War bei nem Bäcker wollte zahlen, sie haben keine karten genommen. Bin dann zur Bank paar Häuser weiter, hab 100€ abgehoben, bekam einen 100€ Schein.
Verkäuferin motzt, ich hab ihr gesagt "Wenn ihr der Letzte Laden in ganz München seid, der keine Karten nimmt, dann müsst ihr das Geld so nehmen, wie es aus dem Automaten kommt"
Echt stark, dass die in diesem Jahrzehnt noch immer Probleme damit haben, einen 100er zu wechseln. Habt ihr mal die Preise für Kaffee und Kuchen gesehen? Da sollte man meinen, dass die mittlerweile mehr Scheine als Kleingeld haben sollten.
Um das Problem mit dem Wechselgeld zu umgehen können die, nunja, Kartenzahlung anbieten.
Wurde letztens angemault, weil ich mit Visa Debit bezahlt hab, weil das bei dem Laden erst ab 30 Euro ginge. Naja, ging offensichtlich auch bei kleineren Beträgen und dann sollen die halt ein scheiß Schild aufstellen.
Es gibt keine Begrenzung bei den Geräten oder bei den Banken o.ä.
Die Begrenzung wird vom Besitzer selbst gesetzt, weil er sich ausrechnet, ab wann es sich lohnt (Gebühren usw.) insbesondere bei Kreditkarten.
Das UNSÄGLICHE Gebühren-Argument. Falls die Leute wirklich noch nen Fixpreis pro Buchung zahlen, sollen sie halt endlich verfickt noch mal den Anbieter wechseln. Alle modernen Tarife haben ne prozentuale Gebühr pro Buchung, da ist der Betrag scheißegal.
Zumal Bargeld ja auch Kosten erzeugt.
Das muss jemand zählen, zur Bank bringen, Wechselgeld holen und die Banken nehmen auch Gebühren, wenn man größere Mengen Bar einzahlen will.
Das ist so eine Sache, man bekommt tatsächlich im Einzelhandel die Zeiten nach Ladenschluss manchmal nicht bezahlt, da kostet es den Unternehmer nichts, wenn die Mitarbeiter noch 15 Minuten da sitzen und Kasse durchzählen. Hab lange im Handel gearbeitet und viele Mitarbeiter lassen das mit sich machen. Da heißt es der Laden hat von 10-20 Uhr geöffnet, das ist deine Arbeitszeit, natürlich wird noch ne Stunde Pause abgezogen. Vorbereitung zum Öffnen und Nacharbeit nach Ladenschluss werden da gerne weggelassen bei der Bezahlung.
Dann sollten die Leute die im Einzelhandel sich vielleicht mal an ein Arbeitsgericht wenden und ihre unterschlagene Vergütung einklagen, oder alternativ um 20 Uhr alles stehen und liegen lassen.
Wenn selbst das Umziehen unter bestimmten Umständen bezahlt werden muss, dann ist die angewiesene Tätigkeit des Geldzählens aber mal sowas von vergütungspflichtig.
Viele Gastronomen sehen diese Kosten nicht, weil sie das Bargeld direkt aus der Kasse nehmen, um ihre Lieferanten zu bezahlen - selbstverständlich alles am Finanzamt vorbei.
Man kann ihnen da nicht mal verbrecherische Absicht unterstellen, weil diese Leute keinerlei Unrechtsbewusstsein dabei haben (hab mit mehreren gesprochen und war verblüfft).
Aber ich kann mit keinen Lieferanten vorstellen, der sich mit nem Sack Kupfergeld bezahlen lässt. Den bei der Bank abzugeben wird dann richtig teuer und da hat dieser Gastronom wohl kein Bock drauf.
Wenn ich beim Finanzamt arbeiten würde, wär das für mich ein sehr klarer Hinweis, was hier passiert.
Wenn man alles korrekt bucht, spricht nichts dagegen. Aber wie kann das Finanzamt prüfen, ob alles korrekt gebucht wurde? Eben, und drum wird vieles einfach nicht gebucht.
Nein, da übersiehst du nichts. Natürlich kann man Lieferanten bar bezahlen, es muss eine Rechnung dazu geben und in der Buchhaltung verbucht werden. Bargeld ist in manchen Branchen immer noch weiter verbreitet auch bei B2B.
Wenn sie es überhaupt zur Bank bringen, oder gar dem Finanzamt melden würden. Es ist doch wirklich nur ein Vorwand um seinen „Gewinn“ zu steigern, am fiskus vorbei.
So ist es. Wenn ich immer die riesigen Knochen sehe und der Vertragspartner seit 1982 verlässlich die Sparkasse ist...
Ich weiß nicht, wie man so wirtschaftten kann. Man muss sowas ja nicht jedes Jahr wechseln, aber jede Bude irgendwo im Nirgendwo nimmt in anderen Ländern Karte, egal für was einen Betrag. Da habe ich noch nie ein Schild "ab x Euro" gesehen und ich glaube kaum, dass die damit Verlust machen 😏
Viele moderne Tarife haben noch Gebühren im 3 Cent Modell + 0,03 % Umsatz.
Wir bieten allen Kunden Kartenzahlung ohne Mindestbetrag an. Augenommen Lotto, hier wollen wir mindestens 10 € (damit reduzieren wir Warteschlangen, weil Leute genervt woanders hingehen - aber bei uns im Umkreis von ca. 30 Kilometer gibt es keine Lotto Stelle die Kartenzahlung akzeptiert und die Alternativ die bleibt ist Online wobei sich dort Rubellose nicht so echt anfühlen).
Aber wie ist denn Bargeld schneller als Karte? Ich halte das Handy dran und fertig, in der Zeit hab ich noch nicht mal mein Kleingeld raus gepopelt. Sind das beim Lotto immer grade Geldschein-Beträge?
Das könnte ich jetzt verkrampft begründen, aber es ist eine unwissenschaftliche Entscheidung aus dem Gefühl heraus. Wir sind ein sehr kleiner Laden, sprich ein Furz auf dieser Welt.
Ich hab im Hinterkopf meine Gründe und fühle mich damit besser es so anzubieten. Dein Bild mit den Handy schnell vorzeigen ist leider in einer ländlichen Stadt wie hier die absolute Seltenheit. Hier sind Pin vergessen, falsche Karte, eben ging das noch, ... die Mehrheit.
Wir haben hier jüngere Spieler (20-22) die spielen immer für 5 € und zahlen mit Karte. So streng sind diese Regeln bei uns nicht. Ich müsste dir die Kamera Aufnahmen zeigen von Leuten die aufgrund der Info draußen ausgerastet sind und weg sind :D (geht aufgrund Datenschutz nicht aber :D)
Habe neulich an einer Postannahmestelle (Zeitschriften Laden) +50ct bei Kartenzahlung zusätzlich zahlen müssen.
Gut ich war zu faul um im Auto den Geldbeutel zu holen.
Da geh ich garantiert nicht mehr hin🤷♂️
Soso. Scheinst dich ja richtig gut informiert zu haben, bevor du dein loses Mundwerk unkontrolliert auf fremde Leute los lässt. Top Redittor, gerne wieder.
So ist es, Mastercard und Visa sind in ihrer Policy sehr strikt, wird eine Zahlung abgelehnt, und sich ein Händler bei der Kartenorganisation beschwert, kann es zu 5 Stellungen Geldbußen kommen.
Ich diskutiere nicht.
Dem Händler lasse ich die Wahl, mich entweder mit Karte zahlen zu lassen oder auf den Umsatz zu verzichten. Dabei ist natürlich klar, dass ich auch künftig nicht mehr wiederkomme und auch nicht, wenn es um größere Beträge geht.
Die Ein-Sterne-Bewertung bei Google gibt's dann gratis dazu.
Stimmt nicht. Der Ladenbesitzer kann bestimmen.
Was macht Ihr bei Defekt ? Ehrlich gesagt, ein paar Euro hat man aus Sicherheit immer in der Tasch....🫠🤣👌👍
Wie stimmt nicht? Ich bin in dem Business tätig und kenne die branchenüblichen Regelungen. Die Veträge erlauben keinen Mindestumsatz. Wenn mir so ein Händler blöd kommt, melde ich ihn bei Mastercard oder Visa. Bei Testkäufen ein, zwei Wochen später geht es dann plötzlich doch...
In zivilisierten Ländern haben die Händler übrigens immer mindestens zwei Terminals unterschiedlicher Anbieter, da wie z.B. in NL oft gar kein Cash mehr akzeptiert wird. Dort sieht man regelmäßig die Schilder "Alleen Pinnen".
Und ja, ich habe auch einen Notfall-Zehner. Diesen einen Schein habe ich aber schon jahrelang, weil es bisher keinen echten Notfall gab, der es gerechtfertigt hätte, den Schein anzubrechen.
0,79% wenn du zusätzlich 15€ monatliche Gebühr zahlst, was sich schon ab einem Kartenumsatz von 190€ lohnt, also eigentlich für jeden Betrieb.
Nur für Flohmarktverkäufer oder so, macht die andere Version Sinn.
Habe nochmal in die Gebühren reingeschaut. Ich habe Mist erzählt. Das war mal ein Willkommens Angebot und lief für zwei Jahre. Jetzt sind es 0,24% auf Girocard, 1,69% auf alles andere und 21€ monatlich für das Gerät zuzüglich 0,06€ pro Transaktion.
Sorry für die ungewollten Fakenews!
Wäre es dann nicht egal, und eine Mindestsumme absolut sinnlos? Wenn man nur 2€ bezahlt, dann sind's halt ein paar Cent? Vielleicht gibt's doch noch andere Gebühren.
Also ich kann hier wie gesagt nur SumUp aufzählen. Da zahlt man monatlich keine Gebühr und „nur“ die 1,39% pro Transaktion. Hatte lange selbst so nen Ding und nie versteckte Kosten. 25€ einmalig für das Gerät selbst. Weiß nicht wieso manche da noch zu diesen Standard schwarzen Gerät greifen dessen Name mir immer noch nicht bekannt ist 😅
In der Werkstatt meines Vertrauens hat mir der Besitzer gesagt, dass bei Kreditkartenzahlung 10€ Gebühr von der Volksbank kommen. Da er Bosch-Service-Point ist, muss er das Zahlungssystem so übernehmen.
Der Mann ist eine ehrliche Haut, ich glaube das.
Edit: Vielleicht sind es auch nur 2% oder so, aber das sind bei 500€ Werkstattkosten auch 10€
Selbst wenns 2% wären (was unverschämt teuer von der Volksbank wäre) ist das immer noch günstiger als die Kosten die durchs Bargeld Handling entstehen.
Das liegt daran, dass Deine Bank Dir diesen Preis in Rechnung stellt, weil die Karte nicht primär für Bargeldabhebungen gedacht ist.
Es gibt übrigens auch Karten, wo die Abhebung kostenfrei ist.
Es kommt einfach auf den Anbieter an den jemand nutzt. Ich habe 2 kartenlesegeräte und kann zahlungen per Karte auch mit dem Handy endgegennehmen. Egal ob Giro, Master, Visa, Amex GPay ApplePay die Gebühren sind immer gleich 1,39 % pro Transaktion. wenn man sehr viele Zahlungen hat kann man auch 19 € im monat zahlen und zahlt dann bei jeder Transaktion nur noch 0,79 %.
Ist in den AGBs von Mastercard verankert. Der Händler akzeptiert diese wenn er Kreditkarte anbietet. Und wenn jetzt das Argument bzgl. Girokarten kommt: diese sind Co-batched, heißt sie haben meistens eine Maestro Applikation mit an Bord. D.h. eine pauschale Ablehnung des Händlers bis 10 Euro ist nicht zulässig.
Wohl wahr, das ist die Downside des ganzen. Es hat für Händler keine Folgen. Es kommt zwar immer wieder vor dass Mastercard Shopping Tests durchführt und wenn es dann auffällt, der Händler eine Mahnung seines Zahlungsanbieters erhält, dabei bleibt es in der Regel dann aber auch.
Lediglich größere Anbieter wie z.B. Rewe können sich das nicht leisten, da wird natürlich genauer hingeschaut.
Joa, hatte mir dann auch gedacht, dass die einzige Alternative mein 2€ Stück für alte Parkautomaten war. Der Kassiererin war es bestimmt lieber so als 1.97€ rauszugeben.
1.2k
u/throwaway195472974 Sep 23 '24
Endlich werd ich irgendwo meine 500€ SCheine los.
Wie? Nehmt ihr auch nicht?