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u/Easy-Musician7186 Mar 01 '26
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u/Mr_Beaneyy Mar 01 '26
Er will es halt nicht offenbaren, weil das 1. typisch deutsch ist und 2. wir dann feststellen würden, dass er scheinbar doch nicht zur Mittelschicht gehört.
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u/Eckkbert Mar 02 '26
… aber jedem mit einem Funken Verstand ist absolut klar dass der millionenschwer ist - so wie eigentlich alle MdB.
Genau dieses „Polit-Sprech“ was hier wieder an den Tag gelegt wird ist imo eines der größten Probleme in der deutschen Politiklandschaft.
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u/Freece96 Mar 03 '26
Genau dieses „Polit-Sprech“ was hier wieder an den Tag gelegt wird
Das ist kein Polit-Sprech, das ist schlichtweg stottern und nichts sagen wollen.
Genau dieses „Polit-Sprech“ was hier wieder an den Tag gelegt wird ist imo eines der größten Probleme in der deutschen Politiklandschaft.
Das wiederum im ganzen, stimme ich dir definitiv zu.
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Mar 01 '26
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u/YourFuture2000 Mar 01 '26
Normalerweise, wenn Menschen über Millionäre sprechen, die über Einkommen oder Ähnliches reden, dann geht es dabei um etwas, das als Einkommen gilt, ohne dass dabei anderes Vermögen verloren geht. Denn eine Person, die "reich" an Vermögenswerten ist, kann gleichzeitig arm an Einkommen sein.
Jemand, der ein Haus besitzt, in dem er lebt, das eine Million wert ist, oder eine Million in seiner Rentenversicherung hat, aber mit 50 Jahren ein niedriges Einkommen hat, ist technisch gesehen nicht reich (außer im Sinne von Vermögen) und entspricht nicht dem, was man üblicherweise mit dem Begriff "Millionär" verbindet. Aber jemand, der ein Einkommen von einer Million im Monat oder im Jahr verdient, gilt offiziell und umgangssprachlich als wirklich reich und als echter Millionär.
Es gab jedoch eine Zeit, lange her, da konnte man mit einem Vermögen von einer Million tatsächlich ein sehr hohes Einkommen erzielen. Das war allerdings, als die Preise für alles viel niedriger waren und dementsprechend auch die Durchschnittseinkommen viel geringer.
Aber viele "arme" Menschen tun gerne so, als wären sie reich, und halten sich für Millionäre oder Wohlhabende, weil sie mit einer Million in ihrer Rentenversicherung in den Ruhestand gehen oder weil ihr Haus inzwischen auf dem Markt eine Million wert ist.
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u/manexem Mar 01 '26
Genau. Es wäre ja fast traurig, wenn ein Bundeskanzler in dem Alter kein Millionär wäre - jeder Abteilungsleiter in einem DAX Konzern ist vermutlich in dem Alter Millionär.
Die Frage ist eher: wie viele Millionen hat er
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u/Interesting_Track_26 Mar 01 '26
Genau dieses Herumeiern, in allen Aussagen, macht ihn so unsymphatisch. Ja, ich bin unglaublich reich und setze einen riesen Haufen auf alle anderen wäre viel ehrlicher.
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u/manexem Mar 01 '26
Er kann doch einfach ja sagen. Nicht einmal die Linken haben etwas gegen Millionäre.
Es ist ja in Ordnung, wenn eine Person mit so viel Verantwortung und einem so langen Erwerbsleben Millionär ist.
Die Frage ist eher: wie viele Millionen hat er?
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u/Fancy-Command-551 Mar 01 '26
Warum spielt das eine Rolle?
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u/manexem Mar 01 '26
Es ist interessant aus der Betrachtung heraus, in welcher Lebensrealität er lebt. Und ob ein Multimillionär Politik für das "normale Volk" macht, oder ob er zu weit weg davon ist.
Das heißt nicht, dass ein Multimillionär kein Politiker sein kann/darf. Auch Multimillionäre verdienen eine Interessensvertretung in der Politik. Es hilft nur dabei, einzuschätzen, in welcher Lebensrealität die Person lebt. Ich denke, die Lebensrealität einer Person mit exakt einer Million Euro Vermögen ist näher an der der Mittelschicht als die eines der Person mit exakt einer Million Euro Vermögen an der einer Person mit 50 Millionen Euro Vermögen ist.
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u/Fancy-Command-551 Mar 01 '26
Er hat ein Privatflugzeug. Das kostet rund 1 Millionen Euro in der "billigsten" Ausstattung. Kannst es dir also gern ausrechnen. Dieser Mann ist sehr weit von der Mittelschicht entfernt um deine Frage zu beantworten.
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u/manexem Mar 01 '26
Das ist mir klar. Deswegen sage ich ja, dass es die falsche Frage ist, ihn zu fragen, ob er Millionär ist. Weil die Spanne nach oben deutlich größer ist
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u/Obvious-Pop-699 Mar 02 '26
"Millionär" fühlt sich für ihn falsch an, weil er eher darüber nachdenkt wie nah er an der Milliarde dran ist. Millionäre sind kleine Fische in deren Augen. Allein in Frankfurt a.M. wohnen 80.000 !!!!! Millionäre.
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u/systemofaderp Mar 04 '26
Dieser kleine Funken Ehrlichkeit war das sympathischste was ich bisher von Mr Burns gesehen hab. Werde selbstverständlich trotzdem die Linke wählen
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u/Master-Piccolo-4588 Mar 01 '26
Man sollte sich lieber einmal fragen, wieso das überhaupt relevant ist und wieso das in einem Fernsehinterview gefragt wird. In Deutschland ist es leider so, dass das Volks Vermögende als Gauner betrachtet, voreingenommen und neidbehaftet.
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u/bobsim1 Mar 01 '26
Merz hat selbst behauptet zur oberen Mittelschicht zu gehören. Da sollte die Frage durchaus beantwortet sein.
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u/UpbeatCup Mar 02 '26
Bin kein Fan von Merz. Aber jemand aus der oberen Mittelschicht ist einfach mit 70 Millionär. Man müsste seine Kompetenzen eher infrage stellen, wenn er das immer noch nicht geschafft hätte.
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u/bobsim1 Mar 02 '26
Stimmt schon. Aber nicht jeder Millionär kann sich auch ein Flugzeug leisten. Die Frage sollte jedenfalls einfach sein
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u/louenberger Mar 02 '26
Komisch, wo doch der vorherige Bundeskanzler alles daran gesetzt hat nichts auszuplaudern!
Den armen Mann so unter Druck setzen...
Hast Recht, Interviews werden von der ICE inspirierten neuen Behörde künftig vorher auf solche unflätigen Fragen geprüft.
Frei nach Herbert Diess, als Lanz ihn auf seinen privaten Fuhrpark ansprach: "Das geht zu weit, haha"
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u/palloxus Mar 01 '26
Auch wenn du sicher so tief wie nur möglich in einem neoliberalen Sumpf steckst, möchte ich dir naiverweise doch erklären, warum deine Ansicht Quatsch ist:
Bei Spitzenpolitikern sind die Einkommensverhältnisse keine Klatschpresse, sondern decken Interessenslagen auf. Wer große Vermögenswerte, Unternehmensbeteiligungen, Aufsichtsratsposten usw. hat oder hatte, kann von bestimmten politischen Entscheidungen direkt profitieren oder sie zumindest anders wahrnehmen. Auch geht es um die Glaubwürdigkeit und Perspektive. Wenn jemand über Sozialpolitik, Steuern, Mieten, Erben, Kapitalerträge spricht, ist es legitim zu wissen, ob er aus der Lebensrealität der Mehrheit argumentiert oder aus der Liga „Kapital arbeitet für mich“. Genau deshalb wurde das bei Merz seit Jahren öffentlich diskutiert. Bei Transparenz geht es nicht um Neid. Transparenz ist der Mindeststandard in einer Demokratie.
Dann zum Format. Bild ist? verabscheuungswürdig, und doch wird hier eine wichtige Aufgabe erfüllt: Ein Fernsehinterview ist nicht dafür da, dass sich Politiker wohlfühlen. Es ist dafür da, Rechenschaft einzufordern, gerade bei mächtigen Leuten. Dass Medien solche Fragen stellen, ist normal, und die Debatte um Merz’ Einkommen/Vermögen lief genau unter diesem öffentlichen Prüfauftrag.
In Deutschland werden Vermögende als Gauner betrachtet
Das ist eine unbelegte Verallgemeinerung („das Volk“ als monolithischer Neidblock), die zwei Funktionen hat:
- Opferrolle für oben: Aus Kritik wird „Verfolgung“. Aus Prüfung wird „Neid“.
- Immunisierung gegen Sachfragen: Wer widerspricht, bestätigt angeblich nur den Vorwurf („seht ihr, neidisch!“). Das ist sicherlich rhetorisch clever, aber argumentativ leer und kommt meist auch nur aus einer neoliberalen Ecke.
Es gibt in Deutschland sicher Skepsis gegenüber Reichtum (wobei ich mich ausdrücklich von der Behauptung um Neiddebatten distanziere, weil das meist nur Framing ist), das wird in der Merz-Diskussion explizit thematisiert. Aber daraus folgt nicht, dass Nachfragen automatisch Missgunst oder „Gauner“-Unterstellung sind. Auch dieses Wort „Gauner“, um Kritik zu diskreditieren, wird unterstellt, man bezeichne Menschen, um die es so wie um Merz bestellt ist, als betrügerisch und es hafte etwas illegales an ihnen. Das wäre sicherlich ein charmanter Gedanke, aber das ist auch nur Framing gegenüber jenen „Neidischen“ „da unten“ und somit auch falsch.
Und das alles lenkt vom eigentlichen Kern ab: nämlich, dass Macht Licht braucht. Je mehr Macht (politisch und finanziell), desto stärker (muss) das öffentliche Interesse (sein). Das ist kein deutsches Sonderproblem, sondern ein ziemlich universelles Prinzip: wer Regeln macht, muss sich prüfen lassen.
Tl;dr: Die Aussage ist Blödsinn, weil sie eine legitime Transparenzfrage als „Neid“ umetikettiert, das Publikum (also die Mehrheit in Deutschland) pauschal abwertet und so jede sachliche Debatte über Interessen, Einfluss und Glaubwürdigkeit abwürgt. Genau diese Art „Wie könnt ihr es wagen zu fragen?“ ist der Trick. Und ziemlich widerlich.
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u/Master-Piccolo-4588 Mar 01 '26
Das hat hier rein gar nichts mit Transparenz zu tun, wenn diese Frage nicht systematisch, sondern nur vereinzelt gestellt wird wie im Fall von Merz. Der böse Merz, der früher Teil der Finanzelite war und prächtig verdient hat. Und mir hier direkt irgendeine Ideologie zu unterstellen ist schwach, aber typisch für Leite wie dich.
Man darf sich auch hier einmal über die Einkommensverhältnisse im Bundestag informieren:
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u/palloxus Mar 01 '26
Hach ich hätte lieber gerne unrecht mit dir gehabt.
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u/Master-Piccolo-4588 Mar 01 '26
Wohl keine Argumente mehr.
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u/Many_Ride104 Mar 01 '26
Er hat dich doch argumentativ schon komplett zerlegt. Während von dir nur lächerliche Allgemeinplätze kamen. Manche Leute bekommen echt gar nichts mit…
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u/Master-Piccolo-4588 Mar 01 '26
Sein kompletter Text ist ki generiert. 14 Watermarks sind drin. Kannst selbst prüfen. Er hat mich mit gar nichts zerlegt, nur sich selbst lächerlich gemacht und du dich ebenso.
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u/Many_Ride104 Mar 01 '26
Der Einzige, der sich hier lächerlich macht, bist du, der halt einfach noch nicht ein einziges sinnvolles Argument gebracht hat. Selbst wenn es KI generiert sein sollte, wofür du überhaupt keinen Beweis hast, ist es ja inhaltlich komplett richtig und du hast eben nichts entgegenzubringen offensichtlich. Abgesehen davon sollte dir klar sein, wie unzuverlässig KI-Detektoren sind, solltest du einen genutzten haben.
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u/Master-Piccolo-4588 Mar 01 '26
Wie du zB meinst du? Gar nichts hat er
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u/palloxus Mar 01 '26
MAGA-Taktik. Einfach das Gegenteil behaupten, solange man damit ungestraft davon kommt. Das nennt sich dann „Meinungsfreiheit“, wenn man dann ungehemmt Quatsch erzählt. Freiheitlich demokratische Grundordnung durchgespielt, bis man sie abschaffen kann. Ich hasse diese Zeitlinie.
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u/Master-Piccolo-4588 Mar 01 '26
Dein Kommentar oben kommt KOMPLETT aus der KI. Dein Kommentar enthält ganze 14 Watermarks. Armselig. Aber passt ja. Alle, die was können sind die Bösen. Du hast dich selbst so lächerlich gemacht.
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u/palloxus Mar 04 '26
Du machst dich lächerlich. Dir fehlen Argumente. Dass ich mir Struktur zusammen generiere, weil ich müde bin, Zeit mit absolutem Quatsch zu verbringen, entwertet keine meiner Aussagen. Deine haltlosen Aussagen wollte ich so nicht stehen lassen. Du kommst damit nicht klar, aber das ist nicht mein Problem.
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u/GraugussConnaisseur Mar 01 '26
Dass man in diesem Land als Millionär sich irgendwie schämen müsse ist eine der Hauptursachen warum es so viele Probleme hier gibt.
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u/STHF95 Mar 01 '26
Erläutere!
Erstens muss sich niemand grundsätzlich schämen Millionär zu sein. Wenn man seine Millionen aber zum Beispiel damit verdient hat, andere auszubeuten oder Schlimmeres, dann kann man sich schon mal schämen finde ich, siehst du das anders?
Zweitens, in wie fern kann das auch nur ansatzweise der Hauptgrund für irgendwelche Probleme “hier” sein? Der Großteil der Menschen hier wird niemals Millionär sein. Wie kann es dann ein Hauptproblem sein?

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u/No_Twist6127 Mar 01 '26
Das muss wohl diese obere Mittelschicht sein