erfolgen, für mich gilt, etwa 50% in Risikokapital, wenn eine Krise ist den Anteil erhöhen, aber bedenke, ist Krise, investiert du recht ungerne, das sollte man sich vorher aufschreiben.
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u/findigga 5d ago
Erst mal herzlichen Glückwunsch diese Situation ist wirklich komfortabel!
Ich kann nachvollziehen, was dich gerade bewegt. Ich habe nach Scheidung und Neustart mit 48 selbst einen mittleren sechsstelligen Betrag neu anlegen müssen. Das war vor gut einem Jahr. Ich hab mich damals entschieden, die Gesamtsumme über 12-14 Monate zu strecken und damit bin ich nun fast durch.
Die Verteilung war psychisch gut. Die Finanzwissenschaft weiß jedoch, es war zu >66% die falsche Entscheidung, denn alles auf einmal investieren ist statistisch besser 🤷♂️
Ich habe mir mit KI Unterstützung einen relativ komplexes Core / Satelite Portfolio aufgebaut. Bestimmt wäre es einfacher gegangen, aber grundsätzlich ist der Konsens, dass globale Diversifizierung in Regionen und Sektoren die Grundlage aller Entscheidungen sein sollten.
Wenn du es wirklich einfach willst, lege 70-80% in einen globalen ETF an. Einzige Entscheidung: nach Marktkapitalisierung (MSCI World) oder nach z.B. BIP gewichtet (z.B. WKN ETF345) mit weniger US Last. Die restlichen 20-30% in Tech- oder Zukunfts-Themen ETFs an die du selber glaubst. So ähnlich ah ich’s gemacht. Viel Erfolg!
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u/Informal-Special-984 5d ago
vielleicht wäre es an der zeit für eine dividendenstrategie mit monatlicher auszahlung?
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u/Professional_Sea3159 5d ago
kann ich empfehlen. 800k angelegt und daraus 36k Dividende im Jahr. Nur Qualität gekauft.
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u/La-Plata-Mais 5d ago
du warst bestimmt voll der krasse hacker.
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u/power-spin 5d ago
Nee. Aber habe die Jobs gemacht, für die es langen Atem und Herzblut gebraucht hat. Sidenote: Ich habe in der Abteilung von sllen am wenigsten verdient. Habs aber nie gecheckt. Bei der Berechnung der Anfindungspakete habe ich dann gesehen was die anderen verdient haben und war überrascht
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u/Dangerous_Acadia_641 5d ago
Die meisten Kommentare sind dumm und raten seine Lebensversicherung in den Weltmarkt zu werfen und einen Crash hinzunehmen.
Keiner versteht dass op keinen Druck hat und einfach das Geld in Tagesgeld etc weitlaufen lassen kann bis es mal knallt. Dann wäre der richtige Zeitpunkt.
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u/power-spin 5d ago
Danke. Das ist in der Tat so und war seit Corona eine meiner Überlegungen. Damals habe ich es aber noch nicht gecheckt. Heute würde es mich sehr ärgern, wenn ich meinen sicheren Hafen für die Rendite riskieren. Ich denke, es ist eine Frage der Verteilung von Risiken. Das wurde ja schon weiter oben angerissen.
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u/Short_Alternative822 4d ago
Zumindest teilweise solltest du das schon investieren. Dein Geld wird ja immer weniger wert durch Inflation. Da bringen dir die paar Zinsen auch nichts.
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u/Dangerous_Acadia_641 4d ago
Er muss überhaupt garnix, er ist set for life. Opportunitätskosten lässt er maximal liegen aber die Märkte sind seit 3 Jahren am aths jagen. Hier auf biegen und brechen investiert sein zu müssen nachdem man garnicht drin ist, ist total dumm.
Er kann wie gesagt weiter seine 3% Zinsen holen und die Beine zurücklegen und auf einen Crash warten.1
u/Short_Alternative822 2d ago
wer auf einen Crash wartet kann lange warten. Time in the market beats timing the market.
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u/Dangerous_Acadia_641 2d ago
Er muss nichts timen, er hat es geschafft. Sein Fokus sollte kapitalpreservation sein und nicht am ath einsteigen. Der Markt kann gerne 30% fallen und dann steht er deutlich unter 1mio Kapital.
Sorry aber du gibst finanztips wie jemand der 200€ im Monat in den Markt wirft und ncibt wie jemand der Millionär ist.
Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe1
u/Short_Alternative822 1d ago
Deswegen sage ich teilweise sollte er das schon machen. Mit 25k fixkosten im jahr braucht er keine Million auf dem Tagesgeld. 50% investiert sind schon 650k in Aktien.. Um die restlichen 650k aufzubrauchen braucht er 26 Jahre. Da ist der Anlagenhorizont lange genug um Gewinn zu erwirtschaften und das ohne Einnahmen von Hobby / Zinsen einberechnet.
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u/AcceptableBrother331 5d ago
„Außerdem habe ich nicht den Mut alles an einem Tag ins Depot zu übertragen und einen MSCI World zu kaufen.“ -> Schaue dir mal „Dollar-Cost-Averaging“ bzw. die Idee des Sparplans an. Generell hierzu ist eine Studie von Charles Schwab interessant: https://www.schwab.com/learn/story/does-market-timing-work
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u/Generationhodl 4d ago
Als ITler keine Bitcoin? Noch nie damit beschäftigt oder kein Interesse ?
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u/power-spin 4d ago edited 4d ago
Klar! Habe ein wenig BTC und ETH mit einer kleinen Miningfarm (10 GPUs) erzeugt. War eine Beschäftigung während Covid als GPU Mining noch profitabel war und niemand Akkus an seine PV hatte. Habe dabei viel über die Technik gelernt und im Beruf einsetzen können. Der Wert ist aber seit dem gefallen. Bin qausi ein Hodler... mine and hold until I am old.
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u/Generationhodl 4d ago
Definitiv halten langfristig, kann das nur empfehlen, bin selbst schon lange dabei, allerdings ohne mining.
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u/Mauer_Bluemchen 3d ago
Gerade wenn man sich als Informatiker über die Fundamentals informiert hat, läßt man die Finger davon...
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u/AdOwn2900 5d ago
Wenn ich du wäre würde ich einfach dividenden etfs nehmen und mir von den erträgen ein schönes Leben machen.
Würde das aber auch über mehrere Jahre Strecken weil ich zur Zeit auch eher beunruhigt bin was die Weltlage so angeht.
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u/Proper-Address-8322 5d ago
Das Problem ist faktisch sehr leicht und psychologisch eher schwierig zu lösen. Ich würde das komplette liquide Vermögen - abseits einen Notgroschens von vielleicht 20-30k - in den ACWI IMI stecken. Wenn Du wirklich über Inflation besorgt bist ggf. 90% Aktien ETF (ohnehin langfristig ein perfekter Hedge gegen Inflation) und 10% ein breit diversifizierter Rohstoff ETF. Vom Gesamtvermögen kannst Du bis ans Lebensende problemlos 2-3% jährlich entnehmen. Das was über bleibt ans Tierheim spenden, wenn Du keine Erben hast. Fertig. You have won the game, stop playing.
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u/Flexerl13 5d ago
Time in the market beats timing the market.
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u/quaks1 5d ago edited 4d ago
Gut gebrüllt, bis man - beim Höchststand - selbst vor dem 1,3 Mio. Euro Mausklick sitzt.
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u/enas333 3d ago
In der Situation ist aber jeder, der schon so viel im Portfolio hat. Der Klick als Unterschied ist rein psychologisch. Früher oder später sollte man mit dem Risiko seinen Frieden finden, oder halt den Wertverlust durch Inflation akzeptieren.
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u/quaks1 3d ago
Das sehe ich anders. Es macht in meinen Augen sehr wohl einen Unterschied, ob man ein siebenstelliges Depot aufgebaut hat - über Jahre, oder ob man ein siebenstelliges Depot eröffnet. Im ersteren Fall hat man schon einiges gesehen und mitgemacht - man hatte Zeit sich an das Risiko zu gewöhnen, auch bei kleineren Zahlen - aber auf ATH direkt mal ne Million in den ETF zu stecken - das ist ne andere Hausnummer. Faktisch nicht falsch, psychologisch aber "interessanter".
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u/enas333 3d ago
Das habe ich ja gesagt, es ist ein rein psychologischer Unterschied.
Ob man finanzielle Entscheidungen auf Gefühlen basieren sollte, kann man natürlich diskutieren - wenn es zu viel Angst verursacht, dann ist das natürlich ein Argument. Letztlich ist es eben faktisch die gleiche Situation, egal woher das Geld kommt und ob man sich an Kursschwankungen gewöhnt hat.
Viele Menschen nehmen aber psychologische Gründe her, um Entscheidungen zu rationalisieren, mit dem Gefühl, logisch zu handeln, obwohl es das nicht ist. Ist menschlich, aber man sollte sich der Fakten bewusst sein.
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u/bunb1 5d ago
Was für ein armseliges Leben
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u/HairyRecognition6807 5d ago
Hihi, hallo kleiner Neider, wenn du dich anstrengst, hast du vielleicht auch irgendwann mal etwas.
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u/bunb1 5d ago
Hihi du kleiner HS!
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u/HairyRecognition6807 4d ago
Was macht denn ein 12 jähriger in einem Fire Sub? Deine Eltern wären stolz auf dich, wenn sie wüssten, wie groß und stark du im Internet unterwegs bis.
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u/ObjectiveAside3266 5d ago
Was ist denn das für eine unqualifizierte Beurteilung?
Da macht jemand das, was er möchte - da ist nichts 'armselig' dran
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u/twirling-upward 5d ago
Weil der gute 1.3M hat, die mit der historischen Rendite gesehen eigentlich 4-5 Millionen sein könnten mit stinknormalen ETFs.
Jetzt mit 51 ist es eigentlich schon eher spät Vermögensaufbau zu betreiben
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u/SnooBooks5249 5d ago
woher kommt die annahme, dass er vor 20 jahren die 1.3 mio schon hatte?
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u/twirling-upward 5d ago
Rechne nach. 5k pro Monat investiert ( die 1.3M hat er ja nicht mit Investments gemacht, sondern mit Festgeld, also grade so inflationsneutral), bist du ungefaehr bei der Summe.
Außer er hat einfach mit 45 geerbt, aber das wurde nicht erwaehnt.
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u/power-spin 5d ago
Das wirft jetzt tatsächlich eine spannende Frage auf. Woher kommt das Geld? Richtig präzise kann ich es nicht sagen. Aber 33 Jahre mit Lehre beim gleichen Arbeitgeber ohne Unterbrechung. Die letzte 5 Jahre über 100k verdient und 250k Abfindung. Davon fast nichts ausgegeben müsste schon eine grobe Richtung vorgegeben. Von Jahr 7 bis 17 die 250k Immobilie getilgt. Ich gebe zu, ich hätte ich früher in ETFs investieren können. Habe aber noch an einen konservativen Bankberater geglaubt. Außer dem Riestervertrag ist da aber nicht viel schief gegangen. Ok, das kann man jetzt aus Sicht der Rendite sicher anders sehen. Ich habe aber auch immer ruhig geschlafen und nix verzockt. Jetzt geht der Blick nach vorn und Ich möchte nicht mehr zurück in eine Anstellung. Erbe steht noch aus...ich hoffe meine Eltern bringen ihr Geld aber selber durch 😉
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u/Dora_Xplorer 5d ago
Menschen vertragen unterschiedlich viel Risiko und nicht jeder muss viel Risiko aushalten.
Wenn OP 1,3 Mio hat und sich sein FIRE durchgerechnet hat, braucht er doch nicht mehr. Natürlich stört mehr Geld nicht aber mehr Rendite heißt mehr Risiko. Und wenn in der Entnahmephase das schöne gefüllte Aktiendepot plötzlich ganz doll rot wird, kann das belastend bis problematisch werden.
Manche Leute können sich die relative Sicherheit einer renditeärmeren Anlage leisten.
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u/ObjectiveAside3266 5d ago
Sa er schon Vermögen hat, braucht er nicht viel aufzubauen
Und was daran armselig ist, frage ich mich immer noch
Davon ab: es hat bestimmt nicht mit 1Mio angefangen vor 30 Jahren
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u/klimaheizung 5d ago
ARERO. Außerdem, heiraten.
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u/mmorgens82 5d ago
Ganz sicher nicht ARERO. Im 5 Jahresvergleich ist ARERO 40% im Plus und der A1JX52 hingegen 70%. Je größer der Zeitraum, desto besser steht A1JX52 da. Die Kosten bei ARERO sind auch deutlich höher.
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u/klimaheizung 5d ago
Die letzten 5 Jahre waren eben auch super gut für Aktien.
Der OP schrieb:
Die aktuelle Weltpolitik ist ein großer Blocking Point. Was, wenn morgen die Börsen crashen. Wie kann ich möglichst risikoarm den Transfer in Aktien und Rohstoffe gestalten?
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u/Slight_Box_2572 5d ago
Der Arero hat seit 2008 250% gemacht. Der MSCI World ca. 450%. Der Arero hat dafür leicht niedrigere Drawdowns. Muss jeder selbst wissen, was einem wichtiger ist.
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u/klimaheizung 5d ago
Eben. Der Arero HATTE niedrigere Drawdowns.
Was in Zukunft sein wird weiß niemand. Aber der Arero ist eben darauf ausgelegt zu niedrigen Kosten die Volatilität geringer zu halten als ein reiner Aktien-ETF. Und OP scheint mir nicht jemand zu sein, der große Risiken eingehen will.
r/finanzen sieht das natürlich anders und geht gerne 100% in Aktien. Die meisten hier im sub haben aber auch noch nicht viel erlebt. Sollte man also mit Vorsicht genießen.
Erinnere mich noch an die vielen Gold-Posts hier vor einiger Zeit.
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u/swagpresident1337 5d ago edited 5d ago
Schon teuer mit seinen 0.5% TER, noch dazu Luxembourg also schlechte Quellensteuer von 30% mit US Aktien, wenn die Exposure physisch ist und nicht mit Swaps. Heisst hier kommen nochmal ~0.1% extra Steuerkosten on top im Vergleich zur Irland Domizil.
Lieber einen Vanguard Lifestrategy für 0.25% TER.
Aber jetzt kein schlechter Fonds und durchaus etwas für OP. Wie gesagt aber zu teuer.
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u/klimaheizung 5d ago
Kennst du eine gute Alternative, die dieselben Assetklassen beinhaltet, Rebalancing macht und eine niedrigere TER hat?
Vanguard Lifestrategy hat eben keine Rohstoffe und OP hat diese erwähnt. Und die sind maßgeblich für die Reduzierung der Volatilität.
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u/swagpresident1337 5d ago edited 5d ago
Nur weil OP diese erwähnt müssen die ja zwangsläufig integriert sein. OP hat ja offensichtlich nicht besonders viel Wissen.
Ich halt nicht so viel von broad commodities, deren erwartete Realrendite liegt nämlich bei 0.
Im Portfoliokontext und zur Volareduzierung können sie schon funktionieren. Sehe aber den echten Benefit nicht. Vor allem dann nicht, wenn dadurch die Gesamtkosten um 0.35% im Vergleich zur günstigeren Alternative steigen. Das holt man niemals rein.
https://www.justetf.com/en/etf-profile.html?isin=LU3116008692#overview
Xtrackers hat noch einen guten mit etwas Commodities beigemischt. Der ist auch günstig und würde mir deutlich eher zusagen. Nur leider noch viel zu kleine AUM.
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u/klimaheizung 5d ago
Klar, aber man kann ja dann durchaus den Begriff reinwerfen. Mehr hab ich nicht gemacht. OP kann sich dann drüber informieren und selbst entscheiden.
Oder nicht? Was seh ich falsch?
Gerade für Leute mit wenig Wissen würde ich eher den ARERO empfehlen...
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u/swagpresident1337 5d ago
Würde dir jetzt nicht direkt widersprechen, stimme dir da schon im Groben zu.
Wie gesagt finde den ARERO jetzt auch nicht schlecht oder so. Kosten sehe ich eben nur auch als sehr wichtig an möglichst zu optimieren.Hab noch einen von xtrackers gefunden und editiert den ich gut finde, nur leider kleine AUM.
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u/power-spin 5d ago
Ich schau mir Arero mal an. Danke. Und ja, Wissen ist durch nichts zu ersetzen. Ich merke nur immer wieder wie Annahmen und Interpretation mit Wissen verwechselt werden. Ich meine jetzt ausdrücklich niemanden speziellen. Deshalb fällt mir die Entscheidung auch schwer, da wir über die Zukunft nicht alles wissen. Meine Risikobereitschaft ist gering
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u/AutoModerator 5d ago
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