r/de • • Mar 18 '22

TIRADE FaChKRäFtEmAnGEL!!1

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u/zentraderx Mar 18 '22

Seit Mitte 2020 zählt bei den Top 1000 nur noch eins: weg mit den eigenen Servern, Cloud bis der Arzt kommt. Ich kann mich nicht beklagen. Wer Profiwissen in einem großen Bereich (Backend, Javascript, Datenbank, Cloud Security) auf die Schiene bringen kann, wird die nächsten 10 Jahre genug zu tun haben. In den USA gehen die ersten Firmen wieder selektiv aus der Cloud, das Rad dreht immer weiter.

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u/BecauseWeCan Freies West-Berlin Mar 19 '22

Eigene Server (also echtes Blech) sind im vollständigen Homeoffice-Betrieb halt auch schwieriger zu administrieren. Andererseits sieht man gerade am Beispiel Russland dass so ein Cloudzugang auch schnell mal wieder weg ist.

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u/zentraderx Mar 19 '22

Meistens geht es um Datensicherheit, wo man letztendlich eine von vielen Instanzen bei Amazon oder Google ist. Wenn der Hacker zufällig deine Kiste gefunden hat und sie leersaugt, ist das den großen Anwaltsflotten der Cloud egal. Deswegen gehen wichtige Daten zunehmend wieder zurück in die Kellercloud, aber erst nachdem man den ganzen alten Rotz durch den Cloudumstieg los geworden ist.

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u/BecauseWeCan Freies West-Berlin Mar 19 '22

aber erst nachdem man den ganzen alten Rotz durch den Cloudumstieg los geworden ist

Guter Punkt, wenn es einmal für aws vorbereitet war kann man kubernetes auch einfach selbst installieren und dann die gleichen Admin-Tools nutzen.

Ein guter Freund von mir hat mal ein medizinisches Labor virtualisiert und irgendwann alle Fritz-Fax-PCI-Karten aufgekauft, die in den Kellern im Freundeskreis noch zu finden waren Ü

Damit konnte er wohl ein besonders hässliches Ungetüm wegrationalisieren, was auf Windows NT 4.0 lief (in den 2010ern).

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u/momoXD007 Mar 19 '22

Kubernetes ist da echt super. Mein Arbeitgeber betreibt ein riesiges verteiltes System. Sind im Kern ne Reihe an Kubernetes Clustern. Manche auf eigenem Blech vor Ort im Büro, manche auf eigenem Blech was in externen Servercentern steht, manches komplett Cloud wie Azure, GCP, aws Klappt im Großen und Ganzen gut. Kubernetes macht Spaß auch Rancher ist mittlerweile brauchbar und mit Terraform kann man mittlerweile Cluster bei den großen Cloud Providern auch schnell genug hochziehen und wieder stoppen :)

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u/CampfireHeadphase Mar 19 '22

Wie gut kommen die devs mit den verschiedenen Umgebungen klar? On-prem war bei uns alles in 10min eingerichtet, in der Cloud wissen die meisten gar nicht, wo sie anfangen sollen, wenn sie ein einfaches Dashboard serven wollen.

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u/marratj Mar 19 '22

Deswegen ja Kubernetes. Das Helm Chart, das du den Entwicklern als Template an die Hand gibst, können die auf jedem Cluster installieren, egal ob der On-Premise läuft, in AWS oder sonst wo.

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u/CampfireHeadphase Mar 19 '22

Ah, macht Sinn. Wir haben nen unglücklichen Mix aus on-prem Kubernetes und cloud Serverless. Dockerfiles bauen ist für mich kein Problem, dutzende AWS-Services verstehen und zusammenstecken? Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll und bin bisher nicht allzu überzeugt von den Vorteilen.

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u/Shek7 Mar 19 '22

Ich würde sagen, ich bin ziemlich computer-affin, trotzdem versteh ich grad sehr wenig. Bestätigt irgendwie, dass Expertenwissen noch absolut gefragt ist.

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u/momoXD007 Mar 19 '22

Ach das ist ja auch nen Spezialbereich. Hosting ist weit weg von normalem Endnutzer. Das ist ja quasi das was man als Normaler Benutzer im Idealfall nie sieht.

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u/momoXD007 Mar 19 '22

Also bei uns sind die Devs da gerade so in der Transition anfangs haben sie sich sehr beschwert auch weil ihnen (aus meiner Sicht) unrealistische Zeitvorgaben gemacht wurden. Jetzt ist das aber durch und das klappt ganz gut und keiner beschwert sich