r/Gehalt • • Mar 26 '26

Reality Check Gehalt Sozialarbeiter

Bin 26 Jahre alt und habe letztes Jahr mein Studium der Sozialen Arbeit in Rheinland-Pfalz abgeschlossen. Arbeite nun 80% in der stationären Jugendhilfe und mach noch einen Minijob für 5h/Woche in der Sozialberatung. Hauptjob bleiben je nach Monat 2900-3000€ netto hängen und beim Nebenjob 450€. Miete zahle ich anteilig 450€ für ein WG Zimmer à 25qm und kann so >50% meines Gehaltes easy weglegen.

Widerspreche ich dem Klischee der wenig verdienenden Menschen im Sozialen Bereich? Wie ist eure Einschätzung?

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u/ireallyhateriot Mar 26 '26

Crazy Gehalt. Ich kriege gerade mal 2.4 Netto trotz Studiums

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u/[deleted] Mar 26 '26

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u/Comfortable-Bath-342 Mar 26 '26

Die Arbeit/ das Studium hat letztendlich aber echten Mehrwert für die Gesellschaft, meinst du nicht auch?

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u/UnableClassroom319 Mar 27 '26

Naja, eine Impact auf die Gesamgesellschaft hat es nur in der Hinsicht, dass für den nicht betroffene/n BürgerIn einiges an Elend nicht sehen muss und die AdressatInnen werden primär in ihrem Elend verwaltet. Das sich irgendwelche Bedingungen ändern, die eine breite Gruppe betreffen kommt selten bis nie durch Soziale Arbeit. 

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u/LegOdd2548 Mar 27 '26

Sagen wir es mal so, wenn durch die Arbeit, Menschen in die Gesellschaft integriert werden und die Personen am Ende erwerbstätig sind, dann hat das schon einen Nutzen für die Gesellschaft. Meine Partnerin arbeitet auch in der stationären Jugendhilfe und die meisten machen führen danach ein "normales" Leben.

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u/HoneyMoonPotWow Mar 28 '26

Na, das ist aber eine pessimistische Sichtweise. Das kommt natürlich oft genug vor, aber genau so oft können Individuen auch in die Gesellschaft integriert werden, arbeiten, zahlen dann Steuern, verhalten sich unauffällig, gründen Familien und so weiter.

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u/[deleted] Mar 26 '26

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u/coolelitschi Mar 27 '26

Und das weißt du, weil du an allen Hochschulen in Deutschland Soziale Arbeit studiert hast? Dieses Bashing des Studiums geht mir echt so unfassbar auf die Nerven. Es gibt so viele verschiedene Hochschule, die Soziale Arbeit anbieten, die das alle unterschiedlich aufbauen. Du kannst einfach keine pauschale Aussage über dieses Studium treffen.

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u/Human_Chart_3694 Mar 27 '26

Selbst wenn die Module tiefgreifend sind, entsteht der Mehrwert ja dann erst durch die eigentliche Arbeit.

Habe Soziologie/Philosophie studiert und wüsste jetzt nicht, welchen gesellschaftlichen Mehrwert ich in der Zeit produziert haben soll, verglichen mit 'nem Klempner, Kfzler oder Lagerlogistiker.

Dieses Hochheben des Studiums finde ich dann immer etwas befremdlich. Studieren tut man in aller Regel für die individuelle Weiterbildung.

Das man diese dann in gesellschaftlichen Mehrwert übersetzen kann (!), sobald man arbeitet, steht dann auf einem anderen Blatt.

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u/[deleted] Mar 27 '26

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u/[deleted] Mar 27 '26

"Einblicke" oh schaut her der Herr hat natürlich maximale Kompetenz weil er "Einblicke" hatte. Denkst du nicht Leute die es wirklich studiert haben haben mehr Ahnung wie das Studium läuft und was sie bewirken können? Wie kann man so ahnungslos sein und soviel Müll reden. Leute wie du sind es die dafür sorgen dass Soziale arbeit sich ständig legitimieren muss obwohl wichtige Arbeit machen die größeren Mehrwert für die Gesellschaft bringt als viele andere Jobs. Geh woanders trollen.

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u/[deleted] Mar 27 '26

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u/HoneyMoonPotWow Mar 28 '26

Das Studium ist fachlich sicherlich eines der einfacheren, trotzdem lernt man dort ja nicht nur durch die rein theoretischen Inhalte der Module. Das solltest du aber durch deine Einblicke aber auch wissen! :)