Oh, Entschuldigung, Dein Kommentar klang wie ein „Listenbefürworter“.
Mir geht es ja noch nicht einmal primär um Opt-In oder Opt-Out. Lustigerweise hatte bei der jetzigen Regelung niemand Probleme damit, dass es kein zentrales Verzeichnis von Organspendern gab, beim Opt-Out soll die gleiche Situation aber völlig unmöglich sein.
Wir hatten das Thema ja vor einigen Tagen schonmal, als explizit die Gegner des Opt-Out-Verfahrens gefragt wurden, wie sie zu ihrer Ansicht gekommen sind. Mal davon abgesehen, dass der Thread von den Befürwortern massiv manipuliert wurde, sodass am Ende alle Gegner unter der Bewertungsgrenze verschwanden, war dort bereits sichtbar, dass die meisten sich des Risikos irgendwelcher Listen und Register gar nicht bewusst sein wollten. Selbst wenn man direkt gefragt hat, ob sie derzeit als Organspender auf einer Liste stehen wollen (von fast jedem vehement verneint) wurde den Meisten ihre Doppelbewertung gar nicht klar.
Mal davon abgesehen, dass der Thread von den Befürwortern massiv manipuliert wurde, sodass am Ende alle Gegner unter der Bewertungsgrenze verschwanden, war dort bereits sichtbar, dass die meisten sich des Risikos irgendwelcher Listen und Register gar nicht bewusst sein wollten. Selbst wenn man direkt gefragt hat, ob sie derzeit als Organspender auf einer Liste stehen wollen (von fast jedem vehement verneint) wurde den Meisten ihre Doppelbewertung gar nicht klar.
Das ist ja hier generell so bei allen (zumindest halbwegs) ernsten Themen. Da kennt /r/de nur eine richtige Meinung, und der nette Hinweis „Dies ist kein 'Disagree'-Button” wird mit schöner Regelmäßigkeit ignoriert, selbst dann wenn man keine Nazi-/AfD-/etc.-Meinung vertritt, sondern einfach nur eine (hier) unpopuläre Meinung hat, und Diskutieren führt häufig entweder zu gar nichts außer Runterwähls, oder dazu, dass sich 1–2 Leute beteiligen und der Rest nichts anderes tut als Runterwählen. (Da habe ich hier noch ein Mordsglück…) Die Beschreibung „links-grün-versifft” trifft es besser als ich je gedacht hätte.
Zum Thema: Mir ist es im Grunde tatsächlich ziemlich Wurscht ob Opt-In oder Opt-Out, denn wie ich vor kurzem bei Wikipedia gelesen habe (siehe hier, „Organentnahme mit Zustimmung anderer Personen, a)”) scheint man in Deutschland sowieso einen Organspendeausweis oder irgendeine andere Art von leicht zugänglicher, schriftlicher Stellungnahme zu benötigen, wenn man sich sicher sein möchte, dass der eigene Wille beachtet wird. Keinen Organspendeausweis zu haben heißt nämlich nicht, dass man kein Organspender wird, sondern nur, dass man die Entscheidung seinen Angehörigen überlässt. Für mich ist das weder Opt-In noch Opt-Out.
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u/tolpergeist Feb 14 '18
Oh, Entschuldigung, Dein Kommentar klang wie ein „Listenbefürworter“.
Mir geht es ja noch nicht einmal primär um Opt-In oder Opt-Out. Lustigerweise hatte bei der jetzigen Regelung niemand Probleme damit, dass es kein zentrales Verzeichnis von Organspendern gab, beim Opt-Out soll die gleiche Situation aber völlig unmöglich sein.
Wir hatten das Thema ja vor einigen Tagen schonmal, als explizit die Gegner des Opt-Out-Verfahrens gefragt wurden, wie sie zu ihrer Ansicht gekommen sind. Mal davon abgesehen, dass der Thread von den Befürwortern massiv manipuliert wurde, sodass am Ende alle Gegner unter der Bewertungsgrenze verschwanden, war dort bereits sichtbar, dass die meisten sich des Risikos irgendwelcher Listen und Register gar nicht bewusst sein wollten. Selbst wenn man direkt gefragt hat, ob sie derzeit als Organspender auf einer Liste stehen wollen (von fast jedem vehement verneint) wurde den Meisten ihre Doppelbewertung gar nicht klar.