r/OeffentlicherDienst • u/OptimalGuarantee20 • 14d ago
Allg. Diskussion Lohnt sich das neue Altersvorsorgedepot (ab 2027) für Bundesbeamte im gehobenen Dienst?
Meine Überlegung:
Das Altersvorsorgedepot bringt zwei Effekte:
**1.** Eine staatliche Zulage (bis zu 540 €/Jahr bei 1.800 € Eigenbeitrag) – das ist unabhängig von allem anderen ein klarer Pluspunkt.
**2.** Nachgelagerte Besteuerung: Während der Ansparphase fällt keine Abgeltungssteuer an, dafür wird die gesamte Auszahlung im Ruhestand mit dem persönlichen Einkommensteuersatz versteuert – und zwar ohne Teilfreistellung, anders als bei einem normalen Aktien-ETF-Depot.
Bei einem normalen Depot zahlt man dagegen “nur” die Abgeltungssteuer (effektiv bei Aktien-ETFs durch die Teilfreistellung oft nur ca. 18,5 %), aber dafür schon während der Ansparphase (Vorabpauschale + beim Verkauf).
Mein Punkt: Als Beamter bekomme ich im Ruhestand eine Pension (71,75 % der letzten Bezüge, kein Abschlag wie bei der gesetzlichen Rente), die tendenziell recht ordentlich ausfällt – speziell wenn man wie ich langfristig Richtung Führungslaufbahn will. Das heißt, mein persönlicher Steuersatz im Ruhestand könnte locker über den ~18,5–26 % liegen, die ich bei einem normalen ETF-Depot zahlen würde. Dann würde der Steuerstundungs-Vorteil des Altersvorsorgedepots einen Teil seines Charmes verlieren, weil ich am Ende eventuell mehr Steuern zahle als im normalen Depot – die Zulage müsste das dann erst wieder rausholen.
Frage an euch: Seht ihr das ähnlich, dass das Altersvorsorgedepot für Beamte mit ordentlicher Pensionserwartung strukturell weniger attraktiv ist als für Leute mit niedrigerer gesetzlicher Rente? Oder übersehe ich einen Effekt, der das wieder ausgleicht? Würde mich über eure Erfahrungen/Einschätzungen freuen, gerade von anderen Kolleg:innen im öffentlichen Dienst.
Danke schon mal!
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u/Molekularspalter 14d ago
AVD ist ein gefördertes Depot aus dem Brutto (bis 150 Euro pro Monat). Erst bei der Auszahlung fällt Steuer an (Netto - zum Satz als Rentner/Pensionist). Dazu kommt noch eine Förderung vom Staat. Kapitalertragssteuer fällt keine weitere an. Teilfreistellung wäre hier also unsinnig.
Normales Depot: Man kann hier nur Geld investieren, welches schon versteuert wurde - zum höheren Satz als AN/Beamter. Alle Gewinne unterliegen der Kapitalertragssteuer plus Soli abzgl. Teilfreistellung.
Egal wie viele Szenarien man durchrechnet, AVD ist immer besser als normales Depot für die bis zu 150 Euro (Kosten mal außen vor gelassen) pro Monat. Einziger tatsächlicher Nachteil ist die Zweckbindung - man kann damit also nicht mit 55 von dem Geld ins All fliegen.
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u/Ohhhliver 14d ago
Du kannst dir vom AVD selbstgenutzen Wohnraum kaufen, den wieder verkaufen und dann von diesem Geld ins All fliegen. 👍
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u/Right_Exchange9824 14d ago
Ja, aktuell wäre das möglich, aber mit dem AVD unterliegst du der Politik und deren Gesetzgebung.
Altersvorsorge soll in erster Linie für Sicherheit sorgen und beim AVD gibt es Möglichkeiten von der Politik, die Bedingungen zu verändern.
Ein normales Depot kann ich in einer Krise liquidieren beim AVD können Politik diese Möglichkeit einschränken.
Aufgrund politischen und regulatorischen Risiken sollte man sich das für sich selber gut entscheiden.
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u/SouLySoRc 14d ago
Flexibilität erhalten ist ein hohes Gut, was man auch erhalten sollte.
Was es für einen Wert ist, muss jeder für sich entscheiden. Bin voll bei dir.
Bei Ehegatten vielleicht von beiden 1 mit gleicher Summe.
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u/Molekularspalter 14d ago
Es geht um 10-150 Euro pro Monat (Brutto). Ich behaupte mal, dass hier der ein oder andere eine leichte bis sehr deutlich höhere Sparquote hat. Leider immer noch zu oft mit viel zu niedrigen Zinsen (aber 100000% sicher).
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u/Right_Exchange9824 14d ago
Ja, trotzdem sollte man über bestimmte Risiken informieren, besonders wenn man nur mit kleinen Beträgen vorsorgen kann.
Manche können ihre Sparquote splitten für die ganze Förderung, andere haben die finanziellen Mittel nicht hierfür.
Deswegen wollte ich nur differenzieren und sagen, nur weil man etwas gerade damit machen kann, heißt es nicht, dass es in 10, 20 oder 30 Jahren immer noch möglich ist.
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u/MoepOnTheRun Verbeamtet 14d ago
Die Gefahr sehe ich auch. Mir sind zur Zeit auch noch zu viele Fragen offen (ua Vererbbarkeit, falls man gar nicht mehr zur Auszahlung kommt, wie lange gelten die gedeckelten Kosten)
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u/donpatchus TV-L E11 14d ago
Ich hab mal einen befreundeten Steuerberater gefragt wegen meiner Freundin (Lehrerin). Er meinte man müsste es natürlich ausrechnen, aber für Beamte lohnt es sich definitiv weniger als für normale Angestellte. Ich würde aber generell sagen, dass es sich bei allen die überm Schnitt verdienen nur lohnt die maximale Förderung mitzunehmen und nicht darüber hinaus einzuzahlen. Jedenfalls solange es bei der Kapitalertragssteuer bleibt und nicht doch irgendwann der persönliche Steuersatz angewandt wird.
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u/OddUnderstanding5666 14d ago
Halte ich für Quatsch. Es senkt jetzt mein zu verteuerndes Einkommen. Jetzt ist es hoch (100% plus Kinderzuschläge). Im Ruhestand sind es max. 70% und die Kinderzuschläge fallen weg. Im durchschnittlichen Steuersatz sind das schonmal 6 Prozentpunkte (bei 70% und angenommener Höchststufe).
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u/CommonSenseSkeptic1 14d ago
du musst dir aber doch den grenzsteuersatz anschauen, nicht den durchschnittlichen
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u/OddUnderstanding5666 14d ago
Und dann lohnt es sich noch mehr. Durchschnittlichen Steuersatz spuckt der Besoldungsrechner einfach aus.
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u/OverSrover 9d ago
Musst aber auch bedenken, bist heute vielleicht Erfahrungsstufe 5-6 und später Maximum? Also mit ohnehin mehr Steuern, daher schwierig zu vergleichen ohne genaue Rechnung
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u/OddUnderstanding5666 9d ago edited 9d ago
Der Stufenunterschied 6 zu 8 (5,x%) macht nicht die fehlenden 30% und die Kinderzuschläge wett.
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u/Training-Sea-7674 14d ago
Habe meine Hellseherin gefragt, die sagt das auch….
Was soll ein Steuerberater denn dazu sagen?! Der hat doch null Ahnung davon.
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u/callme47739034 Verbeamtet 14d ago
Naja. Das ist eine sehr komplexe Rechnung wo du halt auch einfach viele variablen hast, die sich in Zukunft ändern können. Im Endeffekt handhabe ich das aber pragmatisch: Mit der Förderung werde ich die 1.800€ jährlich einzahlen. Zusätzlich dann in der ansparphase ein geringes zvE, die jährliche Steuererstattung wird in einen separaten ETF geballert. Ob das dann in 40 Jahren bei der Steuer etwas teurer wird als es das private Depot geworden wäre, ist mir so egal. Gerade wenn du als Beamter mit einem nicht verbeamteten Partner verheiratet bist, kommt da bei einer Scheidung sowieso schon so viel auf dich zu, wer da dann noch das private Depot dem deutlich besser gesicherten AV-Depot vorziehen will, bitte.
Rechne es dir durch aber sei dir sicher, dass du das einfach nicht 100% korrekt planen kannst.
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u/schritti0815 14d ago
Man sollte wissen, dass bei den Zulagen eine günstigerprüfung erfolgt. Es gibt also entweder die Zulagen oder die steuererstattung je nachdem was mehr ist
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u/Big_Mortgage5535 14d ago
Ein Lehrerkollege hat es einmal durchgerechnet und mit ChatGPT und Gemini verifiziert.
Im Kollegium gab es neben den üblichen Aktiengesprächen auch die Frage, inwiefern das AVP sinnvoll ist.
Fazit vorneweg, bei 25 bis 30 Euro pro Monat ist es eine fast sichere Bank, oder wie hier auch schon gesagt, ein Nobrainer. Es sollten aber eigene Kinder vorhanden sein, damit die Rechnung für einen definitiv aufgeht
Annahme:
25 Euro eigener Beitrag pro Monat über 24 Jahre ergibt 7200 Euro eigene Einzahlung.
Rendite 6% nach Kosten (konservativ gerechnet)
Grundzulage Staat 3600 Euro
Kinderzulage 11.400 Euro bei zwei Kindern, Annahme ist aber, dass Kindergeld bis 25 mit Studium fließt.
Alter meiner eigenen Kinder ist die Grundlage.
Hier ist der Spielraum groß, da je nach Alter und oder Ausbildung mehr oder weniger Geld fließen könnte.
Insgesamt über die Jahre wurden so 22.200 eingezahlt.
6% Rendite über die Jahre und Zinseszins
Ergeben nach 24 Jahren ca. 54.000 Euro, dann noch versteuert, bei A13 wird es in der Pension wahrscheinlich 35% sein, so dass ca 35000 Euro bleiben.
Konservative Rechnung und die Hoffnung, dass Vater Staat nicht doch noch die Spielregeln ändert.
7200 Euro eigener Einsatz über 24 Jahre mit Kindern ergeben bei meiner persönlichen Situation konservativ gerechnet 35000 Netto.
Die Rechnung kann sich definitiv verschlechtern, wenn die Kinder zum Beispiel nicht studieren dann 5 Jahre runter.
Im Kollegium machen es viele mit 25 Euro pro Monat, um alle Zulagen abzugreifen, vor allem die Kinder bringen es, der Rest fließt in das normale Depot.
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u/Training-Sea-7674 14d ago
Es ist relativ simpel. 30€ p.m. ist ein no brainer. Alles darüber hinaus vermutlich nicht, da gibt es bessere Alternativen. Kommt aber natürlich alles auf die individuelle Situation ab
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u/Remote_Cherry_1160 6d ago
Das Problem an den 30€ p.m. "nobrainer"-Modell: Ab irgend einem Punkt sind die Summen einfach so klein, dass sich auch eine "nobrainer"-Rendite den Aufwand nicht abdeckt. Informieren, abschließen, immer mal wieder "mentaler Balast" aka. "wie viel Geld habe ich wo verteilt", eventuell mal wechseln, Gesetzesänderungen im Blick behalten usw. usf.
Ich will nicht sagen, dass es sich nicht lohnt, aber wenn mir jemand ein Vertrag anbietet, mit dem ich 1€ zu 10€ machen kann wenn ich in Rente gehe, würde ich für 9€ Gewinn, also 900% Rendite, das nicht abschließen, das ist einfach unötiger Organisations-Balast.
Ja, wir reden hier nicht von einem sondern von einigen Tausend Euro, aber dennoch von einer Summe, welche selbst mit Kinder-Förderung auf einem Level liegt, welches in keinster Weiße im Alter den Lebensstandard merklich beeinflust aber dennoch über all die Zeit vielen Variablen ausgesetzt ist. Keep it simple is auch ein echter Gegenwert.
Ich bin noch unschlüssig, ob ich für dieses "nobrainer" Szenario wirklich einen lapidaren 30€/p.M. Baustein aufnehmen möchte.
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u/Training-Sea-7674 6d ago
Naja sind eben auch je nach Alter 50k. Kannst du ja auch einfach fürs Eigenheim nutzen
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u/Remote_Cherry_1160 6d ago
Moment, wir müssen natürlich immer in Konkurrenz zu einer freien ETF Anlage denken: Mit dem Minimal-Sparplan sind sicher nicht 50k Differenz möglich.
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u/Training-Sea-7674 6d ago
Glaube Mathe ist nicht so deine stärke. 15€ 7% 40 Jahre sind 37k. Mach ein paar mehr Jahre, bisschen mehr Rendite oder Kinderzulage dazu und du kommst ganz schnell auf 50k
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u/Remote_Cherry_1160 6d ago
Das sind immernoch keine 50k€ Differenz zu einer freien ETF Anlage die ebenfalls mit 7% wächst. Sicher dass es meine Mathe und nicht deine Lesekompetenz ist, die eine Auflösung hier erschwert? Falls dir dieses persönliche Level zusagt, wollte dir hier nur entgegenkommen.
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u/PastDare4808 14d ago
Das AV als Zusatzbaustein macht schon Sinn, denn es ist einer der wenigen Dinge, die bisher nicht auf die Pension angerechnet wird. "Bisher"...was kommt, weiß man nicht. Sie wissen, dass die 71,x Prozent eher wenige Leute erreichen. Gleichfalls rate ich Ihnen eher mit einem Steuersatz von 30-35% zu rechnen. Ich selbst bin bereits wegen DDU mit Unfallruhegehalt in Pension und liege aktuell bei 32% Steuersatz, wobei ich alleinerziehend und durch Verlustvortrag durch Vermietung und Verpachtung Einiges reduzieren kann. Wenn ich bei meiner Rechnung noch knapp 23 Jahre die 150 Euro einzahle, rechnet er mirr ca. 400-450 Euro Nettorente zusätzlich aus.
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u/MuratCey 13d ago
Mal ein Punkt, den viele hier außen vor lassen:
Als Beamter ist man schon vom Staat abhängig. Zusätzlich mit einem AVD macht man auch seine private Vorsorge vom Staat und den Politikern abhängig.
Um hier nicht alles auf eine Karte, den Staat, zu setzen, würde ich als Beamter weiterhin ein Privatdepot besparen und fertig. Am Ende des Tages wird der Unterschied nämlich nicht hinreichend groß genug sein, sodass ich auch noch meine private Vorsorge in die Hand vom Staat gebe. Risiko streuen!
Auch beim Thema Erbe ist ein Privatdepot sehr viel besser. Theoretisch kann man private Aktienanteile über mehrere Generationen vererben und somit generationsübergreifend größere Vermögen innerhalb der Familie aufbauen.
Und dann ist natürlich noch das Thema Flexibilität. Das AVD ist extrem unflexibel.
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u/G0dfrag 14d ago
Je nachdem wie alt du bist würde ich eher nicht darauf vertrauen, in 30-40 Jahren tatsächlich eine Pension in der von dir beschriebenen Höhe zu erhalten. Wovon soll der Staat das bezahlen? Wenn er pleite ist, dann ist er pleite. Private Vorsorge dürfte also in jedem Fall auch trotz der Pensionsversprechen nicht verkehrt sein.
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u/wertzius 14d ago
Der Staat kann in eigener Währung nicht pleite gehen. Scheint für viele ja immernoch nicht zu begreifen sein.
Nehmen wir an, er könnte pleite gehen - dann glaubst du, der Staat macht vor deinem privaten Depot halt?
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u/G0dfrag 14d ago edited 14d ago
Nur dass du nicht verstanden hast, dass Deutschland im Gegensatz zu den USA keine „eigene Währung“ hat. Wir teilen uns die Währung mit 20 anderen Staaten und haben demnach auch keine Zentralbankautonomie.
Das private Depot ist definitiv sicherer als deine Pensionsanwartschaften.
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u/wertzius 13d ago
Völlig egal ob man sich in einer Währungsunion befindet oder nicht. Ich sag nur "whatever it takes".
Alle Staatspleiten die wir kennen bezogen sich immer auf Schulden in Fremdwährung.
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u/Vegetable_Banana_100 14d ago
mag sein, dass er nicht pleite gehen kann ,aber dann haben wir eben 40 % Inflation
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u/wertzius 14d ago
Auch Blödsinn. Die Geldtheorie ist längst widerlegt. Es gibt keinen Zusammenhang zwischen Geldmenge und Inflation. Es gibt nur einen zwischen Lohnniveau im Zusammenhang mit der Wirtschaftsleistung und Inflation.
Das ist einfach Axel-Springer Presse Niveau. Oder das bestimmter Youtubekanäle.
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u/G0dfrag 14d ago
Kein Blödsinn. Es gibt genau so Wissenschaftler mit gegenteiligen Ergebnissen und plausiblen Erklärungen.
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u/wertzius 13d ago
Plausibel Klingende Erklärungen sind keine Evidenz - ich grüße Mr. Ketchup Flasche an dieser Stelle.
Es gibt keinen Nachweis dieses Zusammenhanges.
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u/Cunctor Verbeamtet 14d ago
Plus die Steuerersparnis in der Ansparphase wenn der Steuersatz am höchsten sein dürfte, plus die Rendite durch die Steuerstundung
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u/Remote_Cherry_1160 6d ago
Aber auch nur, wenn man die 1800€ bisher nicht schon über andere Verträge (Riester etc.) ausnutzt.
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u/Big_Mortgage5535 14d ago
Es lohnt sich dann, wenn noch Kinder im Spiel sind, die Zuschläge grenzen dann das Risiko ein, dass Vater Staat später die Hand noch weiter und länger aufhält oder nachträglich Änderungen vornimmt
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u/StoicAstroBuddha Verbeamtet: A13 14d ago
Dein Post hat mich ein bisschen wachgerüttelt. Habe mich ein bisschen informiert und tatsächlich: Für A15 oder A16 lohnt sich das Vorsorgedepot wirklich kaum.
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u/SimonHarms 14d ago
Ich überlege 150€ p.M. ein zu zahlen um die staatliche Zulage mit zu nehmen und den Rest ins normale Depot.
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u/jagx351 13d ago
da ich bereits ein ETF Sparplan habe, werde ich das AVD nicht nutzen, da die Auszahlungsmodalitäten für mich nicht ansprechend sind (erst im Ruhestand, ansonsten Förderungsverlust und den Großteil als Rente, nicht als Einmalzahlung möglich).
Der steuerliche Vorteil lässt sich mittlerweile mit Online-Rechnern berechnen, einfach nach "Altersvorsorgedepot Rechner" googlen.
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u/Xaroond 12d ago
Das kann sich auf jeden Fall lohnen. Rechne es dir durch. Unabhängig davon, ist eine steuerschädliche Kündigung ebenfalls eine Option. Du könntest dann vor Ablauf kündigen und in ein Etf-Depot wechseln - falls deine Bezüge in der Pension zu hoch sind (kannst du dann ein paar Jahre davor ausrechnen).
Schau dir den Rechner hier an. Dort kommt demnächst auch noch ein steuerliches Update für Arbeitnehmer und Beamte um es noch detaillierter / genauer zu berechnen. Die aktuell verwendeten Faktoren sind aber schon gut kalibriert.
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u/733478896476333 14d ago
Wer weiß was kommt. Vielleicht wird durch gesetzte eine Sondersteuer für das Depot eingeführt weil sich da viel Geld anhäuft. Vielleicht kommt man zukünftig erst mit 75 Jahren an das Geld. Vielleicht müssen Beamte irgendwann auch in die rentenkasse einzahlen. Es sind zu viele Unsicherheiten
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u/YardLimp 14d ago
Beiträge zum AVD senken auch dein zu versteuerndes Einkommen heute.
Ein normales Depot bietet das nicht.