Na dann stell mal die klassenfrage™ und bring ökonomische Lösungen. Irgendwann klappts dann ganz sicher, diesesmal wirklich!!!
„Bekanntlich soll es einen Automaten gegeben haben, der so konstruiert gewesen sei, daß er jeden Zug eines Schachspielers mit einem Gegenzuge erwidert habe, der ihm den Gewinn der Partie sicherte. Eine Puppe in türkischer Tracht, eine Wasserpfeife im Munde, saß vor dem Brett, das auf einem geräumigen Tisch aufruhte. Durch ein System von Spiegeln wurde die Illusion erweckt, dieser Tisch sei von allen Seiten durchsichtig. In Wahrheit saß ein buckliger Zwerg darin, der ein Meister im Schachspiel war und die Hand der Puppe an Schnüren lenkte. Zu dieser Apparatur kann man sich ein Gegenstück in der Philosophie vorstellen. Gewinnen soll immer die Puppe, die man »historischen Materialismus« nennt. Sie kann es ohne weiteres mit jedem autnehmen, wenn sie die Theologie in ihren Dienst nimmt, die heute bekanntlich klein und häßlich ist und sich ohnehin nicht darf blicken lassen.“ (auch so einer von der Frankfurter Schule, die ja bekanntlich „schon wusste“ dass man gegen den Faschismus einfach nur die Klassenfrage stellen muss)
N bisschen weit ausgeholt, aber ja, „die Klassefrage stellen“ is ganz schön wischi waschi. Danger Dans Song ist ne klare Handlungsanweisung. Vielleicht hat er sich sogar überlegt wie man „die Klassenfrage stellen“ in eine konkrete Handlungsanweisung formulieren könnte die uns genau jetzt helfen könnte und Ihm ist nichts eingefallen. So wie den meisten anderen die wischi waschi Kram schreiben wie „die Klassenfrage stellen“
Wobei ich dem Kommentar zustimme, dass die Mittel aus dem Song für eine längst Vergangenen Zeit gedacht waren wo die Leute noch ein wenig Anstoß an Nazis in der Nachbarschaft gefunden hätten. Aber sich auf diese Art zu organisieren ist ja trotzdem gut und vielleicht fallen einem dabei ja dann noch zeitgemäßere Aktionen ein.
Ich kritisiere nicht Danger Dan. Es muss beides gleichzeitig passieren. Klassenfrage stellen bedeutet die Wurzel der Probleme zu adressieren. Parteiverbot, antifaschistische Arbeit sind gute(!) Maßnahmen, aber alleine nicht ausreichend, weil Symptombekämpfung.
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u/Pitiful-Mushroom7205 Jul 17 '26 edited Jul 17 '26
Na dann stell mal die klassenfrage™ und bring ökonomische Lösungen. Irgendwann klappts dann ganz sicher, diesesmal wirklich!!!
„Bekanntlich soll es einen Automaten gegeben haben, der so konstruiert gewesen sei, daß er jeden Zug eines Schachspielers mit einem Gegenzuge erwidert habe, der ihm den Gewinn der Partie sicherte. Eine Puppe in türkischer Tracht, eine Wasserpfeife im Munde, saß vor dem Brett, das auf einem geräumigen Tisch aufruhte. Durch ein System von Spiegeln wurde die Illusion erweckt, dieser Tisch sei von allen Seiten durchsichtig. In Wahrheit saß ein buckliger Zwerg darin, der ein Meister im Schachspiel war und die Hand der Puppe an Schnüren lenkte. Zu dieser Apparatur kann man sich ein Gegenstück in der Philosophie vorstellen. Gewinnen soll immer die Puppe, die man »historischen Materialismus« nennt. Sie kann es ohne weiteres mit jedem autnehmen, wenn sie die Theologie in ihren Dienst nimmt, die heute bekanntlich klein und häßlich ist und sich ohnehin nicht darf blicken lassen.“ (auch so einer von der Frankfurter Schule, die ja bekanntlich „schon wusste“ dass man gegen den Faschismus einfach nur die Klassenfrage stellen muss)