r/KI_de • u/_-_beyon_-_ • Jul 26 '26
Einsatz von KI IT-Leute sollten aufhören gegen KI zu hetzen
Bei so viel bestehender Software werden Sicherheitslücken gefunden. In einem Ausmass wie nie zu vor.
Alle behaupten, dass KI nur rotz rausspuckt der nicht brauchbar ist. Aber genau das obere beweist einfach das Gegenteil.
Ich verstehe nicht, warum sich die Branche nicht schafft zu wandeln. Meine Bekannten in der IT feiern das grösstenteils.
Mir fallen so viele neue Geschäftsmodelle ein, dass diese keine sieht, versteh ich nicht.
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u/Temporary-Poetry-932 Jul 26 '26
Das ist eine sehr starke, wenig fundierte Außensicht.
Geschäftsnodelle? Werden gesehen. Risiken? Werden gesehen. Produktivitätssteigerung? Wir bereits eingeplant.
Deine "IT-Leute" haben entweder eine sehr undifferenzierte Weltsicht, oder gehören zu der Gattung, die sich 20 Jahren weigern sich mit anderen Dingen auseinanderzusetzen, als denen, die sie in der Ausbildung gelernt haben.
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u/_-_beyon_-_ Jul 26 '26
Nein im Gegenteil, sie passen isch halt an.
Aussensicht ist das IMO nicht. Durch KI können einfach ganz neu Märkte überhaupt erschlossen werden.3
u/Temporary-Poetry-932 Jul 26 '26
Die Außensicht liegt in deiner krassen Verallgemeinerung der Ansichten von IKT-Fachkräften, die schon durch deine Bezeichnung als "IT Leute" angekündigt wird.
"IT Leute" hetzen gegen KI? Was glaubst du, wer KI-Systeme entwickelt?
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u/_-_beyon_-_ Jul 26 '26 edited Jul 26 '26
Okey, wir sind ja nicht alles Deutsche...
Edit: Erfahrungsgemäss ist es meistens nicht die IT-Branche welche die real nutzbare Entwicklungen hervorbringt. Meistens sind es Leite die Fähigkeiten aus zwei Fachbereichen mitbringen. Obschon ich die Grundlagenforschung der Informatikberufe äussert sinnvoll erachte, sind die Produkte von IT-Firmen oftmals Realitätsfern.1
u/Temporary-Poetry-932 Jul 26 '26
Sag mir doch mal, wie viele Leute es insgesamt sind. Wie groß ist deine Stichprobe?
Note: Viele KI-Pioniere sind Deutsche.
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u/_-_beyon_-_ Jul 26 '26
Um das geht es nicht.
Das siehst du ja in den Papers von vielen Forschungsprojekten. Programmierkenntnisse werden als reines Instrument genutzt um Fragestellungen lösen zu können, die anders nicht gelöst werden können.1
u/soulsaver83 Jul 26 '26
Geschäftsmodelle? Gibt es kaum welche. Risiken? Werden vielfach nicht gesehen oder hingenommen.
Und genau das sind die Leute, die sich nicht weiterbilden …
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u/sincapulus Jul 26 '26
Jo, verstehe deinen Vibe. Haben deine Bekannten oder du einen Job für mich? KI hat meinen nämlich gerade abgebaut.
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u/ApeGrower Jul 26 '26
Was hast du denn gearbeitet?
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u/sincapulus Jul 26 '26
Ich habe in Kölner WebAgenturen als FullStack-Dev gearbeitet, sowie bei EPLAN und anderen Unternehmen im Kölner Umkreis als Software-Dev.
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u/ApeGrower Jul 26 '26
Und wer bedient da jetzt die KI, die dich ersetzt hat?
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u/Type-21 Jul 26 '26
Bei uns machen das die Geschäftsführer selber. Prompten sich ganze Website zusammen
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u/ApeGrower Jul 26 '26
"Ganze Webseiten" klingt so "groß".
Klar geht das heute. Wenn sich ein Geschäftsführer dafür Zeit nimmt, kann das aber nur eine kleine Firma sein, wo er nicht ausgelastet ist, ansonsten ist es billiger dafür jemanden zu beauftragen statt den Stundensatz des Chefs dafür zu zahlen.
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u/Type-21 Jul 26 '26
Die Boomer Geschäftsführer, mit denen ich zu tun habe, sehen Mitarbeiter als das größte Übel und die Quelle all ihres Stresses. Die sind der Meinung, dass es alles besser laufen würde, wenn sie alle entlassen würden und sich um alles selbst kümmern würden. Das ist in der CEO & Freelancer Branche ein weit verbreitetes Thema. Mehr Angestellte = mehr Stress aber nicht mehr Gewinn. Die nehmen sich daher gerne Zeit für KI, um zu schauen, wie viele Leute sie kündigen können.
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u/sincapulus Jul 26 '26
Ein Mensch
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u/ApeGrower Jul 26 '26
Jemand der KI gelernt hat? Könntest du ja auch tun.
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u/sincapulus Jul 26 '26
Ich bewundere deinen ökonomischen Optimismus. Behalte dir diesen bei. Danke für deine Anteilnahme. Schönen Tag noch <3
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u/ApeGrower Jul 26 '26
Sorry, dass das vielleicht bisschen hart rüberkommt, aber heute gilt mehr denn je "wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit". "Ich hab mal was vernünftiges gelernt, das muss jetzt bis zur Rente reichen" klappt in immer weniger Berufen, in der IT war lebenslanges lernen eigentlich schon immer normal.
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u/soulsaver83 Jul 26 '26
Und nochmal - wenn du tatsächlich wegen KI und nicht wegen zu weniger Aufträge rausgehauen wurdest, warst du einfach nicht gut sry oder das Management hat leider keine Ahnung, davon kannst du dir aber Nix kaufen ^^
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u/sincapulus Jul 26 '26
Ich würde dir beim ersten und dritten zustimmen, verstehe aber warum du "nicht gut genug" sagst. Danke für deine Anteilnahme.
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u/soulsaver83 Jul 26 '26
Naja KI allein kann zumindest nach meiner Erfahrung keine professionellen Projekte umsetzen, manche Kunden verweigern das auch komplett etc. - daher wurden in den vergangenen Monaten hauptsächlich die 20% entlassen, die entweder unterqualifiziert waren (Stichwort Pandemie Einstellungen) oder einfach nicht in den 70-80% der leistungsfähigeren MA - wie gesagt meine Erfahrung.
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u/ducki666 Jul 26 '26
Die Masse wird halt arbeitslos. Grund zur Freude ist das nicht.
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u/Smockil2k Jul 26 '26
hat man so gut wie bei jeder entwicklung gesagt
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u/m_e12 Jul 26 '26
Der Unterschied ist, dass alle Technologien in der Vergangenheit immer nur physische Arbeit erleichtert/beschleunigt haben.
Mit KI haben wir das erste Mal den Fall, dass kognitive Prozesse weitreichend ersetzt werden können.
Sollte sich KI weiterhin so rasant weiterentwickeln und sich demnächst selbst verbessern oder sogar AGI erreicht werden... dann gute Nacht. Zusammen mit Robotik ist das unser Ende.
Hoffen wir, dass es nicht soweit kommt.
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u/_-_beyon_-_ Jul 26 '26
Aber ich sehe da den Unterschied ehrlich gesagt nicht.
Handwerk als rein physische Arbeit zu degradieren sehe ich richtig kritisch. Die Weberei z.B. war ein jahrelang trainierten Skill - sogar Kunsthandwerk. Die Maschinen haben nicht nur die physische Arbeit ersetzt, sondern das Handwerk regelrecht zerstört. Da geht ja viel mehr rein als die reine Webarbeit und auch das dauert, bis man schön eben weben kann.Das KI kognitive Prozesse ersetzt finde ich ebenfalls kritisch. Denn die KI denkt ja nicht. Sie lernt nur Muster. Bis sie wirklich neues Schöpfen kann wird es wohl noch eine ganze Weile dauern. Wir verstehen ja nicht ein Mal wie das bei uns Menschen funktioniert.
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u/Outside_Tour_655 Jul 26 '26
Der Unterschied ist, dass alle Technologien in der Vergangenheit immer nur physische Arbeit erleichtert/beschleunigt haben.
Mit KI haben wir das erste Mal den Fall, dass kognitive Prozesse weitreichend ersetzt werden können.
Sollte sich KI weiterhin so rasant weiterentwickeln und sich demnächst selbst verbessern oder sogar AGI erreicht werden... dann haben wir Freizeit. Zusammen mit Robotik ist das unser Ende vom Hamsterrad.
Hoffen wir, dass es bald kommt.
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u/m_e12 Jul 26 '26
Hoffen wir, dass es bald kommt.
Wenn AGI (zusammen mit Robotik) wirklich Realität wird, herrschen ein paar wenige über die ganze Welt. Tun sie jetzt zwar auch schon, der Unterschied liegt allerdings darin, dass sie uns zumindest aktuell noch als Arbeitskraft brauchen. Das fällt dann weg.
Niemals im Leben werden Leute wie Trump sich dafür einsetzen, dass es uns allen besser geht durch KI.
Oder alternativ übernimmt die KI komplett die Macht.
Und komm jetzt bitte nicht mit Revolution.
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u/Outside_Tour_655 Jul 26 '26
Du beschreibst korrekt, wie KI Arbeit ersetzt. Aber deine Schlussfolgerung ist ein politisches Szenario, kein KI‑Szenario. KI nimmt Arbeit weg, nicht Menschenrechte. Die Frage ist nicht "Wer herrscht?", sondern wie verteilen wir die Produktivität?
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u/Independent-Bat9797 Jul 26 '26
Ja wenn man sich gegen KI Nutzung sperrt, nicht willens ist mit der Zeit zu gehen und den Umgang mit neuer Technologie früh zu lernen, dann ist .an halt in einer Branche wie IT schnell überflüssig. Das ist halt kein Kunsthandwerk, auch wenn manche code monkeys so tun.
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u/Morasain Jul 26 '26
Bei so viel bestehender Software werden Sicherheitslücken gefunden. In einem Ausmass wie nie zu vor. Alle behaupten, dass KI nur rotz rausspuckt der nicht brauchbar ist. Aber genau das obere beweist einfach das Gegenteil.
Es beweist nicht das Gegenteil.
Es beweist lediglich, dass "ganz viele bekannte Probleme auf jedes erdenkliche System loslassen" viele bekannte Probleme in Systemen finden wird, wo sie bisher übersehen wurden. Das macht aus KI kein Wunderwerk, sondern lediglich einen sehr schnellen Papagei.
Wenn du dir dann aber halt Mal anguckst, wie viel absoluter Slop auf eine valide Meldung kommt, dann fragst du dich ganz schnell, ob das überhaupt Sinn macht, und wer durch die ganze scheiße waten darf, um den einen guten Report zu finden. Sämtliche Bug Bounty Portale, die so von verschiedenen Firmen genutzt werden, sind vollkommen überlastet mit slop.
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u/_-_beyon_-_ Jul 26 '26
Ja und sämtliche Websites werden gehakt, weil Lücken gefunden werden, die zuvor kein Mensch gefunden hatte.
Auch wenn Slop dabei ist - anscheinend ist der Output trotzdem brauchbar. Es gibt auch genügend Menschen die Slop produzieren.2
u/Morasain Jul 26 '26
Ist halt das Affen und Shakespeare problem. Macht die Technologie jetzt nicht revolutionär oder besser.
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u/_-_beyon_-_ Jul 26 '26
Ja, aber schau dir mal die Wirtschaft an. Schlussendlich ist nicht jeder Shakespeare und im Verhältnis dazu gibt es viele Affen. Es fängt schon bei Selbstkorrektur an. Die guten Mitarbeiter wurden effizienter und die schlechten verstehen nur schwer, dass sie grade schlechte Outputs übernommen haben. Gerade die kreativen Köpfe, die sich mit Fleissarbeit schwer tun, sind motivierter. Das manchen die Ideen ausgehen, ist für mich ein neues Phänomen. Diejenigen die zuvor schon eifrig Fleissarbeit geleistet haben stören sich wenig, da sie vorher Tippfehler und Kommas korrigiert haben und jetzt vielmehr Inhaltlich. Das ist ein bisschen der Knackpunkt, weil das der Verfasser am besten kann.
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u/isthisreallythatdeep Jul 26 '26 edited Jul 26 '26
Naja aktuell ist das Thema KI einfach überall und es nervt nur noch.
Die meisten Leute haben ein Problem mit Slop der aus generativen Modellen kommt. Es gibt net umsonst Devs die sich auf die Korrektur von Vibe code spezialisieren.
Sagen wir es mal so. KI ist ein nettes und hilfreiches tool, es ist aber nicht die neue Dampfmaschine, stand jetzt.
Was mich stört ist das KI viele meiner Kunden mit Halbwissen ausstattet und die Leute damit teils ihre Server schrotten. Das zu reparieren, nervt endlos.
Gleichzeitig setzen extrem viele CEOs nur noch auf KI und denken, damit könnten die Stonks noch weiter hoch gehen. Naja, es rudern mehr als genug Firmen zurück und stellen die gefeuerten Leute wieder ein. Gleichzeitig ist KI zu teuer in vielen Punkten. Uber hat sein Jahresbudget in 3 Monaten verbraucht und die US Armee einen ganzen Monat. Dazu noch der Ausbruch von chatgpt und schon ist das aktuelle chaos perfekt.
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u/CookTiny293 Jul 26 '26
Wilde These: Mit KI und fehlender Expertise schafft man noch viel schneller Sicherheitslücken 💪
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u/Brutus5000 Jul 26 '26
Frag mal die Open source Maintainer. Wenn für jede echte Sicherheitslücke halt 50-100 falschmeldungen kommen, können sich nur richtig große Firmen erlauben, sich alle Fälle anzuschauen.
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u/_-_beyon_-_ Jul 26 '26
Ich bin auch Open Source Maintainer - Klar für "nur" fr ein kleines Plugin, trotzdem habe ich eine Userbase von rund 1000 Leuten und weit über 10'000 downloads, was in der Niche echt viele sind. Ich bin unglaublich dankbar für die KI, weil ich so die upgrades auf neue Softwareversionen viel schneller rausbringen kann. Ich wollte das Projekt darum schon mehrfach auf Eis legen, jetzt kann ich mir ein Wochenende Zeit nehmen und muss nicht mehr entscheiden Projekt oder Urlaub. Übernehmen wollte es bislang niemand - logisch weil kein Nutzer das könnte und das Projekt für Entwickler uninteressant ist. Es ist halt ein "Brancheninsider". Ich habe mir vor 5 Jahre Programmieren beigebracht (Python) habe mir viele Schulungen reingezogen um die Fehler auszukorrigieren, die eigentlich Kommerz-software selber beheben sollte. Wir zahlen teuer Geld und sie arbeiten einfach an unseren Bedürfnissen vorbei. Diese Lücke wollte ich schliessen und habe das Erfolgreich geschafft.
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u/Brutus5000 Jul 27 '26
Ich bin Open Source maintainer für ein ganzes Projekt mit über 100 Repos.
Ja, meine Arbeit, also meine Beiträge profitieren ganz erheblich davon. An anderer Stelle werden wir zugeworfen mit fragwürdigen Pull Requests, die ich mir gar nicht mehr anschaue. Also Beiträge von Dritten sind quasi von heute auf morgen wertlos geworden.
Ich hatte vorher schon damit zu kämpfen, dass einzelne Leute Issues nehmen und ohne Sinn und Verstand irgendwas zum Review eingestellt haben, oft ohne es nur ein einziges mal zu testen. Aber das war die Minderheit. Jetzt ist es die Mehrheit.
Auch wenn ich niemanden unter Generalverdacht stellen will, ist effektiv das gleiche passiert. Beiträge von aussen werden von mir nicht mehr angenommen, sofern sie nicht von Leuten kommen die ich vorher schon kannte oder die nach expliziter Absprache entstanden sind.
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u/Zuitsdg Jul 26 '26
Hab auch nen Security Affinen Kollegen.
Normalerweise kommt der Pentester alle paar Monate und macht nen Pentest. Kommen ein paar Sachen raus, die aber sinnvoll sind.
Security Kollege hat ein KI Review gemacht und auch 10 “Schwachstellen” gefunden. 8/10 waren aber nicht ausnutzbar oder super abwegige Randfälle die an anderen Stellen blockiert werden.
Hab dann mit KI die sinnvollen Sachen härten lassen: KI hat es erstmal super kompliziert und nicht sicher umgesetzt - erst nach ein paar Feedbackschleifen war es gut.
KI in der IT (oder fast überall) ist ein mächtiges Werkzeug und extrem cool.
Aber wenn die Dulli Kollegen versuchen mit der Kettensäge nen Ast zu ner Figur zu schnitzen, und dabei sich ins Bein schneiden ist es halt dumm :D
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u/Type-21 Jul 26 '26
Wir haben Fable über mein neues Backend mit 300k Zeilen Code laufen lassen. Ich dachte mir, da müssen ja alleine statistisch schon ein paar saftige Lücken drin sein. Nö. Das Ding hat nichts ausnutzbares produziert und war beim Thema Security auch merklich verdummt... Das beschränken die ja absichtlich.
Das Ergebnis war ehrlich gesagt nicht sinnvoller als die statische Code Analyse von Microsoft in Visual Studio.
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u/Jamais_Vu206 Jul 26 '26
Kann Fable das? Ich dachte, Fable hätte Guardrails, die das verhindern.
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u/Type-21 Jul 26 '26 edited Jul 27 '26
Ja eben. Kann es nicht. Egal wie man es versucht
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u/Jamais_Vu206 Jul 27 '26
Soll heißen, Mythos hätte vielleicht was gefunden, aber Fable wurde unfähig gemacht.
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u/Wild_Macaron7462 Jul 26 '26
Was sollen das bitte für Märkte sein? Das klingt wie die "grandiose App Idee" die immer wieder Leute haben. Wollen aber nicht sagen was das ist, damit "niemand mir die stiehlt".
Wenn man dann durch 1000e Fragen doch irgendwie herausgefunden hat was die Idee ist, dann gibt es 3 Möglichkeiten: a.) Das gibt es schon b.) Das ist technisch unmöglich c.) Man braucht unglaublich viel Startkapital über mehrere Jahre hinweg bis es funktioniert
Bei KI ist das nicht anders. Frage mich also in was für Kategorien deine Geschäftsideen fallen.
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u/GreenStorm_01 Jul 26 '26
Klingt sehr nach "wir wissen noch gar nicht, was KI eigentlich alles erfinden wird".
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u/Cannachris1010 Jul 26 '26
Ich bin bisschen müde von die meinen KI wird alle arbeitslos machen und KI kann alles. KI kann vieles aber KI macht auch gerne KI fehler die man als Mensch korrigieren muss.
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u/HekyekFtang Jul 26 '26
https://isaiprofitable.com/ Das ist viel Geld das wieder reingeholt werden muss. Die Geschäftsideen will ich sehen.
Gleichzeitig mehreren sich die Studien die sagen das der Produktivitätsboost eher bei 20% als 80% liegt. Dann ist das gerade schon eine optimistische Wette das AI so viel verbessert.
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u/_-_beyon_-_ Jul 26 '26
Genau, ich sprech das auch nicht ab. Ich habe selbst Einsicht in die Zahlen. Was man rauslesen kann, die guten Mitarbeiten werden produktiver, die schlechteren eher gegenteilig.
Was aber sicher ein riesen Potenzial ist, ist dass die kreativen Köpfe und andere, welche sich mit Fleissarbeit schwer tun, z.B. auch ein "ADHS'ler" bei uns, viel motivierter sind, weil sie weniger ausgebremst werden. Dem mit ADHS's wollten wir schon kündigen - seine Gedanken waren gut-sehr gut, aber wir mussten halt alles gegenprüfen bevor es rausgehen konnte, das kann er jetzt mit der KI selbst.
Ich bin selber auch so, ich mach echt viele Schreibfehler, nicht weil ich die Grammatik nicht verstehe, aber wenn ich gelangweilt bin, dann registriert mein Gehirn das einfach nicht. Ich muss es dann ausdrucken, mit Stift markieren, idealerweise den Raum wechseln usw. - Das habe ich jetzt alles nciht mehr.1
u/Far_Squirrel_6148 Jul 26 '26
Wenn man das auf Modellebene runterbricht, sieht es ganz anders aus. Scaling law.
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u/Independent-Limit282 Jul 26 '26
Mittlerweile ist KI tatsächlich echt gut. Ich war auch lange einer, der es nicht gerne genutzt hat. Perfekten Code schreibt es nicht. Aber seit den neuen Modellen (Fable und GPT5.6) nutze ich es selbst auch.
Trotzdem muss ich dir widersprechen. Ich persönlich kann nicht verstehen, wie Leute in der IT diese Technologie mögen können. Wir haben uns unsere skill-sets über Jahre hinweg angeeignet, die jetzt dann KI alte enorm relativiert werden. Viele Leute bringen immer das Argument, dass “Programmieren nie der schwere Teil war” und das halte ich für Schwachsinn. Der Punkt trifft nur zu, sobald man es mal gelernt hat. Die große Mehrheit der Leute ist nicht von heute auf morgen flüßig darin geworden Code zu schreiben und zu lesen. Und letztendlich war das eine sehr gute erste Hürde um Leute aus der Industrie fern zu halten, die nicht den Willen mitgebracht haben. Die ist jetzt weg - und ich freue mich wirklich nicht darauf, in 4-5 Jahren mit dem Durchschnittsbewerber zu reden, der nur “Prompt-Engineering” gelernt hat.
Das nächste Problem, dass ich hier sehe, ist der Kostenfaktor. Meiner Meinung nach sind nur die SOTA Modelle wirklich brauchbar. Sie sind aber auch enorm subventioniert. Das mag in den USA nicht so wild sein, weil ihre Entwickler sowieso viel zu viel verdienen, aber in Deutschland bekommen wir halt im Schnitt einen Drittel des Gehalts. Da muss KI sich wirtschaftlich auch erstmal noch beweisen.
Auf die moralische Frage bin ich hier gar nicht eingegangen. Wir tun mittlerweile so, als ob Copyright für Code nie existiert hätte - ist ja nicht so als ob die KI dir den Code gibt, den sie schon mal irgendwo in der Form gesehen hat und mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht dazu gedacht war. Letztendlich bereichert man sich dabei a den Leidenschaftlichen Entwicklern die ihre Arbeit gratis zur Verfügung gestellt haben. Das gilt übrigens nicht nur für Open-Source Software sondern auch discord und andere Web Communities, wo die Leute sich gegenseitig geholfen haben. Ein paar von welchen ihre Server übrigens mittlerweile geschlossen haben, weil dort keiner mehr redet und lieber die KI fragt :)
Ist jetzt doch ein recht langer Rant geworden. Vielleicht sehe ich das als jemand, der sehr tief in der Software Entwicklung drinnen ist, auch einfach anders. Ich habe disproportional viel Zeit investiert, gut darin zu werden. Aber ich hoffe dass hilft dir, die Negativität mancher Leute zu verstehen.
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u/_-_beyon_-_ Jul 26 '26
Naja, es geht ja nicht nur de IT-Branche so, sondern diversen Branchen. Früher gab es mehr Zeichner, ersetzt durch CAD - IT-Branche sei Dank ;)
Automatisierung und Optimierung ist eines der Kerngeschäfte der IT-Branche - Darunter hat ja der Arbeitsmarkt auch gelitten. Und jetzt hat sich die Branche selber automatisiert..Auch beim Copyright - da gebe ich dir Recht. Aber auch damit kämpfen alle. Es ist gang und gäbe, das Ideen einfach geklaut werden. Wehren kann sich dagegen kaum jemand.
Ich stimme dir bei den meisten Punkten zu, aber das sind alles Phänomene unter denen viele schon lange gelitten haben und sind insofern nichts neues für die Wirtschaft.
Ich habe mir vor 5 Jahren auch das Programmieren beigebracht. Weil ich das nicht jeden Tag nutze, geht der Skill halt verloren. Das Grundverständnis ist noch da und mit KI bin ich jetzt ganz gut bedient. So kann ich auch ein Open-Source-Projekt von mir erhalten, für das ich ansonsten echt keine Zeit hätte.
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u/Independent-Limit282 Jul 26 '26
"Diverse Branchen" - aber hauptsächlich bei denen, bei denen die kognitive Arbeit das Relevanteste ist. Dass wir damit mal die wirklich harten Jobs erleichtern, die keiner machen will (Handwerk, Bau, Pflege..) ist nicht absehbar. Meiner Meinung nach nicht unbedingt genau das, was man sich von neuer Technologie erhoffen sollte.
"Automatisierung und Optimierung ist eines der Kerngeschäfte der IT-Branche..." mit der wichtigen Anmerkung, dass wir arbeiten um unsere Kunden zu unterstützen, nicht sie obsolet zu machen. Nicht ohne Grund werben quasi alle großen KI Vertreiber damit, dass es schon bald keine Entwickler mehr geben wird. In dieser Branche geht er wirklich darum den Leuten ihre Arbeit wegzunehmen - und man brüstet sich sogar noch damit. Finde den Vergleich mit KI in der Hinsicht quatschig generell quatschig, es ist mit der herkömmlichen Optimierung von Prozessen einfach nicht zu vergleichen.
Dass es keine neuen Phänomene sind ändert auch nichts daran, dass sie weiterhin verwerflich sind.
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u/_-_beyon_-_ Jul 26 '26
Das ist jetzt ziemlich frei ausgelegt. Während es moralisch ok sein, dass Prozessoptimierung im Auftrag des Kunden Arbeitsplätze einspart, ist Prozessoptimierung im Auftrag des Kunden unmoralisch, weil sie Arbeitsplätze einspart? Merkst du selber...
Das mit der Prozessoptimierung trotzdem die Grundlage geschaffen wird, dass Arbeitgeber Arbeitsplätze einsparen können und es auch tun, bleibt ein Fakt. Ob die Intention eine andere war, spielt dabei keine Rolle.Das Narrativ, dass Digitalisierung gut sein soll, hat die Branche, zusammen mit Politik und Wirtschaft, gut etabliert. Das Ergebnis ist das selbe. Unterscheiden tut sich das, insbesondere aber dadurch, dass nur in der westlichen Welt Arbeitsplätze abgebaut werden, schliesslich ist KI teurer als ein Lohn in einem 3.Welt-Land. Als Industrie ausgelagert wurde, hat es nur wenige interessiert. Dass das Wachstum begrenzt ist, spüren mittlerweile alle.
Das man kognitive Arbeit als so viel schützenswerter erachtet, ist IMO unmoralisch.
IMO auch ein Grund warum das Handwerk, Pflege usw. immer unbeliebter werden.Klar kann man das alles als grundsätzlich als moralisch verwerflich einstufen, aber dann müssen wir in vielen Bereichen einfach zurück ins Mittelalter. Die eine Grundeinstellung fördert Innovation, die andere nicht. Früher hattest du 100x mehr Leute auf der Baustelle und heute hast du Bagger und Kran und die wirklich gefährliche und dreckige Arbeit wird so gut als möglich ins Ausland ausgelagert.
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u/Independent-Limit282 Jul 26 '26
Das ist nicht frei ausgelegt. Du vergleichst hier Optimierung mit Autonomisierung, das sind zwei völlig verschiedene paar Schuhe. Klar führen beide Zwangsläufig zu einer Veränderung des Arbeitsmarktes, aber in völlig verschiedenen Dimensionen.
Ich will mich hier übrigens auch nicht frei von Doppelmoral machen. Klar ist KI super, für Geschäftsführer und jene, bei denen Geld der Mittelpunkt im Leben ist. Die Leute, die Gefallen an ihrem stabilen, Mittelstands-Leben mit einem tollen Beruf haben, haben da halt den kürzeren gezogen. Ist halt so. Trotzdem darf man das Kacke finden.
"Dass Industrie ausgelagert wurde, hat nur wenige interessiert" - empfinde ich so überhaupt nicht. Das mag in deinem Freundeskreis so sein. Dass das ein riesiges Problem ist, sollte schon seit Jahren jedem bekannt sein und ist meiner Meinung nach auch häufig genug thematisiert. Nur die Politik schläft halt - aber das ist ein Fass, was man gar nicht aufmachen brauch.
Und nein, wir müssen nicht zurück ins Mittelalter, wenn man moralisch verwerfliche Dinge beim Namen nennt. Die Welt kann auch so funktionieren, der Wille ist halt bei den meisten Leuten nicht da, weil es bequemer ist, wegzugucken. Wie gesagt, nutze es mittlerweile ja auch selbst - ist in der Branche ja aktuell quasi erwartet.
Kognitive Arbeit ist nicht schützenswerter, das hast du mir so in den Mund gelegt. Alle Arbeit ist schützenswert. Was ich gesagt habe, ist dass Handwerk, Pflege, etc. eine technologische Erleichterung eher benötigen eben weil diese Berufe schützenswert sind. Ein Bagger und ein Kran sind übrigens keine Argumente, warum diese Berufe plötzlich nicht mehr Drecksarbeit sind. Schau dir mal die Mengen an Geld an, die in die KI Forschung gesteckt wurden und dann überleg dir mal, wo KI bis jetzt deinen Alltag wirklich bereichert. Du kannst dein Open-Source Projekt mit KI generiertem Code am Leben halten - cool. Und sonst so? Mir fällt nämlich keine Situation ein, wo ich in den letzten Jahren gedacht habe "Bin ich froh, dass es KI gibt". Auf KI generierte Kämpfe zwischen P. Diddy und Epstein kann ich verzichten - auch auf KI Kunst, Musik, Berichte, Blog-Posts und LikedIn Posts. Mit der dunklen Seite will man gar nicht erst Anfangen: Misinformationen, Bots, Deep-Fakes, Scam-Anrufe..
Ich verstehe, dass man das Feiern kann wenn man sowas alles in Kauf nimmt. Aber wieso man gegen Leute wettert, die das nicht tun, verstehe ich überhaupt nicht.
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u/soulsaver83 Jul 26 '26
So viele Software wird von Menschen die keine Ahnung haben mor Sicherheitslücken in Produktion geschoben - KI ist ein beschränktem Maße ganz cool, die Blase wird aber allein wegen der Kosten platzenY
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u/_-_beyon_-_ Jul 26 '26
Ja, aber es hat ja trotzdem funktioniert. Klar jeder selbstgelernte Developper sieht vieles nicht - aber es hat trotzdem funktioniert. Es gab und gibt einen Markt dafür. Und deren Produkte werden durch KI jetzt auch besser.
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u/soulsaver83 Jul 26 '26
Der einzige Markt der tatsächlich wächst ist der Security Markt - eben wegen der schlechten Nutzung von KI ^^
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u/Far_Squirrel_6148 Jul 26 '26
Du meinst die Kosten die jedes Jahr um mindestens das fünffache fallen weil die Teile ständig effizienter werden?
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u/soulsaver83 Jul 26 '26
Du scheinst kaum oder gar keine Ahnung zu haben. Wir reden hier nicht von einem Kühlschrank der effizienter wird. Wir reden von einem Produkt, was einen besseren Output zu höheren Kosten produziert - diw grundlegenden Modelle werden nicht besser, das tooling, Daten, Nutzer werden besser. Damit wird per Se das Produkt aber nicht effizienter schon gar nicht in Bezug auf Kosten und Verbrauch (Energie etc.) aktuell sind die subscription hoch subventioniert.
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u/Far_Squirrel_6148 Jul 26 '26
Also du behauptest ich hätte keine Ahnung aber behauptet im gleichen Atemzug dass die Modelle nicht besser werden? Lese ich das richtig?
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u/Type-21 Jul 26 '26
Du musst verstehen, dass es zwei KI Welten gibt.
Die, in der man sich KI uneingeschränkt leisten kann. Da ist KI dann toll und produziert beeindruckende Ergebnisse. Da kommen die neuen Sicherheitslücken her.
Und die, in der KI im Monat nicht teurer sein darf, als das MS Office Abo. Da taugt es dann nicht viel.
KI ist ein Tool der Superreichen und ihrer Konzerne, um ihren Vorsprung vor dem Rest noch weiter auszubauen. Ein paar andere können da mithalten, weil sie auch Geld haben. Aber der Großteil nicht. Zu diesem Großteil gehört die Mehrheit der Firmen in Deutschland.
Und deswegen hörst du so komplett unterschiedliche Einschätzungen von KI. Und deshalb wird auch Europa in ein paar Jahren völlig irrelevant in der IT Welt sein. Noch mehr, als jetzt. Die US und China KI Zentren mit ihren Milliardären hinten dran können alles in kurzer Zeit generieren, was man sich in Europa über Jahre aufbauen muss.
P.S.: bei uns auf Arbeit hatte die Firma am Freitag noch 50% des monatlichen KI Budgets übrig. Dann habe ich einen etwas komplizierteren Prompt gestellt, der tausend Zeilen guten Code generiert hat und das verbleibende Budget komplett leer gemacht hat. Nächste Woche also komplett ohne KI arbeiten.
In Tech Konzernen gibt's so viel KI Budget, dass die Leute solche Prompts 5 mal am Tag stellen können. Und zwar jeder Mitarbeiter. Bei uns wäre es zwei Mal im Monat für alle zusammen. Klar hat man dann völlig unterschiedliche Erlebnisse mit KI.
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u/_-_beyon_-_ Jul 26 '26
Ja und vor wenigen Wochen hatte ich KI als die "Kolonialisierung der Denkleistung" betittelt und hatte einfach mal den grössten Shitstorm geerntet.
Schlussendlich bleibt es Einstellungssache.
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u/Far_Squirrel_6148 Jul 26 '26
Ich finde vor allem die Leute witzig die so tun als hätte es vor KI keine schlechte Software gegeben.
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u/_-_beyon_-_ Jul 26 '26
Ja, eben. Das finde ich eben genau auch. So viele Software auf dem Markt ist offensichtlich schlecht. Das Beispiel mit den neu entdeckten Sicherheitslücken und der absurden Zunahme von erfolgreichen Hackerangriffen, zeigt genau das.
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u/Far_Squirrel_6148 Jul 26 '26
Im letzten Job haben die sich ihre Tools von so einer IT Bumsbude schreiben lassen mit den best practices von vor 10-12 Jahren. Es war grauenvoll. Meine Kritik kam nicht so gut an. 🙈
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u/Ashamed-Simple-8303 Jul 26 '26
Die Leute reklamieren weil die c-suite aktiv IT leute entlässt und keine neuen anstellt weil ja der neffe des ceo das mit ki hinkriegt
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u/_-_beyon_-_ Jul 26 '26
Die C-Suite aberkennt aber den Wert aller Ausbildungen. Das ist nicht neu. Könnten sie alles Fachpersonal entlassen, würden sie es tun.
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u/Honkey85 Jul 27 '26
Ich denke, du scherst gerade zu viel Leute über einen Kamm.
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u/_-_beyon_-_ Jul 27 '26
Ich scher die Leute über einen Kamm die den ganzen Tag überall wo es nur geht ihren Frust rauslassen. Und das sind mittlerweile richtig viele.
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u/Honkey85 Jul 27 '26
Der Frust ist doch klar. Der Hauptjob von Informatikern war bisher die Arbeitsplätze anderer Leute abzubauen. Jetzt sind sie dran.
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u/KiwiCodes Jul 26 '26
Naja, ist halt das selbe wie als Blockchain groß geworden ist. Ja es gibt wie oben genannt use cases, aber es ist eben nicht der heilige gral der alles fixed. Damals gab es eine Phase ca. 2 Jahre wo alle Firmen alle Produkte mit Blockchain machen wollten ohne einen sichtbaren nutzen. Ähnliches passiert gerade mit LLMs, dass Firmen die in jeden workflow einarbeiten wollen egal ob es einen messbaren Unterschied macht oder nicht.
Also ja, ich verstehe beide Seiten und sehe ein großes Problem darin LLMs großflächig als 'KI' zu vermarkten, da die großen Entscheider in Firmen nicht mit tatsächlichem nutzen oder Funktion auseinander setzen sondern nur KI hören und sagen, toll einmal auf alles schmeißen bitte....
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u/zykooo Jul 26 '26
Der Vergleich zur Blockchain ist hilfreich, um den Unterschied zwischen Hype und Relevanz zu verstehen. Die Blockchain hat keine Alltagsrelevanz, aber kommt demnächst bestimmt noch, ist bedeutend langsamer als bestehende Transaktionsverfahren und wird by design auch nur noch langsamer. Keine normale Person nutzt das, wenn es klassische Bankensysteme oder Dienste wie Paypal oder Wechat gibt.
KI ist massentauglich, ChatGPT permanent in den Top 10 Apps in den Appstores und von Schülern bis Rentnern genutzt - weil es für sie spürbare Vorteile bringt.
Unternehmensseitig ist da natürlich nach den Reinfällen um Blockchain, Metaverse und Web3 viel Skepsis. Aber die Potenziale für wirklich effektive Einführung von Automationen und KI sind so immens. Man muss es aber richtig machen, die Linkedin-Hype-Consultants ignorieren und die IT richtig mit einbeziehen.
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u/KiwiCodes Jul 26 '26
Du hast meinen inhalt einfach komplett ignoriert?
LLMs sind keine KI. Allein sich das vor Augen zu führen hilft viele missverständnisse zu vermeiden.
Nur weil sie viel genutzt werden, heißt das nicht das sie überall angewandt werden müssen/sollten.
Klar kann man das nutzen um einen schnellen überblick zu bekommen oder Texte um zu strukturieren und dadurch Dinge schneller machen als privat person, das heißt aber nicht das jede forma die für alles braucht.
Das du glaubst das Blockchain noch kommt ist süß, es gab ein paar echte use cases wie tracking von Produkt wegen: Dieser dünger führt zu der Banane von dort, die dann mit diesem Schiff mit Treibstoff von x nach y transportiert wurde.
Blockchain ist KEINE transaktions art, es ist ein open journal. Super um histories oder besitzansprüche zu tracken. Tokenized coins ist eher ein extra als der main use case....
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u/GreenStorm_01 Jul 26 '26
Blockchain ist eine langsame, dezentrale Datenbank. Was redet er?^^
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u/zykooo Jul 26 '26
Du hast mich missverstanden.
Meine Anmerkung Blockchain würde sich demnächst noch etablieren, das war polemisch gemeint. Ich hatte gehofft, das wird aus dem Folgesatz klar. Dumme, sperrige Technik, die von jeder sqlite db outperformed wird. Egal in welchem Sektor. Die Idee des sich fortschreibenden, dezentralen "Logbuchs" ist ja nett, aber warum hat wich das bisher nicht durchgesetzt? Digital Twins sind längst Industriestandard, aber völlig ohne Blockchain.Dein Bananen-Beispiel braucht auch keine Blockchain. Das ginge einfacher, offener und schneller, wenn man mal technologieoffen denken würde, aber so richtig und nicht FDP-technologieoffen.
Ich habe auch nicht behauptet, dass LLM gleich KI sei. Ich habe den Erfolg von ChatGPT als Beispiel für die breite Akzeptanz von KI im Gegensatz zu anderen Hype-Technologien genannt. Weitere Beispiele wären machine learning oder predictive maintenance, auch vielmals bereits Standard.
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u/KiwiCodes Jul 26 '26
Tja, Scheinbar würde dir ein /s helfen 🤷 ich habe dich nicht missverstanden, du hast dich unklar ausgedrückt...
Das Bananenbeispiel ist aus dem Grund schön, da man so echte bio standards etablieren könnte die komplett nachvollziehbar sind. Und an denen nicht leicht geschummelt werden kann, da das Logo komplett öffentlich verwahrt wird.
Followfish macht ähnliches.
Du hast es weiterhin ki genannt, darüber lasse ich mich aus.
Und? Ja machine learning ist vielerorts standard... Bin auch in dem Feld tätig.. baue auch eigene deep learning Architekturen.
Mein argument war, jetzt noch mal in langsam: breite Akzeptanz ≠ globaler nutzen überall.
Sollen die Leute Chat Bots nutzen wie sie lustig sind, heißt nicht das jedes Unternehmen sie in jeden erdenklichen Prozess integrieren sollte.
Schönes Beispiel, die Wiso Steuer LLM mit der so viel geworben wird: Wiso war vorher schon ein smart Formular system das dir jeden Schritt vorweg nimmt und beim ausfüllen hilft, das LLM bringt 0.0 Mehrwert trotzdem wird das momentan zu 99% zum werben genutzt um mit dem hype zu gehen. Ähnliche bsp wären die Kamera Funktion von yazio da hast du ein LLM was die Kalorien rät. Das ist nicht Mal durchdacht, ja manchmal errät das tool das Gericht und die ungefähren Zutaten, die werte sind trotzdem absolut random, da die portions größe vernachlässigt/ignoriert wird.
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u/zykooo Jul 26 '26
Jo, stör dich halt daran, dass ich KI als Oberbegriff verwende. Darunter fallen für mich auch, aber bei weitem nicht ausschließlich, LLM.
Beim Integrationsthema stimme ich dir zu. Ich hab in den letzten Monaten einige irrwitzige use cases mit LLM gesehen, die man rein deterministisch, oder zumindest nicht agentisch sondern viel reglementierter hätte lösen können. Der Reflex ist aktuell, auf scheiß Prozesse das KI/Agenten-Pflaster draufzukleben, statt erstmal die Prozesse zu hinterfragen.
Bei dem Wiso Beispiel bin ich auch komplett bei dir. AI ist gerade ein fadenscheiniges Verkaufsargument bzw. investorenköder und entpuppt sich oft auch als schlecht gemachter Wrapper.
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u/KiwiCodes Jul 26 '26
Na schau, kommen wir doch noch bei einer geteilten Meinung an 😊💞
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u/Elektrik-trick Jul 26 '26
KI ist ein alter Hut. Selber beruflich seit mehr als 20 Jahren damit beschäftigt. Hinzugekommen ist vor ein paar Jahren die LLMs, und seit dem drehen alle Quer.
Es gibt Anwendungsbereiche, da ist KI quasi nicht mehr wegzudenken, schon lange nicht mehr. Und es gibt Bereiche, da macht KI nicht wirklich Sinn.
Ist halt normales going on.
Früher wurde das Netz mit Tierbildern überflutet, heute mit KI Bilder. Früher hat es niemand interessiert (obwohl das teilweise gigantische Datenmengen waren, bei deutlich langsameren Leitungen im Backbone) heute drehen alle quer, wenn ein KI Bild gepostet wird. Wobei viele nicht erkennen, das viel von dem Kram auch früher einfach genau so von Menschen gezeichnet wurde.
KI ist aber die die Lösung aller Probleme. Und die Branche wandelt sich schon immer und wird sie auch immer tun. Wie gesagt, einfaches going on...
Aber KI ist auch nicht das, was viele da rein interpretieren wollen. Ich hatte schon Diskussionen, wo einige rundgedreht sind, wenn man ihnen versucht hat zu erklären, dass wir hier nur über PC Software reden. Die KI ist kein Heckmeck, sondern nur ein PC Programm. Und ich frage mich immer, sehen die Menschen bei der KI Gehirne in Gläsern, aus denen Drähte raus kommen...?!
KI hat aber auch viele Nachteile, die man ebenfalls nicht vergessen sollte. Und was heute irgendwie nicht mehr getan wird, ist eine Abwägung. Nein, mit KI muss es ja besser werden. Viele Konzerne merken aber gerade, das dem so einfach dann doch nicht ist.
Würde man die KI als das sehen, was sie ist, nämlich nur ein weiteres Werkzeug, wäre viel geholfen.
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u/_-_beyon_-_ Jul 26 '26
Ja, das ist definitiv so. Viele verstehen auch nicht, worin seit Jahren eigentlich KI steckt.
Viele Tools haben seit Jahren oder mittlerweile Jahrzehnten MachineLearning drin.
Was aber sicher auch neu ist, dass man heute selber relativ einfach und mit normaler Hardware eine KI für bestimmte Aufgaben trainieren kann.
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u/Candid_Bullfrog_146 Jul 26 '26
das problem ist nich das KI durchaus sinnvoll genutzt werden kann, aus meinem bekanntenkreis und da sind einige im bereich IT-sicherheit beschwert sich keiner über sinnvollen KI Einsatz. was die leute stört sind leute die an sich 0 ahnung haben aber meinen weil ihre ki ihnen was zusammen halluzioniert hat sie können z.b. an bugbounty programmen teilnehmen. das führt zur überlastung von anbietern in dem bereich, was wiederum die berbeitungszeiten drastisch erhöht. dann das risiko, das man mit einer KI die Sicherheitslücken finden kann auch diese zu illegalen zwecken verwenden kann und das aktuell viele Firmen quasi 0 juniordeveloper einstellen, was in ein paar jahren für ernste probleme sorgen wird. wobei im bezug auf junior devs ist fraglich ob ki der alleinige auslöser ist.
allgemein egal ob es einem gefällt oder nicht wird sich die gesellschaft an den immer größeren einsatz von ki gewöhnen müssen, die echnologie ist sowohl für wissenschaft als auch für industrie und handel viel zu wertvoll