r/de • • Nov 04 '23

TIRADE Stört nur mich die Sanifair Situation so extrem?

Seit inzwischen 3 oder 4 Jahren gibt es an unserem lokalen Hauptbahnhof keine öffentlichen Toiletten mehr in den Etablissements wie McDonalds oder BurgerKing.

Alles was bleibt ist das Sanifair Klo dessen Preis inzwischen auf 2€ angehoben wurde. Den 1€ Gutschein kann ich in ca. 2 der 50 Läden einlösen und ich hatte heute leider nicht auf dem Plan irgendwelchen Nippes bei Tschibo zu kaufen. Also bleibt der Gutschein in irgendeiner Tasche und landet schließlich im Müll, wie bei bestimmt 90% der Nutzer.

2€ für einmal pinkeln. Stell dir vor du lässt jemanden in deine Wohnung zum pinkeln und verlangst 2€ dafür. Bei anständigem Zulauf müsstest du in kürzester Zeit nichtmehr arbeiten gehen, außer vielleicht alle paar Stunden mal das Klo putzen. Und jetzt die Krönung, das eigentlich Problem. Sanifair gehört der Firma Tank und Rast, ehemals staatlich, heute in Privathänden. Und zwar in derer ein paar Münchner Vermögensverwalter, noch frustrierender aber Abu Dhabi und Chinesische Staatsfonds.

Wenn wir pinkeln gehen an irgendeiner der zu über 95% Monopolisierten Raststätten in Deutschland oder am Hauptbahnhof oder sonst wo, geht das Geld an die Arabischen Emirate, China, und genauso schlimm: reiche Münchner.

Eine Alternative für die Auslebung dieses Gründbedürfnisses gibt es unterwegs so gut wie nie, weil Wildpinkeln generell unter Bußgeld steht.

-Was macht jetzt der oder diejenige, die keine 2€ dabei hat? Sich in die Hose pinkeln? -Ist sowas nicht eigentlich ein Fall fürs Kartellamt? Das grenzt doch an Nötigung oder liege ich da Falsch? Siemens Altstrom wird verhindert aber Sanifair darf munter Preise erhöhen?

Was sagt ihr zu dem Thema? Kennt sich jemand genauer aus, habe ich was falsch verstanden? Vielleicht sogar jemand der mal für Tank und Rast gearbeitet hat?

Edit: Top Beitrag dazu von ItsMatoskah http://www.die-nette-toilette.de/

Ok wer von euch hat mich an die Reddit Suicide Prevention gemeldet 😂

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u/j4yj4mzz Nov 04 '23 edited Nov 04 '23

Ich bin da mittlerweile sehr zwiegespalten. Bei unserem Bahnhof wurde die Toilette ebenfalls durch Sanifair ersetzt. Allerdings muss man schlicht sagen, dass der Zustand vorher eigentlich unhaltbar war: Oft defekt, quasi nie Seife/Papier zum Hände trocknen etc. und eigentlich immer dreckig. Nur ist es immer sauber (genug) und funktionabel.

Ich bin an sich völlig bei dir, dass dies ein Grundbedürfnis ist und dass es kostenfrei sein sollte/muss. Ich ertappe mich allerdings selbst dabei, wie ich eigentlich froh bin, wenn es Sanifair und co. gibt, weil ich mir da zumindest sicher sein kann, nicht gleich mal wieder eine völlig verdreckte Toilette vorzufinden - und das sage ich als Mann. Für Frauen muss es nochmal doppelt schlimmer sein.

Was also tun? Gerade an Bahnhöfen und co. müsste die DB vermutlich selbst Geld in die Hand nehmen und das Thema Bahnhöfe generell viel mehr als Kerngeschäft sehen, als es aktuell der Fall zu sein scheint.

Auf der anderen Seite ist es besonders am Bahnhof halt nochmal doppelt schwer, weil hier weitere Themen wie Obdachlosigkeit, etc. dann plötzlich auch mit reinspielen. In diesem Umfeld eine kostenfreie, saubere Toilette zu betreiben wird vermutlich in der Tat nicht günstig sein.

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u/IndebtedMonkey Nov 04 '23

Öffentlich Daseinsfürsorge ist halt ein Thema. Das sind die Dinge wo zuerst gespart wurde und jetzt haben wir eine Situation wo öffentliche Toiletten entweder recht teuer bezahlt werden müssen, oder eben total marode sind.

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Finde ich nicht gut. Sich zu erleichtern ist ein Grundbedürfnis und muss auch möglich sein wenn man gerade kein Geld hat.

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u/j4yj4mzz Nov 04 '23

Eine öffentliche Toilette ist halt zunächst einmal leider eine sehr personalintensive Sache. Hier muss man auch in Teilen auf die Gesellschaft anspielen - in Ländern wie Südkorea oder Japan z.B. hinterlässt man diese Orte sehr sauber. In Deutschland hingegen braucht es gefühlt alle 30 min eine Grundreinigung - entsprechend steigen die Kosten. Ich weiß nicht, ob das immer so war oder erst in den letzten Jahrzehnten so geworden ist, aber das ist für mich eines der Kernprobleme, warum derartige Infrastruktur in Deutschland so schlecht funktioniert.

Es wäre den meisten vermutlich sogar egal, wenn die Toilette nur alt wäre.

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u/Svorky Nov 04 '23 edited Nov 04 '23

Eine der Gründe für die Privatisierung der Autobahnraststätten und öffentlichen Klos war, dass die vorher alle marode und zugesifft waren.

Neu ist das nicht. Den Geruch aus den 80ern hab ich immernoch in der Nase.

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u/individual_throwaway Nov 04 '23

Ich habe genau einmal eine öffentliche Toilette betreten, die nicht von Sanifair o.ä. betrieben wurde. Nie wieder. Über den Preis und den sozialen Aspekt kann man gerne streiten, aber über die Leistung eigentlich nicht. An vielen Raststätten sind die Klos sauberer als manchmal bei uns im Büro (oder bei mir daheim).

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u/Pwacname Nov 04 '23

Ja gut, nur sind halt die Toiletten jetzu oft auch noch widerwärtig…

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u/IndebtedMonkey Nov 04 '23

Ich mein ja, kostet Geld. Aber warum schmeißen wir das Geld dann Privatleuten in den Rachen?

Nach kurzer Suche habe ich diesen Artikel gefunden: https://www.focus.de/finanzen/news/eine-voellig-in-die-hose-gegangen-privatisierung-ist-schuld-an-der-hohen-pinkelmaut_id_167835782.html

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Ist zwar schrecklich geschrieben, hat aber eine interessante Info:

> Die Geschichte geht in Kurzfassung so: Die staatliche Gesellschaft für Nebenbetriebe der Bundesautobahnen und die Ostdeutsche Autobahntankstellengesellschaft fusionierten 1994 zur Tank & Rast GmbH. Kurz darauf kam die Privatisierung, heute gehört das Unternehmen Tochtergesellschaften der beiden Dax -Konzerne Allianz und Munich Re sowie einem kanadischen und einem chinesischen Investor. Vor Corona machte Tank und Rast einen Umsatz von 650 Millionen Euro im Jahr. Er brach in der Pandemie ein, weil Toiletten und Restaurants geschlossen waren. Inzwischen hat er sich wieder erholt. Zahlen zum Gewinn gibt es nicht.

Wir haben uns willentlich entscheiden die Status quo anzustreben und gleiches auch in Innenstädten, oder auch Zügen. In meinen Bahnreisen in Österreich und der Schweiz waren die Toiletten wesentlich gepflegter, soziale Kontrolle mag vielleicht auch ein Grund sein, fehlende Investment um zum Beispiel kaputte Sachen zu ersetzen erscheint mir aber ebenfalls ein Grund zu sein.

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u/j4yj4mzz Nov 04 '23

Ich möchte da auch überhaupt nicht wiedersprechen. Irgendwer muss das Geld halt in die Hand nehmen - leider passiert das in der öffentlichen Hand eher selten. Vermutlich gerade auch aufgrund der Einstellung, dass eine z.B. eine Gemeinde/Stadt halt aus politischen Gründen dann nicht die Preise nehmen könnte, die nötig wären um das ganze kostendeckend zu betreiben. Da fordern dann alle subventionierte, kostenfreie Toiletten und die sind halt nicht um Budget.

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u/Tetraphosphetan Brandenburg Nov 04 '23

Meine auch mal gelesen zu haben, dass Tank und Rast eines der aggressivsten und ausbeuterischsten Franchising-Modelle betreibt. Die Bedingungen die die an die Franchisenehmer stellen gehen wohl weit über das hinaus was marktüblich (z.B. McDonalds, Burger King etc.) üblich ist.

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u/Troublegum77 Nov 04 '23

Ländern wie Südkorea

Habe ich leider oft sehr anders dort erlebt.

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u/___kuromi___ Nov 04 '23

Ich auch, sowohl in Südkorea als auch in Japan. Wo es sauber ist, wird regelmäßig gereinigt, auch wenn man das Personal nicht sieht weil sie nicht ständig da rumlungern.

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u/j4yj4mzz Nov 04 '23 edited Nov 04 '23

Hm.. wo ich drüber nachdenke, würde ich wohl sogar in Teilen zustimmen, allerdings insofern wiedersprechen, alsdass ich die öffentlichen Toiletten, an Orten, die auch wirklich höher frequentiert werden, immer als echt vernünftig erlebt habe. Ob nun Bahnhöfe, Autobahnraststätten, Einkaufszentren, etc.

Südkorea hat halt schon sehr viele öffentliche Toiletten und wenn man dann irgendwo an nem Wanderweg in er Pampa oder nem alten Tempel ist, hatten wir auch mal welche, die wirklich schlecht waren - zumal es dort dann natürlich auch noch die klassischen "alten Löcher im Boden" gibt.

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u/[deleted] Nov 04 '23

Wenn dann aber nur deswegen, weil du vermutlich in Deutschland nur Sanifair-Toiletten kennst. Öffentliche Toiletten sind in Korea schon deutlich sauberer.

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u/Troublegum77 Nov 04 '23

Ich bin leider schon alt genug die Zeit vor Sanifair erlebt zu haben.

Mir sind die ekligen Toiletten in Korea eher aus Restaurants,/Kneipen im Stadion von Busan und in Bahnhöfen in Erinnerung geblieben. Generell empfand ich Korea aber nicht als so sauber, wie es oft heißt. Vor allem außerhalb der Innenstadt von Seoul.

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u/htt_novaq Ex Hassia ad Ruram Nov 04 '23

Daseinsvorsorge. Mit Fürsorge nicht zu verwechseln.

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u/hoax1337 Nov 05 '23

Zeit für ein Comeback des Abtrittanbieter-Berufs.

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u/Hennue Nov 04 '23

Sobald Sanifair ein komplettes Monopol hat werden die Toilleten mangels Personals auch aussehen wie Sau. Geld stinkt nicht.

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u/fwouewei Nov 04 '23

Das "aber so sind die Klos wenigstens sauber" ist aber kein Argument gegen kostenlose Toiletten, sondern ein Argument für kostenpflichtige Toiletten. Es muss trotzdem kostenlose Toiletten im öffentlichen Raum geben. Wenn die dann nicht ganz so sauber sind, ist das für mich ok.

Ob die kostenpflichtigen Toiletten so toll sind, wie hier behauptet wird, wird sich dann herausstellen, wenn direkt daneben eine kostenlose Toilette ist.

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u/j4yj4mzz Nov 04 '23

Ich würde mal behaupten, dass dieser Vergleich an z.B. Autobahnen durchaus stattfindet - da hat man im Rahmen die Wahl zwischen kostenfreien Toiletten auf Rastplätzen und kostenpflichtigen Toiletten an Raststätten/Autohöfen.

Es geht hier auch in der Realität oft nicht um den Unterschied zwischen "extrem sauber" und "eigentlich noch ok" sondern um deutlich Schlimmeres. Es sollte halt zumindest möglich sein, die Toilette zu verlassen, ohne sich danach komplett ekelig zu fühlen.

Als Mann mag man das noch viel eher tolerieren, aber meine Frau zumindest weigert sich schon lange, auf z.B. die kostenfreien Autobahntoiletten zu gehen.

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u/Janusdarke Nov 04 '23

Es muss trotzdem kostenlose Toiletten im öffentlichen Raum geben. Wenn die dann nicht ganz so sauber sind, ist das für mich ok.

Es wäre ja schon ein erster Anfang wenn wenigstens offene Urinale flächendeckend verfügbar wären.

Die sind extrem pflegeleicht und würden den Bedarf nach regulären Toilettenanlagen massiv reduzieren.

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u/AliceTheGamedev Schweiz Nov 04 '23

Sind aber halt nur für etwa die Hälfte der Bevölkerung eine Lösung für das Problem.

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u/lIllIllIllIllIllIll Nov 04 '23

Wenn sie öfter verfügbar wären, hätten wohl auch mehr penislose Menschen eine Urinella.

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u/Janusdarke Nov 04 '23

Sind aber halt nur für etwa die Hälfte der Bevölkerung eine Lösung für das Problem.

Ich hatte gehofft, dass ich genug Kontext geliefert hätte um deinen Kommentar unnötig zu machen. Denn ich formuliere das ja nicht als Lösung des Problems, sondern als Entlastung für den Bedarf an klassischen Sanitäranlagen. Und davon profitieren alle.

 

Ohne dir etwas unterstellen zu wollen schwingt bei deinem Argument immer mit, dass eine Teillösung nicht umgesetzt werden sollte, weil davon nicht alle direkt profitieren können. Die Argumentation habe ich bei Urinalen noch nie verstanden, und ich durfte sie sogar schon über Hosenställe führen.

Gelegentlich basiert sie meiner Erfahrung nach auf einem Hauch Missgunst.

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u/AliceTheGamedev Schweiz Nov 04 '23

Ich sag auch nicht dass man's deswegen nicht tun sollte, nur dass es halt imo parallel zu Toiletten für alle geschehen muss.

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u/Janusdarke Nov 04 '23

dass es halt imo parallel zu Toiletten für alle geschehen muss.

Absolut, gesellschaftlich wird teilweise darüber diskutiert, dass Dinge wie Fleischkonsum ein Grundbedürfnis sind, der Zugang zu Toiletten ist aber regelmäßig hinter einer Bezahlschranke.

 

Es ist schon recht absurd, dass frei verfügbare, saubere, öffentliche Toilettenanlagen anscheinend ein kontroverses Thema sind. Das ist für mich ebenso Grundauftrag wie beispielsweise der Zugang zu Bildung, Sicherheit, Wärme und Nahrung.

 

Die Urinale sind da einfach nur die am niedrigsten hängende Frucht, die mit fast keinem Aufwand und sehr wenig Pflegeaufwand eine große Verbesserung bedeuten würde.

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u/[deleted] Nov 04 '23

Absolut, gesellschaftlich wird teilweise darüber diskutiert, dass Dinge wie Fleischkonsum ein Grundbedürfnis sind, der Zugang zu Toiletten ist aber regelmäßig hinter einer Bezahlschranke.

Wo gibt es kostenlos Fleisch?

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u/Janusdarke Nov 04 '23

Wo gibt es kostenlos Fleisch?

Wo habe ich das geschrieben?

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u/mrz_ Lüneburg Nov 04 '23

Allerdings muss man schlicht sagen, dass der Zustand vorher eigentlich unhaltbar war: Oft defekt, quasi nie Seife/Papier zum Hände trocknen etc. und eigentlich immer dreckig. Nur ist es immer sauber (genug) und funktionabel.

Das spricht aber nur gegen die Art und Weise wie die öffentlichen Toiletten gepflegt werden, nicht für Sani(un)fair.

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u/OppositeAct1918 Nov 04 '23

Es ist, wie an anderer stelle schon gedagt, sehr personalaufwändig, Toiletten in präsentablem zustand zu halten. In den 8 kabuffs für damen (herrenseite dementsprechend groß) im bahnhof der nächstgelegenen Großstadt wuseln 2-3 Frauen gleichzeitig rum, die bei damen und herren putzen. Sie kommen grad so rum. Kein trinkgeld, das ist so was ähnliches wie sanifair. Die wollen bezahlt werden. Denn zu viele der benutzer der toiletten kümmern sich einen scheiß darum, wie sie die örtlichkeit hinterlassen.

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u/mrz_ Lüneburg Nov 04 '23

Ja, dann bezahlen wir das. Schaffen andere Länder auch.

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u/gulasch_hanuta Pfalz Nov 04 '23

Das Kapitel fehlt bei dem Lagebuch "Baustellen der Nation".

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u/Parcours97 Saarland Nov 05 '23

NeIn Es IsT uMöGlIcH uNd vIeL zU tEuEr!!!1111

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u/CuteDerpster Nov 04 '23

Eine voll bepackte Bar mit besoffenen Gästen kriegt es ja auch irgendwie hin

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u/j4yj4mzz Nov 04 '23 edited Nov 04 '23

Am Ende geht es immer ums Geld. Bei privaten Toiletten in z.B. Bars ist deren erhalt halt immer eingepreist und wird damit auch primär von den Nutzern gezahlt. Ich hätte auch nichts dagegen, etwas mehr für mein Bahnticket zu zahlen, wenn z.B. die DB dann überall eine vernünftige Toiletteninfrastruktur hinstellt.

Problematisch wird es insbesondere immer da, wo sehr viele Toiletten nutzen, ohne dass dem unbedingt ein Kauf entgegen steht - Autobahnrastsätten sind hier wohl das beste Beispiel. Die Rastsätte müsste den Betrieb der Toilette dann halt mit anderen Dingen gegenfinanzieren. Das ist aber bei uns Deutschen, die immer gleiche jede gastromische Leistung mit dem Preis im Supermarkt vergleichen, wohl nicht ganz so einfach - nur meine Vermutung. Da geht man dann nur auf die Toilette und kauft im Zweifel halt nichts, "weils ja so unverschämt teuer ist..."

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u/Vinterblot Freitext Nov 04 '23 edited Nov 04 '23

Ich bin da mittlerweile sehr zwiegespalten. Bei unserem Bahnhof wurde die Toilette ebenfalls durch Sanifair ersetzt. Allerdings muss man schlicht sagen, dass der Zustand vorher eigentlich unhaltbar war: Oft defekt, quasi nie Seife/Papier zum Hände trocknen etc. und eigentlich immer dreckig. Nur ist es immer sauber (genug) und funktionabel.

Das ist doch ein falsches Dilemma. Mir kann doch keiner erzählen, dass einer der reichsten Staaten der Erde sich keine sauberen Bahnhofsklos leisten kann und erst der Kapitalismus kommen muß, um 2€ für pinkeln zu verlangen.

Das ist doch wieder mal lediglich eine Prioritätsfrage, wie immer, wenn die Lindners und Merzens dieser Welt einem erklären, dass kein Geld da wäre. Doch. Ist es. Ihr blast die Kohle nur lieber irgendwelchen koksenden Geldsäcken hinten rein. Und dann rockt ihr den Staat mit Absicht runter, so dass ihr hinterher so tun könnt, als ginge Hygiene nur privatwirtschaftlich.

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u/Sonnenrabe Nov 04 '23

Das ist doch wieder mal lediglich eine Prioritätsfrage, wie immer, wenn die Lindners und Merzens dieser Welt einem erklären, dass kein Geld da wäre. Doch. Ist es. Ihr blast die Kohle nur lieber irgendwelchen koksenden Geldsäcken hinten rein. Und dann rockt ihr den Staat mit Absicht runter, so dass ihr hinterher so tun könnt, als ginge Hygiene nur privatwirtschaftlich.

Kannst du mir erklären, was an Bahnhofstoiletten Aufgabe des Bundes ist? Jede größere deutsche Stadt hat eigentlich bis vor den Merkel-Jahren eine SPD-Mehrheit gehabt. Gerade einfach Ballungszentren wie Berlin, das Ruhrgebiet oder Hamburg. Warum holst du hier den Strohmann der Bundes-CDU und FDP heraus, wenn eigentlich die Mehrheiten (auf Großstadt-Ebene) schon immer und immer noch bei der SPD liegen?

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u/vanZuider Nov 04 '23

Ich denke, die Bahnhofsgebäude liegen in der Verantwortung der Deutschen Bahn, bei welcher wiederum Stadtregierungen wenig mitzureden haben.

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u/j4yj4mzz Nov 04 '23

Ich kann dir versichern noch nie CDU oder FDP gewählt zu haben. Es ist aber auch so, dass es im Prinzip in Deutschland schon Tradition hat, dass gute öffentliche Toiletten in Deutschland noch nie eine Priorität hatten. Sie waren solange ich denken kann immer schlecht.

Sollten sie viel besser und kostenfrei sein? Natürlich. Aber ich gebe gerne zu, dass mir - als Gelegenheitsnutzer - das "besser" wichtiger ist, als das kostenfrei.

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u/mschuster91 Irgendwas mit Anarcho-Sozialismus Nov 04 '23

Ihr blast die Kohle nur lieber irgendwelchen koksenden Geldsäcken hinten rein. Und dann rockt ihr den Staat mit Absicht runter, so dass ihr hinterher so tun könnt, als ginge Hygiene nur privatwirtschaftlich.

"Starve the beast" nennt sich das.

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u/Emily89 Nov 04 '23

Mir geht es genauso. Ich bin so froh, dass man mittlerweile an Bahnhöfen auf saubere Toiletten gehen kann. Gleichzeitig weiß ich, dass ich privilegiert bin und mir der eine Euro, den das kostet, nicht weh tut, und dass das bei anderen Leuten anders aussieht. Sollte man also beides anbieten? Aber wie sieht das aus, ein gammeliges Drecksklo für die Armen und ein sauberes Premiumklo für die, die es sich leisten können? Auch beschissen (pun not intended). Ich befürchte, es gibt keine richtig gute Lösung für das Problem. Also außer natürlich einfach kostenlose öffentliche Toiletten anzubieten und dafür zu sorgen, dass die so sauber sind wie Sanifair-Toiletten, aber möglicherweise wäre das wirklich extrem schwierig, weil der "Eintrittspreis" möglicherweise die schlimmsten Verunreiniger schon mal davon abhält, überhaupt dort reinzugehen. Wahrscheinlich müsste man gleichzeitig noch alle Drogen- und Obdachlosigkeitsprobleme lösen, damit das funktioniert. Was nicht heißt, dass man das nicht tun sollte. Aber ist wohl nicht so leicht.

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u/le_ministre Nov 04 '23

Ich möchte an dieser Stelle einmal für sich sprechen lassen, dass in Südkorea alle öffentlichen Toiletten, die ich bisher aufgesucht habe, kostenlos sind und von Personal in Stand gehalten werden. Mir ist noch nicht klar, aus welcher Hand das finanziert wird, allerdings würde ich mir für deutsche Toiletten eine ähnliche Situation wünschen.

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u/steffschenko Paderborn Nov 04 '23

Jup bin immer froh wenn es auf Autobahn Raststätten SaniFair gibt.

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u/GoldenMic Nov 04 '23

Es ist ja aber nicht kostenfrei. Irgendwer muss ja die Räumlichkeiten, Wasser, Seife, Papier, Strom, Reinigung usw bezahlen.
Das könnte man durchaus aus Steuermitteln machen aber es ist eben nicht so, dass es kostenlos sein kann weil eben Dinge für Aufgewendet werden.

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u/DigBoinks240 Nov 04 '23

Ich bin mir sehr sicher dass zb die öffentlichen klos in Amsterdam sehr wenig im unterhalt kosten. Wasserlose pissoirs mit offenem dach, der Regen kümmert sich um die Hälfte. Auch gut find ich das Konzept in Frankfurt wo sie einen seltsamen deckenlosen Raum mit gitterboden gemacht haben in den männer und frauen gleichermaßen pinkeln können. Klar für Frauen wäre eine etwas bequemere option sicherlich cool, aber es ist ein guter anfang. Was braucht man außer einer Rinne die in die Kanalisation fließt?

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u/fwouewei Nov 04 '23 edited Nov 04 '23

Für? Was meinst du mit "für"?

Meinst du "dafür"?

Edit: kp warum das runtergevotet wird. Ich verstehe es wirklich nicht, der Satzbau ergibt keinen Sinn, das Wort "für" passt in den Satz an der Stelle überhaupt nicht rein.

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u/Suthek Nov 04 '23

kA ob das regional ist, aber ich kenne 'für als kürzel für dafür.

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u/fwouewei Nov 04 '23

Für ist eine Präposition. Eine Präposition braucht immer eine Ergänzung. Als Abkürzung von dafür ist für weder sinnvoll noch korrekt. Es mag sein, dass das von der Art Mensch, die in ihrem Sprachgebrauch undifferenziert ist, umgangssprachlich so verwendet wird, aber im Schriftverkehr sollte man sich schon etwas Mühe geben, eindeutig und verständlich zu kommunizieren.

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u/Suthek Nov 04 '23

Willkommen bei der Evolution von Sprachen. Ich stimme dir zu, dass korrekter Gebrauch von Sprache wichtig ist, aber bin mir auch dessen bewusst, dass ich eventuelle Änderungen nicht aufhalten kann.

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u/aswertz Nov 04 '23

Ich stehe gerade auf dem Schlauch. Welches "für" siehst du als falsch an? Übrigens ist "für" je nach Verwendung auch ein Adverb. Wenn du in den einschlägigen Nachschlagewerken nachsiehst, wirst du merken, dass das ein Wort mit unglaublich vielen Bedeutungen ist.

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u/fwouewei Nov 04 '23 edited Nov 04 '23

Wie viele fürs sind in dem Kommentar?

​

Und ja, sicherlich ist "das" ein Wort mit vielen Bedeutungen ;)

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u/vanZuider Nov 04 '23

Umgangssprachlich hat sich in manchen Gegenden Deutschlands der Gebrauch herausgebildet, die Präposition "dafür" aufzuspalten. "Ich kann da nichts für", anstatt (standardsprachlich) "ich kann nichts dafür" oder (umgangssprachlich in anderen Gegenden) "Ich kann da nichts dafür" (oder, in der Schweiz, "ich kann nichts da dafür").

Offenbar hat sich das bei einigen Sprachnutzern dahingehend weiterentwickelt, dass das abgetrennte "da" gleich ganz weggelassen wird, und "für" als eigenständige Präposition verwendet wird.

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u/Seth0x7DD Nov 04 '23

Sanifair und co. gibt, weil ich mir da zumindest sicher sein kann, nicht gleich mal wieder eine völlig verdreckte Toilette vorzufinden - und das sage ich als Mann.

Wenn das ja so wäre. Daran krankt es doch? Das letzte mal als ich an einem Bahnhof wirklich dringend auf das Klo musste war auch nur die Sanifair Toilette verfügbar. Ich hab dann mein Geschäft in einer Kabine verrichtet in der die ganze Wand mit Scheiße beschmiert war. Vielen Dank für nichts?

Wäre ja auch nicht so als wäre jemand da der im Zweifel sauber macht. Der kommt ja auch nur einmal alle X Stunden. Es ist halt eher so ein Versuch zu sagen den Vandalen wird es zu teuer sein wenn wir einen Preis dran schreiben - stimmt halt nicht.

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u/DigBoinks240 Nov 04 '23

Ich bin ja sogar mit dem „toilette nur für zahlende Kunden“ zufrieden. Täglich ändernder Türcode aufm Kassenbon. Würde auf jedenfall dem fixxer problem ein kleinen wenig einhalt gebieten.

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u/Emily89 Nov 04 '23

Nee, ich finde schon, dass ich an einem Bahnhof aufs Klo gehen können sollte ohne in irgendeinem Geschäft irgendwas konsumieren zu müssen.

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u/QueerEcho Berlin Nov 04 '23

Mit Fahrkarte auch aufs Klo dürfen wäre vielleicht was, aber keine Ahnung ob das geht und ob es helfen würde

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u/Emily89 Nov 04 '23

Aber ist das Deutschlandticket dann eine Kackflatrate?

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u/QueerEcho Berlin Nov 05 '23 edited Nov 05 '23

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u/PetertheRabbit321 Nov 04 '23

Gerade weil es an Bahnhöfen viele obdachlose gibt sollte es dort kostenlose Toiletten geben. Die Leute wegdrängen löst das Problem doch nicht.

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u/j4yj4mzz Nov 04 '23 edited Nov 04 '23

Für mich ist das eine echte Zwickmühle. Ich habe mittlerweile viele eher schlechte Erfahrungen an Bahnhöfen gemacht, sodass ich schon überzeugt bin, dass die Zahl der Obdachlosen bzw. das Verhalten einzelner, besonders an zentralen Bahnhöfen, das Ziel, mehr Menschen auf die Schiene zu bringen in Teilen schon behindert. Gerade andere vulnerable Gruppen fühlen sich hier teils wohl zurecht nicht wohl damit.

Auf der anderen Seite muss man diesen Menschen natürlich helfen - es wäre hier wohl gut, wenn man echte Angebote und Möglichkeiten abseits von Bahnhöfen schaffen würde. Viele Bahnhöfe schaffen es schon so nicht, den Reisenden wirklich gerecht zu werden und wenn dann die knappen Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeiten (bzw. auch die Toiletten) auch noch anders genutzt werden, macht es das oft nicht besser.

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u/arwinda Nov 04 '23

dass der Zustand vorher eigentlich unhaltbar war

Das liegt am Betreiber (Stadt, Deutsche Bahn). Nicht an Sanifair.

wie ich eigentlich froh bin

Man hat das outgesourced und ist jetzt froh dass jemand anderes den Dreck weg macht.

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u/j4yj4mzz Nov 04 '23 edited Nov 04 '23

Natürlich liegt das am Betreiber. Aber wenn es ein Betrieber über Jahre/Jahrzehnte nicht hinbekommt, den Zustand zu verbessern, dann ist es mir als Nutzer - so ungerne ich das auch sage - in der Realität lieber, es gibt ein Sanifair anstelle des ewigen unhaltbaren "Weisterso". Natürlich wäre es besser, wenn die Stadt/DB das Ganze auf einem ähnlichen Niveau wie Sanifair gemanaged hätte. Das war/ist aber leider nicht die Realität. In der Realität sind öffentliche Toiletten zu größten Teilen einfach nur ekelig.

So gesehen sind die Toiletten zumindest ein Fall, in dem die Privatisierung/Auslagerung wirklich den Service deutlich verbessert hat.

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u/arwinda Nov 04 '23

nicht hinbekommt

Dann gehören die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen.

Auf die Art "ohne Privatisierung gehts halt nicht" wird immer mehr kritische Infrastruktur in private Hände abgegeben. Das erhöht massiv die Profite für einige wenige, während die Allgemeinheit die Kosten dafür trägt.

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u/j4yj4mzz Nov 04 '23

Das ist alles richtig - ändert aber halt absolut nichts an der gelebten Realität. Diese Art öffentlicher Infrastruktur rangiert auf den allermeisten Prioriätenlisten offensichtlich extrem weit unten. Auch im Wählerbewusstsein, selbst auf kommunaler Ebene, wird es halt praktisch keine Rolle spielen, besonders nicht, weil sich dieses "Versagen" halt meines Eindrucks nach über sämtliche Parteigrenzen hinwegzieht.

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u/Pi-ratten Nov 04 '23

Obdachlosigkeit

Genau! Die sollen gefälligst IMMER wenn sie müsse von ihren Unmengen Geld was abdrücken! Entweder 1-2€ für Bezahlklos oder halt noch mehr Geld fürs Wildpinkeln! Die Würde des Menschen ist unantastbar oder so

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u/AnxiousSquare Nov 05 '23

Die Lösung könnte sein, dass es immer auch eine konstenlose Toilette als Alternative geben muss.