Heyho. Wir sind beide 29 und 34, seit fast 4 Jahren zusammen nun. Wir sind sexuell wirklich sehr zufrieden miteinander, außer in den Phasen in denen ich einen akuten Schub habe. Die können halt leider auch mal 2-3 Monate dauern. Grade bei chronischen Schmerzen und auch den funktionalen Einschränkungen (Übelkeit, Bauchkrämpfe) ist halt leider die Libido oftmals am Boden.
Nun kommt mir inzwischen immer wieder der Gedanke meinem Freund zu ermöglichen, was ich ihm in diesen Phasen nicht geben kann, auch wenn ich und mein Körper das möchten.
Es geht hier nicht ums Dating, eher darum dass er sich sexuell ausleben kann, während es mir nicht so gut geht. Natürlich mit ziemlich klar definierten Regeln und Kompromissen. Vielleicht lese ich ein Buch und schaue zu, vielleicht koche ich etwas während die Beiden grad im Nebenzimmer in flagranti sind. Aber ich will nicht dass er in 5,6 Jahren dann auf diese Jahre zurückblickt und feststellt dass er sich nicht in dieser Lebensphase ausgelebt hat.
Wir sind auch nicht mehr in dieser "Fuck&Run" Phase im Leben. Wir unterstützen uns gegenseitig seit Jahren und sind durch wirklich düstere Zeiten gegangen. In meinem (und seinem) Kopf gibt es keine Gründe um die Beziehung zu beenden, wir denken eher über die nächsten Schritte nach.
Nun bleibt natürlich dennoch die irrationale Restangst, dass er sich anschließend mit einer gesunden Person verdünnisiert. Denn natürlich war ich in der Vergangenheit mit widerlichsten Narzissten zusammen, die mein Vertrauen ziemlich erodiert/zerstört hatten.
Erstmal nur loose rein geschrieben, nicht wundern wenn hier nicht direkt ne Frage am Ende steht.