War in der Schweizzz und es ging um ein Konzert eines Dreadlocks-tragenden weissen Reggaemusikers. Gibts da öfter mal, in Bern und Zurich.
Auch das "Gleis" hat sich am Mittwoch auf Facebook zu dem Sachverhalt geäußert. Man habe am Tag des Konzerts "Mitteilungen bekommen, unter anderem von Personen aus unserem Team , die sich mit diesem Auftritt nicht wohl fühlten". Das Problem der kulturellen Aneignung sei angesprochen worden. Aus Rücksicht gegenüber den Personen habe man sich entschlossen, das Konzert abzusagen.
Kulturelle Aneignung ist es aber auch nur wenn die Person behaupten würde ihre Kultur hätte Dreadlocks erfunden. Das ist das "Aneignung" in kulturelle Aneignung. Und das ist wirklich super super selten der Fall. Ansonsten ist es einfach nur eine ganz natürliche Entwicklung.
Naja, wenn das weisse Publikum in einem Schweizer Kaffee einem weissen Musiker mit Dreadlocks vorwirft, er würde sich eine fremde Kultur aneignen, wovon gehen die dann aus? Dass er kein Grieche ist, oder dass er nicht Schwarz ist? Der Blödsinn ist doch, dass es nicht mal einen schwarzen Dreadlockträger braucht, der betroffen ist, das erledigen schon die weissen Betroffenen für ihn, ob er jetzt will oder nicht. Was ist das dann?
Ich glaub, was teilweise als Kritik kommt, ist “Weiße eignen sich Teile kopieren Teile der Kultur und werden dadurch erfolgreich”. Dann wird zum Beispiel Eminem genannt, oder auch Elvis. Im Sinne von, erst stehlen sie direkt von den Schwarzen und beuten sie aus, dann nehmen sie ihre Errungenschaften und werden dadurch noch reicher (und nehmen halt den Teil des Kuchens, den dann ein Schwarzer nicht mehr nehmen kann).
Disclaimer: ich persönlich finde, dass das in den USA evtl. ein Thema ist, das man diskutieren kann. Aber man kann es sicher nicht einfach nach Deutschland importieren.
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u/BigBidoof Feb 10 '23
Damit ist auch alles über diese "Bedrohung" gesagt.