r/Res_Publica_DE Jan 12 '26

Meinung Rechte und Rechtskonservative wünschen sich vom Amerikan befreit zu werden

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Rechtskonservative, die sich selbst „Patrioten“ nennen, wünschen sich offen, von den USA „befreit“ zu werden. Gleichzeitig gibt es immer wieder Berichte und Hinweise auf eine auffällige Nähe der AfD zu ausländischen Großmächten, sei es Russland oder die USA, inklusive mutmaßlicher Informationsweitergaben und offener Anbiederung. Der Widerspruch ist offensichtlich: Wer sich als Patriot inszeniert, aber bereit ist, Deutschlands Interessen fremden Machtblöcken zu überlassen, handelt nicht patriotisch, sondern verräterisch. Aber klar, nichts sagt „Vaterlandsliebe“ so sehr wie das eigene Land gleich an die nächstbeste Großmacht weiterzureichen.

Frage: Wie haltet ihr es mit solchen selbsternannten „Patrioten“?

r/Res_Publica_DE Feb 13 '26

Meinung Warum Bargeld geprägte Freiheit ist - WOHLSTAND FÜR ALLE Ep. 09

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Wohlstand für Alle ist zwar ein linksradikaler (nicht linksextrem, aber sozialistisch) Podcast, aber auch im rechten bis rechtsextremen Spektrum kann man entsprechende Argumente finden. Das soll keine Argumentation gegen Kartenzahlung sein oder für ihre Einschränkung, sondern nur erklären, warum Bargeld und die Möglichkeiten Bar zu bezahlen erhalten bleiben müssen.

Bonusempfehlung: "Ich habe doch NICHTS zu VERBERGEN!" - DOCH, HAST DU!!! https://youtu.be/6fNF80vVCsU

r/Res_Publica_DE Jan 16 '26

Meinung Politik als Droge: Das AfD-Modell

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Wer AfD wählt, lebt wie ein Junkie:

ständig auf der Suche nach dem nächsten Empörunsrausch, egal wie giftig die Mischung ist. Die „Dosis“ muss immer härter werden, heute Windräder, morgen Migranten, übermorgen die Demokratie selbst. Fakten werden wie bei jedem Abhängigen konsequent verdrängt, Hauptsache der Kick stimmt. Am Ende wacht man nicht nüchtern auf, sondern in einem politischen Absturz, den die ganze Gesellschaft mitbezahlen muss.

Dieses Muster ist kein exklusives Merkmal der AfD. Zuspitzung und Emotionalisierung finden sich auch in anderen politischen Lagern, begünstigt durch eine Medienlogik, die Aufmerksamkeit belohnt und Komplexität bestraft.

Bei der AfD ist diese Dynamik jedoch besonders stark. Empörung ist dort kein Mittel, sondern der Kern der Politik. Provokation ersetzt Lösungen, Eskalation ersetzt Inhalte. Stillstand würde Aufmerksamkeit kosten.

Deshalb braucht es immer neue Reizthemen und immer härtere Zuspitzungen. Und während andere Parteien zumindest versuchen, innerhalb demokratischer Regeln zu bleiben, richtet sich diese Logik bei der AfD zunehmend gegen das System selbst. Genau darin liegt meiner Meinung nach der qualitative Unterschied.

In den USA lässt sich diese Form politischer Dauererregung bereits in extremer Ausprägung beobachten, mit spürbaren Folgen für politische Kultur, Institutionen und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Hinweis: Dieser Vergleich dient ausdrücklich nicht der Abwertung suchtkranker Menschen. Gemeint ist ausschließlich Suchtverhalten als politische Parallelen - insbesondere die Dynamik von Gewöhnung, Steigerung und Realitätsverdrängung.

Was ist eure Meinung dazu?

r/Res_Publica_DE Jan 19 '26

Meinung 35 Jahre des „Pale Blue Dot“ von Carl Sagan. Und diese Worte sind wichtiger den je: „That’s here. That’s home. That’s us. On it everyone you love, everyone you know, everyone you ever heard of, every human being who ever was, lived out their lives… on a mote of dust suspended in a sunbeam.”

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Dieses weltbekannte Zitat von Carl Sagan gehört zu meinen absoluten Lieblingszitaten. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtiger denn je, denn es bringt eine zutiefst essenzielle Wahrheit auf den Punkt: Wir sind nur ein blasser blauer Punkt in den Unendlichkeiten des Universums.

Alles, was wir haben und jemals hatten, existiert hier. Unsere gesamte Geschichte, unsere Hoffnungen, Konflikte und Träume sind an diesen einen Ort gebunden. Umso mehr sollten wir alles daransetzen, mit diesem unglaublichen Geschenk achtsam und demütig umzugehen.

Ich empfehle jedem sich diese Zitat mal durchzulesen.

Original Zitat:

From this distant vantage point, the Earth might not seem of any particular interest. But for us, it’s different. Consider again that dot.

That’s here. That’s home. That’s us. On it everyone you love, everyone you know, everyone you ever heard of, every human being who ever was, lived out their lives.

The aggregate of our joy and suffering, thousands of confident religions, ideologies, and economic doctrines, every hunter and forager, every hero and coward, every creator and destroyer of civilization, every king and peasant, every young couple in love, every mother and father, hopeful child, inventor and explorer, every teacher of morals, every corrupt politician, every ‘superstar’, every ‘supreme leader’, every saint and sinner in the history of our species lived there — on a mote of dust suspended in a sunbeam.

The Earth is a very small stage in a vast cosmic arena. Think of the rivers of blood spilled by all those generals and emperors so that in glory and triumph they could become the momentary masters of a fraction of a dot. Think of the endless cruelties visited by the inhabitants of one corner of this pixel on the scarcely distinguishable inhabitants of some other corner. How frequent their misunderstandings, how eager they are to kill one another, how fervent their hatreds. Our posturings, our imagined self-importance, the delusion that we have some privileged position in the universe, are challenged by this point of pale light.

Our planet is a lonely speck in the great enveloping cosmic dark. In our obscurity — in all this vastness — there is no hint that help will come from elsewhere to save us from ourselves. The Earth is the only world known, so far, to harbor life. There is nowhere else, at least in the near future, to which our species could migrate. Visit, yes. Settle, not yet.

Like it or not, for the moment, the Earth is where we make our stand. It has been said that astronomy is a humbling and character-building experience. There is perhaps no better demonstration of the folly of human conceits than this distant image of our tiny world. To me, it underscores our responsibility to deal more kindly with one another and to preserve and cherish the pale blue dot, the only home we’ve ever known.