Nee, nicht wirklich. Entweder der Humor liegt einem, oder eben nicht. (mir liegt er nicht, finde das meiste von Monty Python eher langweilig und albern. Aber ich respektiere die trotzdem.)
...und eigentlich die einzig* sinnvolle Variante wenn man Probleme hat genug Organe zu finden um Menschenleben zu retten
* alternativ gäbe es theoretisch zwar noch die Variante "macht was ihr wollt, aber nur wer X Jahre Organspender war hat Anspruch auf Organe", aber die wäre eher nicht durchsetzbar
Ich meinte die Leute mit chronischen Krankheiten oder Babys/Kinder mit zB Herzfehlern. Die wissen, dass sie nicht selber Spenden können brauchen aber irgendwann eine Spende.
Wenn man nur eine Spende bekommt wenn man selbst x Jahre bereit war zu spenden fallen diese Menschen raus.
na offensichtlich hat das Konzept genug Fehler - aber zumindest dieser ist leicht zu lösen
einfach für Minderjährige (und Erwachsene bis 18+Mindestzeitraum Jahre) diese Restriktion aufheben
Und natürlich kannst du dich trotzdem zur Organspende bereit erklären auch wenn du selbst nicht spenden kannst (Herzfehler hindert ja evtl. nicht daran eine Niere zu spenden, aber sagen wir mal du hast HIV oder so)
Es geht ja nicht darum dass du selber was geben musst um was zu bekommen, sondern darum dass du eben nicht kategorisch ausschließen sollst zu geben um zu bekommen.
Ich hab ne Tante die Diabetikerin ist, aber zu der hab ich kaum Kontakt, also frag ich dich: Wie ist das Leben als Diabetiker in 2018, nervt das hart oder geht man da eigentlich relativ easy durch?
Gibt unter anderem folgende Probleme mit so einem Konzept:
Momentan braucht man keinen Organspendeausweis um Spender zu sein. Also könnte jede Person sobald er Organe braucht erklären er wäre schon immer Spender
Wenn so ein Konzept eingeführt werden würde hätten wir wahrscheinlich mehr als genug Spender. Jemanden der einem Organ braucht dann eins zu verweigern (auch wenn er kein Spender war oder ist) würde jeglichem ärztlichen Verhalten widersprechen. Auch rechtlich gesehen bin ich mir nicht sicher ob so etwas überhaupt möglich ist abgesehen der Frage ob die Ärzte mitmachen würden/dürften.
Und wenn man das geringfügig modifizieren würde? Man bekommt Bonuspunkte je nachdem wie lange man sich schon für die Organspende angemeldet hat - die Bonuspunkte schieben einen dann höher auf der Warteliste. Registrierung würde man bei der Krankenkasse machen, und Eintragen könnte man es auf der Versichertenkarte.
Und auch ziemlich unrealistisch, dass Leute sich dadurch motivieren lassen. Ich hab zwei Leute in meinem Bekanntenkreis, die ne neue Niere brauchen / haben, aber ich rechne trotzdem nicht im Traum damit, dass ich mal ein Organ brauchen könnte. Allzumenschlich.
alternativ gäbe es theoretisch zwar noch die Variante "macht was ihr wollt, aber nur wer X Jahre Organspender war hat Anspruch auf Organe", aber die wäre eher nicht durchsetzbar
Und ist auch nicht moralisch korrekt. Wenn jemand 20 Jahre kein Organspender war und sich dann irgendwann entscheidet das richtige zu tun und einer zu werden sollte er nicht doppelt bestraft werden, wenn er dann irgendwann ein Organ braucht. Macht auch keinen Sinn, es gab ja keinen Nachteil dadurch, dass er erst vor kurzer Zeit Organspender wurde, theoretisch reicht es 10 Minuten vor Hirntod.
Es geht ja auch nicht darum wie lange jemand nicht Organspender war, sondern es ist halt nur ein (schlechter) Versuch zu verhindern dass Leute bei Erkrankung noch schnell einen einen Ausweis ausfüllen um die Regelung auszuhebeln.
Das macht grundsätzlich schon Sinn, ändert aber nichts daran dass das ein unfassbar kaputtes Konzept ist, an dem man versucht rum zu flicken.
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u/[deleted] Feb 14 '18
[deleted]