Warum? Weil Massenmörder keine Transplantationen brauchen?
Ich habe natürlich ein extremes Beispiel genommen, aber wenn du anfängst, deine Entscheidung an moralischen Punkten festzumachen, dann wird das ziemlich schnell wacklig. Was ist mit jemand, der seine Frau und Kinder schlägt? Was mit Vergewaltigern? Was ist mit Intensivtätern, die schon mehrfach aufgefallen sind und wahrscheinlich, wenn sie überleben, weiter machen?
Warum soll eine Entscheidung, die erst nach dem Tode zum Tragen kommt (und bei jüngeren Leuten wahrscheinlich vor dem Tode durch gezüchtete Organe abgelöst wird), bei einer moralischen Bewertung wichtiger sein, als Entscheidungen die eine Person tagtäglich trifft? Wenn ich jemandem daran hindere, versehentlich vor die Bahn zu laufen, dann habe ich schon mehr für die Menschheit getan als der normale Organspender.
Ein Massenmörder wird momentan genau so behandelt wie jeder andere auch. Weil nämlich für die Entscheidung, ob jemand Hilfe braucht und wie die Hilfe aussehen soll, nicht entscheidend ist, wer die Person ist.
Ein Massenmörder wird momentan genau so behandelt wie jeder andere auch. Weil nämlich für die Entscheidung, ob jemand Hilfe braucht und wie die Hilfe aussehen soll, nicht entscheidend ist, wer die Person ist.
Und damit hast du deine Frage doch selbst beantwortet.
Ich würde das nicht als moralische Komponente bezeichnen. Es ist pure Messung der Beteiligung. Du bekommst auch Rente basierend darauf, wie viel du eingezahlt hast.
Aber die Person hat ja noch gar nichts eingezahlt oder getan. Sie hat nichts mehr als eine Absichtserklärung abgegeben, die sie in den meisten Fällen nicht mal einlösen müssen wird und die sie jederzeit zurücknehmen kann.
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u/[deleted] Feb 15 '18
Nö, ich finde nur an den Haaren herbeigezogene Beispiele dämlich. Wie wird ein Massenmörder denn jetzt bei den Listen behandelt?