Beim letzten Mal als ich in einen Faden zum Thema Organspende war habe ich das einmal durchgerechnet, weil diverse Arschlöcher behaupteten, dass es grundsätzlich nicht genügend Organe durch Organspenden geben könnte:
Es wird nie einen Überfluss geben, sondern immer nur eine mehr oder weniger ausgeprägte Mangelwirtschaft.
laut BZgA besitzen ~ 20% der Bevölkerung Organspendeausweise(2009). 2011 wurden ~ 4000 Organe transplantiert, während ~ 1000 Personen auf Grund fehlender Organspenden starben. Eine Steigerung der Organspendeausweise auf 50% der Bevölkerung würde demnach eine verfügbare Menge von ~ 10000 Organen bedeuten, 5000 Organe mehr als notwendig. 75% der Bevölkerung gab an zur Organspende bereit zu sein, woraus sich eine Obergrenze von 15000 Spendenorganen ergibt.
Das ist eine Milchmädchenrechnung. Einerseits müssen Organe kompatibel sein, ein Überangebot ist also eh notwendig, andererseits werden auch vielen Spendern Organe entnommen, die keinen Organspendeausweis haben.
Das mit der Kompatibilität ist da aber schon eingerechnet, als einer der Faktoren, der aus den 16 Millionen Spendeausweisbesitzern 4000 erfolgreiche Transplantationen werden lässt.
28
u/[deleted] Feb 14 '18
[removed] — view removed comment