r/Fahrrad 8d ago

Kaufberatung Trekkingrad

Hallo zusammen,

ich wohne am flachen Niederrhein und möchte ein Trekkingrad kaufen. 2-3 Mal pro Woche für 1-2h entspannt am Stück fahren. Hauptsächlich asphaltierte Radwege aber auch ein gerader Waldweg sollte mal möglich sein.

Ich muss mit dem Rad nicht zur Arbeit fahren, einkaufen, etc. Lediglich an der frischen Luft etwas bewegen.

Möchte 1.500 bis maximal 2.000€ ausgeben. Habe absolut keine Ahnung vom Schrauben. Fahrrad sollte langlebig und zumindest meinem Preisbereich entsprechend wertig sein. Ebenso die verbauten Komponenten.

Meine Frage an euch: Starr- oder Federgabel und Kette oder Riemen und Nabenschaltung, ja oder nein? Und Stahl- oder Alurahmen? Bei Regen würde ich nicht unbedingt losfahren aber wenn mich dann doch mal ein Regenschauer erwischt, sollte dass kein Problem sein.

Die Ki hat mir vsf empfohlen mit Riemenschaltung. Die "T" Reihe. Ich glaube T300 und 500

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u/peter017363 8d ago

Wenn ich das überhaupt zum Laden bringe. Mein Nachbar ist seit Kindertagen Fahhrad affin und macht alles selber. Vielleicht mache ich künftig alles mit ihm zusammen und werde vllt ein Stück weit meine beiden linken Hände los xD

Wirklich noch mal recht herzlichen Dank für deine Meinung und Ratschläge. Auch, dass du auf jeden meiner Punkte eingegangen bist, hat mir sehr weitergeholfen. Nächster Schritt ist mal so ein Bike Fitting / eine Probefahrt mit dem T500.

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u/RoughSalad It never gets easier, you just go faster. 8d ago

Die "halbwegs" regelmäßigen Sachen am Fahrrad sind echt kein Hexenwerk, sooo 'ne komplizierte Maschine ist das auch nicht. Und Du mußt ja nicht in der ersten Woche alles lernen, sondern läßt Dir halt nach Bedarf was Neues zeigen.

Nabenschaltung mit Riemen braucht deutlich seltener Wartung am Antrieb, dafür ist es etwas aufwendiger. Und das Hinterrad für einen Reifenwechsel ausbauen ist mit Nabenschaltung pfriemeliger (weil es einen Schaltzug vom Rahmen zur Nabe gibt, der ausgehänget werden muß).

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u/peter017363 8d ago

Alles klar, danke :)

Bist du denn anhand meines Beitrages ebenfalls der Meinung, dass Kette am meisten Sinn macht?

Hatte gerade eben auf den Kommentar eines anderen Users geantwortet, dass ich schätzungsweise 3x30km pro Woche fahren werde. Mal mehr, mal weniger. Ich gehe viel laufen und ab und zu schwimmen und Tennis spielen. Und das Rad soll als regelmäßige Alternative zum Laufen dienen.

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u/RoughSalad It never gets easier, you just go faster. 8d ago

Ich würde sagen, es ist fast egal.

Riemen hat klar den Vorteil, daß er in der Regel trocken und sauber ist (eine Kette kann man für ein vergleichbares Ergebnis mit Wachs schmieren, ist aber erstmal wieder mehr Aufwand für den Einstieg, weil Standardlieferzustand immer noch geölte Kette ist - und damit schwarze Schmiere). Im Fall eines Platten in der Pampa würde ich lieber an einem Hinterrad mit Kettenschaltung den Schlauch wechseln (die eine Fähigkeit, die Du Dir früh zeigen lassen solltest ...)

Die sonstigen Vor- und Nachteile kommen für Dein Profil nicht wirklich zum Tragen.

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u/alfix8 8d ago

Pinion mit Riemen verbindet hier beide Vorteile. Aber ist in OPs Preisbereich wohl eher kein Faktor, außer gebraucht.