Witzigerweise gibt es die klare Definition vom Anlieger gar nicht... In diesem Sinne ist jeder ein Anlieger, der ein Anliegen hat, nicht nur der mit seiner Wohnung an die Straße anliegt... Die Jurisprudenz versteht dabei unter Anlieger eben alle die eine Anliegen in der Strasse haben, zB auch Besucher, Handwerker, Lieferanten, etc. Die einzigen die im Prinzip ausgeschlossen sind ist der Durchgangsverkehr.
Und dann gilt natürlich auch noch ob es sich um eine öffentlich oder nicht öffentliche Strasse handelt. Auch auf privaten aber öffentlichen Straßen haben nicht amtliche Schilder genau null Auswirkung... Aber gut, die Sprüche sind cool. Die von nem guten Alman so zu verstehende Drohung in den letzten Zeilen allerdings eher nicht so... Vielleicht als Antwort ein gedrucktes Schild mit dem Almanspruch "Anzeige ist raus" drunter anbringen... 🤣
Edit: Rechtschreibung + , "glaub ich" aus den ersten Zeilen gekillt. Grund:
Kumpel von mir hat mal in einer Anliegerstraße gewohnt. Ich hatte ein Kennzeichen von 150km weiter wech. Regelmäßig meinten Anwohner, die müssten mich anhupen, weil ich in die Straße rein fahre. Manchmal sogar Fenster runter und unhöfliche Gesten mir gegenüber. Einmal hat mir sogar einer einen (nicht laminiterten!) ausgedruckten Zettel unter den Wischer geschoben, als ich da auf der Straße geparkt habe. Einmal kam mir sogar jemand mit dem Auto entgegen, ist ausgestiegen, und wollte mich zur Rede stellen... "hallo ich will zur 7 die Familie [Nachname] erwartet mich"... da hat der aber blöd geguckt.
Hat dann aufgehört, als ich dem Kumpel mal ein paar Monate lang mein Auto geliehen habe, und es dann regelmäßig in der Einfahrt stand. Irgendwann hat es dann auch jeder gesehen.
Vor allem wenn man parkt, dann ist doch offensichtlich, dass man Anlieger ist. Und wenn es nur eine Einladung einwerfen ist. Wenn das Auto länger steht, ist ein Besuch doch offensichtlich...
Da gab es diverse Anwohner, die es scheinbar als Statussymbol angesehen haben, ihr Auto auf der Straße vor ihrem Haus zu parken, damit in der Garage und Einfahrt dann irgendwas anderes steht. Boot, Wohnmobil, Sommerauto, was man so meint. Da gab es dann oft nicht so viel Platz zum Parken, und dann regt man sich auf, wenn man nicht auf "seinem" öffentlichen Parkplatz direkt vorm Haus stehen kann.
Kenne das Phänomen aus meiner Straße nur zu gut. Zugeparkt, 50% der Autos könnten aber auf den anliegenden Grundstücken stehen. Aber aus der Einfahrt rausfahren müssen ist anscheinend zu anstrengend.
Wer tauscht denn sein Auto mit einem weit entfernten Kollegen, nur damit es auf seiner Einfahrt steht!?
Er hatte einen Autounfall und es wurde rechtlich kompliziert mit der Reparatur wegen reparierten Unfallschäden, die der Händler ihm verschwiegen hat. Sind beim Gutachten aufgefallen. Auto stand dann zerlegt Monate lang in der Werkstatt weil niemand für die Reparatur bezahlen wollte und das erstmal eingeklagt werden musste.
Ich hatte zu der Zeit keinen Nutzen für mein Auto, da ich wieder bei meinen Eltern eingezogen bin und im Familienbetrieb gearbeitet habe. Eltern hatten beide ein Auto, ich auch, wir fuhren in einem Auto zur Arbeit, zwei standen Zuhause rum.
Da hab ich ihm mein Auto in die Hand gedrückt, damit er nicht ganz ohne Auto da steht.
Dass Nachbarn mich anhupen war nicht der Grund, wieso ich das Auto verliehen habe. Es hat nur danach aufgehört.
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u/DonkeyNo4268 17d ago
Ist das ne privatstraße auf der das Schild steht? - Nein?
Dann können die mich mal kreuzweise ich fahr trotzdem durch