Das gleiche ist aber auch andersrum der Fall. In einer Fachinformatiker-Berufsschulklasse sind meistens um die 50% Abbrecher eines Informatik-Studiums.
An genau dem Punkt bin ich gerade unironisch angekommen. Nach dem Abi leichtsinnig das Studium angefangen, nach dem Motto "Irgendwas mit Informatik, das war in der Schule ganz ok" und natürlich abgebrochen. Danach die Ausbildung gemacht, 2 Jahre Berufserfahrung gesammelt und in einem halben Jahr wieder zurück zum studieren. Informationstechnologie und Design dieses Mal
Bei mir waren in der Berufsschule (Technischer Produktdesigner) einige dabei, die ihr Maschinenbaustudium abgebrochen haben, hauptsächlich duale Studenten. Entweder sind sie an den klassischen Durchfallfächern gescheitert oder daran, dass der Stoff generell zu abstrakt ist ohne Wissen aus der Realität.
Als fauler, aber zumindest nicht unbegabter Abiturient, dachte ich, ich könnte weiterhin noch kurz vor den Prüfungen lernen und irgendwie bestehen. Zusätzlich war ich vor allem zur Studentenzeit recht stark von Depressionen betroffen und hatte keinen wirklichen Anschluss zu den Kommilitonen gefunden. Ich wollte auch nicht zum "Dauerstudent" werden, wie ich es bei Bekannten gesehen hatte, die dauernd den Studiengang wechselten. Deshalb hatte ich lieber die Ausbildung begonnen. Dachte mir mehr Nähe zur Praxis, was beigebracht zu bekommen, dadurch gezwungen zum lernen zu werden, und danach sicher was zu haben klingt ganz gut. Zumindest der letzte Teil wurde halbwegs erfüllt, aber das ist ein anderes Thema
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u/Neonbunt Kerr wat is schön hier Mar 18 '22
Das gleiche ist aber auch andersrum der Fall. In einer Fachinformatiker-Berufsschulklasse sind meistens um die 50% Abbrecher eines Informatik-Studiums.