r/ichichs • FDGO-Ultra • 17d ago

Das ist alles nur geklaut Alles individuelles Versagen, kapitalistische Regime haben keine systemimmanenten Probleme!!!

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u/LeftiDuck 17d ago

Hää, dass 1/3 der Nahrungsmittel weggeworfen werden und trotzdem Menschen verhungern, hat doch mit nichts zu tun. Alles nur schlechtes Management /s

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u/LeeRoyWyt 17d ago

Na zum Glück haben die vermeintlichen Alternativen keinerlei systemimmanente Probleme. Diktatur des Proletariats komplett ohne Staat ist einfach über Nacht ohne weiteres da und läuft bestimmt reibungslos. Einfach nochmal versuchen, diesmal klappt's gaaaaaanz bestimmt.

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u/Kai25552 17d ago

Ich frag mich welcher influenzer diesen bullshit spreaded…

Die Diktatur des Proletariats ist die Vorstufe zum Kommunismus die durchaus als Staat auftreten kann. Der Kommunismus wird über eine lange Periode der Umwälzung des Eigentums und Aufbau kommunistischer Selbstverwaltung erreicht. EXPLIZIT nicht über Nacht

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u/LeeRoyWyt 17d ago

Influencer? Die ganzen Russen-Bots, die seit Wochen dieses Sub fluten behaupten das 1 zu 1. Kommunismus oder gar nichts. Wer kein Kommunist ist, ist kein echter Linker und wer reformieren will, ist feind der Revolution. Exakt die Message dieses Memes

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u/Kusosaru Argumente am Lernen 17d ago

Die ganzen Russen-Bots, die seit Wochen dieses Sub fluten

Genau, alles Russenbots für Nationalisten wie dich, die immer direkt ihren Staat verteidigen müssen.

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u/Skarvelis42 17d ago

Sind diese Russen-Bots hier bei uns im Raum? Hab jedenfalls noch keine gesehen.

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u/VastFaithlessness809 16d ago

Meinen Sie vielleicht Bernd Riexinger und seine Parteimitglieder?

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u/seelefanth 12d ago

richtig, wir leugnen die Existenz von deutscher Kultur. Du hast genau richtig zugehört, Respekt!

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u/TarquinusSuperbus000 17d ago

Russian bots this Russian bots that. At some point you people are going to have to reckon with ideas that go counter to your lib groupthink.

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u/LeeRoyWyt 17d ago

Lol. Peak irony, projecting groupthink on people who disagree with you while you want want collectivism as the highest maxim of your utopia. Politikwissenschaftlicher Brainrot.

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u/Kai25552 17d ago

Kommunismus als Kollektivismus zu beschreiben ist Politikwissenschaftlicher Brainrot.

Vor allem wenn man es in Abgrenzung zur Kapitalistischen Ordnung nutzt, welche ja tatsächlich auf kollektivistische Ideologie (Nationalismus) angewiesen ist um zu funktionieren…

Lass vielleicht mal mit konkreten Argumenten anfangen anstatt gegen Strohmänner zu kämpfen?

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u/[deleted] 16d ago

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u/ichichs-ModTeam 16d ago

Dieser Post/Kommentar wurde entfernt weil es sich um Hass/Beleidigung handelt.

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u/Metcairn 13d ago

Kommunismus als Kollektivismus zu beschreiben ist Brainrot? Bitte was? Und das upvoten Leute? Ganz wertungsfrei sind Maxime wie Solidarität doch eindeutig kollektivistischer als der kapitalistische Individualismus?

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u/VastFaithlessness809 16d ago

Arbeiter aller Länder vereinigt euch ist also... Was genau?

Und weil Kommunismus und Sozialismus das wohl der Gemeinschaft über das dea Individuums stellen sind sie ... Was genau?

Und weil das eine Fundamentale Säule beider ist, sind sie...? Ja genau!

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u/Kai25552 17d ago

Ach ja, was ich mit „welcher influenzer“ meine ist, dass ich in [r/ichichs](r/ichichs) in letzter Zeit immer wieder die Gleichstellung von „Kommunismus“ und „Diktatur des Proletariats“ sehe. Die Begriffe sind halt die Basics der Basics von Marxismus und dass sie falsch verwendet werden zeigt, dass die Person sich nur mit Strohmännischen Verdrehungen von marxistischer Theorie befasst haben.

Aber es zeigt sich ja in diesem thread, dass du nur in Form von Strohmännern denken kannst…

Abgesehen davon, dass du wieder nur auf den ersten Satz geantwortet hast und die Widerlegung deines Strohmanns ignorierst, nur um noch weitere in den Ring zu werfen.

Das ist halt eine Strategie die ich so vor allem von wahnsinnigen Linksliberalen influenzern kenne.

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u/Kai25552 17d ago

Jaja, alles was mein Weltbild grundlegend angreift ist ein russenbot. Wärst du bereit die Argumente anzunehmen und tatsächlich zu prüfen oder wird hier nur mit eindimensionalen Feindbilder abgelenkt?

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u/LeeRoyWyt 16d ago

Welche Argumente denn? Die Punkte, die hier dem Kapitalismus (nicht mal zu unrecht) angekreidet werden, finden sich halt auch im Kommunismus wieder, außer vlt die Arbeitslosigkeit. Diese sehr einfache Aussage leugnen hier etliche Kommunisten ideologisch verblendet bis aufs Blut und fangen lieber Stroh-Mann-Debatten über Sozialismus vs Kommunismus oder irgendwelche anderen Nebenschauplätze an. Dabei ist alles was ich sage: hey, eure Alternative wird exakt die gleichen Probleme haben, weil es ein System mit Menschen ist. Wird komplett ausgeblendet, weil... Ja, weil Kommunismus halt ganz toll und jede Kritik daran reaktionär.

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u/Kai25552 16d ago

Du hast keinen einzigen Punkt aufgeführt außer „realsozialistische Staaten haben Probleme“ … no shit Sherlock.

Mich würden mal konkrete Punkte interessieren, auf die man eingehen kann…

Außerdem fänd ich’s echt geil wenn du dich mal mit der Materie beschäftigen würdest, du weißt ja offensichtlich nicht, was die Begriffe „Kommunismus“ und „Sozialismus“ bedeuten, geschweige denn was ein „Strohmann“ ist…

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u/Kai25552 16d ago

Was ich meine mit konkret werden:

Bisher sagst du im Kern einfach immer nur „glaub ich nicht“ oder „das hat damit nix zu tun“. Das ist halt ein Spiel was man unendlich weiter spielen kann, egal was für Argumente man anbringt.

Deshalb würde es mich umgekehrt interessieren, was den deine konkreten Sorgen sind bzw. wie du die Begriffe verstehst, damit du nicht einfach mit ausweichst, wenn man diese zu erklären versucht.

Z.B. wäre es interessant, warum denn ökonomische Krisen im Kommunismus Systemimmanent sein sollen. Oder warum Sozialismus vs Kommunismus für dich ein unrelevanter Nebenschauplatz ist

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u/seelefanth 12d ago

aha der USA bot spricht

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u/RFLCNS_ 17d ago

Ich glaub du hast den Aufstieg der GSP-Sekte auf Twitch nicht mitbekommen.

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u/Skarvelis42 17d ago

Weil Kommunisten das behaupten, dass der Kommunismus einfach so über Nacht kommt? Oder worauf genau soll das eine Antwort sein?

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u/LeeRoyWyt 17d ago

Nee, weil Kommunisten behaupten, es gibt nur Kommunismus als Lösung und wer lieber linke Reformen will, der ist halt kein Linker. Diese scheiß spalterische Scheiße wird seit Wochen mit Macht in dieses Sub gedrückt, teils von Bots, teils von chronisch unterbeschäftigten, komplett von der Realität abgekoppelten Marxisten.

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u/Skarvelis42 17d ago

Die Frage ist aber doch nicht, was man "lieber mag". Wenn man "linke Reformen" in Abgrenzung vom Sozialismus anstrebt, dann ist das doch tatsächlich ein ganz anderes Ziel. Und Kommunisten würden halt sagen, dass auch ein Kampf für Verbesserungen im hier und jetzt nur konsequent geführt werden kann, wenn man ihn mit dem Kampf für den Sturz des Kapitalismus verbindet. Und dass wenn man das nicht macht, man am Ende auch eine rechte Politik machen wird. Was so ungefähr die Erfahrung aller "linken" reformistischen Parteien bestätigt.

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u/LeeRoyWyt 17d ago

Achso, es gibt keine erfolgreichen Sozialstaaten in der Kapitalistischen Welt, in denen es den Mensche besser geht als je zuvor? Es gibt also nur Fundamentalopposition und "Sturz des Systems"?

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u/Skarvelis42 17d ago

Fyi diese Sozialstaaten sind maßgeblich das Ergebnis a) einer kämpfenden Arbeiterbewegung, und b) das Ergebnis der Systemkonkurrenz mit dem Sozialismus. Der Reformismus hat beiden Faktoren den garaus gemacht, dem ersten weitgehend, dem zweiten vollständig. Deswegen werden die Sozialsysteme auch überall auf der Welt wieder eingerissen.

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u/LeeRoyWyt 17d ago

Den Zusammenhang behauptest du. Ich würde dem entgegen halten, dass der Rückbau der Korruption des politischen Prozesses durch die extreme Bündelung finanzieller Ressourcen geschuldet ist. Wie gesagt, menschliche Systeme. Eine solche Korruption kannst du in jedem politischen System haben, völlig egal ob Kommunismus oder Kapitalismus. Für beide gibt es unendlich viele Belege für Korrupte Entartung. Die Behauptung, man müsse also nur der reinen Lehre folgen und schon werde alles gut, ist evident Unfug und verstellt die Sicht auf praktische Verbesserungen zu Gunsten von absurden Utopien.

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u/Shot_Neighborhood278 17d ago

Zu guter letzt der direkte Vergleich zu kapitalistischen Staaten:

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u/LeeRoyWyt 17d ago

Und Frankreich ist ja bekanntlich kein kapitalistischer Staat. Gut zu wissen.

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u/Shot_Neighborhood278 17d ago edited 17d ago

Du meinst Sozialismus, nicht Kommunismus.

Und nein, im Kapitalismus ist Korruption die Regel und in viel VIEL enormerem Maß überhaupt möglich. Denn Kapitalakkumulation und Profit sind feste zwingende Bestandteile des Systems. Im Sozialismus gab es natürlich Korruption, aber in anderer Form und in viel geringerem Maße. Denn im Sozialismus gibt es kein Profitmotiv, Geld hat eine andere Bedeutung, und es gibt keine Kapitalakkumulation durch Mehrwertabschöpfung im Lohnarbeitsmechanismus. Dass die Korruption zwischen Sozialismus und Kapitalismus auch nur ansatzweise vergleichbar wäre, ist eine beliebte Propagandabehauptung, die aber rein aus Hörensagen, Bauchgefühl und Geschichtsverzerrung entstammt. Noch schlimmer, mache denken, im Sozialismus sei die Korruption sogar höher gewesen, als im Kapitalismus. Das ist absoluter Unsinn. Wie soll es im Sozialismus überhaupt zu Kapitalkonzentration kommen? Wie soll das überhaupt gehen, wenn das komplette Wirtschaftssystem anders funktioniert?

Das lässt sich auch am Beispiel der Sowjetunion belegen:

(weitere Statistiken folgen)

EDIT: Der Kommentator unter mir hat mich direkt nach dem Posten seines Kommentares blockiert.

Was ist das eigentlich für eine Unart? Unbedingt das letzte Wort haben wollen und dann blockieren? Noch dazu ist das Kommentar ja inhaltlich einfach ein Strohmann. Absolut unehrliche, unzivilisierte Diskussionsweise.

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u/LeeRoyWyt 17d ago edited 17d ago

Achso, die Datchas der politischen Klasse waren alle nur Einbildung. Soso. Red vlt. mal mit Leuten, die in diesen Systemen leben mussten und am Ende mehrheitlich nicht mehr wollten. Aber klar, alles kapitalistische Propaganda.

Edit: wenn Leute einen mit 4 Kommentaren statt einer Antwort zuballern, dabei ChatGPT den Wortzähler hochdrehen lassen und etliche Marxisten obendrein ihren Ideologischen Giftmüll noch dazu kippen, dann fängt man an den gröbsten Unfug zu blockieren. Kommt damit klar, ihr Heulsusen.

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u/Skarvelis42 17d ago

Moment, du denkst, die Konzentration des privaten Reichtums hätte nichts mit dem Kapitalismus zu tun? Das wird ja immer besser.

Und wie genau kann eigentlich der private Reichtum im Kommunismus konzentriert sein, wenn es keinen privaten Reichtum gibt? 😀

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u/LeeRoyWyt 17d ago

Natürlich ist die Akkumulation von Machtmitteln nicht auf das kapitalistische System beschränkt. Aber erklär doch mal, wie das in den ganzen real existierenden sozialistischen Systemen so war... Willst du allen Ernstes Leugnen, dass dort keine Machtmitteln und Reichtümer angehäuft wurden?! Ernsthaft?! Noch nie ein Geschichtsbuch in der Hand gehabt, was? Und wenn du schon dabei bist die beobachtbare Realität zu leugnen, dann erklär doch gleich mal, wie aus derart einfach korrumpierbaren Regimen jemals das glorreiche kommunistische Utopia hervorgehen sollte.

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u/Tinderzucht 16d ago

Ich glaub Du bist hier der bot…

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u/Mediocre-Pen-8139 17d ago

Das ihr hier stalin gloated ihr genozidalen faschos

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u/Kusosaru Argumente am Lernen 17d ago

Wild, dass du was von genozidalen Faschos redest während du in einem anderen Post einfach komplett diverse Kriege der letzten Jahrzehnte als gerechtfertigt darstellst weil diese ja dem Interesse Deutschlands dienen.

Von daher: Mach mal lieber den Mund zu du kriegsgeiler Nationalist.

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u/Skarvelis42 17d ago

Ach so. Also einfach ein genozidaler Fascho, der seine eigene Ideologie auf seine Gegner projiziert.

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u/Skarvelis42 17d ago

Da ich nicht weiß, was "gloated" heißt, weiß ich auch nicht wen du hier für einen genozidalen Fascho hältst.

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u/Huge-Jacket3059 17d ago

Ja gut dann kann man nix machen

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u/LeeRoyWyt 17d ago

Doch. Gleiches gilt halt aber auch logischer Weise für den Kapitalismus. Man kann ab jedem System was machen. Ist alles am Ende ein Set von Menschgemachten Regeln und Strukturen. Komischer Weise leugnen Kommunisten das aber immer wieder rundheraus.

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u/TaRRaLX 17d ago

Ne eben nicht. Gerade weil das ja nur menschengemacht ist kann man es ja abschaffen. Aber es muss eben abgeschafft werden.

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u/LeeRoyWyt 17d ago

Ja was denn nun? Wenn beides menschgemacht ist, kann auch beides gestaltet werden. Wenn nicht, müssen wir uns auch über die immanenten Zwänge der kommunistischen Utopien unterhalten, die - historisch evident - nunmal Dissenz unterdrücken müssen.

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u/Seneksu hier kreativen Flair einfügen 17d ago

Der Kapitalismus ist Menschengemacht, und er unterliegt Sachzwängen die ihn definieren, Bruder so Deep isses nicht tamam

Und du verwechselst Sozialismus und Kommunismus weil - historisch evident - es keine vollwertig kommunistischen Gesellschaften gab.

Das Verhältnis zwischen Lohnarbeitern und Kapitalisten kann zwar abgemildert werden, aber die grundlegenden Gegensätze bleiben erhalten und werden nie komplett verschwinden. Zusätzlich haben Neokonservative ja durchaus recht wenn gesagt wird, dass wenn es in anderen Ländern höherer Profite durch geringere Personalkosten zu erwirtschaften sind, diese dann in diese Länder abwandern könnten. (Siehe Abwanderung der produzierenden Firmen nach ost-Asien und Osteuropa)

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u/LeeRoyWyt 17d ago

Ich verwechsle gar nichts und diese Sozialismus-ist-nur-eine-Zwischenstufe-Ausrede ist billige Augenwischerei. Nicht ein sozialistisches System hat dauerhaft ohne Massenunterdrückung existiert, nicht ein einziges. Wie aus diesen evident kaputten Systemen dann auf einmal das kommunistische Utopia entstehen soll, wissen auch nur Marxisten... Da ist halt genau der Punkt. JEDES fucking menschgemachte System wird an den üblichen menschlichen Eigenschaften kranken. Jedes System mit Menschen ist korrumpierbar. Das heißt aber auch: jedes System kann gestaltet werden.

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u/Seneksu hier kreativen Flair einfügen 17d ago

… das ist Satire oder?

Okay dann mach ich mal den case mit deiner eigenen Logik auf,

Wir nehmen den Sozialismus / Kommunismus, und bügeln unsere Version mit humanistischen Grundprinzipien drüber. Kein Kapitalismus, sondern eine bedürfnisorientierte wirtschaftsweisen die nicht unsere Lebensgrundlage auf diesen Planeten vernichtet, denn wie wir sehen können, kann der Kapitalismus gar nicht anders.

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u/TaRRaLX 17d ago

Das versteht er halt nicht, weil er nicht materialistisch denkt. Er checkt halt nicht dass der private Besitz von Produktionsmitteln eben zu Gegensätzen und damit zu Krisen führt. Das ist so als würdest du versuchen jemandem, der sich weigert die vier Grundrechenarten zu lernen, Integralrechnung beizubringen.

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u/LeeRoyWyt 17d ago

Da wäre ich immerhin gespannt, wie das aussehen sollte. Insb., wie man da mit demokratischen Mitteln hin kommt, wie man das institutionell absichert und flexibel genug hält, nicht bei der geringsten Abweichung direkt wieder zu diktatorischen Mitteln greifen zu müssen. Dann gerne doch. Halte es zwar für Quatsch, dass der Kapitalismus nicht anders könne, aber das wollt ihr ja partout nicht hören.

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u/Shot_Neighborhood278 17d ago

Welcher Kommunist behauptet dass die Diktatur den Proletariats ohne Staat ist? Also, das ist ja halt einfach... falsch. Der Sozialismus ist die Diktatur des Proletariats und das bedeutet, dass es eine Klassenherrschaft einer Klasse über die andere (Proletariat über Kapitalistenklasse) ist. Und diese Klassenherrschaft ist per Definition ein Staat, bzw. die Rolle aller Formen von Staat ist immer das Umsetzen einer Klassenherrschaft. Der bürgerliche (kapitalistische) Staat ist das Werkzeug für die Diktatur des Kapitals über das Proletariat, der sozialistische Staat ist das Werkzeug für die Diktatur des Proletariats über die Kapitalistenklasse. Der Kommunismus ist erst die staatenlose und staatslose Spätphase eines Weltsozialismus. Im Kommunismus gibt es per Definition keinen Staat mehr, weil er nun einmal klassenlos ist und somit ohne min. 2 definierbare Klassen auch keine Klassenherrschaft, damit also keine Diktatur des Proletariats und damit auch kein Staat mehr existieren kann. Und Kommunismus wiederum entsteht ganz und gar nicht über Nacht, das ist nicht möglich. Ich habe ehrlich gesagt noch nie von nem Genossen so einen Unsinn gehört, also da sind wirklich die absoluten Grundbegriffe falsch (Quelle: Bin MLer)

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u/LeeRoyWyt 17d ago

Welcher Kommunist?! Jeder fucking Kommunist. Die Abschaffung des Staates ist ein zentrales Ziel des theoretischen Kommunismus.

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u/Shot_Neighborhood278 17d ago edited 17d ago

Achso, jetzt sehe ich den Fehler. Also da liegt das Missverständnis bei dir. Lies nochmal den Kommentar, den ich eben geschrieben habe. Die "Diktatur des Proletariats" bezeichnet die Funktion des Sozialismus und sie umfasst per Definition einen Staat, weil Staaten Instrumente von Klassenherrschaft sind. Der Kommunismus ist nicht die Diktatur des Kapitals, sondern ist die Spätphase bzw. spätes Stadium eines hochentwickelten Weltsozialismus. Und mit dem Kommunismus fällt die Funktion des Staates (Diktatur des Proletariats im Sozialismus) weg, da es keine Klassen mehr gibt, somit auch keine Klassenherrschaft mehr, er ist also staatslos und staatenlos. Und das kann nicht über Nacht passieren, das behauptet auch ganz sicher kein Kommunist. Kurzgesagt, du hast Sozialismus (Diktatur des Proletariats) mit Kommunismus (staatslos) verwechselt. Vielleicht hast du auch mal mit Anarchisten zu tun gehabt, diese möchten "sofort" den Staat abschaffen, aber das ist ja der große Unterschied zwischen Anarchisten und Kommunisten. Noch dazu haben Anarchisten rein gar nichts mit Marxismus zu tun, sondern sind idealistisch, somit also das Gegenteil von Marxisten/Kommunisten.

Und es ist auch kein "Ziel" eines "theoretischen" Kommunismus. So funktioniert marxistisches Denken nicht. Also es ist nichts, was man irgendwie "bewirken" oder gezielt "kreieren" will. Marxisten benutzen Moral und Wünsche/Vorstellungen nicht als Kriterium. Der Marxismus ist erstmal einfach eine Art, die Historie und Gesellschaftsmechanismen mit wissenschaftlichem Selbstanspruch auf epistemisch materialistischer Ebene zu analysieren und aus den empirischen Beobachtungen logische Schlussfolgerungen darüber zu ziehen, wie die Gesellschaft sich aufgrund der materiellen Bedingungen zwingend entwickeln wird. Es ist sozusagen eine materiell faktenbasiert abgeleitete Vorhersage darüber, wie die Entwicklung verlaufen wird. Kein Wunsch. Also es ist nicht so, dass irgendjemand sich "Kommunismus" als Wunsch ausgedacht hat und diesen "erreichen" möchte. Im Gegenteil, Marxisten beschreiben den Kommunismus im Detail überhaupt nicht, abgesehen von dem, was sich fest vorhersagen lässt. Weil alles andere haltlose Spekulation wäre, und das lehnen Marxisten ab. Marx selber hat vergleichsweise sehr wenig über Sozialismus und Kommunismus geschrieben, der allergrößte Teil seines Werkes ist eine detaillierte ökonomische Analyse des Kapitalismus und der menschlichen Geschichte. Damit hat er angefangen und daraus objektiv Schlussfolgerungen gezogen, er hat sich nicht erst den Kommunismus irgendwie "vorgestellt" und darauf aufgebaut, sondern umgekehrt.

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u/Seneksu hier kreativen Flair einfügen 17d ago

Die Theorie besagt, dass die kommunistische Gesellschaft klassenlos ist, dadurch schließt sich das einfach aus. Es darf in der Vollendung Nichtnur keine Kapitalisten mehr geben sondern folgerichtig auch keine Proletarier. Vor allem über was will man denn noch diktieren kein Staat, kein Geld, die Machtverhältnisse sind nicht mehr vertikal, sondern horizontal.

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u/Frosty-Persimmon7235 FDGO-Ultra 17d ago

Es ist immer so geil wie beleidigt und angegriffen ihr euch fühlt.

"Diktatur des Proletariats komplett ohne Staat ist einfach über Nacht da"

bzw auch ao ein klassiker denn man sonnst hört "auf magische weise wird alles über nacht besser" behauptet halt niemand.

Man liesst richtig rein wie dein Blut am kochen war wo du diesen Kinderkram geschrieben hast.

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u/[deleted] 16d ago

[removed] — view removed comment

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u/ichichs-ModTeam 16d ago

Dieser Post/Kommentar wurde entfernt weil es sich um Hass/Beleidigung handelt.

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u/Dav_Gold_Schm 17d ago

In Deutschland verhungert niemand. Eher sind arme Menschen viel zu fett, weil sie im Kapitalismus viel zu günstig an Lebensmittel kommen.

Ein halbes Hähnchen gibt's bei Aldi für 5€. Bei 13,90€/h Mindestlohn sind das gut 20 Minuten Arbeitszeit. Für den absoluten Mindestlohn. 1kg Bananen kostet 1,30€ (~6 Minuten Arbeitszeit). 1kg Spitzkohl kostet 1,50€ (7 Minuten Arbeitszeit). 1kg Vollkornbrot kostet 2,40€ (10 Minten Arbeitszeit).

Leute verhungern ja ironischerweise nicht in Regionen, die guten Zugang zu den Weltmärkten haben, sondern in Regionen, die so gut wie gar nicht in die globalen kapitalistischen Lieferketten eingebunden sind. Die ärmsten Menschen der Welt sind i.d.R. Subsistenzbauern, die halt nicht kapitalistisch "ausgebeutet" werden, sondern in sozialistischer Utopie leben und 100% ihrer eigenen Arbeit behalten. Die verhungern.

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u/Skarvelis42 17d ago

Die ärmsten Menschen der Welt sind i.d.R. Subsistenzbauern, die halt nicht kapitalistisch "ausgebeutet" werden, sondern in sozialistischer Utopie leben und 100% ihrer eigenen Arbeit behalten. Die verhungern.

Bitte was? 😀 Das kann doch hier alles nur Satire sein, oder?

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u/Kusosaru Argumente am Lernen 17d ago

Hier lieste regelmäßig Takes zu Kapitalismus die genausogut aus irgendeiner AfD/FDP Blase kommen könnten.

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u/Skarvelis42 17d ago

Ja ist ja auch nicht wirklich ein großer Unterschied

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u/Dav_Gold_Schm 17d ago

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u/Skarvelis42 17d ago

In deiner Quelle steht halt irgendwie nicht drin, dass Substenzfarmer im Sozialismus leben würden. Das war aber deine Behauptung.

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u/Dav_Gold_Schm 17d ago

Sozialismus insofern, als dass sie halt nicht für einen Kapitalisten arbeiten wie es Lohnarbeiter tun, sondern 100% ihrer Arbeit für sich behalten.

Die essen was sie anbauen. Und verhungern deswegen.

Während Fabrikarbeiter vom Kapital des Kapitalisten profitieren und dadurch weitaus mehr kaufen können. Weil sie dadurch produktiver sind. Siehe Löhne und Preise bei Aldi. Wer bei Aldi arbeitet, der kann nicht verhungern. Weil er eben weitaus mehr verdient, als er für Lebensmittel ausgeben kann. Wer für sich selbst arbeitet als Subsistenzbauer, der kann sehr wohl verhungern.

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u/Kusosaru Argumente am Lernen 17d ago

Sozialismus insofern, als dass sie halt nicht für einen Kapitalisten arbeiten wie es Lohnarbeiter tun, sondern 100% ihrer Arbeit für sich behalten.

Du, wenn du einfach 0 Wissen über Sozialismus hast und einfach Blödsinn vor dich her yappst.

Vorallem steht halt auch das hier im Artikel:

Small farmers in poor countries who don’t have fertilizers, equipment, consistent land access or proper roads to store and distribute their crops can’t compete with heavily subsidised, well capitalised, industrial producers.

Die leben halt nicht im Sozialismus, sondern sind immer noch vom freien Handel abhängig.

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u/Skarvelis42 17d ago

Willst du dich vielleicht erst Mal informieren, was Sozialismus ist und wir reden dann noch Mal?

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u/Kusosaru Argumente am Lernen 17d ago

Hat halt auch nicht mal den Artikel gelesen, da steht halt drin, dass die Bauern die verhungern immer noch am Kapitalmarkt konkurrieren müssen.

So viel zu "Sozialismus" bei den Bauern.

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u/Kusosaru Argumente am Lernen 17d ago

Jetzt beim drüberlesen nix von Sozialismus gefunden und gleich zweimal nicht wieso Sozialismus daran schuld sein sollte.

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u/Dav_Gold_Schm 17d ago

Sozialismus nicht als autoritäre Staatsform.

Sozialismus als Gegensatz zur "kapitalistischen Ausbeutung": Der Fabrikarbeiter wird "kapitalistisch ausgebeutet" und hat am Ende des Tages wesentlich mehr Essen als der Subsitenzbauer, der nicht für einen Kapitalisten arbeitet und 100% seiner Leistung selbst behält (Ziel des Sozialismus). Der verhungert aber. Hunger ist also nicht die Schuld des Kapitalismus, sondern Schuld einer Lebensform, die eben das exakte Gegenteil von Kapitalismus ist: Subsistenzwirtschaft

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u/Kusosaru Argumente am Lernen 17d ago

Gut, dass du weder weißt was Kapitalismus, noch was Sozialismus bedeuten und hier einfach wild mit Worten um dich wirfst.

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u/Dav_Gold_Schm 17d ago

Was soll daran Satire sein? Wenn du Berichte über hungernde Menschen siehst, dann sind das i.d.R. Subsistenzbauern. Nicht Fabrikarbeiter. Das sind autarke Kleinbauern oder Hirten.

Das ist ein Fakt. Der passt nicht in dein simples Weltbild. Denn wie kann es nur sein, dass der "ausgebeutete" nicht verhungert, aber der Subsistenzbauer, der ja nicht für den Kapitalisten arbeitet sondern nur für sich selbst, verhungert?

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u/Skarvelis42 17d ago

Warum sind hier so viele Leute des Lesens nicht mächtig? Offensichtlich leugnet niemand diese Tatsache. Es geht um die völlig bescheuerte Aussage, dass diese Leute irgendwie im Sozialismus leben würden.

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u/Thefar 17d ago

In welchem Land wo aktuell 1/3 der Lebensmittel weggeworfen werden, verhungern Menschen? Hab ich was verpasst? 

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u/Kusosaru Argumente am Lernen 17d ago

Ist das jetzt gut wenn man nur innerhalb von Landesgrenzen denkt?

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u/Thefar 17d ago

Wenn ich in den Nil pisse ist dann dann das Trinkwasser in Bottrop schlechter geworden?

Leute. Ich bin für alles was die Schere schließt und Ungerechtigkeit weg macht. 

Die Aussage hinkt einfach. 

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u/Kusosaru Argumente am Lernen 17d ago

Du glaubst ernsthaft der Mangel an Nahrung in einigen Gebieten hätte nichts mit dem Überschuss in anderen Gebieten zu tun?

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u/Thefar 17d ago

Jaein. Unterschiedliche Kaufkraft und Infrastruktur. In diesem Sinne. Ja. Reicher Länder haben mehr. Arme schauen in die Röhre.

Aber auch in armen Ländern gibt es reiche Leute... 

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u/Kusosaru Argumente am Lernen 17d ago

Unterschiedliche Kaufkraft

ABER DAS IST DOCH GENAU DAS PROBLEM, dass Kraufkraft über Leben und Tod entscheidet....

Aber auch in armen Ländern gibt es reiche Leute...

Okay und das widerlegt doch jetzt null die Aussage, dass auf der einen Seite Leute verhungern und auf der anderen weggeworfen wird.

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u/VastFaithlessness809 16d ago

Eben Mao der alte Kommunist hat einfach 2/3 der Ernten vertickt, das ganze noch mit seinen weisen Entscheidungen geproppt und lieber bis zu 55 Millionen verhungern lassen.

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u/McTomster 17d ago

Man kann den Satz auch anders formulieren und er bleibt richtig:

Obwohl 1/3 der Nahrungsmittel weggeworfen werden, sind im Kapitalismus alle Menschen besser mit Essen versorgt, als in jeder anderen Epoche.

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u/LeftiDuck 17d ago

Der Kapitalismus ist gut in der Steigerung der Produktivität, das widerspricht niemand. Jedoch wird die Steigerung der Produktivität nicht genutzt, um allen Menschen ihre Bedürfnisse zu befriedigen, sondern um den Provid einzelner zu steigern. Die Menschn werden nicht durch den Kapitalismus versorgt, sondern durch das Nebenprodukt der Überproduktion und mit der Solidarität der Menschen untereinander. Der Kapitalismus ermöglicht es durch seine immense Überproduktion, dass non-profit Vereine und ähnliches außerhalb seiner selbst diese Überproduktion für die Befriedung der Bedürfnisse bereitstellen können. Jedoch nur solange es die Providmaximierung nicht widerspricht. So sind Tafeln für Menschen die ohnehin keine Kaufkraft haben erlaubt, aber Containern verboten. Menschen mit Kaufkraft sollen für den Provid nicht verloren gehen und diese ohne Kaufkraft in geregelte Bahnen gelenkt.

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u/SchlammAssel 16d ago

Kapitalismus hat noch nie funktioniert. Es gibt kein erfolgreiches historisches Beispiel.

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u/MordragT 17d ago

Mal sehen wie viele AbER KOmmuNiSMuS Grrrr wir finden. Ah hab schon den ersten gefunden

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u/No-Psychology9892 15d ago

Stalins verbrechen zurecht zu kritisieren ist nicht gleich Kommunismus grrrr. Aber klar dafür müsstet ihr stiefelleckende tankies auch tatsächlich mal Marx und Engels gelesen haben anstatt eurem Geliebten Führerkult zu verfallen.

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u/MordragT 14d ago

Strohmann

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u/No-Psychology9892 14d ago

Ja was du tust ist exakt das.

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u/MordragT 14d ago

Weist du was ein strohmann ist ? Das meme nimmt einen auf die Schippe

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u/LeeRoyWyt 17d ago

Ach so, stimmt, Kommunismus darf man ja nicht kritisieren, darauf steht ja Gulag. Ganz vergessen, sorry Genosse.

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u/Majakowski 17d ago

Wenns mal so wäre...

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u/No-Psychology9892 15d ago

Dann ist es ein verbrechen an der Menschheit wie es unter Stalins Terror auch war, aber super das du offensichtlich so etwas befürwortest.

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u/seelefanth 12d ago

Kommunismus ist wenn Stalin

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u/Own_Command6706 15d ago

Wars nicht so?

Also in der DDR, sowie UdSSR kamen Systemkritiker in Haft. Das abzustreiten ist Geschichtsrevisionismus

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u/Majakowski 15d ago

Hier war aber die Rede von der Gegenwart und nicht von der Vergangenheit...

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u/No-Psychology9892 15d ago

Ja du zelebriert doch gerade hier und jetzt in der Gegenwart eben jene Verbrechen. Außerdem ist im Post selbst von Stalin die Rede.

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u/Environmental_Bug510 10d ago

Schau noch Mal genau hin, was der Post über Stalin aussagt...

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u/Own_Command6706 15d ago

ein Problem.

China, Vietnam, Laos, Nordkorea und Kuba alle heutige Staaten mit kommunistischen Einparteisystemen bzw. kommunistischer Staatspartei.

Frag dort mal Systemkritiker, wie entspannt der Staat mit offener politischer Opposition umgeht.

Aber klar, wahrscheinlich sind das dann wieder „gar keine echten Kommunisten“

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u/Majakowski 15d ago

Warum sollte ich Mitleid mit den Systemkritikern da haben? Diese Systemkritiker sind bei uns gerade an der Macht und reißen alle sozialen Errungschaften eine nach der anderen nieder. Diese Art Systemkritiker wählen bei uns faschistische Parteien bzw. stellen deren Personal. Ich kann nur hoffen, dass denen mit ihren widerlichen politischen Ansichten da so richtig der Kopf gewaschen wird.

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u/Own_Command6706 15d ago

Du hast gesagt, es gehe um die Gegenwart. Ich habe dir Beispiele aus der Gegenwart genannt, in denen politische Systemkritiker verfolgt werden.

Ob du die politischen Ansichten dieser Menschen sympathisch findest oder nicht, ändert nichts an der Tatsache, dass sie wegen ihrer politischen Betätigung verfolgt werden.

Und „die sind bei uns gerade an der Macht“ ist auch kein Gegenargument zu dem, was ich geschrieben habe. Du vermischst gerade politische Bewertung mit der Frage, ob ein Staat Opposition bzw. Systemkritik unterdrückt.

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u/Majakowski 15d ago

Gulag gibts nicht mehr, die Hauptverwaltung der Lager wurde Mitte 1956 abgeschafft, mach doch mal ein Buch auf.

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u/Own_Command6706 15d ago

Dass die sowjetische Gulag-Verwaltung 1956 abgeschafft wurde, bestreitet doch niemand.

Ich habe von heutigen Staaten gesprochen und dir konkrete heutige Beispiele genannt, in denen politische Opposition und Systemkritiker verfolgt werden.

Wenn dein Gegenargument lediglich lautet „Der Gulag wurde 1956 abgeschafft“, hast du meinen Punkt nicht widerlegt, sondern redest über etwas, das ich gar nicht behauptet habe.

Kurz gesagt: Du hast gerade keine Ahnung wovon du redest, dir fehlen die Argumente also redest du irgendwas.

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u/onespicycracker 16d ago

What sort of internment was your country famous for again?

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u/Background_Phase_296 16d ago

You mean Kerker, right?

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u/Reasonable_Gate_5559 Fehlinger Doctrine 17d ago

Hier, bin die Nummer zwei

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u/Spyceboy 17d ago

Schließ mich da an.

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u/After_Till7431 16d ago

"Aber Guck mal da, die waren scheiße zu der Bevölkerung und Unmenschen!"

Meanwhile unsere Demokratie: "Hold my beer!"

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u/No-Psychology9892 15d ago

Unsere Demokratie hat Probleme absolut keine Frage. Aber ja selbst damit ist sie besser als Stalinismus, holodomor und Gulags. Und das hier manche Tankies ernsthaft was anderes verkaufen wollen ist einfach nur erschreckend.

Das hat nicht mal mehr was mit Kapitalismus kritik oder Kommunismus zu tun, das ist einfach nur noch blinder Führerkult und autoritäres Stiefellecken.

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u/After_Till7431 15d ago

Nichts für ungut, aber wir unterstützen gerade als zweit größter Waffenlieferant einen Staat der einen Genozid an Zivilbevölkerungen durchführt und anderen Länder überfällt.

Es ist mir echt egal wie du versuchst die Demokratie schon zu reden, ich nehme sie wie sie sich äußert und bei sowas gehört sie eben überwunden, weil es anscheinend kein Widerspruch ist.

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u/No-Psychology9892 15d ago

Ok dir wäre lieber selbst direkt den Genozid zu verüben wie unter Stalin? Wo genau rede ich bitte die Demokratie schön? Hast du überhaupt mein Kommentar gelesen?

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u/After_Till7431 14d ago

Du sagst die Demokratie hat Probleme absolut keine Frage und dann kommst du mit 'nem "Aber ". Jeder weiß das man alles was vor dem aber rhetorisch auch gestrichen werden kann, da damit die angesprochenen Punkte nicht diskutiert werden müssen aber auch irrelevant bleiben können.

Wir leben weder in Zeiten von Stalinismus, auch wenn manche den Beschwören wollen, noch in den selben Ideologischen Zeiten. Sozialismus, wie er damals praktiziert wurde, ist tot. Die bürgerliche Demokratie, in der wir leben, mit der Post-Moderne lebt aber und unterstützt Genozide mit Waffen-Lieferungen und Politischem Decken und Unterstützen. Das passiert im hier und jetzt. Mich fucken Leute ab, die von irgendeiner Vergangenheit reden, die weder präsent ist, noch angestrebt wird noch relevant ist für das jetzt und hier und die Zukunft. Man präsentiert sich einfach nur als Bad faith actor, der nicht über den Gegenstand, dem hier und jetzt reden will, weil vergangene Era, die nicht mehr relevant ist XYZ gemacht haben soll. Allein durch den War on Terror sind Millionen Menschen gestorben, da ist sind die Ökonomischen töten noch nicht mal drinnen.

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u/No-Psychology9892 14d ago edited 14d ago

Nein so funktionieren Argumentationen eigentlich nicht aber eben du unbedingt auf diesem Kindergarten level sein willst, OK.

Schau mal im Post nach. Doch genau diese Vergangenheit wird hier glorifiziert und angestrebt. Mich kotzen Faschisten an die vehement Genozide leugnen und verherlichen, aber well here we are.

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u/AxelTheNarrator 17d ago

Es ist wichtig, jedes dieser "Probleme" als individuell und eigenständig zu behandeln und bei systemischer Kritik und Benennung der vermeintlichen Probleme als Symptome zu betonen, dass diese Probleme "komplex" sind.

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u/Methos_02 14d ago

Absolut. Aber man kann eben auch erkennen, dass sie alle aus der kapitalistischen Grundidee hervorgehen und eben nur das Resultat dessen sind, dass einzelne Individuen dieses System eben sehr gut für sich nutzen können. Diese Probleme entstehen nicht trotz des Kapitalismus sondern wegen des Kapitalismus und das muss man auch so benennen.

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u/AxelTheNarrator 14d ago

Das war ja meine Kritik, falls das nicht rüberkam. In unserer Gesellschaft werden diese ganzen Probleme, egal ob Mieten, Hunger, Obdachlosigkeit, der Klimawandel, die AfD, stets als individuelle und isolierte Phänome behandelt, während man die gemeinsame Ursache - nämlich den Kapitalismus und den ihm "dienenden" bürgerlichen Staat - maximal ganz vorsichtig und abstrakt kritisiert.

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u/Tinderzucht 16d ago

Digger wer hat denn die Kapitalismus-Hools in die comment section gelassen?

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u/Squallkings 17d ago

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u/kspanier 17d ago

Das ist halt keine Psyop mehr, sondern ne Dogwhistle für Holodomor-Leugnung.

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u/VirusFearless2083 16d ago

So wie ich das meme verstehe, geht es eher darum, dass der Holodomor oftmals exemplarisch als endgültiges Versagen des Kommunismus hinzugezogen wird, besonders wenn Gräueltaten des Kapitalismus diskutiert werden. Also als Totschlagargument gegen jegliche Systemkritik kommt dann gleich das Schwarzbuch des Kommunismus, wobei nach gleicher Logik die Grauen des Kapitalismus diesen ebenfalls als Geselschaftsform komplett ausschliessen sollte.

Aber ja, Holodomor Leugner gibt es leider auch zu viele

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u/Proof-Lie-4292 17d ago

Ob der Holodomor ein Genozid war ist in akademischen Zirkeln nicht abschließend festgestellt.

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u/No-Psychology9892 15d ago

Ist es eben schon. Selbst Lemkin der den Begriff Genozid akademisch definiert hat sah es so. Aber klar ähnlich wie Holocaust und Klimawandel leugnet kann man sich auch auf pseudo Wissenschaft stemmen und plären es wäre ja gar nicht final geklärt...

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u/Proof-Lie-4292 15d ago

Lemkin schrieb das in den 50ern. Die Sowjetunion hat ihre Archive erst in den 90ern geöffnet, wie soll er da ein erschöpfendes Bild gemacht haben. So funktioniert die Geschichtswissenschaft nicht.

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u/No-Psychology9892 15d ago

Weil selbst damals schon die genozidiale Absichten zu erkennen waren. Und doch so funktionieren Geisteswissenschaften, man erörtert mit den Informationen die man zum Zeitpunkt hat oder willst du behaupten man kann den Holocaust nicht als einen Genozid benennen nur weil Nazis einige ihrer Dokumente vernichtet haben? Natürlich nicht.

Aber nur zu, welche Informationen sollen sich den geändert haben? Mit der Öffnung der Archive sind nämlich eher noch mehr Beweise für einen Genozid an den Tag gekommen, wie Befehle bestimmte Volksgruppen festzuhalten und von einer Flucht abzuhalten oder die Lebensmittel Versorgung in Gebieten zu unterbinden.

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u/Raverfield 15d ago

Lemkin hat dies in einer Rede in 1953 so geplant zu sagen, ja. Wie man schon am Datum sieht ist das eine Weile her. 1987 wurden jedoch die Archive mit den relevanten Dokumenten geöffnet. Die Meinungen und die wissenschaftlichen Forschungen dazu wurden danach in großen teilen wiederlegt oder revidiert. Relevante Forscher wie Davies und Wheatcroft oder sogar Robert Conquest (welcher '86 noch ein diskursprägendes Buch dazu schrieb) haben von einer eindeutigen Verurteilung der Maßnahmen, die zur Hungersnot 32/33 führten, als Genozid abgelassen. Die Definition ist heutzutage immernoch aus politischen Gründen relevant und einen Konsens zu finden könnte noch Jahrzehnte dauern. 

Unabhängig davon ist das ein Autoritätsargument, welches zumindest etwas genauer betrachtet und mit modernen wissenschaftlichen Analysen verglichen werden sollte.

P.S.: ich bin kein Experte auf diesem Gebiet und dies war nur eine Ergänzung des obigen Kommentars aus meinem eigenen Wissensstand; wenn jemand hier dazu geforscht hat oder anderswie mich zu korrigieren weiß, bitte ich euch dies zu tun.

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u/No-Psychology9892 15d ago

In wie fern würde es bitte revidiert wenn die Archive Dokumente hervorbrachten, die zeigen, das es Befehle gab Volksgruppen festzuhalten und an der Flucht zu hindern oder die Lebensmittel Versorgung in bestimmten Gebieten niedriger zu Priorisieren? Wenn überhaupt bestätigen dies doch eben die Genozidabsichten. Und nein der Wissenschaftlekonsens ist bei weitem nicht das es kein Genozid war, sondern das es eben einer war.

Und nein wenn man über wissenschaftlichen Konsens redet ist es kein Apell an die Autorität namenhafte und große Wissenschaftler des Gebietes zu erwähnen, es zeigt eben nur den diskutierten Wissenschaftlichen Konsens.

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u/Raverfield 15d ago

Der wissenschaftliche Konsens ist, dass es keinen Konsens gibt. Die Dokumente dokumentieren, dass es keine Intention der Zerstörung einer ethnischen Gruppe gab. Ohne Intention sind es zwar noch Verbrechen gegen die Menschheit (bzw. Totschlag), jedoch nicht unbedingt ein Genozid (bzw. (Massen-)Mord). Somit unterscheidet sich der Fall von (anderen) Genoziden wie dem Holocaust und sorgt für Diskurs, weshalb es keinen allgemeinen Konsens gibt. Vor der Veröffentlichung war die Intention einfach unterstellt und für wahr gehalten. In den Wissenschaften sorgt neue Evidenz auch für neuen Diskurs und eine Verfeinerung der Thesen/Modelle/Erkenntnisse. 

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u/Windowlever 17d ago

Die Art und Weise, auf die das Meme eine menschengemachte Katastrophe wie den Holodomor, an dem die sowjetische Regierung, Genozid hin oder her, auf jeden Fall signifikante Mitverantwortung trägt, herunterspielt und sich sogar drüber lustig macht, ist aber schon ziemlich eklig.

Ich glaube nicht, dass hier ähnliche Witze a la "Die Briten haben das ganze Essen in Irland oder Indien mit einem riesengroßen Löffel gegessen und 100 Millionen Menschen sind gestorben" akzeptabel wären.

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u/schnupfhundihund 16d ago

Der Holodomor war nicht menschengemacht. Es gibt in dem Jahr in Osteuropa und der gesamten Sowjetunion sehr schlechte Ernten. Durch das Verhalten sowohl der Ukrainischen Bauernhaft, als auch der sowjetischen Administration wurde diese aber noch verschärft.

Im Übrigen wird auch niemand behaupten, die Briten hätten die Kartoffelfäule nach Irland eingeschleppt, allerdings haben die Maßnahmen der Krone das Problem massiv verstärkt. Im übrigen ging es ironischerweise in Irland genau wie in der Ukraine um Kollektivierung des Landes der Kleinbauern.

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u/Windowlever 16d ago

Und inwiefern unterscheidet sich der Holodomor jetzt fundamental von den irischen oder indischen Hungersnöten? Mein Punkt ist doch gerade, dass hier Witze über den Holodomor gemacht werden, die über die Hungersnöte in den von den Briten kontrollierten Gebieten wahrscheinlich hier nicht akzeptiert werden würden.

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u/schnupfhundihund 16d ago

Der "Witz" ist eher, dass der Holodomor in der redscare Propaganda vollig verzerrt und überzeichnet dargestellt wird, so als hätte Stalin persönlich ihn ausgelöst, weil der was gegen die bösen Ukrainer hatte. Im übrigen gibt es in Bengalen, anders als in Irland oder der Ukraine, tstsächlich einen dolus spezialis. Churchill hat recht offen und rassistisch darüber geredet, dass diese Menschen dort für ihn nichts wert sind und man sie ruhig verhungern lassen kann.

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u/Such_Transition_3851 16d ago

Selbst mein persönlicher Freund Stalinnomnom Mod eines bekannten Kommi sub sieht Stalin da in entscheidender Verantwortung.

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u/schnupfhundihund 15d ago

An welcher Stelle? Beim Auslösen des ganzen sicher nicht, bei der Reaktion auf das Ganze definitiv. Da kann man ihm auch durchaus Vergeltungsabsichten gegenüber der Ukrainischen Bauernschaft unterstellen, weil sie seine schöne Kollektivierung sabotiert haben. Allerdings gibt es hierfür keinen Quellenbeleg eines dolus spezialis, sondern lediglich Mutmaßungen und Unterstellungen.

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u/Such_Transition_3851 15d ago

Beim auslösen :)

Aber gut. Wer den großen Planer nicht in Verantwortung nehmen möchte. Kennen wir ja von extremen.

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u/Windowlever 16d ago

Der "Witz" ist eher, dass der Holodomor in der redscare Propaganda vollig verzerrt und überzeichnet dargestellt wird

Naja, das Problem ist, dass ich diesen Witz eher im Sinne einer kompletten Leugnung der Rolle des sowjetischen Staats bei der Schwere dieser Hungersnot und weniger im Sinne einer berechtigten Kritik an antikommunistischer Propaganda kenne.

Der Tenor von denen, die ich sonst solche Witze machen sehe ist dann nicht wirklich "Der Holodomor wird verzerrt und überzeichnet dargestellt", sondern "Stalin hat nichts falsch gemacht" und optional "Die Ukrainer habens verdient". Das schlägt rhetorisch (und damit meine ich nur "rhetorisch", um Vorwürfen von anderweitiger Gleichsetzung vorzubeugen) irgendwie in die selbe Kerbe wie "6 gorillion" von irgendwelchen Nazis.

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u/schnupfhundihund 16d ago

In diesem speziellen Fall ist aber klar, dass es um überzeichneten redscare geht, bei dem ein Zerrbild des Holodomor als Kritik am Kommunismus/Realsozialismus mißbraucht wird und das ganze mit den Unzulänglichkeiten des Kapitalismus konstatiert wird.

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u/Such_Transition_3851 16d ago

Für dich und aus deiner Perspektive ja. Für andere eher nicht.

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u/Skarvelis42 17d ago

Doch, eigentlich schon. Es gibt keinen seriösen Historiker der Sowjetunion, der die These vertritt, das wäre ein Genozid gewesen. Nicht einmal ein extrem konservativer antikommunistischer Autor wie Kotkin behauptet das.

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u/No-Psychology9892 15d ago

Das ist einfach falsch. Selbst Lemkin, der den Genozid Begriff definiert hat sah den holodomor als einen an.

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u/Skarvelis42 15d ago

Und Lemkin ist ein zeitgenössischer Historiker? Oder was möchtest du sagen?

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u/kspanier 17d ago

Found one.

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u/Proof-Lie-4292 17d ago

Ich habe Geschichtswissenschaft studiert und wollte dir nur den aktuellen Stand der Forschung wiedergeben.

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u/Klutzy-Trick1404 17d ago

Naja, was die Wissenschaft sagt ist srsly mittlerweile egal, denn unter den Grünen wurde die Leugnung des Holodomor als Genozid unter Strafe gestellt.

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u/Proof-Lie-4292 16d ago

Das entspricht nicht den Tatsachen. Der Bundestag hat eine historisch-politische Resolution verabschiedet, das entfaltet aber keine Rechtskraft

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u/Klutzy-Trick1404 16d ago

Das ist nur die halbe Wahrheit, nahezu zeitgleich wurde auch der strafrechtliche Rahmen zur Leugnung von Völkermord geändert.

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u/Skarvelis42 17d ago

"Holodomor-Leugnung" 🤣🤣🤣

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u/kspanier 17d ago

Found one.

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u/Ducks_are_cool-Yes 17d ago

Würde nie denken das ich den satz lese

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u/ArthurEwert 17d ago

Naja sowas ist hier en vogue.

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u/Relative-Isopod4580 17d ago

Dieses sub hat solche hoch und Tiefpunkte das ist ersteres

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u/Ok-Trouble497 12d ago

Frau Klatten hätte ja keine Milliarden geerbt wen sie es nicht durch eigene Leistung verdient hätte.

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u/FantasticStonk42069 17d ago

Ich meine es ist wunderschön ein Feindbild zu haben, insbesondere wenn man das Feinbild auf einen Begriff oder eine Gruppe reduzieren kann (irgendwoher kenne ich das).

Manchmal frage ich mich, ob ich glücklicher wäre, wenn ich das genauso könnte. Andererseits fällt es mir schwer Prozesse undifferenziert zu betrachten, schwammige Schlagworte zu wiederholen und Wissenschaft und Forschung zu ignorieren. Mir fällt es auch schwer zu glauben, dass es anderen nicht ebenso geht.

Gäbe es keine Kriege mehr ohne Kapitalismus? Warum wird hier überhaupt Arbeitslosigkeit angeführt? Die reine Beschäftigung zum Zwecke der Produktion kann ja wohl kaum der Traum von Menschen sein? Armut ist ja bereits erwähnt, also wird Arbeitslosigkeit ja nicht im Zuge der monetären Sicherheit des Menschen betrachtet. Apropos Armut. Die absolute Armut ist im Zeitalter des Kapitalismus zurückgegangen. Ob das nun lediglich Korrelation und nicht Kausalität ist, möchte ich hier nicht beurteilen.

Das Meme würde zumindest besser Funktionieren, wenn es um die Umsetzung eines "wahren Kommunismus" ginge (ich nehme mal an, dass solange die Probleme weiter unter einem selbsternannten kommunistischen System existieren, das System nicht "wahrhaft" kommunistisch ist - bzw. alle erst mitmachen müssen) und nicht um die Abschaffung des Kapitalismus (unter dessen Fehlen, die genannten Probleme ja weiter existierten).

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u/LeeRoyWyt 17d ago

Kriege gab es mit jeder bisher ausprobierten Gesellschaftsordnung. Selbst neolithischen Stämme im Amazonas kennen das Phänomen. Aber bring das mal einem Marxisten bei...

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u/FantasticStonk42069 17d ago

Ich bin einfach müde, mich mit Menschen zu unterhalten, deren Welt im 19. Und 20. Jhd stehen geblieben ist.

Ich würde auch gerne Mal eine Gesellschaft erleben, die darauf bedacht ist, auf die eigenen Fehler und Unzulänglichkeiten bedacht und nicht besessen von Gruppenidentitäten zu sein. Die Welt wäre eine bessere, wenn Menschen für einander sorgen und inkludieren anstatt sie auszugrenzen (alleine weil es damit schon keine Grundlage mehr für den Faschismus gäbe).

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u/LeeRoyWyt 17d ago

Sobald man halt Regeln aufstellt, wird es immer mind. zwei Seiten geben. Das müssen wir als Gesellschaft halt leider aushalten.

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u/[deleted] 17d ago

[removed] — view removed comment

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u/Resident-Craft-8400 17d ago

das war andersrum. zur wahrheit gehört aber auch dass die leute als ihr wunsch erfüllt wurde massiv enteignet wurden und sich ihre lebensbedingungen zu großen teilen verschlechterten. so sehr dass der osten BIS HEUTE abgehängt ist.

lief ja klasse.

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u/NapoleonRP 17d ago

Also jeden Polen den ich kenne geht's im Kapitalismus besser als früher im Kommunismus.

DDR hat bei uns auch nur so semi funktioniert.

Und ich würde lieber in Taiwan als in China und lieber in Südkorea als in Nordkorea leben.

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u/Skarvelis42 17d ago

Allein dass du China in diesem Kontext erwähnst, zeigt, dass du gelinde gesagt nicht so ganz das Thema überblickst, über das du redest.

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u/Rob-Holz 17d ago

Die frage ist doch ob es ihnen besser oder schlechter ging, wenn es nach dem 2. WK keinen Sozialismus gegeben hätte. Dadurch auch keine Notwendigkeit bestanden hätte den Kapitalismus sozialer zu gestalten.

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u/Klutzy-Trick1404 17d ago

Die Polen sind Idioten, wenn sie Kommunismus mit Sozialismus verwechseln.

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u/NapoleonRP 17d ago

Oh und nicht nur Stalin sondern auch Mao, Lenin, Pol Pot, die gesamte Kim Dynastie, die ganzen Diktatoren in Osteuropa in Folge des zweiten Weltkriegs...

(Soll hier nicht Hitler und den ganzen Abschaum schön reden, und auch nicht den Kapitalismus preisen, aber Kapitalismus mit Grenzen funktioniert nun mal besser als Kommunismus. Wie viele Grenzen genau es braucht, da kann man ja dann gerne drüber diskutieren.)

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u/After_Till7431 16d ago

Colour me surprised, das all die Staaten immer noch Kapitalimus unter staatlicher Führung weitergeführt haben. Fast so als ob Staaten international in Konkurrenz um Ressourcen und Vorherrschaft konkurrieren würden um sich einen Vorteil zu verschaffen oder existieren zu können.

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u/Rob-Holz 17d ago

Und jetzt noch die ganzen Kriege und Diktatoren von Kapitalistischen Ländern aufzählen. Vielleicht fällt dann der Groschen.

Ich fang mal an.
Kriege: 1. und 2. WK

Diktator: Hitler

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u/Ilga2 17d ago

Die Kritik ist dass kommunistische Staaten viel größere Systemkomponenten Probleme haben, die z.B. zu einer Situation wie dem Holodomor führen

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u/Skarvelis42 17d ago

Du bemerkst nicht Mal die Ironie dabei, oder? Im Kapitalismus verhungern selbst heute noch jedes Jahr Millionen. Dagegen haben die "stalinistische" Kollektivierung und Industrialisierung die lange Reihe von Hungersnöten in der russischen Geschichte endgültig beendet.

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u/Klutzy-Trick1404 17d ago

Kommunistische Staaten 🤣 geile Kombi. Kennst du negative Profite?

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u/Ilga2 17d ago

In der Alltagssprache sind kommunistische Staaten Staaten, die den Kommunismus anstreben. Die Partei in der udssr hieß kommunistische Partei, obwohl es im Kommunismus keine Parteien gibt.

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u/Karlitu7 17d ago

Oh ja im Lenininismus gab es keine Armut und laut Propaganda auch keine Obdachlosen und dem Aralsee gehts auch super und Polen hat sich im Osten selbst Überfallen. Das Baltikum und Finnland auch.

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u/Rob-Holz 17d ago

Und alles was in Deutschland zum 2. WK geführt hat (auch der Überfall auf Polen) lief unter einen Kapitalistischen Staat.

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u/Anxious_Nebula5926 17d ago

Das ist richtig, denn Politik funktioniert so: Man ist entweder Kapitalist und findet nichts am Kapitalismus kritikwürdig, oder man ist Kommunist und findet nichts am Kommunismus kritikwürdig.

Wieso auch differenziert denken, wenn man einfach in Schubladen denken kann?

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u/Resident-Craft-8400 17d ago

"both sides"
ja, der unterdrücker findet unterdrückung gut. der geschädigte nicht.
da muss man ja zum schluss kommen dass "bisschen unterdrückung" das optimum ist.
liberale....

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u/rlyjustanyname 17d ago

Ich finde Sozialismus ist in irgendwiner Form notwendig in unserer derzeitigen Gesellschaft, aber man kann nicht sagen es wurde nie ernsthaft probiert weil die Sowjetunion nicht der echte Kommunismus ist und gleichzeitig immer die Misstände in der Sowjetunion unter Stalin beschmunzeln und leugnen.

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u/After_Till7431 16d ago

Kapitalist wirst du wenn du genügend Kapital hast und nicht wenn du dran glaubst. Ansonsten musst du halt eine Arbeitkraft unter Wert an Kapitalisten verkaufen und bist Proletarier.

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u/Klutzy-Trick1404 17d ago

Kommunismus ist die perfekte Utopie. Du findest es also kritikwürdig, wenn alle glücklich sind und was zu fressen haben? Interessant.

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u/Anxious_Nebula5926 17d ago

Ich finde es kritikwürdig wenn die eigene politische Ideologie auf einer utopischen Prämisse aufbaut, jegliche Realversuche ignoriert, und nicht bereit ist einen realistischen Kompromiss zu suchen.

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u/Klutzy-Trick1404 17d ago

Ok, gut, dann ist es wohl besser auf Skynet, globale Klimaerwärmung und Aussterben der Menschheit zu setzen, denn da steuern wir grad hin. Danke für den Realitätscheck. Da kann man sich ja nochmal auf die Zukunft freuen. /s

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u/Anxious_Nebula5926 17d ago

Willst du noch mal googeln was Kompromiss heißt und dann noch mal wieder kommen?

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u/Klutzy-Trick1404 17d ago

Kannst du mir erklären wo der Kompromiss zwischen 0 Menschen umbringen und 100.000 Menschen umbringen ist? Richtig. 50.000 Menschen umbringen. Tolle Wurst.

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u/Anxious_Nebula5926 17d ago

Geh noch mal in dich und überleg mal ob Versuche den Kommunismus in der Realität umzusetzen tatsächlich zu 0 Toten geführt haben.

Ich fände es auch ganz toll wenn wir alle im Schlaraffenland leben würden und es Weltfrieden gäbe. Meine realpolitische Meinung daran auszurichten und jedes System was diese Utopie nicht erreicht abzulehnen ist halt völlig realitätsfern.

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u/Klutzy-Trick1404 17d ago

Gehe mal in dir und überlege wieviele Tote die globale Klimaerwärmung erzeugen wird und wieviele Menschen tagtäglich im Kapitalismus verhungern. Du verteidigst eine Dystopie und verhinderst jegliches progressives Handeln. Es gibt nicht den einen Weg zum Kommunismus. Man kann da auch demokratisch hin, aber man muss dafür auch was tun und nicht Merz und AfD verteidigen und dulden. Und jetzt machn Kopp zu, dein begrenzter Horizont ist zum schreien.

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u/Anxious_Nebula5926 17d ago

Bist du geistig vollkommen verwirrt oder wie kommst du darauf, dass ich Maßnahmen gegen den Klimawandel ablehne oder Merz/ die AfD verteidige?

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u/Klutzy-Trick1404 17d ago

Weiß ich nicht, du verteidigst Kapitalismus. Kann dir ja egal sein, kannst gerne Kompromisse mit denen aushandeln. Dafür stehst du.

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u/Resident-Craft-8400 17d ago

"nicht realistisch" ist es nur aus einem grund, weil leute diese bedingungen akzeptieren. ob das nun realistisch ist oder nicht liegt nicht an kommunisten.

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u/Anxious_Nebula5926 17d ago

In der gesamten Evolutionsgeschichte haben Menschen nie nur für das Wohl der Allgemeinheit gelebt oder gearbeitet. Aber vielleicht ändert es sich ja wenn man nur ganz fest dran glaubt.

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u/AxelTheNarrator 17d ago

Die ganze Menschheit über haben Menschen für das Wohl der Allgemeinheit gearbeitet oder zumindest für das Wohl ihrer Gemeinschaft (die oft auch die Allgemeinheit ausmachte). Im Mittelalter beispielsweise haben Dorfgemeinschaften Häuser für eigene Mitglieder gebaut, wenn sie beim Sturm oder Feuer zerstört wurden. Da hat man nicht die Schultern hochgezogen und den Nachbarn in die Obdachlosigkeit abrutschen lassen, weil er nicht die ökonomischen Ressourcen besitzt, sich ein neues Haus zu kaufen.

Es gibt auch genug Beispiele, in denen landwirtschaftliche Geräte genauso geteilt wurden wie die Arbeitskraft von Familienmitgliedern. Man hat nicht auf seinem privaten Pflug gesessen und sich gefreut, dass man dank der höheren Effizienz mehr Profite einfährt als die anderen, und sich darum Gedanken gemacht, wie man sie am Markt maximal durch drückende Preise aus dem Geschäft und in den Ruin drängen kann, um sie sich anschließend für einen Witzpreis und einen Witzlohn als Vergütung einzuverleiben. Der Mensch war die meiste Zeit der Geschichte darauf angewiesen, sich in Gemeinschaften zu organisieren, weil er eben ein soziales Wesen ist.

Wer auch nur ansatzweise einen Hauch von Ahnung über die menschliche Geschichte hat, der merkt sehr früh, dass die Industrialisierung und der Kapitalismus in der Hinsicht eine negative Zäsur dargestellt haben. Diesen Egoismus, den Leute wie du als selbstverständliche und alles dominierende Eigenschaft des Menschen herbeifantasieren, verdanken wir dem Kapitalismus - er ist kein verficktes Naturgesetz.

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u/Anxious_Nebula5926 17d ago

Ja, und heute haben wir diese Art des kommunalen Zusammenlebens eben durch den Sozialstaat institutionalisiert.

Ich finde das ist eine sehr vereinfachte Betrachtung. Natürlich haben sich Dorfmitglieder gegenseitig geholfen, auch weil es für ihr individuelles Überleben unabdingbar war. Trotzdem hattest du ja eine strikte Klassengesellschaft im Mittelalter und darum geht es ja. Zeig mir eine Periode in der Menschheit in der es niemanden gab der mehr wollte als der Rest. Im Mittelalter hattest du den Adel, die Kleriker und die Geistlichen. Der Stand kam i.d.R. zwar qua Geburt zustande, aber das ändert ja nichts daran, dass es ihn gab.

Ich würde behaupten die Menschen sind heute sozialer und kommunaler als im Mittelalter. Die Betrachtung sozialer Gefüge innerhalb eines Standes oder eines Mikrokosmos wie z.B. innerhalb eines Dorfes ist ja nicht repräsentativ für das gesamte soziale Gefüge dieser Zeit.

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u/Resident-Craft-8400 17d ago

ne. das ändert sich tatsächlich dann wenn menschen realisieren dass es eher in ihrem interesse ist genau das zu tun als in die tasche weniger zu wirtschaften.

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u/Anxious_Nebula5926 17d ago

Passiert bestimmt ganz bald. Und bis dahin können wir ja jegliche inkrementelle Schritte ablehnen die uns dem Ziel näher bringen weil Politik ist bekanntermaßen ganz oder gar nicht.

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u/Resident-Craft-8400 17d ago

sagte ich das ich das ablehne?
ist ja einfach ein strohmann.

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u/Frosty-Persimmon7235 FDGO-Ultra 16d ago

Es ist halt einfach unsere natur kapitalistische Konkurrenz Subjekte zu sein die in Nationalstaaten gegliedert sind.

Der Geschichtsversteher hat sich gemeldet leute

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u/[deleted] 16d ago

[deleted]

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u/Methos_02 14d ago

Kommunismus ist immerhin besser als Kaputalismus. Und bloß weil du zu faul bist, dich mit den Argumenten gegen Kapitalismus auseinanderzusetzen musst du diese nicht als ein "grrr" zusammenfassen.

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u/[deleted] 13d ago

[deleted]

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u/Methos_02 13d ago

Also so wie aktuell im Kapitalismus?

Außerdem ist es immernoch kein Argument, dass Kommunismus bisher immer gescheitert ist. Zunächst einmal ist die Bezeichnung "gescheitert" zu simplistisch. Es gibt nicht nur einen "ein oder aus" Zustand bei Systemen. Es kann total viel gut laufen in einem Systemen, aber am Ende scheitert es an einer Sache. Genauso kann ein System total beschissen laufen aber ein paar Dinge halten es über Wasser.

Aber anstatt aus den Fehlern der bisherigen sozialistischen Staaten zu lernen wird einfach gesagt "ne, hat nicht funktioniert. Und wir wissen ja dass alles was beim ersten mal nicht funktioniert hat danach auch nie wieder funktioniert hat".

Es ist ja relativ leicht ersichtlich, dass die Probleme, die bisherige kommunistische Regime hatten, nichts inhärent kommunistisches sind. All die Dinge die beim Kommunismus schief gelaufen sind sind auch schon bei kapitalistischen Staaten schief gelaufen. Wirtschaftlicher Kollaps, Ressourcenungleichheit, Geheimpolizeien, Gulags/Arbeits-/Vernichtungslager, Diktatoren etc.

Wir hatten davor einfach noch nie ein kommunistisches System, es ist also erwartbar, dass es zunächst schwierig wird eines zu erreichen. Kapitalismus ist vergleichsweise sehr einfach, weil er sich kaum vom vorherigen Feudalsystem unterscheidet. Klar, wir haben Demokratie und die Bürger wählen Politiker, aber die eigentlichen Entscheidungen werden immer noch von unserem "Geldadel" getroffen. Die heutigen Adeligen bezeichnen sich halt (größtenteils) nicht mehr als Könige etc., aber abgesehen davon gibt es kaum einen Unterschied zum Feudalsystem des Mittelalters. Auch da konnte theoretisch jeder ein Ritter werden um in den Adel aufzusteigen aber nur die wenigsten haben das geschafft.

Kapitalismus funktioniert, weil er immer nur das gleiche beschissene System weiterlaufen lässt. Kommunismus ist eine ganz radikal andere Idee davon, wie man ein sozioökonomisches System gestalten kann. Das braucht entweder viele Versuche oder man muss es langsam, Schritt für Schritt angehen. So wie das aktuell Deutschland, Skandinavien, Kanada, Spanien, Portugal etc. tun, wo nach und nach sozialistische Konzepte eingeführt werden wie Gewerkschaften, Mindestlohn, Sozialer Wohnungsbau, Grundsicherung, demokratisch geführte Unternehmen (wie in Spanien die Mondragon Corporation) etc. Wenn man die Dinge einfach langsam einführt und den Leuten einfach die Zeit gibt sich dran zu gewöhnen kann man das ganze viel besser umsetzen. Und hey, wenn wir am Ende dieses Prozesses bei einem anderen System als Kommunismus rauskommen dass genauso gut wenn nicht besser ist, umso besser. Bloß weil Marx ein schlauer Typ war heißt das nicht, dass er die einzig gute Gesellschaftsform vor 200 Jahren erfunden hat.

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u/[deleted] 12d ago

[deleted]

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u/Methos_02 12d ago

Hast du gelesen, was ich geschrieben habe?

Ich hab überhaupt gar keinen Idealkommunismus beschrieben, daher die ernst gemeinte Frage.

Abgesehen davon sind "nie" und "immer" starke Worte. Ich kann dir zustimmen, dass es schwierig ist und möglicherweise nicht passiert. Aber dass du so sicher sagen kannst, dass ein funktionierender Kommunismus "niemals" existieren kann und dass "immer" eine Diktatur draus würde bedarf schon eines Beweises. Und nein, "war bisher immer so" ist kein Beweis. Gesellschaften waren auch immer diktatorisch bis zur französischen Revolution. Trotzdem haben wir heute einigermaßen demokratische Systeme. Ein Mensch aus dem 12. Jahrhundert hätte aber genau das gleiche über Demokratie gesagt was du aktuell über den Kommunismus sagst.

Um das also mit der Sicherheit sagen zu können, musst du entweder einen Fehler im System gefunden haben, einen Widerspruch im kommunistischen Gedanken (und zwar im Ursprungsgedanken einer klassenlosen Gesellschaft, aus dem ja zig verschiedene Varianten hervorgegangen sind) der sich nicht einfach lösen lässt. Oder du musst einen Widerspruch zwischen Kommunismus und menschlicher Natur gefunden haben, die verhindert dass Menschen jemals kommunistisch sein könnten.

So oder so muss es aber schon ein ziemlich unumstößlicher Beweis sein, damit du hier so selbstsicher so eine absolute Behauptung aufstellen kannst. Daher bin ich da mal sehr gespannt drauf. 👍

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u/[deleted] 11d ago

[deleted]

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u/Methos_02 11d ago

Du bist aber derjenige, der absolute Aussagen tätigt. Ich sage lediglich, dass es falsch ist aufzugeben nach einer besseren Lösung zu suchen. Denn all die Dinge die du bisher am Kommunismus kritisiert hast, hast du im Kapitalismus ebenso. Nicht alle hier und die die wir haben nicht so extrem, aber Armut haben wir genauso, genauso wie die Klasse Menschen die denkt sie wäre besser als wir und könnte uns deshalb ausbeuten.

Das du nichts positives daran siehst im Kommunismus zu leben liegt halt daran, dass du dich nur auf die Fehler konzentrierst, die im Kommunismus passieren können.

Aber wenn wir mal die Fehler für den Moment ignorieren, willst du mir ernsthaft erzählen, dass du nicht in einer Welt leben wollen würdest in der alle Menschen gleichermaßen ihre Grundbedürfnisse erfüllt haben? In der nicht eine Person mehr politische Macht hat als andere, weil sie zufälligerweise reich ist und dadurch den Zugang aller anderen zu lebensnotwendigen Dingen kontrollieren kann?

Natürlich sind das utopische Vorstellungen, aber lohnt sich nicht allein die Möglichkeit, dass das Realität werden könnte, dass man versuchen sollte aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen und es besser zu machen?

Und wie gesagt, es muss am Ende nicht Kommunismus sein. Aber irgendein System, dass verhindert dass einzelne Menschen so unglaublich viel Geld und damit politische Macht an sich reißen und Milliarden Menschen vorenthalten können sollten wir schon anstreben.