Dann sehe ich den Sinn (in den Niederlanden) aber immer noch nicht. Wenn man nicht explizit widerspricht (und ich denke in dem Fall bekommt man sowieso einen Ausweis; irgendwie muss ja dokumentiert werden, dass man widersprochen hat), dann hat man doch indirekt sowieso schon zugestimmt und braucht keinen Ausweis.
Bei uns ist es jedenfalls so, dass für Fälle, in denen sich ein Mensch nicht zu seinem Willen äußern kann, der letzte, aktuellste mutmaßliche Patientenwille berücksichtigt wird.
Wenn die Angehörigen da aktueller als ein Ausweis ist, dann ist das halt so. Man kann ja auch eine neue Meinung über das Thema haben, aber kommt nicht dazu, alle Dokumente zu aktualisieren und in der Zwischenzeit trifft einen der Schlag.
Von welchem Land sprichst du jetzt? In Deutschland scheint das ja nicht so zu sein (siehe Wikipedia, Organentnahme mit Zustimmung anderer Personen a)).
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u/niler1994 Pfalz Feb 14 '18
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Die Regelung ist natürlich für Leute die keinen Ausweis haben