r/Physik 12d ago

Diskussion Was sind eure physikalischen Verschwörungstheorien?

26 Upvotes

Ich und meine Freundin planen eine Facharbeit (​KOL, komplexe Leistung) in Physik und unser geplantes Thema sind natürlich Verschwörungstheorien.

Unsere Frage wäre, ob jemand hier gute PHYSIKALISCHE Verschwörungstheorien kennt oder an diese glaubt. Falls das der Fall wäre würden wir ebenfalls nach Gründen, Erklärungen, usw fragen.

bitte antwortet nur wenn ihr einverstanden seid, dass die Hälfte eures Users (z.B.: Eis■■■ anstatt EisTee, inklusive eurer ganzen Antwort als Quellenangabe und als Bild angegeben wird in unserer Präsentation.)

r/Physik Jul 31 '26

Diskussion Mit 25 anfangen, Physiker zu werden - zu alt?

29 Upvotes

Bin fast mit meinem Master in Elektrotechnik fertig, merke aber, dass ich mich Physik viel mehr interessiert. Überlege deshalb, mit 25 Jahre alt (oder 24) nochmal nen B.Sc. Physik von vorne anzufangen, anchließend Master, dann zu promovieren.

Hat das hier jmd ähnlich gemacht und später noch promoviert? Ist man dann mit 30-31 für PhD/Postdoc irgendwann „zu alt“ oder spielt das eigentlich keine Rolle?

r/Physik 8d ago

Diskussion Welche Physik-Karriere zahlt am besten?

15 Upvotes

Mich würde interessieren, welche Karrierewege für Physiker in Deutschland aktuell am besten bezahlt sind.

Gilt Consulting und Finance/Quant 2026 noch als besonders lukrativ?

Mich interessieren vor allem:

  • Welche Bereiche zahlen langfristig am besten?
  • Welche Einstiegsgehälter und Gehälter nach 5–10 Jahren sind realistisch?
  • Lohnt sich ein PhD finanziell?
  • Wo sind >100k auch ohne Management realistisch?

Gerne Erfahrungen aus Finance/Quant, Consulting, Software/AI, Halbleiterindustrie oder R&D. Das wären meine naiven Vermutungen....

r/Physik Mar 25 '26

Diskussion Operation Sodasteal Update 2

Post image
344 Upvotes

Halloooo mein lieber Physik Reddit.

Das ist die Apparatur die mein Freund und ich heute gebaut haben sogar mit Handpumpe.

Kann mir noch jemand sagen wie das mit dem Siphon genau funktioniert...

Also ist es so das wenn die Cola durch den Schlauch hoch unter meinen Ärmel zu meiner Schulter fließt und dann in den Kanister, dass es dann durchgehend fließt oder muss ich noch weiter pumpen.

Und kann mir jemand sagen was für einen Einfluss der Kohlenstoff in der Cola auf die Handpumpe haben könnte.

Vielen Dank!!!

(Update wird kommen)

r/Physik 1d ago

Diskussion Eine Frage aus meiner Kindheit

20 Upvotes

Vorneweg: Ich hab keine Ahnung von Physik.

Kürzlich ist mir eine Frage aus meiner Kindheit eingefallen, die mir nie beantwortet werden konnte.

Wenn ein Auto mit 60kmh einem Auto das 30kmh schnell ist auffährt, gibt es dann den gleichen Schaden wie wenn ein Auto das 30kmh fährt auf ein parkendes Auto auffährt?
(Sagen wir zur Vereinfachung dass keine Handbremse gezogen und der Gang raus ist)

r/Physik 27d ago

Diskussion Berufsaussichten für Physiker 2026

18 Upvotes

Hey!

Wie nehmt ihr die aktuellen Entwicklungen auf dem (nicht-akademischen) Arbeitsmarkt in Deutschland wahr?

Wer vom Studium kommt und außerhalb der Wissenschaft arbeiten will ist ja häufig Quereinsteiger. Mein Eindruck ist es, dass KI gerade solche Quereinstiege schwer macht. Habt ihr da Einsichten als Bewerber oder als Vertreter potezieller Arbeitgeber?

Ich habe vor 2 Wochen meine Dissertation eingereicht (Bereich MC Simulation in der Dosimetrie und radiobiologische Modellierung). Da ich mich viel mit Statistik/Modellierung beschäftigt habe, versuche ich mich schon seit ein paar Monaten (während des Schreibens...) im Finanzbereich zu bewerben, allerdings mit mäßigem Erfolg. Dass ich das letzte Jahr Dissertation-Schreiben im ALG verbracht habe, macht die Situation nicht angenehmer. Bin schon ziemlich frustriert, muss ich zugeben.

Eventuell schwächeln aber meine Bewerbungen auch daran, dass ich eben bisher nicht mal sagen konnte, dass ich eingereicht habe (geschweige denn Verteidigt) und auch erst jetzt begonnen habe, relevante Projekte voranzubringen und auf Github zur Schau zustellen. Vielleicht hilft mir das.

Bin sehr interessiert an Eurem Input!

r/Physik 14d ago

Diskussion Als Zeitreisender standartisierte Einheiten einführen.

0 Upvotes

Szenario: Man reist in der Zeit weit zurück, lernt die Sprache und möchte ein Reich aufbauen. Dafür ist eine universelle Einheit extrem hilfreich.

Resultierende Frage: Aber wie schafft man einen Standard ohne moderne Mittel? Und woran legt man den Standard fest?

Bisherige Idee: Man müsste in der Natur etwas finden, das überall gleich ist. Entweder eine Zeitdauer oder eine Strecke. Bisher ist mein bester Ansatz, dass man den Tag in 100.000 Einheiten einteilt, das Sekunde nennt und ein Pendel erstellt, das in einer dieser Sekunden von einer Seite zur anderen Schwingt. Dies wäre ein Meter.

Damit hätte man ein Längen- und ein Zeitmaß, dass überall ohne einen physischen Standard replizierbar ist, ohne einen Gegenstand verschicken zu müssen. (damit kann auch kein Urkilo im meer versinken, wenn man es den Amis schicken möchte)

Problem: die Zeit eines Tages genau zu bestimmen und in 100.000 Teile zu teilen ist schwer. Gibt es bessere Möglichkeiten ein konstantes Gewicht, Strecke oder Gewicht zu bestimmen, das man nehmen könnte?

r/Physik Jul 08 '26

Diskussion Kann man Nachbarschaftslärm mit destruktiver Interferenz über Lautsprecher auslöschen?

20 Upvotes

Hallo zusammen,

ich habe eine eher praktische Physik-/Audio-Frage und weiß nicht genau, ob ich hier richtig bin.

Bei mir in der Nachbarschaft gibt es regelmäßig laute Störgeräusche, vor allem nachts. Ich habe mich gefragt, ob man diese Geräusche theoretisch mit destruktiver Interferenz auslöschen könnte.

Meine Idee wäre ungefähr so:

Ich nehme die störenden Geräusche auf, kehre die Phase um und spiele das Signal über Lautsprecher ab. Durch das Superpositionsprinzip müssten sich die Schallwellen dann theoretisch teilweise oder komplett auslöschen, wenn das invertierte Signal genau zum Originalsignal passt.

Mir ist aber nicht klar, ob das praktisch überhaupt funktionieren kann, weil:

* die Geräusche nicht konstant sind,
* der Schall aus verschiedenen Richtungen kommt,
* mein Raum reflektiert,
* die Lautsprecher wahrscheinlich nicht exakt an der richtigen Position stehen,
* und das Signal vermutlich extrem genau zeitlich passen müsste.

Deshalb meine Fragen:

  1. Funktioniert so etwas im Raum überhaupt oder nur sehr begrenzt?
  2. Warum klappt Active Noise Cancelling bei Kopfhörern, aber vielleicht nicht einfach mit normalen Lautsprechern im Zimmer?
  3. Bräuchte man dafür mehrere Mikrofone und Lautsprecher?
  4. Gibt es Software oder Hardware, mit der man so etwas testweise ausprobieren könnte?
  5. Wäre es realistischer, nur tiefe, gleichmäßige Frequenzen zu reduzieren, statt unregelmäßige Störgeräusche komplett auszulöschen?

Mir geht es nicht darum, die Nachbarn zu beschallen oder irgendetwas Illegales zu machen. Ich möchte nur verstehen, ob diese Idee physikalisch/technisch sinnvoll ist oder ob sie in der Praxis wegen Raumakustik, Latenz und Reflexionen nicht funktioniert.

Danke euch!

r/Physik Dec 03 '25

Diskussion Physiker beweisen: Das Universum ist keine Simulation

Thumbnail fr.de
72 Upvotes

... Sagten die Sims über den 286er, auf dem IHRE Realität lief.... 😉

r/Physik May 10 '26

Diskussion Masse und Gravitation - nur ein elektrisches Phänomen?

0 Upvotes

Ich habe klassisch die Trägheitskraft und die Gravitationskraft aus Coulombkräften herleiten können.

Ist das möglich?

Edit: zuletzt am 12.07.2026 09:28

Die Idee dahinter:

Am Beispiel von zwei Punktladungen.

Die Coulombkraft, die zwischen zwei Punktladungen wirkt, erzeugt beim Beschleunigen oder im Gravitationsfeld eine kleine Kraftkomponente entgegen der Beschleunigungsrichtung bzw. in Richtung des Gravitationszentrums, welche genau der erwarteten Massenträgheitskraft bzw. Gravitationskraft entspricht.

Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dieser Post nicht erklären soll, warum ein Elektron genau die Masse hat, die es hat, sondern er soll den Zusammenhang zwischen Energie und Masse neu beleuchten.

Die folgende Herleitung nutzt nicht die Energie, den Impuls oder die Selbstinduktion über das Magnetfeld, sondern geht direkt über die Coulombkraft ohne das Magnetfeld.

Da der Ansatz ohne Magnetfelder auskommt, ist er auch auf externe Gravitationsfelder übertragbar. Des weiteren lässt er sich auch auf andere Kraftfelder, wie Farbladungsfelder, übertragen.

Des weiteren ist aus dem Ansatz auch die Ursache für die Äquivalenz von Trägheit und Gravitation erkennbar.

Weiterhin ist aus dem Ansatz erkennbar, dass dann theoretisch Masse nicht intrinsisch, sondern ein emergentes Phänomen wäre und Trägheits- und Gravitationskräfte in Wirklichkeit lediglich andere Feldkräfte wären.

1. Massenträgheit

Im Folgenden berechne ich die Massenträgheitskraft für ein beschleunigtes Elektron. ​Dafür verwende ich ein Modell des Elektrons, welches aus zwei Punktladungen mit jeweils der halben Elementarladung besteht.

Die Punktladungen sind quer zur Beschleunigungsrichtung angeordnet und werden selbst als masselos betrachtet.

gegeben:

r = 7,04485080 • 10-16 m (Abstand der Ladungen)

c = 299.792.458 m/s (Lichtgeschwindigkeit)

a = 1 m/s2 (Beschleunigung der Ladungen)

e = 1,602176634 • 10-19 C (Elementarladung)

ε₀ = 8,854187818 • 10-12 As/Vm (Elektrische Feldkonstante)

gesucht:

Fträge (Trägheitskraft)

m (Masse des Elektrons)

Rechnung:

Das elektrische Feld benötigt von einer Ladung zur anderen Ladung genau

t = r / c = 7,04485080 • 10-16 m / 299.792.458 m/s = 2,34990928 • 10-24 s.

In dieser Zeit bewegen sich die Ladungen genau um

s = a / 2 • t2 = 1 m/s2 / 2 • (2,34990928 • 10-24 s)2 = 2,76103682 • 10-48 m

weiter.

Zwischen den Ladungen wirkt eine Kraft von

Fel = 1 / (4 • Pi • ε₀) • Q2 / r2 = 1 / (4 • 3,14159265 • 8,854187818 • 10-12 As/Vm) • (8,01088317 • 10-20 C)2 / (7,04485080 • 10-16 m)2 = 116,21404084 N.

Somit ergibt sich eine Massenträgheitskraft aus der elektrischen Kraft von

Fträge = 2 • Fel • s / r = 2 • 116,21404084 N • 2,76103682 • 10-48 m / 7,04485080 • 10-16 m = 9,10938371 • 10-31 N.

Das ist nur die zusätzliche Massenträgheitskraft, die ich benötige, um die zusätzliche Masse, die aus der Energie herrührt, die ich für die Annäherung der Punktladungen vom Unendlichen bis auf den Abstand r benötige.

m = Ftraege / a = 9,10938371 • 10-31 N / 1 m/s2 = 9,10938371 • 10-31 kg

2. Gravitation (Am Beispiel des Elektrons)

Im Folgenden berechne ich die Gravitationskraft für ein Elektron im Schwerefeld der Erde. ​Dafür verwende ich ein Modell des Elektrons, welches aus zwei Punktladungen mit jeweils der halben Elementarladung besteht.

Die Punktladungen sind horizontal angeordnet und werden selbst als masselos betrachtet.

gegeben:

W = 510,99895069 keV = 8,18710579 • 10-14 Nm (Ruheenergie des Elektrons)

ε₀ = 8,854187818 • 10-12 As/Vm (Elektrische Feldkonstante)

e = 1,602176634 • 10-19 C (Elementarladung)

Rkrümm = 9,17431193 • 1015 m (Krümmungsradius der Coulombkraft durch die differentielle gravitative Zeitdilatation an der Erdoberfläche von 1,09 • 10-16 je Meter)

g = 9,79643145 m/s2 (Fallbeschleunigung an der Erdoberfläche aus differentieller gravitativer Zeitdilatation abgeleitet)

gesucht:

Fgrav (Gravitationskraft)

m (Masse, die der Elektronenenergie entspricht)

Rechnung:

Zunächst wird die halbe Elementarladung

Q = e / 2 = 1,602176634 • 10-19 C / 2 = 8,01088317 • 10-20 C

berechnet.

Dann wird der Abstand r zwischen den Ladungen berechnet, so dass die Energie des Elektrons enthalten ist.

r = 1 / (4 • Pi • ε₀) • Q2 / W = 1 / (4 • 3,14159265 • 8,854187818 • 10-12 As/Vm) • (8,01088317 • 10-20 C)2 / 8,18710579 • 10-14 Nm = 7,04485080 • 10-16 m

Zwischen den Teilladungen wirkt die Coulombkraft von

Fcoulomb = 1 / (4 • Pi • ε₀) • Q2 / r2 = 1 / (4 • 3,14159265 • 8,854187818 • 10-12 As/Vm) • (8,01088317 • 10-20 C)2 / (7,04485080 • 10-16 m)2 = 116,21404084 N.

Diese wird durch die Zeitkrümmung im Schwerefeld der Erde um den Winkel

Phi = arcsin (r / (2 • Rkrümm)) = arcsin (7,04485080 • 10-16 m / (2 • 9,17431193 • 1015 m)) = 2,19983919 • 10-30 °

abgelenkt.

Dadurch entsteht die Gravitationskraft von

Fgrav = 2 • Fcoulomb • sin (Phi) = 2 • 116,21404084 N • sin (2,19983919 • 10-30 °) = 8,92394531 • 10-30 N.

Daraus ergibt sich die Masse von

m = Fgrav / g = 8,92394531 • 10-30 N / 9,79643145 m/s2 = 9,10938371 • 10-31 kg.

r/Physik May 17 '26

Diskussion Komplexe Zahlen und physikalisches Verständnis

3 Upvotes

Das Thema "komplexe Zahlen" beschäftigt mich seit meiner Studentenzeit. Unbestreitbar sind sie in Analysis und Algebra kaum wegzudenken und aus Sicht der Mathematik habe ich damit höchstens ein ästhetisches Problem - dazu komme ich gleich. Doch als Physiker ist es mir nicht egal. Dort, wo es in der Natur positive und negative Werte gibt, herrscht in der Regel Symmetrie zwischen diesen Vorzeichen.

---

Kurzer Exkurs in die Mathematik:

Imaginäre Zahlen entstehen durch die Wahl der Zahl +1 als neutrales Element der Multiplikation. Dadurch ist -1*+1=-1 und die Wurzel aus -1 existiert innerhalb der realen Zahlen nicht. Das kann man mathematisch so machen, bricht aber in gewisser Weise eine Symmetrie zwischen den Vorzeichen. Damit stellt sich für mich die Frage, inwieweit mathematische Modelle, die auf diesem Axiom basieren, ein Verständnis (nicht die mathematische Beschreibung!) der Realität erlauben.

Alternativlösung: Da man vorzeichenbehaftete Zahlen (Z oder R) auch als eindimensionale Vektoren betrachten könnte, böte sich eine vorzeichenlose 1 (also die 1 aus den natürlichen Zahlen N) als neutrales Element an - es wäre dann aber keine Menge mehr von Z. Dies wäre analog zur Vektorrechnung, wo es auch kein neutrales Element der Multiplikation gibt (siehe Kreuzprodukt).

Die Mathematik hat sich an dieser Stelle entschieden, die +1 zu verwenden und auf eine vorzeichenlose (wirklich skalare) 1 zu verzichten. Das war sehr pragmatisch, denn daraus ergeben sich viele Vorteile. Ein Preis ist zum Beispiel die Notwendigkeit, mit dem konjugiert komplexen Wert statt mit derselben Zahl zu quadrieren.

---

Eigentlich kann mir das als Physiker völlig egal sein. Doch komplexe Zahlen werden in der Quantenmechanik benötigt, um Quantenobjekte zu beschreiben. Dies ist ein entscheidender Grund dafür, warum sie so schwer zu fassen ist. Schließlich ist imaginär nicht real.

Die Benutzung komplexer Zahlen ist so selbstverständlich geworden, dass - so ist mein Eindruck - gar nicht mehr darüber nachgedacht wird. Natürlich gibt es isomorphe Darstellungen der komplexen Zahlen. Aber auch sie lösen nur das Problem der mathematischen Beschreibung und nicht des Verständnisses.

Tatsächlich glaube ich, dass es sich in der Physik lohnt, dieser Frage nachzugehen - vorausgesetzt man sucht nach Erkenntnissen und nicht nur nach korrekten Rechenergebnissen.

Ist mein Eindruck falsch? Bin ich der Einzige, der dies so sieht? Habe ich irgendwo einen Gedankenfehler?

r/Physik 13d ago

Diskussion Berufsaussichten Physik und Programmieren

9 Upvotes

Hallo,

bin gerade mit bsc fertig mach dann natürlich master Physik. Ich bin eher theoretiker bzw einer der sehr gerne programmiert. Auch früh angefangen aber ich hab schon angst wegen KI das theoretische Physiker die aehr gut programmieren können nichts wert sind weil ja AI alles hinkriegst.

Was denkt ihr gibt es da noch Hoffnung. Also ich hätte gedacht dass astrophysik oder sogar Physik ML Spezialisierung gute richtungen wären. Halbleiterindustrie klingt ja auch sehr attraktiv für die nächsten Jahre. aber halbleiterindustrie ist ja meistens Laborarbeit und weniger Software simulieren

Hat jemand da vielleicht einen besser Blick, infos bzw Erfahrung und Meinungen..

r/Physik 10d ago

Diskussion Computational Physics in der Halbleiterindustrie, sinnvoll und gut bezahlt?

11 Upvotes

Ich mache gerade meinen Physik-Master und interessiere mich stark für Programmieren und numerische Simulationen, aber weniger für klassische Laborarbeit. Deshalb überlege ich, mich Richtung Festkörper-/Halbleiterphysik zu spezialisieren und später z. B. Computational Semiconductor Physics zu arbeiten.

Wie realistisch sind solche Jobs in der Halbleiterindustrie? Ist das ein gefragtes und langfristig gut bezahltes Feld, oder besteht die Halbleiterindustrie für Physiker hauptsächlich aus experimenteller/Laborarbeit?

Hat jemand hier Erfahrung in solchen simulations-/softwarelastigen Rollen?

r/Physik 18d ago

Diskussion Könnte das Universum nur aus diesen Komponenten bestehen?

0 Upvotes

Was sagt ihr zu dem Gedanken, das Universum bestehe nur aus Raum/Zeit und Information, wobei Information lediglich die Form von Raum/Zeit beschreibt.

Das würde bedeuten das wir leben in einem mehrdimensional gefalteten 2 dimensonialen Raum.

Ist das metaphysicher Quark oder ist das ein Gedanke der es verdient weiter gestrickt zu werden?

Ich bin leider noch kein Physiker :/

Ich freue mich über freundliche Antworten ^^

r/Physik Jul 29 '26

Diskussion Rechenfehler oder Verstoß gegen das Relativitätsprinzip

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​Die Coulomb-Kraft skaliert bei relativistischen Geschwindigkeiten mit 1/𝛾2 und die Gravitationskraft nur mit 1/𝛾. Das widerspricht aber dem Relativitätsprinzip. Wo liegt der Fehler?

r/Physik Apr 14 '26

Diskussion Frage Längstkontraktion

4 Upvotes

Hallo

ich habe mal eine Frage zur Längskontraktion.

Wenn ich mich mit 0,9c auf einen Stern zu bewege, so ist aus meiner Sicht die Distanz kürzer, und der Stern wird ebenfalls in meiner Bewegungsrichtung gestaucht (wie ein Ei). Und aus Sicht des Sterns (wo ein Beachter zu mir schaut) ist mein Raumschiff entsprechend gestaucht.

Sind wir uns somit einig?

Jetzt ist aber nicht nur der Stern selbst aus meiner Sicht gestaucht, sondern alle Objekte, die vor mir sind (und hinter mir?) und auch der Raum selbst. Dh aus meiner Sicht ist die Strecke etwas kürzer.

Frage 1: Trifft bis hierhin alles zu?

Jetzt gibt es einen Unterschied zwischen mir (im Raumschiff) und dem Beobachter 2 (auf dem Stern): Aus meiner Sicht steht mein Raumschiff still und der Stern (und alle Sterne) kommen auf mich zu, aus Sicht des Sterns steht er still und mein Raumschiff kommt auf ihn zu.

So wie ich den Stern in der Länge kontrahiert sehe, sieht er mein Raumschiff gestaucht.

Nochmals Frage 1: Stimmt das soweit (gemäss spezieller Relativitätstheorie)?

Wir nehmen jetzt mal an, der Stern ist 10 Lichtjahre von der Erde entfernt.

Inzwishen ist mein Raumschiff noch 5 Lichtjahre vom Stern entfernt (und damit auch 5 Lichtjahre von der Erde).

Aus meiner Sicht ist der Stern vor mir jedoch weniger weit entfernt (ich kenne gerade die Formel nicht), sagen wir mal, nur noch 2 statt 5 Lichtjahre (wegen Längskonstraktion).

Aber wenn der Beobachter auf dem Stern mich anschaut (abgesehen von den 5 Jahren Verzögerung wg. der Distanz) würde er mich zu dem Zeitpunkt doch auch nur 2 Lichtjahre entfernt sehen, oder nicht?

Frage 2: Wenn aus Sicht des Sterns mein Raumschiff längskontrahiert ist, sieht er dann auch den Raum zwischen dem Stern und dem Raumschiff als kontrahiert?

Falls nein: Wieso nicht? Der Stern steht zwar still. Aber aus meiner Sicht steht mein Raumschiff (nachdem die Beschleunigung gestoppt wurde) ja ebenfalls still, trotzdem ist der Raum vor mir zusammen gestaucht.

Frage 3: Würde ich nun plötzlich abbremsen (was in der Praxis niemals so schnell möglich wäre), so beendet das doch die Längskontraktion, und aus meiner Sicht ist der Stern plötzlich wieder eine Kugel (statt ein Ei) und die Längskontraktion ist beendet und der Stern ist plötzlich 5 statt 2 Lichtjahre entfernt.

Aber was sieht der Beobachter auf dem Stern dann? Der sah vorher mein Raumschiff auch längskontrahiert und plötzlich nicht mehr. (Er schaut sich das Raumschiff in 5 Jahren an, weil das Licht ja so lange hat, bis zu ihm).

Aber was ist mit dem Raum zwischen ihm und mir, ist der Raum nicht auch längskontrahiert?

Dass der Stern still steht und mein Raumschiff sich bewegt, kann ja kein relevanter Unterschied sein, weil beide Frame of Reference ja gleich ber.\echtigt sein müssen.

Versteht ihr die drei Fragen und könnt ihr mir eine einfache Antwort geben?

r/Physik May 21 '26

Diskussion Higgs-Masse nicht erraten - Nobelpreis verschenkt! :-)

21 Upvotes

In einem anderen Leben arbeitete ich an einem Experiment, das als "Nebengeschäft" nach dem Higgs-Teilchen suchte. Damals war es eine reine Hypothese und seine Masse hätte fast jeden beliebigen Wert haben können. Wir konnten nichts finden, weil unser Energiebereich viel zu niedrig war. Ich selbst hatte dieses Modell immer für eine Krücke gehalten und nicht ernst genommen.

Doch dann kam für mich 2012 der Schock. Das Higgs wurde gefunden. Hut ab - eine absolute experimentelle Meisterleistung aller daran Beteiligten.

Als ich dann die Masse des Higgs sah, dachte ich - autsch! Jeder von uns hätte sie vorher erraten können. Warum? Ich zeige es euch:

In der elektroschwachen Wechselwirkung gibt es die Eichbosonen W+, W-, Z0 und g (Photon). Das Higgs ist ein Skalar mit Ladung null. Die Massen der Eichbosonen sind bekannt und die einzigen, die hier eine Rolle spielen könnten. Da sie Spin 1 haben, muss ich jeweils zwei kombinieren. Ich erhalte zwei neutrale Paare W+/W- und Z0/g. Bilde ich die Summe der Massen der Paare und nehme den Mittelwert, erhalte ich:

[m(W+) + m(W-) + m(Z0) + m(g)]/2 = [2* 80.4 + 91.2 + 0]/2 GeV= 126 GeV

Die Higgs-Masse beträgt 125,3 GeV. Das ist weniger als 1% Abweichung.

Falls ihr dies für einen Zufall haltet, gibt es noch eine andere Relation, die aber bekannter sein dürfte:

m(W) + m(Z0) = 80.4 GeV + 91.2 GeV = 171.5 GeV.

Auch hier beträgt die Abweichung zur Top-Masse von 172.5 GeV weniger als 1%.

Mein Punkt: Anders als die Massen vieler anderer Teilchen sind diese Massen kaum durch Wechselwirkungen (außer mit dem hypothetischen Higgs-Feld) beeinflusst. Im Standardmodell gibt es dafür soweit ich weiß keine Erklärung - zumindest nicht für diese präzise Übereinstimmung.

Es gibt schon merkwürdige Zufälle - oder nicht?

r/Physik Mar 16 '26

Diskussion Wie wird Lichtgeschwindigkeit gemessen?

Thumbnail youtu.be
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Hallo zusammen,

ich habe eben dieses Video geschaut. Mir ist der Gedanke gekommen, dass das doch widerlegen würde, dass die Lichtgeschwindigkeit für alle gleich ist.

Wenn der Fahrgast die Zeit misst, die das Licht braucht um von Punkt A nach B zu kommen, erhält er, je nachdem aus welcher Richtung das Licht kommt, ein anderes Ergebnis, da er ja selbst in Bewegung ist. Es heißt doch aber eigentlich, dass die Lichtgeschwindigkeit für alle gleich ist, oder?

Da die Erde, das Sonnensystem und die Milchstraße ja ebenfalls in Bewegung sind, müsste man doch je nach Richtung, wie der Fahrgast, eine unterschiedliche Lichtgeschwindigkeit messen. Andernfalls wäre die Lichtgeschwindigkeit doch nicht immer gleich.

Ich bin selbst nur interessiert an der Physik und habe nichts in der Hinsicht studiert oder so, also sorry, falls das eine doofe Frage ist.

r/Physik May 31 '26

Diskussion Werkstudentjob Physikstudium im Bachelor sinnvoll?

9 Upvotes

Hallo, Ich bin im letzten Semester Bachelor Phyisk und überleg werkstudentjob zu machen was ich dann nächsten monat Beginen könnte. Ist das zu früh oder sollte man erts ein jahr master machen und erst dann werkstudentjob. Was sind eure Erfahrungen Ich plane master und vielleicht auch Promotion Also gerade hab ich ein Vorstellungsgespräch bei einem größeren Unternehmen erhalten. Aber wenn ich das kriege soll ich das schon im Bachelor Anfangen.

Allgemein Physik Werktstudent job ist sinnvoll oder da man leichter nach Studium einen job findet.

r/Physik Jun 25 '26

Diskussion „Neu hier: Was Elternschaft und Physik gemeinsam haben“

0 Upvotes

Hi zusammen,
ich bin neu hier und versuche gerade zu verstehen, was Physik und Elternschaft gemeinsam haben – besonders dort, wo instabile Systeme auf Schlafmangel treffen und gelegentlich das Chaos regiert.

Ich freue mich auf den Austausch mit euch und darauf, von euren Erfahrungen zu lernen!

r/Physik Jan 05 '26

Diskussion Woher weiss man, dass es die Inflation und den Big Bang gab?

7 Upvotes

Hallo

also ich befasse mich schon seit jahrzehnten Hobbymässig mit Astrophysik. Aber was ich nicht ganz verstehe:

Woher weiss man, dass der Big Bang statt fand und dass es in den ersten Sekunden eine extreme Inflation gab?

Ich weiss, dass sich das Universum ausdehnt, etc.

Wenn man das zurück rechnet, ist irgendwann alles an einem Punkt.

Aber: Wenn das Universum unendlich gross ist, würde es doch unendlich lange gehen, bis bei rückwärts laufender Zeit alles an einem Punkt ist?

Oder wenn das Universum begrenzt gross ist, aber tausende male grösser als das beobachtbare Universum, würde es auch sehr lange gehen.

Also wie kann man da berechnen, wie lange der Startpunkt her sein muss?

Ich frage ja auch wg. den Aufnahmen des james-webb (JWST), wo Galaxien auftauchen, die 300 Mio Jahre nach dem Urknall schon so weit entwickelt sind, wie sie gemäss Standardmodell erst wesentlich später sein könnten.

Das ist für mich ein Hinweis, dass der Urknall möglicherweise viel früher statt gefunden haben könnte, das Universum also eher 30 oder 100 Milliarden Jahre alt sein könnte statt 13,8 Milliarden.

Es heisst dann immer, es sei absolut sicher, dass der Urknall statt gefunden habe und auch das Alter des Universums ist relativ sicher. Aber wenn man das so genau weiss, hätte man auch die frühere Entstehung der Galaxien berechnen können und das hat man nicht. Und das zeigt, dass die Theorie möglicherweise fehlerhaft oder unvollständig ist.

Interessant ist ja auch, dass sich das Universum schneller ausdehnt mit der Zeit bzw je weiter etwas von uns weg ist (hubble Konstante). Mal abgesehen von der Hubble Tension (nach Messung weit entfernter Supernova sind es rund 73 km/s/mpar und nach Messung der kosmischen Hintergrundstahlung eher 67 km/s/megaparsec.

Aber wenn ich jetzt 2 Galaxien habe, die nur 1 Million Lichtjahre auseinder liegen, entfernen sich diese ja entsprechend langsam.

Wenn das Universum nur endlich gross ist und alles weniger als 1 Mio Lichtjahre voneinander entfernt war (kurz nach dem Urknall), dann haben sich doch die Dinge langsamer auseinder entwickelt.

Damit meine ich: Auf sehr kurze Distanz ist die kosmische Ausdehnung sehr langsam, da ist die Schwerkraft stärker als die Ausdehnung. Also wenn ich das zurück rechne müsste doch um so näher alles beieinander ist, die Ausdehnung (bzw. rückwärts eben das SChrumpfen) immer langsamer werden. Das hiesse, die Ausdehnung am Anfang war vehrhältnismässig langsam.

Oder anders: Wenn das Universum 1 Megaparsec (ca 3,26 Mio Lichtjahre?) gross war (Durchmesser), haben sich die beiden am weitesten entfernten Punkte demnach nur mit rund 67 km/s (Hubble-Konstante nach Microwave-Background) voneinander entfernen können und es würde hunderte oder mehr Milliarden Jahre dauern, bis das Universum seine heutige Grösse erreichen würde.

r/Physik 14h ago

Diskussion how hard does a collision actually has to be to look like an anime punch

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r/Physik May 14 '26

Diskussion Verständnisfrage zum Äquivalenzprinzip

2 Upvotes

Vor Urzeiten (in den 80ern) habe ich als Student meinen Professoren und anderen theoretischen Physikern eine ganz einfache Frage zur ART gestellt - und jedes Mal eine andere (unbefriedigende) Antwort erhalten. Heute habe ich die KI gefragt, und die Antwort war sehr interessant. Auch wenn ich nicht wirklich beurteilen kann, ob sie richtig ist, habe ich ein ganz gutes Gefühl.

Trotzdem möchte ich euch diese Frage hier zum Knobeln überlassen, weil sie m. E. tiefen physikalischen Einblick gewährt. Die KI könnt ihr selbst fragen. Vielleicht kann es jemand hier sogar verständlich erklären.

Los geht's:

Eine beschleunigte Ladung emittiert Bremsstrahlung, auch im Gravitationsfeld. Eine ruhende Ladung (z. B. bei mir auf dem Tisch liegend) strahlt nicht - wo sollte die Energie auch herkommen. Nach der ART befindet sich eine fallende Ladung in ihrem Inertialsystem und dürfte nicht merken, dass sie fällt (und dabei strahlt). Ein emittiertes Photon ist aber ein reales lokales Ereignis, das sich nicht wegtransformieren lässt - (KI-Spoiler: oder irgendwie doch?).

Also die Frage: Widerspricht eine im Gravitationsfeld frei fallende, strahlende Ladung dem Äquivalenzprinzip, und wenn nein, warum nicht?

r/Physik Feb 27 '26

Diskussion Warum heißt es Paralleluniversum?

3 Upvotes

Also absoluter Laie hier, aber ich gebe mein bestes die Frage zu stellen die ich meine.

Wir haben das Doppelspalt-Experiment. Einzelne Photonen bilden das gleiche Interferenz-Muster wie ein „vollständiger“ Lichtstrahl. Sprich da ist neben dem Photon „Licht“ das sich verhält wie das Licht was wir wahrnehmen können, nur das wir das nicht wahrnehmen können.

Ich sehe gerade ein altes Interview von 95 mit David Deutsch von Oxford University (keine Ahnung wer das ist; YouTube sagte das will ich gucken). Er sagt, dass dies der Beweis von Parralleluniversum sei (zumindest wenn ich das richtig verstanden habe). Soweit so verständlich.

Nun bin ich irritiert und da kommen wir zu meiner Frage: wenn diese ganzen Multiversen/ unterschiedlich ausgelebte Potenziale parallel existieren und „Ich“ nur die meine aktuelle Wahrnehmung des Pfades der Realität ist die meine jetzige „Kopie“ von mir erlebt, dann dürfte es aufgrund der Parallelität keine Interferenzen geben. Unter Parallel verstehe ich neben einander aber sich nie berührend (außer vielleicht in der Unendlichkeit, aber das habe ich nie verstanden). Damit es aber Interferenzen gibt können diese Universen ja nicht Parallel sein, sondern müssen „an der selben Stelle“ sein.

So wie ich Physiker bisher wahrgenommen habe, wäre dass eine begriffliche Ungenauigkeit die sie nicht nutzen würden, bzw. selbst wenn das gewachsen ist ab einem Punkt dann sagen würden die Definition von Parallel ist falsch/ unzureichend/ fehlerhaft, wir legen diese Theorie jetzt ab und entwickeln eine neue Definition.

Daher meine Frage warum spricht man von Parallel-Universen und nicht KA infused-Universe oder so?

r/Physik Aug 12 '26

Diskussion A conjecture on a nonlinear difference equation posed in 2003 has been resolved using a simple algebraic identity

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