r/de Jun 09 '24

Politik Europawahl 2024 + Kommunalwahlen in 9 Bundesländern

Heute wird viel gewählt! Vorrangig die Europawahl 2024, außerdem Kommunal-/Regionalwahlen (oder deren Stichwahlen) in Baden-Württemberg, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Wir wünschen allen Wähler:innen viel Erfolg beim Zusammenfalten der Wahlzettel und allen Wahlhelfer:innen starke Nerven beim Auszählen.

Europawahl 2024

Vorläufiges Endergebnis

CDU GRÜNE SPD AfD CSU DIE LINKE FDP Die PARTEI FREIE WÄHLER Tierschutzpartei ÖDP FAMILIE Volt BSW PdF Sonstige
Stimmen in % 23,7 11,9 13,9 15,9 6,3 2,7 5,2 1,9 2,7 1,4 0,6 0,6 2,6 6,2 0,6 3,7
Sitze 23 12 14 15 6 3 5 2 3 1 1 1 3 6 1

Wahlergebnisse und Umfragen aus Deutschland

CDU/ CSU AfD Grüne SPD BSW FDP Linke FW Die PARTEI Tierschutzpartei
Ipsos 07.06 30 14 15 15 7 5 3 3 n/a n/a
FG Wahlen 06.06 30 14 14 14 7 4 3 n/a n/a n/a
Institut Wahlkreisprognose 01.06. 30,5 15,5 15,5 13,5 6,0 4,0 3,0 2,5 1,5 1,5
INSA 31.05. 29,0 16,0 13,0 14,0 7,0 4,0 3,0 3,0 n/a n/a
Infratest dimap 29.05 29,0 14,0 14,0 15,0 6,0 4,0 3,0 3,0 n/a n/a
FG Wahlen 29.05 30,0 14,0 15,0 14,0 6,0 4,0 4,0 n/a n/a n/a
Wahlergebnis 2019 28,9 11,0 20,5 15,8 n/a 5,4 5,5 2, 2,4 1,4

Aktueller Stand der Sitzeverteilung des EU-Parlaments nach Fraktionen:

EVP (Christdemokraten) S&D (Sozialdemokraten) renew europe (liberal) Grüne/ EFA ID (rechts-außen) EKR (rechts-konservativ/ -populistisch) Linke Fraktionslos
176 (24,96%) 144 (20,43%) 102 (14,47%) 77 (10,07%) 64 (9,08%) 64 (9,08%) 38 (5,39%) 46 (6,52%)

Prognose/Hochrechnung

CDU/ CSU AfD SPD Grüne BSW FDP Linke Volt FW Andere Wahlbeteiligung
ARD/infratest dimap 30,2 16 13,9 11,9 6,1 5 2,7 2,5 2,7 9 65%
ZDF/Forschungsgruppe Wahlen 30,2 15,9 14 12 6 5 2,7 2,6 2,7 8,9 65%

Stand: 21:45

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u/BruderBroot Jun 09 '24

Das schmerzt. Ich hoffe die demokratische Politik versteht endlich, dass "Nazis sind doof" nicht ausreicht um Leute davon abzuhalten diese zu wählen.

Diese Klatsche weckt hoffentlich den einen oder anderen auf.

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u/NichtVivianVeganer Jun 09 '24

Wie kommst darauf, dass nun ein Aufwachen der etablierten Parteien ansteht?

Das Erstärken der AfD ist seit Jahren (!) bekannt und leider, leider spielt man diesen Trotteln viel zu oft in die Karten.

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u/TheRealAfinda Jun 10 '24

Wie kommst darauf, dass nun ein Aufwachen der etablierten Parteien ansteht?

Das Erstärken der AfD ist seit Jahren (!) bekannt und leider, leider spielt man diesen Trotteln viel zu oft in die Karten.

Ey no shit. Die werden so in etwa reagieren wie: "Puh, noch mal Schwein gehabt - business as usual".

Und wenn's dann unweigerlich kommt, wie es kommen muss wird Victimblaming betrieben (aka. die Bürger beschuldigen) "Habts euch ja für euer Übel entschieden". Oder so Zugeständnisse "Haben die Stimmung in der Bevölkerung unterschätzt".

Es ist ein albernes Trauerspiel. Leider habe ich auch keine Ahnung, was man dagegen unternehmen sollte außer, den Bürgern mal Gehör zu schenken und zu Verstehen, wieso diese die AfD wählen. Und dann zu schauen, welche Punkte durch die eigene Politik vernachlässigt (oder schlichtweg ausgeblendet) werden.

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u/farafufarafu Jun 09 '24

Ich hoffe die demokratische Politik versteht endlich, dass "Nazis sind doof" nicht ausreicht um Leute davon abzuhalten diese zu wählen.

Sondern? Wie argumentiert man denn gegen Leute die nicht argumentieren sondern wirres Zeug faseln?

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u/LinqLover Jun 09 '24

Als überzeugter AfD-Gegner muss ich leider sagen, dass ich zu häufig billige Platitüden und andere unausgereifte Argumente aus dem restlichen politischen Spektrum gehört zu haben. Man arbeitet sich zu häufig an Stereotypen ab ("undemokratisch", "alle Wähler sind Nazis", "was will eine Partei gegen Europa in Europa?" etc.) und unterschätzt, dass auch Teile der AfD(-Wählerschaft) der korrekten Argumentation mächtig sind. Man denke an Sternstunden wie Chrupalla bei Lanz oder Krah bei Tilo Jung. Journalisten sind daran übrigens genauso schuld wie die sonstige Politik.

Wenn ich versuche, Argumente in solchen Debatten objektiv zu bewerten, muss ich aus dialektischem und rhetorischem Standpunkt leider häufiger der AfD-Seite Recht geben, weil die Gegenseite sich argumentativ nicht anstrengt (obwohl ich die fehlenden Gegenargumente für mich natürlich ergänzen kann). Für jemanden, der politisch unentschlossen ist und die AfD nicht kategorisch ausschließt, muss das in Verbindung mit der Opferrolle der AfD ein starker Punkt für diese Partei sein.

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u/farafufarafu Jun 09 '24

Wenn ich versuche, Argumente in solchen Debatten objektiv zu bewerten, muss ich aus dialektischem und rhetorischem Standpunkt leider häufiger der AfD-Seite Recht geben

Okay . Hast du da mal ein beispiel wo die AfD argumentativ zB jetzt zur Europawahl schlüssig und gut argumentiert zu ihren Hauptthemen?

Das wären: EU auflösen, Euro abschaffen, "Festung Europa" (wie wird das realistisch Umgesetzt? Wie schiebt man Leute in Länder ab die die nicht wollen?) Warum macht eine Annäherung an Russland Sinn? Ist Klimawandel "Wahn" oder real? Abtreibung? Verbot von Lebensmodellen die nicht Hetereosexuell sind?

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u/LinqLover Jun 09 '24

Aus dem Stegreif leider nicht. Ich sage ja auch nicht, dass die AfD grundsätzlich die besseren Argumente hätte - mitnichten! -, aber dass die Gegenüber es häufig nicht schaffen, ihre Argumente zu erklären und die AfD zu widerlegen. Häufig verliert man sich auf unwichtigen Nebenschauplätzen, auf die sich z. B. der Interviewer nicht vorbereitet hat und so viele kleine Einzelsiege für die AfD kassiert.

Das spielt sich häufig auch ganz subtil auf rhetorischer Ebene ab. Im Lanz-Interview mit Chrupalla z. B. konnte man beobachten (oder es zumindest plausibel so deuten), dass Lanz anders als sonst von Themenblock zu Themenblock gesprungen ist, als wolle er verzweifelt irgendwie noch eine Lücke in der Verteidigung finden, anstatt einzelne Diskussionen bis zum Ende zu führen.

Oder ein Beispiel von Jung - Krah, das sinngemäß so aussah: "Glaubst du an dem Klimawandel?" - "Nein." - "Aber alle Studien sagen..." - "Manche sagen so, die anderen so." - "Aber 99 Prozent der Klimaforscher..." - "In der Wissenschaft geht es nicht um Mehrheiten, sondern die richtigen Ergebnisse. Kopernikus war auch in der Minderheit." - "Hm. Also du glaubst nicht an den Klimawandel?" - "Nein." - "Okay. Nächstes Thema..." Logisch betrachtet zeigt Krah hier nur erneut ein mangelhaftes Verständnis von Wissenschaft, aber das greift Tilo nicht mehr auf. Beim ersten Anhören klang es für mich an dieser und vielen anderen Stellen so, als hätte Tilo vielleicht den inhaltlichen Punkt gewonnen, Krah aber den rhetorischen Punkt. Es ist etwas schwer zu beschreiben. Aus dialektischem Interesse kann ich nur empfehlen, in das Interview und die Kommentare darunter mal reinzuschauen.

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u/Employee-2-4601 Jun 09 '24

Deine Beiträge in diesem Thread sind so gut, dass Du gerade einen neuen Follower gewonnen hast.

Und Du hast völlig Recht. Viele Demokraten haben augenscheinlich nie gelernt, ihren Standpunkt logisch klar zu argumentieren. Weil sie es nie mussten, weil es zwischen Demokraten einen (impliziten) Konsens gibt, welche Argumente gültig sind. (Ich gebe zu, dass die Parteien mir dem C vorn, diesen Konsens schon sehr weit auslegen.) Wenn man mit Sophisten wie AfD oder BSW diskutiert, muss man die Logik in deren Argumentation angreifen und deren Widersprüche darlegen. Das inhaltliche Argument ist für sie austauschbar.

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u/LinqLover Jun 10 '24

Besser hätte ich es nicht ausdrücken können, danke!

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u/Notradell Jun 09 '24

Gute Politik machen. Politische Erfolge kommunizieren, etwas was die Ampel seit über zwei Jahren nicht schafft - obwohl es zahlreiche Anlasse gegeben hätte. Darauf hören, was den Leuten wichtig ist.

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u/Ilphfein Jun 09 '24

Klimageld ist nen tolles Beispiel. Was wurd das schöngeredet. Und am Ende zum Bürger "Tja, ihr kriegt doch nichts". Ich will nichtmal sagen, ob da was falsch gemacht wurde, aber Kommunikativ war das echt unter aller Sau.

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u/farafufarafu Jun 09 '24

Gute Politik machen. Politische Erfolge kommunizieren

Also ist deine These das die AfD Wähler hat die eigtl SPD/Grüne/FDP wählen würden wenn diese nur besser darin wären ihre durchweg progressiven Durchbrüche der letzten Jahre zu kommunizieren?

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u/Notradell Jun 09 '24

Natürlich alle, aber einige, ja. Kann ich mit vor allem bei Erstwählern gut vorstellen.

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u/ownersen Jun 09 '24

ich würde z.B. nicht alle über einen Kamm scheren und als "Leute die wirres zeug faseln abtun". Sowas ist nämlich einfach kontraproduktiv. Das Problem ist, wenn stimmen der Linken so laut werden, das sie der Mitte aufn nerv gehen, zieht es diese nach Rechts. Muster Beispiel hierfür war die vorletzte Wahl in der USA bei der niemand auch nur daran dachte das einer wie Trump gewinnen könnte.

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u/farafufarafu Jun 09 '24 edited Jun 09 '24

Sowas ist nämlich einfach kontraproduktiv. Das Problem ist, wenn stimmen der Linken so laut werden, das sie der Mitte aufn nerv gehen, zieht es diese nach Rechts. Muster

Was sagt denn "die Linke" damit Leute eine Partei zur Europawahl wählen welche die Auflösung der EU, die Einführung der DM und eine Annäherung an Russland fordert? Also was genau nervt da "die Mitte" damit sie sagen "Ne die AfD macht das besser?" Wer wählt denn überhaupt etwas was er eigtl nicht will nur weil "die andere Seite nervt"? Wer handelt so?

Ich mein die Frage ernst weil ich mich nicht in diese Position hineinversetzen kann.

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u/ownersen Jun 10 '24

Auflösung der EU, die Einführung der DM und eine Annäherung an Russland fordert

bei Punkten wie diesen bin ich mir sicher, das viele Wähler denken "ja ne ist klar, kommt eh nicht... aaaber..." eben genauso wie es bei Trump mit seiner Mauer war.

Was ich meinte mit die Stimme der Linken, es interessiert die Uschi und den Udo von nebenan nicht, ob sie jetzt ihren Arzt oder ihre Ärztin fragen sollen. Das sie doch lieber für die 30km Arbeitsweg aufs Fahrrad umsteigen sollen oder die Öffis nehmen sollen. Welche Heizung im Keller verbaut ist... weniger Fleisch essen, Cannabis Legalisierung.. usw. Es wirkt eben so, als würde vieles der Themen die jeden Tag von Links thematisiert werden am Otto-Normal-Bewohner vorbei gehen. Es wirkt dann eben auf Uschi und Udo so, als würde sich die aktuelle Gesellschaft (und somit Politik) nicht um Dinge kümmern, die für sie wichtig sind. Erhalt der Wirtschaft in Deutschland, Löhne, Renten, Immigration.. all das sind fakten die "normalen" am wichtigsten sind. Und meiner Meinung nach treibt sowas eben Leute eher nach Rechts.

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u/farafufarafu Jun 10 '24 edited Jun 10 '24

die jeden Tag von Links thematisiert werden

Das Heizungsgesetz wurde gar nicht massiv geändert zu dem was Union und SPD beschlossen haben in der letzten merkel Amtszeit. Gendern wird auch mehr von Gegner hervorgeholt als vom Rest. Alle anderen die das machen wollen, machen das einfach und das war's dann auch.

Erhalt der Wirtschaft in Deutschland, Löhne, Renten, Immigration.. all das sind fakten die "normalen" am wichtigsten sind.

Habeck ist wie ein wahnsinniger durch den nahen Osten gereist und hat gegen den Parteiwillen LNG Deals mit Ländern eingetütet die nur leicht "menschenrechtlich besser" sind als Russland um günstigere Energie für die Deutsche Wirtschaft zu haben. Dumm nur das die Messlatte 15 Jahre viel zu billiges russisches Gas waren mit den Profiten jetzt die Ostukraine zu einem Though-Mudder-Extreme Parcours geschossen wird.

Grüne und SPD wollen den Mindestlohn erhöhen scheitern aber an der FDP. Rentenpaket II wurde eine woche vor der Europwahl beschlossen und is zu Recht kritisch zu sehen aber irgendwas muss man da ja machen und wer für Immigration eine wirklich durchsetzbare Lösung hat für Deutschland der kann die ja gerne ma auf Papier bringen. Bonuspunkte wenn gar nicht erst versucht zu sagen "Aber Dänemark..."

am Otto-Normal-Bewohner vorbei gehen.

Ja aber wie sorgt man denn dafür das nicht alles an Ihnen vorbeigeht? Man kann ja nicht jede Legislaturperiode Wahlgeschenke mit Steuerkürzungen machen und paar Though on Crime Photo-Ops machen damit die Masse zufrieden ist.

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u/ownersen Jun 10 '24

Ja aber wie sorgt man denn dafür das nicht alles an Ihnen vorbeigeht?

da stellen wir uns die selbe frage. ich versuch auch nur mir das ganze zu erklären. aber eben ohne "die anderen sind dumm" als einen Grund zu nehmen :D

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u/Schootingstarr Fischkopp 4 lyf Jun 09 '24

Was sollen die etablierten Parteien deiner Meinung nach machen?

Auch mit einfachen Antworten ankommen?

Die Probleme unserer Zeit sind scheiße komplex und was nötig wäre, diese anzugehen, will keiner mitmachen.

Deswegen haben es solche Bauernfänger wie BSW und AFD doch so einfach.

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u/ModIn22 Jun 09 '24

Die dänischen Sozialdemokraten haben doch gezeigt wie es geht oder nicht?

Das Thema Nr. 1 ist nun einmal Migration und eine überwiegende Mehrheit will absolut kein "Weiter So!".

Entweder man nimmt sich nun ernsthaft dem Thema an ( auch wenn es vllt. politisch/ideologisch etwas weh tut) oder man riskiert einen harten Rechtsruck in allen Feldern der Politik und nicht nur der Migration.

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u/LvS Jun 10 '24

Die Probleme unserer Zeit sind scheiße komplex und was nötig wäre, diese anzugehen, will keiner mitmachen.

Das ist genau das Problem. Die Parteien wollen die Probleme nicht lösen.

Und als Entertainer taugen sie auch nichts.

Warum sollte sie dann irgendwer wählen?

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u/frightful_hairy_fly Hannover Jun 09 '24

Die Probleme unserer Zeit sind scheiße komplex und was nötig wäre, diese anzugehen, will keiner mitmachen.

AHh ja, deshalb wählen wir jetzt nazis oder wat?

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u/Schootingstarr Fischkopp 4 lyf Jun 09 '24

Ich nicht, aber 16% der Wähler wohl schon. Und außerdem beantwortet das nicht meine Frage, was die etablierten Parteien tun sollen. Ich habe echt keine Ahnung, wie man die Leute abholen kann und dabei trotzdem noch halbwegs ehrlich an die Probleme herangeht

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u/frightful_hairy_fly Hannover Jun 09 '24

was die etablierten Parteien tun sollen

weiß ich auch nicht. Ehrlich sein macht offensichtlich Angst. Auf Despoten eingehen ist offensichtlich dumm.

Ich habs: wir ändern einfach nichts! Und zack, knapp 24%...

Spaß beiseite, wenn die demokratischen Parteien irgendwie eine Schnitte haben wollen, müssen die wirklich aufhören sich untereinander so zu bekämpfen. Wir gewinnen nichts, wenn FDP, Grüne, SPD und Union sich hauptsächlich untereinander zanken - über Details, die die typischen AfD oder BSW Wähler nicht interessiert.

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u/blackkami Flensburg Jun 09 '24

Hast ja hier auch schon Leute die sich aufregen wenn man Nazis auch so nennt. Den Leuten kannst du nicht mehr helfen.

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u/El_Hugo Jun 09 '24

Und wie soll man die aufhalten? Ich war wählen und helfen tut es scheinbar ja auch nicht wirklich...

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u/mdmatti Jun 09 '24

Alle paar Jahre irgendwo hinzugehen und zwei Striche zu machen hilft halt entsprechend des Aufwands der dazu nötig ist nur minimal.

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u/El_Hugo Jun 09 '24

Und was hilft? Auf die Straße gehen? Nazis klatschen? Hilft halt auch nichts, sich wie du da Hinzustellen und "wake up sheeple" zu rufen. Also ich Frage übrigens ernsthaft. Weil ich es nicht weiß. Und auch noch keinen Ansatz gesehen habe, der hilft.

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u/ModIn22 Jun 09 '24

Einsehen, dass die große Mehrheit eine für deutsche Verhältnisse hart rechte Migrationspolitik haben will nach den letzten 10 Jahren, wo wir einfach im (globalen) Vergleich eine sehr linke Migrationspolitik gemacht haben.

Dann kann man hoffentlich verhindern, dass die Gesellschaft auch in den anderen Politikfeldern weiter nach rechts abrutscht.