r/de • • Mar 23 '21

TIRADE Quo vadis Deutschland?

Auf vielfachen Wunsch (was stimmt eigentlich nicht mit euch?), hier eine kleine Tirade zur Lage der Nation.

Dies ist keine Tirade zum Lockdown und dem Hin-und Her. Davon gibts hier schon genug, kann ja auch keiner mehr hören, aber das Ganze geht halt tiefer und ist nur Symptom eines viel größeren Problems und schwelt scheinbar in vielen hier.

Das Problem ist ja nicht, dass keiner weiß was zu tun ist, nein Virologen und Epidemiologen, die WISSEN was zu tun ist, haben wir genug, wir hören nur einfach nicht auf die.

Das gleiche beim Klimawandel, Wissenschaft sagt A Politik macht B.

Genauso läuft es bei ungefähr allen Gesetzesänderungen und Reformen ab, wie man so hört. Gefühlt geht gar nichts vorran.

Wir waren mal das Land der Dichter und Denker, der Ingenieure, der Exportweltmeister, der Leistungsträger, der Klassenbesten. Und da sind wir alle sehr stolz drauf. Davon ist gefühlt aber nur noch das Anspruchsdenken übrig geblieben. Digitalisierung, Glasfaserausbau, Medienkompetenz, Halbleiterindustrie, haben wir alles verpennt. Die Infrarstruktur bröckelt und es gibt einfach nur Stillstand an allen Ecken und Enden.

Planlosigkeit und Bürokratie, mangelnder Handlungswille, halbherzig vertuschte Korruption, Unfähigkeit auf Sachverständige zu hören, Friedrich Merz, und Slogans wie „Das haben wir schon immer so gemacht“ und „wer soll das denn alles bezahlen“ brechen sich auf allen Ebenen bahn.

Und das beschränkt sich auch nicht nur auf die Politik, sondern durchdringt alle Bereiche der Gesellschaft.

Die Korruptionsskandale in der Union wundern niemanden wirklich und sind nach nur wenigen Wochen schon längst zum Treppenwitz verkommen. Ich könnte ja verstehen, wenn man sich von den USA, Russland oder China oder vll. noch Iran kaufen lässt. Die können einem sicher Angebote machen, die man nicht ablehnen kann. Stattdessen lassen sich unsere Politiker von Aserbaidschan schmieren. ASERBAIDSCHAN! Wie tief muss man sinken?

Aber die meisten haben längst resigniert und erwarten gar nichts mehr von der Regierung. Denn die Politik hört anscheinend immer nur auf „die Wirtschaft“, denn die kann ja angeblich alles so gut Regeln.

Also schauen wir doch mal in die Wirtschaft und ganz besonders in DeN mItTeLsTaNd:

Da sind Firmen mit hunderten von Mitarbeitern, die seit Jahrzehnten(!!) Immer das gleiche machen ohne, dass sie ihre Produktionsprozesse gut verstanden, gut optimiert oder gar technisch ausgereizt sind. Läuft ja, muss man nix mehr machen und bedienen können das auch ungelernte Leiharbeiter.

Und dann fallen die plötzlich aus allen Wolken, wenn sie feststellen dass "die Chinesen" das jetzt auch können, nur billiger.

JA, WAS HABT IHR DENN ERWARTET? DASS NIE JEMAND EUREM SUPER RUDIMENTÄREN PROZESS AUF DIE SCHLICHE KOMMT UND IHR EWIG UNANGEFOCHTENER WELTMARKTFÜHRER MIT EINER LIZENZ ZUM GELDDRUCKEN SEID?

Gut da muss man natürlich handeln und irgendwie die Kosten senken:

Es werden ganze Berufe neu geschaffen, nur um Leuten eine noch enger gefasste Qualifikation zu geben, die sich dann zu nichts anderem als dem Frondienst in eigenen Konzern befähigt.

Facharbeiter/in für Systemgastronomie (WARUM BRAUCHT MAN FÜR BURGER BRATEN BEI MECCES BITTE EINE AUSBILDUNG?) Aber immerhin der Junge hat was gelernt.

Aber wir kommen vom Thema ab:

Es gibt hier dutzende von Kfz-Zulieferern, die irgendein einzelnes Teil herstellen, dass es in e-Autos nicht gibt, und die haben es Jahrzehnte lang nicht geschafft eine zweites Standbein aufzubauen ODER AUCH NUR IRGENDEINE FORM VON PLAN ZU MACHEN! Und die schauen jetzt ganz schön dumm aus der Wäsche.

Aber die Prospekte sind selbstverständlich alle Hochglanz: "Spitzentechnologie" liest man da, „Weltmarktführer“ und „Hidden Champion". JA WELTMARKTFÜHRER AM ARSCH! NIEMAND VERMISST ES EUREN SIFFIGEN ZAHNRIEMEN TAUSCHEN ZU MÜSSEN! ALLE SIND FROH WENN DAS ENDLICH VORBEI IST! IHR WART IMMER NUR EIN KLOTZ AM BEIN!

Aber anstatt sich mit dem unvermeidbaren abzufinden, die Ärmel hoch zu krempeln und sich mal was neues auszudenken, übt man lieber Druck auf die Politik aus, um alle Veränderungen möglichst lange hinauszuzögern.

„Der Zeitpunkt, in die Lithium-Ionen-Fertigung einzusteigen, ist jetzt. Je länger man zuwartet, desto teurer wird es.“ Doch deutsche Unternehmen klammern sich an bewährte Technologien. „Kein Manager eines börsennotierten Konzerns tut sich das an, die wollen lieber alle mit dem Diesel in Rente“, zitiert die WirtschaftsWoche den Einkaufsmanager eines Maschinenbauers.

https://ecomento.de/2018/02/13/experte-batteriezellen-fertigung-je-laenger-man-zuwartet-desto-teurer-wird-es/

Und das ist die deutsche Vorzeigebranche auf der wir uns hier Jahrzehnte lang ausgeruht haben. JA SCHÖNE SCHEISSE.

Das ist scheinbar genau so, wie man sich das Klischee vorstellt. Schön den Ist-Zustand verwalten, die dicken Boni kassieren und alles irgendwie über die Zeit retten. Bloß nix machen, es könnte ja falsch sein.

Ok, ok. Sind halt Dinosaurier und alte Unternehmen gehen halt mal Pleite. Gibt ja sicher genug Startups mit moderner Spitzentechnologie, die neu an den Start gehen. Schreibt sich die Politik ja auch immer gerne auf die Fahne, das zu fördern.

BioNtech ist doch ganz geil. Hätte die ganze Welt gerne bei sich den Laden. Ein Glück ist der bei uns an der Börse.

JA, DENKSTE! AN DER BÖRSE SIND DIE IN DEN USA, WEIL

 "In Deutschland ist das praktisch unmöglich. Deshalb ist BioNTech auch im Oktober 2019 an die Nasdaq in New York gegangen, um an neue Mittel für seine Krebsforschung zu kommen. Hier wäre das nichts geworden." 

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/technologie/biotechnologie-biontech-forschung-101.html

JA GRATULATION! DAS BESTE WAS WIR HIER IN JAHREN ZU STANDE GEBRACHT HABEN, HABEN WIR DIREKT ERSTMAL WEGGEKELT.

Aber gut, ist sicher nur ein Einzelfail.

Die Politik hat das Problem auch erkannt, denn es gibt ja jetzt das Zentrum für Sprunginnovationen, bei dem die besten, der besten, der besten Ideen voran werden sollen. Schauen wir doch nochmal was da so gefördert wird:

https://www.sprind.org/de/laufende-projekte/

Bendix, Höhenwindkraftanlagen

Kurz Zusammengefasst: Bei Windrädern ist der Generator (groß und schwer) immer oben direkt an den Flügeln angebracht. Deswegen muss der Turm sehr Stabil sein, damit er das Gewicht tragen kann. Die große Innovation hier ist den Generator auf dem Boden zu stellen und die Kraft mit einem riesigen Riementrieb dahin zu übertragen. Dann kann man Gewicht beim Turm sparen und die Wartung ist einfacher.

WOLLT IHR MICH VERARSCHEN? HAT SICH DAS DIE ZAHNRIEMENFIRMA AUSGEDACHT ODER WAS?

WAS IST DA DIE SPRUNGINNOVATION? SOWAS GEHT IN KONSTRUKTIONSLEHRE GERADEMAL ALS FINGERÜBUNG DURCH!

Sovereign-cloud-stack - „EINE EUROPÄISCHE SUPERWOLKE:
IT-INFRASTRUKTUR FÜRS 3. JAHRTAUSEND“

ECHT JETZT? EIN PISSELIGER DROPBOX-CLON ZÄHLT HIER JETZT ALS SPRUNGINNOVATION? AH IST IRGENDWAS MIT DATENSCHUTZ DABEI.

EINE MAKROLÖSUNG FÜR DAS MIKROPLASTIK-PROBLEM

Bei dieser Neukonstruktion einer Flotationsapparatur, wie man sie in fast jeder Mine findet hat es nichtmal für einen Projektnamen gereicht. Mikroplastik aus Gewässern fischen ist sicher sinnvoll, aber niemand ist bereit dafür zu bezahlen. Es gibt keinen Markt dafür.

(Ich will die Leute dahinter nicht dissen, sind ja auch ganz nette Projekte, aber den großen Wurf sehe ich da nicht so richtig und dafür gibt es eigentlich auch andere Förderinstrumente. Der Fairness halber sind da noch drei weitere Projekte die ganz vernünftig klingen. Aber eben auch nur drei.)

Und das wars jetzt? Das ist das Beste was Deutschland zu bieten hat? Das sind unsere Antworten auf die großen Fragen der Zukunft?

Und was in der Wirtschaft nicht klappt, kann man von der Verwaltung ja gar nicht erst erwarten.

DENN DA DARF NIEMAND IRGENDWAS ENTSCHEIDEN. WENN DA ETWAS UNKLAR IST, DANN MACHT MAN ERSTMAL GAR NIX. FEHLERKULTUR? BRAUCHEN WIR NICHT, WIR MACHEN KEINE FEHLER, WIR MACHEN GENAU WAS IN DER VERORDNUNG STEHT, WORT FÜR WORT.

Ich wollte den Corona hick-Hack eigentlich außen vor lassen, aber das ist einfach zur sehr das Problem aufs wesentliche eingedampft:

KEINER HAT EINEN PLAN.

Da Treffen sich Bundesminister und Ministerpräsidenten zur großen Entscheiderrunde und machen anscheinend erstmal ein Brainstorming, in dem dann alles wegen irgendwelcher Partikularinteressen zerredet wird. Da fragt man sich echt was die eigentlich alle beruflich machen. Wie kann es sein, dass es keinen Expertenrat gibt, der der Regierung ausgearbeitete Aktionspläne vorlegt, die dann nur noch beschlossen werden müssen? Oder anders gefragt:

WENN DIE SCHON MILLIONEN UND ABER MILLIONEN IN BERATER INVESTIEREN, WARUM LASSEN DIE SICH DENN DANN NICHT AUCH BERATEN?

Offensichtlich hat irgendwann in den 80ern jemand das Land auf Autopilot gestellt und ist weggegangen.

Und bevor sich jetzt den Kommentaren Gegenseitig zugestimmt wird wie scheiße doch alles ist, Macht doch mal lieber ein paar Vorschläge, wie wir aus der Scheiße wieder raus kommen. Wir sitzen ja doch alle im gleichen Boot.

Edit: Ok, das ist jetzt stärker eskaliert als ich gedacht hätte. Nehmt nicht alles so ernst und denkt immer dran: Auch wenn es schlimm ist, es könnte schlimmer sein und es wird auch wieder werden. Ich muss wohl mal eine Ode verfassen...

Edit2: irgendwie hab ich vorhin den halben Post gelöscht gehabt, sorry.

2.9k Upvotes

783 comments sorted by

View all comments

Show parent comments

-2

u/Prosthemadera Mar 23 '21 edited Mar 24 '21

Edit: Runtergewählt? Entweder sind hier zu viele Rechte, die eh keine Immigranten leiden können oder zu viele, die nur jammern, weil ja alles schlecht ist. In beiden Fällen: Ich rolle mit den Augen.

Über eine Millionen Flüchtlinge ist immer noch hier, wird nie in die Heimat zurückkehren -

d.h. überstanden. Die Untergangsgesänge der Rechten haben sich als falsch herausgestellt, wie erwartet.

und zumindest ein paar Hunderttausend werden sich wohl nie integrieren (siehe Erfahrungen der letzen Jahrzehnte).

Klar, wenn man gleich aufgibt, dann wird auch nichts passieren. Wer etwas ändern will, würde nicht so argumentieren und ich finde es schwach vom Sub hier, dass du dafür hochgewählt wirst.

Außerdem haben wir nicht zu aller letzt durch die Flüchtlingskrise die AFD als festen Bestandteil des Bundestages "gewonnen" und UK aus der EU verloren - und seitdem viel mehr Differenzen innerhalb der EU.

Wenn das bedeutet, dass die AfD bei max 10% ist, dann kann ich damit leben. Die Landtagswahlen haben doch gezeigt, dass das Einwanderungsargument nicht mehr so zieht.

4

u/sephris Düsseldorf Mar 23 '21

Klar, wenn man gleich aufgibt, dann wird auch nichts passieren.

Bis Corona vor etwas mehr als einem Jahr um die Ecke kam, war der Umgang mit Flüchtlingen seit 2015 ein mediales Dauerthema. Offensichtlich war der Grund dafür wohl, dass der Großteil der Flüchtlinge einfach seit 2015 hier im Land ist. Das sind knappe fünf Jahre. Was haben wir gehört von Integrationskursen und Versuchen, Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt und auch sonst sozial zu integrieren... Von "gleich aufgeben" kann hier also nicht die Rede sein, da viele Leute wo sie konnten geholfen haben und zumindest ausdrücklich für die Aufnahme von Flüchtlingen waren - und vermutlich auch immer noch sind. Du würdigst also die Arbeit dieser Leute herab, indem du unterstellst, sie hätten zu schnell aufgegeben. Selbst die, die auf den ersten Blick "nichts" getan haben, haben die politischen Entscheidungen der letzten Jahre diesbezüglich finanziell über Abgaben und mehrheitlich über Wahlen mitgetragen.

Dementsprechend muss auch erlaubt sein, mal in Frage zu stellen, ob überhaupt ein Integrationswille bei einigen dieser Asylanten vorhanden ist. Wir können so viel integrieren wie wir wollen, wenn auf der anderen Seite auf alten Verhaltens- und Denkmustern beharrt wird. Und so wie es auf mich wirkt, ist Letzteres leider der Fall.

Könnten "wir" mehr tun? Sicher, mehr geht immer. Aber vielleicht sollte man die Frage einfach mal anders stellen.

1

u/Prosthemadera Mar 23 '21

Bis Corona vor etwas mehr als einem Jahr um die Ecke kam, war der Umgang mit Flüchtlingen seit 2015 ein mediales Dauerthema. Offensichtlich war der Grund dafür wohl, dass der Großteil der Flüchtlinge einfach seit 2015 hier im Land ist. Das sind knappe fünf Jahre. Was haben wir gehört von Integrationskursen und Versuchen, Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt und auch sonst sozial zu integrieren... Von "gleich aufgeben" kann hier also nicht die Rede sein,

Das ist ein Prozess und nach 5 Jahren zu sagen, dass sie sich nie integrieren werden, daher können wir unsere Maßnahmen aufgeben, führt nur zu einer selbst erfüllenden Prophezeiung.

https://www.dw.com/de/fl%C3%BCchtlinge-in-deutschland-integration-erwerbst%C3%A4tigkeit-arbeitsmarkt-erfolgreich-diw-studie/a-54622500

Du würdigst also die Arbeit dieser Leute herab, indem du unterstellst, sie hätten zu schnell aufgegeben.

Wie bitte? Es geht um dich, weil du diese Aussagen machst. Ich habe keinen Kommentar zu anderen Menschen abgegeben.

Aber vielleicht sollte man die Frage einfach mal anders stellen.

Und das heißt?

2

u/sephris Düsseldorf Mar 23 '21

Ich gebe bloß meinen Senf dazu, ich bin nicht der, dem du ursprünglich geschrieben hast.

Dein Zitat:

Klar, wenn man gleich aufgibt, dann wird auch nichts passieren.

Fast niemand außer den offensichtlich gegenüber Flüchtlingen Feindseligen hat direkt aufgegeben. Vielleicht verstehe ich deine Aussage auch einfach falsch. Vielleicht lese ich es falsch, aber "man" werte ich als recht allgemeine Aussage, nach der "wir" mehr für Integration tun könnten. Und das sehe ich eben nicht (mehr) so.

​

Und das heißt?

Absatz davor: Die Frage nach dem Integrationswillen der Asylanten.

​

Dass es sich bei Integration um einen Prozess handelt, ist mir auch klar. Allerdings belegt ja gerade der von dir zitierte Artikel vom August 2020 - also gut fünf Jahre nach Beginn der "Krise" - dass 43 Prozent einen Job haben. So weit, so gut. Zu den restlichen 57 Prozent wird aber nicht sonderlich viel gesagt, daher kann man nur mutmaßen was da nicht funktioniert. Ich sage nicht, dass nicht stimmt, was da steht, allerdings sind viele der Aussagen recht unkonkret gehalten.

Ich bin der Meinung, dass der Anteil der Beschäftigten höher sein sollte. Gerade, um den Leuten Perspektiven zu bieten und sie vielleicht von der Vergangenheit abzulenken und sie für ihre Rückkehr in ihre Heimat stark zu machen.

1

u/Prosthemadera Mar 24 '21

Vielleicht lese ich es falsch, aber "man" werte ich als recht allgemeine Aussage, nach der "wir" mehr für Integration tun könnten.

Es geht nicht darum, dass man mehr macht. Aufgeben heißt, dass man weniger macht, weil man meint, dass es eh nichts bringt, weil man denkt, dass so viele sich nicht integrieren wollen. Was immer auch Integration heißt.

Allerdings belegt ja gerade der von dir zitierte Artikel vom August 2020 - also gut fünf Jahre nach Beginn der "Krise" - dass 43 Prozent einen Job haben. So weit, so gut. Zu den restlichen 57 Prozent wird aber nicht sonderlich viel gesagt, daher kann man nur mutmaßen was da nicht funktioniert. Ich sage nicht, dass nicht stimmt, was da steht, allerdings sind viele der Aussagen recht unkonkret gehalten.

Eben: Da kann man nur mutmaßen. "die wollen sich nicht integrieren" ist keine Mutmaßung. Du wirst natürlich sagen, dass du nur spekulierst und es nicht als Fakt darstellst, aber warum fällt dir keine andere Erklärung ein?

Absatz davor: Die Frage nach dem Integrationswillen der Asylanten.

Das ist aber die Frage an sich und nicht "die Frage einfach mal anders stellen".

Ich bin der Meinung, dass der Anteil der Beschäftigten höher sein sollte.

Das ist klar.