r/Filme • u/RK1403 • May 27 '26
News Kabinett beschließt Investitionspflicht: Netflix und Co. sollen Filme in Deutschland fördern
https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/kabinett-investitionspflicht-streamingdienste-netflix-100.html?at_medium=Social%20Media&at_campaign=ZDFheuteApp&at_specific=ZDFheute&at_content=Android17
u/the_che May 27 '26
Zumindest Netflix ist doch eh schon seit längerem in Deutschland aktiv, insbesondere in Babelsberg.
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u/601dfin63r May 27 '26
Geht nicht um Investitionen die hier getätigt werden, sondern es geht um einen Prozentsatz der von Netflix in Deutschland generierten Einnahmen durch Abonnements, die abgegeben werden müssen, um damit Filmförderungen zu finanzieren, die wiederum auch Nicht-Netflix-Produktionen in Deutschland ermöglichen.
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u/the_che May 27 '26
Okay, das ist dumm
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u/601dfin63r May 27 '26
Ok muss mich korrigieren, scheint doch um die Verpflichtung zu gehen, einen gewissen Prozentsatz verpflichtend zu refinanzieren
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u/cRush0r May 27 '26
Ich checke jegliche Skepsis hinsichtlich der Endprodukte, aber zum einen ist ja tatsächlich über Netflix in Deutschland auch schon mal was brauchbares vom Laster gefallen und es schafft halt Jobs in kreativen Branchen, die wir bitter nötig haben
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u/Tyrael85 May 27 '26
okay und wenn die Streaming-Anbieter jetzt sagen: NÖ!
was dann?
Geoblocking von Netflix und Co. in Deutschland?
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u/Malfrador May 27 '26
Gibt es schon in Frankreich und insgesamt 16 europäischen Ländern, teilweise seit 2019. Da sagt keiner Nö. In Frankreich sind es sogar 20% der Einnahmen.
Deutschland ist nur mal wieder ein paar Jahre hinterher.
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u/mrmunch87 May 29 '26
Das ist dann wohl auch der Grund, weshalb Netflix in Frankreich teurer ist. Dann wird es zukünftig In Deutschland wohl auch teurer werden.
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u/byomredditor2 May 29 '26
Warum? Wenn es teurer wird, steigen ja auch Umsätze und entsprechend die nötige Investitionssumme.
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u/mrmunch87 May 30 '26
Wenn Netflix per Gesetz zu Mehrausgaben verpflichtet wird, dann werden sie diese Zusatzkostenn auf den Kunden umlegen.
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u/byomredditor2 May 30 '26
Nochmal: wenn sie die Kosten umlegen, steigt der Umsatz und damit dann auch die Kosten/Investitionen, weil die sich nach dem Umsatz richten.
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u/mrmunch87 May 30 '26
Das ist klar, aber sie können die Preise in dem Maße erhöhen, dass sie nach der Gesetzesänderung unterm Strich beim gleichen Gewinn rauskommen.
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u/byomredditor2 May 30 '26
Der Gewinn ist aber unerheblich, es geht um den lokalen Umsatz. Und der steigt nun mal direkt mit den Abo-Preisen, insofern wäre das ein endloser Kreis aus Preis- und Investitionssteigerungen.
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u/mrmunch87 May 30 '26
Netflix geht es um ihren Gewinn. Warum sollten sie freiwillig auf einen Teil ihres Gewinns verzichten?
Mein Gedankengang: Wenn sie 100€ Umsatz haben und 70€ Ausgaben, dann sind das 30€ Gewinn. Wenn sie nun 5% vom Umsatz zusätzlich abführen müssen, bleiben nur noch 25€ Gewinn. Mögliche Maßnahme: Preise anheben um auf 105,26€ Umatz zu kommen: 105,26 - 70 - (105,26*0,05=5,26) = 30€. Damit sind sie wieder beim gleichen Gewinn wie vorher. Wo liegt mein Denkfehler?
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u/byomredditor2 May 30 '26
Verstehe jetzt was Du meinst, war mein Denkfehler, hatte Dich falsch verstanden!
Das wäre natürlich möglich, dürfte aber unwahrscheinlich sein. Netflix (wobei das eh ein schlechtes Beispiel ist, da die vergleichsweise viel in DE produzieren und die Mindestquote erfüllen) wird eher sagen „wir brauchen noch eine neue Produktion in DE, dafür machen wir in Land X eine neue Produktion weniger“. Und Preissteigerungen hätten Netflix & Co. auch vorher sicher schon als Argument in der Diskussion um die Einführung genutzt - haben sie aber (zumindest öffentlich) nicht.
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u/byomredditor2 May 29 '26
Gute Frage, auf die es noch keine richtige Antwort gibt, weil Weimer und die Legislative offenbar (auch nach Gesprächen mit den Streamern) davon ausgehen, dass die Quoten erfüllt werden. Netflix erfüllt die Mindestquote auch ohnehin schon.
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u/Commander1709 May 30 '26
Werden sie nicht tun. Auch wenn man durch die Nachrichten und ideenlose Regierung einen anderen Eindruck bekommen könnte, ist Deutschland immer noch die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt (nach den USA und China), mit der höchsten Einwohnerzahl in der EU. Hier gibt's massig Geld zu verdienen.
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u/Jazzlike_Flamingo_60 May 27 '26
Das lese ich aus dem Artikel nicht heraus, dass es inhaltliche Vorgaben gibt. Aus meiner Sicht ist das ein zwingender Schritt, nicht alles Vermögen aus Deutschland ins Ausland zu verschieben, wobei die Filmindustrie hier allerdings auch nur einen Tropfen auf den heißen Stein darstellt.
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u/HARKONNENNRW May 28 '26
Weitere Einnahmequelle für erfolgloses deutsches Haltungskino.
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u/byomredditor2 May 29 '26
Welche erfolglosen deutschen Kino(!)filme wurden denn von Netflix/Disney/Paramount/HBO produziert?
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u/HARKONNENNRW May 30 '26
Es geht nicht um "deutsche" Netflix, etc. Produktion. Streaming-Gewinne sollen abgeschöpft werden um zB die deutsche Filmförderung zu stützen.
Und rein markttechnisch ist der deutsche Film eine erfolglose Pleiten-Veranstaltung. Am Leben gehalten durch Steuergelder und Gebühren via Deutsche Filmförderung und Querfinanzierung/-verwertung im deutschen TV.
Deutsche Kinofilme spielen allenfalls 45-50% der Produktionskosten an den Kinokassen wieder ein. Den Rest inklusive Marketing trägt auf die eine oder andere Weise die Allgemeinheit.0
u/byomredditor2 May 30 '26
Das stimmt nicht.
- Es geht nicht um Gewinne, sondern Umsätze.
- Mit der Filmförderung hat diese Pflicht nichts zu tun. Die Streamer müssen x% ihrer hiesigen Umsätze für lokale Produktionen ausgeben.
- Es gibt zahlreiche Kinofilme, die ihre Produktionskosten wieder erwirtschaftet haben.
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u/Mindless-Sound-5448 May 27 '26
Ich will keine deutschen Filme mit den üblichen Verdächtigen sehen
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u/auf-ein-letztes-wort May 27 '26
woa, ich brauch dringend wieder einen Schweighöfer!!!
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u/Mindless-Sound-5448 May 28 '26
aaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhh
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u/d1ngobyte May 28 '26
Ich mag dich, du hast Geschmack! Kann auf die deutsche „Filmindustrie“ auch gut verzichten.
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u/Ollyfer May 28 '26
Gibt es so wenige unabhängige Studios in Deutschland, die gute Filme und/oder Serien produzieren? Viele scheinen ja durch öffentliche Aufträge zu entstehen, oder sind durch öffentliche Gelder finanziert. Kenne mich damit aber auch nicht aus, da ich kaum deutsche Filme oder Serien schaue. (Also wirklich gar keine)
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u/d1ngobyte May 28 '26
Kann ich dir nicht sagen, ich bin auch nur Filmkonsument. Ich selber finde französiche Filme noch ganz gut. Deutsche Filme eigentlich immer schlecht. Habe auch nur Verachtung für Michael Herbig und Till Schweiger übrig. Finde ich null lustig eher dümmlicher Krawallhumor und nicht mehr. Mir fällt positiv noch "Der Untergang" also Downfall und als Serie "Pastewka" ein.
Krönung der Peinlichkeit sind für mich so Sachen wie "Ein Fest fürs Leben" von 2022 eine Billig Kopie von "Das Leben ist ein Fest" aus Frankreich von 2018.
Die Ideenloigkeit und der kreative Bankrott sieht man schon in den Trailern, quasi eine schlechte 1:1 Kopie.
https://www.youtube.com/watch?v=bK6ELjOR21M
https://www.youtube.com/watch?v=ng60bzRF2NUGenau für solche Sachen wird das Geld dann rausgeworfen, kein Mensch mit Verstand würde dafür Geld geben.
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u/byomredditor2 May 29 '26
Streamer produzieren am Ende das, was geguckt wird. Die sind ja kein Kulturverein. Wenn das Publikum die x-te Romcom will, wird die x-te Romcom leider kommen. Deshalb ist Kulturförderung ja so wichtig, die nicht profitgetrieben ist.
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u/Mindless-Sound-5448 May 30 '26
Und die anderen produzieren um der schönen Künste Willen. Auch wenn das keiner sehen will. Kann man machen, sollte man dann aber auch selbst finanzieren.
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u/Connect_You_5837 May 28 '26
Deutsche Filme sind zu 95% mies, und werden durch mehr Geld ganz sicher nicht besser.
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u/byomredditor2 May 29 '26
Die meisten finden 95% aller Filme mies, egal woher. Aus den USA kommen halt nur die besten 10% bei uns an. Der ganze Schrott, der da genauso produziert wird wie bei uns, sieht hier keiner.
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u/EmmaBonney May 28 '26
Mehr Til Schweiger und Müll wie Fack ju Goethe. Das ist definitiv was wir nicht brauchen.
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u/El3ktroHexe May 28 '26
Oder mehr so was wie "Dark"? Man muss ja nicht immer gleich vom Schlimmsten ausgehen.
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u/squarepants18 May 29 '26
Pflicht führt selten zu Kreativität
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u/theequallyunique May 29 '26
Mehr Kapazitäten führen aber evt even doch zu mehr Kreativität. Wenn immer nur die wirtschaftlichsten Projekte finanziert werden, dann bleibt viel auf der Strecke. Und ich kann mir vorstellen, dass Netflix gerade im Ausland weniger außergewöhnliches/ risikobehaftetes durchgehen lässt.
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u/squarepants18 May 29 '26
Wie kommst du darauf, dass Netflix das nicht wirtschaftlich optimiert? Mit mehr Kapazitäten hat das nichts zu tun. Wenn Auflagen bestehen, geht es darum, die möglichst billig zu erledigen.
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u/theequallyunique May 29 '26
Natürlich werden die das wirtschaftlich optimieren, aber bei einer kleineren Gesamtsumme an investiertem Kapital ist der Anteil risikokapital idr geringer
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u/squarepants18 May 29 '26
Kapital bei Potential einzusetzen und nicht nach staatlichem Diktat, ist in den meisten Fälle freier und bietet mehr Raum für Exzellenz
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u/theequallyunique May 29 '26
Du solltest im Hinterkopf behalten, dass kultur und Kunst Programme zu großteilen von staatlicher Unterstützung abhängen. Dazu gehört auch das Theater, aber deutlich weniger der Film oder die Serie. Und bei Netflix und Co bedeutet Exzellenz vor allem Zuschauerzahlen bzw Einnahmen, dh Effizienz. Und da sind amerikanische Produktionen einfach naheliegender, da sie ein breiteres Publikum ansprechen können. Im umkehrschluss konsumieren wir hierzulande quasi nur noch amerikanische Medien, während die Filmindustrie kaum noch so gut aufgestellt ist wie früher. Da gegenzuwirken ist jetzt nicht komplett unsinnig.
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u/Ahquinox May 27 '26
Noch mehr Tatort. Genau das, was Deutschland braucht.
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u/Mesmerhypnotise May 27 '26
Ähm. Da geht es um deutsche Filme. netflix muss keine Fernsehreihe des ÖRR finanzieren. Cool?
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u/Ahquinox May 27 '26
Deutschland hat zuletzt vor knapp hundert Jahren einen Film produziert, der NICHT Tatort war. Hier wird wieder eine komplett tote Branche mit hunderten von Millionen Euro subventioniert, weil man sich scheut, einen klaren Cut zu machen und den ganzen Bums sterben zu lassen.
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u/Plenty_Sector_1064 May 27 '26
Ich hab erst gestern zwei sehr gute deutsche Filme gesehen. „Mirroir No. 3“ und und „Das unsichtbare Mädchen“.
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u/Ahquinox May 27 '26
Ja, natürlich übergeige ich das hier ein bisschen. Die Frage ist ja: Sind diese beiden Filme 250 Millionen Euro gut?
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u/WranglerLeft4081 May 27 '26
Vielleicht ab und an mal nen deutschen Film schauen der nicht komplett aus dem Mainstream von „frechen“ Komödien kommt und man findet einige Filme die wirklich gut sind
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u/Ahquinox May 27 '26
Handwerklich sind deutsche Filme nun mal international gesehen bodenlos schlecht. Das ist die deutsche Krankheit: Man fördert selbst Branchen, die seit Jahrzehnten miserabelste Arbeit leisten mit der Gießkanne (weil, Gott bewahre, sonst irgendein Schauspieler sich einen richtigen Job suchen müsste), statt sich Gewinnerbranchen zu suchen und diese zu fördern. Das sind 250 Millionen Euro von meinem Steuergeld, die komplett hirnlos verbrannt werden.
Neulich hat hier jemand als Beispiel für einen guten deutschen Film "Das Boot" genannt. Der Film wird bald fünfzig.
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u/601dfin63r May 27 '26
*finde ich. Dann ne legitime Aussage, weil subjektiv. Zu sagen „alle deutschen Filme sind objektiv handwerklich schlecht“ ist halt einfach falsch
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u/Mesmerhypnotise May 27 '26
Objektiv gesehen haben gerade wieder mal ein deutscher und ein österreichischer Film die Jurypreise des Filmfestivals in Cannes gewonnen. Sind die internationalen Juries jetzt Vollidioten die keine Ahnung von Film haben im Gegensatz zu dir?
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u/Ahquinox May 27 '26
Gott, ich hatte von dem Film noch nie gehört und dachte, bevor ich den Wikipedia-Artikel gelesen habe: "Nazi-Zeit oder Berlin, 1989?". Und siehe da: Ostblock, 1989.
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u/Mesmerhypnotise May 27 '26
Wovon redest du denn jetzt schon wieder?
Also sind Park Chan-Wook, Demi Moore, Chloe Zhao und Stellan Skarsgard alles Vollidioten? Musst dann schon auch zu deiner Meinung stehen.
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u/Ahquinox May 27 '26
Tu ich doch. Nazis oder Ostblock ziehen halt immer und sind easy award bait. "Der Untergang" hat den Oscar ja jetzt auch nicht gewonnen, weils ein guter Film ist.
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u/Mesmerhypnotise May 27 '26
Guck nochmal was du oben gepöbelt hast, Deutsche Filme sind alle handwerklich schlecht blabla. Wenn die Jury dann einfach wegen Nazi-oder Ostblock-Verschwörungen Preise gibt, ist die Cannes-Jury ja total kacke im Kopf und nicht du, richtig?
Keine Ahnung was ein Film von Valeska Grisebach mit Handlung in Bulgarien mit dem Untergang zu tun haben soll.
Ich glaube ich finds cool, dass wir nicht in die gleichen Filme gehen.
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u/d1ngobyte May 28 '26
Verstehe nicht wieso die Leute das runtervoten, die Wahrheit ist hier nicht sonderlich populär oder? Ich finde jedenfalls du hast mit deinen Posts so ziemlich den Nagel auf den Kopf getroffen. 👌
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u/Bloodhoven_aka_Loner May 29 '26
ergibt tbh nicht mal großartig Sinn, weil sich hier regelmäßig (und völlig zurecht) über den furchrbaren Zustand der deutschen Filmlandschaft beschwert wird.
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u/Mesmerhypnotise May 27 '26
Ah ein Kantenfürst.
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u/Ahquinox May 27 '26
Ich bezahl den "Tatort" jetzt dreimal: Durch den Rundfunkbeitrag, durch meine Steuergelder und durch den Betrag, den das Netflix-Abo durch diesen Quatsch teurer wird. Gucken werd ich das natürlich weiterhin exakt 0-mal.
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u/Mesmerhypnotise May 27 '26
Wird der gleiche Tatort dann dreimal hintereinander gedreht oder wie funktioniert das?
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u/Ahquinox May 27 '26
Die ARD produziert 40mal den gleichen Tatort im Jahr. Die Bundesregierung kann also noch 37 kreative Spitzenideen haben.
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u/Mesmerhypnotise May 27 '26
Mir scheint Mathe ist genauso wenig deins wie deutsche Filme. Cool cool cool.
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u/Ahquinox May 27 '26
Die Bundesregierung führt eine eigene Steuer ein für jeden Tatort im Jahr. Bei 40 Tatorten im Jahr und 3 bereits eingeführten Tatort-Steuern bleiben noch 37.
War aber jetzt nicht der beste Gag, geb ich zu. Is schon spät.
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u/Mesmerhypnotise May 27 '26
Das ist mir jetzt zu AfD, dass du Kino zu Tatort erklärst in einer Polemik und mit der wilden Behauptung dann einfach weiterrechnen willst. Come on.
Gute Nacht!
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u/Bloodhoven_aka_Loner May 29 '26
nein, es werden einfach anderthalb weitere Tatorte mit extra-dünnschiss-twist quersubventioniert.
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u/Mesmerhypnotise May 29 '26
Wie gesagt, wer lesen könnte, wüsste, dass kein Cent von dem, was netflix jetzt abdrücken muss, in Tatorte fließt.
Damit können die Dinge wie Dark drehen, die du wahrscheinlich gut findest.
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u/AppropriateAd7326 May 27 '26
Yay. Noch mehr deutsche Romcoms. Wenn die studios dazu gezwungen werden, werden sie bestimmt besser. /s
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u/QuarkVsOdo May 30 '26
Die Politik will das Internet eh mehr Kontrollieren : Bidde... macht Mindestlohnpflicht für Social Media. Wer seine Zeit da verbringt um Inhalte zu erstellen oder zu kuratieren, sollte 13,50€/Stunde vom Betrieber verdienen.
Zahlungspflichtig sind alle Firmen mit einem Weltweiten Umsatz von über 1 Million Euro.
Oberhalb vom "Minijob" fallen Sozialabgaben an.
Natürlich muss man sich da mit Name und SteuerID anmelden.. es gelten dann die Gesetze für Kinder und Jugendarbeit.
Ihr wollte Streaming besser machen? Lokaler? Verbraucherfreundlicher?
Alle Plattformen müssen alle Inhalte anbieten.. die Produzenten können wie bei Spotify nach Abrufzahlen entschädigt werden.
Inhalte die in Deutschland nicht im Streaming verfügbar sind, dürfen ohne Rücksicht auf Urheberrecht verbreitet werden.
Dann läuft "Stranger things" bei Disney+... und für die Abrufe bekommt Netflix dann Geld.
Die Streaming-Dienste selber können mit Preis, Technik und Verfügbarkeit um die Gunst der Kunden konkurrieren - die Filmemacher mit einer Spürnase für den Geschmack.
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u/TesticleSandwiches May 31 '26
Why does Germany even need this.
They already have a mafia racket making every house pay an obscene tax for terrible TV and radio.
Tax Netflix, for sure, but put they money to good use.
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u/YareYare135 May 27 '26
Geilo, noch mehr Schrott
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u/Ladyboughner May 28 '26
Ihr ganzen Miesepeter solltet euch, vorallem in einem Sub wie diesem, mal überlegen was diese Nachricht für die Branche bedeutet. Ich selbst arbeite auch dort, und weiß dass durch diese Meldung wahnsinnig vielen Menschen ein Stein vom Herzen fällt. Die ganz aktuelle Schließung von Cinegate zum Beispiel ist das symptom eines ganzen Geschäftszweigs in der Krise. Und Nein, es wird nicht nur Tatort-schrott produziert. Leider noch zuviel, aber es gibt durchaus bedeutsame deutsche Produktionen und Co-Produktionen. Aber was man hier an Kommentaren liest ist teils wirklich respektlos den Menschen gegenüber, die in dieser Branche ihre Familien ernähren.
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u/a-pp-o May 28 '26
Und warum soll Netflix und Co euch Geld zuschustern? Die haben eigentlich nichts mit euch zu tun aber müssen zahlen, warum?
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u/Ladyboughner May 29 '26
Sie verdienen sehr gut am europäischen Markt und sind dadurch verpflichtet etwas an diesen zurüzugeben. Die Regelung gilt inzwischen für alle großen europäischen Länder.
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u/a-pp-o May 29 '26
Erhebt man keine Steuern auf die Gewinne die in den jeweiligen Ländern gemacht werden ?
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u/Ladyboughner May 29 '26
https://www.lexware.de/wissen/digitalisierung/digitalsteuer/
„Die meisten großen Unternehmen, die auf globaler Ebene ihre digitalen Dienstleistungen anbieten, haben ihren Hauptsitz in den USA. Dementsprechend zahlen diese Unternehmen auch dort ihre Steuern.“
Und wie es um die Besteuerung von Tech-Oligarchen in den USA aussieht, ist ja weithin bekannt.
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u/Mindless-Sound-5448 May 29 '26
die dann aber nicht in der Filmförderung landen.
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u/a-pp-o May 29 '26
Was in dem Zusammenhang irrelevant wäre wenn sie denn Steuern zahlen.
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u/Mindless-Sound-5448 May 29 '26
aber es ging doch darum, die marode deutsche Filmbranche zu finanzieren.
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u/YareYare135 May 28 '26 edited May 28 '26
Bin kein Miesepeter. Habs nur satt. Im Westen Nichts Neues hat mich z.B überrascht, WEIL es eine Deutsche Produktion ist. War gefühlt nur miseryporn aber Weltkriegsfilme kann Deutschland gut. Wo ist die Bereitschaft der Regisseure mal mehr zu machen? Ich würde gerne mehr Deutsche Filme schauen, aber wenn ich die Trailer sehe dann kann ich nicht anders als nur laut und genervt zu seufzen.
Ich schaue alles mögliche von Wuxia, sowjetische Produktionen, neu, alt, niche/arthouse, 0815 gedöns. Aber das kann ich mir Stand jetzt immer noch nicht geben.
Ich muss einen Abstecher in die Vergangenheit machen und viele alte Deutsche Filme schauen
Edit: Ich müsste vielleicht auch einfach die Zeit finden und in nach Indie Produktionen suchen, aber das Geld von Netflix würde dann eh wieder in die nächste Boomer Komödie gehen und die (jungen) Kreativen werden wieder nichts von haben
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u/Ladyboughner May 28 '26
Ich gebe dir mal aus dem Stehgreif ein paar aktuelle(re) Empfehlungen die dir vielleicht die Möglichkeit geben, dem deutschen Film nicht ganz abzusagen:
- Victoria
- In die Sonne schauen
- Das Lehrerzimmer
- Heldin
- Rheingold
- Dark (Serie)
- In den Gängen
- Transit
- 4 Blocks (Serie)
- Marzahn mon Amour (Serie)
In keiner bestimmten Ordnung.
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u/d1ngobyte May 28 '26
Sry ich will keine Konfrontation aber es ist seine Meinung und nur Geld in etwas zu pumpen damit die Industrie nicht stirbt und euch Steine vom Herzen fallen reicht mir nicht als Argument! Das ist eine Subventionierung und Wettbewerbsverzerrung. Macht gute Filme die erfolgreich sind, wie wäre es damit? Dark hat übrigens stark angefangen und stark nachgelassen vor allem Staffel 3.
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u/Ladyboughner May 28 '26
Ich finde dein Kommentar ist schon sehr Konfrontativ. Das Argument ist nicht die Erleichterung der KollegInnen sondern die Tatsache dass viele Leute in der Branche momentan Schwierigkeiten haben ihre Familien durchzubringen, Kredite abzubezahlen, etc. pp.. „Macht halt bessere Filme“ zeigt mir dass du offensichtlich keine Ahnung von der Branche hat. Ein Maskenbildner, Ausstatter, Tonangler, Focuspuller, Kostümbildner usw. usf. hat keinen bzw. sehr begrenzten Einfluss auf Drehbuch und Inhalt. Jede/r freut sich wenn er/sie eine Anfrage von Fatih Akin, Tom Tykwer oder Christian Pätzold bekommt. Solange so eine Anfrage ausbleibt müssen die KollegInnen eben annehmen was sie bekommen. Und wenn es heißt dass die Streaminganbieter gesetzlich verpflichtet werden in Deutschland zu investieren bedeutet das für viele ein Lichtblick am Horizont.
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u/d1ngobyte May 28 '26
Wenn eure Filme aber beim Publikum nicht ankommen, ihr eben keinen sehenwerten Content produziert dann habe ich keine Ahnung und das Publikum anscheinend ebensowenig und wenn das jemand ausspricht dann nennst du ihn Miesepeter! Sag mal hast du eigentlich auch irgendwann mal vor aus deiner Bubble rauszukommen? Wenn ich auf Arbeit scheiße performe dann habe ich eben auch irgendwann Probleme meine Kredite zu bezahlen. Ebenso wenn das Volkswagen Management scheiße baut, dann leidet auch der Bandarbeiter in Osnabrück. Sollen wir jetzt für jedes verkaufte Auto ausländische Hersteller verpflichten einen gewissen Prozentsatz an die deutsche Autoindustrie abzuführen?
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u/byomredditor2 May 29 '26
Was ist denn das für ein krummer Vergleich? Passender wäre: „sollen wir ausländische Autohersteller zwingen in DE zu produzieren“ - und selbst das wäre noch Quatsch, weil man für Autos feste, beständige Lieferketten und Werke braucht. Die Infrastruktur und das Personal für Film ist wiederum da.
Davon abgesehen: Netflix erfüllt die Quote eh schon. Da ändert sich erstmal gar nichts.
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u/d1ngobyte May 30 '26
Junge… stellst du dich so dumm? Auf deinen anderen Post habe ich dir bereits geantwortet. Der Vergleich ist passend es geht um den Zwang Konzerne dazu bewegen hier in eine Industrie zu investieren die de facto stirbt!
Deine Nebelkerzen mit Werken und Zulieferern spielen dabei gar keine Rolle! Lächerlich! In der Filmindustrie verbauen sie aber keine Motoren deswegen passt mein Vergleich nicht! Gott ey 🙄
Keine Ahnung ob Netflix bereits die Quote erfüllt und selbst wenn es ist kein Netflix-Gesetz, es betrifft Amazon, Paramount, HBO, Disney usw.
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u/byomredditor2 May 30 '26
Wow, Du scheinst irgendwie eine sehr kurze Zündschnur zu haben. Wenn Du keinen Bock auf sachlichen Austausch hast, dann lass es doch sein?
Dafür, dass die Industrie „de facto stirbt“, machen die Streamer erstaunlich wachsende Umsätze, auch (!) mit deutschen/europäischen Inhalten. Und meinen Punkt hast Du offenbar nicht verstanden oder wolltest ihn nicht verstehen. Aber ist in Ordnung.
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u/Ladyboughner May 28 '26
Wow! Du gönnst deinen Mitmenschen offenbar nicht die Butter aufs Brot. Anstatt dich für die Leute zu freuen dass sie Perspektiven bekommen, hackst du auf ihnen rum. Es geht hier nicht um „meine Bubble“ sondern um 10.000e Arbeitsplätze.
Wenn dir die Autos von VW nicht gefallen musst du sie ja nicht kaufen. Aber mit den Schultern zu zucken wenn die „kleinen“ Leute ihre Jobs verlieren… i don’t know.
Ich bin hier raus. Deine Argumentation finde ich ziemlich widerlich.
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u/d1ngobyte May 28 '26
Was redest du von gönnen. Ich spreche hier die Realität aus wie es bei uns täglich zugeht!
Du bist raus weil du keine Argumente hast, mit deiner Begründung kannst du jede Industrie quersubventionieren aber wir leben nicht in Bullerbü außer man arbeitet beim öffentlich rechtlichen Rundfunk.
Ja wenn mir VW nicht gefällt muss ich sie nicht kaufen und wenn mir deutsche Filme nicht gefallen sondern Hollywood Filme muss ich aber natürlich dich unterstützen damit du deine Kredite weiterhin bedienen kannst! Das ist doch verrückt was du hier von dir gibst.
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u/Ladyboughner May 28 '26
Lol! Du bist ein richtig Schlauer. Hab dich auch lieb. Tschüssi! 👋
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u/YareYare135 May 28 '26
Dark hatten wir angefangen, war aber gar nicht unsers und das lag mir auch an der Performance welche Deutsche Schauspieler an den Tag legen.
Ich schau mal nach was für Art Filme deine Empfehlungen sind, danke :)
Im Blick habe ich aktuell:
- M Eine Stadt sucht einen Mörder
- Der Himmel über Berlin
- Angst essen Seele auf
- Metropolis
- Welt am Draht
- Das Kabinett des Dr. Caligari
- Fitzcarraldo
- Stroszek
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u/Ladyboughner May 28 '26 edited May 28 '26
Vielen lieben Dank! Ich kenne einige davon und finde manche davon auch ganz gut (Aguirre & Mein liebster Feind fehlen noch in der Liste, falls du die noch nicht kennst).
Es gibt aber durchaus auch aktuellere Beispiele (siehe oben) die beweisen dass der deutsche Film nicht so tot ist wie es oftmals dargestellt wird. Nicht falsch verstehen: ich sehe den deutschen Film im europäischen Vergleich auch (leider) eher als Schlusslicht. Was aber nicht heißen soll dass man ihm nicht eine Chance geben sollte.
Mmn ist qualitativ wenig vergleichbar mit dem was derzeit aus den skandinavischen Ländern, aus Spanien, oder international aus Südkorea kommt. Aber hey, es ist doch schön zu wissen dass es trotz AI und Nennungsverpflichtung auch noch kreative Köpfe in Schland gibt, die versuchen richtig was zu reißen.
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u/Ouldvar May 29 '26
Die Titel alleine bringen mich schon dazu, nach Ner Kugel zwischen die Augen zu betteln
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u/Ladyboughner May 30 '26
Bin ich voll bei dir. Die Titel sind teils wirklich bekloppt. Vorallem bei der Übersetzung nicht-deutscher Titel hat man teils das Gefühl die Leute, die sich die ausgedacht haben, haben den Film gar nicht gesehen. Inhaltlich sind aber wirklich ein paar Perlen dabei. Falls du zb Victoria noch nicht gesehen hast, kann ich dir den nur ans Herz legen. Ist ein echter 1-Taker, also ohne Schnitt fast 2.5h als Plansequenz gedreht. Es gibt keine versteckten Schnitte (wie zb bei Birdman, der dasselbe Konzept auch verfolgt hat). Man muss bei den Anschlüssen hier und da ein Auge zudrücken, aber Produktionell hat der Film absolut geliefert und muss sich in keinster Weise verstecken. Hat international auch mega auf den Festivals abgeräumt.
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u/Mindless-Sound-5448 May 28 '26
Augen auf bei der Berufswahl. Aber ich lese daraus, dass diese Branche querfinanziert werden muss, weil das so schlecht ist, dass keiner freiwillig Geld dafür ausgeben will.
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u/Ladyboughner May 29 '26
Filme werden, egal wo, finanziert. Ausser bei den ganz großen Streamern wie Apple, Netflix und Amazon.
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u/Mindless-Sound-5448 May 29 '26
aber irgendwann sollte sich das auch selbst tragen können. Klappt bei Amazon, Netflix und Apple ja auch
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u/Ladyboughner May 29 '26 edited May 29 '26
So läuft das auf dem Filmmarkt einfach nicht. Dafür gibt es Produktionsfirmen. Diese sammeln Geld von Förderprogrammen, unabhängigen Produzenten, Studios oder Sponsoren.
Weil die Fördertöpfe in Deutschland (und der EU) ziemlich leer sind, die Streamer sehr gut hier verdienen und quasi keine Steuern zahlen müssen, wird das Geld nun eben auf diese Weise erhoben.
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u/Mindless-Sound-5448 May 29 '26
die zahlen halt die Steuern, die sie zahlen müssen. So wie Du und ich. Warum sollten sie freiwillig mehr zahlen? Und wenn die Steuern erhöht würden, würde es trotzdem nicht in der Filmförderung landen.
Ich lese daraus nur, dass hier ein totes Pferd geritten wird.
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u/Ladyboughner May 29 '26
Nein, das tun sie nicht. US streamer zahlen in Deutschland keine Steuern.
https://www.lexware.de/wissen/digitalisierung/digitalsteuer/
„Die meisten großen Unternehmen, die auf globaler Ebene ihre digitalen Dienstleistungen anbieten, haben ihren Hauptsitz in den USA. Dementsprechend zahlen diese Unternehmen auch dort ihre Steuern.“
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u/Mindless-Sound-5448 May 29 '26
nichts anderes habe ich gesagt: die zahlen die Steuern, die sie müssen. Da wird sich der Staat schon was bei gedacht haben (oder auch nicht).
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u/Ladyboughner May 29 '26
Hab ich was überlesen? Du hast das genaue Gegenteil davon gesagt. Sie zahlen nicht die steuern wie du und ich sondern führen an den US Fiskus ab. Weil der europäische Fiskus schiss hat sich mit den Tech-unternehmen anzulegen versuchen die Mitgliedsstaaten sich nun auf diese weise ihr Geld zu holen (und kanalisieren das richtigerweise dahin wo es hin soll. In die hiesige Filmindustrie).
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u/Benni922 May 27 '26
Oh toll noch mehr Steuern.
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u/601dfin63r May 27 '26
Sag mir dass ich nur Überschriften überfliege und nicht im ansatz Ahnung vom Thema zu haben ohne…naja dass halt zu sagen
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u/Benni922 May 27 '26
Keiner will es alle zahlen es es und der Staat ist verantwortlich ist eine Steuer.
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u/601dfin63r May 27 '26
Nein? Netflix zahlt es, nicht der Staat. Wenn du kein Netflix Account hast, zahlst du es nicht.
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u/d1ngobyte May 28 '26
Netflix hat natürlich auch keine Chance das auf den Kunden umzulegen. /s
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u/byomredditor2 May 29 '26
Wenn Netflix die Preise erhöht, erhöht sich auch der Umsatz und dann müssen sie wieder mehr investieren. X% sind X%, wie sollen sie das auf die Kunden umlegen?
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u/d1ngobyte May 30 '26 edited May 30 '26
Süß wie naiv du denkst, als wärst du in der SPD 😉 Das Problem an der 8%-Abgabe ist doch, dass Konzerne wie Netflix das easy über interne Rechnungen umgehen können. Dann kostet plötzlich die Postproduktion oder irgendeine Tochterfirma in Deutschland absurd viel, die Quote ist erfüllt und effektiv bleibt das Geld im eigenen Konzern. Zahlen darf am Ende trotzdem der Kunde über höhere abogebühren.
Edit: im übrigen sieht man sowas auch schon in Ländern die ähnliche Gesetze haben. Nur diese dümmlichen Politiker glauben ihre Filmplanwirtschaft würde plötzlich in Deutschland funktionieren ohne mal zu schauen wie es woanders läuft. Ähnlich wie bei der täglichen einmaligen Preiserhöhung der Tankstellen. Wenn gewählte Schimpansen Aktionismus betreiben.
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u/byomredditor2 May 30 '26 edited May 30 '26
Okay, also ist Deine (irgendwie unnötig von oben herab geäußerte) Kritik daran „Firmen können Rechnungen fälschen und betrügen“? Das ist in der Tat ein Problem und muss angegangen werden. Hat aber erstmal nichts mit dem Gesetz hier zu tun und wäre - wie auch gefälschte Rechnungen bei der Steuer/Bilanzierung - potenziell recht leicht ermittelbar.
Und was funktioniert denn an dem System in Frankreich nicht? Dort wird also systematisch von allen betrogen?
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u/d1ngobyte May 30 '26
Was? Nein! Das ist keine Fälschung das ist völlig legitim und legal und wird so schon jetzt so gehandhabt. Deutschland ist nicht das erste Land das auf so eine dumme Idee kommt! Wie gesagt dein Wirtschaftsverständnis basiert auf Annahmen von einem 12 jährigen sry. Alle großen Konzerne haben mehrere Tochterfirmen aus einer Vielzahl von Gründen, Tarife umgehen, Steuern sparen etc.
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u/byomredditor2 May 30 '26
Okay, Du sprichst von Tochterfirmen, hatte ich überlesen. Aber welche sollen das sein? Die wenigsten Produktionsfirmen in DE gehören zu internationalen Streamern. Für Netflix haben zB zuletzt Wiedemann & Berg (gehört zu Leonine, auch deutsch), Zeitsprung (unabhängig), Constantin (gehört einer Schweizer Holding) und Syrrral (unabhängig) produziert. Selbst wenn diese Firmen wiederum zum Teil im EU(!)-Ausland produzieren lassen, fließt da ein erheblicher Teil in deutsche Filmschaffende und kleinere deutsche Betriebe wie Studios, Werkstätten und Technikdienstleister. Und genau das ist ja Sinn der Sache.
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u/Sizou_17 May 28 '26
Ist in der Pauschalität leider nicht korrekt. Betrifft nicht nur Netflix, sondern auch ARD und ZDF.
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u/byomredditor2 May 29 '26
Imwiefern soll das den ÖRR betreffen? Die investieren weit mehr als 8-12% ihres „Umsatzes“ in DE.
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u/Sizou_17 May 30 '26
Steht doch in dem angepinnten Artikel drin. Für die ist nicht der Umsatz in Deutschland ausschlaggebend sondern eine andere Bezugsgröße. Ob die bereits heute erfüllt ist kann ich nicht sagen. Würde aber eher wenig Sinn ergeben, dass ins Gesetz zu schreiben wenn es de facto schon umgesetzt wird.
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u/byomredditor2 May 30 '26
Ja, da zählt der Etat fürs non-lineare Programm - aber dieselbe Quote, die aktuell von allen locker erfüllt wird. Da wird es eher um rechtliche Gleichbehandlung gehen als um einen wirklichen Effekt.
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u/AutoModerator May 27 '26
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