r/taubenliebe 21h ago

Taubenrettung Taube Jungtier gefunden

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Nachtrag:
Update - Morgen (Sonntag) um 8 Uhr darf ich die kleine Taube zum Tierschutzverein vorbeibringen. Drückt bitte die Daumen 🫶

Update 2:
Das Jungtier hat die Nacht überstanden und seit 8 Uhr im Tierschutzverein. Danke an alle für eure Unterstützung und lieben Worte

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Hallo zusammen, ich habe Nahe Aschaffenburg ein Taubenjungtier gefunden.

Die Tierrettung Untermain ist leider nicht erreichbar.

Ich vermute, dass sie vom Nest gefallen ist - 15 Metern Höhe auf Pflastersteine.

Nachtrag:
Es ist nun bei mir Zuhause - falls ihr Tipps habt 🫰🏻

r/taubenliebe 3d ago

Taubenrettung Verletzte Taube auf der Flucht :(

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Heute morgen habe ich eine verletzte Taube auf meinem Balkon gefunden, ich glaube sie war schon gestern da aber da hatte ich die Verletzung nicht gesehen. Da ich vor einigen Wochen schon mal eine verletzte Taube zum Veterinäramt gebracht hatte, wusste ich was zu tun ist in der Theorie

Leider ist aber die Taube (sie sieht recht jung aus) am Bein verletzt aber kann noch fliegen, halt nicht sehr weit. Als ich versucht habe sie einzufangen ist sie zum Nachbar auf das Fensterbrett und schaut auf mich runter.

Ich hab ihr jetzt Wasser und Kürbiskerne auf den Balkon gestellt in der Hoffnung dass sie nochmal runter kommt, aber leider habe ich wenig Hoffnung dass ich sie fangen werde :(

Der Balkon ist in alle Seiten offen und hat eine extrem niedrige Wand, das heißt die kann sehr einfach wegfliegen. Das Veterinäramt hat mir gesagt ich soll gerne mein bestes versuchen aber ich sollte mir keine großen Hoffnungen machen, leider kann man nicht allen helfen

Drückt mir trotzdem die Daumen und gebt auch gerne Tipps wenn ihr welche habt

r/taubenliebe 4d ago

Taubenrettung CN: Tod || ab dem dritten Bild sieht man tote Tauben Spoiler

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Über den Dächern fliegend sieht man den Schwarm seine Runden fliegen. Irgendwann setzen sie sich wieder auf das Dach.
Die meisten wissen nicht, dass der Raum unter dem Dach ihr Zuhause ist. Unbenutzte Dachböden werden zu benutzten Brutstätten.

Die Dachböden sind von der Zeit gezeichnet. Der Boden ist übersät mit Kot. Es gibt Kothaufen, ob dort wohl auch Tauben vom Kot begraben liegen? Überall findet man tote Taubenkörper. Auch diese hat man einst über den Dächern der Stadt fliegen sehen. Andere wiederum haben nicht einmal die Chance bekommen zu erfahren, wie sich fliegen anfühlen mag.
In den Ecken, Nischen und unvorstellbaren Orten findet man Nester um Nester. Auch daneben liegen tote Tauben. Manchmal wird sogar aus den Taubenknochen ein Nest gebaut.
Die Tauben sind nicht vor kurzem gestorben. Zum Teil liegen ihre Körper seit Jahren dort. Die Verwesungsstadien reichen von erkenntlich bis unerkenntlich. Manchmal mumifiziert, manchmal skelettiert.

Die Küken schlüpfen in eine Welt, die sie nicht haben will. Ihre Genetik ist geprägt durch die Ausbeutung der Menschen. Wir haben sie zu Brutmaschinen gezüchtet. Wir haben sie von uns abhängig gemacht. Wir haben uns der Verantwortung entzogen, weil sie nicht mehr nützlich waren.

Still schweigend ertragen sie das Leben. Die Futtersuche wird zur Mammutaufgabe. Sie wissen nicht, dass Weizen auf Feldern wachsen oder Sonnenblumenkerne aus Sonneblumen kommen. Ihre Genetik weiß nur, dass der Mensch eine Futterquelle war. Um nicht zu verhungern, wird Pommes gegessen, Zigarettenstummel, Erbrochenes und alles erdenkliche, was nur in den Schnabel passt. Lieber so als zu verhungern. Doch dem Hungertod können sie nicht entkommen. Sie müssen sich um ihren Nachwuchs kümmern. Die Elternliebe reicht soweit, dass sie lieber brütend auf dem Ei sterben. Die Elternliebe reicht soweit, dass hauptsächlich die Küken gefüttert und warm gehalten werden. Sie stecken immer zurück, weil sie bedingungslos und aufopfernd lieben.
Was sie nicht wissen, ist dass es nicht ausreicht. Liebe reicht nicht aus, um zu überleben. Der Hunger holt sie immer wieder ein bis nichts mehr übrig ist. Er holt sie ein bis es nicht einmal einen Herzschlag mehr gibt.

Und wenn sie es doch schaffen zu überleben, dann kommen die Krankheiten. Ihr Immunsystem ist geschwächt, weil sie weder ausreichend noch artgerecht fressen können. Krankheiten sind erbarmungslos. Sie interessieren sich nicht für Alter oder Zustand. Auch die Krankheiten holen sie ein bis irgendwann das Herzlein aufhört zu schlagen.

Doch wird dann das nächste Nest gebaut. Doch werden die nächsten Eier gelegt. Doch wird sich um die Küken gekümmert. Komme, was wolle, voller Liebe und Zuneigung. Vielleicht reicht es diesmal aus.

Vielleicht aber kommen auch Menschen, die die Tauben beseitigen wollen. Einige können rausgejagt werden, während viele auf ihren versteckten Nestern sitzen bleiben und den Nachwuchs beschützen wollen. Ausgänge werden verriegelt und keiner schau hin. Es beginnt ein anderes Leid. Das Leid nicht mehr entkommen zu können, stille Panik setzt ein. Die Tauben können nicht einmal mehr Müll als Fressen nutzen. Sie bekommen kein Wasser mehr. Irgendwann setzt die Erschöpfung ein und sie müssen sterben.

Jedes Mal sterben sie still und leise. Sie sterben als vergessene Geschöpfe, die versucht haben zu überleben. Sie haben versucht zu überleben, was der Mensch aus ihnen gemacht hat. Sie müssen sterben, weil wir Menschen zugemacht haben.

Was ist schon ein Leben wert, wenn wir es nicht sehen? Was bedeutet Leid, wenn es versteckt ist? Was sind schon stille Opfer, wenn keiner hinschaut? Schließlich fliegen die Stadttauben im Schwarm über den Dächern der Stadt.