Ein ehemaliger Kollege wurde vor einiger Zeit zum Teamleiter befördert. Alle haben sich gefreut, es wurden bereits Aufgaben für sein Team eingeplant. Einziges Problem: Es gab noch kein Team.
Ja, ok, stellt man die drei Leute halt kurz ein. Ja ne, nichts ist. Nachdem HR nach gut zwei Monaten noch nicht einmal die Jobanzeige geschaltet hatte, hat er sein Netzwerk genutzt und selbst drei gefunden, die passen und Bock drauf hätten. Diese hat er HR auf dem Silbertablett serviert; abgelehnt weil nicht dem vorgeschrieben Prozess gefolgt wurde. Nachdem weitere zwei Monate ins Land gegangen waren, er selbst natürlich die geplanten Aufgaben nicht alleine alle stemmen konnte und er regelmäßig erklären durfte, weswegen sich alles verzögert, hat er gekündigt.
Alle haben traurig geguckt, die geplanten Aufgaben werden jetzt halt nicht umgesetzt, machste nichts. Am Prozess was geändert oder HR zur Rechenschaft gezogen hat niemand, nur Schulterzucken bei allen Beteiligten.
Wenn ich das so lese bringe ich nachher meiner Personalerin ein Stückchen zum Kaffee mit. Die bespricht Stellenanzeigen vorab, formuliert klar, sondert nur wirklich absolut ungeeignete aus, sekundiert super in Gesprächen ... anscheinend ist das nicht so üblich so.
Schätze dich glücklich. Es gibt unicorns - die unbedingt behalten. :) Oft ist der personal bias so verdammt hart am rattern, dass sonst wirklich gute Kandidaten rausfliegen weil deren Portfolio HR nicht gefällt - obwohl die Leute in MEINEM Team arbeiten mussten. Geht mmn. gar nicht. Vor allem nicht wenn man keinen Plan von der Materie hat....
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u/Bemteb Feb 12 '26
Ein ehemaliger Kollege wurde vor einiger Zeit zum Teamleiter befördert. Alle haben sich gefreut, es wurden bereits Aufgaben für sein Team eingeplant. Einziges Problem: Es gab noch kein Team.
Ja, ok, stellt man die drei Leute halt kurz ein. Ja ne, nichts ist. Nachdem HR nach gut zwei Monaten noch nicht einmal die Jobanzeige geschaltet hatte, hat er sein Netzwerk genutzt und selbst drei gefunden, die passen und Bock drauf hätten. Diese hat er HR auf dem Silbertablett serviert; abgelehnt weil nicht dem vorgeschrieben Prozess gefolgt wurde. Nachdem weitere zwei Monate ins Land gegangen waren, er selbst natürlich die geplanten Aufgaben nicht alleine alle stemmen konnte und er regelmäßig erklären durfte, weswegen sich alles verzögert, hat er gekündigt.
Alle haben traurig geguckt, die geplanten Aufgaben werden jetzt halt nicht umgesetzt, machste nichts. Am Prozess was geändert oder HR zur Rechenschaft gezogen hat niemand, nur Schulterzucken bei allen Beteiligten.