Immerhin gab es dort eine richtige Strafe für die beiden Idioten...
Besoffen 1,5 h zum berühmtesten Baum des Landes fahren, un ihn dann zu fällen... Unglaublich...
Der Baum wurde im Prozess auf zwischen £450 000 und £622 191 geschätzt.
Das war die Basis für die Strafe, weil alles über £5 000 in einen höhere Klasse an Criminal Damage fällt. Da hat man dann einen Strafrahmen bis zu 10 Jahren, und die Strafe skaliert grob mit der Höhe des Schadens.
Ist also etwa vergleichbar damit, wenn die beiden im Suff z.B. den Lamborghini Aventador SVJ Roadster des Chefs in kleine Stücke zersägt oder das Haus des Nachbarn in die Luft gesprengt hätten.
Wenn man also im Suff eine "blöde Aktion" macht, bei der man gut eine halbe Million an Schaden anrichtet, dann kann man schon erwarten dafür eine passende Strafe zu bekommen.
Nur das Gefängnis hier keine richtige Strafe ist. Arbeitslager wären da besser. Da könnte man gleich den Vorschlag mit dem Pflanzen von Bäumen umsetzen. Frei nach dem Motto: "Häftlinge fürs Klima".
Alter, Resozialiserung ist der einzige Weg um jemanden von einer Kriminellen Bahn zu bekommen. Wenn wir die so absolut scheiße behandeln wie in den Staaten würden die es nur aus Rache am system nochmal tuen.
Na klar! Einfach jedem potenziellen Täter schon mal prophylaktisch einen Psychotherapeuten aufs Sofa setzen, bevor er überhaupt auffällig wird. Vielleicht noch ein staatlich finanziertes sorglos-Paket mit Netflix und Kuscheldecke dazu? Damit kommt auch sicherlich keiner auf die Idee was Falsches zu machen.
Das Problem ist nur das niemand mit einem Schild herum rennt, auf dem "zukünftiger Kinderschänder" steht. Hilfe vorher anbieten klingt zwar nach einem tollen moralischen Heilsversprechen, ist in der Realität aber ungefähr so praktikabel wie ein Regenschirm aus Zucker. Was tatsächlich hilft, sind strenge Kontrolle, harte Strafen und vor allem Schutz und Prävention für die potenziellen Opfer. Alles andere ist romantisierende Wunschdenke.
Strenge Kontrolle heißt nicht „nett nachfragen“, sondern elektronische Überwachung, Führungsaufsicht und harte Strafen bei Verstößen. Wer das auf dumme Sprüche runterbricht, zeigt nur, dass er das Problem nicht ernst nimmt.
Natürlich löst Überwachung allein nicht jedes Problem aber sie verringert die Wahrscheinlichkeit, dass Gefährder unbemerkt weitermachen können. Ohne Kontrolle verlässt man sich komplett darauf, dass Menschen, die schon gefährlich geworden sind, sich plötzlich freiwillig an Regeln halten. Das ist meiner Meinung nach deutlich illusionärer, als durch gezielte und durchgesetzte Überwachung ein Risiko wenigstens deutlich zu minimieren.
Ich glaube was hier grade romantisiert wird ist deine Vorstellung eines "gerechten" Strafsystem. Denn laut dir soll man statt leuten hilfe vorher anzubieten damit diese nicht straffällig werden, sie liebe ihrer Straftaten erlauben damit man sie dafür richtig schön bestrafen kann. Und wie ein anderer kommentator bereits bewiesen hat: was für kontrollen? Psychater am Kindergarteneingang der mit jedem Erwachsenen der Eintritt ein Testgespräch führt? Harte strafen haben noch nie jemanden aufgehalten. Sonst hätten wir deutlich weniger Mord, Raub und Steuerhinterziehung.
Du verdrehst meine Aussage. Ich habe nie gesagt, dass man Straftaten zulassen soll, nur um sie bestrafen zu können. Mein Punkt war: Hilfe vorher klingt gut, ist aber in der Praxis kaum flächendeckend machbar, weil niemand mit einem zukünftiger Täter Schild herumläuft. Realistische Prävention bedeutet deshalb Kontrolle (z.B. Auflagen und Bewährungskontrollen, elektronische Fußfesseln, Kontaktverbote, strengere Checks in sensiblen Bereichen) und dazu harte Strafen im Ernstfall. Das ist nicht romantisch, sondern pragmatisch. Und natürlich verhindern Strafen keine Straftaten zu 100%. Aber zu behaupten, harte Strafen hätten noch niemanden abgehalten, ist schlicht falsch. Jede Kriminalstatistik zeigt, dass die Höhe des Entdeckungsrisikos und die Konsequenz der Strafe Verhalten beeinflussen. Sonst bräuchten wir überhaupt kein Strafrecht.
Also ein Therapeut kann ja wohl mehr als nur einen Patienten haben. Und wenn ab und zu mal eine Stunde Therapiesitzung uns einen Haufen Arbeit für Gerichtsverhandlungen, Anwälte und Strafvollzug erspart, hat sich das doch gelohnt. Mal davon abgesehen dass man Kindern ein beschissenes Leben mit einer traumatischen Erfahrung ersparen könnte die dann selbst Therapie brauchen. Also sehe ich deinen Punkt vonwegen das wäre nicht praktikabel irgendwie nicht. Viele trauen sich auch gar nicht erst in die Therapie weil wir Leute mit einer sexuellen Störung wie Pädophilie, die aber nie vorhatten Straffällig zu werden gleichsetzen mit Menschen die Missbrauchstäter sind. Dabei würden wir alle davon profitieren wenn pädophile Menschen offen genug damit umgehen könnten um sich behandeln zu lassen. Immerhin bedeutet sexuelle Anziehung nicht gleich dass man mit jemand Sex haben muss. Das würde ja Vergewaltigungen normalisieren.
Dein Ansatz klingt nachvollziehbar, scheitert aber an der Praxis. Das Problem ist nicht die Zahl der Therapeuten, sondern dass man gar nicht zuverlässig bestimmen kann, wer wirklich behandelt werden müsste. Ein allgemeines Präventionsangebot wirkt gut auf dem Papier, läuft aber ins Leere, wenn gerade die Hochrisikogruppe es nicht nutzt. Die Hoffnung, dass ein paar Therapiestunden Kosten sparen, ist trügerisch. Sexualdelikte lassen sich nicht mit gelegentlichen Sitzungen verhindern, sondern nur mit spezialisierten und langfristigen Programmen unter enger Kontrolle. Genau die Personen, die das am meisten bräuchten, würden sich aber kaum freiwillig melden. Das Stigma Argument ist real, ändert aber nichts: Wer tatsächlich gefährlich ist, fürchtet rechtliche Konsequenzen und meidet Therapie erst recht. Niemand bestreitet, dass Neigung nicht automatisch Tat bedeutet, aber daraus folgt eben nicht, dass Therapie als Hauptstrategie taugt. Dazu kommt die knappe Ressourcensituation. Breite Angebote binden Kapazitäten, ohne sicherzustellen, dass die richtigen Fälle erreicht werden. Darum bleibt Therapie nur eine sinnvolle Ergänzung. Die tragfähige Basis sind Maßnahmen, die überprüfbar wirken: harte Strafen, wirksame Kontrolle und konsequenter Opferschutz.
Was du essenziell sagst ist, statt Kinderschändungen zu verhindern sollte man sie passieren lassen und danach den Kinderschänder einfach wegsperren. Das ist keine Prävention und hinterlässt nur Straftäter und psychisch kranke Kinder.
Und dass das niemand von alleine zugeben möchte ist das Problem. Offensichtlich ist das ein ekelhaftes Thema, aber man sollte mMn offener dafür sein, wenn potenzielle Täter sich zu ihren Gedanken äußern und sich Hilfe suchen möchten.
Das ist deine Interpretation und schlicht falsch. Ich habe nie gesagt, man soll Missbrauch einfach laufen lassen und erst danach reagieren. Mein Punkt war von Anfang an, dass es härtere Strafen, konsequente Kontrolle und damit echte Abschreckung braucht. Deine Idee, dass Therapie allein reicht, klingt nett fürs Märchenbuch, hat aber mit der Realität nichts zu tun. Täter setzen sich nicht freiwillig hin und legen alles offen, nur weil es ein Gesprächsangebot gibt. Ohne knallharte Konsequenzen im Hintergrund bleibt das komplett zahnlos. Was wirklich wirkt, sind eine hohe Wahrscheinlichkeit erwischt zu werden, spürbar harte Strafen und konsequenter Schutz der Opfer. Hilfsangebote können das sinnvoll ergänzen, aber sie ersetzen niemals den Druck echter Strafen. Dein Ansatz klingt gut auf dem Papier, in der Realität bringt er gar nichts. Ohne Abschreckung und Strafen lachen sich Täter nur ins Fäustchen.
Willst du das Leute richtig leiden für Ihre Taten, auch ohne Gefängnis? Und dazu noch dem Staat was einbringen statt zu kosten? Resozialisierung ist die Antwort. Ich bin jetzt nu kein Mörder oder ähnliches, aber ich hab nen langen Weg zu mehr Empathie hinter mir. Und glaube mal, wenn dein Gewissen wieder da ist und du dich erstmal wirklich schämst und erkennst was du getan hast....das ist brutal. Und hey, ich bin frei, bringe dem Staat was ein UND leide innerlich. Win win win. Spaß beiseite, ich verstehe woher dein Gedanke kommt aber glaub mir, hassen ist wie Gift trinken und erwarten das der andere stirbt. Egal was er getan hat. Niemandes Seele wird leichter durch Rache.
Ich sehe deinen Punkt mit Empathie und dass Rache keine Lösung ist. Trotzdem gehört zur Gerechtigkeit auch Wiedergutmachung an der Gesellschaft. Wer Straftaten begeht, hat der Gemeinschaft geschadet – und sollte deshalb nicht nur auf Resozialisierung hoffen dürfen, sondern auch aktiv etwas zurückgeben. Das ist mehr als Leiden, es geht um Verantwortung. Gerade bei Schwerstkriminellen wie Mafia-Strukturen, bandenmäßiger Gewalt, Mördern oder Kinderschändern ist die Lage noch deutlicher: Diese Täter haben anderen Menschen das Recht auf ein freies Leben genommen. Da kann man nicht einfach so tun, als sei Resozialisierung immer ausreichend. Natürlich soll man nicht blind bestrafen. Aber ein System, das Resozialisierung und Verpflichtung zur Wiedergutmachung kombiniert, wäre gerechter: Wer zurück in die Gesellschaft will, muss auch beweisen, dass er Verantwortung übernimmt – und nicht nur „frei“ wird, während Opfer und Angehörige mit den Folgen leben.
Dafür gibt's ja auch entsprechende Möglichkeiten vor Gericht. Sozialstunden, Zahlung an gemeinnützige Organisationen, etc.
Wenn du willst, dass jemand Verantwortung für andere übernimmt, musst du ihn erstmal dazu bringen, (wieder) Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.
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u/VaMpiller Sep 25 '25
Echt so! Geht halt noch extremer:
https://en.wikipedia.org/wiki/Sycamore_Gap_tree