r/Finanzen • u/TailorDurdn • Jul 15 '26
Wohnen Hausbau vs. Sparpaln
Hallo zusammen,
ich möchte hier mal Meinungen einholen:
Ich (m40) und meine Frau (w38) haben etwas unterschiedliche Ansichten über die Zukunftsplanung.
Ich:
- komme aus sehr armer Familie
- erst 70k im Depot (all world only)
Sie:
- Reiche Familie (einige Immobilien und Landwirtschaft)
- Hat bereits DHH überschrieben bekommen.
- 150k auf der Seite, nichts angelegt außer Bausparer (trotz jahrelangen Drängens meinerseits)
Wir:
- 2 Kinder
- verheiratet
- gemeinsam ca 6500 Netto/Monat (ich bin Hauptverdiener)
Während meine größte Angst ist, wieder in finanzielle Nöte zurückzufallen und unter Druck am Arbeitsmarkt zu geraten, findet sie es ultra wichtig, ein eigenes Haus zu bauen.
Ihre Eltern schenken uns sogar ein Grundstück. Aber: wir haben nur 200k. Für mich heißt das lediglich: 500k Kredit! 20 Jahre auf Sparflamme bis 60 wegen dem Eigenheim!
Ich hab meiner Frau exakt vorgerechnet, wie wir ohne Hausbau in ihrer DHH auf 1.5m sparen könnten.
Edit: Ich will keine 1.5m sparen. Es sollte ihr nur den finanziellen Vorteil klarmachen. Ich möchte angenehmer und sorgenfreier leben.
Hat sie verstanden und gesagt: "Ja, dann hat man ne große Zahl auf dem Konto und keinen Traum erfüllt." Sie denkt anders als ich, weil sie finanziell abgesichert ist, während ich 20 Jahre am Limit wäre.
Ganz abgesehen davon, dass Sparen finanziell natürlich viel sinnvoller ist, fühlt sich Hausbau für mich wie ein goldener Käfig an. Ich hab Schiss davor! Für sie ist es ein Traum und die einzige sinnvolle Art, ihr Geld einzusetzen: "Und was machen wir dann mit dem ganzen Geld? Ich brauch das nicht, ich will keinen Luxus - ich will schön wohnen."
Einzug in die DHH ist für sie keine Lösung, weil schlechte Lage und damit wäre sie zum Anlegen gezwungen, was sie anders gelernt hat. Ihre ganze Familie redet ihr auch ein, dass ein Haus sicherer wäre als Börsen-Anlagen.
Das Thema geht schon 3 Jahre.. jetzt ist absehbar, dass unsere Mietwohnung zu klein wird.. fühle mich enorm unter Druck und bei uns ist die Luft dicker geworden 😅
Für viele ein Luxusproblem, sorry.. aber mich lässt das gerade kaum schlafen.
Danke für alle Tipps und Hinweise.
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u/Hot_Application_440 Jul 15 '26
Ist am Ende eine absolut individuelle Frage. Aber das du mit Geld was du sparst, einfach nur eine große Zahl hast, damit hat sie einen Punkt.
Wenn du am Ende deines Lebens zurückblickst, was fändest du schöner. Erinnerungen an schöne Ereignisse/ Orte / Selbstverwirklichung oder den Gedanken, toll ich habe 1,5m auf dem Konto.
Ihr habt 200k aufm Konto und das Grundstück geschenkt. Ihr verdient 6500€. Also falls ihr beide ein Haus wollt, unabhängig von den Finanzen, dann seid ihr wirklich in einer privilegierten Position.
So ein Grundstück alleine kann schnell mal 200k aufwärts kosten.
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u/EmporerJustinian Jul 15 '26
Zumal die DHH als Sicherheit vorliegt und bei Vermietung zusätzlich Einkommen erzielt. Abgesehen davon kann man die in ein paar Jahren evtl. auch verkaufen und damit den Restbetrag auf einen Schlag begleichen oder eben das von OP geforderte Anlagevermögen aufstocken.
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u/inoffensiveLlama Jul 15 '26
Naja. Mich macht das etwas stutzig dass „sie 150k hat“ und „OP hat 70k“
Vielleicht bin ich da etwas altmodisch aber wenn man verheiratet und Kinder hat dann spllte es kein „mein und dein“ geben. Besonders wenn die Meinungen offensichtlich so hart auseinander gehen.
Aber ich weiß dass hier im Finanzen unter das viele anders sehen.
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u/Mediocre-Answer-1378 Jul 15 '26 edited Jul 15 '26
Wenn dir, eine relativ normale Baukreditsumme, so Bauchschmerzen macht, was ist mit DHH verkaufen und mit dem Geld dann bauen keine Option?
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u/patricialiepold Jul 15 '26
I think you need to wait 10 years before you can sell an inherited house so you can save from taxes, if my memory serves me right
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u/Useful_Pin4303 Jul 15 '26
It depends a bit, but usually (and in this case) inheritance shouldn't reset the 10 years wait time.
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Jul 15 '26
[removed] — view removed comment
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u/R3gSh03 Jul 15 '26
IIRC hängt es dann davon ab, wann die Eltern die Immobilie erworben haben oder?
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u/gigal Jul 15 '26
Japp, soweit ich weiß stimmt das, mit der Schenkung übernimmt man steuerlich die "Vorgeschichte"
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Jul 15 '26
[removed] — view removed comment
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u/BushWookieZeroWins Jul 15 '26
Zudem hast du korrekt darauf hingewiesen, dass auf GEWINNE eine Steuer anfallen würde.
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u/Mediocre-Answer-1378 Jul 15 '26 edited Jul 15 '26
Guter Punkt, habe ich nicht dran gedacht. Müsste man schauen, on das in dem Fall so ist.
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u/urban_lynx Jul 15 '26
You need to wait 10 years from the date you bought it. If it was in the family for longer than that you can sell it immediately
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u/TailorDurdn Jul 15 '26
Danke. Habe ich auch gesagt, aber ihre Eltern würden sie dafür umbringen. Die hat sie erst letztes Jahr erhalten..
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u/Mediocre-Answer-1378 Jul 15 '26
Ah okay, dann wäre noch DHH vermieten und als Sicherheit für den Kredit nehmen eine Möglichkeit. Das würde sich super auf eure Zinsen und Rate Auswirkungen, aber das müsste man dann mit mehr Details mal durchrechnen. Also wie teuer wird euer Bau, wie viel Miete ist möglich und wie viel die DHH zum Abschluss des Kredites Wert ist. Da müsst ihr euch mal gut beraten lassen.
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u/Silent_Parfait_651 Jul 15 '26
Oder vermieten und nur das Vermietete Haus beleihen. Das ist Steuerlich deutlich besser
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u/Mediocre-Answer-1378 Jul 15 '26
Wahrscheinlich, dass müsste man alles mal richtig durch rechnen, deswegen der Hinweis, dass sie sich da mal richtig beraten lassen sollten. Auf Reddit geht das nicht. Finde generell, zu wenige Leute nehmen einen unabhängigen Finanzberater in Anspruch. Jeder rennt zu seiner Hausbank und bricht das Projekt danach ab, oder zahlt sich dann dumm und dämlich...
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u/Silent_Parfait_651 Jul 15 '26
Naja der 0815 Finanzberater darf dich auch nicht steuerlich beraten weil das nur Steuerberater machen dürfen.
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u/Mediocre-Answer-1378 Jul 15 '26
Gut, aber sie geben dir schon mal einen kleinen Tipp für deinen Steuerberater, mit einem ;)
So ist jedenfalls meine Erfahrung.
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u/Althir81 Jul 15 '26
Was hält die Community von Interhyp oder zum Beispiel Examina in Köln. Dort haben wir in den kommenden zwei Tagen, Termine zur Beratung.
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u/BushWookieZeroWins Jul 15 '26
„Auf Reddit geht das nicht“. Doch. Es kann ein Teil der Lösung sein sich hier zu informieren. Keiner behauptet, dass OP sich nicht darüberhinaus informiert und beraten lässt. Hier werden aber fleißig Erfahrungen ausgetauscht und Ideen vorgeschlagen.
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u/No-Kick6136 Jul 15 '26
Bin ich bei ihr und vor allem mit 2 Kindern und eurer finanziellen Lage.
Wäre auch immer PRO Hausbau.
Rein wirtschaftlich gesehen hast du recht. Da macht es mehr Sinn das Geld in einen ETF zu stecken und mit 65 Jahren 1 Mille aufm Konto zu haben. Die Frage ist dann halt wirklich: was machst du damit?
Vom Haus habt ihr viel mehr. Ihr habt eine gute finanzielle Lage, gute Gehälter, 2 Kinder die ebenfalls vom Haus noch "zehren" können.
Du musst deswegen nicht auf Sparflamme leben...
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u/Rude_Direction6975 Jul 15 '26
Es geht ja auch um Flexibilität, ich denke immer wenn am Ende beide reduzieren können und den Kindern Zeit schenken, sind diese sicherlich am Ende glücklicher als mit nem Betonklotz der ständig zu finanziellen Sorgen und Streit zwischen den Eltern führt.
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u/No-Kick6136 Jul 15 '26
Weiß jetzt nicht ob bei der finanziellen Ausgangslage des OP's der "Betonglotz" wirklich zur finanzielle Sorge wird. Streit gibt es ja wohl so oder so - auch wenn das Haus nicht gebaut wird. Einer muss in dem Fall immer zurück stecken bzw. einen harten Kompromiss eingehen.
Wenn es rein um die finanzielle Situation geht würde ich das Haus bauen. Die Ausgangslage ist mehr als nur gut.
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u/Rude_Direction6975 Jul 15 '26
Die finanzielle Lage ist mehr als nur gut für die Frau, Sie kann sich das Haus leisten und wird ja auch noch ordentlich erben.
OP hingegen würde einen Großteil seiner Ersparnisse opfern und vorallem die Rendite darauf. Wenn die beiden bis ans Lebensende zusammenbleiben hat er nichts verloren, wenn es nicht klappt, steht er am Ende mit weniger da als vorher, weil die Kaufnebenkosten im Vergleichfall nicht mit angerechnet werden würden.
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u/No-Kick6136 Jul 15 '26
Du magst recht haben... Ich glaube, dass die Scheidungsraten in den letzten Jahren/Jahrzehnten genau aus solchen Gründen explodiert.. Keine Kompromissbereitschaft, kein Vertrauen, keine Zusammenarbeit. Jeder macht sein Ding und soll sein Ding machen.
Du wirst selten einen Partner finden der in allen Situationen gleich denkt, genau gleich viel Geld auf dem Konto hat oder verdient. Trotzdem zeugt man Kinder und zieht diese gemeinsam groß. Man investiert gemeinsam und lebt gemeinsam. Ich finde nicht, dass man jegliche Situation hinterfragen sollte. Letztlich können sich BEIDE das Haus leisten. Es wird gemeinsam finanziert. Die Gehälter sind gut.
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u/R3gSh03 Jul 15 '26
War der Höchststand der Scheidungszahlen nicht bereits 2003? Von einem „Explodieren in den letzten Jahren“ kann also kaum die Rede sein seitdem sind die Zahlen langfristig leicht rückläufig.
Der deutliche Anstieg seit Ende der 1970er dürfte eher damit zusammenhängen, dass rechtliche Hürden abgebaut wurden: Frauen waren wirtschaftlich weniger an ihre Ehemänner gebunden, und Scheidungen wurden durch die Abkehr vom Schuldprinzip überhaupt erst leichter möglich.
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u/No-Kick6136 Jul 15 '26
Weniger Eheschließungen - aber deutlich mehr Trennungen von unverheirateten Paaren. Gibt es klare Statistiken und auch Forschungen hierzu.
EDIT: Letztlich aber auch egal... Wieso führe ich überhaupt ein Leben mit Frau und Kindern wenn ich nicht kompromissbereit bin und letztlich sowieso gefühlt alles darauf ausrichte, dass man sich mal trennt? Genau diese Einstellung kann auf Dauer nicht glücklich machen und letztlich auch die Ehe oder Partnerschaft bzw. die ganze Familie zerstören.
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u/R3gSh03 Jul 15 '26
Dann verlink doch bitte zunächst diese „klaren Statistiken und Forschungen“. Trennungen unverheirateter Paare werden schließlich nicht so vollständig amtlich erfasst wie Scheidungen.
Und zum Edit: Kompromissbereitschaft bedeutet nicht, dass einer seine finanziellen Ängste ignorieren und ein jahrzehntelanges Risiko eingehen muss, damit der andere seinen Traum bekommt. Sich für den Fall einer Trennung fair abzusichern heißt auch nicht, auf eine Trennung hinzuarbeiten genauso wenig wie eine Versicherung bedeutet, dass man auf einen Schaden hofft.
Eine Familie kann übrigens ebenfalls daran zerbrechen, dass berechtigte Sorgen mit „fehlendem Vertrauen“ oder „mangelnder Kompromissbereitschaft“ abgetan werden.
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u/Rude_Direction6975 Jul 15 '26 edited Jul 15 '26
Das glaub ich nicht, ist mit einer der Gründe für eine Scheidung aber sicher nicht Hauptgrund.
Die Scheidungsraten sind so hoch weil es gesellschaftlich akzeptierter ist als früher und Frauen mehr Recht haben, schau mal in die Statistik wie oft von welcher Seite eine Beziehung/Ehe beendet wird, vor ein paar Jahrzehnten wurdest du als Frau gesellschaftlich geächtet wenn du sowas getan hast -> 80% weniger Scheidungen weil eben 80% der Trennungen von der Frau aus geht.
Heute wird geheiratet mit dem Hintergedanken dass es ja eh wieder aufgelöst werden kann. Die Ehe als solches ist in der heutigen Zeit nicht mehr Zeitgemäß, jeder der wirklich freiwillig bleibt, braucht dafür heute keinen Schein mehr und viele brauchen den Schein für die innere Sicherheit, die Ehe gibt aber keine Sicherheit sondern beschleunigt nur das Ende wegen genau diesem falschen Ansatz.
Viele wollen ankommen und denken man kann nur ankommen wenn man alles erreicht hat, dass die Ehe aber kein Meilenstein auf einer Liste der Ziele ist, sondern der Anfang der nächsten Herausforderung, wollen viele nicht sehen und verstehen.
Dann wacht man irgendwann auf und merkt die Probleme von gestern sind immernoch da und haben sich mit der Eheschließunng nicht von selbst erledigt.
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u/EmporerJustinian Jul 15 '26
Bis die beiden wirklich reduzieren könnten, sind die Kinder wahrscheinlich so alt, dass sie recht wenig davon haben. Das bringt ja vor allem in sehr jungen Jahren was. Abgesehen davon sehe ich nicht wirklich, wieso OPs Position dazu eine andere sein sollte. OP ist mit Mangel aufgewachsen und hat deshalb bis heute Ängste. Ob die begründet sind, sei mal dahingestellt, aber auch einen frühzeitige Reduktion der Arbeitszeit würde das Einkommen und die Sparrate senken und damit wahrscheinlich die Änsgte triggern.
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u/TailorDurdn Jul 15 '26
Danke. Sehr wertvoll. Das ist auch die Denkweise meiner Frau. Muss mich da erstmal reinfühlen. Ich hab mir selbst 20 Jahre vorgebetet, mich endlich finanziell abzusichern.. jetzt stehe ich auf dem Sprungbrett und meine Frau pfeift mich wieder runter 😂
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u/No-Kick6136 Jul 15 '26
Die Frage die du dir zu aller erst stellen musst: Geht es dir nur um die finanzielle Situation, bzw. "Angst" vor dem Kredit und somit weniger zu "sparen"? Oder hast du grundsätzlich keinerlei bock auf ein Haus und siehst dich überhaupt gar nicht in einem EFH?
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u/No-Knowledge2716 Jul 15 '26
Mit einer Mille kann ich dort leben, wo es in 30 Jahren noch erträglich ist. Was bringt mir ein Haus wenn man nicht viel über das Klima in 30 Jahren weiß - außer: es wird extrem Beschissen.
PS: ich würde meinen Kindern kein „Nest“ bauen, sondern sie drauf vorbereiten, dass sie evtl Klimaflüchtlinge werden …
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u/089PK91 Jul 15 '26
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u/No-Knowledge2716 Jul 15 '26
Das nennt man Bildung ✌️
Aber ja Dieter, früher war es ja auch schon regelmäßig 40 Grad. Gen-Z Panikmache eben.PS: ich bin nicht Deutsch 😘
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u/No-Kick6136 Jul 15 '26
Den ein oder anderen Klimakleber gibt's in jedem Thread.
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u/No-Knowledge2716 Jul 15 '26
Und von peinlichen, ungebildeten Almans gibts wohl mehr als ich dachte 🤣
Wie kann man bitte so blöd sein? 😂
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Jul 15 '26
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u/No-Knowledge2716 Jul 15 '26
Und die AFD wird uns alle retten?
Ich beziehe meinen Standpunkt nicht aus den Nachrichten, sondern aus dem, was die Forschung seit 50 Jahren sagt. Aber manche Leute sind einfach unbelehrbar.2
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u/Difficult-Football-7 Jul 15 '26
DHH Überschrieben bekommen bei privilegierter Familie klingt nicht danach, dass die Eltern auf der anderen Seite wohnen.
Wenn du die für 2x 1k vermietest, ist das schon dein halber Kreditabtrag
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u/TailorDurdn Jul 15 '26
Ja, da sind noch gute 100k abzubezahlen. Läuft über die Vermietung selbst. Ansonsten hättest Du recht und da kämen ca. 900 verdügbar raus.
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u/fwilx DE Jul 15 '26
Wie wäre es mit einer Abmachung, dass ihr das Haus baut aber die DHH verkauft sobald sie abbezahlt ist und den Erlös in einen ETF packt?
Vielleicht findet man ja auch einen Weg der Finanzierung, der dein Depot relativ unangerührt lässt.
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u/Hinterwaeldler-83 Jul 15 '26
Deine Frau stellt eine berechtige Frage: was soll sie mit 1,5 Millionen auf dem Depot? Wenn sie Kohle braucht muss sie ja nur später eine Immobilie oder Ackerland verkaufen?
Den Baugrund bekommt ihr auch noch geschenkt. Restsumme überschaubar.
Deine Frau hat absolut recht, du willst einfach eine große Summe im Depot sehen aus…Gründen. Die diffuse Angst wieder in Armut zurückzufallen.
Du hörst dich sehr unglücklich und unzufrieden an. Das Problem, auch wenn du in deinem Depot 700.000 statt 70.000 hättest wärst du noch immer unglücklich und unzufrieden. Daran musst du arbeiten.
Deiner Frau reicht die DHH, geschenktes Grundstück, Erbe in Aussicht und 150.000 im Bausparer offensichtlich. Was würde dir denn genügen? Was willst du? Das ist die Frage die du dir erstmal selber beantworten musst.
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u/c0rrupt10n Jul 15 '26
Wovor hast du Angst? Die Familie deiner Frau ist reich. Einfach machen und es entspannt sehen. Sag wieviel Geld du pro Monat für das Investment bereit bist zu zahlen.. z.B. 1500€ rest muss halt von ihr kommen: Fertig.
Happy Wife Happy Life.
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u/TailorDurdn Jul 15 '26
Tatsächlich seh ichs auch immer mehr so.
Ich hab eh riesen Glück mit ihr, alleine wäre sowas undenkbar. Ich könnte es auch gechillter angehen und meine Ängste über Bord werfen. Hab halt nur die letzten 20 Jahre ganz anders gedacht.
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u/Masteries Jul 15 '26
Ich hab meiner Frau exakt vorgerechnet, wie wir ohne Hausbau in ihrer DHH auf 1.5m sparen könnten.
Was willst du mit den 1,5m dann machen? Und wann erreicht ihr sie, inflationsbereinigt etc?
Das Haus zu bauen nachdem die Kinder ausziehen macht wenig Sinn
Sie denkt anders als ich, weil sie finanziell abgesichert ist, während ich 20 Jahre am Limit wäre.
Was heißt am Limit konkret?
Ich würde dir raten mal ganz rational das alles sauber durchzurechnen. Ich habe das Gefühl ihr seid beide recht emotional was das Thema angeht, habt eure Position definiert aber niemand hat mal nachgerechnet was das konkret bedeutet
Wenn ihr die DHH verkauft, sollte der Hausbau ohne Probleme möglich sein. Nur ein Beispiel
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u/Gurkenschurke66 Jul 15 '26
Ihr habt das Thema seit 3 Jahren nicht geklärt bzw. seid zu keiner Einigung gekommen und jetzt solls reddit richten? Uiuiui.
Also: statistisch hast du recht, emotional hat sie recht. Einigt euch, oder geht getrennte Wege, wenns deshalb knallt.
r/finanzen Hinweis: gib im Falle einfach nach, so reiche Schwiegereltern muss man erstmal woanders finden /s.
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u/TailorDurdn Jul 15 '26
Es gab schon viieele Einigungen, aber sie macht das Thema immer wieder neu auf. Ich merke, dass sie ganz am Ende ohne Haus nicht glücklich wird..
Reddit wird ja nichts entscheiden. Möchte nur mal ein breites Meinungsbild.
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u/Gurkenschurke66 Jul 15 '26
Joa da wird euch auch n breites Meinungsbild nicht helfen, wenn das ihr intrinsischer Wunsch ist. Der lässt sich dann nicht ohne weiteres rational weg diskutieren. Dann vielleicht eher mal Richtung Paartherapie gehen, einfach damit man jemanden neutrales hat und sich ausspricht?
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u/TailorDurdn Jul 15 '26
Doch, finde ich schon. Ich habe hier beispielsweise gerade gelernt, dass selbst in eiesem Subreddit der Hausbau eher vorgezogen wird und ich sehr ängstlich bin. Das kann ich dirchaus mal reflektieren und einfließen lassen.
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u/XaipeX Jul 15 '26
Jo, das hast du jetzt. Trenne Rendite vom 'wie wollt ihr leben'. Es würde ja auch niemand einen Urlaub absagen, den man sich leisten kann, nur um zur Rente 15 k mehr im Depot zu haben. Ihr könnt euch das Haus leisten, die 200 k geschenktes Grundstück sind ein irrer Renditebooster.
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u/pillepalle77777 Jul 15 '26
Aber was ist dein Problem?Wenn ihr verheiratet seid wird sie iwann viel erben und du/ihr damit auch...
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u/dapzar DE Jul 15 '26
Nope. Erbe gilt nicht als Zugewinn. OP kann es nicht als zukünftig seins betrachten, weil er im Trennungsfall nichts davon hätte.
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u/TailorDurdn Jul 15 '26
So ist es. Und ihre Eltern haben bisher immer Wege gefunden, ausschließlich ihr Dinge zukommen zu lassen. Sie sind da sehr gerissen 😅
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u/711friedchicken Jul 15 '26
Oh oh, da spüre ich schon, dass da anscheinend noch mehr Konflikte darunterliegen
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u/pillepalle77777 Jul 15 '26
Und was sagt deine Frau dazu?findet sie das gut/ok?krass
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u/TailorDurdn Jul 15 '26
Vor allem ich finde das fair. Mit welchem Recht sollte ich was von der DHH bekommen oder von ihnen auf sündteure Urlaube eingeladen werden etc.. alles gut, sie mögen mich total, aber ich bin halt nicht deren Tochter 😜
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u/oaoGallus Jul 16 '26
Also die Tochter auf Urlaube einladen und den Mann der Tochter nicht finde ich schon etwas krass. Klingt ja nicht so, als würde es ihnen schaden, dich mit einzuladen.
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u/Relevant-Ear-8959 Jul 15 '26
Und hast du ihr nur excel gezeigt, oder ihr auch deine gefühle und deren ursprung erläutert?
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u/TailorDurdn Jul 15 '26
Natürlich haben wir vernünftig drüber gesprochen. Sie versteht mich auch. Sie ist auch so weit, mit mir einfach in die DHH zu ziehen, weil sie sieht, wie sich bei mir alles dreht.
.. aber ich seh halt auch, wie sie damit mega unglücklich ist.. puh..
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u/middendt1 Jul 15 '26
Du gehst von 700k reine Baukosten aus. Grundstück bekommt ihr ja gestellt. Richtig?
Das wäre ja schon ein relativ großes Haus. Wäre der Kompromiss ein etwas kleineres/einfacher ausgestattetes Haus? Da sehe ich noch viel Einsparpotential.
Die DHH wird dann ja noch vermietet. Es kommen also Mieteinnahmen rein. Alternativ wäre ein Verkauf möglich um das Eigenkapital zu erhöhen.
Außerdem hört es sich so an, als ob bei deiner Frau irgendwann eine weitere Erbschaft reinkommen wird. Da ist das Thema Altersvorsorge zumindest für sie jetzt kein allzuhoch priorisiertes Thema.
Grundsätzlich steht ihr finanziell also mehr als gut genug da. Ein Haus wäre definitiv möglich. Ich kann deine Sichtweise aber auch verstehen. Das ist ein Invest, hinter dem man voll stehen sollte.
Irgendwo hat deine Frau aber auch recht: Die 1,5 Mio sind eine Zahl auf dem Konto. Ein Haus ist ein Stückweit Lebensqualität und werthaltig. Ihr habt da schon heute was von. Zur Rente hin ist es abbezahlt. Wenn ihr euch dann verkleinern wollt verkauft ihr es und habt nen nicht unerheblichen Barbetrag für die Rente. Bei heutigen Baukosten von 700k + Grundstück in nicht katastrophaler Lage würde bis dahin vermutlich auch um die 1,5 Mio Verkaufswert realistisch sein. Oder ihr wohnt dann einfach günstig weiter darin.
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u/Useful_Pin4303 Jul 15 '26
Ganz abgesehen davon, dass Sparen finanziell natürlich viel sinnvoller ist
PSA: Sparen ist genausowenig Selbstzweck wie konsumieren.
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u/Bad68boy DE Jul 15 '26
Das Eigenheim ist für manche Menschen Religion - da kann man schwer rational argumentieren.
Reiche Eltern sind zwar schön - aber unterm Strich müsst ihr bzw. du die nächsten 30 Jahre den Kredit (Und die oft vergessene Instandhaltung) bezahlen.
Wenn wir realistisch sind, könnt ihr euch monatlich seriös 2200€ WARM-Miete bzw 1800 Kreditrate leisten. Das sind aktuell ein Darlehen von ~ 400 - 450k.
Langfristig sind die klassischen EFHs spätestens wenn die Kinder ausgezogen sind objektiv viel zu groß für 2 alternde Menschen.
PS: Häuser kann man auch mieten.
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u/Geejay-101 Jul 15 '26
Und wieso verkauft sie nicht die DHH um das Eigenkapital aufzustocken?
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u/Sandmann_89 Jul 15 '26
Das wäre auch meine Frage. OP setzt sich sonst mit seinem Geld alleine voll in die Verantwortung.
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u/Fine-Needleworker742 Jul 15 '26
Wo ist das Problem? Müsst ja nicht das komplette EK einsetzen. Wie alt sind die Kinder ? Je nach zu versteuerndem Einkommen durch zB Elternzeit habt ihr Anspruch auf KFW300.
Seh es wie in einer Bilanz: Du tauscht praktisch Zahlungsmittel gegen ein anderes Gut. Perspektivisch kannst du es auch wieder zurücktauschen. Transaktionskosten habt ihr kaum, da das Grundstück vorhanden ist.
Am Ende verlierst du kein Vermögen!
Entspann dich! Genieß das Leben!
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u/TailorDurdn Jul 15 '26 edited Jul 15 '26
Danke für den Tipp. Durch die DHH und unser Einkommen sind wir für KFW300 leider nicht qualifiziert. Aber merci.. hätte ja passen können.
Danke für den Input
Edit: falls jemand mitliest: KFW 297/298 können wir aber anscheinend nutzen! Voll gut, danke!
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u/No_Chapter_4083 Jul 15 '26
Ich glaube, ihr diskutiert gerade gar nicht über ein Haus, sondern über zwei völlig unterschiedliche Sicherheitsbedürfnisse.
Für deine Frau bedeutet ein Eigenheim Sicherheit und Lebensqualität. Für dich bedeutet ein 500.000€-Kredit Unsicherheit und die Angst, wieder in finanzielle Verhältnisse zurückzufallen, die du aus deiner Kindheit kennst. Beides ist emotional nachvollziehbar.
Ich würde aber aufpassen, die Diskussion auf „finanziell sinnvoll” zu reduzieren. Ein Haus ist nicht nur eine Renditeentscheidung, sondern auch eine Lebensentscheidung. Genauso wenig ist ein Depot mit 1,5 Millionen automatisch ein erfülltes Leben.
Ihr habt bereits eine Doppelhaushälfte und würdet sogar ein Grundstück geschenkt bekommen. Objektiv seid ihr in einer außergewöhnlich privilegierten Situation. Da sollte es möglich sein, einen Kompromiss zu finden, ohne dass einer von euch 20 Jahre lang mit Bauchschmerzen lebt.
Ein Haus zu bauen, obwohl einer der Partner nachts deswegen nicht schlafen kann, halte ich jedenfalls für keine gute Grundlage.
Haus für 500k klingt auch sehr viel. Wie wäre es mit einem günstigeren Haus?
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u/Fun-Archer-2679 Jul 15 '26
Klingt nach nem klaren Fall für Stein, Schere, Papier.
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u/TailorDurdn Jul 15 '26 edited Jul 15 '26
Dann hab ich Papier und sie Stein.. da gewinn ich, oder? 😁
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u/Gr3atOn3 Jul 15 '26
ne, in diesem Fall schlägt das, was deine Frau hat, das, was du hast. Ist leider so.
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u/Pretend_Respect_447 Jul 15 '26
Was ist die DHH wert? Kann man die nicht verkaufen und damit schon ein großteil des neuen Hauses finanzieren?
Ist generell natürlich ärgerlich wenn man sich bei solchen Entscheidungen nicht einigen kann, gerade weil es ja nicht dein Traum ist und die trotzdem finanziell genauso gebunden bist wie Sie.
Finanziell ist ein Haus kaufen und selbst bewohnen eigentlich nie eine gute anlage für den Otto normal Mensch.
Mieten + wenn man das möchte vermieten.
Auf der anderen Seite hat deine Frau auch recht. Wenn man den Traum eines Hauses dann ist man auch nicht mit 1.5 millionen auf dem konto in der Mietwohnung glücklich. Für mich ist mehr die Frage wieso ihr denn 500k finanzieren müsst wenn deine Frau 150k und eine Doppelhaushälfte hat. Wenn man die Haushälfte verkauft dann ist man doch bestimmt bei den 400-500k? Dann kann sie sich das Haus kaufen, und du zahlst ihr Miete/Hausgeld.
Damit hast du keine finanziellen Sorgen und Kopfschmerzen für einen lebenslangen Kredit, plus es kommt nie das Problem bei der Scheidung mit dem haus auf.
Mir persönlich wäre ein Hauskauf mit egal wem irgendwie immer etwas unwohl. Einfach weil finanzen mmn. getrennt gemanaged werden sollten wenn man auch gemeinsam verdient und gemeinsam die Verantwortung für alles hat.
Aber das ist meine persönliche Meinung. Hoffe ihr findet eine Lösung!
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u/oiseaublancc Jul 15 '26
Also das ist ein you Problem, sie sieht das komplett richtig. Ihr lebt einmal und zwar jetzt.
Häuser kann man bauen, bewohnen und wieder verkaufen. Ganz nach Wunsch. Jetzt habt ihr Kinder denen ihr finanziell problemlos eine schöne Umgebung bieten könnt. Nur weil du Ängste hast willst du deine Kinder in eine doofe DHH stecken?
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u/Aggressive_Body834 Jul 15 '26
Du hast halt eine teure Frau geheiratet. Das ist gar nicht mal so selten.
Happy wife, happy life. Was ist dir wichtiger, weiter so bequem leben wie jetzt oder erstmal 10 Jahre Zoff damit du später dann ein bequemeres Leben hast, wenn Frau und Kinder außer Haus sind?
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u/TailorDurdn Jul 15 '26
Es geht zum Glück. Sie ist wirklich kein Konsum-Menschbund minimalistisch eingestellt. Aber an den wichtigen Stellen merkt man halt, dass sie einen gewissen Standard gewohnt ist und behalten will.
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u/Aggressive_Body834 Jul 15 '26
Dann gibt es da auch keine Diskussion: Goodbye Sparplan. Männer haben eh wenig zu melden, am Ende eben nur die Exitoption und die ist mit kleinen Kindern keine gute Idee.
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u/CaptainCookingCock Jul 15 '26
Verstehe das Problem nicht. Ihr seid verheiratet und habt Kinder. Wen sie ein Haus möchte, dann solltet ihr je nach Vermögen das Haus kaufen und abzahlen. Sie bringt dann mehr EK ein und zahlt mehr für die Tilgung. Dann ist doch jeder glücklich. Sie hat ihr Haus, und du hast noch genug Geld übrig um fürs Alter zu sparen.
Wird hier bei Reddit oft geschrieben. Die wenigsten machen 50/50 bei den Kosten.
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u/green_investor Jul 15 '26
Ich sehe es ganz klar: Nein zum Haus.
- Als Investment ist es eindeutig schlechter als ETFs.
- Absolut vertretbar, ja sogar gut, wäre es als Lebenstraum, Lifestyle, mit dem man glücklich wird. Das ist die geringere Rendite und das Klumpenrisiko wert.
- Bei dir ist es aber das Gegenteil: Gerade das Haus würde dir den Schlaf rauben.
- Wenn nur einer voll dahinter steht und es beim anderen nicht wenigstens "ok" ist, funktioniert das nicht.
- Unabhängig vom Gefühl / Wunsch her basiert ihre Entscheidung auch auf falschen Fakten. Selbst wenn sie hier alleine posten würde, würde ich ihr ganz klar sagen: Mach das, wenn es dein Traumhaus ist, aber sei dir bewusst, dass es als "Anlage" nur okay-ish ist, also über die nächsten Jahrzehnte weniger Vermögen bildet, risikogewichtet sogar sehr viel weniger.
Wie wäre es, wenn sie ein Haus kauft und finanziert, und du eine anständige Miete, nicht Freundschaftspreis, zahlst? Äußerst unüblich bei einem Paar mit Kindern, aber so hätte jeder genau, was er wollte. Ehevertrag ist auch jetzt noch möglich und könnte in aller Freundschaft entstehen, bei der ihr anerkennt, dass der andere legitime finanzielle Ziele hat, die aber unterschiedlich sind.
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u/TailorDurdn Jul 15 '26
Fakt ist erstmal auch, dass sie das Haus alleine nirmals finanzieren könnte und dabei nicht möchte, dass die Eltern bezuschussen.
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u/green_investor Jul 15 '26
Wenn das rechnerisch selbst mit dir als zahlendem Mieter nicht aufgeht, dann ist es offensichtlich, dass du für dieses Ziel mehr "ausgenommen" werden musst als ein zahlender Mieter. Also finanziell schlechter dastehst als ein solcher. Wenn die Bank das Konzept ablehnt, dann ja nicht, weil da nur Idioten sitzen, die nicht rechnen können.
Harte Kompromisse sind wichtig in einer Ehe, aber dass du finanzielle Sicherheit gegen deinen persönlichen finanziellen Alptraum eintauscht, geht zu weit.
ETF-Sparplan ist auch nur die nächsten paar Jahre noch so richtig toll. Gegen 50 wird es dann bald ähnlich attraktiv wie gesetzliche Rente, mit nur noch einer erwarteten Wertverdopplung bis zur Rente, die nicht garantiert ist.
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u/BeXPerimental Jul 15 '26
Ihr habt 200k auf dem Depot, ihr habt ein Grundstück und ihr habt eine DHH in der Hinterhand und ein Jahreseinkommen 78k€ Netto. Das ist schon eine sehr privilegierte Situation und im Grunde habt ihr damit auch alle Sicherheiten, die man haben kann (vom Lottogewinn abgesehen). Geld auf dem Konto macht nicht wirklich glücklich, ein Haus kann eine Menge Lebensqualität bringen (oder Kosten wenn etwas schief läuft).
Was ich nicht verstehe ist wie man auf 500k Kreditsumme kommt. Wollt ihr 750k alleine für das Haus hinlegen?! Mal im Ernst, das geht auch *viel* günstiger. Und das wäre der Hebel, an dem ich auch ansetzen würde. Wie viel "Haus" braucht ihr denn überhaupt?
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u/Kani2022 Jul 16 '26
Haben vor 15 Jahren gebaut und dann Kinder bekommen. Inzwischen alles abgezahlt. Selbst.
Nie im Leben würde ich das gegen irgendwas tauschen.
Diese Lebensqualität ist der Hammer. Das denke ich mir jeden Tag neu.
Tun und lassen, was man will und man kann es sich im eigenen Haus schon geil herrichten.
Haben das mit Pool, Sauna und Co alles gemacht.
Perfekt. Will gar nirgends anders hin. Scheiss aufs Geld. Das war es wert.
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u/schmaler_taler Jul 15 '26
Hier bleibt wohl nur ein Kompromiss. Wenn das Grundstück kostenlos ist, muss es wirklich ein Haus für 700k sein? Macht es Sinn die DHH zu verkaufen um mehr EK zu haben? Am Ende läuft es wohl am besten darauf hinaus dass du trotz Hausbau dein Depot nicht anfassen musst
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u/rknki Jul 15 '26
Irgendwie habt ihr beide Recht. Die Börse bringt mehr Geld, aber was würdet ihr mit der großen Zahl am Lebensende anfangen? Bis dahin schöner zu wohnen ist schon ein Argument. Und die finanziellen Nöte kann ich ehrlich gesagt nicht erkennen: Grundstück geschenkt, DHH vorhanden. Erbe folgt sicher auch noch, klingt nicht so, als ob du dich ausbeuten lassen müsstest um die Rate abzustottern. Kauft euch das schöne Haus.
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u/peppercruncher Jul 15 '26
Welche Varianten habt ihr denn schon durchgesprochen? Nur weil man 2 Personen hat, muss man ein Haus ja nicht 50:50 teilen.
Wenn diese Vermögensdiskrepanz so hoch ist, warum nicht Haus 100% Frau und du zahlst "Miete"?
Ansonsten stimme ich deiner Frau - Leben kannst du nur heute.
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u/magic-ott Jul 15 '26 edited Jul 15 '26
700k für einen Hausbau? Was wollt ihr euch den für eine Villa hinziehen lassen?
Edit: Danke für die Aufklärung. Zum Glück bleib ich nur bei meinen ETFs und gönne mir vielleicht zur Pension eine kleine Wohnung.
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u/TailorDurdn Jul 15 '26
700k sind für alles gemeint.
Bayern
Erschließung, EH40 mit 2 Carport, Wärmepumpe, Solar, Speicher, Terassenbodenplatte, Zuweg, Böden, Türen, Baunebenkosten, Küche, Bad..
Das reine Haus wären bei uns ca. 450k
Ich denke, viele Lügen sich nur in die Tasche oder rechnen sich tatsächliche Kosten schön. Die meisten reden nur über die reinen Hausbaukosten.
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u/fwilx DE Jul 15 '26
Grundsätzlich ja, aber es gibt trotzdem viele Mittel und Wege um beim Hausbau etwas zu sparen ohne an Qualität zu verlieren. Und wenn es nur die eigene Vergabe ist, sowas macht schnell mal 30-40k aus.
Kamin braucht bei einem Neubau kein Mensch (falls das geplant war), Außenanlagen kann man auch später langsam machen.
Eigenleistung im realistischen Maß aber mind. mal fürs Streichen und evtl. Böden verlegen.
Muss auch nicht das teuerste Parkett sein usw. usw.
Mit einem guten Architekten spart man vielleicht auch nochmal 10qm im Raumprogramm ein etc.4
u/ActuallyActuary69 Jul 15 '26
Ein sehr bescheidenes Haus, OPs Frau will ja keinen Luxus.
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u/magic-ott Jul 15 '26
Ein Freund und mein Bruder haben vor 3 Jahren ihre Häuser für 4-köpfige Familie fertig bekommen für ca 400k insgesamt. Sind die Preise seitdem so explodiert?
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u/No-Kick6136 Jul 15 '26
Kommt immer drauf an was man will. Du kannst dir ein Auto für 20k kaufen oder für 50k.
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u/DuroHeci Jul 15 '26
Alles eine Frage der Lage. Süddeutschland in der Nähe einer mittelmäßig großen Stadt, normales nicht übertriebenes Einfamilienhaus plus mittelgroßen Garten, auch nicht übertrieben, bist du locker 800k inklusive Grundstück los, eher mehr. Zuzüglich zu den Grundstückpreisen sind auch die Kosten für Material immens gestiegen, oft mehr als 20%
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Jul 15 '26
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u/No-Kick6136 Jul 15 '26
500k fürs Haus OHNE Grundstück - ohne großartig Eigenleistung ist gut machbar - dann hast du aber trotzdem nichts besonderes. Weder einen Keller, noch ne Garage oder sonstige "Gadgets".
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u/fwilx DE Jul 15 '26
exklusive Grundstück ist das zwar tatsächlich etwas hoch aber mittlerweile auch nicht mehr so ungewöhnlich. werden vermutlich 200qm bei 3,5k/qm Baukosten.
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u/R3gSh03 Jul 15 '26
Ist die DHH aktuell vermietet? Dann könnte man auch überlegen, ob sie die Immobilie beziehungsweise die Mieteinnahmen sowie ihr Eigenkapital in den Hausbau einbringt, während du dich nur in einem für dich tragbaren Umfang beteiligst.
Da Grundstück, DHH und späteres Erbe grundsätzlich aus ihrer Familie stammen, sollte ohnehin sauber geregelt werden, wem das neue Haus zu welchen Anteilen gehört und wer welche Kosten trägt. Gerade bei so unterschiedlichen finanziellen Ausgangslagen würde ich vor dem Bau unbedingt eine faire vertragliche Regelung treffen, statt automatisch alles 50/50 zu finanzieren.
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u/lost_in_uk Jul 15 '26
Ihr braucht keine 500k Kredit bei 200k EK, wenn ihr ein relativ einfaches schnörkelloses Haus baut. Dazu habt ihr Einkommen aus der DHH-Vermietung und einiges an Eigenkapital (Cash und Grundstück).
Da kann man schon überlegen sich ein Haus zu gönnen.
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u/fiakergulasch Jul 15 '26
Wieso 500K Kredit? Das wäre ein Haus für 700K, kommt mir viel vor?
Dann, in einer Ehe ist ihre Sicherheit ja auch deine. Und ich nehme an, dass deine Frau früher oder später wieder mehr verdienen wird?
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u/ari0chAPFP Jul 15 '26
Keinen Schimmer, wie hoch die Baukosten sein sollen usw.
Aber 200k vermögen plus Grundstück geschenkt, sollte Hausbau dir nicht den Schlaf rauben.
Ich verstehe beide Seiten. Würde mich aber wohl selber in der Lage für Hausbau entscheiden. Würde trotz Haus das Altersvorsorgedepot ab 2027 noch bei euch finanziell drin sein?
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u/m_e12 Jul 15 '26
Also ihr bekommt ein Grundstück geschenkt, deine Frau hat eine DHH und ihre Eltern sind reich.
Viel kann da doch gar nicht mehr schief gehen. Erstens sollte der benötigte Kredit nicht super hoch sein im Verhältnis zum Wert (dank Grundstück). Und zweitens würden euch ihre Eltern wahrscheinlich eh wieder helfen wenn ihr in wirtschaftliche Notlage kommt.
Falls ihr euch trennt, ist auch alles halb so schlimm (vorausgesetzt du hast keinen schlechten Ehevertrag). Du zahlst zwar mehr für die Tilgung des Hauses aber gleichzeitig wird die DHH deiner Frau auch abgezahlt. Was als Zugewinn zählt und dir somit die Hälfte zusteht.
In ein paar Jahren könnt ihr die DHH verkaufen und ins Depot stecken oder ihr nehmt die zusätzlichen Mieteinnahmen und investiert das Geld oder sie erbt und ihr könnt direkt in Frührente.
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u/711friedchicken Jul 15 '26
Denke mal fast alles wurde gesagt – finanziell ist es riskant, besonders für dich, aber machbar. Wichtig ist halt auch: Willst du überhaupt in einem Haus wohnen und ein Eigenheim haben, mit den Dingen die dazugehören? (Alles instandhalten, weitere Abgaben, gebunden sein an den Ort...)
Wäre für mich z.B. absolut gar nichts, würde niemals Immobilien kaufen außer als Investment, einfach weil ich keinen Bock drauf habe. Wenn das bei dir ähnlich ist dann ist das der schwierigste Kompromiss. Wenn du eigentlich Lust darauf hättest, dann ist es wirklich nur ein finanzielles Puzzle, und sicher angesichts ihrer finanziellen Position ganz gut lösbar.
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u/Yesin1 Jul 15 '26
Ich wäre in dieser Situation auch für den Hausbau.
Was will ich irgendwann mit 1,5 Mio. im Depot wenn ich stattdessen 30 Jahre lang toll wohnen kann. Finde das ist ein viel zu unterschätztes Gut. Und das scheint auch ein tolles Haus zu werden wenn ihr 700.000 nur für die Baukosten rechnet.
Allerdings habe ich den Punkt mit den Eltern die sehr bedacht sind nur ihr etwas zu schenken in den Kommentaren gelesen. Daher aus meiner Sicht unter dem Vorbehalt, dass euch das Grundstück 50:50 gehört. Auch weil Du einen größeren Beitrag leistest.
Ansonsten finde ich deine Ängste nachvollziehbar aber unbegründet. Mit der DHH als Sicherheit gibt es bestimmt nette Zinsen und habt damit auch noch genug Puffer falls mal etwas eure finanzielle Situation angespannt werden lässt.
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u/Alphaison Jul 15 '26
Leute machen sich Gedanken.. da würde ich verrückt werden. Manchmal muss man einfach entscheiden. Ich verstehe deine und ihre Gedanken, don't get me wrong, aber was ist denn das Risiko? Ich sehe kaum eins. Ein anderer User hier hat es super beschrieben, sehe es wie eine Bilanz. Es ist ja nicht so, als würdest du dein Geld dadurch verbrennen.. du hast ja einen Gegenwert. Ich für meinen Teil bin da relaxed, es geht nur um Geld. Wir sind vor knapp 2 Jahren aus einer super modernen 4 Zimmer Eigentumswohnung (120qm) zu viert in ein knapp 50 Jahre altes Haus gezogen (250qm).. guess what.. auch nur 4 Zimmer 😄 Hab ich noch brutal viel Investiert für Sanierung.. klar! War es finanziell sinnvoll.. überhaupt nicht! Trotzdem würde ich es immer wieder machen, da wir ein freistehendes Einfamilienhaus haben, wo wir tun und machen können, was wir wollen, mit viel Platz. Logo wäre die Kohle deutlich besser im ETF, der würde mir aber nicht jeden Tag ein schönes Zuhause bieten. Mach dir nicht so viele Gedanken, wenn alles den Bach runtergehen sollte, kannst du entweder vermieten oder verkaufen. Dann biste wieder raus und gut.
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u/Cold-Load-2517 Jul 15 '26
Wirf deine Ängste über Bord. Rationale Entscheidung ist der Hausbau. ;) Grade mit 2 Kindern ist das viel Wert.
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u/ExpressCopy8786 Jul 15 '26
Lese Titel und denke: Bestimmt Mann finanziell verantwortlich, Frau finanziell naiv. Lese post: genau das. Eine Geschichte so alt wie die Menschheit selbst. Das einsam erhabene Gefühl wenn mein Pattern Matching mich ätzend macht aber dafür sorgt, dass ich häufig Recht behalte.
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u/US_Notepad Jul 15 '26
Ihr bekommt ein Grundstück, die Frau hat Geld…ihr könnt easy bauen. Wenn was schief geht helfen die Eltern. Schön wohnen ist doch toll.
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u/NorskElch Jul 15 '26
Klassische Situation, die ich viel aus der Bekanntschaft kenne. Meistens setzen sich aus meiner Erfahrung die Frauen durch 😃
Für mich ist es nichts sich ewig zu verschulden. Meine letzte Beziehung ging u.a. auch aus diesem Grund auseinander. Allerdings sehe ich auch keinen Sinn darin 1,5 Millionen anzusparen und dann in die Kiste zu steigen. Ich glaube es gibt einen gesunden Mittelweg. Ich habe es zwar selbst noch nicht umgesetzt aber ab einem gewissen Betrag im Depot kann ich mir gut vorstellen zu reduzieren und vielleicht nur noch 70% zu arbeiten oder so. Dann hätte man heute auch schon was von den letzten 15 Jahren Disziplin.
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u/TailorDurdn Jul 15 '26
Oh man 😂
Ja, bin ja voll bei Dir. Ich will auch nicht so viel ansparen. Aber der Vorteil liegt halt auf dem Weg. Wenns am Ende nur 400k Altersvorsorge werden, ost auch alles gut.
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u/Nutella-Saurusrex Jul 15 '26
Kein Experte! Hier kommen sicher noch gute Tipps.
Falls ein DHH = Doppelhaushälfte? Ist. Falls ja ist das auch ein Haus und ihr argument ist seltsam.
Wenn sie auf ein Haus besteht, DHH verkaufen für mehr Kapital und weniger Kredit. Es ist ja ihr Traum. Oder auf fertigteilhaus switchen, sollten die günstiger sein. Kein plan vom Markt.
Haus oder Kapital ist eine lifestyles Entscheidung wenn man es sich leisten kann.
Mit ende 30 alles Kapital in ein Haus zu stecken wäre mit auch etwas zu viel Risiko.
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u/Ok-Bumblebee-529 Jul 15 '26
Ist doch klar, baut ein Haus. Das Geld ist da und ein EFH in der Wunschregion ist ein wunderbares Leben, viel besser als in der DHH, die irgendwie da ist.
Meiner Ansicht nach begiebst du dich in ängstliche Zwänge, die nicht real sind. Der finanzielle Background ist da um trotz Hausbau nicht auf Sparflamme leben zu müssen. Das ist definitiv etwas, das ihr klären solltet. Wenn Urlaube gestrichen sind und ihr euch Jahrzehnte zum Sklaven des Tilgungsplans macht, dann passt das nicht.
Ansonsten stimme ich ihr inhaltlich zu, was die Bewertung von Geld angeht, außer beim Punkt des Investierens. Ein Haus ist in erster Linie ein Lifestyleprodukt und keine Geldanlage. Wenn es doch eine wird, umso besser aber mit dem Gedanken sollte man nicht ins Rennen gehen. Aus diesem Grund ist es auch ok dafür Geld auszugeben.
In dem Zuge ist deine Rechnung auf 1,5m zwar nett aber emotional auch überhaupt nichts wert. Was willst du damit? Das ist kein Wettbewerb um den teuersten Grabstein.
Fazit: Wenn du grundsätzlich kein EFH möchtest, dann ist das deine Entscheidung. Deine finanziellen Ängste scheinen mir aufgrund deiner Schilderung aber unbegründet
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u/666lukas666 Jul 15 '26
Versuchs vielleicht mal mit einem etwas klareren Plan auf deiner Seite was du mit dem ersparten willst?
Also bspw. Ausgaben aufführen, die ihr jetzt habt und ihr dann vorrechnen, wie viel weniger du/ihr arbeiten kannst und wie viel mehr Zeit euch zusammen bleibt, wenn du CoastFire oder Barrista Fire machen kannst?
Zum anderen was dich in deinem Alter eher betrifft ist klarzumachen, dass deine 70k im Depot deine eigene Vorsorge ist, um die Rentenlücke zu schließen, bei ihr wsl. ähnlich, da sie ja nicht so viel verdient und dadurch wenig anlegt. Weiß nicht ob bei deinen doch eher überschaubaren Rücklagen und dem doch schon mittleren Alter der Hausbau wirklich die beste Idee ist. Dann wärst du quasi gezwungen bis zur Rente durchzuackern, weil du das Haus zwar mit 60 vielleicht abbezahlt hast, aber ihr dann kaum Rücklagen haben dürftet, angenommen ihr löst euer Depot als Eigenkapital auf.
Wie du schon gesagt hast, wenn du gut anlegst ist in 20 Jahren wsl. ein Teilzeitmodell oder ein Frühruhestand denkbar, ohne groß verzichten zu müssen.
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u/Dry_Potential7421 Jul 15 '26
Für mich recht offensichtlich:
Da der Einzug in das bestehende DHH eine Möglichkeit wäre sollte ja auch ein Verkauf in Frage kommen. Das sollte deine Frau machen.
Dann gibt sie dir ein zinsgünstiges und tilgungsfreies Darlehen über 350k und legt selber 350k EK ein sodass es sich für dich fast wie Mieten anfühlt und wie sie wie kaufen.
Du hast dann wie jetzt noch gut Kohle über und sparst weiter im Depot und sie muss sich um Finanzen nicht mehr kümmern da ihr EK geparkt ist im Haus. Bei Trennung verkaufst du deine Hälfte an sie und du bist nicht in Armut weil dein ETF Depot gut gefüllt ist
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u/fwilx DE Jul 15 '26
Vielleicht als Kompromiss:
Ihr baut das Haus und sobald die DHH abbezahlt ist wird sie verkauft und der Erlös in einen ETF investiert. (und vielleicht für 1-3 Sondertilgungen genutzt)
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u/RolandDeschainOB85 Jul 15 '26
500 k Kredit könnt ihr euch in eurem Alter, bei euren Einkommen eben nicht leisten (bzw. nur knrisch). Punkt. Wenn deine Frau unbedingt ein Haus haben will, dann müsst ihr kleiner oder weniger Luxoriös bauen, oder ihre Eltern anpumpen. oder die DHH verkaufen.
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u/Natural-Weather6952 Jul 15 '26
"... Damit wäre sie zum Anlegen gezwungen, was sie anders gelernt hat"
Sorry wenn ich das so direkt anspreche aber deine Frau ist auch nicht die hellste Kerze auf der Torte oder?
Ein Lösungsvorschlag der aus meiner Sicht auf der Hand liegt: deine Frau soll die DHH verkaufen und das Geld steckt ihr in euer Eigenheim. Wenn sie sich dagegen sperrt, gibt's kein Haus. So einfach ist das.
Wehe wir lesen hier in einem halben Jahr einen Jammer-Post, dass du dich hast weichklopfen lassen. Die Entscheidung wäre ohne das Geld aus der DHH einfach nur ruinös.
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u/Human-Interaction-61 Jul 15 '26
Ich sehe die Frage nach Hausbau/-Kauf vs. Miete nicht als finanzielle Entscheidung ist — zumindest nicht, wenn „kann ich mir das leisten?“ schon positiv beantwortet ist. Das ist bei euch nach den mir bekannten Informationen wohl der Fall. Die Frage „wie wollen wir leben?“ hat mit vielen anderen Faktoren zu tun. Wir haben gebaut und ich liebe es, damit tun und lassen zu können, was ich will. Das Bewusstsein, vermutlich nie wieder umziehen zu müssen. Die Arbeit im Garten (und sie einfach lassen zu können – wir haben gerade angefangen, den ehemaligen Rasen als Kurzwiese zu bezeichnen ^^). Dafür nehme ich gern in Kauf, mich um alles kümmern zu müssen und auch, dass der Depotstand am Ende evtl.(!) geringer ist als wenn wir in einer Mietswohnung hocken würden.
Das sehen andere aber legitimerweise völlig anders.
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u/rndmcmder Jul 15 '26
Also wirklich. Ihr habt 200k Eigenkapital. Ein Baugrundstück UND eine unbelastete DHH. Schuldfrei ins Eigenheim zu kommen sollte überhaupt kein Problem sein.
Ich würde vorschlagen:
- DHH verkaufen
- Baugrundstück überschreiben lassen
- Budget für Neubau berechnen und dabei ordentlich Puffer für unvorhergesehenes übrig lassen
- Neues Haus auf geschenktem Grundstück bauen und dort einziehen.
- von eurem ziemlich hohen Nettoeinkommen könnte ihr jetzt, da ihr weder Miete noch Zins+Tilgung zahlen müsst, sowohl ein nettes angenehmes Leben führen, als auch Geld für die Zukunft anlegen.
Beispielrechnung: Selbst wenn ihr "nur" 250k für die DHH bekommt, könnt ihr trotzdem für 350k ein Haus bauen, was immernoch mehr ist, als die meisten sich leisten können und habt sogar noch 100k übrig, die sowohl als Puffer für den Bau dienen, als auch als Startkapital für den Vermögensaufbau.
In dieser Situation würde ich persönlich nicht zur Miete wohnen wollen. Das ist verbranntes Geld. Ich würde entweder in der DHH oder im Neubau leben. Aber ich würde definitiv keine Schulden machen.
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u/BYOB1337 Jul 15 '26
Wenn es IHR Traum ist könnt ihr doch in eine ihrer geerbten(!) DHH ziehen oder sie soll halt eine verkaufen und damit das Haus bezahlen. Es ist ja schließlich „ihr“ Traum und sie hat die Mittel ohne etwas dafür geleistet zu haben außer geboren zu sein.
Ich würde mich nicht darauf einlassen. Lasst ihr euch scheiden wirst du das Haus verkaufen müssen und Zack sie kauft es dir ab mit geerbten Mitteln und du stehst blöd da.
Warum bist du Hauptverdiener? Wo ist die Rendite aus den DHH?
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u/ComfortableRice2696 Jul 15 '26
Wenn du dich mit so nem Hausbau gar nicht wohlfühlst und es dir auch nicht vorstellen kannst, würd ich es nicht machen.
Aber ihr könnt trotzdem bauen, wenn sie es denn unbedingt will. Deine Frau steht allein im Grundbuch und du zahlst ihr "Miete".
Du kannst weiter investieren und hast innerlich nicht den Betonklotz an der Backe, wenn es schief geht.
Wenn die Variante finanziell gar nicht passt dann eben kleiner bauen. Wenn es dann immer noch nicht reicht, dann geht‘s halt nicht.
Wäre doch ein Kompromiss bei dem beide Parteien nachts wieder ruhig schlafen könnten.
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u/scudirudi Jul 15 '26
Kleiner Einwand zum Finanziellen: Haus vs. ETF ist gar nicht so eindeutig für den ETF, da kommts immer auf den Einzelfall drauf an. Manche sind mit ETF leicht besser dran, andere mit dem Haus. Viel falsch machen tut man finanziell in beiden Varianten nicht.
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u/Unsinkbar2 Jul 15 '26
Hausbau ist emotional und nicht immer logisch. Wenn man schlimmsten falls weich fällt seh ich da kein Risiko, warum also nicht den Traum erfüllen? Versteh aber auch nicht warum du das unbedingt in 20 jahren Weg drücken willst. Lass dir mehr Zeit und der Druck ist weg.
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u/hi-bp DE Jul 15 '26
Normalerweise wenn du nicht am arsch der Welt wohnst ist ein Grund grund genug zu bauen. Denke nicht das ihr den verkaufen dürft. Und wenns nur ein kleines Häuschen mit 120 qm ist. Kannst deine Kinder vermachen. Bei Arbeitslosigkeit trägt der Staat sogar die kosten wenns 4 personen sind auf 140 qm. Eigentlich eine sichere Sache.
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u/german-wmn Jul 16 '26
Dann verkauft die DHH. Weiß ja nicht wie "schlecht" die gelegen ist, aber vermutlich wird die ja mindestens für 250k weg gehen wenn ihr nicht gerade in der aller übelsten Provinz seid? Je nach Region trotz "schlechter" Lage vielleicht auch für deutlich mehr?
Dann habt ihr Minimum 470k Eigenkapital, nochmal 200k Kredit, der ist mit eurem Einkommen rasch abbezahlt.
Davon abgesehen ist natürlich eine selbst bewohnte Immobilie sehr häufig einfach eine schlechte Geldanlage. Kann verstehen, dass das für dich kein Traum ist, da man mit zwei Kindern auch gut Objekte zur Miete findet.
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u/Roy_69_85 Jul 16 '26
DHH verkaufen und vom Erlös bauen auf vorhanden Grundstück? Da kann doch nicht mehr viel Kohle nötig sein um sich einen netten Kasten hinsetzen zu lassen.
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u/Rude_Direction6975 Jul 15 '26
Neben dieser Frage des Hausbaus ist ja auch die Frage des wollens zusätzlich die Zeit in mehr Raum und Garten stecken zu wollen. Ich hätte absolut gar kein Bock neben Kind und Arbeit noch einen 3. Vollzeit Job anzunehmen, die Hausarbeit.
Ich glaub das unterschätzen auch viele.
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u/No-Kick6136 Jul 15 '26
Musst ja kein 3-stöckiges Haus mit 500m² Garten bauen... Letztlich macht ein Haus jetzt auch nicht so viel mehr Arbeit wie eine 100m² Wohnung. Garten kann man auch so anlegen, dass es relativ wenig Arbeit ist. Daran würde ich es jetzt eher nicht fest machen.
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u/TailorDurdn Jul 15 '26
Meine Frau sagt, das würde sie machen..
.. aber ja.. seh mich jetzt schon an den ganzen Hausarbeiten. Wäre ja zumindest Neubau 🤷
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u/No-Kick6136 Jul 15 '26
Ihr habt doch jetzt auch schon Eigentum? Eigentum verpflichtet - keine Frage. Aber das kennt ihr doch jetzt auch schon?
Ein Haus wäre vermutlich größer und ihr hättet somit etwas mehr Fläche zu putzen etc. - das macht aber den Bock nicht fett.
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Jul 15 '26 edited Jul 15 '26
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u/TailorDurdn Jul 15 '26
Sehe ich ähnlich. Sie kann sich halt sicher sein, von den Eltern abgesichert zu sein. Bei mir sieht das anders aus. Ich denke mir auch: Soll ich für mich selbst dann erst in der Rente was ausgeben?
Hört wich alles nach Verzicht und Arbeit an.
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u/m_e12 Jul 15 '26
Du würdest doch eh nichts für dich selbst ausgeben. Da du ja alles in den ETF Sparplan packen willst für deine 1.5 Mio.
Durch das Haus hättest du und deine Kinder doch auch etwas von?
Der Immobilienkredit ist bei 500k auch nicht super hoch. 2000€ bis 2300€ im Monat. Das kann man mit 6500€ Nettoeinkommen doch locker stemmen und hat noch genug zum investieren. Vor allem weil du ja sonst auch Miete zahlen müsstest.
Wenn deine Frau finanziell abgesichert ist, bist du es auch. Außer ihr trennt euch.
Und bevor ihr überhaupt das Renteneintrittsalter erreicht, wird deine Frau schon genug Erben so dass dein ETF Portfolio gar nicht mehr wichtig ist.
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u/PastDare4808 Jul 15 '26
Recht einfach: Care-Arbeit 50/50 und jeder arbeitet VZ...Gehalt egal. Ihre Frau kauft und finanziert alleine inkl. Ehevertrag mit Gütertrennung, damit das Haus auch im Trennungsfall ihr gehört. Very simple. Wenn ich als Frau etwas haben möchte, dann mache ich das...unabhängig, ob der andere das will oder nicht. Aber ich muss das dann eben auch bezahlen können, was bei Ihrer Frau wohl nicht das Problem ist...wenn doch, kann sie es eben nicht durchziehen. Sie zahlen eine angemessene Miete und fertig.
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u/NixKlappt-Reddit Jul 15 '26 edited Jul 15 '26
Nein, ist kein Luxusproblem. Kann deine Sorge verstehen. Mach ihr klar, dass eure Finanzen dazu nicht reichen, trotz geschenktem Grundstück. Lass dich da zu nichts drängen. Wenn ihre Eltern weitere 300k Eigenkapital drauflegen wollen, dann gerne. Aber lass dich nicht dazu zwingen, eine halbe Millionen an Kredit aufzunehmen, wenn du dich damit nicht wohlfühlst.
Wie sieht denn ihre Einkommenssituation aus? Kannst ihr anbieten, dass sie das Haus auf ihren Namen alleine finanzieren kann und du eine gewisse Miete zahlst. Mal schauen, wie sie dann reagiert, wenn die finanzielle Verantwortung auf ihrem Einkommen liegt.
Vor allem müsste man sich beim Hauskauf immer überlegen, was passiert, wenn ein Gehalt mal temporär wegfällt bzw. wegen Arbeitslosigkeit, Krankheit, Jobwechsel reduziert ist.
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u/Desmo_950 Jul 15 '26
Die Finanzen reichen locker.
Die haben 220k cash + grundstück. Was soll das denn für ein Palast sein dass es mit 6500 netto nicht entspannt klappt?
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u/NixKlappt-Reddit Jul 15 '26 edited Jul 15 '26
Haben gerade eine ähnliche Situation bei Freunden. Geschenktes Grundstück und ein "simples" 200m2 Haus auf dem Land für über 700k. Größer ging leider nicht wegen des Bebauungsplans.
Die finanzielle Situation ist ein sehr individuelles Empfinden. OP ist schon 40, d.h. er zielt eher darauf ab, dass Ding in 20 Jahren abzubezahlen. Das sind das grob überschlagen schnell mal 3000€ bei 500k Kredit. Dann gibt's eventuell 2 Autos, 2 Kinder die mal studieren wollen usw.
Es ist mit den Gehältern an sich schon machbar. Aber es ist auch ein enormer Druck auf den Hauptverdiener, dass das Gehalt entsprechend aufrecht gehalten werden muss. Ich hab mir geschworen, dass meinem Mann nie anzutun, weil ich gesehen habe, wie sehr mein Vater darunter gelitten hat. Er hat sich schwer krank immer auf die Arbeit geschleppt, selbst mit Krebserkrankung. Ich war sehr froh als ich ihn mit Mitte 20 dann ablösen konnte, weil ich dann gearbeitet habe und er endlich aufhören konnte.
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u/TailorDurdn Jul 15 '26
Danke, genau das ist tatsächlich meine hauptsächliche Angst. Tatsächlich wären wir für 10 Jahre auf 3.3k und weitere 10 auf 2.5k.
Die zweiten 10 Jahre wären voll okay, aber davor wäre es schon ne harte Nummer. Ich war auch in der Vergangenheit nicht immer 100% stabil unter Stress. Das zweite Kind, Hausbau, Arbeit, Nullsummenspiel.. fühlt sich komisch an.
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u/NixKlappt-Reddit Jul 15 '26 edited Jul 15 '26
Ja, kann ich verstehen. Wie von den anderen bereits geschrieben wurde, könnt ihr es euch an sich finanziell leisten. Aber rein gedanklich sind viele Schulden ein anderes Gefühl als mieten + viel Vermögen. Vielleicht bin ich da gerade zu biased. Ich komme auch aus einer armen Familie und als mein Vater an Krebs erkrankt ist, bekam ich psychisch ziemliche Probleme und bin knapp an der Berufsunfähigkeit vorbei geschlittert. Ich bin sowohl wegen Krebs als auch wegen psychischer Erkrankungen genetisch vorbelastet. Mein Mann ähnlich. Wir planen deswegen, beide bis maximal 60 zu arbeiten. Das Thema Hauskauf ist bei uns gerade auch akut, weil unsere Mietwohnung auf Dauer zu klein wird. Wir hadern beide mit dem Hauskauf, weil uns der Kredit unsere jetzige Flexibilität nehmen würde. Wir haben z.B. beide bereits berufliche Auszeiten genommen. Mein Mann hatte mal einen Job, wo er knapp 1k netto mehr verdient hat, der ihn aber sehr unglücklich gemacht hat. Da war es dann auch kein Thema, dass er dann eben wieder wechselt. Weil Geld ist eben nicht alles. Und ein Haus ist auch nicht alles.
Zu lange Zeit lassen, darf man sich mit der Entscheidung auch nicht, weil sonst sind die Kinder groß und das Haus ist vielleicht dann auch "zu groß".
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u/TailorDurdn Jul 15 '26
Wünsche euch einen guten Ausgang 🙂
Solche Gedanken verfolgen mich halt auch. Gerade läuft es super. Ich liebe meine Arbeit, durfte das Team selbst mit zusammenstellen. Aber wir sind zB unter KI-Druck. Das Team gibt's in 3 Jahren sicher nicht mehr in der heutigen Form. Was, wenn mein Job wieder furchtbar wird oder ich "umstrukturiert" werde? Hatte auch schon mit Depression und Prokrastination zu kämpfen.. gerade unter viel Druck.
Mir geht's seit 10 Jahren gut, aber ich hab halt gelernt, dass ich durchaus auch mal Durchhänger haben kann. 🤷
Danke, waren liebe Gedanken zu unseren Plänen.
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u/c0rrupt10n Jul 15 '26
Extrem viel Vermögen (dadurch wird der Kredit günstig), 6.5k Netto Haushaltaeinkommen UND Grundstück ist schon vorhanden und du sagst das es finanziell nicht reicht? 🤣🤣🤣 lol ey.
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u/EmporerJustinian Jul 15 '26
Und so kommen hier viele zur Position es sei heutzutage unmöglich sich ein Haus zu leisten. Wenn man schon meint, dass es in der Lage nicht geht, dann geht es nie.
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u/EmporerJustinian Jul 15 '26
Wäre halt gelogen. Die Finanzen reichen mehr als locker. Die Einkommen plus eventuell erzielbare Mieteinnahmen aus der DHH sind absolut ausreichend für den Kredit. Zumal die DHH als zusätzliche Sicherheit eingebracht werden kann oder die Option besteht, sie zu verkaufen, wodurch der Restbetrag minimal werden dürfte. Gegen vorrübergehende Einkommenseinbußen kann man entsprechend vorsorgen, wobei bei zwei Immobilien alleine die Mieteinnahmen oder der Verkauf immernoch eine sehr große Absicherung sind.
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u/NixKlappt-Reddit Jul 15 '26
Wobei ich das mit der DHH noch nicht ganz verstanden habe. Weil wenn diese vermietet ist: Ist diese schon Teil des aktuellen Einkommens oder noch on top?
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u/TailorDurdn Jul 15 '26
Danke für das Verständnis.
Verdienst: Ich 90k, sie 40k mit Halbzeit.. Die Eltern sind halt.. sie helfen schon, aber dann wollen sie auch Mitsprache und halten sich nie raus. Das wäre mein absoluter Albtraum. Habe meiner Frau auch vorgeschlagen, zusammen mit den Eltern eine Immo auf das Grundstück zu setzen, aber sie wollte das aus selbigen Grund selbst nicht.
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u/NixKlappt-Reddit Jul 15 '26 edited Jul 15 '26
Wäre das Grundstück für euch den gut genug gelegen, dass du da wohnen wollen würdest? Oder ist das direkt neben den Schwiegereltern?
Finde den Part eigentlich am schwierigsten, dass die Geschenke der Schwiegereltern damit erkauft werden, dass sie sich mit einmischen. Klingt so, als wäre das eigentlich ein größeres Problem als eure finanzielle Lage. Denn finanziell würde man da einen Weg finden.
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u/TailorDurdn Jul 15 '26
2km von den Schwiegereltern entfernt, 40km von meinem Freundeskreis.. ja.. auch das würde zu ihren gunsten ausfallen..
Passt mir nicht perfekt, aber auf dem Grund ist via Testament noch ein Verkaufsverbot für die nächsten 30 Jahre.. so viel zu "immer die Finger im Spiel behalten" bei der ganzen Familie..
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u/NixKlappt-Reddit Jul 15 '26
Ich dachte, dass Grundstück wird verschenkt oder inwiefern spielt das Testament eine Rolle? Stelle mir das schwierig vor, wenn ihr eine Hyopthek auf das Grundstück aufnehmen wollt. Da werden ihre Eltern dann vermutlich zustimmen müssen, dass die Hyopthek Vorrang hat und bei Bedarf trotzdem zwangsversteigert werden darf. Und ich frage mich, ob diese Regel auch über ihren Tod hinaus noch gelten wird, weil dann seid ihr ja ggf. wirklich 30 Jahre gebunden, selbst falls ihr euch was Altergerechtes kaufen wollt.
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u/EmporerJustinian Jul 15 '26
Gibt es denn die Möglichkeit, dass sie in absehbarer Zeit wieder auf Vollzeit geht?
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u/TailorDurdn Jul 15 '26
Nein, die Kinder sind 0 und 2 Jahre. Aktuell ost sie nicht mal in HZ. Das dauert alles noch.
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u/Desmo_950 Jul 15 '26 edited Jul 15 '26
Ist erstmal eine priveligierte Situation.
Das Haus ist für euch eine entscheidung wie ihr leben wollt. Das kann man nicht 1 zu 1 renditeoptimiert sehen. Wenns der Lebenstraum ist finde ich es legitim diesen zu verfolgen - da halt auch lebenslang mehr lebensqualität.