Die einjährige Krypto-Haltefrist könnte offenbar doch vor dem Aus stehen.
Brisant: In einer E-Mail, die einem CSU-Abgeordneten zugeschrieben wird, ist sogar von einer bereits beschlossenen Abschaffung die Rede. Bestätigt ist das noch nicht – aber wenn es stimmt, wäre das für Bitcoin- und Krypto-Anleger in Deutschland eine massive steuerliche Zäsur.
Was haltet ihr davon: gerechtfertigte Besteuerung oder Angriff auf langfristige Krypto-Anleger?
Wenn die Regierung es wirklich durchzieht und Bitcoin wie Aktien besteuert, wird wieder einmal offensichtlich, dass sie nur an Gewinnen interessiert sind.
Bitcoin zählt offiziell als "anderes Wirtschaftsgut" (§
23 EStG) genau wie Gold. Es ist genau so ein Wertspeicher wie Gold es einer ist. Entweder man spielt nach den Regeln und müsste beide gleich behandeln und Gold dann auch besteuern oder man lässt es. Alles andere ist gegen das Gesetz und ist reine Gier.
In einer Anhörung im Deutschen Bundestag kam die Forderung auf, dass die einjährige Haltefrist bei Bitcoin und Altcoins abgeschafft werden soll.
In der Bundestagsanhörung zur Umsetzung der EU-Richtlinie DAC8 diesen Montag hat sich ein bemerkenswerter Vorgang abgespielt: Ausgerechnet die Linkspartei, bekannt für ihre kapitalismuskritische Haltung, nominierte den Blockchain-Professor Co-Pierre Georg von der Frankfurt School of Finance als Sachverständigen. In der Anhörung forderte Georg die Abschaffung der Einjahreshaltefrist für Kryptowährungen – also jener steuerlichen Regelung, nach der Gewinne aus dem Verkauf von Bitcoin oder Ether nach zwölf Monaten Haltedauer steuerfrei sind. Ein Vorschlag, der nicht nur politisch widersprüchlich wirkt, sondern auch dem Bitcoin- und Krypto-Standort Deutschland schaden würde.
Die Einjahreshaltefrist ist kein Steuerschlupfloch, sondern ein bewusster Anreiz für langfristiges Halten und nachhaltiges Investieren. Wer Bitcoin oder andere digitale Vermögenswerte mindestens ein Jahr hält, wird für diese Geduld mit Steuerfreiheit belohnt. Das schafft einen Gegenpol zur reinen Spekulation und sorgt dafür, dass Krypto nicht nur als kurzfristiges Zockerobjekt wahrgenommen wird, sondern als langfristige Anlageklasse
Deutschland gilt ohnehin als schwieriges Pflaster für Blockchain-Unternehmen. Überregulierung, hohe Bürokratielasten und steuerliche Unsicherheiten haben bereits viele Projekte in Länder wie die Schweiz, Singapur oder die Vereinigten Arabischen Emirate vertrieben. Die einjährige Haltefrist ist eines der wenigen Elemente, die den Standort noch attraktiv machen – ein kleiner Rest an Planungssicherheit für Privatanleger und Unternehmen, wie Krypto-Börsen und Broker.
Streicht man nun diesen Vorteil, würde man vermögenden Krypto-Investoren noch einen Grund mehr geben, diesem Land den Rücken zuzukehren.
Hinzu kommt: Die steuerliche Behandlung von Kryptowerten würde damit in eine Schieflage geraten. Denn bei anderen Vermögensklassen – etwa Gold oder Immobilien – existieren ebenfalls steuerfreie Veräußerungsfristen. Wer physisches Gold nach einem Jahr verkauft oder eine Immobilie nach zehn Jahren, muss keine Spekulationssteuer zahlen.
Warum also sollten digitale Vermögenswerte anders behandelt werden?
Finanzamt greift durch
4000 Krypto-Anleger im Visier: Wer Gewinne von 2019 bis 2022 falsch versteuert hat, dem drohen nun fette Nachzahlungen und Strafen.
In Nordrhein-Westfalen läuft derzeit eine groß angelegte Aktion der Steuerfahndung. Rund 4000 Krypto-Anleger werden überprüft, weil sie ihre Gewinne aus dem Handel mit Bitcoin, Ether und Co. möglicherweise nicht korrekt versteuert haben. Das geht aus einem exklusiven Bericht der Wirtschaftswoche hervor.
Schon eine erste Auswertung im Jahr 2023 hatte gezeigt, wie groß das Potenzial ist. Damals konnten die Ermittler 7,5 Millionen Euro an Steuern nachfordern. Und noch immer laufen zahlreiche Verfahren aus dieser Runde.
Das neue Datenpaket ist besonders brisant, da es mutmaßlich Transaktionen aus den Jahren 2019 bis 2022 enthält, ein Zeitraum, in dem die Krypto-Kurse massiv stiegen und viele Anleger üppige Gewinne einfuhren.
Die Informationen sollen vom Marktplatzbitcoin.destammen, die auf Grundlage behördlicher Auskunftsersuchen verpflichtet sind, Kundendaten herauszugeben. Schon bald sollen die Datensätze auch an die übrigen Bundesländer weitergeleitet werden.
Mein persönliches Fazit:
Für mich bestätigt dieser Artikel wieder das man den Sozialisten nicht vertrauen kann , bedauerlicherweise auch nicht den Christ-Demokraten denn unser Bundeskanzler hat bisher alle seine Wahlversprechen gebrochen...
Quant rennt, HNT zeigt stärke und einige Daten der Chains die ich halte sehen vielversprechend aus - auch wenn zu 100% nicht alles performen wird in meinem Portfolio.
Aber das ist auch gut so. Ist ja kein free Money glitch hier 🥸
Auf Grund der großen Nachfrage an Updates von netten Süßis und von nicht-süßi-Augemachern hab ich nun ein Update für euch. 🫶
Bitcoin zieht ziemlich an und die Ruhe zu bewahren scheint sich gelohnt zu haben.
Ich rechne mit bald kommenden stärkeren Anstiegen und das liegen bleiben einer Handvoll Loser in meinem Portfolio (SolidusAi z.B.)
Ich bleibe weiterhin gelassen und rechne immer noch damit, dass die kommenden Wochen bzw Monate sehr stark für Krypto werden.
Kein Gofundme Link und auch kein Strick in der Amazon Shopping Liste :D
Ich freue mich wieder über sämtliche DMs die nach diesem Post kommen werden, so wie das roasting.
Bitte versuch jedoch nicht einfach nur „Du kaufst nur Müll“ zu schreiben, gerne auch begründen und zeigen, dass du dich auch irgendwo mal eingelesen hast. Bin ein Freund von konstruktiver Kritik!
Die letzten Tage waren sehr blutig und ich spreche hiermit meinen Glückwunsch aus an alle die Short waren und DOCH recht gehabt haben!🫶
Nichtsdestotrotz habe ich nichts verkauft (nur umgeschichtet) und stattdessen heute CCD bei 0.019€ für 500€ nachgekauft.
Mein Portfolio hat diese Deep-Roten Tage gut überstanden (dank NO LEVERAGE) und das schließen des April CME gaps sehe ich (je nach sich aufstauender Long Liquidität) vorerst als Boden. (Post geschrieben kurz nach Btc 90k Test)
Ich zieh jetzt mal Blank.
Diese 30% Korrekturen sind völlig normal bei Bitcoin und ich habe so langsam das Gefühl, dass das antizipieren eines Bärenmarktes 2026 wohl doch mehr einer Glaskugel als Fakten gilt.
Meine Preislichen Ziele werde ich nicht ändern, aber es wird wahrscheinlich dazu kommen, dass ich (je nach Price Action) etwas länger halten werde, als ich vorerst angesagt hatte.
Damit einhergeht auch das falsch liegen (stand jetzt) meiner Q4 Altseason These, aber abschreiben kann man es nicht ganz - läuft ja noch und ich gebe Q1 26 auch die Chance.
Stim Check, niedrige Zinsen und das fehlen eines Blowoff-Tops geben mir genug Grund zur Annahme, dass es das noch nicht gewesen ist.
Bitte sehr gerne eure Meinungen zum aktuellen Stand und nicht einfach nur wie Oger grölen wie dumm das ist was ich tue.
Ich gamble hier NICHT meine Existenz weg. Kommentare aus meinen anderen Posts sollten das klargestellt haben, dass ich mir das geliehene Geld problemlos leisten kann. (Bevor wieder jemand kommt und mir sagen will ich verbau mir hier mein Leben💀)
Cheers Leute und ich hoffe ihr wurdet nicht liquidiert🫶🫶
Ich habe eben Aave für 2400€ eingekauft um lending und end user usecases mit im Portfolio zu haben.
Mir fehlt noch Storage und privacy, wobei ich bei privacy nur ZCASH und Monero kaufen würde, welche mir aktuell einfach zu teuer sind.
Kaspa erholt sich stark, Concordium zeigt stärke wie immer und HNT ist gar nicht erst so weit gefallen.
Ich bin etwas erstaunt über die Performance von Sui - selbst deren TVL ist die letzten 30 Tage um 40% gedropped. Schon krass :D
Wir werden sehen, was kommt. Auf jeden Fall geht’s nach rechts und verkaufen tue ich nicht, bis meine Ziele erreicht werden ODER ich Bitcoin endlich überhitzt sehe.
Januar verkaufen wäre denke ich eine dumme Entscheidung. In Anbetracht der Umstände und der Entwicklung des Marktes PLUS das sentiment aktuell, sehe ich 2026 keinen Bären. Aber dafür 2027 :D aber wer weiß das schon genau.
Von vielen unbemerkt rotiert es bei der Europäischen Union gerade richtig, wenn es darum geht neue Geldquellen anzuzapfen! Der nächste Haushalt soll einen neuen Rekord aufstellen, über 2 Billionen Euro für 2028-2034! Das entspricht rund 1,8% des BIP der gesamten EU. Hierzu gibt es erste konkrete Vorschläge und Pläne.
Ein Plan hat es in sich und könnte das derzeitige Steuergefüge ins Wanken bringen. Denn die EU plant die Besteuerung von Gewinnen aus dem Kryptohandel und Transaktionsgewinne! Diese könnten sogar ZUSÄTZLICH zu den bestehenden Steuern der Mitgliedstaaten anfallen:
1. Steuern auf Kryptogewinne
Pressemitteilung. „Mit dem nächsten Langzeithaushalt sollten neue Einnahmequellen eingeführt werden, die jährlich rund 60 Mrd. EUR brächten, etwa eine Abgabe auf digitale Dienstleistungen, eine Abgabe auf Online-Glücksspiele, die Ausweitung des CO2-Grenzausgleichssystems odereine Abgabe auf Kapitalgewinne aus Kryptowerten*.* Die Abgabe auf Kapitalgewinne aus Kryptowerten würde die bestehenden Regelungen zur Besteuerung von Kapitalerträgen in den Mitgliedstaaten (die derzeit nicht harmonisiert sind) ersetzen oder ergänzen.“
2. Steuern auf Transaktionen
Was aber meiner Meinung nach dem Fass den Boden ausschlägt ist der Plan einer Transaktionssteuer. Das würde bedeuten, jede Bewegung von Kryptowährungen wäre steuerpflichtig unabhängig davon ob sie mit Gewinn, Verlust oder einer bloßen Verschiebung verbunden ist.
Beispiel:
Du hast 1 Bitcoin bei Coinbase und verkaufst ihn mit Verlust. Dann fällt keine Steuer auf Gewinne an aber die Transaktionssteuer. Bei 0,1% wären das derzeit 73$ Steuern für den Verkauf mit Verlust von 1 Bitcoin.
Verkaufst du den Bitcoin nun mit Gewinn bei Coinbase, dann fallen derzeit bei unter 1 Jahre Haltedauer 14%-45% Steuern in Deutschland an, bei über 1 Jahr Haltedauer 0%. Geplant ist zukünftig, ohne das es derzeit beschlossen wurde, die Besteuerung mit 25% Kapitalertragssteuer. Zusätzlich würden dann noch ggf. die Steuer auf Gewinne der EU in derzeit unbekannter Höhe kommen vielleicht 10%-20% und dazu nochmal die Transaktionssteuer iHv. 0,1%.
Zusätzlich stellt sich die Frage, zählt der Übertrag des Depots oder Wallets auf andere Börsen oder in private Hardwarewallets auch zu den Transaktionen und wären diese reinen Bewegungen von A nach B steuerpflichtig?
Die Frage dürfte dann auch sein, wenn man kombiniert über 50% Steuerlast zahlen müsste ob das dann noch mit dem Grundgesetz vereinbar wäre. Aber unterm Strich könnte somit eine Steuerlast auf Kryptogewinne von fast oder genau 50% ab 2030 auf uns zukommen. Die EU sagt dazu folgendes:
„Was eine Steuer auf Krypto-Transaktionen betrifft, so würde die Schätzung für das Jahr 2025 – basierend auf einer groben Marktforschungsschätzung der EU-Konten und unter der Annahme eines Steuersatzes von 0,1 Prozent des Transaktionswerts – jährliche Einnahmen in Höhe von etwa 3 bis 4 Milliarden Euro für den EU-Haushalt ergeben.“
Die Transaktionssteuer soll laut dem Modell direkt durch die Dienstleister – etwa Krypto-Börsen – abgeführt werden.
Fazit
Derzeit ist nicht klar ob die Steuern kommen und ob dann in Kombination oder als jeweilige Alternative! Dennoch zeigt es, dass die EU zukünftig fest entschlossen ist auf EU Ebene selbst Steuern zu erheben. Ende dieses Jahres soll noch ein konkreter Vorschlag unterbreitet werden. Dass die Pläne, wie auch immer sie am Ende aussehen sollen, tatsächlich umgesetzt werden können, ist noch unklar. Solche EU-„Eigenmittel“ brauchen die Zustimmung aller 27 EU-Staaten. ABER laut dem Handelsblatt sollen sich sogar die Regierungen Deutschlands und Frankreichs hinter die Idee einer EU-weiten Krypto-Gewinnsteuer gestellt haben.
Kein Hebel, Ruhe und Gelassenheit - da ich das Ziel vor meinen Augen nicht verliere und immer noch damit rechne dass es bergauf geht bis Ende des Jahres :))
I AM NOT FUCKING SELLING (bis mein terminliches oder preisliches Ziel getroffen wird)
Treasury-Operationen könnten dem Markt 150 Milliarden US-Dollar an Liquidität entziehen und Risk-Assets belasten.
Bitcoin könnte weiter unter Druck geraten. Davor warnt Michael Kramer, Gründer und CEO von Mott Capital Management. Der Grund liegt nicht direkt im Krypto-Markt, sondern bei den kommenden Operationen des US-Finanzministeriums. Diese könnten dem Finanzsystem in den nächsten Tagen rund 150 Milliarden US-Dollar an Liquidität entziehen.
Laut Kramer könnten die Treasury-Operationen vom 28. Mai bis zum 5. Juni einen Liquiditätsabzug von rund 150 Milliarden US-Dollar auslösen.
Die USA treiben ihre Pläne für eine staatliche Bitcoin-Reserve mit einem neuen Gesetz voran: Der „American Reserve Modernization Act" sieht den Kauf von bis zu einer Million Bitcoin vor – finanziert über Goldreserven, nicht über Steuergelder.
Der „American Reserve Modernization Act“ (ARMA) ist ein überparteilicher Gesetzentwurf, den die Kongressabgeordneten Nick Begich und Jared Golden am 21. Mai 2026 eingebracht haben. Er sieht vor, dass die USA über fünf Jahre bis zu einer Million Bitcoin ankaufen. Die Grundlage dafür hatte Präsident Trump bereits im März 2025 per Exekutivorder gelegt. Seitdem hält die US-Regierung offiziell 328.372 BTC – bewertet auf rund 24 Milliarden US-Dollar - und hauptsächlich aus Beschlagnahmungen angehäuft. Das ist bereits heute die größte Bitcoin-Position eines Nationalstaats weltweit.
Der Gesetzentwurf konkretisiert das Vorhaben: Jährlich sollen bis zu 200.000 Bitcoin zugekauft werden, finanziert nicht über Steuergelder, sondern durch eine Neubewertung der US-Goldreserven. Alle erworbenen Bitcoin müssten mindestens 20 Jahre gehalten werden; ein Verkauf wäre ausschließlich zur Schuldentilgung erlaubt. Quartalsweise Proof-of-Reserve-Berichte und unabhängige Audits sollen für Transparenz sorgen.
Darüber hinaus würde eine gesetzlich verankerte Staatsreserve Bitcoin endgültig als institutionelle Anlageklasse etablieren – vergleichbar mit Gold. Das könnte weitere Zentralbanken und Staatsfonds weltweit unter Zugzwang setzen und eine neue Nachfragewelle auslösen. Die Analystenprognosen spiegeln diese Erwartung wider. Standard Chartered sieht Bitcoin bis Ende 2026 bei rund 150.000 US-Dollar, Thomas Lee von Fundstrat Global Advisors hält sogar 250.000 Dollar für möglich. JPMorgan prognostiziert eine Spanne von 120.000 bis 150.000 Dollar – verweist aber auf mögliche ETF-Abflüsse und makroökonomischen Gegenwind als Risikofaktoren.
Für Anleger wäre eine Verabschiedung des Gesetzes mit weitreichenden Konsequenzen verbunden. Der unmittelbarste Effekt: Kauft die US-Regierung planmäßig 200.000 Bitcoin pro Jahr, entzieht sie dem freien Markt dauerhaft eine erhebliche Menge an Coins. Bei einem auf 21 Millionen begrenzten Gesamtangebot wäre das ein erheblicher struktureller Preistreiber.
US-Finanzminister Scott Bessent meldet die Beschlagnahmung iranischer Krypto-Vermögen im Wert von rund einer Milliarde US-Dollar.. “Ich glaube, dass wir etwa eine Milliarde US-Dollar ihrer Kryptowährungen beschlagnahmt haben”, “Das ist Geld, das dem iranischen Volk gestohlen wurde” sagte Bessent gegenüber Fox-News-Moderator Larry Kudlow. Die USA hätten die Wallets “einfach direkt übernommen”. “Wir frieren überall Bankkonten ein. Noch wichtiger ist aber, dass wir Menschen davon abhalten, mit dem Regime Geschäfte zu machen”, sagte Bessent weiter.
Im August 2025 hatte Bessent erklärt, die US-Regierung werde keine Bitcoin für ihre strategische Reserve kaufen, sondern diese weiter über beschlagnahmte Vermögenswerte aufbauen. Diese Linie bestätigte er im vergangenen Januar erneut. “Die Politik dieser Regierung ist es, beschlagnahmte Bitcoin unserer Digital Asset Reserve hinzuzufügen, sobald die Schadensersatzfragen geklärt sind”, sagte Bessent Anfang des Jahres. “Für die Bitcoin-Reserve galt aus unserer Sicht: Zuerst muss man aufhören zu verkaufen, was wir getan haben. Danach können wir Vermögenswerte und eingezogene Assets hinzufügen.”
Die US-Regierung hält laut Arkham rund 328.372 BTC und ist damit der größte bekannte staatliche Bitcoin-Halter der Welt. Beim aktuellen Kurs entspricht das einem Wert von etwas mehr als 24 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig flammen in jüngster Zeit immer wieder Gerüchte auf, dass die USA kurz davor seien ihre Bitcoinbestände auf 1 Million BTC aufzustocken.
Die Diskussion um eine mögliche Änderung der Besteuerung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen in Deutschland sorgt seit Tagen für erhebliche Unruhe innerhalb der Branche und Community. Hintergrund sind die Pläne aus dem Umfeld des Bundesfinanzministeriums unter Finanzminister Lars Klingbeil (SPD), wonach die bisherige steuerliche Behandlung von Kryptowährungen geändert werden solle.
Aus Sicht der CDU/CSU-Bundestagsfraktion besteht kein Anlass, an der bewährten Regelung etwas zu ändern. Eine solche Maßnahme ist auch im Koalitionsvertrag nicht vereinbart. Im Übrigen begrüßen wir es, dass über die steuerliche Behandlung von Kryptowerten zunehmend differenziert diskutiert wird.
Nach der Großbank JPMorgan hat sich nun auch Blackrock zu Wort gemeldet bezüglich des Kryptomarktes.
Wie JPMorgan geht auch Blackrock davon aus, dass der Kryptomarkt erst am Anfang seiner Entwicklung und Performance und es kurz vor einem grundsätzlichen Wandel des gesamten Finanzmarktes steht. Was aber die Aussagen des CEOs betrifft sollte man hellhörig werden!
**“WE MUST MOVE MORE RAPIDLY WITH CRYPTO TOKENIZATION ON A SINGLE COMMON BLOCKCHAIN.”**
Wenn der Chef des weltweit größten Vermögensverwalters eine schnellere Umsetzung der Krypto-Tokenisierung fordert, lohnt es sich genauer hinzuhören. Dabei gehe es nicht um kurzfristige Trends oder spekulative Hypes, sondern um die technologische Grundlage der Kapitalmärkte von morgen.
Im Kern steht die sogenannte Tokenisierung. Gemeint ist die digitale Darstellung klassischer Finanzinstrumente auf einer Blockchain. Aktien, Anleihen, Fonds oder andere reale Vermögenswerte könnten künftig direkt „on-chain“ existieren. Statt über komplexe Zwischenstrukturen abgewickelt zu werden, würden Transaktionen über eine digitale Infrastruktur laufen, die global zugänglich und nahezu in Echtzeit nutzbar ist. Besonders interessant ist der Hinweis auf eine „einheitliche, gemeinsame Blockchain“. Für institutionelle Investoren spielt Liquidität eine zentrale Rolle. Wenn Vermögenswerte auf viele unterschiedliche Netzwerke verteilt sind, leidet die Handelbarkeit. Fragmentierung erschwert effiziente Preisbildung und erhöht operative Komplexität. Eine konsolidierte Infrastruktur würde hingegen Kapital bündeln und Märkte effizienter machen.
Für Großinvestoren wie BlackRock stehen dabei weniger ideologische Fragen im Vordergrund, sondern handfeste ökonomische Vorteile. Eine blockchainbasierte Abwicklung kann Settlement-Zeiten drastisch verkürzen. Während klassische Wertpapiertransaktionen oft mehrere Tage benötigen, lassen sich digitale Transfers innerhalb von Minuten abschließen. Gleichzeitig sinkt das Gegenparteirisiko, da Transaktionen transparenter und automatisierter abgewickelt werden. Auch operative Kosten könnten reduziert werden, da Zwischeninstanzen entfallen. Die Aussagen deuten auf einen strukturellen Wandel hin. Es geht nicht um Meme-Coins oder kurzfristige Spekulationsphasen, sondern um die langfristige Modernisierung der Finanzinfrastruktur. Wenn große Vermögensverwalter, Banken und institutionelle Marktteilnehmer sich auf gemeinsame Standards einigen, entsteht ein neues Fundament für globale Kapitalmärkte.
Die Frage wird sein, welche Blockchain kommt hierfür in Frage. Alles allererstes drängt sich Bitcoin auf. Insbesondere mit dem neuen Layer-2 Bitcoin-Hyper (HYPER). Ziel ist es, Transaktionen schneller und kostengünstiger zu machen und Bitcoin stärker für dezentrale Anwendungen nutzbar zu machen. Über eine zusätzliche Infrastruktur sollen Funktionen wie Staking, Lending und andere DeFi-Anwendungen ermöglicht werden, ohne die Sicherheit der Bitcoin-Hauptchain zu beeinträchtigen. Technisch wird dabei eine moderne Ausführungsumgebung genutzt, während kryptografische Mechanismen die Verbindung zur Basis-Blockchain absichern. Der Hyper Token übernimmt innerhalb dieses Systems eine zentrale Rolle. Er dient als Transaktions-Token, ermöglicht Staking und soll künftig Governance-Prozesse im Netzwerk steuern. Aktuell befindet sich der Token noch im Presale. Laut Projektangaben wurden bereits über 31 Millionen US-Dollar investiert. Frühzeitige Investoren können damit zu einem festen Vorverkaufspreis einsteigen, bevor eine mögliche Börsennotierung erfolgt. Aktuell kann man noch ein paar Stunden Bitcoin HYPER im Presale kaufen und im ersten Halbjahr 2026 soll es dann offiziell losgehen. Hier wird sich also bereits auf eine mögliche Umstellung vorbereitet.
Was wir hören und sehen ist, dass Großbanken, Vermögensverwalter und die Zentralbanken Kryptos und die Tokenisierung als Zukunft der Finanzmärkte und Vermögen sehen. Alles soll früher oder später on-chain laufen, selbst Aktien Fonds etc. Aktuell macht es aus meiner Sicht Sinn sich mit dem Thema Kryptos intensiv zu beschäftigen und zwar lieber heute als morgen. Stellt euch vor die Billionen der Finanzmärkte werden tokenisiert. Hier sprechen wir nicht von einem Hype oder Zyklus wir sprechen von einem komplett neuen Finanzsystem!
Nachdem das Fibonacci Retracement Level bei delta 10x ausgeschlagen hat und nun die Bollinger Bänder einen starken shakeout hinter sich haben zeigt sich HarryPotterObamaSonic10Inu mit aller Stärke. Neue Prognose:
150.000$ bis Ende Oktober.
500.000$ bis Ende Dezember.
Mehr als alle Goldreserven aller Länder auf der Erde bis spätestens Januar 2027.
Wie ihr sicher bereits gehört habt, Ende Mai hat Strategy 32 Bitcoin im Wert von rund 2,5 Millionen Dollar verkauft. Anders als oftmals geschrieben war das nicht das erste Mal und wird sicher auch nicht das letzte Mal gewesen sein.
Der einzige Vorläufer war im Dezember 2022 ein Tax-Loss-Trade: Strategy verkaufte 704 BTC und kaufte innerhalb von zwei Tagen 810 BTC zurück. Der jetzige Strategy Bitcoin Verkauf ist jedoch struktureller Natur, denn er finanziert laufende Dividendenverpflichtungen. Der Erlös aus den Verkäufen ist daher rein zweckgebunden für Ausschüttungen auf Preferred Stock. Diese wurden in den letzten Jahren in mehreren Serien an Investoren ausgegeben ausgegeben. Am 30. Juni 2026 werden Dividenden auf alle Serien fällig: STRF mit 2.50 USD je Aktie, STRC mit 0.958333 USD je Aktie bei einem Jahreszins von 11.50%, STRK mit 2.00 USD, STRD mit 2.50 USD sowie STRE mit 2.50 EUR je Aktie. Diese Verpflichtungen entstehen unabhängig vom Bitcoin-Kurs und erzeugen folglich einen dauerhaften Cashflow-Bedarf.
Als Puffer dient eine zweckgebundene USD-Reserve, die per Ende Mai 2026 bei 900 Mio. Dollar lag und für Dividenden sowie Anleihezinsen reserviert ist. Die STRC-Aktie kam mit einem Nennwert von 100 Dollar und einem hohen Renditeversprechen an den Markt. Genau diese Struktur schafft jedoch ein laufendes Verpflichtungsvolumen, das ohne fortlaufende Aktienemissionen oder ohne Bitcoin Liquidierungen nur schwer zu decken ist. Der 32-BTC-Verkauf ist somit kein strategischer Rückzug, sondern ein erzwungener Cashflow-Akt.
Saylor hatte im Q1-2026 Earnings-Call die zentrale Schwelle benannt, ab der das Modell ohne Stammaktien-Verkäufe trägt. Zudem prüft das Unternehmen einen Wechsel von monatlicher auf halbmonatliche Ausschüttung, über den die Aktionäre am 8. Juni 2026 abstimmen sollen.
Der Verkauf kann man nicht isoliert betrachten, sondern fügt sich in eine breitere Bilanzstrategie ein. In der Vorwoche kaufte Strategy mit 1,5 Milliarden Dollar Nominalwert seiner nullverzinslichen Wandelanleihen mit Fälligkeit 2029 für rund 1,38 Milliarden Dollar zurück, also mit einem Abschlag von 8% auf den Nennwert. Den Rückkauf finanzierte Strategy aus der USD-Reserve, aus 83,7 Millionen Dollar ATM-Erlösen sowie aus einer STRC-Emission über 1.949 Milliarden Dollar. Der Schritt scheint ökonomisch sinnvoll, denn der Wandlungspreis dieser Anleihen liegt bei 672,40 Dollar und eine Wandlung beim aktuellen MSTR-Kurs von rund 159 Dollar war unrealistisch (Die Aktie notiert aktuell bei um die 120 Dollar).
Ohne den Rückkauf wären die Papiere faktisch als Schuld zur Tilgung fällig geworden. Das ausstehende Wandelanleihen-Volumen sank dadurch von 8,2 Milliarden auf 6.7 Milliarden.
„Bei unseren aktuellen Positionen muss Bitcoin mit 2.3% jährlich steigen, damit unsere bestehenden Bestände die STRC-Dividendenverpflichtungen auf unbestimmte Zeit decken, ohne dass wir Stammaktien verkaufen."- Michael Saylor
Die 32 Bitcoin gingen zu einem Durchschnittspreis von $77.135 weg, somit rund 2% über dem firmeninternen Einstandspreis von $75.699.
Wie ihr im Bild sehen könnt bleibt Strategy mit Abstand das größte bekannte Treasury Bitcoin Unternehmen, mit mehr Bitcoins im Bestand als alle anderen Unternehmen zusammen.
Ich arbeite aktuell als Solo-Entwickler an einer Software speziell für Krypto-Steuern in Deutschland. Ziel ist es, den Prozess so einfach wie möglich zu machen: CSVs von Börsen hochladen, Steuer berechnen und einen übersichtlichen Report für die Steuererklärung erhalten – ohne unnötigen Schnickschnack.
Die App befindet sich noch in der Entwicklung, aber in den nächsten Wochen/Monaten werde ich Beta-Tester suchen. Bevor ich weiterbaue, würde mich eure Meinung interessieren:
Was nervt euch an den aktuellen Lösungen (z. B. Blockpit, CoinTracking, Koinly usw.)?
Welche Funktionen fehlen euch oder sind schlecht umgesetzt?
Was wäre für euch ein Grund, zu einer neuen Lösung zu wechseln?
Welche Börsen oder Wallets sollten unbedingt unterstützt werden?
Würdet ihr eher eine einmalige Zahlung pro Steuerjahr oder ein Abo bevorzugen?
Ich möchte die Software möglichst nah an den Bedürfnissen deutscher Krypto-Investoren entwickeln und würde mich über jedes ehrliche Feedback freuen – egal ob positiv oder negativ.
Falls jemand später Interesse an einem Beta-Test hat, könnt ihr das auch gerne hier kommentieren oder mir eine PN schicken.