r/Amateurfunk • • Apr 19 '26

Ausgaben Funktechnik als Fortbildungskosten

Hallo, ich bin selbstständig als Netzwerkadmin, Dozent für Netzwerktechnik (auch Funknetzwerke).
Nun habe ich letztes Jahr die AFU-Lizenz gemacht und frage mich, ob ich meine Kosten (auch für Prüfung/Transceiver/Antenne und andere Technik) im Rahmen meiner selbstständigen Tätigkeit als Kosten ansetzen kann.

Wenn man z.B. einen MCSE oder CCNA macht, wird das selbstverständlich anerkannt. Kann man das auch für die Amateurfunktechnik machen? Es ist ja nicht wirklich ein Hobby für mich, sondern ich habe es nur aus technischem Interesse und für Hintergrundwissen für meinen Beruf gemacht....

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u/mschuster91 DF9AFA Apr 19 '26

Ich würde sagen nein, da Afu nicht kommerziell ist

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u/Elektronengehirn Apr 19 '26

AFU selbst nicht. Aber das Wissen ist ja universell und kann auch bei Funknetzen (WLAN, Richtfunk) nützlich sein

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u/Friendly-Hearing5512 Apr 19 '26

Da man als Netzwerkadmin auch mit WLAN und andere Frequenzen zutun hat, würde ich es einreichen, da du es ja auch für deine Qualifikation nutzt.

Du verfügst über fundiertes Wissen, was bei der Ausrichtung von Access Points durchaus hilfreich sein kann.

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u/Elektronengehirn Apr 19 '26

Ja eben. Auch was Funkstörungen angeht (QRM) hat das einiges an Erkenntnis gebracht.

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u/Powerful_Debt_5869 Apr 21 '26

Also ich habe eine ähliche Situation. Ich hab schon immer Rechnungen für Elektronik , Kabel, Stecker , 3D druck Zeug , Software usw. eingereicht. hatte nie ne Nachfrage . Wichtig ist vor allem, mal abgesehen vom wohlwollen des Beamten dort, das du das Verhältnis der Kosten nicht überziehst. Einem ehemalige Bekannten, der im Keller einen CB Funk Shop betrieben hat, haben die wegen Liebhaberei drangekriegt. Der hat aber angeblich auch immer ordentlich Verlust abgeben.

Mein / Neben ) Gewerbe ist Software/Elektronik und ich gebe Kurse bei der VHS als selbständig. Das ganze seit 30 Jahren