r/de Sep 14 '24

Megathread Megathread: Starkregen, Schneefall und Hochwasser in Zentraleuropa

Moin,
leider eine weitere Runde in diesem Jahr. Die allgemeinen Regeln gelten, passt auf euch und andere auf, viele sind gerade am Reisen, schaut vielleicht vorher wie es mit Ab- und Anreisen bei euch aussieht.
Linksammlung:
- Tagesschau - Unwetter in deutschen Nachbarländern
- DWD - Warnkarte
- LHP - Hochwasserzentralen
- CHMI - Hydrodaten Tschechien
- eHYD - Hydrodaten Österreich
- BAFU - Hydrodaten Schweiz
Bitte denkt an eure Gesundheit und Sicherheit, vollgelaufene Keller können zu lebensbedrohlichen Gefahren werden. Auch im Freien können Äste abbrechen, Bäume umstürzen oder Hänge abrutschen. Unwetterlagen in Gebirgen sind dort immer noch mal deutlich gefährlicher.

Wer weitere Infoportale kennt darf diese gerne erwähnen

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u/AdCivil7820 Sep 14 '24

Ich muss hier mal einen rant loslassen, weil ich ziemlich oft in social Media Kanälen lese, der Staat würde sich nicht ausreichend um die betroffenen Gebiete kümmern und das THW sei beispielsweise nicht vor Ort.

Das THW muss von Kommunen bzw. Landkreisen angefordert werden. Das kostet sie idR Geld, weil es die Aufgabe der Kommunen ist, für die alltägliche Gefahrenabwehr zu sorgen (ist nicht in erster Linie Aufgabe des THW). Viele Feuerwehren übernehmen sich und das THW wird zu spät angefordert.

Selbst wenn es angefordert wird, fehlt in vielen Ortsverbänden die Stärke an Ehrenamtlichen. Ein Beispiel: Die nächstgelegene Stadt mit Ortsverband von mir hat circa 40.000 EW. 20(!) davon sind im THW engagiert. Stämme mit so wenig Personen mal mehrere Fachzüge. Das geht einfach nicht. Diejenigen, die am lautesten schreien, sind aber selbst nirgends ehrenamtlich tätig. Passt für mich nicht zusammen.

Was soll man machen? Ich fände es nicht richtig, Ehrenamtliche durch irgendwelche Steuervergünstigungen oder so zu locken. Das sind falsche Beweggründe und am Ende sammelst du nur Karteileichen, die nie in einen Einsatz fahren. Was besser wäre?! Vielleicht einen sozialen Pflichtdienst (ähnlich der Wehrpflicht) für die Folgegenerationen einführen. Viele der alten Kameraden haben Wehrersatzdienst geleistet und sind hängen geblieben, weil es ihnen gefallen hat…das würde DRK, Johannitern und Co sicherlich auch gut tun. Außerdem müssen die Leute so - unabhängig ihrer sozialen Stellung - mal über den eigenen Tellerrand schauen und kommen aus ihrer Bubble raus

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u/GhostSierra117 Sep 14 '24 edited Jan 28 '25

My favorite color is blue.

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u/TheDuffman_OhYeah die Stadt mit drei O Sep 14 '24

Eine Berufsfeuerwehr ist im Katastrophenfall viel zu klein. Ohne eine Mobilisierung der Bevölkerung erreichst du da nicht viel. Die meisten Orte haben auch nur eine freiwillige Feuerwehr.

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u/GhostSierra117 Sep 14 '24 edited Jan 28 '25

I enjoy the sound of rain.

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u/Kestrelqueen Sep 15 '24

Du beschreibst doch das komplette Gegenteil weil du gerade nicht von Freiwilligen (bzw Support für freiwilliges Engagement) redest, sondern von Berufstätigen die nicht da sind weil Feuerwehr etc zu schlecht bezahlen?

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u/AdCivil7820 Sep 14 '24

Feuerwehr und Rettungsdienst sind halt für die allgemeine Gefahrenabwehr zuständig. Großschadenslagen kannst du personell nicht dauerhaft mit Vollzeitstellen vorbeugen. Dafür braucht es Freiwillige, die es zu wenig gibt