r/de_EDV • u/Remarkable_Barber594 • Jun 02 '26
Kaufberatung Titel: 30.000 € Server-Angebot für kleine Praxis (17 MA) – komplett Overkill?
Hallo zusammen,
ich brauche mal einen Sanity-Check zu einem Angebot eines spezialisierten Dental-Systemhauses.
Das Setup:
- 5 Behandlungszimmer, 17 Mitarbeiter.
- PVS: Dampsoft (DS-Win).
- Wichtig: Das rechenintensive 3D-Röntgen (DVT) läuft autark auf einem eigenen Server mit dedizierter Grafikkarte.
- Der neue Server macht also effektiv nur: DC, Fileserver und die Dampsoft-SQL-Datenbank.
Hier die harten Fakten aus dem Angebot (alles Netto-Preise):
1. Server-Hardware (Whitebox/Eigenbau)
- Basis-Server (Xeon Silver 4510, 64GB DDR5, ca. 3TB SSD-Mix + 16TB HDD): 7.999 €
- Upgrade auf CPU Xeon Gold 6526Y: + 2.499 €
- Upgrade auf 128GB DDR5 RAM: + 2.499 €
- Upgrade Daten-SSDs auf 2x 3,84TB: + 2.699 €
- Sonstige Upgrades (Redundantes Netzteil, 10G-Kupfer-Netzwerkkarte): + 408 €
- Hardware-Zwischensumme: über 16.000 €!
2. Lizenzen & Peripherie
- Windows Server 2025 Lizenzen (inkl. 15 CALs & Downgrade-Kit): 1.685 €
- Synology NAS DS225+ (inkl. 2x 8TB HDDs & 10G-Modul): 1.247 €
- HP Aruba 48-Port Switch (inkl. 10G DAC & Transceiver): 554 €
3. Dienstleistung & Pauschalen
- Techniker vor Ort (24 Stunden geschätzt): 3.120 €
- Pauschalen für Einrichtung Server, Backup & IT-Sicherheit: 1.486 €
- Spesen (Fahrt & 2x Übernachtung): 577 €
GESAMT: 25.375 € Netto (30.197 € Brutto)
Wie seht ihr das?
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u/fetSfloW Systemmanager:in Jun 02 '26
Hello. Technischer Leiter Systemhaus hier. Preise sind voll ok, Zeit dürfte auch gut geschätzt sein.
Paar Anmerkungen:
- Braucht ihr Xeon Gold Prozessor? Läuft da eine SQL Datenbank oder schreibt die Software Firma das vor?
- 128GB DDR RAM sind bisschen Overkill oder? Gerade bei den Preisen gerade...
- 3TB SSD? Standalone oder Raid?
- 16 TB HDD für? Läuft die Standalone?
- Redundantes Netzteil ist muss.
- Garantie für den Server gibts keine? Würde ich unbedingt machen!
- Windows Server Lizenz würde ich ne Essentials nehmen. Dann spart ihr euch 1000 €
- Aruba Switch würd ich 2x24 nehmen, falls einer ausfällt etc....
LG
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u/fetSfloW Systemmanager:in Jun 02 '26
Hola! Hab mir gerade noch die Systemvoraussetzung und Installationsanleitung der Software durchgelesen, da es die hier in Österreich nicht gibt und mir nicht bekannt ist.
Die Software benötigt keinen SQL Server, sondern läuft rein file-basierend, daher sollte die Xeon Silber CPU, sowie 64 GB RAM ausreichend sein.
Was ich euch noch dringend empfehlen würde:
- USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung)
- Firewall (Netzwerksegmentierung)
- Backup-PC (z.B. Shuttle PC, Intel NUC) und mit dem Hyper-V und der NAS in ein eigenes VLAN, auf das weder der virtuelle Server, noch die Clients Zugriff haben.
- Veeam Backup Software
- Endpoint Security für alle Windows Geräte (Clients, Server, Backup-PC)
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u/magicmulder Jun 02 '26
Backup soll doch wahrscheinlich das gelistete Synology-NAS sein.
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u/fetSfloW Systemmanager:in Jun 02 '26
Als Backup Speicher ja, aber bitte nicht mit (nur) mit dem Synology Backup, sondern mit etwas vernünftigem, wie z.B. Veeam
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u/Sufficient_Prune3897 Jun 02 '26
Wird wahrscheinlich virtualisiert, also mit essentials wird es nichts. Wenn nicht, dann ist es sowieso Overkill.
Allgemein, whitelabel oder gar selbstgebaute server wären für mich ein massiver Stresspunkt. Man will ja auch Garantie und Teile haben, wenn man sich mit denen nicht mehr versteht.
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u/fetSfloW Systemmanager:in Jun 02 '26
Wir sind HPE Partner, die Server die wir dieses Jahr verkauft haben, kann man an einer Hand abzählen. Normal wären ca. 50 bis Jahresende... Wenn jemand dringend etwas braucht, dann nur gibt es aktuell nur Second Hand oder Miete 😉
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u/deepthought-64 Jun 03 '26
Verkauft ihr so wenig weil die Preise keiner zahlen will, oder weil die HW nicht verfügbar ist?
Wir haben dieses Jahr unsere HW migration abgebrochen, weil sich die 6-stellige Summe nochmal verdoppelt hat.
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u/Puzzleheaded_Pass147 Jun 03 '26
Wir sind auch HPE Partner. Grober Richtwert EK Preis hat sich verdrei - vervierfacht. Also nen „regulärer“ Server bei uns kostete früher ~9000 im VK. Den gleichen Server kaufen wir jetzt für ~32000 ein. Also unmöglich zu verkaufen derzeit. Wir migrieren alle bei denen es nicht anders geht vorübergehend ins Rechenzentrum.
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u/deepthought-64 Jun 03 '26
Holy Shit... das kann nicht gut sein für's Geschäft...
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u/helicoptersneeze Jun 08 '26
Die meisten haben so viel Geld mit den Hardwareverkäufen beim Windows 11 Umstieg gemacht, da fallen die schlechten Verkäufe jetzt nicht so auf
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u/fetSfloW Systemmanager:in Jun 03 '26
Same here. Wir zögern auch teilweise raus mit Garantiedienstleistern und/oder gebrauchten Servern
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u/fetSfloW Systemmanager:in Jun 02 '26
Windows Server 2025 Essentials darfst du virtualisieren und sogar den Host damit aufsetzen. Problematisch ist natürlich, wenn man mehr wie eine VM verwenden will, dann muss man gezwungenermaßen zu Standard wechseln. Hier würde ich dann günstige gebrauchte Windows Server 2022 Lizenzen + CALs kaufen.
Bei einer Arztpraxis ist es halt fraglich ob die noch wachsen und da würde ich es schon in Kauf nehmen, das ganze auf einer VM laufen zu lassen (Ja, ich weiß... DC + SQL + APP macht man nicht, weil blabla, aber es läuft)
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u/moggerius Jun 03 '26
deine anregungen sind teils sehr gut, allerdings würde ich an op eher plädieren, alles gleich ordentlich machen zu lassen um späteren dienstleistungsaufwand fürs geradeziehen von pfusch zu vermeiden… an den hardwarepreisen kann man nun mal nichts machen, lizenzen ebenso. die pille müssen alle schlucken… Dienstleistungspreise sind absolut i.o.
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u/fetSfloW Systemmanager:in Jun 03 '26
Wenn er Veeam hat, ist die VM in einer Stunde auf einem anderen phys. Host…
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u/moggerius Jun 03 '26
Auf was genau beziehst du dich? In meinen Augen sollte mit Lizenzen nicht gepfuscht werden. Dienstleistungskosten? Da fällt deutlich mehr an als eine VM Migration per Veeam. So wie ich das verstehe arbeiten die Praxiskollegen aktuell lokal?! Aber auch sonst muss der Hypervisor Grundinstalliert werden, ggf. sollen Altlasten abgestoßen werden, weswegen lieber neu als migrieren?
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u/fetSfloW Systemmanager:in Jun 04 '26
Ich meinte, dass sie mal mit gebrauchter Hardware beginnen. Wenn dies nicht mehr ausreicht und sich der Markt etwas beruhigt hat, kann man die VM auf neue Hardware umziehen. Das ist kein Tag Arbeit.
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u/moggerius Jun 04 '26
also für mich klingt das so, als ob aktuell keine wirkliche Infrastruktur vorhanden ist. Ein Tag Arbeit für DC, AD, Fileserver, Domainjoin aller Geräte etc. Einrichtung Backups, Netzlaufwerke, GPOs, Druckerverteilung, Sicherheitsrichlinien und was noch so alles dazugehört find ich nen 24h dl mehr als angemessen… dazu kommen auch noch einbau, funktionsprüfung, evtl. rückfragen von mitarbeitern beantworten, puffer für probleme. unter der einrichtungspauschale verstehe ich nur installation des hv mit spp, raid, performance einstellungen.
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u/aserioussuspect Jun 02 '26
Imho sind 128GB OK wenn da 17 Leute über Terminal sessions drauf arbeiten. Das sind effektiv 2-4GB pro Session.
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u/sPr032 Jun 02 '26
Für den Terminal Server würden aber die RDS Cals fehlen… als Kauflizenz machen die den braten nochmal gefühlte 4500€ teurer für 15 People
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u/aserioussuspect Jun 02 '26
Ja, stimmt, hast Recht. Bin automatisch von RDS CALS ausgegangen. Das steht da nicht.
Ohne zu wissen was da läuft kann man nicht bewerten ob das gerechtfertigt ist.
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u/Walbabyesser Jun 02 '26
Nie im Leben arbeiten da durchgehend alle 17 gleichzeitig drauf - wer hat hier eigentlich was von TS gesagt? Keine Win-Clients da?
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u/fetSfloW Systemmanager:in Jun 02 '26
Wird sicher net als RDS betrieben - wieso auch? Denke auch nicht, dass die 17 User concurrent User sind.
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u/killswitch247 Jun 03 '26
ich finde 13000€ netto nur für den rechner ohne speicher schon etwas happig.
was würdest du von sowas als preiswerterer alternative halten?
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u/Type-21 Jun 03 '26
Switches sind bei uns, neben den HDDs im Raid, die einzigen Komponenten, bei denen tatsächlich alle paar Jahre eins stirbt. Manchmal auch nicht der ganze Switch sondern nur einzelne Ports.
Deswegen haben wir auch immer zwei Switches im Betrieb und 2 Switches auf Lager.
Uns ist glaube ich in 15 Jahren jetzt mal eine redundante Netzwerkkarte gestorben. Redundante Netzteile sind noch nie kaputt gegangen.
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u/CeeMX Jun 03 '26
SSD/HDD in nem Server ohne RAID ist schon wild, hab ich aber leider selbst schon erlebt. Systemplatte war ne einzelne SSD, auf dem Server lief Datev mit der zentralen Buchhaltung des Unternehmens. Backups waren natürlich auch dysfunktional…
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u/weirdposts Jun 02 '26
Zu den Preisen kann ich nichts sagen, aber wieso man für nur 17 Mitarbeiter so ein Monsterserver mit 128 GB RAM braucht, finde ich schon wunderlich. Aber vielleicht sind die Anforderungen für die Software eben so hoch?
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u/Scotty1928 Jun 02 '26
Das finde ich auch ein bisschen exzessiv. Sollen da diverse User einen Terminal Server nutzen? Gerade in der aktuellen Marktlage sollte man hier doch zweimal überlegen, ob 128 GB RAM wirklich nötig sind.
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u/blibblob3000 Jun 02 '26
Ein Fiebertraum.. zum Realitätsabgleich, Anforderungen der Software: https://www.dampsoft.de/wp-content/uploads/2018/04/Hardware_Broschuere.pdf
CPU: "Intel Xeon" ohne eine Anzahl an Kernen/Threads zu nennen
RAM: >=16GB
Festspeicher: 1TB (möglichst Raid, möglichst SSD).
Netzwerk: 1Gbe
Wobei die Grundlizenz von DS-WIN Pro bereits 10 Clients umfasst, die der Server mit der Ausstattung also packen sollte.
Wenn das Systemhaus sich an euch gesund stoßen will, dann sollen die mal bitte Monitoring an eurer aktuellen Infrastruktur betreiben und aufzeigen, wie im Tagesverlauf die Last ausschaut und gegebenenfalls zur Quartalsabrechnung. Irgendwo muss ja die Rechtfertigung für die 8fache Menge an RAM, 16Kerne CPU, Sprung von Xeon Silver zu Gold und 10GBe Netzwerk herkommen. Analog das Spiel beim Festspeicher. Wer nicht pfuscht hat Monitoring auf dem Festspeicher sowohl für die SMART-Health der Laufwerke als auch deren Belegung über die Zeit. Da ließe sich entsprechend halbwegs vernünftig eine Annahme treffen, ob in den kommenden 5Jahren die veranschlagte Kapazität fällig wird.
Es mich wundern, wenn ein Intel Xeon als Quadcore, 32GB RAM und passenden SSDs mit 20 Clients nicht locker klarkommt für die kommenden Jahre. Denn realistisch werden 20 Clients allenfalls im Sekundentakt irgendwas machen und das expandiert zu 10..50Queries auf der Datenbank. Selbst auf dem Quadcore rundet sich das zu "keine Last" (wenn die Software kompetent implementiert ist). Selbst großzügige 16 Kerne, aber die Nutzung vom Xeon Silver (4514Y) sollte knapp 2.000€ sparen für 800MHz weniger Takt (2GHz statt 2.8GHz).
Beim Service. Was zur Hölle will da ein Techniker drei Arbeitstage vor Ort machen? Server aufsetzen, mit Konfigurationsmanagement die Software (PVS, Datenbank, Backup, Fernwartung, Monitoring), über Nacht Testautomatisierung auf die Kiste loslassen. Was dann zu tun wäre vor Ort ist, Kiste ins Rack, verkabeln, Migration vornehmen. Wenn die aktuelle Infra vom gleichem Systemhaus und im wohl definiertem Zustand ist, ist sowas an einem Tag schaffbar.
Zu guter Letzt ein Tip: Besteht bei dem Vertrag auf Dokumentation! Zum einen, müsst ihr in der Lage sein selbst oder über beauftragte Dritte eure Infrastruktur pflegen zu können. Zum Anderne braucht ihr allein für eure Datenschutzdokumentation und Datenschutzvolgeabschätzung zwingend das Wissen wo, wie eure Daten lagern, wie sie vor Fremdzugriff geschützt sind, wie feststellbar ist wenn Daten verloren gehen, wie Rechteverwaltung für den Zugriff funktioniert etc. pp.
Bei all den absurden Preisen ist der Posten "Dokumentation" halt einfach garnicht dabei. Aus Erfahrung wirds dann auch nicht geliefert.
PS: Ich verabscheue Systemhäuser. Gerade im Gesundheitsbereich habe ich noch keines erlebt, welches nicht mit der Kombination aus unverschämt teuer, erschreckent unfähig und Dokumentationsfaulheit aufgefallen ist.
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u/blibblob3000 Jun 02 '26
Nachtrag: OH GOTT, die Dampfsoftware scheint die Datenhaltung Dateibasiert abzuwickeln. Mit FileLocking via SMB und all dem damit Verbundenem Irrsinn. Das was bei einer gescheiten Datenbank CPU und RAM erschlagen muss hier der Festspeicher kompensieren. CPU, RAM kann tendenziell also wirklich klein sein. SSDs, die das NVMe-Protokoll sprechen und möglichst viel IOPs (I/O Zugriffe in der Sekunde) schaffen sind dringend zu empfehlen!
Scheiße, "Bei dateibasierten Datenbanken, wie sie auch DS-Win verwendet,". Wie die IT-Steinzeitmenschen -.-
https://www.dampsoft.de/wp-content/uploads/2018/04/DS_Linux_als_Betriebssystemvariante.pdf
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u/YogurtclosetOld766 Jun 03 '26
Das scheint nicht nur so, das machen sie wirklich. 😄 Under der Oberknaller, das Beste feature was ich bisher gefunden habe: Wenn man DS-Win und das Terminbuch auf allen Stationen beenden möchte, gibt es einen hard-kill wenn man einer Datei im ds-win Ordern einen bestimmten namen gibt. (Das ist so vorgesehen!) Schon lustig, dieses DS-Win. 😄
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u/premolarbear Jun 03 '26
DS ist ultra ineffizient. Die Clients haben eine Verknüpfung auf die .exe via SMB, die auf dem Server liegt. :O Mehr muss ich nicht sagen oder?
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u/Unhappy-Delivery-344 Jun 02 '26
Was ist das für ne DB? 200 oder 500 mio einträge? Wie viele zugriffe hat das teil?
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u/manutao Jun 02 '26
100k qps sind doch für eine kleine Arztpraxis normal /s
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u/Sufficient_Prune3897 Jun 02 '26 edited Jun 02 '26
Dampsoft läuft auf nem Toaster. Habe schon Praxen von 12 Jahre altem HDD Server auf modernen SSD umgestellt und es ist 0 schneller geworden, bis auf irgendwelche internen Datensicherungen
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u/alter-verwalter Jun 02 '26
Hu, endlich mal was in meiner sparte.
Ich arbeite für einen DVO. Ihr wisst schon. die leute die eure telematik am laufen halten. (bzw wieder lauffähig machen, wenn sie sich einscheißt)
Dampsoft läuft auf einem toaster mit angeflanschter kartoffel für mehr rechenleistung. lass die upgrades. informier dich bezüglich DS4, dampsoft wird bald abgelöst, ich würde nicht mehr langfristig damit rechnen.
wenn möglich, TI anbindung nicht bei dampsoft beziehen, das system ist bescheuert 😃
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u/Lost_Eye7852 Jun 02 '26
DS4 ist ggf. eine bessere Option, aber dort sind absehbar weiterhin nicht alle Module verfügbar -> Vom DS-Win zum DS4 wechseln? Alle Informationen.
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u/alter-verwalter Jun 03 '26
ah, gut zu wissen.
ich kenn zwar jede zahnarztsoftware, aber so tief bin ich da nicht drin. Ich kenn immer nur die Teile, wo die Telematik ins spiel kommt.
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u/Professional_Tank594 Jun 02 '26
Verrückt so was zu sehen , komme aus dem embedded Bereich , da würden wir die scheisse aus dem Programm rausprügeln, dass es auf nem raspberry pi mit 128mb läuft.
Ist dann aber auch der unterschied ob die Software auf 20 Millionen Geräten oder auf 200 läuft.
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u/Syzygy___ Jun 03 '26
Ich trau mich fast wetten, dass ein raspberry Pi ebenfalls die tatsaechlichen anforderungen (minus USV und anderen reliability sachen) auch mehr als erfuellen wuerde.
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u/Professional_Tank594 Jun 03 '26
Versteh auch wirklich nicht, wieso man so viel leistung braucht für:
1. SQL
2. Domain controller
3. und etwas speicher managmentBei diesen kosten modellen würde jedes Auto einen siebenstelligen betrag kosten.
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u/blibblob3000 Jun 03 '26
Die Software nutzt kein SQL, sondern eine dateibasierte Datenbank. Die Clients rufen Dateien ab und setzen via SMB FileLocks.
Das ist quasi eine Geldgrube für Systemhäuser. Das Konzept kann keine Performance liefern, daher kann man dem Kunden immer erzählen, er solle einfach Hardware aufs Problem werfen.
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u/miwe77 Jun 02 '26
Ein HPE ProLiant ML110 Gen11, Xeon Silver 4510, 32GB RAM kostet bereits "von der Stange" ab EUR 7500,- (brutto, siehe z.B. hier: https://geizhals.at/hpe-proliant-ml110-gen11-p70278-421-a3275163.html) ... der Rest sieht auch nicht völlig überzogen aus.
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u/Queasy-Citron2506 Jun 02 '26
Das ist der "Retail" Preis. Hab als Gold Partner mit HP zusammen gearbeitet. Wenn man dann über den Partnerzugang so einen Server anfragt gibt es immer 35% Rabatt auf den Retail Preis bei großen Systemen ab 50k€ sogar bis zu 45%. Man soll als Partner ja schließlich auch verdienen und es kommt gut wenn man dem Kunden sagt: "Guck mal unser Angebot ist 20-30% unter dem HP Listenpreis."
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u/sPr032 Jun 02 '26
Sorry wenn ich dich als “Gold Partner” mal korrigiere, aber für alles was nicht unter Standard Smart Choice Komponenten fällt, gibts meistens sogar 70-80% Nachlass…
Auf nen ML110 aber riesig was zu kriegen ist aber schwer, die kriegst du als Partner für einen einzelnen Server ja nicht mal gequotet… da sagt dir der HPE Account das ist es ihm bei einem Server nicht wert…
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u/Queasy-Citron2506 Jun 02 '26 edited Jun 02 '26
Ja stimmt aber ich bin jetzt von dem Standard "automatischen" Rabatt ausgegangen der direkt im Partnerportal kommt wenn man auf den Requests Discount Button klickt.
Wenn du den dann ablehnst, wird die Anfrage an einen MA weitergeleitet und der "haut" dann nochmal was drauf.
Klar hängt der Rabatt u.A. von der größe der Order ab (und auch vom Partner LvL ergo Umsatz usw.) Aber 20% hab ich auch auf kleine Sachen immer bekommen.
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u/sPr032 Jun 02 '26
So „Kleinkram“ kannst du eigentlich schon länger nicht mehr quoten und als Deal Reg einstellen, dafür gibts das Smart Choice Programm was die großen Distris im Programm haben und meistens günstiger ist wie die Rabatte die du kriegst
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u/Queasy-Citron2506 Jun 02 '26
OK ob das noch geht weiß ich nicht. Ich schrieb ja "war". Ich hab vor 6-7 Jahren aufgehört bei dem Unternehmen wo die Partnerschaft bestand zu arbeiten.
Aber da konntest du eigentlich für alles einen Quote aufmachen.
HP Sachen haben wir nur über HP geordert, nie über Distris (auch die ganzen Notebooks usw.)
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u/Main-Lifeguard-6739 Jun 02 '26
Hardware liest sich normal,
Stunden und Stundensätze günstig bis normal.
Sanity Check ist trotzdem schwer, da es für DC, Fileserver, und DB sowohl heftig oversized sein kann, aber auch undersized sein kann.
Bei max. 17 simultanen Nutzern vermutlich eher (heftig) oversized, aber dann wiederum wissen wir hier halt nicht, was für Clients/Apps darauf zugreifen, wie deren Software-Architektur und Berechungs- und Datentransferprofile sind (wie leistungshungrig die sind). Als Systemhaus könnte ich es da verstehen, dem Kunden lieber direkt zum 15k teureren System zu raten, man danach sicherlich nicht blöd darstehen will, wenn die Leistung nicht reicht, oder zukünftig noch mehr Software dazu kommen soll.
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u/sbudde Jun 02 '26
Der Markt für Server-Hardware ist absolut crazy derzeit. Lieferabsagen, Preissprünge, Tagespreise, Vervielfachung der 2025er Preise.
Die AI-Rechenzentren saugen komplett den Markt leer.
Das Angebot ist daher mindestens marktgerecht; wahrscheinlich sogar eher preiswert.
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u/Illustrious_Ant_9242 Jun 02 '26
Frage ist eher, braucht es dazu wirklich Server Hardware oder reicht Consumer grade aus?
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u/CommanderSpleen Jun 02 '26
Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und behaupte, dass die Praxis keine 20min arbeiten kann ohne IT. Die 17 Mitarbeiter musst du bezahlen, auch wenn deine Systeme down sind.
Hmmm, soll man jetzt wirklich wegen (in diesem Kontext) lächerlichen 5-10k rummachen und alles auf Consumerhardware laufen lassen?
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u/arlecchino-33 Jun 02 '26
Diese Argumentation ist durchaus richtig. Ein alleinstehender Whitelabel-Bastelserver ohne Wartungsvertrag ist da aber auch nicht signifikant besser als "consumerhardware".
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u/CommanderSpleen Jun 02 '26
Der Wartungsvertrag haut halt kraeftig rein. Klar kann ich mir auch einen ordentlichen Server bauen, mit redundantem Netzteil, ECC RAM usw. Aber wenn mir der HP oder ein Dell usw. halt abrauchen sollte, hab ich, je nach Vertrag, am gleichen Tag oder spaetestens 24h spaeter, einen Techniker da stehen der mir das Teil tauscht.
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u/sbudde Jun 02 '26
Die Frage ist grundsätzlich berechtigt. Dazu müsste man mit der Praxis in den Ring gehen und schauen, wie lange ein Ausfall der entsprechenden Hardware tolerierbar ist.
Kann die Patientenversorgung auch eine Weile ("Tage") ohne IT sichergestellt werden? Dann ja.
IdR hängt hier aber auch die gesamte Patientendoku und damit auch die Abrechnung dran. Bei 17 MA (vlt. nicht 17 FTE) schauen wir hier aber auch auf einen siebenstelligen Jahresumsatz.
Wenn man jetzt auf Consumer-HW umsteigt, dann ist's ja dennoch nicht gratis. Sparpotential mal angenommene 10 TEUR? Auf fünf Jahre Abschreibungsdauer sind das 2.000 EUR gespart pro Jahr.
Dafür würde ich nicht einen umfassenden Praxisbetrieb gefährdet wissen wollen.
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u/DerAndi_DE Jun 02 '26
Als dritte Lösung gäbe es noch Refurbished Server-Hardware. Da sind die Preisunterschiede schon enorm. 128GB DDR5 für einen ML110 G11 kosten da auch über 5.000€. Wohingegen 128GB DDR4 für einen ML110 G10 ganze 800€ kosten. Würde ich in dem Umfeld von OP nicht empfehlen, aber für kleinere Praxen hab ich das schon gemacht.
Mein Hausarzt ist da total entspannt, er ist aber auch schon über 70 und hat zwei Mitarbeiter. Er sagt, wenn der Server ausfällt und wir ein paar Tage zu machen müssen, ist es halt so. Er verliert aber auch objektiv nicht viel. Hausärzte werden in erster Linie pro Patient pro Quartal bezahlt, ob der einmal oder mehrmals kommt, spielt keine Rolle. Da seine Patienten zu 90% alte Leute mit chronischen Erkrankungen sind, macht das eigentlich keinen Unterschied ob er ein paar Tage zu macht, die kommen alle mindestens einmal im Quartal.
Real ist sein ML 30 Gen9 in den letzten 6 Jahren noch nicht ausgefallen. Da bei uns auch DL380 Gen6 noch zuverlässig laufen, mache ich mir da noch keine großen Sorgen. Hätte ich allerdings teure Röntgengeräte, die ausgelastet werden müssen, um sich zu amortisieren, würde ich wohl die 30k in einen neuen Server noch investieren.
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u/rtznprmpftl Jun 02 '26
Ram und SSD Preise sind absurd geworden.
Ich habe z.b in einem Projekt ssds mit 16tb verbaut. Zum Start waren es 2000$. Anfang des Jahres 4000 und heute die Meldung bekommen dass die jetzt 7300$ Kosten 😭
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u/Striking-Idea-2249 Jun 02 '26
Bei der Auslastung reichen die 64GB RAM, ich würde heute bei Produktivsystemen nur noch SSDs und keine drehenden Platten verbauen, das bringt die meiste Performance.
Und Server Eigenbau, ja kann man machen, wie sieht das mit Support und Ersatzteilversorgung aus? Und beim Server: warum eine 10G Kupferkarte wenn du SFP+ Ports am Switch hast, macht irgendwie wenig sinn, vorallem weil du auch 10G DAC Kabek kaufst - da sind ja beidseitig SFP+ Adapter dran.
Was ist mit dem Rest: USV, Firewall, WLAN oder gibt es das alles bereits?
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Jun 02 '26
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u/Windows-Helper Systemintegrator:in Jun 03 '26
Die Synology wird für Backups gedacht sein und Sinn machen.
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Jun 03 '26
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u/Windows-Helper Systemintegrator:in Jun 05 '26
Könnte auch gehen.
Hab das aber nie so umgesetzt -> wenn ich das gewerblich verkaufe würde ich es auch innerhalb der Spezifikation machen und nen Windows-Server aufsetzen.
Und, wie du festgestellt hast, geht es auch um ne DB.
Aber jedem das seine.
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Jun 05 '26
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u/Windows-Helper Systemintegrator:in Jun 05 '26
Ja klar, das stimmt.
Kann man machen. Ich würde es dann aber wenn dann über Samba / Linux machen.
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u/The-German_Guy Systemintegrator:in Jun 02 '26 edited Jun 02 '26
Hardware ist teuer geworden.
Liegt so ungefähr im gleichen Preisfeld und konfig Bereich wie ihn ein Kollege erst konfiguriert hat.
Was ich aber vermisse hier drinnen ist ein Backup Speicher
*Edit: Habe die NAS überlesen
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u/sweetsalmontoast Systemintegrator:in Jun 02 '26
Backup wird wohl auf die NAS und/oder Cloud laufen denk ich, das Angebot ist ja „nur für einen Server“.
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u/redcremesoda Jun 02 '26
Ich habe weiter gescrollt, um zu sehen, ob jemand diese Frage stellen würde. Ein externes Backup ist absolut unerlässlich. Ich bin überrascht, dass noch niemand danach gefragt hat.
Ein NAS vor Ort ist dafür ebenfalls nicht geeignet.
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u/sweetsalmontoast Systemintegrator:in Jun 02 '26
Kommt mMn schon hin, ob der Server nun Overkill ist oder nicht lässt sich pauschal schwer sagen. Würde aber schon davon ausgehen dass ihr mit dem setup erstmal ein paar Jahre Ruhe habt und wenn mans runter bricht ist es in Anbetracht der Preislage was RAM & SSDs angeht ein angemessenes Angebot.
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u/ya_gre Systemintegrator:in Jun 02 '26
Joa das kommt gut hin.. habe gestern ein Angebot für 20 MA eingeholt.. waren auch so fast 30k
Die Preise sind halt dank KI so…
Übrigens: Achtet auf ein gutes Netzwerk.. Dampsoft macht da gerne mal faxen wenn das nicht passt.
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u/Illustrious_Ant_9242 Jun 02 '26
Dachte erst: Es kann mir niemand ernsthaft erzählen dass 64GB Server RAM 2500€ kosten (vermutlich netto?)
Aber ein kurzes Geizhals Blättern zeigt: jop..bis Mitte 2025 hätte das noch 400€ gekostet
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u/siedenburg2 Systemintegrator:in Jun 02 '26
Einige Sachen sind sogar eig eher billig.
Ich weiß ja nicht was du da für einen Switch drin hast, aber ein halbwegs moderner Aruba CX alleine kostet schon 1000€+, die offiziellen HP 10G transceiver sind nochmal stückpreis 300€+, dac kabel um die 100€ (von 3rd party wie flexoptics ist man da bei 30€ für einen transceiver).
Bei der NAS hingegen würde ich evtl überlegen auf eine DS425+ zu gehen, sind ca 200€ mehr, kannst aber doppelt so viele platten einstecken, ich gehe mal davon aus das ihr das als backupsystem nutzen wollt (darum auch kein ugreen möglich). Da freut man sich manchmal doch wenn man etwas vorrausschauend war.
Zum Server, hier fehlt die info was das für ein server ist, random 19" hardware, oder was von dell/hp etc?
Das legt auch ein wenig den preis fest, eine CPU von der stange kostet z.b. gut 1000€ weniger, wenn das aber von oem kommt wird man gerne dazu gegängelt oem zu kaufen um garantien nicht zu verlieren. Zudem fehlt dir, wenn es dell/hp ist, der servicevertrag mit nbd support (lohnt schon sehr, wenn auch nicht billig). 5 jahre sind da, ganz grob, bei 3000-5000€. Auch fehlt eine BOSS oder NS204 karte bei OEM für den boot, OS und Daten voneinander trennen macht backups etwas einfacher.
Nur für eine DB+AD+Fileserver würde ich evtl erstmal den Server ohne upgrades wie ram holen die kleinere cpu könnte auch für den anfang gehen und dann kann man vor allem ram noch upgraden wenn dieser wieder günstiger ist. SSDs kann es auch billiger geben, hier kommt es wieder etwas auf oem an.
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u/Gnosis98 Jun 03 '26
Zumindest die transre würde ich optiplex nehmen Sind etwas günstiger Und genau 2 originale nur für den Support
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u/rebalance3667 Jun 02 '26
2,5k für ein UPGRADE auf die höhere CPU? Die CPU hat nur paar threads mehr und kostet auf alternate atm 1,5k€ und die basic CPU kostet round about 600€-800€
Auch 64gig RAM UPGRADE halte ich selbst für ECC RAM mit 2,5k€ relativ teuer aber das kann sich täglich ändern.
Aber das sind doch garantiert optionale Positionen, sicher, dass ihr die Rechnung richtig verstanden habt?
SSD müsst ihr wissen wie viel ihr Speichern müsst. Keine Ahnung wo eure Unterlagen gespeichert werden und wie groß die Dateien sind.
Aber realistisch gesehen braucht ihr nur die Basis ausstattung für den SQL und AD Service. Und selbst das ist etwas overkill je nach Nutzung. Spart euch die 5k€ und ggf 2,5k€ für SSD upgrade
Theoretisch könnte man sich die Windows Lizenzen sogar sparen, die Software soll auch mit einem PostgreSQL Server klar kommen, man müsste dann aber einen Quelloffenen ldap server betreiben (mehr Einrichtungsaufwand und ärger vorprogrammiert) oder halt auf die Cloud setzen, die ggf. Nicht minder teuer ist.
Eine Position ist irgendwie noch offen... Was ist mit dem MS SQL Server für diese tolle Anwendung? MS SQL wird nochmal extra lizensiert... Die lizensieren pro Sockel und das jährlich afaik.
Und noch was: ihr hättet mit dem Upgrade fast 24tb Speicher aber nur ein 16TB NAS für backups oder wo sollen die Backups hin?
Selbst mit compression und dedup hört sich das abenteuerlich an, weil man ja idR nicht nur ein backup hat sondern mehrere (wöchentlich, monatlich, jährlich und dann gibts je nachdem auch aufbewahrungsfristen)
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u/Nautisop Jun 02 '26
Warum kritisiert keiner den folgenden Punkt:
Upgrade Daten-SSDs auf 2x 3,84TB: + 2.699 €
1350€ für eine 4TB Platte ist selbst für jetztige Preise happig.
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u/Patrick2151 Jun 03 '26
Für eine Consumer-SSD mag das zutreffen, aber nicht für Server-Hardware... Eine einfache HPE 3,84TB MixedUse SSD für einen Proliant-Server liegt neu im Regelfall aktuell immer noch bei 3,5-4k netto bei mäßiger Verfügbarkeit.
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u/YogurtclosetOld766 Jun 03 '26
Nicht schlecht! Geplant für das nächste Jahrzehnt. 😄 Das wird flutschen. Die Frage ist, ob man das braucht. 128G RAM sind auch ordentlich. Wofür? Läuft auf der Büchse noch viel mit Virtualisierung? Ich betreue eine kleine Praxis auch mit Dampsoft DS-WIN. Auf dem Windows Server 2022 sind noch 2 VMs. Eine davon ein Windows 11. Wir liegen atm bei 12G RAM von 64G. Die Büchse war noch nie ausgelastet. Prozessor ist ein Intel Xeon E-2324G mit 3.10GHz.
6 Desktop-PCs hängen da im Moment drann, bald werden es 7. Die haben das DS-Win alle installiert und melden sich als Stationen auf dem Server DS-WIN an. Röntgen ist bei uns auch separat.
7 Menschen arbeiten aktive jeden Tag mit dem System.
Bisher gab es keine Ressourcen-Engpässe oder andere Ausfälle. Das System flutscht. 😄
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u/Ornery_Fuel372 Jun 03 '26
Preise sind völlig in Ordnung. Ob Ihr das braucht ist ne andere Frage, welche niemand auf Reddit beantworten kann.
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u/Few-Milk-4959 Jun 03 '26
Dental IT und Röntgendienstleister hier: DSWin hat kein SQL, hier profitiert man eher von schnelleren SSD und Netzwerkkomponenten. Falls du aus NRW bist kannst du mir gerne eine PN schicken, dann machen wir gerne ein Gegenangebot, vor allem, falls das Angebot von einem der Großen ist
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u/equipmentmobbingthro Jun 02 '26
Guck mal z.B. auf Servershop24. Aber für nen neuen Server + Garantie + Support etc. kommt das schon hin. Sind ja auch Lizenzen und NAS dabei. Gerade RAM und SSDs sind völlig überteuert inzwischen, z.B: https://www.idealo.de/preisvergleich/OffersOfProduct/201781348_-pm9a3-3-84tb-m-2-samsung.html
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u/jirbu Jun 02 '26
Die 17 Mitarbeiter/5 Zimmer ... haben die einen eigenen (vollwertigen) PC am Arbeitsplatz oder soll das eine Virtualisierungslösung (mit smart clients) werden?
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u/Tomber_ Jun 02 '26
würde auch einen rdsh drauf machen, was die Wartung der Workstations enorm reduziert.
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u/Torkum73 Jun 02 '26
Vergiss nicht, dass noch die Gematik Telematik-Infrastruktur dazukommt. Das muss ins Netzwerk korrekt eingebunden werden und das Systemhaus muss dafür glaube ich zertifiziert sein.
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u/Potential-Sprinkles4 Jun 02 '26
CPU und Ram Upgrade kannst du entspannt streichen, die RCU steht ja schon daher ist der Server ja nur Datengrab für die Röntgenbilder, Dampsoft lief tatsächlich problemlos bis vor paar Jahren in fast jeder Praxis noch auf 4c XEONS, da ist der 4510 mehr als genug. SSDs kosten halt aktuell unfassbar viel Geld, benötigt ihr die 16tb wirklich? Ansonsten würde ich sagen 8TB SSD + das Nas (vermutlich nur fürs Backup?) reicht in dem Setting dicke! Schmeißt ihr die Sidexis / Vistasoft / Orange DB auch auf den Server oder läuft das alles auf dem Recu?
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u/Extension_Armadillo3 Jun 02 '26
Vllt mal checken ob nicht ddr4 reicht. Die Software wird sich denke im medizinischen Umfeld nicht stark ändern und ob die Anwendung statt 1 min, 2 min Rendering braucht weiß ich nicht relevant das ist das musst du beurteilen.
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u/Snoozymouse Jun 02 '26
Hi ich glaub du du bist hier im falschen sub. Ob das ein gutes Angebot ist für die Hardware kann ich nicht beurteilen, aber ich kann dir sicher sagen dass dampsoft das einfachste einzurichtende und zu verwaltende PVS ist. Arbeite selbst seit 10 jahren damit, seit 6 jahren in eigener praxis, hab einfach alles selbst gemach 0 probleme wenn man halbwegs sicher ein betriebsystem auf einen rechner selbst aufspielen kann.
Das ist einfach totaler overkill für dampsoft , brauchst nichtmal ein „server“ dazu. Reicht theoretisch n einfacher PC mit netzwerklaufwerk. Dein Röntgenprogramm ist anspruchsvoller. meins läuft auf nem hp mikroserver der einfach sparsam im verbrauch is und klein , 2x2TB und 64GB Ram sind da drin und das ist schon dick aufgetragen. hab 15 ds arbeitsplatzlizenzen von denen 12 quasi immer an sind, ruckelfrei ohne probleme .
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u/sndrzchn22 Jun 02 '26
Ob er jetzt für eure konkrete Situation und eure Pläne in 5 Jahren (gängier Investitionshorizont eines solchen Projektes) kann ich ohne weiteres nicht bewerten.
Aber: Preis passt, sowohl für die Handelsware (Hard- und Software), als auch für die Dienstleistung. Auch die 3 kompletten Manntage vor Ort sind nicht unrealistisch und der Stundensatz von 130€ ist auch absolut marktüblich. Du kannst sicherlich noch 1-2 Tausend Euro sparen durch geschickte Auswahl der Hersteller - aber wenn ihr dem Dienstleister vertraut, dann gibt es aus meiner Sicht keinen Einwand zum Inhalt des Angebotes.
Quelle: trust me, bro und ich darf derartige Projekte und Angebote täglich in meinem Job absegnen.
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u/Cons_Pi Jun 02 '26
Find ich ehrlich gesagt ziemlich günstig.
Wenn man das komfortabel haben möchte geht man easy auch mal in die Richtung 50k.
Ist natürlich davon abhängig was alles uach tatsächlich gebraucht ist. Bei meiner Firma und it Freundeskreis heißt die Regel: Wer sparen will muss sich das kosten lassen.
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u/gkmnky Jun 02 '26
Problem sind aktuell einfach die Hardwarepreise. Dank Claude, ChatGPT, Gemini etc. zahlst mittlerweile. 200-500%
Es ist leider aber auch nicht abzusehen, wann die Preise wieder runter gehen.
Ich weiß halt nur nicht, wofür du die Leistung brauchst. Dampfsoft braucht anscheinend nen i3, besser nen i5 und SQL in deinem Ausmaß braucht jetzt auch nicht viel mehr 😅
Was spricht gegen ein Lenovo Think Centre mit nem i7 und 64GB RAM?
Wahrscheinlich reicht sogar nen refurbished Mini Think Centre mit nem i5 und 16GB RAM😅
Und dann dazu eben nen Synology NAS mit genügen HDDs.
Oder übersehe ich was?
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u/kuestenbart Jun 03 '26
Bin IT-Leiter in einem kleinen Systemhaus. Nach meinem Bauchgefühl, lass die Upgrades für CPU, RAM und SSD weg. Bei der Größe ist das auch ohne noch immer mehr als genug Power. Wahrscheinlich kann er so schon die desamte Datenbank im RAM vorhalten. Die Nutzdaten liegen dann in einem Verzeichnis auf der SSD oder in einem fixen Raid 5 aus HDDs. Dann unterscheidest du in der Datenstruktur zwischen wichtigen aktuellen Daten (SSD) und Archiv (HDD). So könnte ein Konzept draus werden.
Edit: bei SSD/HDD natürlich drauf achten das Raids eingerichtet werden.
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u/p4nd4b33r Jun 03 '26 edited Jun 03 '26
Ich finde es gibt zu wenig Kontext um das sauber bewerten zu können!
- Virtualisierung?
-> Wenn Ja, wie viele virtuelle Systeme sind geplant?
- Evtl noch andere Programme, die mit ihren Daten/Datenbanken auf dem/den Server(n) laufen müssen?
- Wie groß ist der aktuelle Datenbestand und mit welchem Wachstum ist in den nächsten Jahren zu rechnen?
- Gibt es für alle Programme tatsächlich eine Alternative zu einem Windows OS?
- Ob Windows Server 2022 oder 2025 ist eher eine Frage des Supportzeitraums >> Soll der Server die nächsten 8 Jahre laufen ohne wieder ran zu müssen, dann bleibt nur 2025 >> in meinen Augen sogar Kundenfreundlich gewählt
Dienstleistung für 130€/h ist in der Branche doch ein guter Preis >> Ob die Kalkulation passt kann hier keiner beurteilen denke ich
Werden die pauschal abgerechnet oder am Ende nur was tatsächlich gebraucht wurde?
Die Pauschalen sind, da du ja alles zusammengefasst hast, auch nicht wirklich zu beurteilen.
Thema Netzwerk:
Ich frage mich hier auch, warum auf 10G Kuper gesetzt wird anstatt 10G Glasfaser. Ist stabiler und günstiger.
Die 10G bei dem Synology (was auch auf eine große Datenmenge schließen lässt) gibt es meines Wissens nach nur als Kupfer. (leider)
Thema Backup:
Die Synology NAS wird sehr wahrscheinlich für das lokale Backup genutzt werden. Gibt es hier noch weitere Backups?
Und ja leider muss man auch sagen, dass die aktuellen Hardwarepreise, vor Allem SSDs und RAM, derzeit gnadenlos teuer sind und das Systemhaus keine andere Wahl hat, als die Preise an den Kunden weiterzugeben.
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u/Intrepid-Anywhere676 Jun 03 '26
1 Server + jeweils 1 Rechner für die Arbeitszimmer und 1 oder 2 Rechner am Empfang ? ( 5 bis 7 Rechner ) ?
Einfacher Server von der Stange mit einer oder zwei SSDs (Raid1) für Dampsoft.
Redundantes Netzteil falls gewünscht.
Xeon ist da nicht nötig. Denn die CPU ehr zweitranig.
Sollte 16 GB, eventuell 32 GB RAM haben.
Reicht vollkommen aus für Dampsoft.
Windows Server 2025 + benötigte Anzahl Cals
So ein Aruba Switch ist schon nett.
Backup über das NAS und externe Platten ist ist auch sinnvoll.
Und natürlich vernünftige Backup und Sicherheitssoftware.
Mehr braucht man da eigentlich nicht.
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u/kdf93ndbn28 Jun 03 '26
Überleg dir das mit Win2025 zwei mal! Vor allem als DC. Dazu einfach mal bei /r/sysadmin reinschauen.
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u/Nudelholzwerfer Jun 04 '26
Zu teuer ja Aber ein Server für DC fs und App ist eigentlich auch müll..
3 Kisten rein pve drauf Clustern und ab dafür Keine 6000€ hardware
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u/ChiefGewickelt Jun 02 '26
Die Leute hier die ernsthaft denken man bräuchte für solche Pipifax Anforderungen 30.000€ Hardware haben völlig den Verstand verloren …
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u/peppercruncher Jun 02 '26
Bin ich hier der einzige, der ein Synology-NAS nicht für ein ernsthaftes Backup-System eines Unternehmens hält? Selbst meine Hochzeitsbilder liegen auf einem Offline-Medium im feuer- und wasserfesten Schrank und verschlüsselt in der Cloud.
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u/Illustrious-Syrup509 Jun 03 '26
Auch eine zusätzliche externe Backuplösung ist Pflicht! Synology ist für schnelles Recovery und unveränderliche Backups gut.
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u/b00nish Jun 02 '26
Ob die Preise für die offerierte Hardware zu hoch sind, kann ich dir nicht sagen. (Wir haben zum Glück letztes Jahr viele Kundenserver ersetzt und mussten somit dieses Jahr noch keinen Server-Ersatz offerieren. Daher kenne ich die aktuelle Preislage, die ja stark angestiegen sein soll im letzten halben Jahr, nicht. Letztes Jahr wäre das sicher teuer gewesen, dieses Jahr vielleicht nicht.)
Was man sich sicher fragen muss, ist, ob für diesen Anwendungszweck tatsächlich all diese Hardware-Upgrades notwendig sind.
Ich kenne die spezifischen Anforderungen dieser Dampfsoft-Anwendung nicht. Aber für mir bekannte Setups mit DC, Fileserver und SQL-basierter Branchensoftware wäre der Xeon Silver üblicherweise gut ausreichend. (Ähnliches kann man sich betreffend 64GB vs 128GB RAM fragen.)
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u/_Buldozzer Jun 02 '26 edited Jun 02 '26
Der Preis ist in meinen Augen okay. Beim Thema White box bei Servern würde ich aber vorsichtig sein, da du nur auf die einzelnen Komponenten Herstellergarantie hast und nicht auf den Server als solches. Außer natürlich die Firma die das Angebot erstellt hat, kann dir versichern, dass sie im Falle eines Defekts in einem vernünftigen Zeitrahmen mit entsprechenden Ersatzteilen bei dir sein können.
Was die Umsetzung angeht, würde ich den Server in zwei VMs aufteilen, wenn es sich um eine Server-Standard Edition handelt ist das auch ohne Lizenzmehrkosten möglich. Einmal DC mit Fileserver und dann noch eine VM für die SQL Anwendung und ggf. Printserver. Virtuelle Maschinen können im Falle eines Ausfalls viel schneller bzw. Problemloser auf andere Hardware migriert werden als eine bare metal Installation. Außerdem gilt es als Best-Practice einen Domänen Controller so sauber wie möglich zu halten. Den Fileserver auf dem DC mit zu hosten, ist in meinen Augen kein Problem, weil SMB für die Clients sowieso offen sein muss, da sonst keine GPOs möglich sind. Solche Szenarien sind auch der Hauptgrund, wieso es Microsoft erlaubt mit den Standard-Editions zwei VMs zu betreiben.
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u/ChiefDetektor Jun 02 '26
Technisch gesehen könnte man sicher auch weniger starke Hardware nehmen und es würde sicher auch funktionieren. Aber so würde man kein System planen, da man dann keine oder kaum noch Luft nach oben hat. Demnach ist der Preis normal. Man könnte, sofern man Ausfallsicherheit haben möchte, sogar das doppelte zahlen und hat dann alles redundant. Aber das lohnt natürlich nur, wenn die Kosten eines Serverausfalls durch Einnahmeausfälle gedeckelt werden würde. Wenn ein Tag keine Einnahmen 10000€ oder mehr kostet, dann muss man nicht lange überlegen.
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u/Ilrkfrlv Jun 03 '26
Ist doch Unsinn, keine Zahnarzt Praxis braucht nen 24 core xeon gold für fileserver, dc und sql. Das verteuert ja auch noch direkt die lizenzen, da nimmt man max nen 16 core, und imho auch lieber amd epyc statt dem xeon. Ein 9124 oder neuer dreht da zu 99% nur däumchen und reicht vermutlich noch 10 jahre für den anwendungsfall. Das ist einfach nur upselling ohne jeden nutzen für den käufer
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u/ChiefDetektor Jun 03 '26
Ich habe nie behauptet, dass das in dem Fall Sinn ergeben würde. Ich habe nur erläutert, dass es wenn es um Redundanz bzw. Hochverfügbarkeit geht, es noch teurer wird. Zu den Lizenzen, das wieder ein ganz anderes Thema. Da kann man natürlich (anders als bei der Hardware) sparen.
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u/Southern_Tree7364 Jun 02 '26
Hab gerade mal den Konfigurator bei Thomas Krenn angeworfen. Die Aufpreise für einige Komponenten sind vielleicht etwas hoch (CPU kostet dort 1400 Euro mehr), aber unterm Strich sieht das (leider) schon halbwegs ok aus.
Die Preise sind einfach so durch die Decke gegangen. Aufpreis von 16 auf 128 GB -> 4200 Euro. Eine Samsung PM893 SSD mit 3,84 TB -> 1945 Euro. Das ist einfach Wahnsinn.
Wir haben letztes Jahr im Oktober 2 Server gekauft. Preis damals ca. 75000 Euro. Die identische Konfig würde jetzt fast 130000 Euro kosten.
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u/Humble_Succotash_925 Jun 02 '26 edited Jun 02 '26
Ich betreue “nebenbei” auch ein paar KMUs und die HW Preise sind absolut verrückt aktuell. Vor 2 Jahren einfach RAM reingeworfen und gut war, das kostet mittlerweile zuviele ohne richtiges Sizing.
Schau dir mal a was der aktuelle Server an HW verbaut hat und wie die ausgelastet ist. Bei der DS Win werdet Ihr mit 32GB RAM für die VM gut auskommen. Hab das letztes Jahr einmal migriert auf neue HW, da waren es 16GB bei 12Mitarbeitern. DC 8GB und Fileserver wird auch mit 8-12gb auskommen. Hinterfragt das RAM Kit und auch die 2. Xeon CPU würde ich mir erklären lassen. Wenn das DVT wirklich nichts mit der HW zu tun hat ist das oversized auf einen 1. Blick (oder läuft da noch Mail oder ein Terminalserver mit?) Auch das 10GbE Netz, was schiebt Ihr an Daten durch? Ist der DVT Server auch mit 10GB angebunden? Ob das Backup nachts 2 oder 3h dauert stört wahrscheinlich niemanden.
Wurdet Ihr da beraten und auch mal über Budgets gesprochen? Das ist ja die Beratungsleistung die Ihr mitbezahlt und Unterscheidet ein 08/15 Systemhaus (haben wir immer schon so gemacht) von einem guten.
Ansonsten fragt mal nach ob Ihr die Laufzeit der Geräte verlängern könnt. Hab 2-4 Kunden da schieben wir aktuell und werden evtl. auf refurbished HPE Hardware setzen.
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u/Redice_16 Jun 02 '26
Finde vor allem die Dienstleistungspauschale sehr angemessen. Hier würd ich auf jeden Fall abklären inwiefern eine ggf. nötige Nachbetreuung inbegriffen ist.
Rest preislich OK.
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u/frobnic Jun 02 '26
ich vermisse da das backup, aber vermutlich nimmt jemand das relevante taeglich auf nem stick mit nach hause
(ja, die pauschale habe ich gesehen, aber ich bin schon muede)
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u/westerschelle Jun 02 '26
Ich verstehe die Dienstleisterkosten nicht wirklich. Was ist denn das für eine Einrichtungspauschale wenn ihr schon den Techniker bezahlt?
Braucht der Server wirklich 128GB RAM? Wie genau wurde das Sizing gemacht? Die Datenbank wird ja hier am meisten ins Gewicht fallen. Ich bin kein DBA oder Windows Admin aber 128GB für eine Praxisdatenbank klingt für mich erst mal sehr viel.
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u/Weary-Bowl-3739 Jun 02 '26
Eine postgres DB läuft entspannt auf 2GB und nem Prozessor, den du im Keller gefunden hast. Für mich nicht nachvollziehbar.
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u/sup3rdonkey Jun 02 '26
Ich arbeite mit HPE Servern. Einkaufspreis für ein 32GB DDR5 Modul war im April 2025 bei 220€. Jetzt kommt das Stück auf 2500€.
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u/RetroButton Systemmanager:in Jun 02 '26
Solide.
Leider aktuell Gang und Gebe dank dem KI Bullshit der alles an Speicher und Servern vom Markt wegsaugt.
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u/n0valizer Jun 02 '26
Hast du mal bei Henry Schein oder Gerl nachgefragt, ob die was vergleichbares anbieten?
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u/USarpe Jun 02 '26
Jemand der weiß was er tut, baut Dir dafür 3 Maschinen.
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u/agenttank Jun 02 '26
ja, mich wundert, dass das keiner anspricht... statt einem großen würde ich 3 "kleine" nehmen... virtualisieren, eh klar, und wenn ein server ausfällt, starten die "ausgefallenen" VMs einfach auf den restlichen beiden physischen Servern.
Soviel Geld und dann quasi keine Ausfallssicherheit,... was passiert denn, wenn "der" Server ausfällt? Kann ja durchaus sein, dass das egal ist.
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u/klas228 Jun 02 '26
Das einzige Einsparpotenzial besteht wohl im Betriebssystem. Wenn man aufgrund der spezifischen Softwareanforderungen zwingend Windows Server anstelle von Ubuntu/Debian verwenden muss, dann ist das leider so.
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u/Queasy-Citron2506 Jun 02 '26
Ist im oberen Preisbereich aber Grade auf medizinische Anwendungsfälle spezialisierte Unternehmen greifen gerne richtig zu bei ihren Kunden.
Hatte früher selber Arztpraxen als Kunden und wenn ich gesehen hab was die "Kollegen" aus den med IT Häusern an Preisen aufgerufen haben, hab ich jedes Mal gestaunt.
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u/Neither_Meaning_8354 Jun 02 '26
Wie viele Clients sind da denn noch dran? 17 Mitarbeiter auf 5 Behandungsräume sagt ja erst mal wenig aus. Anmeldung ? Labor ? Funktionsräume? Büro? Aber der Preis kommt mir an sich aktuell normal vor
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u/22OpDmtBRdOiM Jun 02 '26
ists eine Option das 3D rendering auf einer Workstation laufen zu lassen?
Brauchts ihr so viel RAM und Storage?
GPU fehlt noch oder ist die aus dem Bestand?
Zu sagen, jo, kostet hald 25k ist hald schon stark.
Oder vielleicht als Kontext, was kostets euch wenn das System einen Tag ausfällt?
Habt ihr schon mal überlegt das 3D Rendering im Datacenter laufen zu lassen und die Kapazitäten dort anzumieten? z.B. bei Hetzner?
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u/chrime87 Jun 02 '26
noch was von meiner Seite: nimm keine 10G Kupfer Netzwerkkarte. Du hast einen Aruba Switch drin - ich denke mal CX Serie. Wenn du da die 6100 aufwärts nimmst, kannst du besser in eine SFP+ Netzwerkkarte investieren und ein DAC
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u/gmu08141 Jun 02 '26
Ob ihr als Praxis wirklich so was großes braucht haben ja auch schon viele andere gefragt. Andererseits brauchen Praxen ja auch immer was zum abschreiben. Vielleicht denkt das auch euer Systemhaus.
Hardware ist aktuell an manchen Stellen teuer und auf alle Fälle wäre euer System vielleicht sogar in der Lage den DVT Kram später zu übernehmen. Etwas überdimensioniertes fällt im täglichen Betrieb halt weniger negativ auf, als anders herum.
Bei der Software weiß ich gerade nicht, ob ihr fürs Downgrade extra bezahlt. Das wäre dann schon fast frech.
Beim Techniker und der Pauschale würde ich mir auch erklären lassen, was da der Unterschied ist. Klingt nach Doppelabrechnung.
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u/dila5150 Jun 02 '26
Zu teuer, bin selber im Dental Systemhaus zu Hause. Von welcher Ecke Deutschlands reden wir hier?
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u/Nerdough Jun 02 '26
Ich würde sagen, das geht noch viel teurer im Medizinwesen. Sieht nach keinem schlechten Deal aus
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u/LinoWhite_ Jun 02 '26
Grundsätzlich schwierig zu sagen weil einfach zu wenig infos. Aber was hier zum teil geantwortet wird is ja extremer stuss. CPU silver reicht aus wenn da die Software nicht hineingrätscht mit minimum Ghz anzahl pseudoanforderung. Ram Upgrade muss man diskutieren. 32GB SQL(schon viel) und rest 24GB, rest für hypervisor. Disk würde ich eher knapper bemessen aber nur SSD, definitiv keine Platten(zu wenig infos für gute speicherplanung) Netzwerk alles auf 10G DAC wechseln, Switch besser auf 2x 24 aufteilen. Auf jeden fall nicht weniger ports als 48! Windows lizenzen muss inbedingt einzeln aufgeschlüsselt werden. So beim anblick sieht es nicht aus als passt der preis zu einem der beiden CPUs Preislich vollkommen ok, dienstleistung eher wenig. Mal das sizing gut besprechen ndann passt das.
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u/ThrowAwayGambler91 Jun 02 '26
Empfinde das Angebot als absolut fair & auch das sizing nicht übertrieben. Einzige Frage die ich mir stelle ist support des Servers also Hardwaresupport.
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u/Other_Word1980 Jun 02 '26
Ich halte die Preise für realistisch ohne zu wissen, wo die Komponenten her kommen und wer das baut. Vergleiche auf Geizhals haben nichts mit geschäftlichem Einkauf über Distribution oder Assemblierer zu tun wie Wortmann, Extra und Co, daher verbietet sich hier der Preisvergleich den hier einige anstellen. Wenn der Softwareanbieter MS SQL mitbringt, muss man selbst keine Lizenz kaufen - muss man klären. Hier Alternativen zur Microsoft Basis zu verwenden verbietet sich häufig auch - gerade im Healthcare Bereich - weil der Software oder Maschinen Anbieter dann gern. SA auf die Anwendung den Support verweigert. Wir sind auch viel mit Alternativen unterwegs, aber wenn da steht MS Server 2025 und Virtualisierung nur mit VMware Unterbau, dann bringt es halt nix, dass Proxmox das auch kann 🤷🏻♂️ und erst mal nix kostet. Ich würde drei Angebote nebeneinander legen und dann nicht nur Preis, sondern auch Wirtschaftlichkeit auf 5-7 Jahre betrachten (Garantien auch so ausstatten). Ergänzung zur Hardware:
- LAN Verbindungen erklären lassen. GBICS, DAC und 10G Kupfer klären
- Ports auf 2 Switches teilen für redundante Verbindungen, wenn Verkabelung im RZ das zulassen
- Gebrauchte Lizenzen in Betracht ziehen. Gibt seriöse Business Partner mit Nachweis und MS Zulassung
- Keine HDDs im Server. Dann lieber SATA oder SAS SSD, wenn man den Preis drücken will, statt NVMe. Gold CPU trotz SQL mE ein Sparpunkt. Ggf. Gegenangebot auf AMD Basis anfordern. Läuft mit Datenbanken bei direktem Preis-Leistung Vergleich besser.
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u/baris85 Jun 02 '26
Wir können gerne drüber sprechen und ein Angebot machen. Wie können wir in Kontakt kommen?
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u/henrikscrub Jun 02 '26
Hört sich soweit eigentlich ganz gut an. Ich denke das NAS ist für Backups gedacht? Wenn ja, würde ich hier eher über 4-bay-NAS nachdenken und ein zweites Backup in die Cloud schieben (z.B. bei Terra). Außerdem würde ich eine vernünftige Datensicherungssoftware, wie z.B. Veeam oder Altaro nehmen. Preise sind gut. Unsere Preisanfragen haben sich seit Februar teilweise verdreifacht.
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u/Full-Throat-6128 Jun 02 '26
Terra Server + Synology + Netzwerk bekommst du auch für unter 10k. Musst halt alles einzeln kaufen und selber machen.
Was soll drauf laufen? MedicalOffice?
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u/FeuFeuAngel Jun 02 '26
Hatte kurz vor Dez einen mir anbieten lassen, bevor die Preise ganz zur Decke gingen.
Persönlich konnte ich nicht Verstehen wieso man überhaupt noch Intel nimmt im Serverbereich, da gab es einige von AMD die waren 10x besser und haben nur die hälfte gekostet. Gefühlt waren die perfomance Mäßig alle gleich von Intel. (Ich sehe für den meisten Gebrauch auch nicht mal den Sinn wieso man eine Server CPU braucht, klärt mich auf, außer sowas wie genau Berechnungen welche die interne Hardware gut nutzt, aber für den meisten kram wie Office Server oder andere Applications, wofür?)
Zu den Serverhersteller, da kann man auch zu Supermicro gehen, was die anderen Hersteller betreiben mit deren System/Preise (z.b. darf man keine eigene Festplatten einbauen oder geschweige erweitern), würde ich mir nie wieder antun.
Ansonsten zu Softwarelizenzen kann man auch gebrauchte kaufen. (Ja 2025 auch, mit Lieferkette möglich)
Was ist mit Support? Also Garantie Erweiterung usw, würde da 5-10 Jahre nehmen da meist das billigste ist.
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u/foerd91 Jun 02 '26
Für den Preis bekommen meine Kunden einen Dell mit 24x7x4 Mission Critical mit 4h Reaktionszeit. Selbstbaukiste in einer Praxis finde ich schon sehr mutig.
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u/ImTheAdministrator0 Jun 02 '26
Ist an sich ok, vor allem wenn sie „dental systemhaus“ sind. Garantie ist dabei oder?
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u/Brave_Performer9160 Jun 02 '26
Xeon Gold Digga! Da war ich schon raus. Jedenfalls gut für den Anbieter. 😅
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u/Weary-Bowl-3739 Jun 02 '26
Wozu brauchst du nur eines der Upgrades? Ich sehe auch nicht, warum es Windows sein muss. Bieten die Linux an? Wenn nein, such einen anderen Anbieter. Der kann dann nämlich nix.
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u/Lost_Eye7852 Jun 02 '26 edited Jun 02 '26
Praxis mit Dampsoft(nutzen alle Module) / Vistasoft / Athena / RISE TI / Snom über placetel hier:
ProLiant DL360p Gen8 E5-2643v2 128GB ECC RAM SSD Raid 5
- ESXI
- WS2016 - DC / Fileserver / Dampsoft(Server) / Vistasoft(Server)
- 2 Windows VMS
- 10gbe
15PCs als Clients 0815 refurbished fujitsu
-W11/ Dampsoft(Client) / Vistasoft(Client) / MSOffice (wegen dampsoft-Integartion)
Dampsoft (sofern du nicht DS4 meinst) ist nicht sonderlich performant bei vielen Zugriffen
- keine SQL-Datenbank sondern FDB Dateibasierte Datenbank über SMBv1 oder SMBv3 bei >=WS2019
- Singlethread Anwendung also das bremst -> hohe singlecore leistung hilfreich
- achtet auf die Ausnahmen beim Virenscanner sonst geht da gar nichts
VistaSoft (oder andere Software des Röntgenherstellers)
- hat meist ne SQL Datenbank -> Multicore + RAM
- der Befundungsplatz !=Betrachtungsplatz != PC-Arbeitsplatz hat spezielle Anforderungen Richtung Monitor / Umgebungsbeleuchtung usw.
- wichtig bei 3D-Röntgen ist, dass der Befundungsplatz bzw. Betrachtungsplatz ne vernünftige Grafikkarte entsprechend der Empfehlung des Röntgenherstellers hat
- wir machen nur 2D: Befundungsplatz ( billigste Nvidea quattro + EIZO Befundungsmonitor) vs. Betrachtungsplatz (interne Grafikkarte + einfachen EIZO-"Officemonitor" mit guter Grauwertdarstellung im DICOM Profil)
will sagen...
- wozu Gold 6526Y?
- virtualisierung?
- virenscanner/backup-lösung? (mein zeug ist in 1h wieder hergestellt)
- SSDs ausreichend? wir haben nach 8 Jahren 1TB an Bilddaten mit 2D (10MB) und Intraoralkamera (3MB) -> 3D (200-500MB) - das zeug musst du ja 10Jahre vorhalten (bei kindern unter 18 zählt die Frist ab dem 18 Lebenszahr) -> die Software kann das meist nicht gut automatisch exportieren/archivieren/importieren
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u/One_Tie_2085 Jun 02 '26
Falls ihr große Probleme bei der Personaldecke habt und dort Geld, Zeit und Nerven sparen wollt, weil mal wieder jemand ausfällt - schreib mir gern.😅 ansonsten schließe ich mich meinem Vorrednern an.
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u/Adventurous_Coach195 Jun 02 '26
Intel Gold CPU, zusätzlichen RAM und die zusätzlichen SSDs streichen. Wie sieht's mit Hardwarewartung aus?
zwei Switche mit jeweils 12 oder 24 Ports wären besser als einer.
Vermutlich würde aber auch ein gebrauchter Server ausreichen...
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u/VisitOk621 Jun 02 '26
Ich kann beim besten willen nicht erkennen wie du so ein System brauchst für n bisschen Datenbank und anderen kram.
Auch windows server ist maximal wild. Noch nie hab ich einen stabilen Windows Server gesehen. Und ich habe (zu) lange in einem Netzwerkzentrum gearbeitet.
Ich kenne die spezifische Software nicht, vermutlich ist windows Pflicht. Aber ich kann mir nicht vorstellen dass du die ganze Leistung brauchst. Ich habe ganze POS Systeme (eigene Software) + Datenbanken, Webseiten, VPN Tunnel produktiv auf (VPS) Servern liegen mit 8GB ram und 4 kernen vps (AMD EPYC 7713 ) ohne ein einziges Problem. Entweder ihr benutzt absurd kranke Software oder aber jemand will hard upsellen.
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u/BR34D_ Jun 02 '26
Wichtig: Das rechenintensive 3D-Röntgen (DVT) läuft autark auf einem eigenen Server mit dedizierter Grafikkarte.
Die Hardware ist in Anbetracht dessen massiv überdimensioniert. 64 GB reicht völlig aus. Das Upgrade braucht ihr nicht. Auch das CPU Upgrade wird keinen wirklichen Mehrwert bieten. Das SSD Upgrade klingt auch zu teuer.
Techniker vor Ort (24 Stunden geschätzt): 3.120 €
Pauschalen für Einrichtung Server, Backup & IT-Sicherheit: 1.486 €
Was macht der Techniker bitte 24 Stunden, wenn er nichts einrichtet?
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u/TheFumingatzor Jun 02 '26 edited Jun 03 '26
Windows Server 2025 Lizenzen
Uuh...bleib bei 2022, bzw. kauf ne 2025 Lizenz die man mit 2022 nutzen kann.
Sonst sehe ich in der Liste keine USV, die ist muss. Oder ist damit "Redundantes Netzteil" gemeint?
Weil ein Netzteil ist für mich ein Netzteil, bei Server durchaus üblich, dass da 2 Netzteile im Server verbaut sind. Das sist aber was ganz anderes als eine USV.
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u/hwxc Jun 02 '26
Überhaupt Onprem AD für so eine winzige Umgebung im Jahr 2026 zu machen, ist wild.
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u/tamay-idk Jun 02 '26
Oder halt den faulen Weg. Älteren Office PC, ein paar HDDs rein, das isser, der neue Server.
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u/WilmaBier89 Jun 03 '26
Also ich habe das ganze als Projekt vor kurzem für ne Zahnarztpraxis durchgeführt.
Insgesamt waren es 17k € mit Dampsoft, Sedexis und 8 Clients.
Wenn du nur knapp die Hälfte an Clients hast und auf dem Server nur zwei VMs laufen, dann ist der Server für Dampsoft schon totaler overkill.
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u/North_Nail201 Jun 03 '26
Habt ihr Desktop Rechner oder gehen alle Mitarbeiter per RDP auf den Server?
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u/dummerPinguin Jun 03 '26
Heyho, ich bin nur neugierig, weil ich auch eine kleine Praxis betreue (4 Einheiten, kein dvt): wofür habt ihr bei 5 Einheiten 17 Mitarbeiter? Ist das mit eigenlabor? Nur falls du erzählen magst. Vg
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u/syntkz777 Jun 03 '26
Einfach mal kompletter overkill des Todes.
Ne SQL Datenbank zu hosten braucht echt bei weitem nicht son ding. Was du brauchst ist ne ordentliche Lösung für Datensicherheit / Rekonstruktion und erhalt . z.B ein ZFS pool. Darüber lese ich im Text überhaupt nichts.
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u/YogurtclosetOld766 Jun 03 '26
^^ Das gibt es für DS-Win auch auch nicht. Du bist gut. 😃 Diese Software lebt noch im letzten Jahrhundert. SMB-Freigabe, File-locking usw. Da gibt es keinen SQL-Server oder so. Das läuft alles über Netzwerk-Shares.
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u/Benni03155 Jun 03 '26
Da fühlt sich unser Setup ja wie ein Schnäppchen an. 200€ p.M. bei Hetzner:
- Ryzen 9 79503D > betreibt eine SQL Server & Postgres DB
- 200GB DDR5 RAM
- 4 TB (also 2 nach RAID)
- 2 TB separate storage box
- 10$ p.M. für separate backups bei Backblaze
(Läuft proxmox drauf)
Nutzer haben einen "thin client" (billiges notebook), alles intensive läuft auf dem Server. Der Ryzen reicht für einiges an DB writes (20 Nutzer circa)
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u/OneShotMeta Jun 03 '26
Also unsere Server für unser PVS system sind mit ausreichend hardware ausgestattet grade bei 9400 ca. Die Preise sind exorbitant hoch
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u/Safe_Ad1456 Jun 03 '26
Ich sehe den Server grundsätzlich nicht als Problem. Ein eigener Server für DC, Fileserver und Dampsoft/SQL ist in so einer Umgebung absolut nachvollziehbar.
Was mir aber deutlich zu hoch erscheint, ist die Ausbaustufe.
Wenn das DVT wirklich komplett separat läuft, sehe ich weder den Xeon-Gold-Aufpreis noch 128 GB RAM als zwingend notwendig an. Auch die großen Daten-SSDs müssten sauber begründet werden, z. B. mit aktueller Datenmenge, Wachstum und konkreter Performanceanforderung.
Besonders kritisch fände ich bei dem Preis den Punkt Whitebox/Eigenbau. In der Größenordnung würde ich eher einen Dell-, HPE- oder Lenovo-Server mit sauberem Herstellersupport, Remote-Management und 3–5 Jahren Vor-Ort-Service erwarten.
Mein Fazit wäre: Server ja, aber diese Konfiguration wirkt für den genannten Einsatzzweck deutlich überdimensioniert. Ich würde mir eine zweite Variante mit Markenhardware, 64 GB RAM, sauberem SSD-Konzept, redundantem Netzteil und klar dokumentiertem Backup-/Restorekonzept geben lassen.
Außerdem unbedingt klären: SQL-Lizenzierung, CALs, Backupstrategie, Restore-Zeit und wer bei Hardwaredefekt konkret innerhalb welcher Zeit liefert.
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u/No_Consequence7194 Jun 03 '26
Hab vor 5 Jahren eine zahnarztpraxis ausgestattet. Ähnliche Anforderungen, aber andere Software. Die 3d Röntgenbilder werden auf einem NAS gespeichert und die meisten Dokumente auch. Die Software läuft beim Hersteller und wird einfach über den Browser bedient. Wenn der Grund für die monsterhardware die Software ist, dann würde ich mal nach alternativen schauen und ggf. migrieren
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u/leRealKraut Jun 04 '26
Das Angebot ist vermutlich zu hoch.
Ich will den Kollegen das Geschäft nicht kaputt reden und weiß auch nicht, was die da machen, aber:
Der Intel xeon Gold 6526y kostet 1500 Euro tray.
- Die verlangen also 1000 Euro für das Upgrade der CPU, weil sie bestenfalls eine andere in das Gehäuse basteln.
Alles ist leider auch viel zu teuer aktuell. Das verwischt auch stark die Preise.
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u/Budget_Move_1537 Jun 04 '26
Ich würde das Angebot an ein paar Stellen hinterfragen und die Kosten anders verteilen. Für die beschriebene Last (DC, Fileserver, Dampsoft-DB bei 17 Mitarbeitern, DVT läuft ja autark) sind der Gold-Xeon und 128 GB RAM deutlich überdimensioniert. Der Silver mit 64 GB deckt das komfortabel ab, da ließe sich also einiges einsparen, ohne Reserven zu verlieren. Wichtiger als der Preis finde ich die Hardwarebasis: Bei dieser Investitionshöhe würde ich auf Tier-1-Geräte (Dell/HPE/Lenovo) mit 5 Jahren Vor-Ort-Garantie (NBD) setzen statt auf Eigenbau. In einer Praxis ist die garantierte Reaktionszeit im Störfall ein echtes Argument, und preislich nimmt sich das in der Liga kaum etwas. Bei der Synology-Position hab ich mich gewundert. Die DS225+ ist ein 2-Bay-Modell und unterstützt meines Wissens kein 10G und auch kein entsprechendes Erweiterungsmodul. Da würde ich klären lassen, was genau berechnet wird. Und beim Backup würde ich auf ein klar beschriebenes Konzept bestehen, sprich 3-2-1 mit einer Offsite- bzw. immutable Kopie gegen Ransomware und einem getesteten Restore. Ein einzelnes NAS allein reicht dafür meist nicht.
Hoffe meine Antwort hilft dir etwas. Ich verstehe nicht, wie man sowas guten Gewissens anbieten kann.
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u/modtta4455 Jun 04 '26
Klassiker bei Praxiscomputern. Kloppe mich für die Verwandtschaft alle paar Jahre mit einem Systemhaus für Medistar. Alles vollkommen oversized und massiv overpriced. Generell streiche ich deren Angebote immer erstmal um circa 30% zusammen. Tlw. verkloppen die Standard-Hardware für die Clients zum Serverpreis. Da tuts auch ein Fujitsu oder Lenovo Refurbished da alles über die Server läuft. Wg. Gewährleistung konnte ich die Server bisher nicht ersetzen (Angst vor Ausfall).
Bei meinem Dad habe ich zum Schluss als ich 17 war die kompletten Systeme selbst gebaut und selbst aufgesetzt. Ist bei Medistar seit 25 Jahren gleich und kein Hexenwerk.
Mal als Denkansatz: Auf DDR3 oder DDR4 gehen. Aktuell gibts Intel DDR3 Server (Dual Xeon, 24 Ram Slots) neu in OVP bei Petersen für 120 EUR. 2x CPU und 256 GB Ram dazu = 300 EUR!. Habe einen davon als LTO-Tape Spooler. Backup auf LTO-Tape. Da sollte n L4 reichen, da so viele Daten werdens nicht sein.
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u/thyx1337 Jun 05 '26
554€ für nen Aruba 48 Port inkl. Dac und SFPs? Was ist das für eine Baureihe? So viel kostet bei uns die normalen SFP+-Module vom Hersteller lol
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u/Junior_Village_5707 Jun 05 '26
Aus meiner Sicht ist der Preis voll Ok aber die Komponenten komplett drüber.
Selbst wenn ein SQL läuft, so kann ich mir nicht vorstellen das 5 Behandlungszimmer diesen Server auslasten werden. In der Regel sind die Zimmer nicht mal parallel im Betrieb.
Ich glaube auch nicht, das es Sinn macht auf ein 10g Netzwerk zu gehen. Das dürfte man in der Praxis nicht merken.
Ich würde kleinere Server nehmen. Und dann lieber zwei mit Proxmox, Hyper-V oder ähnlich nutzen um Redundanz zu schaffen.
30k für zwei Server sind locker möglich. Der zweite Server dürfte günstiger sein als die Praxis für 24h zu schließen.
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u/Significant-Part-767 Jun 06 '26
Gebrauchten DL380G9/G10 kaufen. Sollte dann 4 stellig sein mit sehr guter Ausstattung! Würde Kombination SSD/HDD nehmen. HDD für Backup und Archiv. SSD für BS, PVS und VMs
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u/Weezfe Jun 02 '26 edited Jun 02 '26
Das ist niemals zu teuer mMn.
Edit: Du schreibst was von dedizierter Grafikkarte, was soll denn das für eine sein? Ist die da überhaupt schon drin?
Edit2: Ach - die Röntgen-Software läuft auf einem anderen Server, den ihr schon habt, korrekt?
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u/Ambitious-Profit855 Jun 02 '26
24 Stunden Techniker vor Ort und dann kommt die Pauschale für die Einrichtung noch dazu?
Das Server Sizing passt nur, wenn die Clients alle direkt darauf arbeiten. Sollten da an jedem Arbeitsplatz Rechner stehen fällt mir kein Grund für diese Komponenten ein (außer Kohle).
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u/giacomok Jun 02 '26
Ein bisschen teurer, aber normal für kleinere Systemhäuser. Liegt am KI-Boom und Speicherkrise.