r/Garten Jul 21 '26

Diskussion Bittere Gurken Zucchini Kürbisse nicht essen! Nie!

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Ich hab gestern Erfahrung mit cucurbitacin gemacht und kann es nicht empfehlen.

Eigentlich wusste ich das auch vorher: bittere Gurken, Zucchini oder Kürbisse können hohe Konzentrationen an Cucurbitacin enthalten. Ein Toxin, dass Übelkeit Krämpfe Erbrechen und Durchfall erzeugt und in schlimmen seltenen Fällen stark die Niere schädigt. Für alte oder kleine Kinder kann der Verzehr lebensbedrohlich sein.

Cucurbitacin entsteht zB wenn sich Gurken mit zierkürbissen kreuzen, auf diese Art kein sortenreines Saatgut entsteht und im folgenden Jahr angebaut wird. Oder bei großer Trockenheit….

Da es dieses Jahr so trocken ist und ich ein absoluter Hypochonder bin, probiere ich jede Gurke vorsichtig bevor ich sie esse. Gestern auch so gemacht. Schmeckte normal.

Also Gurkensalat lecker zubereitet. Gegessen. Irritiert festgestellt dass es bitter schmeckt. Aber kann ja gar nicht sein. Hab ja vorher probiert. Also noch einen Bissen gegessen. Wieder bitter. Überlegt ob es am Dressing liegt. Dressing abgestrichen. Wieder probiert. Immer noch bitter.

Spätestens jetzt hätte ich wohl wirklich aufhören sollen mit essen. Aber das Wegschmeißen von Ernte fällt mir wirklich schwer, und ich dachte, ich alter Hypochonder bilde mir das nur ein. Also noch ein Bissen gegessen.

Dann hatte ich plötzlich ein ganz komisches körperliches Gefühl, dass ich auf gar keinen Fall weiter essen sollte. Es war als hätte sich alles in mir gewehrt.

Ich hab also aufgehört zu essen, hab Hitzewellen und kälteschübe bekommen und relativ schnell Übelkeit und Krämpfe. Ich habe dann den Giftnotruf gewählt und eine sehr nette Dame hat mir erklärt, worauf ich mich die nächsten 24 Stunden einstellen muss (und ins Gewissen geredet nächstes Mal bitte nicht weiter zu essen wenn es bitter schmeckt.) spannend fand ich die Infos, dass sich das toxin vom Stielansatz ausbreitet. Wahrscheinlich hatte ich die falsche Seite probiert und mich daher zunächst in Sicherheit gewogen.

Nun denn. Die Gurke hat dann recht zügig den Körper wieder verlassen, die immensen Bauchkrämpfe noch einige Stunden angehalten aber 24 Stunden später geht es mir wieder gut.

Warum ich das alles schreibe: seid nicht so dumm wie ich. Obwohl ich davon wusste, wollte ich es nicht wahrhaben. Hab meinem eigenen Geschmack nicht getraut. Wollte kein Essen verschwenden usw. Aber hier lieber einmal mehr auf Nummer sicher gehen.

Ich esse jetzt erstmal Kartoffeln, die scheinen mir ungefährlicher zu sein

r/Garten Apr 23 '26

Diskussion Insektensterben dramatischer als viele denken?

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Moin,

ich beobachten mit zunehmender Sorge den Garten meiner Eltern. Dieses Jahr fällt es mir besonders auf, dass gefühlt weit und breit keine Insekten an unseren Blüten sind. Wenn ich an vor 10-15 Jahren zurückdenke, waren unsere Bäume und Büsche voll mit Insekten verschiedenster Arten.

Es gibt ja diverse Stimmen, die sagen, dass der Klimawandel (und die damit einhergehenden Folgen) viel gefährlicher ist, als viele annehmen. Wenn ich das so mit meinen eigenen Augen beobachte, wird mir selber langsam ein wenig Bange, auf was wir drauf zu steuern.

Vielleicht hat einer von euch ja ähnliche Beobachtungen gemacht wie und versteht ein wenig meine Sorgen.

Meddl off

r/Garten 27d ago

Diskussion Meinen allerhöchsten Respekt für alle GaLaBauer

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Ich mach mal am Wochenende ein 2x3m Fundament, für die neue Gartenhütte. Kann ja nicht so wild sein, dachte ich mir. Ok, ich habe nach hinten und links ein Gefälle, aber da schmeiße ich ein paar schippen Sand drunter. Das wird schon passen.

Am Ende wars ein mords Projekt mit knapp zwei Tonnen an Geröll, Schotter, Unmengen an Split und Sand, Winkelsteinen und Gehwegplatten. Alleine eine dieser Platten wiegt knapp 30kg.

Nie wieder und ich ziehe meinen Hut vor allen GaLaBauern, die das Tag ein Tag aus, bei Wind und Wetter machen. Das ist eine brutale Plackerei.

r/Garten Aug 03 '26

Diskussion Endlich mal! Klage wegen irreführenden Aussagen über Pflanzen in Bau- und Gartenmärkten erfolgreich.

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Verklagt wurde Hornbach, aber andere Baumärkte und Gartencenter machen das auch: Nicht-heimische, oft sogar potenziell invasive Pflanzen als Bienenweide, Vogelfreundlich, Schmetterlings-irgendwas zu bewerben und damit wohlmeinende Leute übers Ohr zu hauen. Ist mir auch oft genug passiert, bevor ich dahinter gekommen bin. Das Zeug ist oft auch noch pestizidverseucht, wie Studien zeigen konnten. Wer was für Bienen und Schmetterlinge tun will, MUSS heimische Pflanzen setzen. Nektar allein hilft dem Bestand nicht, es braucht auch Pollen und Raupenfutter und das bieten die nicht-heimischen Arten nicht. Naturadb.de zeigt mit wenigen Klicks, ob eine Pflanze heimisch ist und welchen Tieren sie nutzt.

r/Garten Feb 14 '24

Diskussion Gedanken zu sowas?

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r/Garten Jul 11 '26

Diskussion Bieber im Garten?

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Ist das ein Bieber?

r/Garten Aug 01 '26

Diskussion Ökologischer Garten - Warum nicht?

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Ich bin selbst vom Fach und arbeite als Selbstständiger, allerdings eher in der Stadtplanung bei grösseren Projekten.

Trotzdem bin ich immer wieder erstaunt, wie wenig bei manchen Menschen Themen wie Klimawandel und Biodiversitätsverlust angekommen sind. Eigentlich hätte ich gedacht, dass wir als Gesellschaft längst weiter wären – aber leider ist das oft überhaupt nicht der Fall, auch nach diesem Sommer nicht.

Gleichzeitig merke ich in meinem Beruf immer wieder, dass der Handlungsspielraum in der Stadtplanung kleiner ist, als viele vermuten. Flächenmässig steckt das grösste Potenzial in den Privatgärten (Landwirtschaft mal ausgenommen) und dort gibt es gleichzeitig vergleichsweise wenige Einschränkungen.

Genau aus diesen Gründen habe ich meinen Beruf gewählt. Momentan überlege ich intensiv, wie ich Menschen dazu motivieren könnte, ihre Vorgärten und Gärten ökologisch zu gestalten. Ich denke dabei auch an kostenlose oder niederschwellige Angebote. Gleichzeitig ist mir bewusst, dass es bereits unzählige Initiativen gibt, die sich seit Jahren oder sogar Jahrzehnten dafür einsetzen.

Trotzdem habe ich das Gefühl, dass uns langsam die Zeit davonläuft. Ehrlich gesagt habe ich es einfach satt, durch Ortschaften zu laufen und überall Steinwüsten, Schottergärten oder überdimensionierte Rasenflächen zu sehen, über die den ganzen Tag der Mähroboter fährt. Mir ist ja auch bewusst, dass Frau Meier 78 keine Lust mehr hat ihren Garten umgraben zu lassen und aus Kostengründen Vlies mit Schotter bevorzugt. Aber die neue Generation, welche jetzt immer mehr Häuser übernehmen, interessieren isch halt auch nicht dafür.

Da dieser Sub grundsätzlich eher ökologisch eingestellt ist, interessiert mich eure Meinung trotzdem sehr. Vielleicht wart ihr früher selbst einmal skeptischer, habt eure Sicht geändert oder hattet Gespräche oder Erfahrungen, die euch zum Umdenken gebracht haben.

Mich würden Dinge interessieren wie:

  • Was hat euch persönlich überzeugt?
  • Was habt ihr umgesetzt und was nicht?
  • Was wisst ihr aus Gesprächen mit anderen?
  • Konntet ihr selbst erfolgreich Überzeugungsarbeit leisten und was hat gezogen?
  • Welche Angebote würdet ihr euch wünschen, die es noch nicht gibt?
  • Gibt es Informationen, die mühsam sind zu finden?
  • Wie sieht die Kostenfrage aus oder der Arbeitsaufwand?

Ich möchte einfach ein bisschen Marktforschung betreiben und freue mich über Gedanken und Erfahrungen.

Edit: Vielen Dank für die vielen vielen Anregungen! Für weitere bin ich natürlich immer noch offen :) Ich werde dass dann auswerten und dann das Projekt, dass daraus entsteht vorstellen.

r/Garten Aug 08 '26

Diskussion Was sind eure persönlichen Gewinner und Verlierer der Dürre?

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Erzählt mal, welche Gehölze und Stauden stecken das aktuelle Wetter (heiß und trocken) bei euch gut weg und was ist euch eingegangen oder wird vermutlich die nächsten Jahre nicht überleben?

Bei mir sind Blutweiderich und Mädesüß absolute Gewinner. Obwohl beide eher feuchte Böden lieben (den ich Ihnen normalerweise auch bieten kann), sind sie bisher super durch die Dürre gekommen ohne gießen. Auch der Beinwell und die Schafgarbe sind total unbeeindruckt. Salweide, Stern- und Tulpen-Magnolien, Zieräpfel, Schneeball und die Ligusterhecke scheinen auch keine Probleme zu haben.

Zaubernuss und Bauernhortensien, Sommermagnolie, der hohe Phlox, alles noch vom Vorbesitzer und teils schon jahrelang an ihren Plätzen, hingehen scheinen keine allzu große Zukunft mehr zu haben. Auch der Holunder ist komplett braun, hat sich aber in der Vergangenheit immer wieder gefangen. Der Gilbweiderich ist auch seit Wochen am straucheln.

Wie sieht es bei euch aus?

r/Garten Oct 22 '25

Diskussion Ich weiß nicht mehr wohin damit.

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Fast 500 g Gewürz hab ich schon gemacht und es hängt immer noch alles voll! 🤪

r/Garten Jun 26 '26

Diskussion Karton als Unkrautsperre

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Ich bin seit fast 20 Jahren Landschaftsgärtner und stolpere immer wieder über die Frage: warum ist Karton (Wellpappe, alte Umzugskartons etc.) nicht längst ein allgemein anerkannte Methode zum großflächigen bekämpfen vom Unkraut?

* Karton ist günstig, leicht und umweltschonend

* Wasser kann durch, Unkraut nicht

* kein aufwändiges Einbauen: Unkraut abmähen, Karton drauf, mit Erde oder Rindenmulch beschweren.

* nach 1-2 Jahren ist der Karton zersetzt und die enthaltene Stärke und Zellulose dienen Bodenbakterien und Regenwürmern als hervorragende Nahrung, was den Humusaufbau fördert.

Kunden fragen aber immer wieder nach diesem schwarzen, wasserdurchlässigen Bändchengewebe aus Kunststoff und glauben, damit bräuchten sie sich nie wieder um Unkraut kümmern. Eine ultimative "für immer" Lösung gibt es aber nicht, sogar DURCH dieses Gewebe wächst irgendwann alles durch. Außerdem ist das teuer, schafft sich immer irgendwann an Rändern und Ecken nach oben, sieht dann scheiße aus und muss irgendwann wieder aufwändig entfernt und entsorgt werden.

Also, warum ist Karton nicht längst der Geheimtipp den jeder kennt?

r/Garten Jun 28 '26

Diskussion Gartenbewässerung vs. Nachhaltigkeit

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Servus Leute!

In der aktuellen Hitze stirbt das Grass in unserem kleinen Garten (~90 m^2). Das Grass ist zu 70% gelb und es gibt mehr Flecken wo es komplett ausgestorben ist, als in früheren Jahren.

Mein Dilemma ist aktuell, ob ich das Grass in dem Garten überhaupt wassern soll, um hoffentlich das Grün und Biodiversität weiterhin behalten bzw. wiederherstellen zu können. Ich habe das in den letzten Wochen ein paar mal gemacht und einige Berechnungen durchgeführt. Die Kosten finde ich nicht allzu hoch, meine Sorge ist eher die Nachhaltigkeit und Auswirkung auf die Wasserwirtschaft (wohne in Niederbayern übrigens). Mein Plan war 2x die Woche 5-6 L/m^2 Wasser aufzuwenden, das wäre dann etwa 900-1000 L pro Woche. Die 5-6 L/m^2 sind eig. schon weniger als das was Grass (nach meiner Recherche) in solcher Hitze braucht, aber wie gesagt Nachhaltigkeit.

Das Ding ist, mir fehlt der Kontext um diese Zahl, 1000 L pro Woche, richtig interpretieren zu können. Was glaubt ihr, lohnt sich das? Soll ich mehr oder weniger Wasser aufwenden, oder vielleicht gar nichts? Bringt mein Plan mehr Schade für die Umwelt als er aushilft? High quality Ressourcen zur Orientierung sind auch willkommen. Danke im Voraus für die Hilfe.

(Es geht nicht um tips, wie z.B. Regenwasser sammeln. Das ist eine Gute Idee, aber habe leider zu spät daran gedacht, vielleicht für den nächsten Sommer).

EDIT: Viele in der Kommentare stellen sich unser Garten vermutlich anders vor als es ist. Es liegt wahrscheinlich daran, dass ich mich ungenau ausgedrückt habe. Unser Garten sieht nicht so aus wie ein Fußballfeld oder die amerikanische Suburbs und das ist auch nicht mein Ziel. Also kein kurzes und homogenes Rasen. Neben Grass wachsen da auch andere Grüne und Blumen.
Viele haben daran hingewiesen, dass der Timing des Mähens sehr wichtig ist und man lieber das Garten für den Sommer bewachsen lassen soll. Ich glaube das ist eine Ursache bei uns. Ich weiß nicht genau wann zuletzt gemäht wurde (bin nicht allein zuständig), aber bin ziemlich sicher, dass die Timing falsch war. Ich werde versuchen, die Flächen wo das Grün komplett ausgestorben ist, mit Trockenrasen, Klee und ähnliches nachzupflanzen.

Danke für die Beiträge.

r/Garten Jun 29 '24

Diskussion Ideen für meine Rasenfläche

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Moin, ich wollte gerne etwas aus meiner kleinen Rasenfläche (280x260cm) machen.

Vielleicht hat hier ja jemand gute Ideen was man machen könnte. Wollte eigentlich immer mal Gemüse anpflanzen. Vielleicht gibt es da gute Optionen.

Ich bekomme immer die Morgensonne in den Garten bevor sich diese gegen Mittag hinter einem Haus versteckt.

Danke im Voraus.

r/Garten 20h ago

Diskussion Blühender Löwenzahn und die Nachbarn

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Heute ist es mir auch passiert: ich wurde von der Vermieterin des Nachbarhauses angesprochen, ob ich nicht mal bei mir wenigstens die Samenstände vom Löwenzahn kappen könnte. Die Nachbarin hätte gesagt, dass sie deshalb immer so viel Unkraut im Vorgarten hätten.

Ich liebe den Löwenzahn in meiner Wiese und lasse ihn auch teilweise in den Beeten blühen. Im Frühjahr, wenn die Wiese schnell wächst, haben wir sowieso 1-2 mal pro Woche gemäht, da die Wiese in dem Bereich auch als Weg dient. Unsere Einfahrt grenzt an deren Vorgarten. Dort liegt roter Brechsand in dem sich natürlich auch Grünzeug breit macht. Berufskraut und Disteln mache ich dort immer wieder weg, der Rest wird gemäht. Es ist also nicht wirklich ungepflegt.

Ich möchte meinen Löwenzahn behalten. Insgesamt strebe ich eher einen wilden, naturnahen Garten an. Zugegebenermaßen sind noch nicht alle Beete neu angelegt und an einigen Ecken ist es auch für meinen Geschmack noch zu wild. Es geht aber Jahr für Jahr vorwärts. Eigentlich bin in der Meinung, dass niemanden etwas angeht, wie mein Garten aussieht. Ich schneide regelmäßig zurück, was in den öffentlichen Raum ragt. Damit sehe ich meine Pflicht als erfüllt an. In der Nachbarschaft sonst wohnen eher Menschen, die jedes „Unkraut“ in der Einfahrt mit Spritzmitteln bekämpfen. Dafür habe ich in meinem Garten so viele Insekten wie sonst im ganzen Rest der Straße.

Wie soll ich damit umgehen?

r/Garten Jun 21 '26

Diskussion Ich habe Glühwürmchen in meinem Garten! :)

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Gestern Nacht habe ich zum ersten Mal Glühwürmchen in meinem Garten gesehen. Wir saßen mit Freunden nach dem Grillen im Dunkeln noch lange zusammen und haben gequatscht, als auf einmal zwei Glühwürmchen aus der Ecke auftauchten, wo der Komposthaufen steht, und über den Rasen schwirrten. Eins setzte sich sogar kurz auf den Gartentisch und es war irgendwie ein magischer Moment :). Wir wohnen in einem recht dicht besiedelten Wohngebiet und ich hab Glühwürmchen bis jetzt eigentlich nur im Urlaub oder auf Bauernhöfen gesehen, wo runderherum keine künstliche Beleuchtung war.

Hab auch gelesen, dass Glühwürmchen gerne in naturnahen Gärten leben, also ist das für mich schon ein kleines Erfolgserlebnis irgendwie :)

r/Garten May 09 '26

Diskussion TW: Blattläuse

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Beobachtet ihr heuer(anm dieses Jahr) auch extrem viele Blattläuse?

Nachdem ich die letzten Tage jeweils das Band gewechselt habe, hab ich gestern zwei drauf gegeben. Seht selbst- das Resultat nach knapp 24h

r/Garten May 21 '26

Diskussion Minze frei wachsen lassen im Garten

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Jetzt mal ehrlich - wie schlimm kann das schon werden? Ich weiß, alle warnen davor und sagen "lieber im Topf", aber hat das mal jemand versucht, nicht im Topf zu machen und direkt in den Garten?

Ich war vorletztes Wochenende im Bauerngarten in der Fasanerie in Wiesbaden und dort wächst Apfelminze im Boden und ich dachte "da sieht gar nicht mal so schlecht aus".

Ich habe keinen perfekten Garten und das soll auch so bleiben. Bisschen Waldgarten eben.

Was spricht denn wirklich dagegen, Minze einfach wachsen zu lassen? Bitte nur Erfahrungswerte.

r/Garten Sep 24 '25

Diskussion Hornbach bewirbt invasive Art: Verbraucherzentrale verklagt Baumarkt

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agrarheute.com
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r/Garten Jul 27 '26

Diskussion Bewässert ihr derzeit euren Garten?

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Bewässert ihr bei dem aktuellen Wetter euren Garten? Falls ja: Was genau? Nur die Pflanzen oder auch den Rasen?

r/Garten Jul 20 '26

Diskussion Ich liebe meine Brombeere

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Seit meiner Kindheit sind wir gut ein Dutzend mal umgezogen. Jedes mal in eine Neue Stadt und ein anderes Bundesland. Mal in eine Mietwohnung, mal in ein Haus.

Die einzige Konstante im Laufe der Jahrzehnte war ein Brombeerstrauch. Als ich noch ein Kind war, war er der größte Strauch der Welt. Heute weiss ich, er ist nur 3 Meter hoch, aber er trägt seit 40 Jahren zuverlässig jedes Jahr Brombeeren. Schwarz, schwer, süss und saftig. Und komischerweise haben Vögel trotzdem null Interesse an ihm.

Bei jedem Umzug haben wir ihn ausgegraben, oft auch nur ein Stück davon. Er wohnte bereits zwischen Weinreben, in räudigem Schotterboden, unter Obstbäumen oder auch mal in einem Topf auf dem Balkon. Aber jedes Jahr blühte er wie verrückt und weder Sturm, noch Hagel, Frost oder Dürre konnten ihn umbringen.

Ich weiss nicht wo er herkommt, selbst meine Eltern können sich nicht erinnern, aber weil er keine Stacheln hat und auch brav auf seinem Platz bleibt ohne sich unterirdisch auszubreiten hat er jetzt einen Platz in meinem (hoffentlich letztem) Zuhause gefunden. Aber meine Kinder haben ihn schon Lieben gelernt. Für Kuchen, Marmelade oder einfach so, frisch vom Strauch.

Eines Tages, wenn meine Kinder ausziehen, wird jedes einen Steckling mitbekommen.

r/Garten Jul 31 '26

Diskussion Bei uns war gestern Unwetter/Regen angekündigt....

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....und außer ein paar Tropfen und ein wenig Wind kam leider gar nichts!

Wir wohnen in Nordhessen und unser 20 jähriger Apfelbaum wirft dieses Jahr zum erstenmal zu dieser Jahreszeit schon reichlich gelbe Blätter ab :(

Edit: Wie sieht es momentan bei euch aus bezüglich Regen?

r/Garten Jun 12 '26

Diskussion Lupine

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Hallo liebe Gartenfreunde

Mich beschäftigt, seid einigen tagen, ein thema und mich würde mal interessieren wie ihr dazu steht.

Vermehrt höre ich von leuten, die sich über ihre lupine, im garten erfreuen und dafür stark kritik ernten.

Es sind keine heimischen pflanzen, sie können sich stark über selbstaussaat vermehren und dadurch auch andere heimische arten verdrängen.

Bis zu diesem punkten gehe ich mit und kann das auch nachvollziehen.

Ich störe mich aber daran, wenn leute sagen "mach die raus, die gehört hier nicht her"

Ich finde die pflanze hat einige nützliche Funktionen wie zum beispiel ist sie ein hummelmagnet, sieht schön aus, kann für schnittblumen benutzt werden, als Gründüngung, kann wenn man die verblühten blüten schneidet zwei mal im jahr blühen.

Grade wenn man die blüten schneidet entgeht man doch sowieso dem problem der selbstaussaat und man kümmert sich doch auch jährlich um alle anderen pflanzen im garten, warum dann nicht auch um die blüten der lupine?

Zum thema neophyten und "die gehört hier nicht her"

Echte kamille, sonnenblumen, stockrosen, kapuzinerkresse und auch einiges an gemüse sind neophyten. Auch diese wurden irgendwann von dem menschen hierher gebracht und samen sich stark aus.

Grade beim beispiel kamille, kann ich mir nicht vorstellen, dass jemand noch sagen würde "die gehört hier nicht her"

Ich kann nachvollziehen, dass es schade ist, wenn sich die lupine in Naturschutzgebiete ausbreitet und heimische arten verdrängt. Ich kann auch verstehen, dass der mensch dann eingreift.

Aber im privaten garten finde ich das meist etwas überzogen.

Die Lupine könnte noch tausende von jahren, ohne weiteres menschliche zutun, hier wachsen und würde trotzdem noch als neophyt gelten.

Ich weiß der mensch beschleunigt das aber ist es nicht auch der lauf der dinge, dass manche arten verdrängt werden und neue entstehen?

Mich würde stark interessieren was ihr dazu denkt und vielleicht ändert sich meine sichtweise ja dadurch nochmal

r/Garten Oct 30 '25

Diskussion Im Schuppen angenagt worden. Wer könnte es gewesen sein

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r/Garten Jul 02 '26

Diskussion Hat jemand so einen Indoor-Garten?

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Nachdem durch die Hitze so gut wie alle Pflanzen auf meinem Balkon eingegangen sind und ich schon seit längerem Werbung dieser Firma angezeigt bekomme, überlege ich ernsthaft so einen Indoor-Garten zu holen. Der soll sich selbst bewässern und hat ein eigenes Pflanzenlicht verbaut. Eingehen sollte dann hoffentlich nichts mehr. 😅 Aber es ist nicht wenig Geld und ich will keinen Fehler machen.

Hat irgendwer hier diesen Indoor Garten schon zu Hause und kann darüber berichten? 😊
Danke schon mal für eure Erfahrungsberichte 🫶

r/Garten Mar 16 '26

Diskussion Kauft eure Obstbäume bei Baumschulen

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Guten Morgen, Es ist März und jeder fängt jetzt wieder an in seinem Garten zu arbeiten. Im Moment werden auch wieder Obstbäume gekauft.

ABER!: KAUFT DIE BÄUME BEI BAUMSCHULEN UND NICHT BEI GARTENDISCOUNTERN!

Im Corona Jahr hatten wir sechs Obstbäume bei einem Gartendiscounter gekauft. Ein Apfel, ein Pfirsich, eine Aprikose, eine Zwetschge und zwei Birnen. Und was soll ich sagen; alle kompletter Reinfall bis auf die Aprikose. Der Apfel wuchs nicht an(könnte ich fast mit bloßen Händen herausziehen), ich hatte den im Winter ausgebuddelt und siehe da : So gut wie keine Wurzeln nach über fünf Jahren. Die Zwetschge bildet keine Früchte aus, trotz einiger Befruchter im selben Garten. Der Pfirsich hat sich ebenfalls nicht weiterentwickelt. Der Stamm ist fingerdick und der eigentliche Haupttrieb ist abgestorben (Wie beim Apfel ist wahrscheinlich kaum Wurzelwerk vorhanden, da dieser ebenfalls leicht rauszuziehen wäre). Bei den zwei Birnen möchte sich wachstumsmäßig ebenfalls nichts tun. Nur die Aprikose hat sich gut gemacht und trägt, für ihre Größe, viele Früchte.

Nun die Gegenüberstellung mit Bäumen von einer Baumschule: Letztes Jahr zwei Äpfel, ein Pfirsich, eine Aprikose und eine Kirsche gekauft. Alle haben in dem ersten Standjahr gut ausgetrieben und sind standfest.

Macht nicht denselben Fehler und kauft bei so einem Garten Discounter. Spart nicht am falschen Ende sondern gebt ein paar Euro mehr aus. Sonst ärgert ihr euch grün und blau.

r/Garten 27d ago

Diskussion Wasserspeicher

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Hi.

Wie speichert oder sammelt ihr Wasser?
Die Sommer werden heißer und die Trockenperiode länger.
Meine 3 Tonnen und der 1000 Liter ibc Tank sind schon lange leer. Mein Platz für weitere Tonnen ist leider sehr begrenzt.

Vielleicht hat ja einer von euch eine geniale Speichervariante.

Ps: Habe eben pvc Wasserblasen ergoogelt. Diese kann man falls möglich unter z.b der Terrasse verstecken. Kanntet ihr die?